"plan b", "planet e." und "ZDF.reportage" mit einem gemeinsamen Themenschwerpunkt zu Europa. Foto: ZDF/Frederique Veith
"plan b", "planet e." und "ZDF.reportage" mit einem gemeinsamen Themenschwerpunkt zu Europa. Foto: ZDF/Frederique Veith

Europa: Tripel-Information am Wochenende

"plan b", "planet e." und "ZDF.reportage" mit gemeinsamen Themenschwerpunkten

Zweite thematische Schwerpunktsetzung am Wochenende: Die drei jeweils halbstündigen ZDF-Informationsformate "plan b", "planet e." und "ZDF.reportage" nehmen sich am Samstag, 18., und Sonntag, 19. Mai 2019, gemeinsam dem Thema "Europa" aus verschiedenen Perspektiven an. Die gemeinsame Schwerpunktsetzung am Wochenende hatten die drei Formate erstmals am 13./14. April 2019 mit dem Thema "Verkehr" umgesetzt. Zusammen erreichten die drei Sendungen insgesamt 4,2 Millionen Zuschauer mit ihren Informationen über mögliche Wege aus der aktuellen Verkehrssituation.

  • ZDF, Samstag, 18. Mai 2019, 17.35 Uhr / Sonntag, 19. Mai 2019, 16.30 Uhr und 18.00 Uhr

Texte

Gemeinsame Themenschwerpunkte von "plan b", "planet e." und "ZDF.reportage"

Mit "plan b", "planet e." und "ZDF.reportage" bietet das ZDF in seinem Wochenendprogramm drei filmische Informationsformate, die in ihrer je eigenen Ausrichtung verschiedene Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen. Das schafft zugleich die Möglichkeit, größere Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und unterschiedliche Zugänge zu diesen umzusetzen. "plan b" bietet Lösungsansätze, "planet e." zeigt die spezifischen Umweltaspekte auf und die "ZDF.reportage" berichtet aus dem Alltag der Menschen und wie sich darin die jeweilige Thematik auswirkt.

Die Schwerpunktsetzung in den drei Formaten ermöglicht es, aktuelle Themen mit der oft notwendigen Fächerung für die Zuschauerinnen und Zuschauer aufzubereiten und vielfältige Ansätze zu bieten. Das hilft auch, komplexe Inhalte besser zu erklären. In der ZDFmediathek wird das Angebot gebündelt und unter einer Überschrift als Themenschwerpunkt präsentiert.

Zuschauerzahlen des ersten Schwerpunkt-Wochenendes

Am Samstag, 13. April 2019, 17.35 Uhr, sahen 1,46 Millionen Zuschauer die "plan b"-Sendung "Verkehr ohne Chaos – Wo es auf den Straßen läuft" (Marktanteil: 9,0 Prozent).

Am Sonntag, 14. April 2019, 16.30 Uhr, sahen 0,98 Millionen Zuschauer die "planet e."-Sendung "Auto adé! – Wie es auch ohne geht" (Marktanteil: 5,5 Prozent). 

Am Sonntag, 14. April 2019, 18.00 Uhr, sahen 1,82 Millionen Zuschauer die "ZDF.reportage: Deutschland pendelt – Der tägliche Stress auf dem Weg zur Arbeit" (Marktanteil: 8,5 Prozent)

Insgesamt sahen 4,26 Millionen Zuschauer den Verkehrs-Schwerpunkt der drei ZDF-Informationssendungen.

Sendetermine für die Schwerpunkt-Wochenenden zu Verkehr und Europa 

Verkehr

 

Samstag, 13. April 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Verkehr ohne Chaos
Wo es auf den Straßen läuft

Film von Insa Onken

Produktion: Taglicht Media
Redaktion: Verena Glanos
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 14. April 2019, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Auto adé!
Wie es auch ohne geht

Fiilm von Julian Prahl

Produktion: e-dok
Redaktion: Martin Ordolff
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 14. April 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Deutschland pendelt
Der tägliche Stress auf dem Weg zur Arbeit

Film von Daniel Koschera und Cathrin Leopold

Produktion: Meworks
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

 

Europa

 

Samstag, 18. Mai 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Europa in BewegungGrenzenlos arbeiten, reisen, leben

Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Annette Hoth
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 19. Mai 2019, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Hektarweise Geld Die europäischen Agrar-Milliarden

Film von Berndt Welz

Redaktion: Volker Angres
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 19. Mai 2019, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Ohne geht's nicht
Europäische Arbeitnehmer in Deutschland

Film von Albert Knechtel

Produktion: Rilana Film
Redaktion: Mike Stagneth
Länge: ca. 30 Minuten

plan b: Verkehr ohne Chaos – Wo es auf den Straßen läuft

Immer mehr Autos und Lkw rollen auf Deutschlands Straßen, Staus und Abgase gehören zum Alltag. Geht es nicht auch anders? "plan b" trifft Menschen mit guten Ideen für weniger Verkehr.

Hauptgrund für die überfüllten Straßen: der eigene Pkw, besonders für den Arbeitsweg Fortbewegungsmittel Nummer eins. Doch findige Unternehmer bieten Alternativen wie zum Beispiel E-Bikes zu firmeneigenen Leasingkonditionen.

Wer ein solches Fahrrad bei der Schreibgerätefirma Schneider im Schwarzwald für den Weg zur Arbeit least, darf es auch privat benutzen. Und: Einmal im Jahr gibt es eine große Preisverleihung für die fleißigsten Radfahrer. Auch für diejenigen, die sich nicht aufs Rad schwingen wollen, gibt es eine Alternative zum Auto: Der Firmenbus holt die Mitarbeiter morgens (fast) vor der Haustür ab und bringt sie abends wieder zurück.

Prognosen sagen für deutsche Straßen eine Steigerung des Güterverkehrs um 38 Prozent voraus. Dabei sind manche Autobahnabschnitte schon heute mit Lkw völlig überfüllt. Das fiel auch Rolf-Dieter Lafrenz auf: "Ich stand im Stau, und neben mir reihte sich ein Lkw an den anderen." Er begann zu recherchieren. "Als ich dann erfuhr, dass jeder dritte Lkw leer fährt, war mein Ehrgeiz gepackt." Mit seinem Start-up Cargonexx will er diese Leerfahrten so weit wie möglich reduzieren - mithilfe von künstlicher Intelligenz.

"Als ich Houten kennenlernte, war das für mich der Himmel auf Erden", erzählt die Australierin Kylie van Dam strahlend: "Genau dieses Lebensgefühl hab ich immer gesucht." Seit Kurzem lebt sie mit ihrer Familie in der Fahrradstadt Nummer eins der Niederlande, der Kleinstadt Houten. Kylies Kinder können alles allein mit dem Rad machen und lieben ihre Selbstständigkeit. Und Kylie muss sich keine Sorgen um sie machen: Unfälle gibt es hier so gut wie nie.

Der Bürgermeister des französischen Dünkirchen hat sich für andere Maßnahmen entschieden, um den Autoverkehr zu reduzieren. Seit 2018 ist der Nahverkehr nicht nur kostenfrei, sondern auch ausgebaut worden: neue Linien, höherer Takt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: weniger Staus, weniger Abgase und mehr Lebensqualität für die Menschen.

planet e.: Auto adé! – Wie es auch ohne geht 

Blechlawinen walzen durch die Städte. Schadstoffe und Lärm machen krank. Treibhausgase heizen das Klima an. Müssen die Autos raus aus der Stadt? Personenwagen parken im Schnitt 23 Stunden am Tag. Sie belegen wertvollen Lebensraum, kosten uns alle viel Geld. Immer mehr ökologische Alternativen sind gefragt.

40 Millionen Pkw gibt es in Deutschland. Hintereinander gestellt, würden sie 350 000 Kilometer Fahrbahn zuparken. Sie stehen wie selbstverständlich tagelang im öffentlichen Raum und behindern so Anwohner, Fußgänger und Fahrradfahrer. Der Mobilitäts- und Zukunftsforscher Professor Stephan Rammler schlägt Alarm: "Es wird immer enger in den europäischen Städten. Es gibt einfach zu viele Autos. So, wie die Städte gebaut sind, halten sie das nicht mehr lange aus."

Wissenschaftler wie Rammler drängen auf eine pragmatische und klimaschonende Mobilitätswende: weg vom eigenen Pkw, hin zum öffentlichen Nahverkehr, dem Lastenfahrrad und Shuttle Services. Laut einer OECD-Studie ersetzen drei Minibusse 100 Pkw. Auch für den ländlichen Raum gibt es erste Lösungsansätze: Der Shuttlebus "Emily" fährt in Kooperation mit der Deutschen Bahn bereits autark auf einem Testgelände.

Jeder kann heutzutage via App auf einen eigenen Fuhrpark zurückgreifen, ohne ein Fahrzeug besitzen zu müssen, ohne Parkdruck, Stress und hohe Ausgaben. An der Universität Magdeburg forscht man sogar an dem Prototypen eines autonomen Fahrrads.

Einige europäische Städte haben auf das Verkehrschaos schon reagiert. Zum Beispiel Barcelona - hier werden Autos ausgesperrt oder gezwungen, langsam zu fahren. Weltweite Protestaktionen wie der "Parking Day" zeigen, wie Anwohner Parkplätze umgestalten könnten zu Sandkästen, Kaffeebars, Sofaecken und Treffpunkten.

"planet e." zeigt, welche Alternativen zum eigenen Auto es inzwischen gibt und wie der Verkehr der Zukunft in unseren Städten aussehen könnte.

ZDF.reportage: Deutschland pendelt – Der tägliche Stress auf dem Weg zur Arbeit

Pendler quälen sich durch Staus, steigen in überfüllte Züge und haben schon vor Arbeitsbeginn Stress: auf der Autobahn, wenn der Zug verspätet ist, wenn sie mal wieder zu spät ins Büro kommen.

Pendeln ist für viele Deutsche längst zur Routine geworden: Fast zwei Drittel aller Arbeitnehmer pendeln – insgesamt über 18 Millionen. Und sie nehmen immer größere Strecken auf sich: im Schnitt knapp 17 Kilometer – das ist Rekord.

Seit 30 Jahren pendelt Dieter S. zur Arbeit nach München, pro Strecke rund 65 Kilometer. Er ist Müllwerker und sorgt für Sauberkeit in der Landeshauptstadt. Früher nahm Dieter S. das Auto, aber der permanente Stress hinterm Steuer zwang ihn zum Umdenken. Heute fährt er gut eine Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu seinem Arbeitsplatz und kann zwischendurch abschalten. Dennoch: Dass er pendeln muss, nervt ihn: "Ich finde es ungerecht, dass in München die unteren Lohngruppen zu wenig bezahlbaren Wohnraum haben, weil, es ist ja wichtig, der Müll muss entsorgt werden."

Hohe Mieten in den Großstädten sind ein häufiger Grund für die Pendelei zwischen Wohnort und Arbeitsstelle. Vor allem Menschen mit geringem Verdienst können sich Wohnungen in den Metropolen oft nicht leisten. Dabei sind es gerade diese Arbeitnehmer, die die Großstadt "am Laufen" halten: der Busfahrer, die Krankenschwester oder eben der Müllwerker.

Achim B. aus dem nordfriesischen Klixbüll ist auf den Zug angewiesen. Der 51-Jährige pendelt täglich nach Sylt, wo der Fliesenlegermeister seinen Betrieb hat. Reine Fahrzeit auf die Insel: 35 Minuten. Nur: Die Wartezeit ist nicht planbar. Ständige Verspätungen und Zugausfälle sind an der Tagesordnung. "Die Leute fahren jetzt schon ein bis zwei Stunden früher zur Arbeit, und abends kommen sie ein bis zwei Stunden später nach Hause", so der Handwerksmeister, "das ist ganz normaler Alltag für uns." Er hat deshalb mit Pendlerkollegen eine Facebook-Gruppe gegründet. Darin informieren sich die Pendler gegenseitig über die zahlreichen Verspätungen. "Mein erster Blick in der Früh gilt immer dem Handy", so Achim B. Aber die Arbeit sei nun einmal auf der Insel, deshalb seien viele Menschen aus der Region aufs Pendeln angewiesen.

Auch der Faktor Heimatverbundenheit spielt bei der Entscheidung, ins Umland zu ziehen, eine große Rolle. Die Nähe zur Familie, das Engagement in Vereinen, die Vertrautheit mit der Nachbarschaft. Dafür nehmen Pendler Einschränkungen wie lange Staus, verspätete Bahnen und immerwährenden Zeitdruck in Kauf. Als Pendler gilt, wer eine Strecke von mindestens zehn Kilometern von seinem Wohnsitz bis zu seinem Arbeitsplatz zurückzulegen hat. 70 Prozent der Pendler in Deutschland fahren mit dem Auto zur Arbeit - für sie ist der Stau ihr größter Feind. Laut ADAC bildete sich in Deutschland 2018 jeden Tag eine Staustrecke von insgesamt rund 4200 Kilometern.

Anlagenmechaniker Jörg D. ist bei einem Heizungs- und Elektrobetrieb in Köln angestellt und quält sich täglich zu den Kunden quer durch die Stadt. Durch die ständigen Staus kommt er auch regelmäßig zu spät. Eine Mittagspause hatte Jörg schon lange nicht mehr, er isst seine Stulle auf dem Weg zum nächsten Termin: "Fahrtzeiten sind Pausenzeiten", meint der Handwerker. Sein Chef sieht nicht nur, dass seine Mitarbeiter deutlich gestresster sind als früher, er hat auch einen wirtschaftlichen Schaden durch den Verkehr. Der Geschäftsführer hat ausgerechnet, dass seine 14 Kundendienstmitarbeiter täglich im Schnitt eine Stunde im Stau stehen. "Nimmt man die Vollkosten von 70 Euro pro Mitarbeiter an," rechnet S. vor, "haben wir im Jahr einen Schaden von ungefähr 200 000 Euro."

plan b: Europa in Bewegung – Grenzenlos arbeiten, reisen, leben

"plan b" zeigt, wo die Europäische Union ganz konkret gelingt und welche Chance sie gerade jungen Europäern eröffnet. Grenzenloses Arbeiten, Reisen und Leben ist in vielen Regionen schon Normalität, wird aber kaum noch als Errungenschaft gewürdigt. "plan b" ist in Grenzregionen der EU unterwegs und porträtiert unter anderem zwei deutsch-niederländische Freundinnen, die schon seit ihrer Kindheit die Grenze nicht nur in ihren Köpfen überwunden haben. Grenzenlos Reisen verbindet die beiden Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer, die seit ihrer ersten Interrail-Tour dafür kämpfen, dass alle Europäer nach ihrem 18. Geburtstag kostenlos mit dem Zug durch Europa reisen können.

In Zeiten wachsender Europa-Skepsis dokumentiert "plan b", wo sich Europa positiv auf unser Leben auswirkt und so die Entwicklung von Menschen und Regionen bereichert.

planet e.: Hektarweise Geld – Die europäischen Agrar-Milliarden

Für nichts gibt die Europäische Union so viel Geld aus wie für die Landwirtschaft – fast sechzig Milliarden Euro sind es jedes Jahr. Der größte Anteil davon wird seit jeher für Direktzahlungen an Landwirte ausgegeben. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich dabei vor allem nach der Größe der Agrarflächen. Ökologische Sonderanstrengungen werden nur bescheiden entlohnt.

Derzeit wird der EU-Haushalt neu verhandelt. Eigentlich auch eine Chance, die Agrarpolitik deutlich ökologischer auszurichten. Doch was bereits an Ergebnissen durchgesickert ist, verstört zum Beispiel das deutsche Umweltbundesamt. Es stellt sich offen gegen die aktuelle EU-Agrarpolitik und kritisiert, dass in Brüssel immer noch zu viele umweltschädliche Subventionen beibehalten werden.

In Zukunft könnte sich die Situation sogar noch verschärfen: Deutliche Budgetkürzungen sollen ausgerechnet die Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) treffen, mit der bislang Umweltprogramme finanziert wurden. Für große Unsicherheit sorgt zudem die Vorstellung der Kommission, ab 2021 auf nationale Strategiepläne zu setzen. Damit würde die EU  ihre Verantwortung auf die Mitgliedstaaten abwälzen. Der Weg wäre frei, um nationale Umwelt- und Klimastandards abzusenken, damit europäische Agrarprodukte auf dem Weltmarkt nicht ins Hintertreffen geraten.

Anlässlich der Wahl zum europäischen Parlament begibt sich die Dokureihe "planet e." in das Dickicht der europäischen Agrarpolitik, trifft politische Entscheidungsträger, Vertreter von Umweltverbänden sowie betroffene Landwirte und fragt, welchen Einfluss die EU-Parlamentarier haben, um die GAP umweltgerechter zu gestalten.

ZDF.reportage: Ohne geht's nicht – Europäische Arbeitnehmer in Deutschland

Unser Wohlstand hat viel mit Europa zu tun – mit Einwanderung und ausländischen Arbeitnehmern. Ohne Arbeitnehmer mit ausländischem Pass würden es in vielen Branchen schwierig – in der Landwirtschaft zum Beispiel müssten die Gurken oder Spargelernte ausfallen, wenn nicht Arbeiter aus Bulgarien, Rumänien oder anderen EU-Ländern zur Erntezeit eingesetzt würden. In der Pflege und im Baugewerbe sieht es ähnlich aus: Ohne Arbeitnehmer aus dem Ausland geht nichts

Die "ZDF.reportage" zeigt, wie wichtig Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund für die deutsche Volkswirtschaft sind: Daniela Reim kümmert sich in Niedersachsen um die Wanderarbeiter, die in Fleischereien, im Straßenbau und in vielen anderen Branchen vorübergehend eingesetzt werden. Mit einem VW-Transporter fährt sie übers flache norddeutsche Land und setzt sich für diese Menschen ein, erklärt ihnen ihre Rechte und hört ihre Probleme. Friedrich Heimerer hat im Kosovo eine private Fachhochschule gegründet, die Pflegepersonal für den deutschen Arbeitsmarkt ausbildet – der Pflegenotstand in Deutschland hat in Ländern wie dem Kosovo zu einem Ausbildungsboom geführt. Thomas Süß hat eine Baufirma in Leipzig – er ist gelernter Ofensetzer und Fliesenleger. Fachkräfte zu finden, sei eine Qual heutzutage. Er hätte gern mehr ausländische Arbeitskräfte in seinem Betrieb und verweist auf seinen 19-jährigen Afghanen Naim, der bei der Firma Süß Baumaschinenführer lernt.

Infos zu "plan b"

"plan b" bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF, konstruktiven Journalismus. "plan b" ist eine Dokumentationsreihe mit Reportage-Elementen, die das jeweilige Thema anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten aufbereitet und dabei den europäischen Aspekt immer mit einbezieht. "plan b" wirft einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

Die "plan b"-Redaktion leitet Christian Dezer.

Infos zu "planet e."

Der andere Blick auf unsere Erde: die Umwelt-Dokumentation im ZDF. Seit 2011 geht "planet e." sonntags im ZDF in intensiven Dokumentationen aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund – zunächst auf dem Sendeplatz um 14.45 Uhr, seit dem 8. Mai 2016 auf dem neuen Sendeplatz um 16.30 Uhr. Die Dokumentationsreihe findet Themen ganz in der Nähe, aber auch in Europa und weltweit. Es geht um globale Trends, nachhaltige Lebensgestaltung und ökologisch verträgliche Lösungen für die drängenden Fragen der Zeit.

Am 16. Oktober 2011 wurde aus dem wöchentlichen Magazin "ZDF.umwelt" das neue Doku-Format "planet e." Der Formatwechsel wurde so begründet: Wichtige ökologische Fragestellungen sollen tiefgründiger, ausführlicher und zusammenhängender dargestellt werden als dies in Magazinform möglich ist.

Die "planet e."-Redaktion leitet Volker Angres.

Infos zur "ZDF.reportage"

Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

Die Redaktion der "ZDF.reportage" leitet Heike Schnaar.

Fotohinweise

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/planb
https://presseportal.zdf.de/presse/planete
https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

Weitere Informationen

Impressum

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
© 2019 by ZDF

Ansprechpartner

Name: Thomas Hagedorn
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de
Telefon: 06131/7013802