"Ella Schön". Fotocredit: ZDF/Rudolf Wernicke.
"Ella Schön". Fotocredit: ZDF/Rudolf Wernicke.

Ella Schön

Zwei neue Filme der "Herzkino"-Reihe

Ella (Annette Frier) kommt auf Fischland einfach nicht zur Ruhe: Nicht nur zwischen ihr und ihrem Freund Janis (Josef Heynert) kriselt es, auch die Freundschaft zu Christina (Julia Richter) steht vor einer Zerreißprobe. 

  • ZDF, Sonntag, 3. Oktober 2021, 20.15 Uhr, und Sonntag, 10. Oktober 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Samstag, 25. September 2021, 20.15 Uhr

    Texte

    Sendetermine

    "Ella Schön - Land unter"
    im ZDF: Sonntag, 3. Oktober 2021, 20.15 Uhr
    in der ZDFmediathek: ab Samstag, 25. September 2021, 10.00 Uhr

    "Ella Schön - Familienbande"
    im ZDF: Sonntag, 10. Oktober 2021, 20.15 Uhr
    in der ZDFmediathek: ab Samstag, 25. September 2021, 10.00 Uhr

    "Ella Schön: Land unter": Stab, Besetzung, Inhalt

    Stab

    Buch           

    Simon X. Rost

    Regie   

    Holger Haase   

    Schnitt

    Torsten Lenz

    Kamera

    Hendrik A. Kley

    Ton     

    Kai Ziarkowski

    Musik           

    Franziska May 

    Szenenbild       

    Adrienne Zeidler

    Kostüme          

    Anne Jendritzko           

    Produktion        

    Dreamtool Entertainment GmbH

    Producerin

    Sibylle Illner     

    Produzent   

    Stefan Raiser

    Redaktion        

    Corinna Marx

    Länge           

    ca. 89 Minuten

     

    Besetzung

    Ella Schön

    Annette Frier

    Christina Kieper

    Julia Richter

    Hans Kollkamp

    Rainer Reiners

    Jannis Zagorakis

    Josef Heynert

    Ben Kieper

    Oscar Brose

    Klara Kieper

    Zora Müller

    Nils Hagebrecht

    Marc Ben Puch

    Henni Gottschalk

    Gisa Flake

    Ulla Lüttjens

    Tanja Schleiff

    Arndt Engler

    Oliver Stein

    Henner Lange

    Florian Kleine

    Utz Börnfeld

    Oliver Bröcker

    Gülsüm Börnfeld

    Maksude Cerdik

    Johannes Heusinger

    Stephan Baumecker

    Jürgen Tillmann

    Hans-Jürgen Alf

    Kellner Mirko

    Iskander Madjitov

    und andere

     

     

    Inhalt

    Bei Ella scheinen die Dinge in Sachen Liebe und Familie gut zu laufen – bis Jannis ihr plötzlich eröffnet, dass er ein paar Wochen lang auf Montage in Griechenland sein wird. Zudem zieht auch noch Christinas Ex-Freund Nils vorübergehend im Haus der beiden Frauen ein. Dass Christina sich wieder in ihn zu verlieben scheint und keine Zeit mehr für sie hat, wirft Ella noch mehr aus der Bahn. 

    Nur das Kung-Fu-Training bei Arndt Engler, das sie angefangen hat, um mehr Sicherheit zu gewinnen, gibt ihr Stabilität. Arndt und Ella verbindet von Anfang an eine gewisse Vertrautheit, die keine Worte braucht. Doch eines Nachts, nach Auseinandersetzungen mit Nils und Christina, einem frustrierenden Telefonat mit Jannis und einem Zwischenstopp mit sechs Korn in einer Pinte scheint Ella komplett zu entgleisen: Alles deutet darauf hin, dass sie bei einem Streit Strandkorbflechter Utz Börnfeld umgehauen hat. 

    Als sie am nächsten Morgen verkatert bei der Polizei aussagen muss und ihr ein Verfahren droht, steht plötzlich ihre Zukunft als Anwältin auf der Kippe. So wird Ella zu ihrer eigenen Klientin. Doch um sich verteidigen zu können, müsste sie erst einmal einen eigentlich überwunden geglaubten Tick in den Griff bekommen, der zunehmend Besitz von ihr ergreift. Gut, dass sie Christina und ihren Chef Kollkamp hat, die ihr helfend unter die Arme greifen. 

    "Ella Schön: Familienbande": Stab, Besetzung, Inhalt

    Stab

    Buch           

    Elke Rössler

    Regie   

    Holger Haase   

    Schnitt

    Torsten Lenz

    Kamera

    Hendrik A. Kley

    Ton     

    Kai Ziarkowski

    Musik           

    Franziska May 

    Szenenbild       

    Adrienne Zeidler

    Kostüme          

    Anne Jendritzko           

    Produktion        

    Dreamtool Entertainment GmbH

    Producerin

    Sibylle Illner     

    Produzent    

    Stefan Raiser

    Redaktion        

    Corinna Marx

    Länge        

    ca. 89 Minuten

     

    Besetzung

    Ella Schön

    Annette Frier

    Christina Kieper

    Julia Richter

    Hans Kollkamp

    Rainer Reiners

    Jannis Zagorakis

    Josef Heynert

    Ben Kieper

    Oscar Brose

    Klara Kieper

    Zora Müller

    Nils Hagebrecht

    Marc Ben Puch

    Henni Gottschalk

    Gisa Flake

    Ulla Lüttjens

    Tanja Schleiff

    Arndt Engler

    Oliver Stein

    Henner Lange

    Florian Kleine

    Lukas Lüttjens

    Siegfried Terpoorten

    Wiebke Gottschalk

    Gitta Schweighöfer

    Axel Gottschalk

    Max Beck

    Jochen Poulsen

    Knud Riepen

    Roman Seitz

    Christian Rudolf

    Paula Fischer

    Katharina Küpper

    Anja Bradhering

    Sarah Stork

    und andere

     

    Inhalt

    Gerade verläuft Ellas Leben wieder in ruhigeren Bahnen, als Jannis mit einer alles verändernden Nachricht aus Griechenland zurückkehrt: Er hat sich dort in eine entfernte Bekannte verliebt. Und die gemeinsame Zeit ist nicht folgenlos geblieben – Jannis wird auch noch Vater. Pflichtbewusst wie er ist, will er sich von Ella trennen, um sich voll und ganz der neuen Familie widmen zu können.

    Zusätzlich torpediert wird Ellas Gleichgewicht durch den vermeintlichen Waffenstillstand mit Nils. Er wohnt jetzt dauerhaft bei den Frauen und macht Ellas Platz neben Christina streitig. Als Reaktion auf die chaotischen Wendungen intensiviert Ella ihr Kungfu-Training und nähert sich Trainer Arndt Engler weiter an.

    Zur gleichen Zeit wird Henni in der Wassersportschule ihres Ex-Freundes Jochen aufgegriffen, der sie gerade für die neue Tauchlehrerin verlassen hat. Henni steht inmitten von umgestürzten Surfbrettern und Neoprenanzügen und sagt aus, dass sie aus Rache an Jochen gehandelt habe. Doch Ella findet heraus, dass nicht Henni, sondern ihr Bruder Axel nachts in die Wassersportschule eingebrochen ist, Geld gestohlen und seine Schwester um ein Alibi gebeten hat. Es wird immer deutlicher, dass sich Henni in einer emotionalen Abhängigkeit zu ihrer Familie befindet. Also drängt Ella Henni, sich aus dem Familienband zu lösen und sich zu emanzipieren.

    Und auch Christina muss erkennen, dass sie in ihrer Beziehung zu Nils in einem für sie unbefriedigenden alten Muster feststeckt.

    "Ich liebe mittlerweile Ordnung, das war mir früher wurscht" – Interview mit Annette Frier

    Endlich gibt es wieder zwei neue Filme aus Fischland. Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen? 

    Die Fälle sind originell und gleichzeitig aus dem Leben abgeschaut. Das macht, wie ich finde, unter anderem den Charme dieser Reihe aus. Im ersten Film wird Ella mit einer Problematik aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, die mir als Schauspielerin die Gelegenheit gab, die Rolle nochmal neu auszuloten und das strenge "Ella-Korsett" ein wenig zu weiten. Ich hoffe, dass es dem Zuschauer ähnlich wie mir gehen wird.

     

    Ella braucht unbedingt feste Tagesabläufe, und alles muss korrekt an seinem Platz liegen. Warum ist das für sie so wichtig? 

    Struktur, klare Abläufe, die Vorhersehbarkeit eines Vorgangs im Kleinen und Großen – das sind für Menschen mit Asperger-Syndrom wichtige Ankerpunkte. Warum das so ist, kann ein Mediziner oder eine Medizinerin sicherlich fundierter beschreiben als ich. Für mich als Schauspielerin ist dieses Bedürfnis natürlich eine großartige Grundverabredung, die sich mit keiner anderen Rolle verwechseln lässt.

     

    Wieviel Struktur und Ordnung benötigen Sie in Ihrem Alltag, um sich gut zu fühlen? 

    Ordnung und Struktur habe ich eigentlich erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Ich glaube, das hat viel damit zu tun, dass ich selbst Mutter geworden bin. Ich liebe mittlerweile Ordnung, das war mir früher wurscht. Und Struktur ist Voraussetzung, wenn man nicht nur fürs eigene, sondern auch für das Leben anderer Menschen verantwortlich ist. Zwischendurch torpediere ich aber gerne beides, Ordnung und Struktur – und dann entsteht was Großartiges: Chaos! Und wenn ich das genießen kann, ist es die Königsklasse.

     

    Im Film "Land unter" betrinkt sich Ella. Sie spielen das sehr überzeugend. Wie legt man das Spiel für eine betrunkene Person mit Asperger-Syndrom an?

    Betrunken spielen kann schnell danebengehen, zumal mit dieser speziellen Asperger-Aufgabe. Ich habe viel ausprobiert. Nein, nicht Getränke, sondern stimmliche, körperliche Nuancen. Am Ende hab ich die Spieltemperatur doch eher intuitiv entschieden: Ella eben nicht kontrolliert, das gilt dann auch ein bisschen für das Schauspiel. 

     

    Ella erlernt die Kung-Fu-Variante "Ving Tsun". Wäre das auch ein Sport für Sie? 

    Ving Tsun ist spannend. Es geht für mich in erster Linie darum, Kraft ab-, um- und weiterzuleiten, nicht gegen sie zu arbeiten, was ja oft ein schlechter Ratgeber ist. Ich habe in wenigen Trainingsstunden sehr viel gelernt, letztlich ist hier, wie in vielen Kampfsportarten, die begleitende Philosophie mindestens so lehrreich wie der einzelne Bewegungsablauf. Aber ich habe nur am Kuchen geschnuppert, richtig reinbeißen wäre mit wesentlich mehr Engagement verbunden. Wer weiß, vielleicht irgendwann mal?

     

    Aktuell drehen Sie wieder auf Fischland. Was macht die Arbeit dort für Sie besonders?

    Ich habe mich bereits im ersten Teil von "Ella Schön" in Fischland verliebt. Sonst käme ich in diesem Jahr nicht zum fünften Mal wieder. Wie will man denn das Verliebtsein erklären?

    "Während Corona ist mir bewusst geworden, wie sehr ich meine Freundinnen brauche" – Interview mit Julia Richter

    Kaum ist Nils wieder auf Fischland aufgetaucht, kommen Christina und er sich näher. Warum lässt sich Christina so schnell wieder auf ihn ein? 

    In Beziehungsangelegenheiten sollte man sich als Außenstehende nie einmischen (lacht). Bei der Vorbereitung zu meiner Figur Christina suche ich für alles, was sie sagt denkt und fühlt, Dinge, die ich selbst nachvollziehen und im Spiel dann auch nachempfinden kann.

    Die Situation, dass Nils ein paar Tage bei ihr unterkommen muss, sich auf einmal für den gemeinsamen Sohn interessiert und etwas aufarbeiten möchte, lädt sie natürlich ein, sich mehr auf ihn einzulassen. Vor allem denkt Christina ja eine Weile lang, dass sie alles gut im Griff hat. Nils ist ihr vertrauter als ein "neuer" Mann; daher sind beide miteinander vielleicht etwas zu schnell. 

     

    Nils mischt sich schon bald in die Erziehung der Kinder ein. Steht ihm das nach der langen Zeit überhaupt zu?

    Einerseits steht ihm das natürlich nicht zu. Andererseits möchte Christina ihm aber auch eine Chance geben, anzukommen. Ihr ist klar, dass es bei drei Kindern plus Ella definitiv nicht leicht für ihn ist, seinen Platz zu finden. Sicher wäre es von ihm geschickter, sich Zeit und sich zurückzunehmen, aber das ist nicht sein Ding. Das führt unweigerlich zu Konflikten. 

     

    Wie ist das bei Ihnen, sind Sie sich in Erziehungsfragen immer einig mit ihrem Mann? 

    Bei mir zu Hause – wir sind uns generell schon einig, dass ich meistens bestimme (lacht). Der Ton und die Umsetzung unterscheiden sich natürlich. Das ist auch gut so. Ich versuche auch, unsere unterschiedlichen Meinungen mit den Jungs zu kommunizieren, damit wir gemeinsam eine Lösung für alle finden. Gerade in der Pubertät müssen alle in der Familie sehr viel dazulernen, immer wieder neu auf Situationen schauen und auch mal eigene Meinungen revidieren.

     

    Wie entwickelt sich die Freundschaft zwischen Ella und Christina weiter?

    Ella ist für Christina ein Fels in der Brandung. Bedingt durch ihr analytisches Denken und ihre Klarheit strahlt sie große Ruhe, Kraft und Überlegenheit für Christina aus, die ja eher chaotisch und emotional denkt und lebt. Christina lernt Ella in der kommenden Zeit von einer anderen Seite kennen – und das macht ihr erstmal Angst und verunsichert sie.

     

    Was bedeutet Freundschaft für Sie persönlich? Was zeichnet eine beste Freundin in ihren Augen aus?

    Freundschaften sind für mich mit das Wichtigste im Leben. Während Corona ist mir irgendwann bewusst geworden, wie sehr ich meine großen Freundinnenrunden vermisse und brauche. Obwohl ich es durch meine Arbeit gewohnt bin, immer wieder über Wochen abzutauchen und in dieser Zeit sehr unsozial bin, fehlt mir diese weibliche Energie. Wir genießen es sehr, uns stundenlang auszutauschen, miteinander zu essen und zu lachen. Viele meiner Freundinnen kenne ich aus meiner Kindheit und Jugend. Das heißt, es besteht eine große Vertrautheit zwischen uns, auch weil man sehr unterschiedliche Phasen gemeinsam erlebt hat. 

     

    Christina sagt im Film zu Ella: "Kehr doch mal vor Deiner eigenen Tür." Sind Sie jemand, der sich auch mal einmischt?

    Tatsächlich habe ich mir inzwischen angewöhnt, mehr in meinem eigenen Leben zu verändern und meinen Blick für das zu schärfen, was mir wichtig ist und mir guttut. Das heißt, dass ich vielleicht auch mal die Tür zumache oder ablehne, wenn ein anderer vor meiner Tür kehren möchte. Aber natürlich kenne ich auch das Gefühl des Sich-einmischen-wollens, gerade jetzt, wo Kommunikation schnell sehr scharf wird und aus einem Dialog schnell ein Monolog oder gar ein einseitiger Vortrag wird.

     

    Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie an Fischland denken?

    Wenn ich an Fischland denke, kommt mir natürlich das zum Strand Laufen und aufs Meer Schauen in den Sinn. Danach habe ich den Weststrand und die Boddenspaziergänge in meinen Kopf. Nicht zu vergessen: Wustrow, den Ort, den ich erst durch den Dreh so richtig kennengelernt habe; die vertrauten freundlichen Menschen, die wir beim Dreh dort jedes Mal wiedersehen, das Darßer NaturFilmfestival, nachts das wahnsinnig laute Röhren der Hirsche, dass ich so bis dahin nicht kannte. Die Vorstellung dort zu leben, finde ich immer reizvoller. Meine Rolle und ich scheinen immer mehr zu verschmelzen (lacht).

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/ellaschoen 

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