Deckname Pirat

Dokumentarfilm - Das kleine Fernsehspiel

War mein Vater ein Spion? Diese Frage ist der Ausgangspunkt einer intensiven Spurensuche zwischen NSA, Stasi und der eigenen Familiengeschichte von Regisseur Eric Asch. Das Ergebnis ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm, der gleichzeitig mit einem Augenzwinkern von den Machenschaften der Geheimdienste im Kalten Krieg berichtet. Im Kontext der heutigen Abhörskandale erscheint dieses Thema aktueller denn je.

  • ZDF, Montag, 31. August 2015, 00.00 Uhr

    Texte

    Stab und Besetzung

    Buch und RegieEric Asch
    KameraDaniel Schönauer, Tobias Tempel
    SchnittEric Asch, Benjamin Kaubisch, Jörg Hommer
    MusikCarsten Bauer, Rick Newton
    TonDaniel Seiler, Rainer Petershagen
    Sounddesgin Benjamin Hörbe
    Producer und ProduzentMartin Rehbock
    ProduktionIMBISSFILM Stehle & Rehbock GmbH & Co. KG/ zischlermann Filmproduktion GmbHin Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel
    RedaktionMilena Bonse
    Länge97 min

     

    Förderer

    "Deckname Pirat" wurde gefördert von FilmFernsehFonds Bayern, Medien- und Filmgesellschaft Baden Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung und das Kuratorium junger deutscher Film.

     

    Protagonisten

    Christine Asch, Bill Brinker, Alain Ronay und Rita Rohner

    Inhalt

    Es sind die 1950er Jahre: Robert Asch ist an einer Spionage-Aktion des US-Militärgeheimdienstes ASA beteiligt. In den Siebzigern gerät er erstmals selbst ins Visier eines Nachrichtendienstes – auf seiner Hochzeitsreise. Als Leiter eines deutsch-amerikanischen Austauschprogramms findet er viele gute Freunde, die im Nachhinein betrachtet keine sind: Robert Asch wird von der Stasi belauscht und beschattet. Seine 3000 Seiten umfassende Stasi-Akte bezeichnet ihn als Agenten eines imperialistischen Geheimdienstes; sein Deckname: "Pirat".

    Regisseur Eric Asch hat sich mit der Kamera auf den Weg gemacht, um Fragen zu stellen und Antworten zu finden: Warum hat sein Vater die wahre Bedeutung seiner Arbeit bei der US-Armee verschwiegen? Warum hat er nur einen Bruchteil seiner Stasi-Akte fotokopiert und nach Hause gebracht? Eric trifft Freunde und Studenten seines Vaters und wird sogar von der NSA empfangen. Ereignisse aus dem Privatleben mischen sich mit Zeitgeschichte. – Doch wer war Robert Asch wirklich?

    Biografie Eric Asch

    Eric Asch, geboren 1971 in Lawrence/ USA studierte Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm „Der rote Teppich“ (2007, Regie: Eric Asch) wurde u.a. mit dem FFF-Förderpreis und dem EON Kulturpreis ausgezeichnet.

    Eric Asch lebt in München und arbeitet als freiberuflicher Regisseur, Cutter und Kameramann. Der Dokumentarfilm „Phoenix in der Asche“ (2011, Regie: Jens Pfeifer), bei dem er den Schnitt übernommen hatte, war 2013 für den Deutschen Dokumentarfilmpreis nominiert. Sein erster abendfüllender Dokumentarfilm „Deckname Pirat“ feierte 2014 seine Premiere auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis.

    Festivals

    Max-Ophüls-Preis 2014, Wettbewerb

    ACHTUNG BERLIN – new berlin film award 2014 (Berlin Highlights)

    Prishtina International Filmfestival 2014

    Internationales Dokumentarfilmfestival München - DOK.fest 2014

    Bildhinweis

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