"Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz". Fotocredit: ZDF/Paul Pflueger.
"Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz". Fotocredit: ZDF/Paul Pflueger.

Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz"

Tätersuche im Labor: Molekularbiologen können DNA aus Kleinstspuren extrahieren. Bereits 0,5 Quadratmillimeter reichen ihnen, um Erbsubstanz eindeutig zu identifizieren. Mittlerweile sind die Methoden so verfeinert, dass man aus einer DNA-Probe Rückschlüsse auf Augen-, Haar- und Hautfarbe einer Person ziehen kann. Gibt es bald genetische Phantombilder?

  • ZDF info, Samstag, 8. Februar 2020, ab 20.15 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Dienstag, 21. Januar 2020, ab 9.00 Uhr: "Täterjagd"

9.00 Uhr: "Der Fall Chantal Ternik"
9.45 Uhr: ""Der Fall de Visé"
10.30 Uhr: "Der Fall Cyril Koskinas"
11.15 Uhr: "Der Fall Akira Ojima"
12.00 Uhr: "Der Fall Angélique Dumetz"

Mittwoch, 22. Januar 2020, ab 8.15 Uhr: "Täterjagd"
8.15 Uhr: "Der Fall Christelle Leroy"
9.00 Uhr: "Der Fall Christophe Belle"
9.45 Uhr: "Der Fall Anne Barbot"
10.30 Uhr: "Der Fall Brigitte Troadec"
11.15 Uhr: "Der Fall Guy Georges"

Samstag, 8. Februar 2020, ab 20.15 Uhr: "Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz"
20.15 Uhr: "Genetischer Fingerabdruck"
21.00 Uhr: "Verräterisches Blut"

Sonntag, 16. Februar 2020, ab 18.00 Uhr: "Drug Wars"
18.00 Uhr: "Großbritannien und das Kokain"
18.45: "Großbritanniens junge Dealer"

Sonntag, 16. Februar 2020, 20.15 Uhr: "Gedopte Gesellschaft - Streitfall Ritalin und Co."

Samstag, 7. März 2020, 19.30 Uhr: "Von Fall zu Fall - Einsatz für den Kriminaldauerdienst"

"Täterjagd"

Produktion: Balanga
Redaktion: Laura-Sophie Nied

Der Fall Chantal Ternik

Am 3. April 2003 wird die 48-jährige Mutter Chantal Ternik erhängt in ihrer Villa in Sanary-sur-Mer im Département Var entdeckt. Doch war es wirklich Selbstmord? Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Chantal Terniks Vater und ihr Bruder glauben jedoch nicht an die Selbstmord-Theorie. Dank ihrer Beharrlichkeit und der Arbeit der Experten werden Hinweise entdeckt, die auf ein ganz anderes Szenario hindeuten.


Der Fall de Visé

Am 18. April 2014 wird der Polizei in Visé in Belgien eine Schießerei gemeldet. Am Tatort: ein tödlich verwundetes Paar und ein kleiner Junge. Wer ist für die dreifache Hinrichtung verantwortlich? Während Benoit Philippens und Neffe Esteban bereits tot sind, ist Carole Haid noch in der Lage, zu berichten, was der Schütze zu seinen Opfern gesagt hatte, bevor auch sie stirbt: "Kennst du mich noch?" Eine persönliche Abrechnung, eine Verwechslung oder blinde Rache?


Der Fall Cyril Koskinas

Am 19. Juli 2004 wird eine nackte und gefesselte Frauenleiche aus dem Canal de l'Ourcq in Frankreich gezogen. Einen Tag später wird eine weitere Leiche entdeckt. Wer steckt hinter den Morden? Die zweite Tote wird schnell als die 23-jährige Angélique Desposte identifiziert und hat ähnliche Verletzungen wie das erste Opfer. Bei beiden Frauen wird die gleiche Todesursache festgestellt. Für die Ermittler steht fest, dass es sich um denselben Täter handelt. Dank gründlicher Spurensuche gelingt es ihnen, die grausamen Morde aufzuklären und weitere Taten zu verhindern.


Der Fall Akira Ojima

Am 11. März 1998 meldet eine Frau auf dem Polizeirevier des 15. Arrondissements in Paris ihren Bruder, den Architekten Akira Ojima, als vermisst. Was ist dem Japaner zugestoßen? Das Verschwinden des Mannes ist umso erstaunlicher, da er als sehr zuverlässig gilt. Die Ermittler finden heraus, dass sich sein Büro in finanzieller Schieflage befand. Schon bald geraten ein millionenschwerer Auftrag und ein mysteriöser Auftraggeber ins Visier. Dank des Ehrgeiz der Pariser Kriminalpolizei kommt die grausame Wahrheit über das Verschwinden des japanischen Architekten schließlich ans Licht.


Der Fall Angélique Dumetz

Am 13. Oktober 1996 wird die Leiche der 18-jährigen Angélique Dumetz in einem Graben in einem Wald in Oise gefunden. Es wird 15 Jahre dauern, bis die Wahrheit über den Mord ans Licht kommt. Am Tatort wurde damals ein entscheidender Hinweis entdeckt, dessen Bedeutung die Ermittler erst nach langer und gründlicher Ermittlung erkennen. Bis heute prägen jedoch etliche Ungereimtheiten den grausamen Mordfall.


Der Fall Christelle Leroy

Am 23. Februar 2005 meldet die Familie der 26-jährigen Christelle Leroy die junge Frau und ihren vierjährigen Sohn Luca als vermisst. Was steckt hinter dem Verschwinden von Mutter und Kind? Die Beamten der Polizeidienststelle im 10. Arrondissement von Paris sind davon überzeugt, dass die oft unberechenbare Christelle aus freien Stücken gegangen ist. Alle Indizien scheinen diese Theorie zunächst zu unterstützen. Doch dank der Hartnäckigkeit von Christelles Familie und dem Scharfsinn eines Journalisten und einiger Ermittler kommt schließlich die schreckliche Wahrheit ans Licht.


Der Fall Christophe Belle

Am 17. Mai 2005 wird in einem Wald in Sucy-en-Brie eine männliche Leiche entdeckt. Daneben finden die Ermittler einen Beutel Kokain. Handelt es sich um eine Fehde zwischen Drogendealern? Schnell ist klar, dass der Mann erschossen wurde. Er kann als der 40-jährige Konditor Christophe Belle identifiziert werden. Nach einer Ermittlung mit vielen Kehrtwendungen findet die Pariser Kriminalpolizei schließlich die unglaubliche Wahrheit heraus.


Der Fall Anne Barbot

Am 28. März 2013 wird in einem Wald die verkohlte Leiche der 38-jährigen Anne Barbot gefunden. Nur wenige Tage nach der Tragödie hätten sie und ihr Ehemann ein Kind adoptieren sollen - Zufall? Tage zuvor war die junge Frau als vermisst gemeldet worden und ihr verzweifelter Ehemann hatte mehrere Suchaktionen gestartet, um sie zu finden. Bei ihrer sorgfältigen Ermittlungsarbeit finden die Kriminalbeamten entscheidende Hinweise auf Mörder und Motiv.


Der Fall Brigitte Troadec

Bei der Polizei werden Brigitte Troadec, ihr Ehemann Pascal und ihre beiden Kinder Sébastien und Charlotte als vermisst gemeldet. Wer ist verantwortlich für ihr Verschwinden? Bei der Durchsuchung ihres Hauses werden Blutspuren entdeckt, die den vier Familienmitgliedern zugeordnet werden können. Schnell ist klar: Hier muss ein Gewaltverbrechen passiert sein. Die Ermittler lassen in diesem ungewöhnlichen Fall keinen Hinweis außer Acht. Sie ziehen die besten Sachverständigen hinzu, um den vierfachen Mörder zu finden.


Der Fall Guy Georges

Am 21. März 1991 wird in Paris die Leiche der 19-jährigen Pascale Escarfail gefunden – der Auftakt einer langen Mordserie und einer der aufwendigsten Ermittlungen der vergangenen 30 Jahre. Die junge Frau wurde in ihrer Wohnung brutal erstochen und ihr BH sorgfältig in zwei Teile zerschnitten. Die Ermittlung führt schließlich nicht nur zur Verhaftung des Mannes, der heute als erster französischer Serienmörder bezeichnet wird. Auch maßgebliche Veränderungen in der Polizeiarbeit und Kriminaltechnik werden durch die Ermittlungen herbeigeführt.

"Auf der Spur des Verbrechens - Forensiker im Einsatz"

Buch: Anna Pflüger
Produktion: K 22 film
Redaktion: Susanne Krause-Klinck

Genetischer Fingerabdruck
Tätersuche im Labor: Molekularbiologe Dr. Harald Schneider extrahiert DNA aus Kleinstspuren. Bereits 0,5 Quadratmillimeter reichen ihm, um Erbsubstanz eindeutig zu identifizieren. Zu Beginn der DNA-Untersuchungen konnte man nur erkennen, wessen DNA man vorfand. Mittlerweile sind die Methoden so verfeinert, dass man aus einer DNA-Probe Rückschlüsse auf Augen-, Haar- und Hautfarbe einer Person ziehen kann. Ist das die Zukunft? Und gibt es bald genetische Phantombilder?

Verräterisches Blut
Am Tatort wird eine Waffe gefunden. Eine wichtige Frage für die Ermittler ist es, ob das Opfer mit dieser Waffe erschossen wurde. Zur Aufklärung kann die molekulare Ballistik entscheidend beitragen. Denn organisches Material des Opfers wird bei Schussverletzungen in die Waffe zurückgeschleudert. Diese Spuren untersuchen Molekularbiologen wie Cornelius Courts. Er findet nicht nur heraus, wer mit der Waffe erschossen wurde, sondern auch, wo die Person getroffen wurde.

"Drug Wars"

Buch: William Fairman und Emma Jones
Produktion: TCB Media Rights
Redaktion: Nadja Baran

Großbritannien und das Kokain
Für viele feierfreudige Briten gehört Kokain inzwischen zum Wochenendritual. Dabei wird Koks längst nicht mehr auf der Straße gehandelt, sondern kann ganz bequem online bestellt werden. Das Filmteam wird Zeuge, wie sich zwei Studenten verschiedene Drogen im Internet bestellen und bis vor die Haustür liefern lassen. Ein paar Freunde aus London bestellen Koks beim Dealer ihres Vertrauens, als würden sie eine Pizza ordern. Die Dokumentation begleitet außerdem Straßendealer und Partylöwen durch die Nacht und zeigt einen Großhändler, der sein Geschäft vom heimischen Küchentisch aus betreibt.

Großbritanniens junge Dealer
Kokain ist tief in alle Schichten und Altersgruppen der britischen Gesellschaft vorgedrungen. Die Dokumentation zeigt, wie 16-Jährige ihre Altersgenossen mit der Droge versorgen. Aber auch eine junge Büroangestellte, für die der Verkauf von Kokain in den nächtlichen Hotspots ein lukrativer Nebenverdienst ist. Und ein Paar, für das der Konsum von Kokain auf der heimischen Couch so normal ist wie das Öffnen einer Flasche Wein. Sie alle sind Beispiele für die scheinbar unaufhaltsame Ausbreitung der Droge in der britischen Gesellschaft.

"Gedopte Gesellschaft - Streitfall Ritalin und Co."

Buch: Christian Stracke
Produktion: medicine
Redaktion: Beatrix Starke

ADHS zählt zu den häufigsten psychischen Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene werden mit Medikamenten wie Ritalin behandelt. Doch deren Wirkung ist umstritten. Für die einen sind sie ein Segen, für andere "Kinder-Koks". Ihr Wirkstoff zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Das macht Ritalin auch interessant für Gesunde. Denn bei ihnen wirkt es wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung, fördert die Konzentration. Immer häufiger greifen Schüler, Studenten und Berufstätige zu Ritalin und Co., um sich für besondere Herausforderungen zu wappnen. Experten warnen vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, denn die Nebenwirkungen des Hirndopings sind fatal.

"Von Fall zu Fall - Einsatz für den Kriminaldauerdienst"

Buch: Jochen Schulze und Oliver Koytek
Produktion: real & fiction
Redaktion: Natalie Zinkand

Der Bereitschaftsdienst der Kriminalpolizei ist jederzeit rufbereit, ob nachts oder am Wochenende. Wenn der Verdacht einer Straftat besteht, sind die Beamten vom KDD die Ersten vor Ort. Mord, Körperverletzung, Brandstiftung, Einbruch – Tim Ratajczak und Erik Heiden haben schon alles erlebt. Sie sind Kommissare beim KDD in Hannover, wo sich jedes Jahr 115.000 Straftaten ereignen. Wenn sie ihren Dienst antreten, wissen sie nie, was auf sie zukommt.

Aber auch Einbrüche oder familiäre Auseinandersetzungen, die heftig eskalieren, sind nicht selten. Rund zwanzig Mal am Tag müssen die Beamten zu verschiedenen Tatorten. Distanz wahren, immer Ruhe behalten - das müssen Polizisten lernen, gerade wenn sie mit schweren Straftaten zu tun haben. Sexuelle Nötigung oder Tod durch Verwahrlosung lässt keinen kalt. Ein Einbruch oder ein Brand ohne Personenschaden sind verglichen damit "einfache" Fälle. Rund 150 Leichen schauen die Beamten pro Jahr an. "Das geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei. Aber man muss lernen, sich innerlich von solchen Erlebnissen zu distanzieren", so der ermittelnde Kriminalhauptkommissar Matthias Mayer vom KDD in Karlsruhe.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Im Oktober 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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