Elli (Adina Vetter) und Alex (Stephan Luca). Fotocredit: ZDF/Conny Klein
Elli (Adina Vetter) und Alex (Stephan Luca). Fotocredit: ZDF/Conny Klein

Chaos-Queens: Die Braut sagt leider nein

Neue Reihe nach den Romanen von Kerstin Gier

Elli, hat sich gut in ihrem Leben eingerichtet. Doch als ihr Freund Alex ihr urplötzlich einen Heiratsantrag macht, fällt sie buchstäblich aus allen Wolken. Eine Verfilmung des Romans "Die Braut sagt leider nein" von Bestseller-Autorin Kerstin Gier.

  • ZDF, Sonntag, 9. April 2017, 20.15 Uhr

Texte

Stab, Besetzung und Inhalt

Sendetermin
Sonntag, 9. April 2017, 20.15 Uhr

 

Stab

Drehbuch     Sarah Palma
Regie     Vivian Naefe
Kamera    
Peter Döttling
Musik   
Dominik Giesriegl
Szenenbild   
Gudrun Roscher
Produktion    
U5 Filmproduktion
Produzentin     
Katrin Haase
Redaktion    
Beate Bramstedt
Länge    
ca. 89 Minuten

 

Besetzung

Elisabeth Jensen                        Adina Vetter
Alexander Baum           Stephan Luca
Hanna Heinrich          Natalia Belitski
Suse Schmidt        Nadja Bobyleva
Horst          Walter Kreye
Martin Boford          Pierre Kiwitt
Rose Jensen         Johanna Gastdorf
Hilde Baum        Angela Roy
Direktorin Brettschneider      Carmen Molinar
Dietmar     Daniel Krauss
Tanja Breuer       Anna Amalie Blomeyer
Sven        Jerry Kwarteng
Bruno       Oliver Bröcker
Standesbeamtin      Laura Lo Zito
Werbemann       Jeremy Mockridge
und andere

 

Inhalt

Elisabeth Jensen hat sich gut in ihrem Leben eingerichtet. Doch als ihr Freund Alex ihr urplötzlich einen Heiratsantrag macht, fällt Elli aus allen Wolken. Verzweifelt ringt sie nach den passenden Worten: Denn eigentlich will sie keinesfalls heiraten - sie hasst Hochzeiten! Aber Alexander verlieren will sie auch nicht und so lässt sie sich wohl oder übel doch auf das Abenteuer "Ehe" ein.

Aus dem Plan, ein kleines Fest der Liebe zu feiern, wird allerdings nichts. Denn Alex' Mutter Hilde befindet, dass die Kosten der Hochzeit von Alex' Vater - von dem sie in Unfrieden geschieden ist - zu tragen sind. Kein Wunder, dass sie förmlich in immer kostspieligeren Ideen schwelgt. Und auch Elli fängt langsam Feuer und lässt sich vom Hochzeitsfieber mitreißen - zumal es sich nicht vermeiden lässt, dass sie ihre alte Schulfreundin Suse als Weddingplanerin ins Boot holt.

Während Alex, der gerade auf der Karriereleiter nach oben klettert, sich um sein neues Bauprojekt kümmert, managt Elli sämtliche Fragen des gemeinsamen Zusammenlebens. Alex hat immer weniger Zeit für sie. Soll so etwa ihre gemeinsame Zukunft aussehen? Elli beschleichen Zweifel.

Als sie dann auch noch herausfindet, dass Alex eine Affäre mit seiner jungen Kollegin hat, ist sie am Tiefpunkt. Sie fährt zu ihrer Mutter nach Wurzbach, um im wahrsten Sinne des Wortes wieder zu sich zu finden. Danach ist sie wild entschlossen, das Fest durchzuziehen. Fragt sich nur wie, denn die Zweifel nagen weiter.

"Beste Freunde halten deine Hand und wenn es lebensgefährlich wird, weisen sie dich darauf hin" - Doppelinterview mit Adina Vetter und Natalia Belitski

Ein Fallschirmsprung, eine pompöse Hochzeit, eine sterile Wohnung. Aus Liebe zu Alex geht Elli viele Kompromisse ein. Hanna hingegen ist ein absoluter Freigeist und verbiegt sich für niemanden, auch nicht für ihren Freund. Wie stehen die Chancen der beiden, jemals die große Liebe zu finden?

Adina Vetter: Solange sie immer wieder versuchen die "große Liebe" zu finden, ist alles bestens. Wichtig ist doch der permanente Austausch mit anderen Menschen. Spätestens nach drei Jahren merkst du, ob es die große Liebe ist. Im besten Fall merkst du es vor dem Altar. Und dort musst du noch viel Mut haben, genau in dem Moment zu deinen Gefühlen zu stehen. Davor habe ich großen Respekt. Und solange beide so eine Verbindung zu ihren Emotionen haben, ist alles auf dem richtigen Weg.

Natalia Belitski: Die große Liebe zu finden ist ganz einfach, verknallt ist verknallt. Sie zu behalten ist dann schon schwieriger. Kompromisslosigkeit in einer Beziehung ist da nicht sehr förderlich. Hannah verliebt sich sofort und knallhart, aber sie will sich in keinerlei Hinsicht einschränken. Und das eigentlich nur weil sie von Grund auf geliebt werden möchte, mit all ihren Ecken und Kanten.

Elli und ihre beste Freundin Hanna sind unzertrennlich. Was macht eine gute Freundschaft aus?

Natalia Belitski: Eine gute Freundschaft ist ne Menge von allem: Ein bisschen lachen zusammen, ein bisschen weinen, sich mal streiten können und wieder versöhnen, zusammen Feste feiern und auch die stillen Momente teilen. Sich begleiten. Meine längste Freundschaft begann mit 7 Jahren als ich von Russland nach Deutschland zog und das Mädchen kennenlernte, das mir die neue Welt zeigte.

Adina Vetter: Beste Freunden geben dir keine Ratschlage oder urteilen. Sie halten deine Hand und wenn es lebensgefährlich wird, weisen sie dich darauf hin. Ja, ich habe auch solche Freunde.

Können Sie nachvollziehen, wieso sich Elli und Hanna gegen die Vorstellung, verheiratet zu sein, so sträuben? Und wieso ihre Einstellung bei ihrem Umfeld nur auf wenig Verständnis stößt?

Natalia Belitski: Man bildet sich seine Meinung meist aufgrund von eigenen Erlebnissen oder von dem, was man vorgelebt bekommen hat. Wahrscheinlich entsprachen die Ehen ihrer Eltern und der Menschen in ihrer Umgebung nicht dem Lebenskonzept, welches sie sich für sich selbst ausgesucht haben. Die Ehe ist für viele ja schon so was wie ein Rudiment aus traditionellen Zeiten.

Gerade in meiner Generation wiegen Werte wie Selbstverwirklichung und Freiheit durch Ungebundensein manchmal mehr als Beständigkeit und Verbindlichkeit. Wenn Vertreter der einen Werte auf Vertreter der anderen Werte treffen, ist es nachvollziehbar das gegenseitiges Verständnis schwierig ist.

Adina Vetter: Ja, ich kann das gut verstehen. Die Angst vor dem Scheitern ist hierzulande größer, als in anderen Ländern. Wir merken uns die Fehler - oder in dem Fall die manchmal furchtbaren Scheidungen. Anstatt unsere Erfolge zu analysieren, konzentrieren wir uns lieber auf die Scheidungen, die zudem auch teuer sind. Also wozu? Ich habe grundsätzlich Angst vor dem Scheitern, deswegen habe ich geheiratet.

Die Hochzeitsplanungen vereinnahmen Elli total. Waren die Vorbereitungen für Ihre Hochzeit ähnlich anstrengend? Lohnt sich der ganze Stress im Nachhinein betrachtet?

Adina Vetter: Also das Wort "Stress" würde ich mit Hochzeit erstmal nicht in Verbindung bringen. Der ganze Wahnsinn ist doch toll. Und hat auch unbedingt mit der Aufregung vor der Hochzeit zu tun. Ich glaube, wenn es nicht die ganzen, Kärtchen, Blumen, Kleider und vieles mehr gäbe, um das wir uns kümmern dürfen, würden viel weniger Leute heiraten. Weil dann hast du ja Zeit zum Nachdenken…

Die Fragen stellte Anja Scherer

Einen Bräutigam in einer Geschichte zu spielen, deren Titel  mit "Die Braut sagt leider nein" das unglückliche Ende für meine Figur in den Stein meißelt, war mir ein wunderbares Fest! Es gibt doch nichts Schöneres für Schauspieler, als für einen Heiratsantrag aus einem Flugzeug zu springen (mit meiner grandiosen,  wunderbaren Kollegin Adina Vetter), ein "Nein" in ein "Ja" umzuwandeln, um dann am Ende - naja, sehen Sie selbst ...

"Wie schwer es ist, sein Kind loszulassen ist für mich eine recht frische Erfahrung" - Statement von Johanna Gastdorf

Rose hat ein großes Thema: Ihre Tochter soll endlich unter die Haube.  Im Vorantreiben dieses "Steckenpferdes" ist sie durchaus nervig und auch übergriffig. Dahinter steht aber natürlich auch, dass sie ihr Kind glücklich sehen möchte und wahnsinnig gern Oma würde.

Wie schwer es ist, sein Kind loszulassen ist für mich eine recht frische Erfahrung. Als mein Sohn auf den 18. Geburtstag zuging, habe ich mir den - vorsichtig geordneten - Rückzug abgefordert. Ein wirklich tiefgreifender, aber ja sehr notwendiger Schritt. Das verlief nicht ohne Wehmut und Schmerzen und braucht(e) seine Zeit.

Selbstironisch und lebendig sollen die neuen Herzkino-Komödien nach den Bestsellern von Kerstin Gier vom alltäglichen Wahnsinn erzählen. Die Heldinnen der Filme sind keine omnipotenten Superweiber. Ganz im Gegenteil: Sie zweifeln, hadern und straucheln. Aber sie finden auf jeden Fall eine Lösung für ihre Misere – und zwar eine, mit der niemand gerechnet hat.

"Für jede Lösung" ein Problem mit Katharina Wackernagel in der Hauptrolle ist der erste Film, der unter dem Label "Chaos-Queens" ausgestrahlt wird. Im Frühjahr 2017 zeigt das ZDF mit "Die Braut sagt leider nein" einen weiteren Film aus der Reihe.

Rückblick: "Chaos-Queens: Für jede Lösung ein Problem"

Sendetermin
Sonntag, 19. März 2017, 20.15 Uhr

 

Stab
Drehbuch            Aglef Püschel, Wiebke Jaspersen
Regie        Thomas Freundner
Kamera        Benjamin Dernbecher
Musik           Helmut Zerlett
Szenenbild              Axel Nocker
Produktion        Producers at Work GmbH, Berlin
Produzent        Christian Popp
Redaktion        Beate Bramstedt
Länge         ca. 89 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller
Gerri Thaler                                Katharina Wackernagel
Gregor Adrian         Janek Rieke
Ole        Roman Knizka
Charly         Maxi Warwel
Ulrich        Bernhard Piesk  
Lulu Thaler          Inez Bjørg David
Patrick Becker       Bernd-Christian Althoff
Dorothea Thaler         Eleonore Weisgerber
Gustav Thaler       Christof Wackernagel
Patricks Mutter        Petra Zieser
Meisenfreund007        Nicolai Tegeler
Concierge        Christian Packbier
Vermieter           Thomas Chemnitz
Empfangsdame Marianne Rose     Dagny Dewath
Sylvia Adrian        Klara Höfels 
Andrea Wolters        Dorothee Krüger
Christine Peters         Sonja Bertram 
Obdachloser        Gode Benedix
und andere

 

Inhalt
Gerri hat endgültig die Nase voll vom Leben, denn irgendwie scheint das Glück einfach an ihr vorbeizuziehen: Mit Mitte 30 ist sie immer noch Single, und das, obwohl sie mehrfach versucht hat, mit Hilfe diverser Partnervermittlungen den Richtigen an Land zu ziehen. Im Gegensatz dazu schwebt ihre schwangere Freundin Charly bereits auf dem höchsten Level der Glückseligkeit. Als Gerri dann auch noch ihren heißgeliebten Job als Autorin von Arztromanen verliert, ist das Maß endgültig voll. Mit Schlaftabletten und Wodka will sie ihrem tristen Dasein ein Ende bereiten und diese öde Welt verlassen.

Vorher aber rechnet Gerri noch einmal ordentlich ab und geigt ihrem Umfeld in Abschiedsbriefen endlich mal so richtig die Meinung: Nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihre Schwester, ihr Vermieter und ihr Chef werden ins Gebet genommen. Dumm nur, dass dann der Selbstmord nicht klappt. Denn jetzt steht die entsetzte Gerri vor einem selbst verursachten Scherbenhaufen - und beginnt nachzudenken.

Vielleicht ist die Idee ihres neuen Chefs, Gregor Adrian, eine Vampir-Reihe aufzusetzen, doch nicht so schlecht, wie sie zunächst dachte? Und vielleicht steht es ihr ja gar nicht zu, ihrer Schwester die schmutzige Wahrheit über deren neuen Freund Patrick zu stecken? Gerri sortiert ihr Leben neu und kämpft um das, was ihr wichtig ist. Und so startet sie nicht nur ihre Karriere neu - sie versöhnt sich mit ihrer Schwester und findet vor allem endlich auch ihren Traumprinzen fürs Leben.

Fotohinweis

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