"Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht". Fotocredit: ZDF/Jukunda Kasper.
"Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht". Fotocredit: ZDF/Jukunda Kasper.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Volk auf Droge"

Der Kampf gegen die Drogen sei verloren – das hört man immer häufiger von Politikern, Ärzten, sogar von der Polizei. Aber wie kann eine sinnvolle Drogenpolitik aussehen?

  • ZDF info, Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20.15 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Samstag, 12. Oktober 2019, 10.30 Uhr: "Täter im Netz"

10.30 Uhr: "Täter im Netz: Der Fall Lewis"
20.15 Uhr: "Täter im Netz: Der Fall Belamouadden"
21.00 Uhr: "Täter im Netz: Der Fall Appleton"
21.45 Uhr: "Täter im Netz: Der Fall Davies"

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20.15 Uhr: "Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht"

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 20.15 Uhr: "Volk auf Droge"

Samstag, 2. November 2019, 14.30 Uhr: "Ermittler! Untergang einer Familie"

Montag, 4. November 2019, ab 11.30 Uhr: "Täter im Netz"
11.30 Uhr: "Der Fall Port"
12.15 Uhr: "Der Fall Almahri"

Dienstag, 5. November 2019, ab 11.30 Uhr: "Täter im Netz"
11.30 Uhr: "Der Fall Beadman und Harlow"
12.15 Uhr: "Der Fall Roberts"

"Täter im Netz"

Produktion: CBS
Redaktion: Christian Liffers

Der Fall Lewis
Hayley Jones und Brian Lewis waren 13 Jahre lang ein Paar, als Lewis plötzlich arbeitslos wurde. Zwischen den beiden begann es zu kriseln. Lewis, der in seiner ungewohnten Rolle als Hausmann frustriert war, ertrug es nicht, dass seine Freundin jetzt das Geld für die Familie verdiente, ihren sozialen Horizont erweiterte und viel Zeit auf Facebook verbrachte. Er reagierte zunehmend eifersüchtig und gewalttätig. Als Hayley mit ihm Schluss machte und ihren Beziehungsstatus auf Facebook zu "Single" änderte, nahm das Unheil seinen Lauf.


Der Fall Belamouadden
Der 15-jährige Sofyen Belamouadden wurde an einem Londoner Busbahnhof von einer Gruppe Jugendlicher brutal getötet. Offenbar hatten sich die Täter über die sozialen Medien zu der Tat verabredet. Sofyen wurde zum Opfer eines Streits zwischen zwei rivalisierenden Gangs, der außer Kontrolle geraten war. Nur 24 Stunden vor dem Mord waren die beiden Jugendgruppen am selben Bahnhof schon einmal aneinandergeraten. Die beiden Gruppen stachelten sich daraufhin über Facebook und per BlackBerry Messenger immer stärker gegenseitig an und schworen Rache. Einige von ihnen riefen die anderen auf, sich zu bewaffnen, und planten für den nächsten Tag einen Vergeltungsschlag.


Der Fall Appleton
Im April 2007 lernte die 36-jährige Clare Wood über ein Onlinedating-Portal den 40-jährigen George Appleton kennen und verliebte sich in ihn. Sie wollte ihn sogar heiraten. Doch nach einigen Monaten entdeckte sie, dass Appleton sie betrog und trennte sich von ihm. Nach der Trennung begann Appleton, sie zu stalken. Er drohte ihr, sie zu vergewaltigen, ihr Haus niederzubrennen, sie zu ermorden. Nachdem er sie über ein Jahr lang belästigt hatte, drang Appleton im Februar 2009 schließlich in Clares Haus ein, erwürgte sie und zündete ihre Leiche an. Nach der Tat gelang ihm die Flucht, und die Polizei fahndete landesweit nach dem "Facebook-Mörder". Die Suche endete schließlich, als Appletons Leiche gefunden wurde. Er hatte sich in einem verlassenen Pub erhängt.


Der Fall Davies
Der 16-jährige Joshua Davies war ein selbstbewusster und offener junger Mann. Doch er hatte auch eine dunkle Seite, die er offenbarte, wenn jemand ihn sehr verärgerte. Das bekam die 15-jährige Rebecca Aylward auf schreckliche Weise zu spüren: Nachdem sie drei Monate zusammen gewesen waren, beendete Joshua die Beziehung mit Rebecca. Er verbreitete online Gerüchte über sie, beschimpfte sie und verkündete sogar, er werde sie töten. Seine Freunde hielten das offenbar für einen makaberen Scherz und stachelten ihn noch weiter an. Einige Monate nach ihrer Trennung verabredete sich Joshua noch einmal mit Rebecca. Er erschlug sie mit einem Stein und ließ ihre blutüberströmte Leiche im Wald liegen. Wieder zu Hause, postete er auf Facebook, er habe einen tollen Tag.

 

Der Fall Port
In den Jahren 2014 und 2015 vergewaltigte und tötete der Koch Stephen Port in London mindestens vier junge Männer, die er über Gay-Dating-Apps kennengelernt hat. Stephen Port war besessen von Hardcorepornos, in denen junge Männer in bewusstlosem Zustand vergewaltigt wurden. Diese Fantasien setzt er in die Tat um - zum Teil mit tödlichen Folgen für seine Sex-Partner.

Port verabredete sich mit den Männern über Dating-Apps wie Grindr, nahm sie mit in seine Wohnung, wo er sie mit einer Überdosis der Partydroge GHB tötete. Obwohl alle vier Männer unter ähnlichen Umständen ums Leben kamen und ihre Leichen alle in der Nähe von Ports Wohnung abgelegt wurden, erkannte die Polizei ein Jahr lang keinen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und ordnete die Männer vorschnell als Drogensüchtige ein, die an einer Überdosis gestorben waren. Niemand ahnte, dass sie Opfer eines Serientäters geworden waren.


Der Fall Almahri
Im Jahr 2012 lernte Nadine Aburas über das internationale Dating-Portal MuslimMatch den amerikanischen Geschäftsmann Sammy Almahri kennen. Was wie ein Märchen begann, endete als Albtraum. Denn Almahri war nicht der freundliche Mann, für den Nadine ihn hielt. Nachdem sich die beiden zunächst online, per Skype und Telefon angefreundet hatten, lernten sie sich auch persönlich kennen und lieben. Alles schien zu schön, um wahr zu sein.

Almahri verwöhnte Nadine, machte ihr teure Geschenke. Doch schon bald entpuppte sich der Traumprinz als extrem eifersüchtig und gewalttätig.


Der Fall Beadman und Harlow
Am 31. Oktober 2015 wurde die 15-jährige Kayleigh Haywood auf Facebook von dem 28-jährigen Luke Harlow kontaktiert. Nach zwei Wochen intensiven Cyber-Groomings durch Harlow war Kayleigh tot. Nachdem sie sich zwei Wochen lang über 2000 Nachrichten geschrieben hatten, überredete Harlow das junge Mädchen, bei ihm zu übernachten. Er sagte ihr, dass sie ihre "Beziehung" geheim halten müssten, und Kayleigh erzählte ihren Eltern, sie würde eine Freundin besuchen.

Am nächsten Tag fragte sie ihre Mutter, ob sie noch eine weitere Nacht bleiben dürfe. Eine Entscheidung, die sich als tragisch erweisen sollte. Die 15-Jährige wurde schließlich von Harlows Nachbar Stephen Beadman vergewaltigt und ermordet.


Der Fall Roberts
Als Vicky Roberts ihren Mann Michael heiratete, hielt sie ihn für den Mann ihrer Träume. Doch hinter der Fassade der glücklichen Beziehung führte Michael ein Doppelleben. Schon seit dem Beginn ihrer Ehe hatte Michael Affären mit anderen Frauen. Als Vicky das herausfand, brach für sie eine Welt zusammen. Sie stellte ihren Mann zur Rede. Der schwor, sich zu ändern und künftig treu zu sein.

Doch schon nach kurzer Zeit musste Vicky entdecken, dass Michael sie wieder betrog. Als sie ihn damit konfrontierte, bezahlte sie das mit ihrem Leben.

"Trinken ohne Limit - Die verborgene Alkoholsucht"

Autor: Thomas Kasper
Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Imke Meier

Als alkoholabhängig gelten fast zwei Millionen Deutsche. Doch die Dunkelziffer ist viel höher, denn Alkoholmissbrauch findet oft im Geheimen und Verborgenen statt. Was steckt dahinter, wenn Menschen zur Flasche greifen? Häufig sind Einsamkeit und soziale Isolation die Auslöser. In der ZDFinfo-Dokumentation kommen Menschen zu Wort, deren Leben durch die Alkoholsucht aus dem Gleichgewicht gebracht wurde.

Besonders häufig betroffen sind Frauen, Senioren und Angehörige, die in sogenannte Co-Abhängigkeit geraten sind. Für Frauen ist das Trinken mit einem größeren Stigma verbunden als für Männer, gleichzeitig konsumieren sie oft aggressiver und erleiden schneller körperliche Schädigungen. Genau wie Kinder zählen Frauen außerdem zu der Gruppe, die besonders von Co-Abhängigkeit betroffen ist. Sie verstecken die Alkoholsucht von Familienmitgliedern und ermöglichen sie durch unfreiwillige Beihilfe oft noch. Mit oft dramatischen Folgen: Kinder aus suchtbelasteten Familien haben ein bis zu sechsfach höheres Risiko, selbst abhängig zu werden.

"Volk auf Droge"

Autor: Anna Feist
Redaktion: Simone Müller, Imke Meier

Der Kampf gegen die Drogen sei verloren – das hört man immer häufiger von Politikern, Ärzten, sogar von der Polizei. Aber wie kann eine sinnvolle Drogenpolitik aussehen? Statt Aufklärung und Prävention heißt es oft nur Strafverfolgung, statt staatlicher Regulierung gibt es einen stetig wachsenden Schwarzmarkt. Koks, Speed und Co. scheinen den gegen sie geführten Kampf zu überstehen.

Die Reporter treffen Konsumenten, die stigmatisiert werden, Dealer, die ein Riesengeschäft machen, und ehemalige Staatschefs in Sorge. Ihre Recherche führt sie auch nach Westafrika – in das Transit-Paradies für Kokain auf dem Weg nach Europa.

Die Lösung im Kampf gegen die Drogen kennen alle Beteiligten: Entkriminalisierung und staatliche Regulierung. Doch bisher traute sich da nur ein einziges europäisches Land konsequent heran: Portugal. Entgegen aller Befürchtungen hat der Konsum von Drogen dort nicht zugenommen, im Gegenteil.

"Ermittler! Untergang einer Familie"

Autor: Britta Marks, Yann Thönnessen
Produktion: Marks & Engel; MtH; Südfilm
Redaktion: Alexander Rieckhoff

Im November 2010 wurden zwei Leichen in Südfrankreich auf einem Acker gefunden. Die beiden männlichen Toten waren in Teppiche eingewickelt - augenscheinlich wurden beide erschossen. Als die französische Polizei mit ihren Ermittlungen begann, stand sie vor einem Rätsel: Sie konnte die Identität der Opfer nicht klären. Kommissar Jochen Adler aus Hofheim übernahm den Fall.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. Im Oktober 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran. Das ist auch 2017 wieder hervorragend gelungen – und deshalb Antriebsfeder für die weitere Programmarbeit."

2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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