"Anklage Mord - Der Fall Pagenstecher". Fotocredit: ZDF/Jürgen Rumbuchner.
"Anklage Mord - Der Fall Pagenstecher". Fotocredit: ZDF/Jürgen Rumbuchner.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Anklage Mord – Der Fall Pagenstecher"

1986 wurde die wohlhabende Witwe Traude Pagenstecher in Wiesbaden brutal ermordet. Die Polizei kam trotz intensiver Suche lange nicht weiter – erst Jahrzehnte später gelang der Durchbruch.

  • ZDF info, Samstag, 16. Februar 2018, 20.15 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Samstag, 9. Februar 2019, 20.15 Uhr: "Abgezockt! Der Anlagebetrüger Felix Vossen"

Samstag, 16. Februar 2019, ab 13.30 Uhr: "Täterjagd"
13.30 Uhr: "Der Fall Willy Pomonti"
14.15 Uhr: "Der Fall Christophe Lejard"
15.00 Uhr: "Der Fall Laurence Dromard"

Samstag, 16. Februar 2018, 20.15 Uhr: "Anklage Mord - Der Fall Pagenstecher"

Samstag, 23. Februar 2019, 17.15 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle: Das Schweigen der anderen - Der Fall Lolita Brieger"

Montag, 25. Februar 2019, ab 20.15 Uhr: "Mafia - Die Paten von Chicago"
20.15 Uhr: "Entscheidung"
21.00 Uhr: "Ein neuer Anfang"
21.45 Uhr: "Stadt der Sünde"
22.30 Uhr: "Vermächtnis"

Donnerstag, 28. Februar 2019, 20.15 Uhr: "Stalking - Die unterschätzte Gefahr"

Donnerstag, 28. Februar 2019, ab 21.00 Uhr: "Hate Crime – Tatmotiv Hass"
21.00 Uhr: "Der Stalker mit der Kamera"
0.45 Uhr: "Tödliches Doppelleben"
1.30 Uhr: "Rassenhass in Mississippi"

"Abgezockt! Der Anlagebetrüger Felix Vossen"

Produktion: AVE
Redaktion: Imke Meier

Felix Vossen war strahlender Unternehmer nach außen, gewiefter Betrüger im Verborgenen und wurde gesucht von FBI und Scotland Yard. Der Sohn einer deutschen Industriellen-Dynastie wuchs in einem Internat nahe St. Moritz auf, war später als umtriebiger Filmproduzent und wohlhabender Aktienhändler tätig. Vossen führte ein Jetset-Leben in Saus und Braus, pendelte zwischen London und Zürich. Bis der Absturz kam und seine Freunde und Familie die andere Seite des gut gelaunten Sonnyboys kennenlernten: Rund 60 Millionen investierten sie in die Geldgeschäfte ihres Vertrauten. 60 Millionen, mit denen er unerwartet untertauchte und sich damit als Betrüger entlarvte. ZDFinfo geht einem der spektakulärsten Betrugsfälle der jüngsten Vergangenheit nach.

"Täterjagd"

Produktion: Balanga
Redaktion: Christian Liffers

 

"Der Fall Willy Pomonti"
Am 16. April 1996 wurde der pensionierte Architekt Willy Pomonti ermordet in seiner Villa in der Nähe von Paris aufgefunden. Schnell stellte sich heraus, dass er vor seinem Tod gefoltert worden war. Während der Ermittlungen stand die Polizei mehrmals kurz davor, den Täter ausfindig zu machen. Doch es sollte lange dauern, bis dieses besonders gewalttätige Verbrechen aufgeklärt wurde. Ein schwieriger Fall, der durch die Hartnäckigkeit der Ermittler, aber auch dank kleiner Hinweise am Tatort gelöst werden konnte.

"Der Fall Christophe Lejard"
Am 24. November 2010 wurde Christophe Lejard von seinem Sohn tot aufgefunden. Er wurde nur wenige Meter von seinem Zuhause entfernt durch einen Kopfschuss hingerichtet. Ein grausames Szenario, das nicht zum Bild des unbescholtenen Familienvaters passte. Doch schon bald enthüllten die Ermittler, dass das Opfer von allerlei Hass und Missgunst umgeben war. Nur dank einer kleinen DNA-Spur gelang es den Gendarmen schließlich, den mysteriösen Mordfall zu lösen.

"Der Fall Laurence Dromard"
Am 16. Juli 2010 entdeckte Sylvain Dromard in der Küche die Leiche seiner Frau Laurence in einer Blutlache. Die Tat wurde mit großer Brutalität begangen. Die Theorie eines eskalierten Einbruchs wurde deshalb schnell verworfen. Es blieb die Frage, wer den brutalen Tod der Friseurin aus Saint-Martin-d'Ablois gewollt haben könnte. Im Verlauf der Ermittlungen tauchte eine mysteriöse Rivalin auf.

"Anklage Mord – Der Fall Pagenstecher"

Produktion: Die Filmschmiede
Redaktion: Ulrich Haagen, Christian Deick

1986 wurde die wohlhabende Witwe Traude Pagenstecher in Wiesbaden brutal ermordet. Die Polizei kam trotz intensiver Suche lange nicht weiter - erst Jahrzehnte später gelang der Durchbruch. Der Film dokumentiert mithilfe von Zeitzeugen, Archivmaterial und nachgedrehten Szenen, wie es zu dem Verbrechen kam und was die Ermittlungsarbeit der Polizei so erschwerte. Auch der Mörder selbst setzt sich mit seiner Tat auseinander: Warum ermordete der damals 29-Jährige die Witwe? Was denkt er heute über seine Tat? Und wie erlebte die langjährige Haushaltshilfe von Traude Pagenstecher die Stunden vor der Tat gemeinsam mit dem Opfer?

"Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle"

Autor: Bernd Reufels
Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Susanne Krause-Klinck

 

Das Schweigen der anderen - Der Fall Lolita Brieger
Am 4. November 1982 verschwand die 18-jährige Lolita Brieger. Zeugen sagten aus, sie sei auf dem Weg zu ihrem Freund gewesen. Und: Lolita sei schwanger gewesen.

Die Polizei suchte mehr als 30 Jahre lang erfolglos nach dem Mädchen. Doch dann nahm sich ein neuer Ermittler des Falles an und die Die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" berichtete über das mysteriöse Verschwinden Lolitas. Insgesamt gingen 76 Anrufe bei der "Aktenzeichen XY"-Redaktion ein. Einer sollte entscheidend sein: Eine Frau berichtet von einem Gerücht, das sie über mehrere Ecken gehört habe: Ein gewisser Michael S. - der beste Freund von Lolitas damaligem Freund - sei am Abend von Lolitas Verschwinden erst spät nach Hause gekommen. Seiner Mutter habe er gesagt, sie dürfe niemandem davon erzählen, und er könne ihr nicht sagen, wo er gewesen sei.

"Mafia – Die Paten von Chicago"

Autor: John Ealer
Produktion: eOne Television International
Redaktion: Sonja Rode, Antje Böhning-Nüsse

Die zweite Staffel der Doku-Reihe zeigt den Aufstieg eines weiteren großen Gangster-Syndikats in den USA: Losgelöst von den Entwicklungen der New Yorker Mafia bilden sich in Chicago ebenfalls kriminelle Vereinigungen. Schon früh setzt sich der gerissene und skrupellose Gangster Johnny Torrio an die Spitze der Chicagoer Mafia, die landesweit nur "The Outfit" genannt wird. Dabei nimmt er einen Mann unter seine Fittiche, der schon bald als lebende Legende gelten wird: Al Capone.

Gemeinsam schaffen es beide, sich mit Glücksspiel und Prostitution zu etablieren, und sich in den Wirren der Prohibition mit Alkoholschmuggel an die Spitze der Berufsverbrecher zu setzen. Auf dem Weg dahin räumen sie zuverlässig alle Konkurrenten aus dem Weg. Im Laufe der Jahre wird Al Capone zum einflussreichsten Verbrecher der Vereinigten Staaten.

 

Entscheidung
Der Beamte Eliot Ness heftet sich an Al Capones Fersen und versucht, ihn wegen Alkoholschmuggels zu Fall zu bringen. Doch auch die Steuerfahndung will den Gangster zur Strecke bringen. Steuerfahnder Frank Wilson findet schließlich Beweise für Al Capones illegale Geschäfte. Capone muss ins Gefängnis. Als er in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt wird, muss er um seine Macht fürchten.

 

Ein neuer Anfang
Um neue Geldquellen zu erschließen, versucht die Mafia von Chicago in den 30er-Jahren ins Filmgeschäft von Hollywood einzusteigen. Ihr Mann vor Ort ist Willie Bioff.

1939 wird Al Capone vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Doch der einst so mächtige Gangsterboss ist schwer erkrankt. Die Verantwortung liegt nun bei Tony Accardo und Paul Ricca. Sie expandieren die Chicagoer Mafia nach Las Vegas.

 

Stadt der Sünde
Für die Mafia aus Chicago gestaltet sich der Einstieg ins Spielerparadies Las Vegas schwierig, denn die New Yorker Mafia ist bereits vor Ort. Doch es kommt zu einer gut organisierten Partnerschaft. Die Führung um Tony Accardo expandiert rasch und finanziert den Bau neuer Casinos in der Stadt. Das Geld dafür liefert unter anderen der Boss einer der größten Gewerkschaften des Landes, Jimmy Hoffa. Doch die Verbindung fliegt auf.

 

Vermächtnis
Chicagos Mafiaboss Tony Accardo zieht geschickt alle Fäden, um die Organisation zu stabilisieren. Doch dann erschüttert das Attentat auf Präsident John F. Kennedy die Nation. Accardo entscheidet sich, die Casinos in Las Vegas zu verkaufen und sich zur Ruhe zu setzen. Dennoch bleibt er der "Consigliere", der Berater der Mafia in Chicago, und spielt eine wichtige Rolle bei den Auftragsmorden.

"Stalking – Die unterschätzte Gefahr"

Produktion: 99pro
Redaktion: Natalie Zinkand

Sie belästigen mit Anrufen, schreiben Briefe, beobachten ihre Opfer Tag und Nacht - Stalker. Experten schätzen, dass bis zu 800 000 Menschen in Deutschland gestalkt werden. Längst nicht alle Opfer erstatten Anzeige. Einer der Gründe: die oft aussichtslosen Verfahren - meist fehlen Beweise, oder sie sind zu unkonkret. Die Reportage zeigt die Ausweglosigkeit, in der sich Stalking-Opfer befinden, und sucht nach Lösungen.

Ramona aus Nauen wird seit fast zehn Jahren von einem ehemaligen Nachbarn tyrannisiert. Er stellt ihr nach, beobachtet sie und hat sogar ihren Mann schon angegriffen und schwer verletzt. Trotz eines Kontaktverbots und mehrerer Anzeigen stalkt der Nachbar weiter.

Stalking-Opfer sind dem Psychoterror meist schutzlos ausgesetzt. Vereine wie "SOS-Stalking" beschäftigen sich mit dieser Thematik und versuchen, Opfern langfristig zu helfen. Die Gründerin des Vereins, Sandra Cegla, war jahrelang Polizistin und hilft nun seit drei Jahren Opfern, den "ungeliebten Schatten" loszuwerden: "Der Stress, dem Stalking-Opfer ausgesetzt sind, ist vergleichbar mit einem Flugzeugabsturz."

Anwalt Thomas Etzel hat sich mit seiner Kanzlei auf Stalking-Fälle spezialisiert. Er weiß, wie schwer es Opfer haben, vor Gericht glaubhafte Beweise vorzulegen. Denn das Phänomen Stalking spielt sich zu großen Teilen im Kopf des Opfers ab: "Auch wenn der ungeliebte Schatten gerade nicht in der Nähe ist, beschäftigen sich die Menschen mit ihrem Verfolger. Das macht krank."

"Hate Crime – Tatmotiv Hass"

Produktion: BBCstudios
Redaktion: Christian Liffers

 

Der Stalker mit der Kamera
Adrian Loya tötete seine ehemalige Arbeitskollegin Lisa Trubnikova mit elf Schüssen. Die Tat hatte er minutiös geplant und schließlich gefilmt. Doch sein Anwalt plädierte auf Unzurechnungsfähigkeit.

Einzelgänger Loya  hatte sowohl seine Planung der Tat als auch den Mord mit einer Action-Cam gefilmt. Die Polizei fand sein Tagebuch, in dem er beschrieb, wie er sich in Lisa verliebt hatte, wie diese Liebe schließlich in Hass umgeschlagen war - und wie er von diesem Moment an Lisas Ermordung plante.

 

Tödliches Doppelleben
Der 29-jährige Joshua Vallum wurde 2016 zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte gestanden, seine 17-jährige Freundin Mercedes im Affekt erstochen zu haben. Joshua erklärte, er habe in blinder Wut gehandelt, als er ein Geheimnis entdeckte, das seine Freundin vor ihm verborgen hatte.

Die Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den Hintergründen. In Gesprächen mit der Polizei und Staatsanwaltschaft, mit dem Angeklagten selbst, mit seiner Familie und mit der Familie und den Freunden des Opfers werden allmählich immer mehr Informationen über Joshua, seine Freundin Mercedes und die Wahrheit ihrer Beziehung enthüllt. Und es zeigt sich, wie gefährlich es in manchen Teilen Amerikas sein kann, anders zu sein.

 

Rassenhass in Mississippi
Der dunkelhäutige James Craig Anderson wurde in Jackson, Mississippi, von einer Gruppe weißer Jugendlicher überfahren und getötet. Bald zeigte sich, dass die Tat kein Unfall war, sondern Mord. Die Jugendlichen wurden verhaftet und angeklagt. Eine von ihnen war die 18-jährige Sarah Graves.

In Gesprächen mit Graves Freunden und Familie, dem afroamerikanischen Richter Henry T. Wingate, Anwälten und FBI-Beamten beleuchtet der Film ein Geflecht aus Vorurteilen und tief sitzendem Rassismus, der auch heute noch existiert und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. Im Oktober 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "ZDFinfo spricht mit seinen informativen Dokumentationen weiter verstärkt ein jüngeres Publikum an und führt dieses an das Programmangebot der ZDF-Familie heran. Das ist auch 2017 wieder hervorragend gelungen – und deshalb Antriebsfeder für die weitere Programmarbeit."

2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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