Rockerkrieg. Fotocredit: ZDF/Hans-Jörg Reinel.
Rockerkrieg. Fotocredit: ZDF/Hans-Jörg Reinel.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Rockerkrieg" und "Täterjagd"

Rocker mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles. Die dreiteilige Dokumentation zeigt, in welche Geschäfte sie verwickelt sind und zu welcher Bedrohung sie sich auswachsen.

  • ZDF info, Samstag, 28. April 2018, 20.15 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Samstag, 28. April 2018, ab 20.15 Uhr: "Rockerkrieg"
20:15 Uhr: "Rockerkrieg: Aufstieg der Hells Angels"   
21:00 Uhr: "Rockerkrieg: Mord und Verrat"   
21:45 Uhr: "Rockerkrieg: Neue Fronten"

Samstag, 12. Mai 2018, ab 20.15 Uhr: "Täterjagd"
20.15 Uhr: "Täterjagd: Der Fall Nathalie Villermet"
21.00 Uhr: "Täterjagd: Der Fall Karine Schaaff"  
21.45 Uhr: "Täterjagd: Der Fall der Familie Flactif"

Donnerstag, 7. Juni 2018, ab 22.30 Uhr: "Mörderjagd"
22.30 Uhr: "Mörderjagd: Eine gefährliche Familie"   
23.15 Uhr: "Mörderjagd: Die Sklavenhalter"

Samstag, 12. Mai 2018, ab 22.30 Uhr: "Mörderjagd"
22.30 Uhr: "Mörderjagd: Mord ohne Leiche"   

Mittwoch, 30. Mai 2018, 15:45 Uhr: "Falsche Versprechen: Vorsicht Verbraucherfallen!"

Freitag, 15. Juni 2018, ab 22.30 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle"
22.30 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle: Der St. Pauli-Killer"
23.15 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle: Der Hammer-Mörder"

Samstag, 16. Juni 2018, ab 20.00 Uhr: "Ermittler!"
20.00 Uhr: "Ermittler! Beweise auf dem Prüfstand"
22.45 Uhr: "Ermittler! Nächtliche Besucher"
23.15 Uhr: "Ermittler! Teenager im Visier"
23.45 Uhr: "Ermittler! Im Dunkel der Nacht"

"Rockerkrieg"

Samstag, 28. April 2018, ab 20.15 Uhr

Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Christian Liffers
Länge: ca. 45 Minuten

 

Rocker sind weit mehr als die tumben Schläger, die vor Diskotheken stehen und dort den Drogenhandel kontrollieren. Sie mischen in der Lebensmittelbranche mit, machen Immobiliendeals, sie sind Gastronomen, führen Unternehmen und profitieren von der Vermarktung ihres Lifestyles. Die dreiteilige Dokumentation "Rockerkrieg" zeigt, in welche Geschäfte Rocker verwickelt sind und wie Abertausende von ihnen in Deutschland inzwischen ihr Geld verdienen. Sie vermittelt zudem einen Eindruck davon, zu welcher Bedrohung sich die Gangs auswachsen, wie sie organisiert sind, wie mächtig sie geworden sind und wie weit ihre Kontakte reichen.

 

"Rockerkrieg: Aufstieg der Hells Angels"
Sich selbst bezeichnen die Hells Angels als "Gesetzlose" - Motorradfahrer, für die nur ihre eigenen Regeln gelten und für die ihre "Rocker-Familie" über allem steht. 1973 wurde die erste deutsche Abteilung der in Hamburg gegründet. Von dort aus expandierten die Hells Angels über die ganze Republik. Immer wieder geraten die Höllenengel mit der Polizei aneinander, doch gravierend sind auch die blutigen Revierkämpfe mit anderen Rockergruppen, wie den Bandidos.

 

"Rockerkrieg: Mord und Verrat"  
So sehr die Rockergruppen Einheit beschwören, so brutal gehen sie aufeinander los, wenn Provinzfürsten oder Emporkömmlinge versuchen, ihre eigenen Eitelkeiten zu befriedigen. Aygün Mucuk ist einer der Hauptdarsteller des zweiten Teils von "Rockerkrieg". Der Hells Angel gehörte der jungen Rockergeneration an, die vor allem von Migranten geprägt wurde. Der Gießener strebte nach Macht und Ansehen, doch am Ende bezahlte er seinen Ehrgeiz mit dem Leben: Mit 17 Schüssen wurde der 45-Jährige regelrecht hingerichtet. Und auch Frank Hanebuth, der bekannteste deutsche Hells Angel und Charterpräsident in Hannover, bekam die Missgunst zu spüren - ein verprellter Rocker beschuldigt ihn des Auftragsmordes.

 

"Rockerkrieg: Neue Fronten"
Die Hells Angels sind der mächtigste und gefürchtetste Motorradclub der Welt. Aber auch sie sehen sich mit neuen Feinden konfrontiert. Vor allem junge Migrantengangs wollen das Rockermilieu aufmischen. Eine dieser Gruppierungen sind die United Tribuns. Sie rekrutieren vor allem junge Männer aus Problemvierteln mit Migrationshintergrund. Und auch der Motorradclub der Mongols macht den Hells Angels im Drogenhandel und Rotlichtmilieu Konkurrenz. Satudarahs und die Osmanen Germania sind weitere Rockergruppen, die ihre Reviere abstecken wollen. Oft führt das zu Kämpfen zwischen den Gruppen - und zu Toten.

"Täterjagd"

Samstag, 12. Mai 2018, ab 20.15 Uhr

Produktion: Balanga
Redaktion: Christian Liffers
Länge: ca. 45 Minuten

Täterjagd: Der Fall Nathalie Villermet
Am 15. Oktober 2010 wird die 46-jährige Nathalie Villermet in einem Waldstück in der Nähe von Paris tot aufgefunden. Alles deutet auf ein brutales Gewaltverbrechen hin. Doch wer könnte die freundliche und beliebte Frau, die ein kleines Hotel-Restaurant führte, ermordet haben? Zunächst steht jeder der Hotelgäste im Fokus der Ermittler. Doch schon bald häufen sich die Verdachtsmomente gegen den dubiosen Bewohner von Zimmernummer drei.

 

Täterjagd: Der Fall Karine Schaaff
Sonntag, 22. Juli 2001, unweit des nordfranzösischen Städtchens Bitche: Das Fahrrad der 16-jährigen Karine Schaaff wird verlassen am Straßenrand gefunden. Erst zehn Tage später entdeckt man einige Kilometer entfernt ihre Leiche im Wald. Am Fahrrad finden sich weiße Lackspuren und auf der Straße können Bremsspuren sowie Teile einer Auto-Blinkleuchte sichergestellt werden. Die Indizien führen auf die Spur eines unbescholtenen Familienvaters.

 

Täterjagd: Der Fall der Familie Flactif
Hochsavoyen in den französischen Alpen am 12. April 2003: Xavier Flactif, seine Frau Graziella und ihre drei Kinder sind spurlos verschwunden. Doch was ist mit der Familie geschehen? Im Chalet der Familie findet die Polizei ausgeschlagene Zähne, eine Patronenhülse und jede Menge Blutspuren. Hier hat offenbar ein Verbrechen stattgefunden. Ein DNA-Test ergibt, dass es sich um Blut der fünf Familienmitglieder handelt. Doch es wird noch eine sechste DNA-Spur gefunden, deren Träger nun so schnell wie möglich identifiziert werden muss.

"Mörderjagd"

Samstag, 12. Mai 2018, ab 22.30 Uhr

Produktion: Newen Distribution
Redaktion: Susanne v. Oertzen
Länge: ca. 45 Minuten

 

Mörderjagd: Mord ohne Leiche
Im November 2007 erscheinen Maud Tellier und ihr Freund Olivier Benoît im Polizeirevier einer Kleinstadt in den Vogesen. Sie wollen sich selbst anzeigen: wegen Mordes an ihrem Nachbarn. Die junge Maud Tellier erklärt den verblüfften Beamten, sie habe Robert Pichon aus Notwehr erschlagen. Dieser habe versucht, sie zu vergewaltigen. Aus lauter Panik hätten sie und ihr Freund die Leiche verbrannt und die Asche im Fluss entsorgt. Danach hätten die noch eine Zeit im Namen des Rentners SMS-Nachrichten verschickt, um Nachfragen aus seinem Umfeld zu entgehen.

Die Ermittler haben Mühe, die Tat zu beweisen. Robert Pichon ist und bleibt verschwunden – aber wurde er wirklich ermordet? Alles deutet auf einen Versicherungsbetrug hin. Die Beamten finden ein Schriftstück, das Olivier Benoît uneingeschränkte Vollmacht über die Konten des Opfers gewährt, sollte diesem etwas zustoßen. Doch Maud Tellier und Olivier Benoît bleiben bei ihrer Version: Es war Notwehr. Das Geschworenengericht glaubt ihnen. Maud Tellier wird zu acht Jahren, Olivier Benoît zu drei Jahren Haft verurteilt. Von Robert Pichon fehlt bis heute jede Spur.

Journalisten und Anwälte zeichnen in dieser Dokumentation einen spektakulären Mordfall nach und erklären, wie man einen Mord ohne Leiche aufklärt. Anhand von Archivmaterial und Interviews zeigt der Film, wie sich das Verschwinden von Robert Pichon zugetragen haben könnte – und warum die Ermittler bis heute Zweifel an der Version der beiden Täter haben.

 

Mörderjagd: Die Frage der Schuld
Im August 1991 findet ein Polizist bei einem Spaziergang die Leiche einer jungen Frau. Sie wurde mit einem Küchenhandtuch erwürgt und völlig nackt in einem Wald abgelegt. In ihrem Elternhaus finden die Beamten Spuren eines Einbruchs.

Ein junger Mann namens Raphaël Maillant gibt ihnen Hinweise auf einen möglichen Täter namens Yann Bello. Dieser gesteht den Einbruch, gibt aber an, Raphaël Maillant habe ihm dabei geholfen. Dabei seien sie von dem Opfer überrascht worden und Maillant habe die junge Frau getötet. Aus dem familiären Umfeld erfahren die Ermittler, dass Raphaël Maillant der Exfreund des Opfers und immer noch in sie verliebt war. Er wird wegen Mordes verurteilt. Doch als Yann Bello 2011 seine Ehefrau mit einem Küchenhandtuch erwürgt, stellt sich erneut die Frage, wer hat die junge Frau damals wirklich ermordet hat.

Journalisten, Anwälte und Raphaël Maillant selbst rollen in dieser Dokumentation den Fall wieder auf und erzählen von den Ermittlungen und den Indizien. Der Film verfolgt die Ermittlungsarbeit, Gerichtsverhandlung und Verurteilung von Raphaël Maillant und zeigt, mit welchen Schwierigkeiten die Justiz bei der Aufklärung des Verbrechens zu kämpfen hatte.

 

Mörderjagd: Grenzenlose Gier
1998 versetzt eine brutale Überfallserie die Region Nizza in Angst und Schrecken. Doch den Ermittlern gelingt es, zwei Mitglieder einer Räuberbande zu verhaften. Philippe Rosso und Luc Onfray müssen für ihre Taten ins Gefängnis, doch ihr Komplize Michel Renard ist spurlos verschwunden.

Vier Jahre nach dem Urteil schickt Philippe Rosso einen Enthüllungsbrief mit neuen Informationen an die Staatsanwaltschaft. Er behauptet, Michel Renard sei nicht einfach verschwunden, sondern von Luc Onfray ermordet worden. Die Leiche ist nicht mehr aufzufinden, und auch das Mordmotiv ist für die Ermittler zunächst unklar. Außer Rossos Aussage haben sie keinerlei Hinweise auf einen Mord. Um sicherzugehen, untersuchen sie den angeblichen Tatort - und finden einen Mixer mit Blutspuren des vermissten Michel Renard.

Eindrücklich zeigt die Dokumentation, wie eine einfache Überfallserie an der Côte d'Azur zu einem der spektakulärsten Mordfälle Frankreichs wurde. Anwälte, Journalisten und der leitende Ermittler kommen zu Wort und erzählen, wie es der Polizei damals gelang, selbst Jahre nach dem Verbrechen noch Spuren am Tatort nachzuweisen und den Mordfall aufzuklären.

 

Donnerstag, 7. Juni 2018, ab 22.30 Uhr

Produktion: Newen Distribution
Redaktion: Susanne v. Oertzen
Länge: ca. 45 Minuten

 

Mörderjagd: Eine gefährliche Familie

Im Juli 2008 wird im Elsass eine weibliche Leiche in einem Kanal angespült. Zuerst geht die Polizei von Selbstmord aus, doch dann entdeckt der Gerichtsmediziner massive Verletzungen an der Leiche. Für die Identifizierung der Toten bitten die Ermittler die Presse um Hilfe. Es melden sich zwei Personen: Bernard Boulanger behauptet, die Tote sei seine Freundin. Eine ältere Dame hingegen glaubt, es handele sich um ihre Tochter Sylvie.

Der genetische Abgleich bestätigt die Annahme der alten Dame: Die Tote ist die 34-jährige Sylvie Mutschler, geistig behindert, seit vier Jahren verschwunden. Schnell machen die Ermittler ihren Ehemann ausfindig, der ihnen eine grausige Geschichte erzählt. Er und seine Frau seien vier Jahre lang festgehalten und versklavt worden. Als er fliehen konnte, habe man seine Frau ermordet.

Die Ermittler müssen nun überprüfen, ob diese Geschichte wahr ist. Wer könnte ein geistig behindertes Ehepaar einfach entführen und festhalten? Wie ist Bernard Boulanger in die Sache verwickelt? Im Laufe der Mordermittlungen stoßen die Polizisten auf einen alten Bekannten: Gérard Ehret, Patriarch einer riesigen Familie, die bereits aktenkundig ist.

 

Mörderjagd: Die Sklavenhalter

In Verdun-sur-Garonne erhalten die zuständigen Gendarmen 2003einen anonymen Hinweis: Im benachbarten Aucamville soll ein Obdachloser jahrelang als Sklave gehalten und schließlich umgebracht worden sein. Doch eine Leiche gibt es nicht, der angebliche Fall liegt bereits sechs Jahre zurück. Hauptverdächtige ist eine Gasthofbesitzerin, über die man sich im Dorf wilde Gerüchte erzählt.

Anhand von Zeugenaussagen rekonstruieren die Gendarmen den Mord. Die Gräueltat soll in dem Landgasthof von Altobella Cappelleri stattgefunden haben. Die Leiche sei an Schweine verfüttert und in einem Brunnen entsorgt worden. Weitere Anhaltspunkte haben die Gendarmen nicht. Tatsächlich gibt die Wirtin des Langasthofs zu, dass der Mann einige Zeit bei ihnen untergekommen ist. Doch ein Landarbeiter und der Sohn der Wirtin erzählen Unglaubliches: Der Obdachlose wurde regelmäßig geschlagen, misshandelt und vergewaltigt - alles zum Vergnügen von Altobella Cappelleri.

Die Dokumentation rekonstruiert einen besonders grausamen Mord, der in einem beschaulichen Dorf in Südfrankreich stattgefunden hat. Ohne Leiche und Beweise gelingt es den Ermittlern, durch kleinste Details die Tat zu beweisen.

"Falsche Versprechen: Vorsicht Verbraucherfallen!"

Mittwoch, 30. Mai 2018, 15:45 Uhr

Produktion: real & fiction
Redaktion: Kerstin Ripper
Länge: ca. 45 Minuten

 

Hohe Rendite ohne Risiko, ein Goldbarren für kleines Geld oder Markenkleidung zum Schnäppchenpreis - das klingt zu schön, um wahr zu sein und ist es auch meistens nicht. Denn das angeblich leicht verdiente Geld ist oft ein falsches Versprechen und echter Betrug.

Melanie H. aus Berlin wollte für das Alter vorsorgen und suchte nach einer passenden Geldanlage. Ein befreundeter Finanzberater empfahl ihr, in Gold zu investieren. Angelegt wurde ihr Geld bei der Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung BWF. Rund 8 Prozent Rendite wurden ihr versprochen - in Zeiten von Niedrigzinsen scheinbar ein gutes Geschäft. Mit diesem Versprechen sammelte die BWF knapp 55 Millionen Euro bei interessierten Anlegern ein. Doch das Gold, das in den Tresoren der Berliner Finanzstiftung glänzte, entpuppte sich als Falschgold made in China. Für Melanie H. ein Schock: Ihre Altersvorsorge ist weg.

Ein modisches Designerteil zum radikal reduzierten Preis? Bei bis zu 70 Prozent Rabatt auf den aktuellen Ladenpreis sitzt die Kreditkarte im Outlet-Center locker. Doch steckt dahinter ein echtes Schnäppchen? Nicht immer - so wie die Levi's-Jeans "Slimming Skinny", die im vergangenen Jahr in deutschen Outlet-Centern zum Sonderpreis von rund 75 Euro verkauft wurde. Doch der deutsche Einzelhandel bot diese Jeans niemals an. Der angegebene Einzelhandelspreis von über 100 Euro: Verbrauchertäuschung.

Erneuerbare Energien gelten als zukunftsweisend, viele Kunden möchten etwas für die Umwelt tun und gleichzeitig Geld verdienen. So auch die rund 700 Anleger der Deutschen Biofonds AG, die ihr Geld in den sogenannten Hydropower VI Fonds einzahlten. Das Versprechen: Von den Anlegergeldern sollten Wasserkraftwerke in der Türkei gebaut werden. Geworben wurde mit einer jährlichen Rendite von 17,5 Prozent. Doch von den versprochenen Ausschüttungen haben die Anleger nie etwas bekommen. Hinter den Geldanlagen steckt das undurchsichtige Firmennetzwerk des Nürnberger Unternehmers Yaver D. Die Biofonds AG und diverse andere seiner Firmen sind inzwischen insolvent - das Geld der Anleger ging für Reisen, Firmenfeiern und Luxusgüter drauf.

Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle

Freitag, 15. Juni 2018, ab 22.30 Uhr

Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Susanne Krause-Klinck, Christian Deick
Länge: ca. 45 Minuten 

 

Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle. Mord ohne Gewissen: Der St. Pauli-Killer

Werner "Mucki" Pinzner beteiligte sich 1975 an einem Raubüberfall, bei dem ein Mann erschossen wurde. Pinzner wurde gefasst und kam in Haft. Noch im Gefängnis besorgte er sich eine Waffe und beging erste Auftragsmorde als Freigänger im offenen Vollzug. Denn Mitte der Achtziger versuchten Banden aus dem Rotlichtmilieu, in Hamburg ihre Reviere neu aufzuteilen. Pinzner liquidierte bis zu seiner erneuten Verhaftung kaltblütig vermutlich elf Menschen. Keines seiner Opfer kannte er zuvor.

1986 wählte Pinzner einen aufsehenerregenden Abgang: er überzeugte seine Anwältin, eine Pistole für ihn zu besorgen. Dann bat er um einen Termin beim Staatsanwalt: Er wolle die Auftraggeber seiner Morde nennen. Pinzners Frau begleitet ihn zum Termin. Der Staatsanwalt beginnt das Gespräch salopp mit den Worten: "Na dann schießen Sie mal los!" Pinzner zieht seine Waffe, erschießt den Staatsanwalt, seine Frau und sich selbst.

 

Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle. Der Hammer-Mörder

Viele glauben, dass Erlebnisse in der Kindheit, das soziale Umfeld und viele andere Faktoren einen Menschen zum Mörder machen. Der Hammer-Mörder Norbert Poehlke hingegen war in den 80er-Jahren ein unauffälliger Polizeibeamter im Mittleren Dienst. Keine Vorstrafen, keine ungewöhnliche Kindheit. Dann auch noch ein Glücksfall: Poehlke gewinnt im Lotto – mehr als 30 000 Mark. Es ist der Beginn einer bis heute unfassbaren Tragödie.

Poehlke will seiner Familie was bieten: Er kauft ein Eigenheim, übernimmt sich dabei aber finanziell. Um den Lebensstandard zu halten, braucht er ständig Geld. Also begeht er drei Raubmorde und vier Banküberfälle. Weil der Täter die Scheiben der Kassenschalter mit einem Vorschlaghammer einschlägt, nennt die Presse ihn "Hammer-Mörder". Am Ende hat Poehlke vier Banken überfallen und sechs Menschen getötet. Auch seine Familie löscht er 1985 aus, richtet sich anschließend selbst.

Ermittler!

Samstag, 16. Juni 2018, ab 20.00 Uhr

Produktion: Marks und die Engel Media GmbH
Redaktion: Natalie Zinkand, Alex Rieckhoff, Andi Kronhart
Länge: ca. 30 Minuten

 

"Ermittler! Beweise auf dem Prüfstand"

1995 machen die Arbeiter in einer Kiesgrube bei Koblenz einen gruseligen Fund. Ermittler Gerhard Starke ist als einer der ersten Beamten vor Ort: "In einem LKW voll Erdaushub lag eine nackte weibliche Leiche, ohne Kopf. Der Kopf wurde dann separat zum Körper gefunden." Aufgrund der feuchten Lagerung der Leiche, sind keine Spuren zu finden, auch die Kleidung des Opfers fehlt.

Ein Fall, der den erfahren Ermittler Jahre harter Arbeit kosten wird. Doch das ahnt er damals noch nicht. Noch ist er voller Zuversicht den Fall schnell aufklären zu können. Bis ihn nur Tage später ein schockierender Anruf erreicht: Eine weitere Frauenleiche wurde in einer Böschung an einer Bundesstraße entdeckt. Dieses Mal stellt die Spurensicherung Taschentücher und den Slip des Opfers sicher. Es handelt sich um die 17-jährige Schülerin Anke S. Handelt es sich um einen Serienmörder?

Mord-Ermittler Karl-Heinz Mönch hat es in Hanau mit einem äußert brutalen Täter zu tun: Eine Studentin wird ermordet in einem Park gefunden. Mönch erinnert sich, dass er selten so viel Blut an einem Tatort gesehen hat. Die junge Frau wurde missbraucht, ihr Schädel mit einem massiven Sandstein eingeschlagen.

Mönchs Ermittlungen erbringen kaum Ergebnisse - weder die Kommilitonen, noch Freunde und Bekannte des Opfers kommen als Täter in Frage. Anscheinend ist die Studentin ein Zufallsopfer. Erst ein versuchtes Tötungsdelikt bringt den Kriminalisten endlich auf eine Spur.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. Im Februar 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,2 Prozent bei den Zuschauern gesamt.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran. Das ist auch 2017 wieder hervorragend gelungen – und deshalb Antriebsfeder für die weitere Programmarbeit."

2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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