Hanna (Banafshe Hourmazdi) und Franzi (Lena Klenke) - Copyright: ZDF/Marcus Glahn
Hanna (Banafshe Hourmazdi) und Franzi (Lena Klenke) - Copyright: ZDF/Marcus Glahn

Loving Her

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Sechsteilige Instant-Dramaserie

 

  • ZDF neo, Samstag, 3. Juli 2021, ab 21.40 Uhr, alle Folgen am Stück
  • ZDF Mediathek, Ab Donnerstag, 1. Juli 2021, 10.00 Uhr, alle Folgen für ein Jahr abrufbar

    Texte

    Stab

    Buch: Marlene Melchior, Leonie Krippendorff

    Regie: Leonie Krippendorff

    Kamera: Lotta Kilian

    Schnitt: Friederike Hohmuth

    Musik: Tina Pepper, Jasmin Reuter

    Kostüm: Teresa Grosser

    Szenenbild: Justyna Jaszczuk

    Produktion: MadeFor Film GmbH, Berlin

    Produzenten: Tasja Abel

    Producerin: Philine Zebralla

    Redaktion ZDF: Nina Manhercz, Jasmin Verkoyen

    Koordination ZDFneo: Christiane Meyer zur Capellen  

    Länge: jeweils ca. 15 Minuten

    Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller

    Hanna: Banafshe Hourmazdi

    Holly: Bineta Hansen

    Tobi: Leonard Kunz

    Franzi: Lena Klenke

    Lara: Emma Drogunova

    Anouk: Larissa Sirah Herden

    Josephine: Karin Hanczewski

    Sarah: Soma Pysall

    Lila: Jasmin Tabatabai

    Simona: Eva Meckbach

    und andere

    Die Folgentitel und Ausstrahlungsdaten

    Ab Donnerstag, 1. Juli 2021, 10 Uhr, sind alle Folgen für ein Jahr in der Mediathek abrufbar.

    Am Samstag, 3. Juli 2021, alle sechs Folgen am Stück in ZDFneo:

    Folge 1: "Loving Franzi": 3. Juli 2021, 21.40 Uhr

    Folge 2: "Loving Lara": 3. Juli 2021, 21.55 Uhr

    Folge 3: "Loving Anouk": 3. Juli 2021, 22.10 Uhr

    Folge 4: "Loving Josephine": 3. Juli 2021, 22. 25 Uhr

    Folge 5: "Loving Sarah": 3. Juli 2021, 22.40 Uhr

    Folge 6: "Loving Hanna": 3. Juli 2021, 22.55 Uhr

    Inhalt

    Hanna ist eine junge lesbische Frau, Mitte 20. Wegen Corona findet sie nach ihrem Literaturwissenschaft-Studium keinen Job und muss zurück zu ihren Eltern nach Bielefeld ziehen.

    Kurz davor trifft sie auf der Straße zufällig eine ihrer Ex-Freundinnen wieder und fühlt sich sofort in die Vergangenheit zurückgeworfen. Inmitten des Umzugschaos beginnt sie, all ihre bisherigen Beziehungen zu reflektieren.

    In sechs Folgen lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer Hanna und ihr turbulentes Liebesleben kennen. Mal leise und mal laut, haben die unterschiedlichen Frauen und Beziehungen Hanna geformt. Alle Ex-Freundinnen haben auf ihre eigene Art und Weise ihren Teil dazu beigetragen, dass sie zu der Frau wurde, die sie heute ist.

    Die Folgen im Überblick

    Folge 1

    "Loving Franzi"

    Die 25-jährige Hanna muss aus ihrer geliebten WG ausziehen. Zufällig trifft sie dann auch noch Franzi wieder – ihre erste große Liebe. Doch die hat ihre coole neue Freundin Doro im Arm.

    Während Hanna ihr Leben der vergangenen fünf Jahre weiter in Umzugskisten verpackt, löst die Begegnung mit Franzi eine Welle der Erinnerungen aus, und Hanna beginnt zu reflektieren, warum die beiden sich damals auseinandergelebt haben:

    Hanna und Franzi sind seit ihrem Abschlussjahr am Gymnasium ein Paar – und nach dem Abi gemeinsam zum Studieren nach Berlin gezogen. Dort dauert es nicht lange, bis Hanna merkt, wie unterschiedlich die beiden mit der neuen Situation umgehen. Hanna genießt die hektische Energie der Großstadt, Franzi sehnt sich zurück in die schutzgebende Kleinstadt. Bald merkt Hanna, dass sie die Beziehung mit Franzi nicht mehr glücklich macht.

     

    Folge 2

    "Loving Lara"

    Nach Franzi will Hanna etwas Neues. Als sie Lara trifft, findet sie, wonach sie sucht: Lara ist aufregend, cool, feiert gerne und lebt das Leben, welches sich Hanna in Berlin gewünscht hat.

    Lara nimmt Hanna mit auf Partys, sie nehmen Drogen und haben viel Sex. Doch bald hat Hanna das Gefühl, dass ihre Beziehung oberflächlich bleibt, und fängt an, zu zweifeln.

     

    Folge 3

    "Loving Anouk"

    Hals über Kopf verliebt Hanna sich in Anouk. Die kreative und kluge Frau verzaubert Hanna ab dem ersten Moment. Dabei übersieht sie, dass Anouk diese Gefühle nicht erwidert.

    Hanna himmelt Anouk an. Bei einem von Anouks Auftritten als Sängerin kommen die beiden sich näher, und Hanna kann ihr Glück kaum fassen. Doch es machen sich auch Zweifel bei ihr breit. Kann sie bei so einer Frau überhaupt mithalten?

     

    Folge 4

    "Loving Josephine"

    Während ihres Praktikums in einem renommierten Verlag beginnt Hanna eine Affäre mit ihrer zwanzig Jahre älteren Chefin Josephine.

    Das Verhältnis bleibt innerhalb der Bürowände, bis Josephine Hanna nach einer Firmenfeier einlädt, die Nacht bei ihr zu verbringen.

    Ihre heimliche Affäre bleibt jedoch nicht unbeobachtet. Und so sieht Hanna sich schnell, sowohl im Verlag als auch durch Josephines Frau, mit den Konsequenzen ihrer Affäre konfrontiert.

     

    Folge 5

    "Loving Sarah"

    Mit einem Knall tritt Sarah in Hannas Leben. Die kluge, hübsche Medizinstudentin verzaubert sie ab dem ersten Moment. Die beiden verlieben sich und schweben auf Wolke sieben.

    Die zwei Frauen führen eine liebevolle Beziehung, die jedoch zu bröckeln beginnt, als Hanna zu schnell zu viel möchte. Sarah braucht noch etwas Zeit und möchte die Beziehung zunächst geheim halten – um herausfinden, was sie wirklich will.

    Hanna kann nicht verstehen, dass Sarah mit ihrer sexuellen Orientierung zu kämpfen hat. Obwohl die beiden immer noch sehr verliebt sind, steht ihre Beziehung unter einem schlechten Stern.

     

    Folge 6

    "Loving Hanna"

    Hanna hat ihre Sachen gepackt, und der Umzug nach Bielefeld steht ihr bevor. Sie wandert durch die leere Wohnung und fühlt sich verloren. Doch da klopft ihre erste Liebe an die Tür: Franzi.

    Die Erinnerungen an all ihre gescheiterten Beziehungen lassen Hanna mit einem verwirrten Gefühl zurück. Da hilft es auch nicht, dass Franzi sie kurz vor ihrem Umzug noch einmal besucht. Franzi hat sich verändert, und das gefällt Hanna.

    Franzi fühlt sich inzwischen zu Hause in Berlin und hat vieles geregelt, was bei Hanna noch im Unklaren liegt: Sie hat einen Job, der ihr Spaß macht, und eine feste Freundin, mit der sie bald zusammenziehen wird. Als sie dann auch noch von ihrer offenen Beziehung berichtet, kann Hanna ihren Ohren kaum trauen. Sie stoppt das Gedankenkarussell in ihrem Kopf und lässt sich einen Moment lang einfach fallen.

    Rollenbeschreibungen 

    Hanna ist ein absoluter Literatur-Nerd. Sie liebt Geschichten aller Art. Ihre eigene hingegen ist noch ungeschrieben. Hanna ist oft impulsiv, liebt und lebt in den Tag hinein und erledigt die Dinge nicht selten in der letzten Minute. Hannas Freunde stehen für sie an erster Stelle und sind mittlerweile eine Art Ersatzfamilie in Berlin geworden.

    Franzi ist Hannas erste große Liebe. Sie ist klug und steht schon in jungen Jahren mit beiden Beinen fest im Leben. Franzi ist angehende Lehrerin und darauf sehr stolz. Sie ist ambitioniert, fleißig und fokussiert. Doch das steht ihrem Liebesleben manchmal im Weg.

    Lara ist das komplette Gegenteil von all den Frauen, die Hanna bisher kennengelernt hat. Sie ist sprunghaft, immer unterwegs und stets unter Leuten. Lara liebt es zu feiern, als gäbe es kein Morgen, und gehört zur Berliner Clubszene. Sie hat dabei aber nicht immer ihre eigentlichen Bedürfnisse oder die Gefühle anderer im Blick.

    Anouk ist eine wunderschöne Frau und talentierte Sängerin. Sie ist cool, mysteriös und voller Andeutungen – eine Frau zum Verlieben. Sie ist gesellig und lernt gerne neue Leute kennen, doch dass Anouk sich generell anderen Menschen gegenüber offen zeigt, durchschaut Hanna nicht sofort.

    Josephine hat alles: Karrieretechnisch geht es für sie durch die Decke, sie hat zwei Kinder, eine wundervolle Ehefrau und eine durchgestylte Wohnung. Doch hinter der Fassade der erfolgreichen Karrierefrau schlummern Sehnsüchte: Josephine ist auf der Suche nach Abenteuern, um dem Alltag zu entfliehen. Sie fragt sich, ob ihr bisheriges Leben sie überhaupt erfüllt.

    Sarah ist eine fürsorgliche und brillante Medizinstudentin. Es fällt leicht, sie zu mögen, was sie schnell zur perfekten Schwiegertochter in spe avancieren lässt. Doch für Sarah sind die Dinge noch nicht so klar. Sie ist noch auf der Suche nach sich und kann dabei alle Unterstützung gebrauchen.

     

    Hannas WG

    Tobi studiert Musikwissenschaft und lebt mit seinen beiden besten Freundinnen Hanna und Holly ein typisches WG-Leben. Seine Freundinnen haben jederzeit ein offenes Ohr für ihren liebenswürdigen Mitbewohner, der lieber im Schlafanzug auf dem Sofa chillt, als eine wilde Partynacht zu erleben. Und Gleiches gilt auch für Tobi: Für seine Mitbewohnerinnen würde er alles stehen und liegen lassen.

    Holly weiß genau, was sie will. Sie ist eine zielstrebige, starke junge Frau, die für ihr Umfeld stets der Fels in der Brandung ist. Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis sie im EU-Parlament sitzt. Doch auch wenn sie ihre beruflichen Ziele klar verfolgt, ist Holly eine junge Frau, die das Leben genießt. Sie und Hanna gehen durch dick und dünn und unterstützen sich, wo sie nur können.

    Statement der ZDF-Redakteurinnen Jasmin Verkoyen und Nina Manhercz

    Was bedeutet es, wenn Liebe das erste Mal so richtig weh tut? Und was kommt danach? In "Loving Her" erlebt die Hauptfigur Hanna nicht nur einige Irrungen und Wirrungen der romantischen Art, sondern zeigt uns vor allem, wie man an den Hürden des Lebens wachsen kann. Indem sie sich selbst schonungslos ihrer Vergangenheit stellt, treten wir gemeinsam mit Hanna eine Reise der Reflektion an. Diese Art der Begegnung mit sich selbst ist nachvollziehbar, wenn auch nicht immer einfach.

    Die nach dem niederländischen Original "Anne+" produzierte Instant-Fiction-Serie zeichnet ein feinfühliges Porträt einer jungen lesbischen Frau in Berlin. Dem Team hinter der Kamera ist es gelungen, authentisch und lebensnah auf verschiedene Beziehungsmodelle und -dynamiken zu blicken. Gemeinsam haben sie es geschafft, in kürzester Zeit und unter erschwerten Bedingungen, eine Serie zu produzieren, die in ihrem Thema und ihrer Machart längst überfällig ist.

    Statement der Drehbuchautorin Marlene Melchior

    Als ich mich selbst als Teenager das erste Mal in ein Mädchen verliebte, habe ich Serien, Geschichten und Erzählungen über queere Frauen und ihre Lebenswelt vermisst. Jenseits von Romanen fiel es mir aber oft schwer, mich mit der Darstellung von Charakteren und ihren Beziehungen in Mainstream-Medien zu identifizieren. Umso mehr habe ich mich gefreut, mit "Loving Her" über eine lesbische junge Frau erzählen zu können, deren Liebesleben authentisch, facettenreich und manchmal auch absurd komisch ist. Wir erleben das Ende einer großen Liebe, das Erfahren von oberflächlichem Sex, die Fallstricke des Verknalltseins und den Reiz einer verbotenen Affäre. Wir erzählen auch von inneren Konflikten, zum Beispiel wenn man realisiert, dass eine Trennung unausweichlich ist.

    Leonie Krippendorff hat die Serie sehr gefühlvoll, authentisch und visuell herausragend inszeniert. Für mich zeigt "Loving Her“, dass wir alle an Beziehungen mit anderen Menschen wachsen können – und ganz besonders an der Beziehung zu uns selbst.

    Statement der Regisseurin und Co-Drehbuchautorin Leonie Krippendorff

    "Loving Her" ist so besonders, weil in unserer Serie alles ganz normal ist. Hannas gescheiterte Beziehungen sind ganz normale Geschichten, mit denen sich viele Menschen identifizieren können, an die sie sich erinnert fühlen, mit denen sie mitfühlen können.

    Was Hannas Liebesleben im deutschen Fernsehen weitestgehend unerzählt macht, sind nicht die Beziehungsstrukturen oder die Gründe, warum Hanna sich verliebt, weshalb sie Herzen bricht und ihr eigenes gebrochen wird – es ist einzig und allein der Fakt, dass eine Frau Frauen liebt.

    Während Übergriffe gegen Menschen aus der LGBTQI-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, Queer and Intersex) zuletzt selbst in Berlin stark zugenommen haben, wächst eine neue Generation heran, die ganz selbstverständlich queere Identitäten lebt. Diese Lebenswirklichkeit muss prominent erzählt werden, sie gehört ins Herz unserer Gesellschaft.

    Dieses Anliegen ist mir ein persönliches. Ich habe bereits an der Filmuniversität queere Geschichten erzählt. Es hat mich wütend gemacht, wenn diese Filme in eine Nische geschoben und somit marginalisiert worden sind. Queere Liebe ist kein Nischenthema. Sie war es nie! Und darum ist mir "Loving Her" so wichtig.

    Bildhinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
    und über https://presseportal.zdf.de/presse/lovingher 

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation

    Presse und Information

    Verantwortlich: Alexander Stock

    E-Mail: pressedesk@zdf.de

    © 2021 ZDF

     

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    Name: Christina Betke
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