Deutschland von außen

vierteilige Reportage mit Manuel Möglich ("Wild Germany")

Manuel Möglich reist zu deutschstämmigen Minderheiten in aller Welt und geht verschiedenen Fragestellungen nach: Wie leben jüngere Menschen, die deutsche Wurzeln haben, sich vielleicht sogar als Deutsche fühlen, aber mit dem Land nichts zu tun haben? Wie leben Enkel und Urenkel der Kolonialisten in Namibia, einst Deutsch-Südwest? Kennen Sie Deutschland oder ist ihr Deutschlandbild ausschließlich durch ihre Vorfahren und die Medien geprägt? Wie wird das Deutschtum im Ausland gelebt? "Deutschland von außen" ist eine Reisereportage, die die Schauplätze als Parallelwelt Deutschlands zeigt und einen völlig neuen Blick darauf erlaubt.

  • ZDF neo, ab Donnerstag, 9. Oktober 2014, 23.20 Uhr

    Texte

    "Deutschland von außen" ein Vorwort von ZDFneo-Redakteur Johannes Geiger

    Es ist und bleibt ein komisches Verhältnis. Unstimmig, inkonsistent, widersprüchlich, unfrei: der Deutsche und seine Beziehung zu sich selbst, dem Deutschen und zu Deutschland.

    Schon als Kinder, im Urlaub, gab es diese komischen Momente, in denen wir unangenehm aufzufallen glaubten, weil wir deutsch und nicht etwa holländisch oder spanisch sprachen. Woher das so früh kam? Keine Ahnung. Vermutlich transportierte sich das Unwohlsein der Eltern.

    Im Frankreichaustausch saßen wir an einem Tisch mit den Großeltern unserer Austauschfreunde. Die hatten noch richtig gelitten – unter den Deutschen. Unter unseren eigenen Großeltern. Auf dem Schulausflug waren wir in Verdun, Dachau oder Bergen-Belsen, im Anne-Frank-Haus. Zeitzeugen haben uns über ihre Zeit im KZ erzählt und davon, was Menschen Menschen antun können. Unfassbar.

    Wir haben „Man spricht deutsch“ gesehen und immer wieder gehört oder beobachtet, wie volltrunkene deutsche Horden südländische Urlaubsparadiese so lange kolonialisieren, bis von dem ursprünglichen Charme der Gegend kein Hauch mehr übrig ist. Im Fußballstadion wären wir früher nicht auf die Idee gekommen, die Hymne mitzusingen. Und als es die ersten taten, war es wieder da: Dieses komische Gefühl. Dürfen wir das? Sicher, wenn die Engländer ihre Hymne Mitte der zweiten Halbzeit schmettern, dann ist das stimmungsvoll. Aber wir? Überhaupt, die Nationalspieler, die wurden doch belächelt als deutsche Panzer, sicher, mit einigem Respekt, aber eben auch reduziert auf Kraft und Präzision, auf etwas Maschinelles.

    Und dann fängt plötzlich die ganze Welt an, Deutschland super zu finden. Berlin sowieso. Hippste Stadt der Welt. Die „Newsweek“ ruft gar das Jahrhundert der Deutschen aus. Große Teile der Europäischen Union schauen aufs politische Berlin und bitten um Führung. Die Nationalmannschaft hat plötzlich etwas Filigranes, Engländer, Franzosen, sogar Holländer, drücken der Mannschaft nicht nur heimlich die Daumen. Und plötzlich wissen wir gar nicht, wie wir mit so viel Liebe, Vertrauen und Bewunderung umgehen sollen. Ja wie? Sicher, wir sehen die Erfolge in der Wirtschaft, im Umweltschutz, sind froh und glücklich hier in Sicherheit leben zu dürfen. Aber wir sind von klein auf darauf gedrillt, diesem Land zu misstrauen und es zu hinterfragen. Es lieben, oder gar stolz darauf sein? Wie geht das? Genau das ist der Ausgangspunkt für die Reisen von Manuel Möglich in „Deutschland von außen“. Was sehen die, was wir nicht sehen können?

    Stab und Inhalt

    Deutschland von außen
    vierteilige Reportage

    Reporter: Manuel Möglich
    Autor: Manuel Möglich, Gerrit Jöns-Anders
    Regie: Gerrit Jöns-Anders
    Kamera: Jasper Engel
    Ton: Enzio von Eisenhart-Rothe
    Schnitt: Sahinaz Akalin
    Redaktion Spiegel TV: Lavinja Jäkel
    Produzent: Ekkehard Wetzel
    Produktion: Spiegel TV Infotainment im Auftrag von ZDFneo
    Produktion ZDFneo: Nora Edel
    Redaktion ZDFneo: Johannes Geiger
    Länge: ca. 30 Minuten

    Manuel Möglich hat ein Problem. Er ist Deutscher. Und obwohl er gerne in Deutschland lebt, kann er nicht sagen: "Ich bin stolz, Deutscher zu sein!" Und vielen anderen jungen Deutschen geht es genauso - der deutschen Geschichte sei "Dank". Im Ausland hingegen ist Deutschland so beliebt wie nie. Spätestens nach dem WM-Titel lobt "uns" der Rest der Welt wieder in den höchsten Tönen. Die "Newsweek" läutete unlängst sogar das "deutsche Jahrhundert" ein. Kurios. Aber was steckt dahinter? Warum ist die Heimat der "Krauts" und der "Sonnenliegen-Besetzer" gerade bei jungen Menschen international so hip? Auf der Suche nach einer Antwort, wechselt ZDFneo-Reporter Manuel Möglich einfach mal die Perspektive und betrachtet "Deutschland von außen". Er bereist vier Länder, die historisch stark von Deutschland beeinflusst sind - Brasilien, Rumänien, Namibia, Lettland-, und trifft dort Einheimische, die entweder deutsche Wurzeln haben oder sich einfach "deutsch" fühlen. Manuel Möglich fragt, was für sie typisch deutsch ist und was Deutschland so populär macht.

    Folge 1: Brasilien

    Donnerstag, 9. Oktober 2014, 23.20 Uhr

    In der ersten Folge geht es nach Brasilien. In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft zog es vor allem im 19. und 20. Jahrhundert hunderttausende Deutsche in das südamerikanische Land. Schätzungen zufolge sollen heute rund zwei Millionen Brasilianer deutsche Wurzeln haben. In Brasilien spricht ZDFneo-Reporter Manuel Möglich unter anderem mit dem deutsch-brasilianischen Ex-Nationalspieler Paulo Rink über die hohe Qualität deutscher Kunstrasenplätze. Er erfährt außerdem, warum die Deutschen trotz des Zweiten Weltkrieges gerade in Brasilien so beliebt sind und besucht schließlich - zum ersten Mal in seinem Leben - ein Oktoberfest. Das Oktoberfest in der Stadt Blumenau, zu dem jährlich 600.000 Besucher strömen, ist nach dem Karneval von Rio Brasiliens größtes Volksfest. Im Festzelt in Blumenau heizt die einheimische Frauenband "Banda Fridas" ein, mit deutschen Fetenhits wie "Zicke zacke, zicke zacke" und "Ein Prosit" ... Verkehrte Welt? Oder einfach nur: Deutschland – von außen!?

    Folge 2: Rumänien

    Donnerstag, 16. Oktober 2014, 23.10 Uhr

    In der zweiten Folge geht es nach Rumänien. Hier muss ZDFneo-Reporter Manuel Möglich erstmal sortieren: Karpaten, Siebenbürgen, Transsilvanien, Österreich-Ungarn, wie war das nochmal? Vor allem zwei große deutsche Themen beschäftigen Rumänien aktuell. Zum einen erscheint vielen Rumänen die reiche Bundesrepublik als Wirtschaftsparadies verheißungsvoller denn je. Für die Abiturienten der deutschen Bergschule in Schäßburg gilt die deutsche Sprache beinahe wie das Ticket in eine bessere Zukunft. Zum anderen kämpfen die letzten verbliebenen Siebenbürger Sachsen verzweifelt um ihre Identität. Manuel Möglich besucht unter anderem mit der ehemaligen Miss Germany Doris Schmidts deren Großvater in Brasov. Der erzählt bei selbstgebranntem Schnaps, warum er seine Enkelin lieber als Miss Romania gesehen hätte. Außerdem: Ist der Tod – frei nach Paul Celan – ein Meister aus Deutschland? Manuel diskutiert mit dem Künstler Arnold Schlachter darüber, ob vielleicht nicht nur die Ingenieurskunst, sondern auch das "Böse" "made in Germany" ist. Schließlich trifft Manuel die Geschwister Petra und Michael Acker, zwei alternative Musiker mit kontroversen Ansichten zur deutschen Einwanderungspolitik. Deutschland: fernes Vaterland? Oder einfach nur: Deutschland – von außen?

    Folge 3: Namibia

    Donnerstag, 23. Oktober 2014, 23.10 Uhr

    In der dritten Folge geht es nach Namibia. Das afrikanische Land war von 1884 bis 1915 kaiserliche Kolonie und hieß damals Deutsch-Südwestafrika. Knapp ein Prozent der Bevölkerung sollen heute noch deutsche Muttersprachler sein. In der Hauptstadt Windhoek bläst den Deutschstämmigen aktuell ein scharfer Wind ins Gesicht. Die Regierung hat erst vor kurzem das kolonialistische Reiterdenkmal demontiert. Manuel stellt fest: Die einheimischen Deutsch-Namibier machen sich Sorgen. Sind sie heute, obwohl sie zum Teil bereits in dritter oder vierter Generation in Namibia leben, nicht mehr erwünscht? In Windhoek trifft Manuel außerdem Naita Hishoono. Sie wuchs als eines der so genannten "DDR-Kinder" in Ostdeutschland auf und musste nach der Wende als 14-Jährige zurück nach Namibia. Heute arbeitet sie im Institute for Democracy. Doch vieles an ihr und ihren beiden Töchtern ist nach wie vor überraschend "deutsch". Genauso wie bei Eric Sell. Der Wahl-Kölner mit namibischer Staatsbürgerschaft ist in seiner Heimat als Rapper "EES" ein Superstar – und erzählt, wie er in Köln als "weißer Afrikaner" oft Verwirrung stiftet. Außerdem geht Manuel auf Safari und erfährt dabei, warum die Deutschen angeblich bessere Bauern sind als die Einheimischen. Schließlich steht noch ein Besuch beim Jugendkarneval auf dem Programm. Prinzengarde, Büttenreden und "Viva Colonia" mitten in Afrika ... Närrisches Namibia? Oder einfach nur: Deutschland – von außen!?

    Folge 4: Lettland

    Donnerstag, 30. Oktober 2014, 23.30 Uhr

    In der vierten und letzten Folge der Doku-Reihe "Deutschland von außen" geht es nach Lettland. Der deutsche Einfluss in diesem Land geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. So erinnert z. B. die Hauptstadt Riga, lange Zeit eine bedeutende Hansestadt, stark an Lübeck. ZDFneo-Reporter Manuel Möglich begibt sich auf Spurensuche. Er feiert mit einheimischen Jugendlichen das Jani-Fest, den wichtigsten aller lettischen Feiertage, und spricht mit ihnen über positiven Patriotismus. Außerdem trifft Manuel den Singersongwriter Jöran Steinhauer. Der gebürtige Bochumer lebt in Lettland und wurde dort zum Volkshelden, als er zur Euro-Einführung 2014 ein Abschiedslied für die lettische Währung komponierte. In diesem Jahr trat Jöran für seine neue Heimat sogar beim Eurovision Song Contest an. Der Chor des deutschen Vereins "Erfolg" in Daugavpils empfängt Manuel mit den Zeilen: "Wo die Nordseewellen ..." Friesenlied-Fans in Lettland? Oder einfach nur: Deutschland – von außen!?

    Interview mit Manuel Möglich

    Warum hast Du ein Problem mit Deiner Heimat?
    Ich habe kein Problem mit meiner Heimat, vielmehr ist es ein Unbehagen, wenn es um die deutsche Identität und Nationalstolz geht. Beispielsweise kann ich unmöglich auf etwas stolz sein, für das ich überhaupt nichts getan habe. Ich laufe ja auch nicht durch die Gegend und sage: "Ich bin stolz darauf, ein Mann zu sein." Diese Zerrissenheit in Sachen nationale Identität und Patriotismus kennen viele andere Deutsche meiner Generation sicherlich auch. Natürlich spielt die Geschichte Deutschlands da ebenfalls mit rein.

    Ein einschneidendes Erlebnis hatte ich zum ersten Mal in der 5./6. Klasse während einer Sprachferienreise nach Großbritannien. Wenn einem Jugendliche "Heil Hitler" hinterher rufen, weil sie wissen, dass man aus Deutschland kommt, fängt man an sich Gedanken zu machen. Jemandem wie mir, der 1979 geboren wurde und den auch Deutschlands Bildungssystem, Medien etc. sozialisierten, sollte ein Spagat gelingen zwischen dem Blick in die Zukunft und der Erinnerung an die Vergangenheit, oder? Vielleicht erklärt das in aller Kürze, warum es mir heute immer noch nicht so recht über die Lippen geht zu sagen, dass ich stolz darauf bin, Deutscher zu sein, obwohl ich sehr gerne in dem Land lebe und vieles an Deutschland schätze. Sich über seine Nationalität zu definieren ist mir generell zu einfach.

    Was magst Du an Deutschland?
    Da gibt es mehrere Dinge. Um ein paar zu nennen: Deutschland ist ein demokratisches, freies Land. Ein sozialer Staat in dem die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männer zum gelebten Alltag gehört; verglichen mit vielen anderen Ländern ist das leider immer noch nicht normal. Apropos Chancengleichheit: Ich finde es toll, dass prinzipiell jeder junge Mensch in Deutschland für relativ wenig Geld die Möglichkeit hat an einer Hochschule zu studieren, egal aus welchem familiären Background man kommt. Vieles läuft einfach, auch wenn die Deutsche Bahn nicht immer pünktlich ist. Wenn ich an meine Heimatstadt Berlin denke, fällt mir ein, dass es nur wenige andere Orte gibt, an denen man ähnlich frei ist und tun und lassen kann was man möchte.

    Drei Begriffe, mit denen du Deutschland beschreiben würdest?
    Demokratisch. Sicher. Zerrissen.

    Welche Eigenschaften an Dir sind typisch deutsch?
    Ich bin sehr pünktlich und extrem ordnungsliebend.

    Welches Bild von Deutschland haben die Menschen, die Du getroffen hast?
    Fast alle haben ein positives Bild von Deutschland. Die Deutschen gelten als zuverlässig, entwickeln moderne Maschinen, das Land funktioniert; kurzum klingen manche Deutschlandbeschreibungen schon wie die vom Paradies. Bohrt man ein wenig tiefer, hört man aber auch, dass Deutsche Besserwisser sind und das Land Integrationsprobleme hat.

    Es ist ja typisch deutsch, etwas für typisch deutsch zu halten: Haben Dich Deine Protagonisten für typisch deutsch gehalten?
    Überraschender Weise haben manche sich gewundert, dass ich Deutscher bin, weil ich scheinbar nicht wie ein typischer Deutscher aussehe. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie sieht eigentlich ein Deutscher aus? Ich gebrauche beim Sprechen offenbar gerne Füllwörter wie irgendwie und eigentlich. In Rumänien wurde mir gesagt, dass das typisch deutsch sei.

    Hat sich Dein Blick auf Deutschland durch deine Dreharbeiten verändert?
    Weniger. In meinem Leben habe ich bis heute knapp 40 Länder auf der ganzen Welt besucht und irgendwann lernte ich da Deutschland mit all seinen Vor- aber auch Nachteilen zu schätzen. Vielleicht ist mir bei den Drehreisen noch bewusster geworden, dass es mittlerweile völlig okay ist, sich in der Welt als Deutscher erkennbar zu geben.

    Gibt es "das Deutsche" überhaupt?
    Wenn Kaffee und Kuchen am Nachmittag "das Deutsche" ist, gibt es das. Wenn Fleiß, Pflichtbewusstsein oder Pünktlichkeit "das Deutsche" ist, wird es in unserer globalen Welt irgendwann nicht mehr "das Deutsche" sein, sondern Werte, die sich z.B. Chinesen wie Amerikaner genauso auf die Fahne schreiben können. Was war das überraschendste Erlebnis für Dich? Den Deutschbrasilianer und einstigen DFB-Nationalspieler Paulo Rink im Elfmeterschießen in seinem Lieblingspark in Curitiba 3:2 zu besiegen. Und nein, er wollte mich wirklich nicht gewinnen lassen.

    Die Fragen stellte Johannes Geiger, Redaktion ZDFneo

    Regisseur Gerrit Jöns-Anders über seine Eindrücke vom Dreh

    Reisereportagen sind immer toll, wenn man es schafft, bei aller Planung und "Dreh-Arbeit" vor Ort die Reisen auch als solche zu erleben. Beste Voraussetzungen dafür sind: ein nettes Team und eine interessante Fragestellung. Insofern wird mir die kleine Reihe "Deutschland von außen" immer in bester Erinnerung bleiben.

    Ein besonderes Erlebnis sei extra erwähnt: Rumänische Gastfreundschaft - oder: der selbst gebrannte Schnaps von Miss Germanys Opa. Doris Schmidts war die Miss Germany 2009. Sie ist Deutschrumänin. Ihre Familie kommt aus Braşov und ist 1990 ohne ihren Opa nach Deutschland gegangen. Doris Opa wohnt als Einziger immer noch dort, und Doris hat ihn mit uns besucht. Das ist die Story. Die Geschichte hat mich in mehrerer Hinsicht berührt. Zum einen war es schön zu sehen, wie herzlich vertraut und ungeschminkt die weltgewandte Enkelin - immerhin eine Miss Germany - mit ihrem Opa umging. Sie wohnte für die paar Tage auch bei ihm in der kleinen Wohnung, anstatt ins Hotel zu gehen. Zum anderen war es ein sehr emotionaler Moment, als ihr Opa beschrieb, wie sehr es ihn damals verletzte, als die ganze Sippe gen Westen ging und dort schließlich sogar den deutschen Nachnamen der Oma annahm: Schmidts. Diese Verlustängste und dieses Gefühl, alleine zurückgelassen worden und irgendwie übrig geblieben zu sein, das kann man, glaube ich, nur nachvollziehen, wenn man es selbst erlebt hat.

    Nun könnte man ja meinen, dass Doris Großvater aus diesem Grund nicht gut auf die Deutschen zu sprechen wäre. Schließlich hat ihm das Land seine Familie geraubt. Und genauso sieht er es auch. Doch obgleich der Stachel immer noch tief sitzt, und wir dann auch zu dem Thema nicht nur bohrende Fragen stellten, sondern auch noch seine ganze Wohnung belagerten, gab es für den alten Mann an diesem Tag nichts Wichtigeres, als jedem Einzelnen von uns eine große Flasche seines selbstgebrannten Pflaumenschnapses zu schenken. Das war das wirklich Außergewöhnliche. Wir hatten statt Kuchen nur unbequeme Fragen im Gepäck, und der alte Mann beschenkte uns mit vollen Händen. Das werde ich nicht vergessen.

    Fotos

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