Copyright: ZDF/Paul Sarmiento
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Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung

Aus der Reihe "Auf der Flucht – 4 Filme über eine Welt in Bewegung"

"Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung" von Jakob Preuss ist ein Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Freundschaft in einem politisch und weltgeschichtlich brisanten Umfeld. Es ist der erste Film der Reihe "Auf der Flucht – 4 Filme über eine Welt in Bewegung", die das ZDF anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2018 zeigt.

  • ZDF, Montag, 18. Juni 2018, 23.55 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Sonntag, 17. Juni 2018, 10.00 Uhr

Texte

Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung
Stab, Inhalt

Montag, 18. Juni 2018, 23.55 Uhr

Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung
Dokumentarfilm, Deutschland 2017

Das kleine Fernsehspiel

Aus der Reihe "Auf der Flucht – 4 Filme über eine Welt in Bewegung"

Stab

Buch und RegieJakob Preuss
Kamera Juan Sarmiento G., Emma Rosa Simon, Florian Schewe, David Boisseaux-Chical
Schnitt Franziska von Berlepsch, Karoline Vielemeyer, Annette Muff, Natali Barrey
Ton Stephan Frantz, Julian Cropp
MusikBennet Cerven, Florian Eisenschmidt – THE TROUBLE NOTES, Gary Marlowe
ProduktionsleiterinSarah Fliessbach
ProduzentenJakob Weydemann, Jonas Weydemann
Produktion WEYDEMANN BROS. GmbH in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und NORDMEDIA
Redaktion Diana Kraus, Milena Seyberth
Länge95 Minuten

Ein Dokumentarfilm über eine ungewöhnliche Freundschaft in einem politisch und weltgeschichtlich brisanten Umfeld.

Inhalt
Paul ist ein Migrant aus Kamerun. Er hat sich durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen, wo er auf eine Chance wartet, über das Meer nach Europa zu gelangen. Hier lernen sich Paul und der Berliner Filmemacher Jakob kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherche ist. Kurz darauf schafft es Paul, in einem Schlauchboot nach Spanien überzusetzen. Er überlebt – doch die zweitägige Überfahrt kostet die Hälfte seiner Mitreisenden das Leben. Anstatt psychologischer Betreuung erwartet Paul in Spanien Abschiebehaft. Erst nach seiner Freilassung trifft er Jakob in Granada wieder. Aufgrund der Wirtschaftskrise in Südeuropa will Paul nach Deutschland weiterreisen, der ehemaligen Kolonialmacht in Kamerun und dem Land seiner Träume. Jakob muss sich entscheiden, wenn Paul es in sein Heimatland schafft: Wird er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben helfen oder bleibt er der beobachtende Filmemacher? Am Ende nimmt der Film eine Wendung, die weder Paul noch Jakob bei ihrem ersten Treffen im marokkanischen Wald für möglich gehalten hätten.

Festivals und Auszeichnungen - eine Auswahl

38. Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2017
Weltpremiere im "Dokumentarfilm Wettbewerb"

13. achtung berlin – new berlin film award 2017
Lobende Erwähnung durch die Ökumenische Jury

35. Bergamo Film Meeting 2017
Auszeichnung: Bester Dokumentarfilm

Internationales Filmfestival Innsbruck 2017

26. Internationales Filmfestival Rotterdam 2017

27. FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern 2017
Lobende Erwähnung im Dokumentarfilm-Wettbewerb

DOCUDAYS UA – International Human Rights Documentary Film Festival
Auszeichnung: Gewinner DOCU / RIGHTS (Hauptpreis)

8. Kirchliches Filmfestival Recklinghausen

57. Krakow Film Festival

20. Shanghai International Film Festival
Auszeichnung: Bester Dokumentarfilm (Golden Goblet Award)

Fünf Seen Filmfestival, Deutschland

Kino!, New York, USA

Lux City Festival, Luxemburg

Tour de Lorraine, Schweiz

Sollte es ein Recht auf Migration geben?
Statement von Filmemacher Jakob Preuss

Bereits 2011, noch bevor der Begriff "Flüchtlingskrise" von den Medien geprägt wurde, begann ich, an den Außengrenzen der EU für mein Filmprojekt zu recherchieren, das damals den Arbeitstitel "Europes Borderlands" trug. Ich traf Grenzbeamte und Geflüchtete in Griechenland und Malta, besuchte ein Flüchtlingslager in Tunesien, fuhr an die polnisch-ukrainische Grenze, befragte Mitarbeiter von Frontex in den Headquarters in Warschau und begleitete Abgeordnete bei ihrer Arbeit im Europaparlament in Brüssel. Mein Fokus lag auf der europäischen Innenansicht.

Diese Drehs waren hochspannend, aber als ich 2014 Paul, einen kamerunischen Migranten, in den Wäldern bei Nador in Marokko traf, wurde mein Konzept durcheinandergewirbelt – wer den Film sieht, wird verstehen, warum. Es entstand die ganz persönliche Geschichte im Spannungsverhältnis zwischen Pauls langem Weg von Afrika nach Europa und meiner Suche nach einer angemessenen Rolle dabei. Während ich die Rolle, die Ziele und die Mittel des Staates, der Europäischen Union und auch der Migranten selbst hinterfragte, fing ich gleichzeitig mehr und mehr an, meine eigene Aktionsweise als außenstehender Beobachter kritisch zu reflektieren. Hatte ich das Recht – und vor allem: Wollte ich mich meiner gefühlten Verantwortung entziehen? Durfte ich es zulassen, Sympathie, Empathie und Freundschaft für meinen Protagonisten zu empfinden?

Wichtig war mir weiterhin, die "andere Seite", die Seite der Grenzschützer zu zeigen, sozusagen meine Seite, zu der ich jederzeit wechseln konnte. So diskutiere ich im Film angeregt am angsteinflößenden Zaun von Melilla mit einem spanischen Polizisten, ein weiteres Mal begleite ich portugiesisches Militär auf einem Patrouillenboot im Rahmen einer Frontex-Mission auf dem Mittelmeer, und bei einer Schleierfahndung mit zwei jungen Bundespolizisten an der deutschen Grenze erfahre ich viel über die Gemütslage dieser jungen deutschen Beamten. Auch wenn die persönliche Geschichte mit Paul in den Mittelpunkt rückte, bleibt diese Seite staatlichen Handelns ein wichtiges Puzzleteil oder auch Gegenstück im Film. Dabei stellte ich fest, dass keiner dieser Figuren als Feindbild taugte – ihr Credo war meistens "Das ist unser Job", und der ist nicht immer angenehm.

Dass mein Film Pauls Film werden würde, wurde mir klar, als ich ihn zitternd in einem spanischen Clip im Internet von einem Rettungsboot steigen sah – wohl noch nie war ich so von einem Nachrichtenbild bewegt und schockiert. Wir alle sind schreckliche Bilder aus Nachrichten gewohnt, aber ihre verstörende Kraft ist umso größer, wenn man jemanden auf ihnen kennt. An Filmschulen wird gelehrt, Distanz zu seinen Protagonisten zu wahren – vielleicht war es unser Glück, dass ich auf einer solchen nie war. Obwohl jede Geschichte einzigartig ist, scheint mir unsere Begegnung stellvertretend für viele zu stehen, die Menschen in Anbetracht der großen Fluchtbewegungen derzeit erleben. Meine Begegnung mit Paul war für mich sowohl sehr persönlich als auch stark politisch und viele meiner Ansichten wurden auf die Probe gestellt. Im Kern bleibt für mich die Frage, die ich mit Zitaten am Anfang des Films aufwerfe und die für mich weit über die derzeitige Asyldebatte hinausgeht: Sollte es ein Recht auf Migration geben?

"Ich wünsche mir nur ein bisschen Freiheit"
Interview mit Paul Nkamani

Wie war Ihre erste Begegnung mit Regisseur Jakob Preuss?

Wir haben uns zufällig in Marokko getroffen. Ich war am Anfang ein bisschen vorsichtig, da ich nicht genau wusste, warum er diesen Film bzw. diese "Bildungsarbeit" machen will oder was er damit beabsichtigt. Aber mit der Zeit hat er uns gut erklärt, warum er diesen Film macht und warum er mich begleiten will. Seitdem haben wir zusammen weitergemacht – bis heute.

Der Film fokussiert sich auf Sie und Ihre persönliche Geschichte. Weshalb haben Sie sich dazu entschieden, sich von Jakob Preuss begleiten zu lassen? Hatten Sie auch Bedenken, sich auf das Projekt einzulassen?

Er ist zwar persönlich – aber eigentlich gibt es viel mehr Dinge, auf die der Film natürlich nicht eingehen konnte.

Ja, ich hatte auch ein bisschen Angst, mich auf das Projekt einzulassen, ich kann nicht sofort jemandem, den ich nicht kenne, vertrauen. Man muss ein bisschen aufpassen. Aber es war für mich vor allem eine Gelegenheit, etwas zu sagen und unsere Perspektive zu erzählen. Die Situation zum Beispiel in dem Wald in Marokko war und ist bis heute nicht so gut für die Menschen, die dort campieren. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mehr von uns zu erzählen und über diese Situation zu informieren, um unsere Realität und unsere Perspektive zu erklären und aufzuzeigen, weil es leider zu viele Klischees darüber gibt. Viele wissen nicht, warum Menschen aus Afrika nach Europa kommen und welche Gründe sie antreiben. Es wird zu wenig darüber und vor allem zu wenig miteinander gesprochen, dadurch sind die Leute zu wenig informiert.

Wie würden Sie Ihr Verhältnis zu Jakob Preuss heute beschreiben?

Anfangs war die Beziehung die zwischen einem Protagonisten und einem Filmemacher. Mit der Zeit, hat sich unsere Beziehung auch ein bisschen weiterentwickelt und ist freundschaftlicher geworden. Zum Beispiel wohne ich jetzt bei seinen Eltern und kann schon sagen, dass wir Freunde geworden sind und dass wir uns gegenseitig vertrauen. Dadurch fühlt es sich schon fast wie eine Familie an.

Der Film zeigt, welche Schwierigkeiten Sie auf Ihrem Weg nach Deutschland hatten und dass auch jetzt Ihre Zukunft in Deutschland noch ungewiss ist. Würden Sie alle Entscheidungen wieder so treffen?

Das ist nicht so einfach zu beantworten. Mein Weg war nicht so leicht, zum Beispiel war ich durch diesen Unfall im Meer traumatisiert und habe schlechte Zeiten erlebt. Bis heute bin ich nicht frei – nicht in meinem Kopf und auch generell nicht.

Dazu kommt, dass ich noch immer auf die Entscheidung der Behörde warte, ich weiß nicht wer die Entscheidung trifft und warum. Und auch meine jetzige Arbeit im Pflegeheim macht mir viele Sorgen – manchmal mehr manchmal weniger. Ich habe eigentlich großes Glück und kann nichts bedauern. Europa ist jedoch nicht das Paradies, wie die Leute immer meinen. Ausländer werden nicht so akzeptiert, besonders nicht wenn sie aus Afrika sind. Sie haben eine bestehende Meinung über Afrikaner, und man muss kämpfen, um Anerkennung zu finden und etwas zu erreichen. Es ist alles nicht so leicht für uns.

Welchen Rat würden Sie Ihren Familienmitgliedern in Kamerun oder Personen, die in einer ähnlichen Situation sind wie Sie vor vier, fünf Jahren, geben?

Ich habe zwei oder drei Freunde, die auch diesen Weg nehmen wollen, aber ich habe ihnen gesagt, dass es nicht geht und sie diesen Weg nicht einschlagen dürfen. Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht und kann es keinem empfehlen. Erstmal ist der Weg alles andere als einfach – ich habe gesehen wie die Leute in der Wüste und im Meer gestorben sind. Dazu kommen das Leben im Wald, das auch nicht einfach war, und Probleme mit der Polizei in Marokko und Algerien. Es ist sehr schwer, und wenn man dann in Europa ankommt, wird man nicht akzeptiert. Seit zwei Jahren bin ich jetzt schon hier, und meine Situation ist noch immer unklar – man muss kämpfen, um zu leben. Irreguläre Migration kann ich keinem empfehlen.

Bei uns ist es so: Die Leute, die schon in Europa angekommen sind, erzählen nicht die Wahrheit. Sie verstecken immer die schlechte Seite und zeigen nur die schönen Bilder auf Facebook, mit schönen Frauen und mit großen Autos. Auch wenn sie in einer Höhle leben, können sie nicht zeigen, wo sie leben, sondern zeigen eher schöne Bilder von schönen Straßen. Deswegen wollen die anderen auch hierher kommen, sie sehen nur die schönen Bilder, aber wenn sie herkommen, sehen sie hier die Realität und bedauern ihre Entscheidung. Ich zeige den Leuten nicht die Klischees, sondern das, was für mich die Wahrheit und die Realität ist, damit jeder für sich selbst entscheiden kann, ob das gut ist oder nicht beziehungsweise, ob man das trotzdem machen möchte. Dadurch kann meine Erfahrung vielleicht auch denjenigen helfen, die nach Europa reisen möchten.

Wie würden Sie Ihre aktuelle Situation in Deutschland beschreiben?

Meine aktuelle Situation ist nicht so einfach, ich muss jeden Tag kämpfen. Zum Beispiel gibt es bei meiner jetzigen Arbeit auch Diskriminierung, und ich werde nicht immer gut behandelt. Das ist nicht so einfach. Aber Jakobs Familie hilft mir sehr, moralisch und auch finanziell haben sie mir sehr geholfen. Dafür bin ich sehr dankbar! Sie sind sehr nett zu mir, und da ist zum Glück alles gut.

Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft? Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?

Ich wünsche mir nur ein bisschen Freiheit. Vor allem, dass ich verstehe, warum welche Entscheidungen getroffen werden in der Behörde und dass sich aufklärt, ob ich hierbleiben darf oder nicht. Wenn ich hier bleiben darf, kann ich meine Arbeit weitermachen und danach auch meine Zukunft organisieren. Aber jetzt habe ich noch keinen Plan, weil ich nicht sicher bin, wie sich meine Situation entwickeln wird. Ich würde mir also wünschen, dass ich bald eine Entscheidung bekomme und dass diese positiv ausfällt.

Ich habe alles verloren, als ich meine Familie vor fünf Jahren verlassen habe. Daher habe ich in Kamerun keine Zukunft mehr, hier bin ich jetzt schon angekommen und habe Arbeit.

Ansonsten würde ich gerne unsere Situation und Beweggründe erklären, darüber sprechen und informieren. Ich würde mir wünschen, dass die Vorurteile gegenüber Afrikanern abgebaut werden und Menschen auch mehr mit uns sprechen beziehungsweise ein Austausch zwischen uns entsteht.

Biografien

Jakob Preuss
Jakob Preuss (Buch und Regie), geboren 1975, ist Dokumentarfilmer aus Berlin. Seine Filme, die er im Iran, Bosnien und der Ukraine drehte, wurden in merh als zehn Ländern gesendet und auf zahlreichen Festivals gezeigt. "The Other Chelsea", sein erster abendfüllender Dokumentarfilm für Das Kleine Fernsehspiel, gewann den Max-Ophüls-Preis, den FirstSteps Award, den Grimme-Preis 2012 und war für den deutschen Fernsehpreis 2011 nominiert. Neben seiner Arbeit als Filmemacher ist Jakob Preuss im politischen Bereich tätig: So koordinierte er 2014 das Schreiben des Wahlprogramms für Bündnis 90/Die Grünen für die Europawahlen. Zuvor arbeitete er als Fraktionsreferent im Deutschen Bundestag zu europäischen Fragen. 2014 gründete er mit befreundeten Künstlern die Initiative GehtAuchAnders (www.geht-auch-anders.de) bei der sich Künstler mit politischen Themen auseinandersetzen und Position beziehen. Seit 2012 tritt Jakob Preuss regelmäßig als Migrationsexperte auf, zu dem er durch die vierjährige Recherche für sein Filmprojekt geworden ist. Er studierte Jura in Köln und Paris sowie Europastudien in Warschau. Jakob Preuss spricht fließend Russisch, Englisch, Französisch und Spanisch und lebt in Berlin und Tunis.

Paul Nkamani
Paul René Nkamani, geboren 1979 in Douala, Kamerun, studierte von 1997 bis 1999 Jura und Politikwissenschaften an der Universität in Douala und war dort Mitglied im Studentenrat. Im zweiten Studienjahr wurde er nach einem Streik von der Universität ausgeschlossen. Danach erhielt er ein Stipendium am Collège April-Fortier in Montréal, aber kein Visum für Kanada. Bis 2011 arbeitete Paul Nkamani in seinem Heimatdorf als selbständiger Züchter von Ölpalmen, wurde aber aufgrund seiner Stammeszugehörigkeit zunehmend im Dorf angefeindet. Im Dezember 2011 verließ er ohne Visum sein Heimatland, um Europa zu erreichen. Nach Durchquerung der Sahara arbeitete Paul Nkamani drei Jahre auf Baustellen in Algerien und Marokko. Im Dezember 2014 erreichte er in einem Schlauchboot die spanische Küste. Ende März 2015 kam er nach Deutschland und beantragte im Mai 2015 Asyl in Eisenhüttenstadt. Von Dezember 2015 absolvierte er einen einjährigen Bundesfreiwilligendienst. Im Oktober 2016 begann er eine Vollzeitstelle als Pflegeassistent in Berlin.

Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/daskleinefernsehspiel

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E-Mail: gramm.c@zdf.de
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