"Fyre Fraud". Fotocredit: ZDF/The Cinemart.
"Fyre Fraud". Fotocredit: ZDF/The Cinemart.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Fyre Fraud - Festival-Desaster im Paradies"

Das Luxus-Festival "Fyre Festival" auf den Bahamas endete 2017 in einem Desaster: Es gab durchnässte Zelte statt Luxusvillen, Käsebrote statt Gourmet-Küche, und die angekündigten Bands tauchten erst gar nicht auf.

  • ZDF info, Mittwoch, 22. April 2020, 22.30 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Montag, 30. März 2020, 10.00 Uhr: "Ermittler! Mädchen im Fadenkreuz"

Mittwoch, 22. April 2020, 22.30 Uhr: "Fyre Fraud - Festival-Desaster im Paradies"

Samstag, 25. April 2020, ab 15.45 Uhr: "Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen"
15.45 Uhr: "Belagerung der Sidney Street"
16.30 Uhr: "Die böse Nachbarin"
17.15 Uhr: "Der gefährliche Anwalt"
18.00 Uhr: "Die gierige Pflegemutter"

Samstag, 25. April 2020, 20.15 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle. Eltern unter Verdacht: Die Akte Monika Weimar"

Samstag, 2. Mai 2020, 15.15 Uhr: "50 Stunden Angst - Das Geiseldrama von Aachen"

Samstag, 2. Mai 2020, 15.45 Uhr: "Unschuldig verurteilt"

Samstag, 2. Mai 2020, 21.45 Uhr: "White Boy Rick - Drogendealer für das FBI"

Sonntag, 3. Mai 2020, 20.15 Uhr: "Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur"

"Ermittler"

Buch: Britta Marks und Marco Lückenhaus / Sascha Lapp und David Sarno
Produktion: Marks und die Engel
Redaktion: Natalie Zinkand

 

Mädchen im Fadenkreuz
Weingarten bei Karlsruhe im Herbst 1980: Die elfjährige Cornelia, Tochter eines Lackfabrikanten, wurde auf ihrem Schulweg entführt. Kommissar Emil Stark tat alles, um das Leben des Mädchens zu retten, und die Familie war bereit, das Lösegeld zu zahlen. Doch alle Geldübergabeversuche scheiterten. Der Entführer meldete sich über Wochen nicht mehr, obwohl sich selbst Papst Johannes Paul II. im Rahmen seines Deutschland-Besuches mit einem Appell einschaltete. Kurz vor Weihnachten 1980 dann die schreckliche Nachricht: Cornelia wurde in einem Waldstück tot aufgefunden. Die Polizei veröffentlichte ein Tonband mit der Stimme des Erpressers. So kam sie einem Mann auf die Spur, der zeitweise in einer beruflichen Beziehung zu Cornelias Vater stand. Ist es denkbar, dass dieser 47-Jährige, obwohl selbst Familienvater, das Mädchen entführt und ermordet hat?

Der zweite Fall ereignete sich im Oktober 1988: Die 20-jährige Verkäuferin Alexandra S. besuchte eine Wiener Diskothek. Nachts rief sie ihren Freund an, um sich von ihm abholen zu lassen. Doch der kam zu spät – Alexandra war ihm schon ein Stück entgegengegangen und dabei auf ihren Mörder getroffen. Die Polizei um den Wiener Kripochef Hofrat Josef Siska fahndete mit Hochdruck nach dem Täter, den sie unter den Besuchern der Diskothek vermutete. Drei Monate später ereignete sich ein weiteres schreckliches Verbrechen: Nur wenige Hundert Meter entfernt wurde die zehnjährige Christina ermordet im Treppenhaus einer großen Wohnsiedlung gefunden. Hat derselbe Mann zugeschlagen?

"Fyre Fraud - Festival-Desaster im Paradies"

Buch: Julia Willoughby Nason und Jenner Furst
Produktion: Cinemart
Redaktion: Jochen Leibig

Die Geschichte, wie ein in den sozialen Medien angekündigtes Luxus-Festival auf den Bahamas zum absoluten Desaster wird, hält der Generation Instagram den Spiegel ihrer Oberflächlichkeit vor: 2017 endete das "Fyre Festival" auf den Bahamas in einem Desaster. Es gab durchnässte Zelte statt Luxusvillen, Käsebrote statt Gourmet-Küche, und die angekündigten Bands tauchten erst gar nicht auf. Neben Opfern und Insidern kommt auch der Veranstalter des Festivals, Billy McFarland, zu Wort.

"Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen"

Buch:  Edward Cotterill
Produktion: 3DD Productions
Redaktion: Sonja Rode

"Belagerung der Sidney Street"
London im Jahr 1911: In der Sidney Street kommt es zu einem sechsstündigen Feuergefecht zwischen der Polizei und einer Gruppe baltischer Anarchisten, die sich in einem Gebäude verschanzen. Für den Film ist es die Gelegenheit, seinen Wert als neues Nachrichtenmedium unter Beweis zu stellen. Die Belagerung der Sidney Street wird zur ersten Breaking-News-Story der britischen Nachrichtengeschichte.

"Die böse Nachbarin"
London im Jahr 1890: Mary Pearcey lockt die Frau ihres Geliebten mit ihrer kleinen Tochter unter einem Vorwand in ihre Wohnung. Am nächsten Tag werden ihre Leichen gefunden. Schnell gerät Mary Pearcey ins Visier der Ermittler. Wegen der Brutalität ihrer Tat wird sie zeitweise sogar mit den Morden von Jack the Ripper in Verbindung gebracht.

"Der gefährliche Anwalt"
Herbert Rowse Armstrong hat traurige Berühmtheit erlangt: Er ist der einzige Anwalt, der jemals in Großbritannien gehängt wurde. 1922 wurde er für den Giftmord an seiner Frau hingerichtet. War er wirklich ein kaltblütiger Mörder oder doch ein unschuldig angeklagter, trauernder Ehemann? Sicher ist: Seine Verurteilung beruht auf Indizienbeweisen, anfechtbaren Expertenaussagen und einem voreingenommenen Richter.

"Die gierige Pflegemutter"
War einer der schlimmsten Serienmörder des 19. Jahrhunderts tatsächlich eine unscheinbare Pflegemutter? Es wird vermutet, dass Amelia Dyer mehr als 200 Kindsmorde begangen hat. Das sogenannte Baby Farming hat in der Zeit der Industrialisierung Hochkonjunktur. Doch je mehr Kinder bei Amelia Dyer in Obhut kommen, desto mehr davon sterben oder verschwinden. Kann das Zufall sein?

"Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle. Eltern unter Verdacht: Die Akte Monika Weimar"

Buch: Bernd Reufels
Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Annette Harlfinger

Der Fall Weimar ging als Familientragödie in die deutsche Kriminalgeschichte ein. Im August 1986 wurden zwei Mädchen aus dem kleinen Ort Philippsthal an der Werra erst vermisst, dann mit einem Großeinsatz der Polizei gesucht und schließlich tot aufgefunden. Schnell fiel der Verdacht auf die Eltern. War die Mutter eine eiskalte Mörderin, oder hatte der Vater die beiden Kinder getötet? Die Psychologin Katinka Keckeis und der ehemalige Profiler Axel Petermann rollen den Fall, der die Republik bewegte, noch einmal auf. Wie gingen die Ermittler vor? Und wie kann es sein, dass Eltern ihre Kinder töten?

"50 Stunden Angst - Das Geiseldrama von Aachen"

Buch: Uli Weidenbach
Produktion: SPIEGEL TV
Redaktion: Natalie Zinkand

In der Landeszentralbank Aachen forderte ein mit Handgranaten und Pistolen bewaffneter Erpresser im Dezember 1999 freies Geleit der Polizei – ansonsten würde er drei Geiseln erschießen. Doch die Beamten wollten unter allen Umständen verhindern, dass der Geiselnehmer die Bank verlässt. Denn das Geldinstitut befand sich genau gegenüber des Aachener Hauptbahnhofes und nahe des gut besuchten Weihnachtsmarkts.

Der Einsatzleiter der Polizei, der bereits 1988 beim Geiseldrama in Gladbeck in verantwortlicher Position war, entschied: Eine Flucht des Geiselnehmers solle mit allen Mitteln verhindert werden – notfalls mit Gewalt. Doch zunächst versuchte die Polizei, ihn mit Verhandlungen mürbe zu machen. Allerdings ließ sich der Erpresser nicht zur Aufgabe überreden, er schoss sogar auf eine Geisel und verletzte sie schwer.

Am dritten Tag ging die Polizei zum Schein auf die Forderung des Geiselnehmers ein, die Landeszentralbank mit dem Geld und einer Geisel verlassen zu dürfen. Der Plan: Ein Präzisionsschütze sollte den Verbrecher mit dem finalen Rettungsschuss töten, sollte dieser nicht doch noch aufgeben. Den Tod der Geisel an seiner Seite nahmen die Beamten dabei in Kauf.

"Unschuldig verurteilt"

Buch: Britta Marks
Produktion: Marks und die Engel Media Gmbh
Redaktion: Natalie Zinkand

Der Schwede Sture Bergwall galt lange als grausamer Serienmörder, und er gestand – bis sich plötzlich seine Unschuld herausstellte. Ein Phänomen: Falsche Geständnisse gibt es weltweit. Doch warum legen Menschen falsche Geständnisse ab? Die 45-minütige Dokumentation stellt spektakuläre Fälle der Justizgeschichte vor und fragt: Wie kann man falsche Geständnisse und daraus resultierende falsche Urteile erkennen und in Zukunft verhindern?

"White Boy Rick - Drogendealer für das FBI"

Buch: Shawn Rech
Produktion: Cineflix
Redaktion: Dagmar Reuber

Mit 14 begann Richard Wershe Jr., mit Drogen zu dealen. Als "White Boy Rick" machte er in den 1980er-Jahren in Detroit Karriere als Krimineller. Durch seine guten Verbindungen ins Drogenmilieu wurde er vom FBI als Informant angeheuert. Er überlebte mehrere Mordanschläge. Dann ließ das FBI ihn fallen. Denn 1987 wurde er mit acht Kilogramm Kokain erwischt und sitzt seitdem im Gefängnis. Er erhielt damit die längste Haftstrafe für einen nicht gewalttätigen Minderjährigen im US-Bundesstaat Michigan. Bereits mehrere Anträge auf Freilassung wurden bis heute abgelehnt.

"Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur"

Buch: Andreas Baum
Produktion: Exit Film
Redaktion: Kerstin Ripper

Schulden sind ein Milliardengeschäft für Inkasso-Unternehmen. Jährlich bearbeiten sie mehr als 20 Millionen Mahnungen. Über die Hälfte aller Forderungen sind unberechtigt oder überteuert. Verbraucherschützer und Schuldnerberater beklagen seit Jahren, dass viele Geldeintreiber unseriös arbeiten. Dabei sind die Tricks der Inkasso-Abzocker vielfältig: Sie reichen von Fantasiegebühren über mehrfach gestellte Forderungen bis hin zu Wucherzinsen. So wird auch aus einer ursprünglich geringen Forderung schnell ein riesiger Schuldenberg. Die Folge: Die Schuldner zahlen jahre- oder gar jahrzehntelang, ohne der Schuldenfalle entkommen zu können. Die investigative Dokumentation von Andreas Baum deckt im In- und Ausland auf, wie das Geschäft mit der Inkasso-Abzocke funktioniert, wer davon profitiert und wer die Leidtragenden sind. Expertinnen und Experten geben Tipps, zeigen, woran man unberechtigte oder überhöhte Forderungen erkennt und wie man sich erfolgreich dagegen wehrt.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Im Monat Januar 2020 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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