Copyright: ZDF /Mark Bourdillon/Bentley Productions/All3Media
Copyright: ZDF /Mark Bourdillon/Bentley Productions/All3Media

Inspector Barnaby

Neue Folgen der britischen Krimireihe

Inspector Barnaby ist zurück. Der britische Schauspieler Neil Dudgeon verkörpert in drei neuen Episoden einmal mehr den beliebten Ermittler, der sich in der fiktiven Grafschaft Midsomer mit den skurrilsten Morden konfrontiert sieht. Auch dieses Mal an seiner Seite: Fiona Dolman als Barnabys Gattin Sarah, Annette Badland als exzentrische Pathologin Dr. Fleur Perkins sowie Nick Hendrix als Barnabys Assistent Jamie Winter.

  • ZDF, Ab Sonntag, 17. Januar 2021, 22.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Jeweils nach Ausstrahlung 30 Tage

Texte

Neue Folgen der britischen Krimireihe

Inspector Barnaby ist zurück. Der britische Schauspieler Neil Dudgeon verkörpert in drei neuen Episoden einmal mehr den beliebten Ermittler, der sich in der fiktiven Grafschaft Midsomer mit den skurrilsten Morden konfrontiert sieht. Auch dieses Mal an seiner Seite: Fiona Dolman als Barnabys Gattin Sarah, Annette Badland als exzentrische Pathologin Dr. Fleur Perkins sowie Nick Hendrix als Barnabys Assistent Jamie Winter.

Alle drei Folgen stehen jeweils nach Ausstrahlung 30 Tage lang in der ZDFmediathek zur Verfügung. Zuschauerinnen und Zuschauer mit digitalem TV-Empfang und Mediathek-Nutzer können sie wahlweise in der synchronisierten oder in der englischsprachigen Originalfassung schauen.

Für Nachschub an weiteren Folgen der beliebten Krimireihe wird bereits gesorgt. Im Oktober 2020 haben in Großbritannien die Dreharbeiten zu vier neuen Filmen begonnen.

Inspector Barnaby – Immer diese teuflischen Details
(Sonntag, 17. Januar 2021, 22.15)

Free-TV-Premiere

Regie     Audrey Cooke
Buch     Nick Hicks-Beach, nach dem Roman von Caroline Graham
Kamera    Al Beech
Schnitt      Adam Masters
Musik     Evan Jolly, Jim Parker
Szenenbild       Paul Booth
Kostüm      Sue Thomson
Produktion      Bentley Productions LTD, All3Media
Produzent      Guy Hescott
Redaktion      Frank Baloch
Dialogbuch und -regie   Theodor Dopheide
Länge      ca. 89 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

DCI John Barnaby     Neil Dudgeon
DS Jamie Winter       Nick Hendrix
Fleur Perkins      Annette Badland
Sarah Barnaby     Fiona Dolman
Ned Barnaby       Christopher Timothy
Ray Wilder      Tom Chambers
Duncan Corrigan        Cassidy Little
Lilly Wilder Jaye Griffiths
Heather Wilder      Carolina Main
Jake Hannity       Jack Hawkins
Rachel Stevenson      Natalie Gumede
Andrew Wilder       Nigel Havers
Warren Cunningham    Luke Pierre
Rosa Corrigan       Faye Tozer
und andere

   

Inhalt

Eine Lokaljournalistin wird in ihrem Haus tot aufgefunden. Da Einbruchspuren stümperhaft vorgetäuscht sind und das Haus durchsucht wurde, vermutet Inspector Barnaby mehr hinter dem Fall.

Es finden sich jedoch keine Hinweise darauf, dass Rosa Corrigan an einer besonders brisanten oder kontroversen Story gearbeitet hätte. Allerdings schrieb Rosa bis zu ihrem Ableben an einer Geschichte über die Familie eines Einzelhandels-Magnaten.

Bei diesem handelt es sich um Andrew Wilder, der an kortikobasaler Degeneration erkrankt ist – seine Gehirnzellen sterben langsam ab, und er hat nur noch wenige Jahre zu leben.

DCI John Barnaby und sein Assistent DS Jamie Winter suchen sogleich im Umfeld des Geschäftsmannes nach einer möglichen Spur zum Täter. Ist Rosa bei ihrer Recherche vielleicht auf ein düsteres Familiengeheimnis gestoßen, das um keinen Preis ans Licht der Öffentlichkeit gelangen durfte?

Für Barnaby kommt dieser vertrackte Fall zudem genau zur richtigen Zeit, denn sein Vater hat sich bei ihm zu Hause für ein paar Tage einquartiert. Mehr als einmal kommt es zum Streit, und so sucht Barnaby lieber sehr gründlich nach möglichen Motiven für einen Mord an Rosa. Barnaby tappt lange Zeit völlig im Dunkeln, bis ausgerechnet sein nerviger Vater unbewusst Johns Blick auf ein teuflisches kleines Detail lenkt.

Christopher Timothy, der in dieser Folge John Barnabys Vater Ted verkörpert, dürfte einem breiten Publikum bekannt sein als Tierarzt James Herriot aus der Fernsehserie "Der Doktor und das liebe Vieh".

Inspector Barnaby – Puppenmorde
(Sonntag, 24. Januar 2021, 22.15 Uhr)

Free-TV-Premiere

Regie       Toby Frow
Buch       Helen Jenkins, nach dem Roman von Caroline Graham
Kamera     Al Beech
Schnitt      David l'Anson
Musik        Evan Jolly, Jim Parker
Szenenbild     Paul Booth
Kostüm     Sue Thomson
Produktion    Bentley Productions LTD, All3Media
Produzent      Guy Hescott
Redaktion      Frank Baloch
Dialogbuch und -regie    Theodor Dopheide
Länge    ca. 89 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darsteller

DCI John Barnaby     Neil Dudgeon
DS Jamie Winter      Nick Hendrix
Fleur Perkins       Annette Badland
Sarah Barnaby     Fiona Dolman
Jemima Starling        Katy Brand
Maxine Dobson   Eleanor Bron
Carys Nicholson     Rosalie Craig
Fiona Beauvoisin     Clare Holman
Wesley Peters     Thomas Dominique
Samuel Wokoma       Karl Collins
Holly Ackroyd      Joanna Page
Erin Turner      Ami Okumura Jones
und andere

 

Inhalt

Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung im Midsomer Familienmuseum wird der schwerreiche Immobilienbesitzer Alexander Beauvoisin vor allen Leuten von einer unbekannten Person hinterrücks erschossen.

Inspector Barnaby staunt nicht schlecht, als er von der Mordwaffe erfährt. Es handelt sich um eine schwedische Pistole aus dem Ersten Weltkrieg. Ein Hauptverdächtiger ist auch schnell gefunden: Gebäudemanager Wesley Peters, eben aus der Haft entlassen.

Alexander Beauvoisin hatte in seiner Ansprache bei der Ausstellungseröffnung einer besonderen Puppenhaus-Sammlung den Wert eines Heims und der Familie hervorgehoben. Doch wie DCI John Barnaby und sein Assistent DS Jamie Winter schnell herausfinden, kümmerte sich Beauvoisin tatsächlich wenig um seine eigenen Mietobjekte und die Bedürfnisse seiner Mieter.

So war vor nicht langer Zeit eine Studentin in einer von Beauvoisins Wohnungen durch Kohlenmonoxid-Vergiftung wegen eines amateurhaft reparierten Boilers zu Tode gekommen. Wesley Peters hatte für dieses Versäumnis eine Gefängnisstrafe wegen fahrlässiger Tötung erhalten, die er erst vor wenigen Tagen verbüßt hatte. Übte er Rache an seinem Ex-Boss?

Zum Unmut von John Barnaby bleibt es nicht bei diesem einen Verdächtigen: Beauvoisins Frau Fiona, deren Scheidung von Alexander anhängig war, trauert wenig über das Ableben ihres Mannes. Darüber hinaus schwelt ein Streit zwischen der Kinder-Entertainerin Carys Nicholson, die mit der Ausstellungskuratorin Maxine Dobson ein hochklassiges Spielzeuggeschäft betreibt, und ihrer ehemaligen Geschäftspartnerin Jemima Starling.

Inspector Barnaby – Der Stachel des Todes
(Sonntag, 31. Januar 2021, 22.15 Uhr)

Free-TV-Premiere

Regie     Matt Carter
Buch       Julia Gilbert, nach dem Roman von Caroline Graham
Kamera     Al Beech
Schnitt      Simon Starling
Musik        Evan Jolly, Jim Parker
Szenenbild        Paul Booth
Kostüm      Sue Thomson
Produktion      Bentley Productions LTD, All3Media
Produzent      Guy Hescott
Redaktion     Frank Baloch
Dialogbuch und -regie     Theodor Dopheide
Länge      ca. 89 Minuten

  

Die Rollen und ihre Darsteller

DCI John Barnaby     Neil Dudgeon
Sergeant Jamie Winter     Nick Hendrix
Fleur Perkins     Annette Badland
Sarah Barnaby     Fiona Dolman
Tamara Deddington     Imogen Stubbs
Ambrose Deddington       Griff Rhys Jones
Noah Moon      Ben Starr
Hannah Brookthorpe      Nina Toussaint-White
Nigel Brookthorpe         Derek Griffiths
Jude Deddington      Jack Fox
Cyrus Babbage     Bryan Dick
Lynda Babbage      Wendi Peters
Dr. Serena Lowe     Renée Castle
und andere        

    

Inhalt

Der erfolgreiche Bienenzüchter Ambrose Deddington wird bewusstlos geschlagen – ein Verbrechen der harmloseren Sorte, das Inspector Barnaby zunächst nicht interessiert. Doch dann geschieht ein bizarrer Mord: Die Ärztin Dr. Serena Lowe wird tot aufgefunden. Auch sie wurde niedergeschlagen; Hals und Gesicht waren mit einem Bienen-Lockmittel eingerieben. Todesursache war letztlich Ersticken durch eine Schwellung nach einem Bienenstich in die Luftröhre.

Barnaby nimmt die Ermittlungen auf und beginnt beim Opfer der ersten Attacke, Bienenzüchter Ambrose Deddington. Dieser produziert zusammen mit seiner Schwester Tamara den begehrten und extrem teuren Apley-Court-Honig, dem erstaunliche medizinische Wirkungen nachgesagt werden.

Wie sich schnell herausstellt, unterhielt Ambrose eine heimliche Liebesbeziehung zu der so unsanft aus dem Leben gestochenen Serena. Wegen Ambroses Erfolg, seiner überheblichen Art und seiner Beziehung mangelt es nicht an potenziellen Feinden, die alle einen Grund für einen grausigen Rachefeldzug hätten.

Als John Barnaby und sein Assistent DS Jamie Winter tiefer in die Verstrickungen der Tatverdächtigen eintauchen, geschieht der nächste Mord – diesmal begangen mit reinem Bienengift.

"Jede Episode ist eine Überraschung"

Interview mit Theodor Dopheide, Dialogbuchautor und -regisseur aller "Inspector Barnaby"-Folgen

Herr Dopheide, was macht für Sie eine gute Synchronisation aus?

Dass man sie gar nicht bemerkt. In diesem Fall passt alles in der deutschen Bearbeitung – Übersetzung, Synchrondialog, Regie, Spiel, Schnitt, Mischung – so zusammen, dass den Zuschauer nichts vom Film an sich ablenkt. Eigentlich ganz einfach.

Worauf müssen Sie bei der Arbeit an "Inspector Barnaby" besonders achten?

Wie bei allen etwas verzwickteren Krimis zunächst darauf, die Handlung nicht aus den Augen zu verlieren, was sogar der Originalproduktion schon passiert ist (in der Episode "Der Tote im Kornkreis" wurde der titelgebende erste Mord schlichtweg vergessen und nie aufgeklärt). Dann sind die Dialoge im Englischen meist von leichter Ironie geprägt, und wie Loriot in so meisterhafter Weise den Grundton des Deutschen in seinen Dialogen getroffen hat, gilt es hier, eine Entsprechung für das zu finden, was das "typisch Englische" ausmacht. Die Frage lautet für mich häufig nicht so sehr, was im Original wie gesagt wird, sondern wie man es im Deutschen sagen würde.

Nach 126 synchronisierten Folgen und einer Doku: Welche Episode ist Ihr Favorit – und warum?

Schwierige Frage. Es gibt eine ganze Reihe von Episoden, die ich aus unterschiedlichen Gründen sehr schätze – etwa die verkrachten Trödler in "Barnaby muss reisen" oder das greise Eremitenpaar in "Mr. Bingham ist nicht zu sprechen"; die eigenwillige Erzählweise in "Puppenmorde"; die wundervollen Bilder britischer Landschaften in "Denn Du bist Staub" oder "Morden ist auch eine Kunst"; die fiebrige, unwirkliche Grundstimmung von "Trau, schau, wem!" und, und, und. Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll. An manche Episoden erinnere ich mich auch einfach gern wegen der unglaublich spannenden und intensiven Zusammenarbeit mit meinen deutschen Synchronschauspielern.

Ist nach so langer Zeit nicht sowieso schon alles Routine? Oder erleben Sie dennoch hier und da Überraschungen?

Jede Episode ist eine Überraschung, denn "Inspector Barnaby" beschäftigt sich ja nicht allein mit Straftaten. Meist beginnt die Arbeit für mich mit Recherchen zu Cricket, Kleintierzucht, Glockenläuten, Angelsport, Astrophysik, Rugby, Bienenhaltung, Golf, Gärtnerei oder irgendeinem anderen Thema, in das die Morde der jeweiligen Episode eingebettet sind. Briten lieben es, sich in ihrer Freizeit zu verkleiden und enormen Aufwand für in unseren Augen manchmal skurrile Tätigkeiten zu treiben – etwa dem Nachstellen von historischen Schlachten oder dem Dekorieren von Torten als Vollkontaktsport. Eine der ersten Überlegungen ist für mich oft, wie ich dem deutschen Zuschauer überhaupt sinnvoll vermitteln kann, was passiert (wie beim Cricket), und worin für Engländer die Faszination seltsamer Tätigkeiten besteht.

Was macht Ihnen bei der Synchronisation am meisten Arbeit?

Ich sollte das vielleicht gar nicht sagen, aber ich empfinde "Inspector Barnaby" selten als Arbeit im Sinne von Mühsal. Manche Szenen, etwa die Pferderennen in der Episode "Erben oder Sterben", sind sehr aufwändig – Publikumsreaktionen, Buchmacher, Rennbahnsprecher, Sportkommentatoren wollen betextet und aufgenommen werden, und da steckt man zuweilen einige Tage Arbeit in Szenen, die in der fertigen deutschen Fassung in zweieinhalb Minuten an einem vorbeirauschen. Im eigentlichen Vordergrunddialog machen den meisten Spaß oft die Szenen, die besondere Aufmerksamkeit verlangen, wie Gerichtsplädoyers, die Feuer-und-Schwefel-Rhetorik eines Geistlichen, eine gut gespielte Shakespeare-Szene oder eine anrührende Grabrede, vielleicht sogar mit einem Gedicht als Höhepunkt. Wenn das Ergebnis dieser Bemühungen dazu führt, dass solche Szenen geschmeidig klingen und gut aussehen, macht es mich schon sehr zufrieden. Wie man währenddessen geflucht hat, hört der Zuschauer ja nicht.

Gab es Folgen oder Dialoge, die Ihnen besonderes Kopfzerbrechen bereitet haben?

Am vertracktesten zu texten war wohl die Episode "Ganz in Rot", in der Barnaby auf dem Umweg über das "Times"-Kreuzworträtsel zur Lösung des Falles kommt. Wie beim "Zeit"-Kreuzworträtsel sind die Fragestellungen stets so kryptisch, dass sich massenhaft Fehldeutungen aufdrängen – die hier natürlich alle sinnvoll ineinandergreifen mussten. Hätte der Wind günstig gestanden, hätten Sie meine Schreie hören können.

Das Interview führte Frank Baloch

Impressum

Fotos über ZDF Presse und Information
Telefon: (06131) 70-16100 oder über

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information

Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2021 ZDF

Kontakt

Name: Lisa Miller
E-Mail: presse.muenchen@zdf.de
Telefon: (089) 9955-1962