"Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle". Fotocredit: ZDF/Bernd Reufels.
"Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle". Fotocredit: ZDF/Bernd Reufels.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Täter im Netz" und "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle"

Am 3. Februar 1977 um 1.30 Uhr ging bei der Polizei in Starnberg ein Anruf ein: Ein Mann sei angeschossen worden. Die Anruferin war keine Geringere als Schauspielerin Ingrid van Bergen.

  • ZDF info, Samstag, 17. August 2019, 20.15 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Montag, 12. August 2019, ab 20.15 Uhr: "Täter im Netz"

20.15 Uhr: "Täter im Netz - Der Fall Bushby"
21.00 Uhr: "Täter im Netz - Der Fall Brizzi"

Samstag, 17. August 2019, 20.15 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle: Motiv Eifersucht?: Der Fall Ingrid van Bergen"

Sonntag, 1. September 2019, 18.45 Uhr: "Falsch bewertet und getäuscht"

Sonntag, 1. September 2019, 20.15 Uhr: "Achtung Ebay - Die Tricks der Betrüger"

Mittwoch, 4. September 2019, 20.15 Uhr: "Abgezockt! Die Immobiliengeschäfte der S&K-Gruppe"   

"Täter im Netz"

Produktion: CBS
Redaktion: Christian Liffers

Der Fall Bushby
2011 lernten sich der 19-jährige Tony Bushby und die gleichaltrige Katie Briscoe an der Uni kennen. Ihre Beziehung entwickelte sich zunächst hauptsächlich online, über Facebook. Dort erstellte Bushby eine ganze Reihe falscher Nutzerprofile, die er als seine Freunde ausgab und mit deren Hilfe er Katies Vertrauen gewann. Sie verliebte sich in ihn, nicht ahnend, dass ihr neuer Freund besessen von brutaler Hardcore-Pornografie war und davon fantasierte, sie zu vergewaltigen und zu töten. Am 26. Dezember 2011 machte er diese Fantasie wahr.

Der Fall Brizzi
Am 1. April 2016 verabredete sich der Polizeibeamte Gordon Semple über eine Dating-App für Schwule mit dem Webentwickler Stefano Brizzi zu einem unverbindlichen Sex-Date. Semple fuhr nach der Arbeit zu Brizzis Wohnung im Süden Londons. Während einer Sexparty erwürgte der offenbar mit Drogen vollgepumpte Brizzi den Polizisten und versuchte anschließend, die Leiche zu entsorgen. Gordon Semple, der in einer festen Beziehung lebte und seine Sex-Affären vor seinem Partner geheim hielt, wurde als vermisst gemeldet. Nach sechs Tagen alarmierten Nachbarn wegen des seltsamen Geruchs, der aus Brizzis Apartment strömte, die Polizei.

"Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle"

Motiv Eifersucht?: Der Fall Ingrid van Bergen

Autor: Christiane Fernbacher, Bernd Reufels
Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Susanne Krause-Klinck

Am 3. Februar 1977 um 1.30 Uhr ging bei der Polizei in Starnberg ein Anruf ein: Ein Mann sei angeschossen worden. Die Anruferin war keine Geringere als Schauspielerin Ingrid van Bergen. Der Verletzte war ihr Geliebter Klaus Knaths. Die Tatwaffe: eine Smith & Wesson, Kaliber 38. Drei Mal hatte sie auf den 33-Jährigen geschossen, zwei Mal traf sie. Der letzte Schuss war tödlich. Am 20. Juli 1977 begann der Prozess gegen Ingrid van Bergen. Die Verhandlung sollte nun die Wahrheit ans Licht bringen, nachdem seit Monaten über die Tat spekuliert wurde.  Ingrid van Bergen wurde wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Die Richter sprachen der Angeklagten verminderte Schuldfähigkeit zu und folgten den Einschätzungen der Sachverständigen. Als Motiv für die Tat sah das Gericht vor allem die ständigen Demütigungen durch den Geliebten und die Eifersucht der Angeklagten.

"Falsch bewertet und getäuscht"

Autor: Adeline Grumberg
Produktion: Java
Redaktion: Dagmar Reuber

Pro Monat besuchen viele Millionen Menschen weltweit Websites wie TripAdvisor. Doch geschätzte zehn Prozent der Bewertungen sind falsch. Gefälschte Online-Rezensionen werden von Klick-Fabriken in Madagaskar verkauft. Restaurants werden sabotiert – mit vernichtenden Kommentaren von Gästen, die diese Lokale nie besucht haben. Und die Rabatte, die bei Buchung auf bestimmten Websites angeboten werden, entpuppen sich oftmals als Fake. Aber auch auf die traditionellen Gastronomieführer wie Michelin oder Gault&Millau kann man sich nicht hundertprozentig verlassen. Ein ehemaliger Michelin-Tester gibt einen Einblick in seine Arbeit und erklärt, wie man ganz einfach eine gute Adresse finden kann.

"Achtung Ebay - Die Tricks der Betrüger"

Produktion: Film Fee
Redaktion: Natalie Zinkand

eBay gehört zu den beliebtesten Onlineshopping-Portalen der Welt – und ist gleichzeitig Sammelbecken für Betrüger. Der jährliche Verlust durch Marken- und Produktpiraterie beträgt laut Schätzungen allein für deutsche Unternehmen über 50 Milliarden Euro. Dazu kommt, dass sich in vielen vermeintlichen Schnäppchen auch gesundheitsgefährdende Produkte verbergen. Vor allem Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel Fatburner oder Potenzmittel stehen dabei immer wieder im Fokus. Aber auch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen verbergen sich zahlreiche Fallstricke. Wann greift der Käuferschutz? Welchen Unterschied macht es, ob ich bei einem privaten Anbieter oder bei einem gewerblichen Händler kaufe? Die Dokumentation informiert über die größten Fallen und zeigt, wie Sie sich vor Betrügern schützen können.

"Abgezockt! Die Immobiliengeschäfte der S&K-Gruppe"

Autor:  Carla Röthig
Produktion: AVE
Redaktion: Imke Meier

Sie waren die Gipfelstürmer der Finanzwelt: zwei Jungunternehmer aus der Nähe von Aschaffenburg, die Anfang der Nullerjahre mit ihrer S&K-Immobiliengruppe das große Geld machten. Beide waren Anfang 20, als sie sich zusammenschlossen, um Häuser und Wohnungen aus Zwangsversteigerungen zu erstehen, zu sanieren und mit erheblichem Gewinn weiterzuverkaufen. Doch der Erfolg stieg den beiden Gründern der S&K-Immobiliengruppe schnell zu Kopf.

Immer ausladender wurde ihr Lebensstil, immer mehr Geld wurde benötigt - und von privaten Investoren eingetrieben. Am Ende machten sie sich an das Sparvermögen vieler Kleinanleger. Ihr Vorhaben endete in dem wohl größten Wirtschafts-Strafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik. Denn die Unternehmer sollen mit ihrer Immobiliengruppe ein Schneeballsystem installiert haben, das 11 000 Anleger um zusammen 240 Millionen Euro gebracht haben soll. Ganze 18 Monate dauerte der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt gegen die beiden gescheiterten Shootingstars der S&K-Gruppe, der 2017 mit Verurteilungen endete.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. Im Oktober 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran. Das ist auch 2017 wieder hervorragend gelungen – und deshalb Antriebsfeder für die weitere Programmarbeit."

2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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