"Balkan in Flammen". Fotocredit: ZDF/Henning Tietz.
"Balkan in Flammen". Fotocredit: ZDF/Henning Tietz.

Balkan in Flammen

Dreiteilige Doku-Reihe in ZDFinfo

Die dreiteilige Doku-Reihe "Balkan in Flammen" untersucht den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Worin lagen die historischen Ursachen der nationalistischen Konflikte, die ab 1991 in mehreren Kriegen gipfelten? Warum ließ sich das Konstrukt des geeinten Jugoslawiens, das von Staatschef Josip Broz Tito 1945 geformt worden war, nach seinem Tod nicht mehr aufrechterhalten? Mithilfe von Historikern und Zeitzeugen analysieren die drei Dokumentationen den Untergang einer politischen und gesellschaftlichen Vision – erstmals zu sehen am Mittwoch, 5. Juni 2019, von 20.15 bis 22.30 Uhr.

  • ZDF info, Mittwoch, 5. Juni 2019, 20.15 bis 22.30 Uhr

    Texte

    Stab und Sendetermine

    Autoren

    Klaus Kastenholz (Folge 1)

    Franziska von Tiesenhausen (Folge 2 und Folge 3)

    Schnitt       

    Doreen Buchholz (Folge 1)

    Sven Voß (Folge 2 und Folge 3)

    Kamera

    Tomislav Krnić

    Amel Đikoli

    Gazmend Nela

    Micha Bojanowski

    Nikola Krivokuca

    Ion Casado

    Andrzej Król

    Jeroen van Zuilen

    Terry Manthey

    Produktion  

    Cinecentrum

    Redaktion

    Susanne Krause-Klinck

    Michael Strompen

     

    Sendetermine

    Mittwoch, 5. Juni 2019,

     

    20.15 Uhr: "Pulverfass Jugoslawien"

    21.00 Uhr: "Ein Land zerfällt"
    21.45 Uhr: "Jugoslawien in Trümmern"

     

    ZDFinfo wiederholt alle drei Folgen am Dienstag, 11. Juni 2019, ab 1.15 Uhr.

    Die dreiteilige Doku-Reihe "Balkan in Flammen"

    Die dreiteilige Doku-Reihe "Balkan in Flammen" untersucht den Zerfall der ehemaligen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien im Herzen der Balkanregion. Worin lagen die historischen Ursachen der nationalistischen Konflikte, die ab 1991 in grausamen Kriegen gipfelten? Warum ließ sich das Konstrukt eines geeinten Jugoslawiens, das von Staatschef Josip Broz Tito 1945 geformt wurde, nach seinem Tod nicht länger aufrechterhalten? Mithilfe von Historikern und Zeitzeugen analysieren die drei Folgen der Dokumentation den Untergang einer politischen und gesellschaftlichen Vision.

    "Pulverfass Jugoslawien"

    Die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien galt als Titos Utopie eines Vielvölkerstaates. Nach dem Tod des Diktators aber zerbrach das Konstrukt mit rasender Geschwindigkeit.

    In der Folge "Pulverfass Jugoslawien" beginnt die Spurensuche in der Vorgeschichte von Jugoslawien: Unter dem Einfluss wechselnder Herrscher und Reiche formte sich über Jahrhunderte ein Ländergebilde, das fünf Nationalitäten, drei Sprachen und nicht zuletzt vier Religionen umfasste.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch brachen die ersten ethnischen Konflikte aus. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelangt es dem Volkshelden und Diktator Josip Broz Tito, ein friedliches Jugoslawien zu vereinen.

    "Ein Land zerfällt"

    Im Schicksalsjahr 1990 wurden in Jugoslawien die ersten freien Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg abgehalten. Es schlug die Stunde der Nationalisten, der Zusammenbruch des Vielvölkerstaates war nur noch eine Frage der Zeit.

    Als sich Slowenien und Kroatien für unabhängig erklärten, versank Jugoslawien in einem blutigen Bürgerkrieg. In Kroatien und Bosnien kames zu Massenvertreibungen, Vergewaltigungen und Morden.

    Die internationale Gemeinschaft schaute lange untätig zu. Die Schrecken des Krieges veranlassten über zwei Millionen Menschen zur Flucht. Der Höhepunkt der Kriege stand erst noch bevor.

    "Jugoslawien in Trümmern"

    Das Massaker von Srebrenica war ein Weckruf für die internationale Gemeinschaft: Nach vier Jahren Krieg auf dem Balkan entschloss sie sich, einzugreifen.

    Noch im selben Jahr unterzeichneten die Kriegsparteien ein Friedensabkommen. Doch bereits wenig später herrschte wieder Krieg – diesmal im Kosovo. Die NATO griff ein und beendete die Kämpfe. Der Einsatz ohne UN-Mandat war höchst umstritten. Der Balkan galt noch immer als Pulverfass.

    Bis heute ist eine Versöhnung schwierig. Die Kriege der 1990er-Jahre haben die Region wirtschaftlich weit zurückgeworfen.

    Infos zu ZDFinfo

    Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind bei jüngeren Zuschauern weiter gefragt: ZDFinfo erreichte 2018 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,4 Prozent – und konnte diesen Marktanteil auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen halten. Im Mai 2019 erreichte ZDFinfo ebenfalls einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei den Zuschauern gesamt und einen Marktanteil von 1,5 Prozent in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

    ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran."

    Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern des Digitalkanals, der mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft erfolgreich ist.

    Zur Entwicklung der Marktanteile:

    2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. ZDFinfo erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte der Sender 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über

    https://presseportal.zdf.de/presse/balkaninflammen

     

    Weitere Informationen

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation
    Presse und Information

    Verantwortlich: Alexander Stock
    E-Mail: pressedesk@zdf.de
    © 2019 ZDF  

     


    Ansprechpartner:


    Thomas Hagedorn
    Telefon: 06131/70-13802
    E-Mail: hagedorn.t@zdf.de

    Anja Scherer
    Telefon: 06131/70-12154
    E-Mail: scherer.an@zdf.de