Bella Block - Für immer und immer

Der Samstagskrimi

Bella Block (Hannelore Hoger) begleitet Staatsanwalt Klaus Dieter Mehlhorn (Hansjürgen Hürrig) nach Lissabon. Sie folgen der Einladung eines alten Studienfreundes Mehlhorns. In der Villa des ebenso charmanten, wie vermögenden Gastgebers Bernhard Greve (Henry Hübchen) hat Bella eine merkwür­dige Begegnung mit einer jungen Deutschen. Am nächsten Morgen erscheint die Polizei. Die junge Frau ist in der Nacht vom be­rühmten "Elevador de Santa Justa" in den Tod gestürzt. Greve gerät für die Polizei unter Verdacht. Mehlhorn bittet Bella um Hilfe. Doch Bella geht schon bald ihren sehr eigenen Weg.

  • ZDF, Samstag, 22. November 2014, 20:15 Uhr
  • ZDF neo, Mittwoch, 19. November 2014, 20:15 Uhr

Texte

Seele, Herz und Verstand

Als wir die erste "Bella" sahen, wussten wir: mit Hannelore Hoger als "Bella Block" würde man vieles, würde man alles erzählen können, das Warme wie die Kälte. Mit ihr ließ sich in Abgründe blicken, solange sie nur in der Nähe war. Mit ihr ließ sich Seh-Schmerz ertragen, solange sie mit und für uns auf Täter und Opfer blickte. Das gab es so noch nicht im Fernsehen, damals – und heute, nach 20 Jahren "Bella", ist es immer noch selten. Bella Block sprach an manchen Stellen beinahe in die Ka­mera, sprach den Zuschauer direkt an, etwa wenn sie von den Ratten sprach, die sie schon noch finden werde, sprach dem Zuschauer aus der Seele und traf damit seinen Herz und seinen Verstand. Liebes Lörchen, ich werde Dich sehr, sehr ver­missen.

Reinhold Elschot

ZDF-Fernsehfilmchef und Anfang der 90er Redakteur der ersten "Bella Block"-Filme

20 Jahre "Bella Block" - Der Fels in der Krimi-Brandung

Vorwort von Pit Rampelt

Der große Erfolg der Samstagabend-Krimireihe "Bella Block" hat tatsächlich viele Väter und Mütter. 20 Jahre, von Anfang an, hatte die auf Doris Gerckes Romanfigur basierende "Bella Block" im Fernsehen starke Unterstützer – wie Hans Janke, Reinhold Elschot, Jutta Lieck, Katharina M. Trebitsch, Michael Albers, später dann Selma Brenner, Norbert Sauer, Cornelia Wecker, jetzt Joachim Kosack – und krea­tive, herausfordernde Wegbegleiter, auf der Regieseite von Max Färberböck über Markus Imboden, Sherry Hormann, Rainer Kaufmann, nun wieder Christian von Castelberg. Und ausgezeichnete Autoren wie Richard Reitinger, Beate Langmaack, Christian Jeltsch, Katrin Bühlig, Susanne Schneider und hier wieder Fabian Thaesler. Zahlreiche Nominierungen und Preise für Drehbuch, Regie, Musik, Schnitt, Haupt- und Nebenrollen zeugen von der Wertschätzung des ganzen "Bella Block"-Teams. "Bella Block" ist ein Fels in der Brandung der immer höher steigen­den Krimi-Welle.

Krimis nimmt ein Großteil der Bevölkerung durch das Fernsehen mittlerweile als tägliche Dosis zu sich. Der Krimi hat eine nicht zu unterschätzende gesellschaftli­che, aufklärerische Funktion. Er vermittelt mit der Verheißung, dass das Böse in die Schranken gewiesen wird, Moral und Werte, stillt das Sicherheitsbedürfnis der Ge­meinschaft, artikuliert und überwindet Ängste, schafft Ordnungssinn, bietet Identifi­kation. In kleinen Ausschnitten wird die Komplexität der modernen Welt verstehbar. Ganz klassisch ermöglicht gerade der Krimi durch Furcht und Mitleid dem Zuschauer ein kathartisches Erlebnis. Krimi und Fernsehen bilden eine Idealkombination. Der Who-done-it-Krimi ist ja der Vorläufer für interaktives Sehen und Mitspielen. Das oszillierende Licht der Fernsehgeräte ist – immer seltener – das moderne Lager­feuer, um das sich eine Gemeinschaft schart und sich seiner Zusammengehörigkeit versichert, seine Werte und Identität findet, definiert und idealerweise Horizonte öff­net.

Die Krimireihe "Bella Block“ verbindet seit über 20 Jahren so einen hohen Anspruch mit Unterhaltung und Gesellschaftskritik. "Bella Block" ist eine ZDF-Marke und wird gerne als Vorzeigeformat zitiert, wenn es um die schwierige, erstrebenswerte Ver­einbarkeit von Qualität und Quote geht. Jeder "Bella Block"-Film ist mit dieser moti­vierenden Vorgabe der Versuch, das Publikum nicht nur zu unterhalten sondern auch oben zu halten und somit etwas zu schaffen, das herausragt und bleibt – so denn das überhaupt möglich ist im rauschend-reißenden Fernsehfluss.

Der Film, dieses kostbare Gut des Fernsehens, ist das Ergebnis einer Teamarbeit – das kann nicht oft genug betont werden – vor und hinter der Kamera. Das gilt auch für "Bella Block". Vor der Kamera versammelte sich nicht nur illustre Prominenz – z.B. Sebastian Koch, Martina Gedeck, Rolf Lassgård und jetzt hier Henry Hübchen – auch Entdeckungen und Karrierestarts fanden gerade hier statt – Henriette Confurius und Jörg Hartmann seien beispielhaft genannt.

Von mittlerweile 35 Filmen führten (nur) vier "Bella Block" ins Ausland: Galway/Irland ("Schuld und Liebe", von Sherry Hormann), Sankt Petersburg ("Weiße Nächte", von Katrin Bühlig und Christian von Castelberg), Stockholm ("Das Schwarze Zimmer", von Susanne Schneider und Rainer Kaufmann) und nun Lissabon. Das Drehbuch hat der mit dieser Figur vertraute Autor Fabian Thaesler geschrieben, diesmal nur am Rande politisch, im Kern eine traurige Liebesge­schichte, passend zur melancholischen Grundstimmung dieser dennoch südlich hellen Stadt Lissabon. Und wunderbar diesen Stoff und diese Stimmung aufgreifend hat Christian von Castelberg seinen fünften "Bella Block"-Film inszeniert. Dabei fas­ziniert – ähnlich wie schon bei der Sankt Petersburg-"Bella" mit den russischen Kolleginnen –  vor allem das Zusammenspiel der großartigen portugiesischen Schauspieler wie Ana Padrão und Albano Jerónimo mit dem erstklassigen deut­schen Cast mit Henry Hübchen, Hansjürgen Hürrig, Ernst Stötzner, Luise Heyer. Konzentriert auf die Figuren und sich auf die magische Kulisse einlassend hat Martin Farkas mit seiner Kamera schöne Bilder und Einstellungen gefunden – auch dank der akribischen Vorarbeit der engagierten und erfahrenen Szenenbildnerin Anke Osterloh. Und Christine Aufderhaar hat einen nachhallenden, verführerischen Score komponiert, der mit Castelbergs Retro-Konzept korrespondiert.

Aber – bei aller großen Wertschätzung der Väter und Mütter, der Teams und der Ensembles – dass "Bella Block" als eine berufungsfähige ZDF-Marke in der Königs­disziplin des Fernsehens Kultstatus erreicht hat, dafür steht Hannelore Hoger mit ihrer außerordentlichen, energischen und einfühlsamen Darstellung der Doris Gercke-Figur, mit ihrer schnörkellosen aufrechten Haltung und ihrer unbestechlichen Wahrheitsliebe. Beharrlich, brillant und berührend prägt sie sich so ein, dass diese Krimireihe bei Publikum, Presse und Preisen seit nunmehr 20 Jahren gleichermaßen konstant erfolgreich und potenziell geschichtsträchtig ist. Ironisch und insistierend verknüpft Hannelore Hoger mühelos die widerstreitenden Energiepole Intellekt und Emotion. Bei ihr und mit ihr wird Fern–sehen eine Nah-Sicht.

In Lissabon hat sich Hannelore Hoger besonders wohlgefühlt, in dieser Kultur-Stadt, in der einem große Literaten, wie der am wehmütigen Schluss des Films zitierte Fernando Pessoa, auf Schritt und Tritt begegnen. Und ein herausforderndes, ni­veauvolles Umfeld gehört zu dieser intuitiven und integren Protagonistin und Per­sönlichkeit. Hannelore Hogers "Bella Block" ist für die Zuschauer eine wunderbare Zumutung.

Mit größtem Respekt und mit herzlicher Dankbarkeit für die treue und tolle Zusam­menarbeit, liebe Hannelore Hoger!Happy Birthday, Bella Block! 

Lass den Wind vorüberwehen. Stell ihm keine Fragen.

Sein Sinn ist nur der Wind zu sein. Er weht. (Fernando Pessoa)

Pit Rampelt

Fernsehspiel I

Inhalt

Bella Block begleitet Staatsanwalt Klaus Dieter Mehlhorn nach Lissabon. Sie folgen der Einladung eines alten Studienfreundes Mehlhorns. In der Villa des ebenso charmanten, wie vermögenden Gastgebers Bernhard Greve hat Bella eine merkwür­dige Begegnung mit einer jungen Deutschen, die bei der abendlichen Geburtstags­feier des Gastgebers serviert

Am nächsten Morgen erscheint die Polizei. Die junge Frau ist in der Nacht vom be­rühmten "Elevador de Santa Justa", einem turmhohen Fahrstuhl mit Aussichtsplatt­form und Wahrzeichen der Stadt, in den Tod gestürzt. Mehlhorns Freund soll eben­falls dort gewesen sein. Doch der ist verschwunden. Erst im Laufe des Tages kommt Greve auf einem Friedhof zu sich. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Für die portugiesische Po­lizei steht der Deutsche unter Tatverdacht. Mehlhorn ergreift Par­tei für seinen Freund und bittet Bella um Hilfe. Doch die geht schon bald ihren sehr eigenen Weg, legt sich nicht nur mit Mehlhorn an, sondern auch mit den Lissabonern Kommissaren Fernandes und Nunes, lernt die liebenswürdige Vermie­terin Isabel kennen und taucht in eine abgründige Liebesgeschichte ein und in die geheimnisvoll-melancholische, intensive Stadt Lissabon.

Stab und Besetzung

BuchFabian Thaesler
RegieChristian von Castelberg
KameraMartin Farkas
MusikChristine Aufderhaar
SzenenbildAnke Osterloh
TonAndreas Walther
MischungRichard Borowski
AusstattungAnke Osterloh
KostümPetra Neumeister
MaskeSamira Ghassabeh, Maria Almeida, Djanira Cirilo
CastingTina Böckenhauer, Patricia Vasconcelos, Patricia Carmona
SchnittDagmar Lichius
ProduktionUFA Ficton GmbH
ProduzentenJoachim Kosack, Michaela Nix
HerstellungsleitungDirk Ehmen
ProduktionsleitungDieter Stempnierwsky
Music Supervision Hansjörg Kohli
RedaktionPit Rampelt
Länge 88:32 Minuten

Die Rollen und ihre Darsteller

Bella BlockHannelore Hoger
Staatsanwalt MehlhornHansjürgen Hürrig
Bernhard GreveHenry Hübchen
Max von HoltErnst Stötzner
Sandra Lehnhoff Luise Heyer
Mara Greve Joana Manuel
Antonia Lopes-RuizMariana Mourato
Isabell GoncalvesSara Graça
Alberto MunosAlbano Jerónimo
Comissária FernandesAna Padráo
Comissário NunesPaulo Pinto
Advogado ZondaGuilherme Filipe
JaninaTeresa Madruga
und andere

Eine Ermittlerin, die anders ist

Statement von Joachim Kosack

Als 1994 die erste Folge "Bella Block – Die Kommissarin" auf Sendung ging, nahm sich der Titel wie eine klare Ansage aus und wie ein Versprechen auf eine Ermittlerin, die anders ist: direkt, kompromisslos und ohne Scheu, sich unbeliebt zu machen. Und wahrlich, Hannelore Hoger hat dieses Versprechen über die Maßen eingelöst. 35 Folgen lang hat sie dieser Figur nicht nur ihr Gesicht gelie­hen, sondern eine Energie, Stärke und Unverwechselbarkeit mit auf den Weg gegeben, die – so möchte ich behaupten – einzigartig im deutschen Fernsehen ist. Mit "Bella Block" begann eine Ära von TV-Kommissarinnen, die den Krimi­samstagabend im ZDF bis heute prägen.

Als mit Gründung der UFA FICTION die "Bella Block"-Reihe in meinen Verant­wortungsbereich überging, habe ich dies als großes Geschenk empfunden. Als Produzent ein Format weiterführen zu dürfen, in dem sich in einzigartiger Weise Anspruch, Qualität, Publikumsgunst und auch noch Quote mit einander verbin­den, ist ein großes Glück und gleichzeitig Verantwortung, das Feuer weiterzu­tragen. Das Erbe zu pflegen, ohne sich darauf auszuruhen. Deshalb gilt es, bei solch' einem Jubiläum, auch an die zu erinnern, die das Feuer einst entfacht ha­ben – wie die Schöpferin der Roman-Figur "Bella Block" Doris Gercke, Objectiv-Film, die das Format entwickelt und zu Beginn produziert haben, und an den Mut des ZDF, eine Kommissarin auf den Bildschirm zu schicken, die kantig und nicht gefällig ist  – und gerade deshalb vom Zuschauer so geliebt wird.

20 Jahre "Bella Block" stehen vor allem aber für ein Team, das mit Lust, Leiden­schaft und Kreativität unermüdlich daran gearbeitet hat, die Reihe weiterzuent­wickeln, immer wieder neu zu denken und dabei dauerhaft Qualität zu bieten. All den Menschen vor und hinter der Kamera gilt mein Dank, und es erfüllt mich mit großer Freude, ein Teil von ihnen zu sein.

Was, schon der 35. Film von Bella Block!

Statement von Christian von Castelberg

Vor 15 Jahren durfte ich meinen ersten Film mit Hannelore Hoger drehen. In "Abschied im Licht" ging es um das Thema Sterbehilfe. Im Gegensatz zum Thema hatte mir Frau Hoger manchmal mit eigenen Regiehinweisen geholfen, meine "Ster­bensangst" vor der großen Schauspielerin und ihren Kollegen zu überwinden.

Nach weiteren tollen Zusammenarbeiten zu intensiven und engagierten Themen, wie Triebtäter ("Freiheit der Wölfe"), Kinderhandel ("Weiße Nächte") usw., ging es nun in unserer fünften Zusammenarbeit um ein Elaborat über vergangene Lieben und Freundschaften und die schmerzlichen Erinnerungen daran. Dafür eignete sich Lissabon hervorragend. Der mitunter schwermütigen Stimmung dieser Stadt ver­suchten wir, mein Kameramann Martin Farkas und später mit der Komponistin, Christine Aufderhaar, mit einem "Retro-Stil" gerecht zu werden. Auch bei diesem Projekt war es eine wunderbare Zusammenarbeit mit Hannelore, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Die Gleichgültigkeit benutzt alles und jeden

Interview mit Fabian Thaesler

Im Interview zu "Bella Block – Vorsehung" (ZDF, 28.11.2009, 20.15 Uhr) fragte ich Sie, ob wir uns auf ein weiteres “Bella Block“-Drehbuch freuen dürfen. Ihre Antwort: "Wenn einen eine so lange, interessante und erfolgreiche Geschichte mit einem Pro­jekt und allen Betei­ligten verbindet, ist immer alles denkbar. Was am Ende aber zählt ist die Story. Für eine Bella braucht es immer eine ganz besonders gute Story. Und wenn ich, oder auch wir, wie­der mal eine haben, dann…". Und dies ist eine ganz be­sonders gute Story geworden. Er­zählen Sie uns, wie es zu "Für immer und immer" kam.

Im Grunde gibt es immer zwei Hauptebenen, die ineinander greifen. Die innere, die Thema und Emotionen transportiert und die äußere, die den reinen Plot umreißt. Dazu kommen spezielle Rahmenbedingungen, wie der Spielort im Ausland, die fremde Stadt und eine Figur Bella, die dort keinerlei polizeiliche Befugnisse hat, also von vornherein anders agieren muss als sonst.

Der Plot hat eine fast klassische Thriller-Ausgangslage. Staatsanwalt Mehlhorn überredet Bella zu einer privaten Reise nach Lissabon. Ein alter Studienfreund, der dort lebt, feiert Geburtstag. Am Morgen nach der Party erscheint die Polizei und will den Gastgeber sprechen, doch der ist verschwunden. Man verdächtigt ihn, noch in der Nacht, eine junge Frau aus dem Serviceteam getötet zu haben. Bella, die auf dem Fest auch selbst auf das Opfer traf, wird als Zeugin befragt. Kurz darauf er­wacht der verschwundene Gastgeber, arg zerschunden, auf einem Friedhof und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort stellt man fest, dass er weder weiß, wie er zum Friedhof kam, noch was zuvor in der Nacht geschah. Seine komplette Erinnerung scheint gelöscht.

Die Frage ist, lügt er, um die Tat zu verdecken, oder sagt er die Wahrheit? Mehlhorn glaubt fest an die Unschuld seines Freundes und erwartet Bellas Hilfe. Doch Bella geht sehr bald ihren eigenen Ermittlungsweg. Mehr soll im Sinne der Spannung nicht verraten sein.

Die eigentliche Arbeit am Stoff liegt jedoch eher auf der inneren Ebene. Wovon han­delt die Geschichte wirklich, was ist ihr tieferer Sinn? Für eine gute Bella-Story su­che ich vor allem für die Figur Bella selbst immer wieder nach dem, was sich um sie herum wandelt, wie auch dem, was sich in ihr selbst mit den Jahren verändert.

Diesmal ist mein Blick auf die ‘Kraft der großen Werte‘ gefallen. Ich will versuchen es zu erklären. Im Allgemeinen halten wir Liebe, Freundschaft und das Streben nach dem Guten selbstverständlich für wertvoll und hoffen, dass sich diese Werte am Ende durchsetzen. Dennoch kann man beobachten, dass sich auch sehr oft das durchsetzt, was eben nicht von diesen Werten geprägt ist. Wo also sitzt der Feind von dem, was eigentlich als wertvoll gilt? Dazu gab es einen Satz im Buch, der dem Schnitt zum Opfer fiel: ‘Es ist die Gleichgültigkeit, die den Glauben und die Liebe tötet.‘

Der ‘Täter‘ beklagt Bella gegenüber, es sei die Gleichgültigkeit gewesen, die seinen Glauben untergrub und sein Bemühen um das Gute niemals ernst nahm. Er hat sich selbst verraten und seine Überzeugungen in diesem Kampf verschlissen. Die Gleichgültigkeit benutzt alles und jeden, sie kennt keinen Wert. Sogar die Liebe, die als beständigste Kraft gilt, muss vor ihr kapitulieren und kann nur ‘überleben‘, indem sie den Weg in den Tod wählt. Am Ende hält Bella zwar die Wahrheit in Händen, doch auch sie muss hinnehmen, dass fast alle Figuren das verloren haben, was ihnen wertvoll war – die Liebe, die Freundschaft, den Glauben, das Leben. Die Gleichgültigkeit geht ungestraft davon und lässt eine Menge Opfer zurück.. 

Zugegeben, das ist durchaus konstruiert und doch folgerichtig. Ich wollte versuchen, die ‘Macht der Gleichgültigkeit‘, auch als eine Strömung unserer Zeit sichtbar zu machen. Sie wird allgemein unterschätzt, da man sich längst an sie gewöhnt hat und sie für eher passiv hält. Doch mit dem Gleichgültigen lassen sich keine Werte teilen. Er denkt nur an sich. Im Glauben an die eigene Überzeugungskraft hofft man auf seine Einsicht und seinen Wandel. Doch nichts davon geschieht. Am Ende begreift der Gleichgültige kaum, was man mit den guten Absichten meinte und lässt eine Menge Opfer zurück.

Aus meiner Sicht ist Bella nach all den Jahren noch immer so kämpferisch wie ge­wohnt, und doch ist sie auch eine andere geworden. Sie verfolgt die Täter noch im­mer unbeugsam, doch die Taten setzen ihr mehr zu, rücken ihr näher auf den Leib und dringen bis in ihre Träume vor. Ihre große eigene Verletzlichkeit, die sie immer so sehr auszeichnete, die sie so Vieles erst besonders gut erspüren ließ, wendet sich nun auch langsam gegen sie. Sie hat viele Tote gesehen, zu viele. Und sie ahnt, dass die Gefahren für die großen Werte, die sie immer vehement verteidigt hat, nicht weniger werden. Auch ihre Welt ist in Gefahr.

Warum Portugal?

Am Anfang stand der Wunsch, eine "Bella" zum 20jährigen Jubiläum im südlichen Ausland spielen zu lassen. Schnell fiel der Blick auf Portugal. Es gibt wunderbare Städte, das Land hat eine interessante Geschichte und Gegenwart und ist filmisch bei uns noch nicht oft in Erscheinung getreten. Die Wahl fiel dann auf Lissabon, da dort die notwendige filmtechnische Infrastruktur vorhanden ist.  Zunächst habe ich dann diverse Dinge recherchiert - die Örtlichkeiten im Detail, Stadtgeschichte, die wirtschaftlichen Gegebenheiten, etc. Ich erfuhr, dass viele Portugiesen in ehemaligen Kolonien arbeiten, da die Chancen dort oft besser sind als daheim und dass es der finanzielle Aufstieg diesen Ländern längst ermöglicht, Firmen im ehemaligen Mutterland aufzukaufen. Oder auch, dass Portugal eine der Haupt-Brücken für den Handel mit Afrika ist, was Eingang in das Buch fand, als ich nach den passenden Tätigkeiten für die Figuren suchte.

Szenen, die beim " Elevador de Santa Justa" spielen, erinnern an den Hitchcock-Klas­siker "Vertigo – Aus dem Reich der Toten". Waren es genau ihre Vorstellungen, die so von Christian von Castelberg umgesetzt wurden?

Die Szenen standen tatsächlich so im Buch, aber es ist immer das Recht der Regie, zu entscheiden, wie die Worte umgesetzt werden. Allerdings ist auch ein Regisseur dabei nicht allein. Da sind die Schauspieler, die Kamera, später der Schnitt und die Musik, sowie die Entscheidungen, die mit Produzent und Redaktion getroffen wer­den. Die Dinge entstehen also in einem größeren Prozess. Da man als Autor immer ganz am Anfang der Kette steht, gibt es am Ende immer wieder wunderbare Zuga­ben, Überraschungen, Freude und mitunter auch Dinge die man sich ein wenig an­ders gewünscht hat, das ist ganz normal. Ich habe die Arbeit am Stoff mit allen Be­teiligten sehr genossen und bin beim nächsten Mal in allen Konstellationen sehr gern wieder dabei.

Sie sind ein großer "Bella Block"-Kenner. Nach "Geldgier", "Am Ende der Lüge", "Vorsehung" und "Der Fahrgast und das Mädchen" ist dies ihr fünftes Drehbuch der Krimi-Reihe. Haben Sie Lust, für Hannelore Hoger auch einmal etwas ganz anderes – eine ganz besondere Komödie zu schreiben?

Ich hab' es schon gesagt und sage es wieder: Ich liebe Hannelore! Sie ist eine großartige und einzigartige Person und Schauspielerin, der auch ich über all die Jahre großen Dank schulde. Es war eine enorme Bereicherung für sie und mit ihr zu arbeiten und ich werde mir ganz sicher keine Gelegenheit entgehen lassen, für sie auch weiterhin zu schreiben, ganz gleich welches Genre es dann sein wird.

Dass ich mit diesem Teil der Reihe Abschied von Bella nehme, nachdem ich in 20 Jahren in ganz verschiedenen Funktionen mit dem Projekt betraut war, erfüllt mich definitiv mit Wehmut, aber auch mit großem Glück. Neben Hannelore möchte ich mich auch bei all jenen bedanken, die mir in dieser Zeit Vertrauen geschenkt und meine Laufbahn auf unterschiedlichste Weise im besonderen Maß gefördert haben. Dabei gewesen zu sein, war eine Ehre! Ich freue mich nun sehr auf die letzten bei­den "Bellas", die diesem Teil noch folgen werden - und bin sehr gespannt, was die Zukunft dann noch alles bringt!

Das Interview führte Christiane Diezemann

Strauße, Fado und keine Routine in Sicht

Interview mit Hansjürgen Hürrig

Mit der Folge "Für immer und immer" feiert "Bella Block" 20-jähriges Jubiläum. Welche Erinnerungen haben Sie an die Dreharbeiten für Ihre erste Folge und an Ihr erstes Zusammentreffen mit Hannelore Hoger?

Als ich das erste Mal bei "Bella Block" mitmachen durfte, habe ich mich gefreut. Ich hatte einige der ersten Folgen gesehen und fand, dass Frau Hoger die Titelrolle übernommen hatte, eine richtig gute Idee. Eine erstklassige Schauspielerin!

Bei "Geflüsterte Morde" hatte ich dann meinen Einstand und das große Glück, gleich mit einem der besten Regisseure dieses Landes zu arbeiten. Christian Görlitz! An seine wunderbare Art Regie zu führen, denke ich gerne zurück. Dabei fällt mir ein, dass ich es bei diesem Dreh nicht nur mit Hannelore Hoger und Christian Görlitz zu tun hatte, sondern auch mit einer großen Herde von Straußen, die das Auto von Mehlhorn auf einsamer Landstraße blockierten. Hier konnte ich mal mein komisches Talent einsetzen, was ja sonst für die Rolle des Staatsanwalts weniger gefragt ist. Jedenfalls war es ein schöner Drehtag und hat nicht nur mir Spaß gemacht.

Zwischen Oberstaatsanwalt Mehlhorn und Bella ist über die Jahre eine große Vertrautheit entstanden. Trotzdem siezen sich die beiden konsequent. Wie würden Sie die Beziehung der beiden beschreiben? Und warum schätzt Mehlhorn Bella so sehr, dass er sie sogar auf eine private Reise mitnimmt?

Die Beziehungen zwischen Mehlhorn und Block sind vielfältig. Sie sind nicht immer einer Meinung, sie streiten sich, aber Mehlhorn hält immer zu ihr, hält ihr den Rü­cken frei. Er weiß, sie ist sein "bestes Pferd im Stall". Man trifft sich auch oft in ei­nem Restaurant oder im Café, um bei einem guten Essen oder einem Glas Wein Dienstliches zu besprechen. Oder sie lädt zu einem gemeinsamen Museumsbesuch oder ähnlichem ein. So ist es verständlich, dass Mehlhorn Bella mit nach Lissabon nimmt. "Mal den Hamburger Alltag vergessen, andere Menschen, andere Kultur er­leben" – das ist die Idee dahinter. Dass dort ein Mord aufzuklären ist, kann ja keiner vorher wissen.

Schauplatz der Folge "Für immer und immer" ist Lissabon. Ein Großteil des Teams und der anderen Darsteller war Portugiesen. Wie haben Sie die Zu­sammenarbeit mit den Kollegen erlebt, und was haben Sie von ihnen über das Leben und Arbeiten in Portugal gelernt?

Auf Lissabon habe ich mich besonders gefreut. Was Wunder! Mehlhorn hatte in die­ser Folge einen größeren Part als gewohnt, und Lissabon kannte ich noch nicht. Natürlich habe ich mich wie immer gut auf "Bella Block" vorbereitet, aber diesmal auch auf Land und Leute. Natürlich war Wikipedia mein großer Freund, aber ich habe in dieser Zeit auch viel Portugiesisch gegessen, 'ne Menge Portwein probiert, Fado gehört (und versucht zu verstehen). Und Bücher portugiesischer Autoren wa­ren meine ständigen Begleiter in dieser ganzen Zeit. So bin ich auf Fernando Pessoa's Spuren durch Lissabon gelaufen, war natürlich in seinem Museum, habe mit Eça de Queiroz' "Vetter Basilio" eine Leseerinnerung meiner Jugend neu erlebt und weiß jetzt, welch‘ großartige Schriftsteller Antunes und Saramago sind. Im Ohr hatte ich auf einmal gerne Amália Rodriues, die unvergleichliche Fado-Sängerin. Das war alles so toll und hat mir dann später den Kontakt mit den Leuten auf der Straße oder den prima Kollegen am Set leicht gemacht.

Sie spielen den Oberstaatanwalt Mehlhorn seit 1998. Wie widersetzt man sich der Gefahr, sich es in einer Rolle allzu "gemütlich" zu machen und in Routine zu verfallen?

Da für "Bella" meistens nur zwei Folgen im Jahr gedreht werden, hat sich für mich "Routine" oder "gemütliches Zurücklehnen" nicht einstellen können. Erstens wider­spricht es meiner Arbeitsauffassung, und zweitens freue ich mich immer auf das neue Buch, die neuen Kollegen, den neuen Regisseur und bin gespannt auf die neue Herausforderung.

In den vergangen Jahren ist der Anteil an Krimis im Programm deutlich gestie­gen. Inwiefern hebt sich "Bella Block" von vielen anderen Formaten dieses Genres ab? Was ist das Erfolgsgeheimnis der Reihe?

Der Unterschied zu anderen Formaten lässt sich von mir nur schwer beurteilen, weil ich zu wenig davon kenne. Aber durch Gespräche im Freundeskreis oder durch Post von Zuschauern glaube ich sagen zu können, die Menschen erkennen, dass es um Themen geht, die uns alle angehen. Dass es gute Drehbücher, gute Schauspieler und gute Regisseure und Kameraleute sind, die die Garantie geben, dass "Bella Block" für einen großen Zuschauerkreis fast immer zu einem außergewöhnlichen Fernsehabend werden kann.        

Das Interview führte Gudrun Schulz

Mir gefällt sie sehr

Interview mit Henry Hübchen

Sie spielen Bernhard Greve, Geschäftsmann und alter Studienfreund von Oberstaats­anwalt Mehlhorn. Greve ist nicht gerade ein Sympathieträger – er betrügt seine Frau und macht zweifehlhafte Geschäfte mit gebrauchten Medizingeräten in Afrika. Welche Facetten ma­chen die Figur für Sie spannend?

Das ist doch das Spannende. Einer, der seine Frau betrügt und zweifelhafte Ge­schäfte macht. Da gibt es reichlich Konfliktpotenzial. Sehr viel mehr als bei dem, der seine Frau nicht betrügt, jeden Tag ordentlich ins Büro geht und am Monatsende mit einem Blumenstrauß nach Hause kommt und den Lohn mit ihr teilt.

Mehlhorn, Bernhard Greve und Max von Holt sind Freunde seit Studienzeiten. Gibt es in Ihrem Leben auch einen harten Kern alter Freunde, eventuell aus der Zeit an der Schau­spielschule, und was macht für Sie einen guten Freund aus?

Nein. Meine Töchter haben enge Freundinnen aus ihrer Schulzeit. Da staune ich immer. Meine losen Freundschaften beginnen frühestens mit meinem ersten Thea­terengagement. Und der Titel "Harter Kern alter Freunde" träfe das nicht. Vielleicht liegt es an dem Beruf, in dem man mit Leuten temporär sehr eng, fast intim zusam­menkommt und dann wieder auseinandergeht, um woanders neue "Affären" einzu­gehen, die auch nur 20 oder 30 Drehtage halten.

Greve versucht Mehlhorn, als Geschäftspartner zu gewinnen. Wie stehen Sie zu dem Sprichwort: "Bei Geld hört die Freundschaft" auf?

Die Freundschaft hört nicht auf. Aber zur Freundschaft kommt etwas Entscheiden­des dazu. Eine Geschäftspartnerschaft. Und die sollte klar und eindeutig sein.

Sie haben in Lissabon gedreht, auch auf dem berühmten Elevador de Santa Justa. Man sagt, über der Stadt  läge ein Hauch von Melancholie. Wie haben Sie Lissabon erlebt und was mögen Sie an der Stadt?

Alles. Darüber müsste ich ein Buch schreiben. Das schaffe ich jetzt aber nicht so schnell. Ja, das ist das Schöne an dem Beruf. Ich arbeite manchmal da, wo andere Urlaub machen.

Mit Hannelore Hoger standen Sie bereits für "Commissario Laurenti" vor der Kamera. Da­mals waren Sie selbst in der Rolle des Ermittlers. Was zeichnet sie als Schauspie­lerin aus?

Ihre Direktheit, ihre Schnörkellosigkeit, ihr Spiel ist nicht "parfümiert". Mir gefällt sie sehr.

Das Interview führte Gudrun Schulz

Arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten

Interview mit Hannelore Hoger

Glückwunsch, Frau Hoger! Vor 20 Jahren lief der erste "Bella Block"-Krimi er­folg­reich im ZDF, dies ist der 35. Film der Reihe. Erinnern Sie sich noch an Ih­ren ersten Drehtag zu "Bella Block"?

An den ersten Drehtag kann ich mich nicht mehr genau erinnern. Aber wir alle waren ein bisschen aufgeregt; einschließlich dem Regisseur Max Färberböck und der Pro­duzentin Katharina Trebitsch. Wir hatten damals noch 35 Drehtage, heute sind es 24. Mir hat der Film von allen mit am besten gefallen. Meine Erinnerungen sind sehr positiv. Wir dachten nicht, dass es über den ersten "Bella Block" hinausgeht.

"Bella Block - Für immer und immer" ist der vierte Film der Krimi-Reihe, der im Aus­land spielt. "Schuld und Liebe" führte Sie nach Irland, in "Weiße Nächte" reiste Bella nach St. Petersburg, und in "Das schwarze Zimmer" begab sich Bella Block in Stockholm auf die Spur des Verbrechens. Was bedeutete es für Sie persönlich, in diesen Ländern zu drehen?

Meistens eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Team und den Kollegen. Man ist mehr aufeinander angewiesen. Und natürlich lerne ich ein wenig fremdes Land ken­nen. Ich arbeite gern im Ausland.

Was sind die größten Unterschiede zwischen hiesigen Drehs und Filmarbeiten im Ausland?

Die Arbeitsbedingungen, die Verständigung, die Sprache. Meistens einigt man sich auf Englisch.

Hatten Sie in Lissabon Gelegenheit, ein wenig Land und Leute kennenzuler­nen?

Ein wenig. Lissabon hat einen großen Charme. Ich habe mich in die Stadt verliebt. Leider hatte ich nicht viel Zeit. An zwei Wochenenden musste ich nach Deutschland fliegen, und außerdem hatte ich noch eine schwere Erkältung.

Wie sah es kulinarisch in Portugal aus? Hat Sie der "Bacalhau" (gesalzener und ge­trockneter Kabeljau) auf den Geschmack gebracht?

Nein, die frischen Meeresfrüchte waren mir lieber. Und die himmlischen Backwaren.

Christian von Castelberg inszenierte diesen 35. Film. Es ist sein fünfter "Bella Block"-Krimi nach "Abschied im Licht", "Die Freiheit der Wölfe", "Das Glück der Anderen" und "Weiße Nächte". Was macht die Zusammenarbeit mit ihm so besonders?

Christian von Castelberg ist ein liebevoller, ruhiger Arbeiter. Er ist immer gut vorbe­reitet und weiß, was er will. Aber jede Zusammenarbeit ist besonders. Wenn man sich gut kennt und vertraut, macht es mehr Spaß.

"Bella Block" ist sich immer treu geblieben und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. In Ihren Filmen wurde auch manch' "heißes Eisen"    angepackt. War und ist es Ihnen auch ein persönliches Anliegen, auf gravierende Probleme in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen?

Ja, wenn das gelingt, macht es zusätzlich Sinn. Ein persönliches Anliegen von mir sind Drehbücher, in denen es gute Szenen gibt zum Spielen. Bella darf ja nicht mehr trinken, nicht mehr rauchen und der Freund ist auch weg. Da kann man sich nur noch verknallen und abhauen.

Gibt es etwas, was Bella noch unbedingt tun sollte?

Ja, arbeiten um zu leben, nicht leben um zu arbeiten.

Das Interview führte Christiane Diezemann

Glückwünsche

In mittlerweile 35 ebenso spannenden wie berührenden Filmen spielten neben Hannelore Hoger erstklassige Schauspieler, in Haupt- wie auch in Nebenrollen. Ei­nige dieser Weggefährten wurden im Laufe der Zeit selbst zu Ermittlern; Kriminalis­ten, Inspektoren, Kriminalhauptkommissaren und Polizeipsychologen. 

Wenn Sie auf Ihren gemeinsamen Dreh zu "Bella Block" zurückblicken, was fällt Ihnen spontan ein?

Nathalia Wörner: Meine Erinnerungen an die Dreharbeiten zu "Bella Block" sind warm und lebendig. Ich spielte eine neurotische, stotternde Krankenschwester, eine intensive Rolle - und die Dreharbeiten waren dies ebenfalls. In den entscheidenden Szenen stand Hannelore Hoger mit voller kollegialer Unterstützung an meiner Seite, was mir damals sehr half. Ich habe sie als warmherzig und angenehm erlebt und möchte ihr zu diesem unglaublichen Jubiläum herzlich gratulieren.

Armin Rohde: Ich hatte das große Vergnügen, beim zweiten "Bella Block"-Fall dabei zu sein und hatte damals schon das Gefühl, dass dies ein Langläufer wird. Aus heu­tiger Sicht sehe ich dies nur bestätigt. Und neben Hannelore Hoger vor der Kamera zu stehen heißt, dass sich die Arbeit quasi von selbst spielt. Ich wünsche viel Erfolg für die nächsten 20 Jahre!

Jürgen Tonkel: Es war eine wunderbare Begegnung mit Frau Hoger. Unvergess­lich!!! Ich war der Gärtner… und nicht der Mörder! Herzliche Grüße! 

Max von Pufendorf: … dass mir Frau Hoger während einer hochemotionalen Szene mit Ihr kurz vor den Takes Brechtlieder vorsang und ich musste raten, aus welchem Stück. Ich hatte Ihr zuvor gestanden, dass ich mit Brecht nichts anfangen kann. Es war also meine Schuld. Ich erriet nichts, was bestimmt nicht an ihren Gesangs­künsten lag. Wie die Szene in den Kasten kam, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass, wenn nun irgendwo ein Brechtlied erklingt ich a) anders hinhöre und b) dabei an die wunderbare Hannelore Hoger denke. Gratuliere von Herzen zum Jubiläum! Liebe Grüße!

Max Hopp: Mein erster Dreh "Bella Block": Fremdes Land. Fremde Sprache. Sankt Petersburg. Laut. Rau. Pompös... Ein deutsch-russisches Team. Wunderbar spielende russische Kollegen. Für alle ein Abenteuer. Die Story ist engagiert. Die Figuren sind vielschichtig. Erstes Aufeinandertreffen von Thorsten Müller und Bella Block. Zwei Antipoden, die sich nicht "riechen" können. Aber sie müssen miteinan­der auskommen... Langsame Annäherung zwischen Müller und Block, auch zwi­schen Hopp und Hoger. Gemeinsame Arbeit schafft Respekt. Ein Lächeln...? Ge­spräche. Ein Angebot zum "Du". Nicht für Müller, aber für Hopp. Freude. Auch ge­ehrt. Nicht selbstverständlich. Hannelore Hoger ist immer authentisch und deshalb ist es Bella auch. Bestechende Aufrichtigkeit. Manchmal unbequeme Direktheit. Zwei besondere, starke Frauen in einer besonderen Reihe! Danke Hannelore. Danke Bella!

Übersicht der Filme

Samstag, 26. März 1994 , 20.15 Uhr

Bella Block - Die Kommissarin (1)

mit Hannelore Hoger, Johanna Schall, Peter Lohmeyer, Dieter Montag und anderen

Buch und RegieMax Färberböck
Kamera Kay Gauditz
ProduktionObjektiv-Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck
Redaktion Reinhold Elschot
Einschaltquoten 6,3 Millonen Zuschauer
Marktanteil19,2 Prozent

Samstag, 18. November 1995, 20.15 Uhr

Bella Block - Liebestod (2)

mit Hannelore Hoger, Peter Lohmeyer, Eva Kryll, Peter Heinrich Brix, Ralf Schermuly, Jutta Hoffman, Bettina Engelhardt, Rainer Strecker, Lisa Karlström und anderen

Buch und RegieMax Färberböck
ProduktionObjektiv-Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck
RedaktionReinhold Elschot
Einschaltquoten6,79 Millionen Zuschauer
Marktanteil22,2 Prozent

Samstag, 8. März 1997, 20.15 Uhr

Bella Block - Geldgier (3)

mit Hannelore Hoger, Eva Kryll, Alioscha Stadelmann, Peter Heinrich Brix, Armin Rohde, Andrea Sawatzki, Tamara Rohloff, Sebastian Koch und anderen

BuchMichael Albers, Fabian Thaesler
RegieErwin Keusch

Kamera

Tomas Erhart
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck 
RedaktionReinhold Elschot
Einschaltquoten6,37 Millionen Zuschauer
Marktanteil20,9 Prozent

Samstag, 4. Oktober 1997, 20.15 Uhr

Bella Block - Tod eines Mädchens (4)

mit Hannelore Hoger, Peter Heinrich Brix, Eva Kryll, Karl Kranzkowski, Martina Gedeck, Camilla Renschke, Marek Harloff und anderen

BuchWalter Weber, nach den Motiven des Romans "Kinderkorn" von Doris Gercke
RegieMarkus Imboden
KameraRainer Klausmann
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
Produzentin Jutta Lieck
Redaktion Reinhold Elschot
Einschaltquoten6,66 Millionen Zuschauer
Marktanteil23,1 Prozent

Samstag, 14. November 1998, 20.15 Uhr

Bella Block - Auf der Jagd (5)

mit Hannelore Hoger, Ernst Stötzner, Gudrun Gabriel, Eva Kryll, Peter Heinrich Brix, Bernd Grawert, Rudolf Kowalski und anderen

BuchEva Zahn, Volker A. Zahn
RegieMarkus Imboden
Kamera Helmut Pirnat
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck
RedaktionReinhold Elschot
Einschaltquoten6,32 Millionen Zuschauer
Marktanteil20,1 Prozent

Samstag, 23. September 2000, 20.15 Uhr

Bella Block - Geflüsterte Morde (6)

mit Hannelore Hoger, Ben Becker, Stefan Kurt, Richard Beek, Eva Kryll, Hansjürgen Hürrig, Pit-Arne Pietz, Rudolf Kowalski, Manuela Riva, Volker Lechtenbrink und anderen

Buch und RegieChristian Görlitz
Kamera Hans Grimmelmann
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck-Klenke
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten3,69 Millionen Zuschauer
Marktanteil13,4 Prozent

Samstag, 8. Januar 2000, 20.15 Uhr

Bella Block - Abschied im Licht (7)

mit Hannelore Hoger, Jörg Schüttauf, Juliane Köhler, Christoph Bantzer, Christina Grosse, Rudolf Kowalski, Bettina Hauenschild, Pit-Arne Pietz, Hansjürgen Hürrig und anderen

BuchRichard Reitinger
RegieChristian von Castelberg
Kamera Reinhard Schatzmann
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck-Klenke
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 6,59 Millionen Zuschauer
Marktanteil20,3 Prozent

Samstag, 11. März 2000, 20.15 Uhr

Bella Block - Blinde Liebe (8)

Hannelore Hoger, Pit-Arne Pietz, Bettina Hauenschild, Rudolf Kowalski, Natalia Wörner, Martin Wuttke, Julia Schmidt, Catrin Striebeck und anderen

BuchIsolde Sammer
BuchbearbeitungMichael Albers, Sherry Hormann, Natalia Wörner
RegieSherry Hormann
KameraGunnar Fuß
Produktion Objektiv Film GmbH, Kathariana M. Trebitsch
Produzentin Jutta Lieck-Klenke
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten6,45 Millionen Zuschauer
Marktanteil20,1 Prozent

Samstag, 21. Oktober 2000, 20.15 Uhr

Bella Block - Am Ende der Lüge (9)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Pit-Arne Pietz, Bettina Hauenschild, Antje Westermann, Florian Musik, Anneke Kim Sarnau, Madeleine Leonhardt, Nick Seidensticker, Hansjürgen Hürrig, Samuel Finzi und anderen

Buch Fabian Thaesler
RegieMartin Enlen
KameraGerhard Schirlo
ProduktionObjektiv Film GmbH, Kathariana M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten 5,20 Millionen Zuschauer
Marktanteil17,7 Prozent

Samstag, 3. März 2001, 20.15 Uhr

Bella Block - Schuld und Liebe (10)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Cosma Shiva Hagen, Herbert Knaup, Annette von Klier und andern

Buch und RegieSherry Hormann
KameraHanno Lentz
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentinJutta Lieck-Klenke
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten5,85 Millionen Zuschauer
Marktanteil 18,4 Prozent

Samstag, 10. November 2001, 20.15 Uhr

Bella Block - Bitterer Verdacht (11)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Hansjürgen Hürrig, Alexander Beyer, Bettina Hauenschild, Pit-Arne Pietz, Christian Näthe, André Jung, Pola Kinski, Steffen Schroeder, Marie Zielcke und anderen

Buch Renate Kampmann
RegieDagmar Hirtz
KameraAxel Block
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 5,44 Millionen Zuschauer
Marktanteil17,8 Prozent

Samstag, 30. März 2002, 20.15 Uhr

Bella Block - Im Namen der Ehre (12)

mit Hannelore Hoger, Merab Ninidze, Jasmin Asadi, Branko Tomovic, Zijah Sokolovic, Marjam Azemoun, Geno Lechner, Rüdiger Vogler, Mark Zac, Albrecht Ganskopf, Bettina Hauenschild und anderen

BuchJochen Brunow
RegieAndreas Gruber
KameraMartin Gressmann
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten4,73 Millionen Zuschauer
Marktanteil 16,5 Prozent

Samstag,18. Januar 2003, 20.15 Uhr

Bella Block - Tödliche Nähe (13)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Michael Gwisdek, Hansjürgen Hürrig, Günter Grabbert, Lukas Miko, Peter Lerchbaumer, Götz Schubert, Susanne Lüning, Barbara Philipp, Katinka Auberger, Bettina Hauenschild, Pit-Arne Pietz und anderen

BuchRichard Reitinger
RegieChristiane Balthasar
KameraJochen Stäblein
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten6,39 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,9 Prozent

Samstag, 19. April 2003, 20.15 Uhr

Bella Block - Kurschatten (14)

mit Hannelore Hoger, Matthias Habich, Dagmar Manzel, Dieter Mann, Jochen Horst, Uwe Rohde, Hans Uwe Bauer, Bettina Kupfer und anderen

Buch Jochen Brunow
RegieThorsten Näter
KameraJoachim Hasse
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten5,72 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,4 Prozent

Samstag, 3. Januar 2004, 20.15 Uhr

Bella Block - Das Gegenteil von Liebe (15)

mit Hannelore Hoger, Julia Jäger, Christian Berkel, Henriette Confurius, Nicole Heesters, Marion Mitterhammer, Peter Davor, Roxanne Borski, Sebastian Husak, Bettina Hauenschild, Pit-Arne Pietz, Hansjürgen Hürrig und anderen

BuchKatrin Bühlig
Regie Dagmar Hirtz
KameraKlaus Eichhammer
ProduktionObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten 6,61 Millionen Zuschauer
Marktanteil20,0 Prozent

Samstag, 6. März 2004, 20.15 Uhr

Bella Block - Hinter den Spiegeln (16)

mit Hannelore Hoger, Nina Hoger, Cordula Trantow, Pit-Arne Pietz, Bettina Hauenschild, Bernhard Schir, Hans Kremer, Anne Kanis, Victor Schefé, Tim Wilde, Max von Pufendorf, Dieter Okras und anderen

Buch und RegieThorsten Näter
Kamera Joachim Hasse
ProduzentObjectiv Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMichael Albers
RedaktionPit Rampelt
Einschaltquoten 7,08 Millionen Zuschauer
Marktanteil22,1 Prozent

Samstag, 9. Oktober 2004, 20.15 Uhr

Bella Block - Die Freiheit der Wölfe (17)

mit Hannelore Hoger, Katrin Saß, Karoline Eichhorn, Samuel Weiss, Harald Krassnitzer, Thomas Schendel, Fiona Coors, Julia Malik, Samuel Finzi, Pit-Arne Pietz, Bettina Hauenschild, Rudolf Kowalski, Hansjürgen Hürrig und anderen

BuchKatrin Bühlig
RegieChristian von Castelberg
KameraDragan Rogulj
ProduktionObjectiv-Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentMalte Grunert
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten6,44 Millionen Zuschauer
Marktanteil21,9 Prozent

Samstag, 12. Februar 2005, 20.15 Uhr

Bella Block - ... denn sie wissen nicht, was sie tun (18)

mit Hannelore Hoger, Suzanne von Borsody, Marek Harloff, Sophie  Rogall, Oliver Bröcker, Barbara Nüsse und anderen

Buch Richard Reitinger nach einer Vorlage von André Georgi
RegieMarkus Imboden
KameraRainer Klausmann
Produktion Objectiv-Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
Produzent Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 6,08 Millionen Zuschauer
Marktanteil18,0 Prozent

Samstag, 22. Oktober 2005, 20.15 Uhr

Bella Block - Die Frau des Teppichlegers (19)

mit Hannelore Hoger, Hansjürgen Hürrig, Devid Striesow, Rudolf Kowalski, Anna Antonowicz, Ulrike Krumbiegel, Robert Gallinowski, Judith Engel und anderen

Buch Beate Langmaack
RegieKai Wessel
KameraJudith Kaufmann
ProduktionObjectiv-Film GmbH, Katharina M. Trebitsch
ProduzentenNorbert Sauer, Selma Brenner
RedaktionPit Rampelt

Einschaltquoten

5,98 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,0 Prozent

Samstag, 14. Januar 2006, 20.15 Uhr

Bella Block - Das Glück der Anderen (20)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Mira Bartuschek, Stephan Kampwirth, Johann Adam Oest, Gudrun Ritter, Barbara Philipp und anderen

BuchChristian Jeltsch
RegieChristian von Castelberg
Kamera Bella Halben
Produktion Ufa Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 5,14 Millionen Zuschauer
Marktanteil15,5 Prozent

Samstag, 13. Januar 2007, 20.15 Uhr

Bella Block - Blackout (21)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Samuel Finzi, Hansjürgen Hürrig, Johanna Wokalek, André Hennicke, Filip Peeters und anderen

BuchKathrin Richter, Ralf Hertwig
RegieRainer Kaufmann
KameraKlaus Eichhammer
ProduktionUfa Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten6,96 Millionen Zuschauer
Marktanteil 21,03 Prozent

Samstag, 25. November 2006, 20.15 Uhr

Bella Block - Mord unterm Kreuz (22)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Samuel Finzi, Hansjürgen Hürrig, Peter Fitz, Monica Bleibtreu, Jürgen Tonkel und anderen

Buch Eva und Volker A. Zahn
RegieHans Steinbichler
Kamera Bella Halben
ProduktionUfa Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 6,73 Millionen Zuschauer
Marktanteil21,9 Prozent

Samstag, 27. Oktober 2007, 20.15 Uhr

Bella Block - Weiße Nächte (23)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Samuel Finzi, Gabriela Maria Schmeide, Thomas Sarbacher, Friederike Wagner, Jule Böwe, Max Hopp und anderen

BuchKatrin Bühlig
RegieChristian von Castelberg
KameraReinhard Schatzmann
ProduktionUFA Fernsehproduktion GmbH (die Aufnahmen in St. Petersburg wurden in Kooperation mit Globus Film durchgeführt)
ProduzentNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 6,54 Millionen Zuschauer
Marktanteil21,6 Prozent

Samstag, 22. November 2008, 20.15 Uhr

Bella Block - Reise nach China (24)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Samuel Finzi, Jeanette Hain, Peter Davor, Jürgen Hentsch, Sven Pippig, Dietrich Hollinderbäumer und anderen

Buch und RegieChris Kraus
KameraJudith Kaufmann
ProduktionUFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 5,83 Millionen Zuschauer
Marktanteil 19,2 Prozent

Samstag, 9. Februar 2008, 20.15 Uhr

Bella Block - Falsche Liebe (25)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Samuel Finzi, Peter Simonischek, Max Hopp, Sibylle Canonica, Birge Schade, Dagmar Leesch, Thorsten Merten, Alexander Held und anderen

BuchKatrin Bühlig
Regie Julian Roman Pölsler
KameraKay Gauditz
Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentNorbert Sauer, Selma Brenner
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 5,34 Millionen Zuschauer
Marktanteil 17,1 Prozent

Teil I: Samstag, 17. Januar 2009, 20.15 Uhr,

Teil II: Montag, 19. Januar 2009, 20.15 Uhr

Bella Block - Das Schweigen der Kommissarin (26 + 27), Zweiteiler

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Max Hopp, Samuel Finzi, Jörg Hartmann, Anna Fischer, Alwara Höfels, Felix Kramer und anderen

Buch Beate Langmaack
BuchbearbeitungKatrin Bühlig
RegieMarkus Imboden
KameraPeter von Haller
ProduzentUfa Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Selma Brenner, Michael Albers
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten, Teil I6,07 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,0 Prozent
Einschaltquoten Teil II7,03 Millionen Zuschauer
Marktanteil 20,6 Prozent

Samstag, 28. November 2009, 20.15 Uhr

Bella Block - Vorsehung (28)

mit Hannelore Hoger, Rudolf Kowalski, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Max Hopp, Samuel Finzi, Tanja Schleiff, Pierre Besson, Wotan Wilke Möhring, Katharina Schüttler und anderen

BuchMax Färberböck und Fabian Thaesler
RegieMax Färberböck
KameraMichael Wiesweg  
Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentNorbert Sauer
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten4,77 Millionen Zuschauer
Marktanteil15,2 Prozent

Samstag, 13. November 2010, 20.15 Uhr

Bella Block - Das schwarze Zimmer (29)

mit Hannelore Hoger, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Rolf Lassgård, Antti Reini, Vijessna Ferkic, Remo Schulze, Karin Bertling, Anna Fischer, Arnd Klawitter, Jörg Hartmann und anderen

BuchSusanne Schneider
RegieRainer Kaufmann
KameraKlaus Eichhammer
Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH
Produzenten Norbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten6,06 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,3 Prozent

Samstag, 26. November 2011, 20.15 Uhr

Bella Block - Stich ins Herz (30)

mit Hannelore Hoger, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Jörg Hartmann, Sebastian Koch, Anna Schudt, Annika Blendl, Maren Kroymann, Christina Große, Godehard Giese, Arved Birnbaum, Matthias Brenner und anderen

Buch und Regie Stephan Wagner
KameraThomas Benesch
ProduktionUFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten5,33 Millionen Zuschauer
Marktanteil17,2 Prozent

Samstag, 27. Oktober 2012, 20.15 Uhr

Bella Block - Unter den Linden (31)

mit Hannelore Hoger, Max Hopp, Peter Simonischek, Maren Kroymann, Otto Mellies, Us Conradi, Margit Bendokat, Winnie Böwe, Corinna Breite, Jutta Wachowiak und anderen

BuchKatrin Bühlig
RegieMartin Enlen
Kamera Philipp Timme
ProduktionUFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten5,23 Millionen Zuschauer
Marktanteil16,6 Prozent

Samstag, 11. Februar 2012, 20.15 Uhr

Bella Block - Der Fahrgast und das Mädchen (32)

mit Hannelore Hoger, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Katharina Wackernagel, André Jung, Jacob Matschenz, Liv Lisa Fries, Rick Okon, Laura Vietzen und anderen

BuchFabian Thaesler
RegieTorsten C. Fischer
KameraMichael Wiesweg
ProduktionUFA Fernsehproduktion GmbH
Produzenten Norbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten 6,42 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,8 Prozent

Samstag, 16. März 2013, 20.15 Uhr

Bella Block - Hundskinder (33)

mit Hannelore Hoger, Devid Striesow, Hansjürgen Hürrig, Peter Simonischek, Henry Stange, Jette Jungjohann, Vincent Grages, Lasse Max Jungjohann, Götz Schubert, Anna Fischer, Stephan Grossmann, Nicole Marischka, Albrecht Ganskopf und anderen

BuchSusanne Schneider
RegieAndreas Prochaska
KameraThomas Kiennast
Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten6,29 Millionen Zuschauer
Marktanteil19,7 Prozent

Samstag, 30. November 2013, 20.15 Uhr

Bella Block - Angeklagt (34)

Hannelore Hoger, Hansjürgen Hürrig, Peter Simonischek, Anna Fischer, Karoline Eichhorn, Fritz Karl, Jannik Schümann, Tim Bergmann, Katharina Lorenz, Rüdiger Vogler, Clara Brauer und anderen

BuchStefan Holtz und Florian Iwersen
Buchbearbeitung Julian Roman Pölsler, Susanne Schneider
RegieJulian Roman Pölsler
KameraBernhard Keller
Produktion UFA Fernsehproduktion GmbH
ProduzentenNorbert Sauer, Cornelia Wecker
Redaktion Pit Rampelt
Einschaltquoten5,90 Millionen Zuschauer
Marktanteil18,6 Prozent

Auszeichnungen

Bella Block – Die Kommissarin

Buch und Regie: Max Färberböck

Adolf-Grimme-Preis in Gold für Max Färberböck und Hannelore Hoger, Bayerischer

Fernsehpreis für die beste Regie, TeleStar für die beste Regie, 1994 und beim

TV-Festival von Shanghai nominiert als einer der "besten Fernsehfilme des Jahres"

Bella Block – Liebestod

Buch und Regie: Max Färberböck

Der Goldene Löwe von RTL für Hannelore Hoger, Bayerischer Fernsehpreis für Hannelore Hoger, TeleStar 1996 für Max Färberböck, Fernsehfilmpreis an Max Färberböck beim Fernsehfilmfestival Baden Baden

Bella Block – Tod eines Mädchens

Buch: Walter Weber

Regie: Markus Imboden

Adolf-Grimme-Preis "Spezial" 1998 für Martina Gedeck, Goldene Kamera 1998 für Hannelore Hoger in der Kategorie "Beste TV Kommissarin", Goldener Löwe 1998 für Martina Gedeck als "Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle", Förderpreis 1998 für Marek Harloff

Bella Block – Auf der Jagd

Buch: Eva und Volker A. Zahn

Regie: Markus Imboden

Deutscher Fernsehpreis 1999 für Beste Musik für Nikolaus Glowna, Goldene Kamera 1998: Publikumspreis "Beliebteste deutsche Kommissarin“ für Hannelore Hoger 

Bella Block – Geflüsterte Morde

Buch und Regie: Christian Görlitz

Jupiterpreis der Zeitschrift Cinema für Ben Becker als Bester Hauptdarsteller in einem TV-Movie, Einladung zum Filmfest München 1999

Bella Block – Blinde Liebe

Buch: Michael Albers, Natalia Wörner, Sherry Hormann, Isolde Sammer

Regie: Sherry Hormann

Deutscher Fernsehpreis, Beste Schauspielerin für Natalia Wörner, Nachwuchspreis des Deutschen Fernsehpreises für Julia Schmidt

Bella Block – Schuld und Liebe

Buch und Regie: Sherry Hormann

Nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2001 für Sherry Hormann für die Beste Regie und Cosma Shiva Hagen für die Beste Nebendarstellerin

Bella Block – Tödliche Nähe

Buch: Richard Reitinger

Regie: Christiane Balthasar

Bayerischer Fernsehpreis 2003 für Hannelore Hoger

Bella Block – Das Gegenteil von Liebe

Buch: Katrin Bühlig

Regie Dagmar Hirtz

Deutscher Fernsehpreis 2004 Förderpreis für Henriette Confurius, Einladung zum Hamburger Filmfest 2003

Bella Block – Die Freiheit der Wölfe

Buch: Katrin Bühlig

Regie: Christian von Castelberg

Einladung zum Hamburger Filmfest 2004, nominiert für den Deutschen Fernsehpreis 2005 für Beste Krimi-Reihe und Beste Musik, Ralf Wienrich

Bella Block - ... denn sie wissen nicht, was sie tun

Buch: Richard Reitinger

Regie: Markus Imboden

Deutscher Fernsehkrimipreis 2005 – Publikumspreis Bester Fernsehkrimi, Deutscher Fernsehpreis 2005 für Beste Musik für Annette Focks

Bella Block - Die Frau des Teppichlegers

Buch: Beate Langmaack

Regie: Kai Wessel

Deutscher Fernsehpreis Beste Kamera: Judith Kaufmann, Robert Geisendörfer Preis an Beate Langmaack, Nominierung Deutscher Fernsehpreis 2006 Beste Regie: Kai Wessel, Beste Nebendarstellerin: Anja Antonowicz, Bester Schnitt: Tina Freitag; Nominierung Adolf-Grimme Preis, Filmfest München, Nominierung TV Movie Award

Bella Block – Das Glück der anderen

Buch: Christian Jeltsch

Regie:Christian von Castelberg

Deutscher Fernsehpreis Bestes Buch: Christian Jeltsch, Deutscher Fernsehkrimipreis 2006 Wiesbaden, Nominierung Deutscher Fernsehpreis Beste Nebendarstellerin: Gudrun Ritter

Bella Block – Blackout

Buch: Katrin Richter und Ralf Hertwig

Regie: Rainer Kaufmann

Nominierung Deutscher Fernsehpreis: Beste Musik, Ralf Wienrich, Filmfest Hamburg 2006

Bella Block – Weiße Nächte

Buch: Katrin Bühlig

Regie: Christian von Castelberg

Katrin Bühlig: "Deutscher Fernsehpreis 2008" für das beste Drehbuch, Karim Sebastian Elias: "Deutscher Fernsehpreis 2008" für die beste Filmmusik, Nominierung Deutscher Fernsehpreis Bester Nebendarsteller: Thomas Sarbacher, Filmfest München

Bella Block – Reise nach China

Buch und Regie: Chris Kraus

Hofer Filmtage 2007, Adolf-Grimme-Preis Spezial: Judith Kaufmann für ihre Kameraarbeit

Bella Block – Falsche Liebe

Buch: Katrin Bühlig

Regie: Julian Roman Pölsler

Filmfest Hamburg 2008

Bella Block – Das Schweigen der Kommissarin, 1 + 2

Buch: Beate Langmaack, Katrin Bühlig

Regie: Markus Imboden

Nominierung Studio Hamburg Nachwuchspreis 2009: Alwara Hövels

Bella Block – Vorsehung

Buch: Max Färberböck und Fabian Thaesler

Regie: Max Färberböck

Deutscher Fernsehkrimipreis 2010 für "Bester Fernsehfilm" und Publikumspreis, Norddeutscher Filmpreis: Bester Fernsehfilm und Sonderpreis für Max Färberböck, Nominierung Norddeutscher Filmpreis Bestes Drehbuch für Max Färberböck und Fabian Thaesler, Nominierung Adolf-Grimme Preis, Nominierung Jürgen-Roland-Preis, Filmfest Hamburg

Bella Block – Das schwarze Zimmer

Buch: Susanne Schneider

Regie: Rainer Kaufmann

Filmfest Hamburg 2010, "Filmfest- Besteck“ für Hannelore Hoger

Bella Block – Stich ins Herz

Buch und Regie: Stephan Wagner

Filmfest Hamburg, Biberacher Filmfestspiele, Deutscher Hörfilmpreis 2012

Bella Block – Unter den Linden

Buch: Katrin Bühlig

Regie: Martin Enlen

Festival des deutschen Film, Ludwigshafen 2013; FernsehKrimi Festival Wiesbaden 2013: Publikumspreis

Bella Block – Der Fahrgast und das Mädchen

Regie: Thorsten C. Fischer

Buch: Fabian Thaesler           

Bella Block – Hundskinder

Buch: Susanne Schneider

Regie: Andreas Prochaska

Filmfest Biberach 2012

Bella Block – Angeklagt

Buch: Florian Iwersen, Stefan Holtz, überarbeitet von Julian Roman Pölsler und

Susanne Schneider

Regie: Julian Roman Pölsler

Hamburger Filmfest 2013

Bella Block – Für immer und immer

Buch: Fabian Thaesler

Regie: Christian von Castelberg

Filmfest Hamburg 2014

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