"Unterm Birnbaum" (Julia Koschitz und Fritz Karl), Copyright: ZDF / Hannes Hubach
"Unterm Birnbaum" (Julia Koschitz und Fritz Karl), Copyright: ZDF / Hannes Hubach

Das ZDF auf dem Filmfest Hamburg 2019

26. September bis 5. Oktober

Das ZDF ist mit elf Produktionen auf dem Hamburger Filmfest vom 26. September bis zum 5. Oktober 2019 vertreten: "Das Gesetz sind wir", "Das Vorspiel", "Deutschstunde", "Die Geburt des Leoparden", "Irgendwas bleibt immer", "Kranke Geschäfte", "Nachtschicht - Cash & Carry", "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge", "Stripped", "Unterm Birnbaum" und "Wahrheit oder Lüge".

    Texte

    Das ZDF auf dem Filmfest Hamburg 2019

    Mit elf Produktionen ist das ZDF auf dem Hamburger Filmfest vom 26. September bis zum 5. Oktober 2019 vertreten.

    Sechs ZDF-Produktionen werden in der Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format" gezeigt. Fünf von ihnen gehen ins Rennen um den "Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen".

    In "Das Gesetz sind wir", inszeniert von Markus Imboden, nehmen Julia Koschitz und Aljoscha Stadelmann als frustrierte Streifenpolizisten in Bremen das Gesetz in die eigene Hand und sorgen mit Chuzpe und Cleverness auf ihre Art für Gerechtigkeit.

    Hat Ninas neuer Freund, der wegen Totschlags sieben Jahre im Gefängnis saß, etwas mit dem Mord in der Nachbarschaft zu tun? Lisa Maria Potthoff, Manuel Rubey, Justus von Dohnányi und Ulrike Krumbiegel spielen die Hauptrollen in Thomas Kronthalers Psychothriller "Irgendwas bleibt immer".

    Urs Egger beleuchtet in "Kranke Geschäfte" ein kaum beachtetes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte – die Medikamententests westdeutscher Pharmaunternehmen mit noch nicht zugelassenen Arzneimitteln in der DDR. In den Hauptrollen: Florian Stetter und Felicitas Woll.

    Aus Anlass von Theodor Fontanes 200. Geburtstag inszeniert Regisseur Uli Edel die Novelle "Unterm Birnbaum" als ein Psychogramm einer Dorfgemeinschaft, das sich um Schuld und Sühne, Misstrauen und Verdächtigungen, frustrierte Liebe und Rache rankt. Drehbuchautorin Léonie-Claire Breinersdorfer schuf aus Fontanes Original eine Kriminal­geschichte, die im Kern ein Ehedrama ist – prominent besetzt mit Fritz Karl, Julia Koschitz, Katharina Thalbach, Devid Striesow und anderen.

    Natalia Wörner spielt in Lars Beckers Fernsehfilm "Wahrheit oder Lüge" eine erfolgreiche, auf Sexualstrafrecht spezialisierte Anwältin, die von ihrem Chef beauftragt wird, in einem Vergewaltigungsfall ein Verfahren zu verhindern und einen Vergleich anzustreben. Nur ist das Opfer diesmal ihre eigene Freundin.

    Der neue Film aus Lars Beckers kultiger Krimireihe "Nachtschicht" mit dem Titel "Cash & Carry" – mit Armin Rohde, Barbara Auer, Minh-Khai Phan-Thi und Tedros Teclebrhan als Team des Hamburger Kriminaldauerdienstes – wird wie üblich außer Konkurrenz gezeigt.

    In der Sektion "Freihafen!" läuft die deutsch-israelische ZDF/ARTE-Koproduktion "Stripped" von Yaron Shani, die tief in die Abgründe zweier Seelen blickt. Das Psychodrama ist nominiert für den "Hamburger Produzentenpreis für Europäische Kino-Koproduktionen".

    Ina Weisse inszeniert die ZDF/ARTE-Koproduktion "Das Vorspiel", in der Nina Hoss eine Geigenlehrerin spielt, die an ihren eigenen Ansprüchen zerbricht und in eine tiefe Lebenskrise gerät. Christian Schwochow führt Regie in der Neuverfilmung von Siegfried Lenz' Roman "Deutschstunde" mit Ulrich Noethen und Tobias Moretti in den Hauptrollen. Beide Produktionen werden in der Sektion "Große Freiheit" gezeigt und sind nominiert für den "Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Kinoproduktionen" und den "Art Cinema Award".

    Giuseppe Tomasi di Lampedusas einziger Roman "Der Leopard", der 1958 posthum erschien, war auf Anhieb ein Welterfolg. Luigi Falornis Dokumentarfilm "Die Geburt des Leoparden" – eine ZDF/ARTE-Produktion – erzählt die Entstehungsgeschichte des Werkes und läuft in der Sektion "Kaleidoskop".

    Der Märchenfilm "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge" wird in der Sektion "MICHEL" gezeigt und ist nominiert für den "MICHEL Filmpreis". Die Geschichte orientiert sich im Kern am traditionellen Märchenstoff, wie ihn die Brüder Grimm erzählen, fügt dem Figurenensemble und der Geschichte jedoch eine Vielzahl neuer Motive und Akzente hinzu.

    Das Gesetz sind wir

    Kriminalkomödie, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Montag, 30. September 2019, 21.00 Uhr, CinemaxX 3

    Stab

    Regie   Markus Imboden
    BuchHolger Karsten Schmidt
    KameraMichael Wiesweg
    MusikFlorian Tessloff   
    SzenenbildMarion Strohschein 
    Schnitt Marco Baumhof  
    ProduktionKordes & Kordes Film Süd GmbH
    ProduzentenAndré Zoch, Alexandra Kordes, Meike Kordes
    Produktionsleitung Frank Berszuck
    Redaktion Günther van Endert
    Länge

    88 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Maja WittJulia Koschitz
    Klaus Burck  Aljoscha Stadelmann
    Julia Krohn   Bernadette Heerwagen
    Horst Burck Heiner Stadelmann
    Jan Bender Michael Wittenborn
    Walid Fourati   Walid Al-Atiyat
    Stefan Misovic Marc Hosemann
    Djamal IssaMerab Ninidze
    Slobodan Novak Hendrik Heutmann
    Emin Issa Tamer Arslan
    Martin Lütjens Werner Wölbern
    Svetlana  Kasia Borek
    Iris    Doris Kunstmann
    und andere

     

    Maja Witt und Klaus Burck sind Polizisten in Bremen und schon ein paar Jahre als Team an der Weser unterwegs. Ihr beruflicher Alltag besteht aus Verhaftungen wegen Körperverletzung, Drogenhandel, Betrug, Totschlag, Sittlichkeitsverbrechen und so weiter. Witt und Burck haben sich dran gewöhnt, dass viele der von ihnen Verhafteten am nächsten Tag wieder auf freiem Fuß sind. Immer öfter frustriert sie dieser Zustand ihres Lebens bei geringem Einkommen.

    Ein eigentlich alltäglicher Vorfall bringt das Fass zum Überlaufen, und die beiden Polizisten treffen eine Entscheidung mit Folgen. Zwei, die von diesem Leben nicht mehr viel erwartet haben, werden wachgeküsst, nehmen gemeinsam das Gesetz in die Hand und legen es nach ihrer Moral aus – auch, um sich damit Freiheit zu erkaufen.

    Ein selbstbewusster Araber-Clan, dessen verzogene Jugendliche die beiden ärgern und der dann mit brutalen Mitteln gegen Witt und Burck vorgeht, wird mit den eigenen Mitteln geschlagen. Dabei haben die beiden auch einen cleveren Anwalt und korrupte Polizei-Kollegen gegen sich.

    Skrupel haben Maja und Klaus gelegentlich auch. Aber in erster Linie macht ihnen das neue Leben Spaß. Wie Kinder, die jemandem einen Streich spielen und gar nicht glauben können, dass man sie dabei nicht erwischt. Situationskomik reicht sich die Hand mit Suspense und Suspense mit Drama, auch wenn es dabei um Leben und Tod geht.

    Das Vorspiel

    Drama, Deutschland/Frankreich 2019

    Sektion "Große Freiheit"

    Vorführungen: Freitag, 27. September 2019, 21.15 Uhr, Abaton und Mittwoch, 2. Oktober 2019, 17.00 Uhr, CinemaxX 8

    Stab  
    RegieIna Weisse  
    BuchDaphne Charizani, Ina Weisse 
    KameraJudith Kaufmann
    TonGuillaume Sciama
    Musik Kuss-Quartett
    SzenenbildSusanne Hopf
    SchnittHansjörg Weißbrich 
    ProduktionLupa Film GmbH
    Produzent   Felix von Boehm
    ProduktionsleitungSabine Belcher
    Redaktion  Daniel Blum (ZDF), Olaf Grunert (ZDF/ARTE), Barbara Häbe (ARTE)
    Länge

    99 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Anna Bronsky   Nina Hoss
    Philippe Bronsky  Simon Abkarian
    Christian Wels Jens Albinus
    Alexander Paraskevas Ilja Monti
    und andere

     

    Anna Bronsky ist Geigenlehrerin an einem Musikgymnasium. Gegen den Willen ihrer Kollegen setzt sie die Aufnahme eines Schülers durch, in dem Anna ein großes Talent sieht. Engagiert bereitet sie Alexander auf die Zwischenprüfung vor – und vernachlässigt dabei ihren Sohn Jonas. Auch von ihrem Mann, dem französischen Geigenbauer Philippe Bronsky, entfernt sie sich immer mehr. Ihr Kollege Christian, mit dem sie eine Affäre hat, überredet sie, in einem Quintett mitzuspielen. Bei einem gemeinsamen Konzert hält Anna dem Druck nicht stand und versagt. Sie treibt ihren Schüler Alexander zu Höchstleistungen an. Am Tag der entscheidenden Zwischenprüfung kommt es zu einem folgenschweren Unglück.

    Deutschstunde

    Drama, Deutschland 2019

    Sektion "Freihafen"

    Vorführungen: Samstag, 28. September 2019, 18.45 Uhr, CinemaxX 1 und Sonntag, 29. September 2019, 14.00 Uhr, Astor Filmlounge

    Stab  
    RegieChristian Schwochow
    BuchHeide Schwochow, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz
    KameraFrank Lamm
    TonJörg Kidrowski
    MusikLorenz Dangel
    SzenenbildTim Pannen
    SchnittJens Klüber
    ProduktionNetwork Movie Film- und Fernsehproduktion; Senator Film Produktion in Koproduktion mit dem ZDF
    Produzenten Jutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge, Ulf Israel
    Produktionsleitung  Florian Holzapfel
    Redaktion   Daniel Blum
    Länge  

    117 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Jens Ole Jepsen  Ulrich Noethen
    Max Ludwig NansenTobias Moretti
    Siggi JepsenLevi Eisenblätter
    Ditte Nansen   Johanna Wokalek
    und andere

     

    Rugbüll 1945 – 1948. Der junge Siggi gerät zwischen die Fronten von Vater Jens Ole Jepsen und Patenonkel Max Ludwig Nansen, als diese ihre langjährige Freundschaft in einen unerbittlichen Machtkampf wenden. Polizist Jens Ole Jepsen hat die Anweisung, dem berühmten Künstler Max Ludwig Nansen ein Schreiben aus Berlin auszuhändigen: sofortiges Malverbot. Doch nicht nur die Übergabe des Briefes fällt in den Zuständigkeitsbereich des Vaters. Auch die Durchsetzung und Überwachung der nationalsozialistischen Entscheidung, um das Entstehen weiterer "entarteter Kunst" zu verhindern, sind seine obersten Ziele. Hierfür instrumentalisiert er die Liebe seines Sohnes Siggi für seinen Paten, um den Künstler zu beschatten. Siggi gerät immer mehr unter Druck: Er muss seine Loyalität dem gewalttätigen Vater gegenüber beweisen. Gleichzeitig fühlt er sich seinem liebevollen Patenonkel gegenüber verbunden, denn auch Siggis Herz schlägt für die Kunst.

    Die Geburt des Leoparden

    Dokumentarfilm, Deutschland 2019

    Sektion "Kaleidoskop"

    Vorführung: Dienstag, 1. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Hapag-Lloyd Zentrale

    Stab
    Regie   Luigi Falorni  
    Buch        Bernhard Pfletschinger, Thomas Keutner, Luigi Falorni   
    Kamera Roland Wagner
    Musik  Karlis Auzans
    Schnitt      Wolfgang Grimmeisen
    Produktion  Kick Film GmbH mit Unterstützung von BKM Filmförderung, FFF Bayern, MFG Baden-Württemberg, Deutscher FilmFörderFonds, National Film Centre of Latvia, Sicilia Film Commission und Creative Europe MEDIA
    Produzent  Jörg Bundschuh
    ProduktionsleitungFranz Hirner
    Redaktion  Martin Pieper (ZDF/ARTE)
    Länge 90 Minuten

     

    "Ein Tagebuch zu führen oder in einem bestimmten Alter die persönlichen Erinnerungen aufzuschreiben, sollte eine vom "Staat auferlegte" Pflicht sein: Das nach drei oder vier Generationen angesammelte Material würde einen unschätzbaren Wert haben, viele psychologische und historische Probleme, welche die Menschheit bedrängen, würden sich lösen." (Giuseppe Tomasi di Lampedusa, I RACCONTI, 1961)

     

    Als der Autor Giuseppe Tomasi di Lampedusa 1957 starb, war er mittellos. Seine Witwe konnte nur mit einem Darlehen überleben. Doch als ein Jahr nach seinem Tod der einzige Roman Tomasis, "Il Gattopardo", als Buch erschien, war es auf Anhieb ein Welterfolg mit mehr als 10 Millionen verkauften Exemplaren, und er ist – erstaunlicherweise – noch immer ein Bestseller.

    Der gleichnamige Film von Luchino Visconti mit Burt Lancaster, Claudia Cardinale und Alain Delon gewann 1963 die Goldene Palme in Cannes. So wie der Roman heute als MeistHinter der Entstehungsgeschichte von "Il Gattopardo" aber verbirgt sich eine wahre Liebesgeschichte, die diesen großen Roman fast noch in den Schatten stellt. Eine Geschichte zwischen dem äußersten Nordosten Europas und seinem südlichsten Ende. Es geht darin um die Verbindung des Autors mit seiner deutsch-baltischen Ehefrau, der Psychoanalytikerin Alexandra von Wolff-Stomersee, die sich in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts kennenlernten. "Die Geburt des Leoparden" erzählt von der Beziehung der beiden, die vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen Europas fast alles verloren und denen es dennoch gelang, sich selbst neu zu erfinden. erwerk der Weltliteratur gilt, wird die Verfilmung als Meisterwerk der Filmgeschichte angesehen.

    Irgendwas bleibt immer

    Thriller, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Montag, 30. September 2019, 18.30 Uhr, CinemaxX 3

    Sendetermin im ZDF: Montag, 11. November 2019, 20.15 Uhr (Der Fernsehfilm der Woche)

    Stab  
    RegieThomas Kronthaler
    BuchClaudia Kaufmann
    KameraChristof Oefelein
    Ton Daniel Seiler
    MusikMartin Unterberger
    SzenenbildThomas Neudorfer     
    SchnittFranziska Köppel 
    Produktiondie film gmbh
    ProduzentenUli Aselmann, Sophia Aldenhoven 
    Junior ProducerinLaura Knapp
    Produktionsleitung Gregori Winkowski
    RedaktionMartin R. Neumann
    Länge     

    90 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Nina Wagner   Lisa Maria Potthoff
    Mark Liebold     Manuel Rubey
    Andreas Krömer  Justus von Dohnányi
    Melanie Krömer Ulrike Krumbiegel
    Felix         Andreas Schretter
    Leonie  Anne-Marie Weisz
    Viktor Wolfgang Haas
    Jan    Christian Heiner Wolf
    Sprechstundenhilfe KarinKatrin Filzen
    Kommissar Wegener Arthur Klemt
    Rolf Beuten  Stefan Lehnen 
    und andere

     

    Während einer Zugfahrt lernt die Ärztin und alleinerziehende Mutter Nina den charismatischen Mark kennen. Aus dem Flirt wird schnell etwas Ernstes. Nina stellt ihre neue Liebe den befreundeten Nachbarn Melanie und Andreas vor, und Mark zieht Hals über Kopf zu Nina aufs Land – mit einem Geständnis im Gepäck. Er saß sieben Jahre im Gefängnis, weil er seine Ex-Freundin im Affekt erschlagen hatte. Nina gibt der Beziehung dennoch eine Chance.

    Doch dann kehrt Nachbarin Melanie von einem Kurztrip nicht zurück. Deren eifersüchtiger Mann Andreas glaubt an eine Affäre zwischen Mark und Melanie und engagiert einen Privatdetektiv. Auch Nina wird misstrauisch und beendet die Beziehung zu Mark. Als Melanies Leiche im nahegelegenen Wald gefunden wird, ändert sich alles.

    Kranke Geschäfte

    Drama, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Dienstag, 1. Oktober 2019, 18.30 Uhr, CinemaxX 3

    Stab  
    RegieUrs Egger
    BuchJohannes Betz
    KameraLukas Strebel
    TonRobert Dufek
    MusikIna Siefert  
    SzenenbildAdéla Háková
    SchnittBenjamin Hembus
    Produktion Rat Pack Filmproduktion/An der Gassen Film
    ProduzentenFranziska an der Gassen, Christian Becker
    ProduktionsleitungBenedikt Böllhoff, Jan Unger   
    RedaktionGünther van Endert
    Länge

    105 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Armin Glaser    Florian Stetter
    Marie Glaser Felicitas Woll
    Kati Glaser   Lena Urzendowsky
    Florian Diller   Johannes Allmayer
    Elmar Weisbrand Alexander Bayer
    Dr. SigurdCorinna Harfouch
    Niki  Amber Bongard
    Nurse Ingeborg  Nina Gummich
    Günther Jungclausen Matthias Matschke
    Oberst Petershans    Stephan Grossmann
    State SecretaryJörg Schüttauf
    Prof. Warsinsky    Falk Rockstroh
    Clemens Markow Sebastian Hülk    
    Kerstin Diller  Tereza Páclová
    Frau Jäggi     Petra Hobzová
    Rainald Necker   Udo Samel
    und andere

     

    Armin Glaser, Oberleutnant der Stasi, lebt mit seiner Frau Marie und den beiden Kindern Mandy und Micha in Karl-Marx-Stadt. Er ist ein linientreuer Genosse, und der Beförderung zum Major steht nichts mehr im Wege, bis bei Mandy Multiple Sklerose diagnostiziert wird. Bei Kindern eine extrem seltene Krankheit, doch es gibt Hoffnung: Im Polyklinikum Karl-Marx-Stadt gibt es eine neuartige Behandlung, die vielversprechend sein soll. Im Glauben, das Richtige zu tun, geben Armin und seine Frau ihre Tochter in die Obhut der Klinik. Doch schon bald treten Ungereimtheiten im Behandlungsverlauf auf. Wieso scheinen die Tabletten nicht zu wirken? Und wieso sind die Pillendosen nicht beschriftet, sondern nur mit einer Nummer versehen? So etwas kennt Marie eigentlich nur aus dem Tierlabor.

    Armin beginnt, die Therapie zu hinterfragen. Er will herausfinden, welche Medikamente die Ärzte seiner Tochter geben, und nutzt seinen hohen Rang in der Stasi, um an Informationen zu kommen und den behandelnden Arzt zu bespitzeln. Kann es wirklich sein, dass westdeutsche Pharmakonzerne dahinter stecken und heimlich noch nicht erforschte Medikamente an ostdeutschen Bürgern testen? Ist Mandy ein Versuchskaninchen?

    Armin will seine Tochter sofort aus der Klinik holen, doch Marie ist dagegen. Ein innerfamiliärer Konflikt entspinnt sich, den auch die Stasi mit ihren Methoden befeuert. Marie wird plötzlich öffentlich denunziert und bekommt nun Druck von außen und innen.

    Der Wahrheit auf der Spur, lässt Armin nicht locker und deckt ein komplexes System aus hunderten Medikamentenversuchen mit über 50.000 unwissenden Probanden auf.

    Nachtschicht – Cash & Carry

    Krimi/Thriller, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Freitag, 27. September 2019, 23.30 Uhr, CinemaxX

    Stab  
    Buch und RegieLars Becker
    KameraAndreas Zickgraf
    TonBenedikt Gaußling
    MusikHinrich Dageför, Stefan Wulff
    SzenenbildAdrienne Zeidler
    SchnittSanjeev Hathiramani
    Produktion     Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH & Co. KG, Köln
    ProduzentenBettina Wente, Wolfgang Cimera
    Produktionsleitung Frank W. Mähr
    Redaktion   Daniel Blum
    Länge   

    90 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Lisa Brenner Barbara Auer
    Erichsen Armin Rohde
    Mimi Hu        Minh-Khai Phan-Thi
    Elias Zekarias Tedros Teclebrhan
    Ömer Kaplan   Özgür Karadeniz
    und andere

     

    Eine Einkaufsstraße wird gesperrt, mitten in der Nacht. Ein Mitarbeiter vom Straßenverkehrsamt leitet die wenigen Autos um. Auch einen Streifenwagen. Kein Problem. Eigentlich. Allerdings sitzt heute Harry Tönnies auf dem Wagen – und Harry ahnt sofort, dass die Sperrung nicht angemeldet ist. Er fährt rechts ran und verlangt Auskunft vom "Mann vom Straßenverkehrsamt", der eigentlich Balou heißt und keineswegs vom Amt ist, sondern der Komplize von Norman. Der hockt unweit der Straßensperre in einem Gabelstapler, reißt unter großem Getöse einen Geldautomaten aus der Wand und lädt ihn auf einen Kleinlaster.

    Sobald der Geldautomat verladen ist, rennt Balou los, springt in den Laster und rast mit Norman und dem Geld auf und davon. Harry und seine Partnerin Milla nehmen die Verfolgung auf und können die Diebe festsetzen. Während Milla Verstärkung ruft, nähert Harry sich dem Kleinlaster. Er zieht die Waffe und fordert die Gangster auf, sich zu ergeben. Balou folgt der Aufforderung, aber Norman kommt gerade erst aus dem Knast und will da nicht wieder hin. Er schießt Harry aus nächster Nähe in die Brust. Und verschwindet – mit Balou, der Waffe, dem Geld. Harry stirbt in Millas Armen, noch bevor sie ihm sagen kann, dass sie ein Kind erwarten.

    Schneewittchen und der Zauber der Zwerge

    Märchenfilm, Tschechien/Deutschland 2018

    Sektion "MICHEL"

    Vorführungen: Freitag, 4. Oktober 2019, 13.30 Uhr und Samstag, 5. Oktober 2019, 15.00, Abaton

    Stab  
    Regie und Kamera Ngo The Chau    
    BuchMax Honert  
    TonMatous Sys  
    Musik Michael Beckmann, Tom Stöwer
    SzenenbildColin Taplin
    SchnittFelix Schekauski 
    ProduktionProvobis Film in Koprod mit Mia Film, gefördert durch den tschechischen Staatsfond der Kinematografie
    ProduzentJens Christian Susa
    ProduktionsleitungDaniela Buzgova
    Redaktion   Irene Wellershoff, Götz Brandt 
    Länge

    90 Minuten

    Titelsong   gesungen von Jessica Schaffler
    Erzähler   

    Ken Duken

    Rollen/Darsteller
    Schneewittchen    Tijan Marei
    Königin      Nadeshda Brennicke
    Gilig         Victor Schefé
    Prinz Kilian     Ludwig Simon
    Bömburr Peter Brownbill
    Thekk        Mick Morris Mehnert
    Fili Cem Aydin
    Ori    Peter Gatzweiler
    Jari     Jona Bergander
    Gloin    Pavel Ponocny
    Ginarr  Michal Tüma
    Riese Gorlogg Radek Patak
    AmmeRamona Kunze-Libnow
    Graf SebaltSascha Alexander Gersak
    Schmied  Armin Rohde
    und andere

     

    Seit Kindertagen wird Schneewittchen von ihrer königlichen Stiefmutter von aller höfischen Pracht ferngehalten. Die eitle Königin duldet niemanden, der ihr ebenbürtig ist. Als aber der magische Spiegel verkündet, dass die erste Frau des Landes nicht mehr die Schönste ist und ihren Platz an Schneewittchen verloren hat, befiehlt die Regentin ihrem verschlagenen Bruder Gilig, das junge Mädchen zu töten. Das misslingt. Schneewittchen flüchtet sich zu sieben Zwergen – fantastischen Handwerkern, die ihrerseits schon üble Erfahrungen mit der Herrscherin des Landes, einer ehemaligen Schankwirtstochter, gemacht haben.

    In der Gemeinschaft der Zwerge gewinnt Schneewittchen die Überzeugung, dass sie ihrer verbrecherischen, größenwahnsinnigen Stiefmutter das Handwerk legen muss. Sie muss es schnell tun, noch bevor die Königin durch den Besitz einer Perücke, die ihr ewiges Leben und ewige Jugend schenkt, ihre Macht unangefochten behaupten kann. Der Kampf beginnt, bei dem sich Schneewittchen nicht nur auf ihre Zwerge, sondern auch auf den jungen Prinzen Kilian, der sich in das junge Mädchen verliebt hat, felsenfest verlassen kann.

    "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge" ist ein weiterer abendfüllender Film für die ZDF-Sendereihe "Märchenperlen". Die Geschichte orientiert sich im Kern am traditionellen Märchenstoff, wie ihn die Brüder Grimm erzählen, fügt dem Figurenensemble und der Geschichte selbst jedoch eine Vielzahl neuer Motive und Akzente hinzu.

    Stripped

    (Originaltitel: "EROM", deutscher Titel: "Nackt")

    Spielfilm, Israel/Deutschland 2018

    Sektion "Freihafen"

    Vorführungen: Dienstag, 1. Oktober 2019, 21.15 Uhr, Abaton und Donnerstag, 3. Oktober 2019, 18.45 Uhr, Studio

    Stab  
    Buch und RegieYaron Shani
    KameraShai Skiff, Nizan Lotem
    TonNir Alon, Aviv Aldema         
    MusikBar Gottfried     
    SchnittYaron Shani    
    Set DesignYoav Sinai
    ProduktionBlack Sheep Film Productions, The Post Republic, Electric Sheep in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert vom Israel Film Fund und unterstützt von YES – D.B.S. Satellite Services
    ProduzentenSaar Yogev, Naomi Levari, Michael Reuter  
    Redaktion   Burckhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Doris Hepp (ZDF/ARTE)
    Länge   

    119 Minuten

    Rollen/Darsteller
    AliceLaliv Sivan
    Ziv  Bar Gottfried
    und andere

     

    Der 34-jährigen Alice, Schriftstellerin und Dokumentarfilmerin, geht es trotz des Erfolgs ihres neuen Buchs nicht gut. Sie hat Panikattacken und geht tagelang weder ans Telefon noch aus dem Haus. Diffuse Bilder eines sexuellen Übergriffs verfolgen sie, die Angstattacken lassen sie jegliches Vertrauen in sich und andere verlieren.

    Im Haus gegenüber lebt der 17-jährige Ziv mit seinen Eltern. Er träumt davon, professioneller Musiker zu werden – das Talent dazu hat er. Doch er muss zur Armee, und die Prüfung für die Aufnahme ins Musikkorps schafft er nicht. Dieses Scheitern macht ihn traurig und verletzlich, er verliert seinen Traum und seine Unschuld. Ein zufälliger Anruf seiner Nachbarin Alice wegen eines Filmprojekts gibt Ziv die Chance, den Traum seiner Teenagerfantasien, Alice, persönlich kennenzulernen. Das Treffen dieser beiden Großstädter führt zu Zerstörung und Erneuerung, zu Gewalt und Gnade.

    "Stripped" ist der erste Film von Yaron Shanis "Love Trilogy", die aus den Filmen "Stripped", "Chained" und "Reborn" besteht, und sein zweiter langer Spielfilm nach dem ebenfalls von ZDF/Das kleine Fernsehspiel und ARTE koproduziertem Film "Ajami", der 2010 als "Bester ausländischer Film" für einen Oscar nominiert war.

     

    "Ich versuche, bis zum äußersten authentisch zu sein, indem ich die klassischen Wege des Realismus ins Extrem führe, ohne die Intimität und Intensität des Fiktionalen aufzugeben. Die Emotionen in "Stripped" sind echt, nicht gespielt. Sie sind das Ergebnis echter Erfahrungen. Die Schauspieler leben das Leben ihrer Figuren, und in vielerlei Hinsicht spiegeln die Figuren die Persönlichkeiten und Hintergründe der Schauspieler wider. "Stripped" ist eine vielschichtige Erkundung der gewalttätigen wie der guten Dämonen, die wir unter dem Mantel der Normalität verstecken. Ich versuche, diesen Dämonen so ehrlich wie möglich zu begegnen." (Regisseur und Autor Yaron Shani)

    Unterm Birnbaum

    Kriminaldrama, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Sonntag, 29. September 2019, 16.00 Uhr, CinemaxX 3

    Sendetermine: Montag, 30. Dezember 2019, 20.15 Uhr (ZDF/Der Fernsehfilm der Woche) und Freitag, 27. Dezember 2019 (ARTE)

    Stab  
    RegieUli Edel
    BuchLeonie-Claire Breinersdorfer, frei nach der gleichnamigen Novelle von Theodor Fontane
    Kamera Hannes Hubach   
    TonMarc Meusinger   
    MusikSebastian Fillenberg   
    Szenenbild Jerome Latour
    SchnittJulia Oehring 
    ProduktionKoproduktion von ZDF, ARTE und mecom fiction GmbH mit Unterstützung von der Mitteldeutschen Medienförderung
    ProduzentenJan Richard Schuster, Michel Luda
    ProduktionsleitungGünter Fenner
    Redaktion     Günther van Endert, Petra Tilger (ZDF), Olaf Grunert (ARTE)
    Länge 

    88 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Abel    Fritz Karl
    Ursel  Julia Koschitz
    JeschkeKatharina Thalbach
    Geelhaar   Devid Striesow
    Schulze   Peter Schneider
    Eccelius        Boris Aljinovic
    Quaas        Stefan Grossmann
    Kunicke     Peter Prager
    Woytasch    Hilmar Eichhorn
    Line         Nelli Thalbach
    Ede       Jonas Leonhardi
    Marlene        Ramona Kunze-Libnow
    Vowinkel  Sebastian Kowski
    Jaqueline      Maria Kempken
    Wonnekamp    Daniel Krauss
    und andere

     

    Das Ehepaar Abel und Ursel Hradschek betreibt ein Landhotel im Oderbruch. Der Betrieb läuft schlecht, und die Hradscheks leben über ihre Verhältnisse. Während sich bei Abel Spielschulden aus illegalen Pokerabenden anhäufen, die er in seinem Hotel veranstaltet, versucht Ursel, sich mit exzessivem Shoppen und mondänen Attitüden über den Tod ihres Kindes und ihre triste Existenz in dem abgelegenen Dorf hinwegzutäuschen.

    Abel gerät gewaltig unter Druck, als sich der Besuch eines reichen Gläubigers ankündigt, der nicht länger auf sein Geld warten will. Als Abel bei Gartenarbeiten zufällig unter einem Birnbaum das Skelett eines Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, reift in ihm ein raffinierter Plan. Mithilfe seiner Frau arrangiert er den "perfekten Mord" an seinem Gläubiger. Tatsächlich scheint niemand etwas zu ahnen. Der Dorfpolizist blamiert sich in seinem Bestreben, Abel zu überführen. Er scheint aus Eifersucht zu handeln, hat es ihm doch Abels Frau angetan. Doch dann beginnt Ursel unter schrecklichen Alpträumen zu leiden. Und Abel hat die penetrante Neugier seiner Nachbarin, der alten Mutter Jeschke, unterschätzt.

    Wahrheit oder Lüge

    Drama, Deutschland 2019

    Sektion "Televisionen – Fernsehen mit Format"

    Vorführung: Freitag, 27. September 2019, 21.00 Uhr, CinemaxX 3

    Stab  
    Buch und RegieLars Becker 
    KameraRalf Noack  
    TonBenedikt Gaussling   
    MusikHinrich Dageför, Stefan Wulff         
    SzenenbildSabine Pawlik
    SchnittSanjeev Hathiramani     
    ProduktionNetwork Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH, Hamburg
    ProduzentenJutta Lieck-Klenke, Dietrich Kluge
    ProduktionsleitungFrank Mähr  
    RedaktionDaniel Blum
    Länge

    90 Minuten

    Rollen/Darsteller
    Annabelle Martinelli    Natalia Wörner
    John Quante   Fritz Karl
    Mirella Hayek     Franziska Hartmann
    Grace Owusu    Thelma Buabeng
    Yasemine Sönmez Clelia Sarto
    und andere

     

    Annabelle Martinelli, erfolgreiche Strafverteidigerin der renommierten Berliner Anwaltskanzlei Quante Ackermann, ist spezialisiert auf Sexualstrafrecht.

    Ihr neuer Klient ist der mehrfach vorbestrafte, aber höchst erfolgreiche Gangsterrapper Momo. Er wird beschuldigt, seine Freundin Donna brutal vergewaltigt zu haben. Davon will er nichts wissen und behauptet, seine Freundin wolle sich nur an ihm rächen, weil er sie rausgeworfen habe. John Quante, Annabelles Chef, schärft ihr ein, diesen medienwirksamen Fall zu gewinnen, denn hinter Momo steht ein millionenschweres Musiklabel. Annabelle macht sich an die Arbeit. Daily Business.

    Da kommt John Quante mit einem neuen brisanten Fall auf sie zu. Mike Petry, der CEO eines börsennotierten Unternehmens, soll seine Assistentin auf einer Dienstreise vergewaltigt haben. Annabelle wird beauftragt, ein Verfahren zu verhindern und einen Vergleich herbeizuführen. Aber dieses Mal will Annabelle den Fall nicht übernehmen, denn besagte Assistentin ist ihre Freundin Mirella Hayek. Quante will davon nichts hören. Annabelle solle ihre Freundin davon überzeugen, den Vergleich anzunehmen. 100.000 Euro für eine Nacht seien schließlich leicht verdientes Geld, und wenn Mirella prozessieren wolle, könne sie sich sicher sein, nie wieder einen vernünftigen Job zu finden. Annabelle nimmt den Fall schweren Herzens an. Doch als sie ihre Freundin trifft, fällt diese aus allen Wolken. Es gehe ihr nicht ums Geld, sie wolle Gerechtigkeit und habe auf Annabelle gezählt. Und sie habe einen Beweis – Mike Petrys Spermaspuren auf ihrer Unterwäsche.

    Petry will die Abfindung erhöhen, aber plädiert nun auf einvernehmlichen Sex. Ein Kollege pflichtet ihm bei. Mirella habe es auch bei ihm und anderen Kollegen probiert. Petry sei nur derjenige, der in die Falle getappt sei.

    Annabelle beginnt zu zweifeln. Wem soll sie glauben? Plötzlich interessiert sie nicht mehr das Gesetz, sondern die Wahrheit. Ist Petry tatsächlich unschuldig, oder hat Mirella doch die Wahrheit gesagt? Ist Momo wirklich ein Sextäter? Annabelle fängt an, hinter die Fassaden zu blicken, und deckt auf, dass die Wahrheit in beiden Fällen eine andere ist, als es zunächst schien.

    Impressum

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information,

    Telefon 06131-70 1 6100 und über https://presseportal.zdf.de/presse/filmfesthamburg2019

     

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation

    Redaktion: ZDF Presse und Information

    Verantwortlich: Alexander Stock

    presse@zdf.de

    ©2019 by ZDF

    Ansprechpartner

    Name: Susanne Priebe
    E-Mail: presse.hamburg@zdf.de
    Telefon: (040) 66985 180