Copyright ZDF / Petro Domenigg
Copyright ZDF / Petro Domenigg

Der vierte Mann

Serien-Special von SOKO Wien und SOKO Leipzig

Ein entführter Musiker und seine verschwundene Geige bilden den Auftakt zu einer Mordserie ,
deren Opfer tief in Geschäftsverbindungen zwischen der DDR und Österreich verstrickt waren.
Zum ersten Mal arbeiten die Ermittler der SOKO Wien und SOKO Leipzig zusammen, um einen
grenzüberschreitenden Fall aufzuklären, der in die Zeit der letzten Leipziger Messe kurz vor dem
Mauerfall zurückführt.

  • ZDF, Freitag, 8.11.2019, 20.15 Uhr

    Texte

    Stab

    Buch: Max Gruber, Markus Hoffmann, Uwe Kossmann
    Schnitt: Marion Rettig
    Kamera: Kai Longolius
    Musik: Andreas Hoge
    Regie: Erhard Riedelsperger
    Szenenbild: Susanne Quendler
    Szenenbild: Matthias Friedrich
    Ton: Thomas Schmidt-Gentner, Andreas Trepte
    Koproduzent: ORF
    Produzent: SATEL Film Wien
    Redaktion: Silvia Lambri, Matthias Pfeifer

    Besetzung

    Hauptkommissarin Ina Zimmermann - Melanie Marschke
    Major Carl Ribarski - Stefan Jürgens
    Oberst Dr. Henriette Wolf - Brigitte Kren
    Oberkommissar Jan Maybach - Marco Girnth
    Gruppeninspektorin Penny Lanz - Lilian Klebow
    Kommissar Tom Kowalski - Steffen Schroeder
    Kommissarin Kim Nowak - Amy Mußul
    Bezirksinspektor Simon Steininger - Michael Steinocher
    Gerichtsmedizinerin Dr. Franziska BMeacrkia Happel
    Spurensicherer Franz Wohlfahrt Helmut Bohatsch
    Kurt Lehrmann Thorsten Merten
    Michael Havranek Hans-Maria Darnov
    Georg Emanuel Holzer Karl Fischer
    Philipp Baumgarten Dominik Maringer
    Marion Holzer Susi Stach
    Dr. Johannes Mayerhofer Wolfram Berger
    Luna Steffens Maxine Kazis
    Walter Lobrecht Hilmar Eichhorn
    Archivar Manfred Möck
    und andere

    Inhalt

    Ein entführter Musiker und seine verschwundene Geige bilden den Auftakt zu einer Mordserie ,
    deren Opfer tief in Geschäftsverbindungen zwischen der DDR und Österreich verstrickt waren.
    Zum ersten Mal arbeiten die Ermittler der SOKO Wien und SOKO Leipzig zusammen, um einen
    grenzüberschreitenden Fall aufzuklären, der in die Zeit der letzten Leipziger Messe kurz vor dem
    Mauerfall zurückführt.
    Nach einem Konzert in Leipzig wird der umjubelte Stargeiger Philipp Baumgarten entführt. Der
    Täter hat auch die Geige seines Opfers mitgehen lassen. Sie stammt aus der Werkstatt eines
    Geigenbauers in Wien. Die SOKO Leipzig wendet sich an die Wiener Kollegen, um zu klären, ob
    der Wert des Instruments vielleicht eine Rolle bei dem Verbrechen spielen könnte . Doch als die
    Ermittler in Wien den Geigenbauer aufsuchen, finden sie ihn schwer verletzt vor und zu keiner
    Aussage über seinen Angreifer fähig.
    Der Fall fordert ein gemeinsames Vorgehen der SOKO Wien und der SOKO Leipzig. Die
    Zusammenarbeit klappt bestens, bis auf Mentalitätsunterschiede und gelegentlich auftretende
    Abstimmungs- und Zuständigkeitsfragen.
    Die Leipziger Chefin Ina Zimmermann hat zusätzlich das delikate Problem, dass sie sich wegen
    eines Filmrisses nach einer durchzechten Nacht während eines Interpol-Seminars in Wien nicht
    so recht daran erinnern kann, ob da etwas mit ihrem Wiener Kollegen Carl Ribarski gelaufen ist
    oder nicht.
    Als die Ermittler den entführten Geiger lebend in Leipzig aufspüren, können sie mit dessen
    Aussage den Entführer identifizieren: Kurt Lehrmann. Er ist der Hausmeister des Leipziger
    Gewandhauses, der in der DDR eine langjährige Haftstrafe wegen eines Gewaltverbrechens
    verbüßt hat und der auch ohne Zweifel hinter dem Angriff auf den Geigenbauer in Wien steckt .
    Aber das Motiv des Täters erscheint rätselhaft. Die Ermittler vermuten, die Antwort darauf in
    dessen Strafakte zu finden. Doch in dieser sind alle relevanten Informationen geschwärzt - sogar
    der Name des Opfers.
    Als in Wien ein pensionierter Bankier einem Mordanschlag zum Opfer fällt, passt die
    Täterbeschreibung ebenfalls auf Kurt Lehrmann. Die Ermittler befürchten, dass der Bankier nicht
    das letzte Opfer war - zu Recht.
    Trotz fieberhafter Anstrengungen gelingt es nicht, einen weiteren Mord zu verhindern. Der
    Ermordete, ein hoch angesehener Kunstmäzen, war als Honorarkonsul der DDR in Österreich in
    die Abwicklung vieler Geschäfte zwischen den Ländern eingebunden .
    Wie die anderen Ermordeten zählte auch er zum Kreis um die legendäre Wiener Geschäftsfrau
    Rudolfine Steindling, auch "Rote Fini" genannt, die eine zentrale Rolle bei der Abwicklung des
    Außenhandels der DDR spielte. Bis heute ist ein Millionenvermögen der DDR verschwunden.
    Auch dieses Mal hat es den Anschein, als wollte der Täter von seinem Opfer noch eine
    Information erhalten.
    Doch dann lässt sich der Mann widerstandslos festnehmen. Er scheint am Ende seines Weges,
    der die Ermittler und den Täter zurück nach Leipzig führt - zurück in ein düsteres Kapitel der
    Vergangenheit, dessen Nachhall zur Todesmelodie für das letzte Opfer wird: einen ehemaligen
    hochrangigen Funktionär der DDR.

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation
    Presse und Information
    Verantwortlich: Alexander Stock
    E-Mail: pressedesk@zdf.de
    © 2019 ZDF

    Ansprechpartner

    Name: Sabine Dreher
    E-Mail: presse.berlin@zdf.de
    Telefon: (030) 2099 1098