Copyright: ZDF / Marcus Hoehn
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Neues Studio ZDF-Morgenmagazin / Moma

Das Redesign der Nachrichtensendung am Morgen

Das ZDF-"Morgenmagazin", auch "Moma" genannt, erhält ein neues Studio: anderes Design, neue Farbgebung und ein Tisch als "Moderationsinsel" bestimmen das Redesign der Nachrichtensendung am Morgen. Es ist der Wechsel von einem Fernsehstudio zu einem Raum, in dem die Arbeitsabläufe sichtbar und transparenter für alle Zuschauerinnen und Zuschauer gemacht werden sollen.

  • ZDF Mediathek, einzelne Beiträge täglich abrufbar

Texte

Beste Adresse für Innovation
ZDF-Chefredakteur Peter Frey*

Zuschauerinnen und Zuschauer bereits am Morgen gut zu informieren – das war der Anspruch des ZDF-"Morgenmagazins", als die Sendung 1992 im gerade wiedervereinigten Deutschland mit engagierten Journalistinnen und Journalisten aus Ost und West gegründet wurde. Und er bleibt es bis heute.

Seit 1992 hat das "Frühinformationsprogramm", wie die Sendeschiene gremientauglich genannt wurde, seine Zuschauerschaft etwa verzehnfacht. Vier Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern täglich, eine verlässliche Quelle für News, den politischen Tag prägende Interviews und immer mehr Sendungselemente, die auch in den digitalen Netzwerken Karriere machen – damit gehört die Sendung zum festen Repertoire der deutschen Medienlandschaft, ihre Macher prägen auf vielen Plattformen den Nachrichtentag. Damals war es ein Abenteuer, dreieinhalb Stunden live am Stück zu senden. Heute ist das selbstverständlich geworden, auch wenn das frühe Aufstehen und "Durch-die-Nacht-arbeiten" allen Beteiligten nach wie vor viel abverlangt.

Das "Morgenmagazin" war schnell im neuen, wiedervereinigten Deutschland angekommen und acht Jahre nach seiner Gründung, im Jahr 2000, ebenso wie das Hauptstadtstudio des ZDF, in die Mitte Berlins gezogen. Im Zollernhof hat es jetzt seinen festen Platz, der durch das ZDF-"moma-Café", mit seinen mehreren Tausend Besuchern jedes Jahr, längst zu einer bekannten Adresse "Unter den Linden" geworden ist.

Die Sendung war für das ZDF immer Experimentierfeld und Innovationsmotor. Prominente Moderatorinnen und Moderatoren wie Maybrit Illner und Christian Sievers haben hier ihre Karrieren begonnen, Redaktionsleiterinnen und Redaktionsleiter wie Bettina Schausten, Eckart Gaddum, Ulf Röller oder Thomas Fuhrmann prägen heute das ZDF-Programm an vielen Stellen. Zahlreiche neue Beitragsformen und Sendungsrubriken, die in das Gesamtprogramm ausstrahlen, sind im "Moma" entstanden. Ein Magazin, das sich ständig verändert, um aktuell zu bleiben – und das weiter den Anspruch hat, die Fernseh- und Medienlandschaft nach vorne zu treiben.

Auch das neue "Moma"-Studio zeigt diesen Ehrgeiz. Es ist kein einfaches Redesign, bei dem die Farbe des Sofas und der Wände verändert wird, sondern der Wechsel von einem reinen Fernsehstudio zu einem einladenden Arbeitsraum. Hier werden die Moderatorinnen und Moderatoren als Journalistinnen und Journalisten sichtbar, die in der langen Sendezeit ständig an der Fortschreibung der Nachrichten arbeiten.

Ein starkes Team am Morgen, in dem auch weiterhin Sport und Wirtschaft, Kultur und Wetter einen festen Platz haben. Die vielen neuen Möglichkeiten im Studio mit Arbeitstisch, Sofa, Touchscreen und Stehtischen bieten dabei Abwechslung und erlauben den Moderatorinnen und Moderatoren noch mehr Freiheiten in der Präsentation.

Immer kritisch, aktuell und überraschend, das wollte das ZDF-Morgenmagazin 1992 sein  – und ist es bis heute.

*ZDF-Chefredakteur Peter Frey hat das ZDF-"Morgenmagazin" von 1992 bis 1998 geleitet und moderiert.

Sendetermine und Stab

Montag bis Freitag, 5.30 – 9.00 Uhr
14-tägig, im Wechsel mit der ARD

ZDF-"Morgenmagazin"

Moderation:
Dunja Hayali, Mitri Sirin, Harriet von Waldenfels und Andreas Wunn (7.00 bis 9.00 Uhr)       
Mirjam Meinhardt, Charlotte Potts (5.30 bis 7.00 Uhr)
Sport: Annika Zimmermann und Florian Zschiedrich
Wetter: Benjamin Stöwe

Regie: Birk Anders, Helga Dubnyicsek, Jörn Hampicke, Steffi Kynass, Birgit Schneider u.a.

Redaktionsleitung: Andreas Wunn

Live-Sendung, Länge: 210 Minuten

Spielort: Studio 1 und Atrium im ZDF-Haupt­stadtstudio

Ein Studio für digitale Zeiten
Interview mit Redaktionsleiter und Moderator Andreas Wunn (mit Audio-Da

Hier finden Sie das Interview mit Andreas Wunn als Audiodatei sowie eine eine pdf Datei mit der Abschrift des Interviews.

Herr Wunn, das "Moma" bekommt ein neues Studio – wie wird es aussehen?

Wir wollten nicht einfach eine neue Kulisse bauen, sondern einen Raum schaffen für die Moderatoren, die am Morgen die Nachrichten präsentieren, mit einer gewissen Arbeitsatmosphäre, mit einer "Moderationsinsel". Zentrum des Studios ist ein großer Tisch, an dem sich die Moderatoren besser bewegen können als bisher und wo der Zuschauer wirklich dabei ist, wenn wir die Nachrichten am Morgen präsentieren. Und das Ganze soll auch ein bisschen transparenter sein.

Das bisherige Studio ist fast zehn Jahre alt und nicht mehr wirklich zeitgemäß?

Die Zeiten sind schneller und natürlich auch digitaler geworden. Ein großer Bestandteil des neuen Studios ist es auch, dass wir durch Monitore, Online-Inhalte oder Social Media-Inhalte besser präsentieren können. Und klar, das Design soll zeitgemäß sein, soll klar sein. Und trotzdem soll es am Morgen etwas Nahes haben für den Zuschauer und ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.

Sie sind nicht nur der Redaktionsleiter, sondern auch einer der Moderatoren. Ein neues Studio ist für die Moderatorinnen und Moderatoren vermutlich eine große Umstellung?

Absolut! Wir haben zwei Probewochen, in denen wir alles testen wollen. Das "Moma" ist ja eine dreieinhalbstündige Livesendung, von 5.30 bis 9.00 Uhr, in der auch hin und wieder noch etwas während der Sendung passiert. Das heißt, wir müssen sowohl eine große Routine haben, damit wir diese lange Strecke überhaupt mit vier Kameras, Regie und Moderatoren, auf den Sender bringen. Aber gleichzeitig müssen wir flexibel sein. Und wenn wir dieses ganze System, das dann wirklich über Jahre gewachsen ist, verändern, dann ist das ein Riesenakt. Zudem passiert so etwas auch nur etwa alle 8 bis 10 Jahre. Deshalb haben wir uns zwei Wochen Zeit genommen, um zu üben, zu proben und um nachzujustieren. Das findet dann unmittelbar vor dem Start statt – und da freue ich mich schon drauf!

Gleichzeitig wurde auch das Farb-Design geändert. Und da haben sich die Designer etwas ganz Besonderes einfallen lassen?

Ja, das sind echte Sonnenaufgangsfarben – das finde ich eine schöne Idee! Von ganz vielen verschiedenen Sonnenaufgängen wurden an unterschiedlichen Orten in Deutschland Fotos gemacht. Und dadurch wurde jetzt diese aufgehende Sonne, die das neue "Moma"-Logo prägt, zusammengesetzt. Wir sind das "Morgenmagazin", wir begleiten den Zuschauer in den Tag, "treffen" ihn im Prinzip auch in durchaus privaten Situationen: noch im Bett liegend, beim Zähneputzen oder beim Frühstücken. Und deshalb können wir, sowohl in der Art und Weise, wie wir die Nachrichten präsentieren, aber eben auch im Design, im Studiodesign und im Grafikdesign, ein bisschen – vielleicht sinnlicher – daherkommen. Wir sind natürlich immer noch das ZDF und immer noch das ZDF-"Morgenmagazin", aber wir haben da mehr Freiheiten, mehr Farbe, als zum Beispiel die Abendnachrichten.

Seit März hat Corona die Welt verändert. Welche Auswirkungen hat das für Sie und Ihr Team?

Das war und ist sehr stressig, vor allem, weil es ein doppelter Stress ist. Zum einen müssen wir Programm machen, gerade in diesen wichtigen Zeiten, und zum anderen müssen wir uns redaktionell anders organisieren. Mit teilweise Homeoffice, mit Vereinzelung, mit den Abstandsregeln und so weiter. Und beim Fernsehen, wo ja alles Teamarbeit ist, ist das gar nicht so einfach. Eigentlich war diese Zeit erstmal wie im Tunnel. Wir haben von Tag zu Tag und von Woche zu Woche gesendet und wussten gar nicht, wie die Situation nächste Woche sein wird. Man konnte überhaupt nicht mittel- oder langfristig planen. Viele Projekte, die wir in diesem Jahr vorhatten, habe ich relativ schnell auf Eis legen müssen. Und eigentlich ist das "Moma"-Studio das einzige Projekt, das in diesem Jahr noch stattfindet, das wirklich ganz langfristig geplant ist. Es war lange nicht klar, wann wir tatsächlich damit auf Sendung gehen können. Aber wir haben es geschafft.  

Viele Interviewpartner sind jetzt nicht mehr persönlich im Studio, sondern zugeschaltet. Macht das die Interviewsituation schwerer?

Das "Morgenmagazin" lebt von den Gesprächsgästen. Es gibt keine politische Nachrichtensendung im ZDF, die mehr Gäste hat – auch weil wir, ganz einfach, so lange senden. Wenn die Gäste jetzt plötzlich nicht mehr im Studio sind, dann ist das schon auch eine andere Sendung. Wir sind dann dazu übergegangen, nicht nur per Live-View zu schalten oder per Satellit, sondern auch per Skype, was natürlich eine andere Qualität ist, sowohl im Ton als auch im Bild. Man hat sich schnell daran gewöhnt, aber es stimmt natürlich, dass man konfrontative Interviews, allein durch den Zeitversatz, nicht so führen kann, als hätte man die Gäste im Studio. Wir kommen jetzt in die Phase, in der wir langsam wieder zum Prinzip Studiogast zurückkehren. Und das tut der Sendung auch gut.

Und dann gibt es seit März keine Zuschauer mehr. Fehlen die Ihnen?

Das "Morgenmagazin" ist eine Sendung, die transparent sein will, deshalb auch das "moma-Café". Wir sprechen ja auch mit den Zuschauern nach der Sendung, jeden Tag im "Redaktionsgespräch". Das neue Studio soll auch diese Transparenz ein bisschen symbolisieren. Das fällt seit März alles weg, wir haben kein Publikum mehr, werden es auch die nächsten Monate nicht haben. Aber wir haben dann ein neues "moma-Café" auf Sendung, denn das geht mit dem Redesign des Studios einher, was auch sehr gut gelungen ist. Und es kann gut sein, dass wir erst einmal ohne Zuschauer mit dem neuen "moma-Café" auf Sendung gehen. Dafür aber mit Musikgästen. Und auch da sind wir einfach froh, wenn wir wieder zu einer gewissen Normalität, wenn auch mit Abstand, zurückkehren können.

Wie sieht das neue "moma-Café" aus?

Es ist nicht mehr diese klassische Café-Anmutung, sondern es ist in der Tat modern. Es hat ein bisschen Lounge-Charakter, es hat einen Talk-Bereich mit Sesseln, es hat eine Bühne, die, glaube ich, schöner gestaltet ist, als die Bühne, die wir bisher hatten. Wir sind ja auch stolz auf unsere musikalischen Gäste. Nach fast zehn Jahren setzen wir einfach eine neue Note.

Vorfreude auf den ersten Tag live im neuen Studio?

Wir freuen uns sehr auf das neue Studio. Wir haben fast zwei Jahre daran gearbeitet und das kürzlich erst der Redaktion als Ganzes vorgestellt. Da war ich ein bisschen nervös, weil ich nicht wusste, wie es den Kolleginnen und Kollegen gefallen wird. Die Resonanz war sehr positiv. Ich glaube, es gefällt den allermeisten sehr, sehr gut. Also: große Vorfreude, aber auch ein bisschen Nervosität, weil wir auch in der Dramaturgie ein bisschen etwas ändern wollen. Und bei so einer langen Sendung, mit so einem großen Team, müssen ganz viele Einzelfragen noch geklärt werden. Natürlich kann es sein, dass es in den ersten Tagen auch ein bisschen "ruckelt" auf dem Sender – das mögen uns die Zuschauerinnen und Zuschauer dann verzeihen.

Das Interview führte Hermann Orgeldinger

Mehr als nur eine neue Kulisse: Das neue ZDF-"Moma"-Studio
Von Andreas Eck, Redakteur und Projektleiter Redesign ZDF-"Morgenmagazin"

Dreieinhalb Stunden aktuelle Information, Service, Sport und Kultur. Schon seit 1992 begleitet das ZDF-"Morgenmagazin" die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Tag. Live aus Berlin in einer Zeit, in der das Nachrichtengeschäft immer schneller wird. Denn neben vielen TV-Formaten wird der Nachrichtenfluss auch durch zahlreiche Onlineangebote am Morgen immer rasanter und vielfältiger.

Das ZDF-"Morgenmagazin" ist dabei wichtiger Taktgeber, hier werden die Spitzen der Politik kritisch hinterfragt  und Schlagzeilen generiert. Dreieinhalb Stunden, in denen die Redaktion mit Interviews, Berichten und Korrespondentenschalten ständig an der Fortschreibung des Nachrichtentages arbeitet. Denn anders als eine kompakte Nachrichtensendung am Abend entwickeln sich die Geschichten im Laufe der langen Sendezeit weiter: Korrespondenten können immer wieder zugeschaltet werden, wenn es News gibt, die Opposition bekommt die Möglichkeit, kritisch auf die zuvor geführten Interviews mit der Regierung zu antworten und die Experten können neu eingehende Fragen der Zuschauer beantworten.

Das "Moma" als Informationssendung am Morgen muss ständig in Bewegung bleiben, wenn es relevant und aktuell bleiben will. Deshalb arbeiten hinter und vor den Kulissen rund um die Uhr viele Kolleginnen und Kollegen, um die Zuschauer gut informiert in den Tag zu begleiten.

Mit dem neuen "Moma"-Studio und Redesign möchten wir diese Arbeitsatmosphäre jetzt sichtbar und transparenter für alle Zuschauerinnen und Zuschauer machen und damit auch die Arbeitsabläufe stärker in unserem "Moma"-Studio verankern.

Zentraler Bestandteil ist ein Arbeitstisch, an dem die Moderatoren die Zuschauer begrüßen, Interviews führen und mit ihren Laptops neue Informationen erhalten und weiterverarbeiten – so wie sie es auch rund um die Sendung tun. Sie sind keine Nachrichtensprecher, sondern aufmerksame Journalisten, die bei neuer Nachrichtenlage schnell reagieren müssen.

An diesem Tisch, der "Moderationsinsel", wird es auch immer wieder Doppelmoderationen und Übergaben an die Kollegen vom Sport und Wetter geben, sodass die Crew des "Morgenmagazins" auch vor der Kamera für die Zuschauer stärker als Team in Erscheinung tritt, das sich untereinander austauscht und ergänzt.

Das "Morgenmagazin" bleibt dabei eine Sendung, die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und deshalb im neuen Studio auch viele Perspektiven bietet. So gibt es neben dem Arbeitstisch natürlich auch wieder ein Sofa, auf dem Menschen Platz nehmen, die uns emotionale Geschichten erzählen oder neue, überraschende Blickwinkel eröffnen. Auch Gäste aus dem Kulturbereich nehmen hier Platz und berichten in entspannter Atmosphäre aus ihrem Leben.

Neben einer großen Monitorwand und weiteren kleineren Videowalls gibt es einen Touchscreen, der den Moderatoren analog zum Smartphone die Möglichkeit bietet, Inhalte aus der ZDF-Mediathek oder der neuen ZDFheute-App zu zeigen. Das klassische Fernsehen und die digitale Welt sollen hier weiter zusammenwachsen und zuschauergerecht präsentiert werden.

Auch die Farbwelt des "Morgenmagazins" wird vielfältiger. Ein neues Logo, das die Basis für die aktualisierte Grafikwelt bietet, ist mit dem "O" im "Moma" an eine aufgehende Sonne angelehnt und wird beim Opening immer wieder für die Zuschauer mit einer leichten Bewegung aufgehen. Die Farben spiegeln den Horizont der aufgehenden Sonne wieder und sollen bei aller Nüchternheit der Nachrichten ein wenig Wärme ins Studio tragen.

Im neuen "Moma"-Studio laden die Moderatoren die Zuschauer dazu ein, gemeinsam mit ihnen auf eine Reise zu gehen und neugierig auf den Tag zu schauen. Mit aktuellen Informationen, spannenden Interviews, emotionalen Momenten und einer "Moma"-Crew, die im neuen Studio als Team daran arbeitet, die Zuschauer bestens zu informieren und gut gelaunt in den Tag zu begleiten.

Das ZDF-"Morgenmagazin"

Das ZDF-"Morgenmagazin", von vielen nur kurz "Moma" genannt, bringt die Zu­schauer bereits in den frühen Morgenstunden auf den neuesten Stand: Dreieinhalb Stunden aktuelles Informationsprogramm von den politischen Themen des Tages über Wirtschaft, Kultur, Sport, Lifestyle, Service bis zu Studiogesprächen und Musik im "moma-Café". Die Live-Sendung aus dem ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin wird im wöchentlichen Wechsel mit der ARD ausgestrahlt.

Die Idee zur Sendung entstand während des Golfkriegs im Jahr 1991. ARD und ZDF wollten die Zuschauer bereits am Morgen über aktuelle Entwicklungen informieren. Seit dem Beginn der Sendung ist die Akzeptanz stetig gewachsen: Die Zahl der tägli­chen Seher – also der Zuschauer, die mindestens eine Minute pro Tag eingeschaltet haben – hat sich mehr als verdoppelt: von 1,72 Millionen auf 3,74 Millionen. Mit einem Marktanteil von 20,3 Pro­zent steht die Sendung auch 2019, gemeinsam mit dem Pendant der ARD, an der Spitze der deutschen Frühinformationspro­gramme.

Kaum eine andere Sendung im deutschen Fernsehen bietet täg­lich so viel Rundum-Information über das, was sich in Deutsch­land und der Welt aktuell tut. Das ZDF-"Morgenmagazin" liefert hintergründige und vertiefende Informationen für die Themen des Tages aus Politik und Sport, Service, Wirtschaft, Unterhaltung sowie Kultur und ist thematisch immer dem Tag voraus – das zeichnet das "Moma" aus. Damit prägt das ZDF-Ma­gazin schon am Morgen die Berichterstattung des gerade erst beginnenden Tages.

Das ZDF-"Morgenmagazin" ist eine tägliche Herausforderung für das Team, das 24 Stunden im Dienst ist für dreieinhalb Stunden Live-Sendung. Ein Netz an ZDF-Korrespondenten und Repor­tern, die innerhalb kürzester Zeit live auf dem Sender sind, macht diese Arbeit möglich. Für geplante Beiträge und Schalten spricht sich das ZDF-"Morgenmagazin" zudem eng mit anderen Redaktionen im ZDF ab. So werden Synergien geschaffen und eine sendungsübergreifende Themenplanung gewährleistet.

Neben den News zeigt das "Moma" klare Analysen und span­nende Reportagen. Im Strudel der Meinungen und Meldungen, die auch online auf die Menschen einprasseln, bietet das "Morgen­magazin" sorgfältige Berichterstattung, informierte Einordnung und sauberes journalistisches Handwerk.

Das Hauptstadtstudio, mitten im Herzen Berlins, ist als Standort der Sendung ein klarer Vorteil: Entscheidungsträger und Mei­nungsbildner aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur kommen morgens oft persönlich im Studio vorbei und liefern Meinungs-Mu­nition für die Zuschauerinnen und Zuschauer - und Statements, die verbreitet werden. Und das "moma-Café" hat sich bei interna­tionalen Künstlern aus Pop und Klassik als besondere Bühne herumgesprochen

Das "Moma" versteht sich nicht nur als tagesaktuelles Magazin, sondern auch als Innovationslabor und Talentschmiede inner­halb des ZDF. Neue Erzählformen, moderne Formate und Rubri­ken sowie der Einsatz von Social Media prägen die Sendung. Das "Moma" probiert gerne aus – und hat im Laufe der Jahre zahlrei­che journalistische Talente entdeckt und gefördert.

Statements der "Moma"-Hauptmoderatoren zum neuen Studio

Moderatorin Dunja Hayali:

"Wir senden nicht nur zeitig am frühen Morgen, sondern wir gehen auch mit der Zeit. Das neue Studio ist offen, transparent, klar und zahlt auch funktional auf unsere Stärke ein. Alle wichtigen News, gut verpackt, klar formuliert, locker rübergebracht, informativ, unterhaltsam, damit unsere Zuschauerinnen und Zuschauer gut in den Tag kommen."

Moderator Mitri Sirin:

"Beim Renovieren freut man sich auf die erste Nacht, beim neuen Studio freue ich mich auf den ersten Morgen – die erste Sendung im neuen Gewand. Und darauf, es von da an ein Stück weit auch zu meinem "Wohnzimmer” zu machen.
Neue Routinen zu entwickeln und sich von den alten zu lösen, sind die Herausforderungen dabei und auch, immer unserem Anspruch gerecht zu werden: seriös, kritisch und umfassend zu informieren. Uns, den Moderatoren, bietet das neue Studio jetzt zum Beispiel auch die Möglichkeit, Inhalte aus dem Internet leichter in die Sendung zu integrieren. Das ging zwar vorher schon, aber es war mit weitaus mehr Aufwand verbunden, was Kommunikationsprozesse anging. Nun sind wir etwas unabhängiger."

Moderatorin Harriet von Waldenfels:

"Mehr Raum sich zu bewegen, unterschiedliche Positionen, ein zentraler Tisch als Anker für die Moderatorinnen und Moderatoren, an dem während der laufenden Sendung gearbeitet werden kann – das neue Studio bietet uns einfach noch mehr Möglichkeiten. Darauf freue ich mich sehr."

Daten und Fakten

Erstes ZDF-"Morgenmagazin" am 20. Juli 1992

Erste Sendung ARD-"Morgenmagazin" am 13. Juli 1992

Produktionsorte:

1992 bis 2000: Studios Berliner Union Film, Berlin-Tempelhof.

Seit dem 20. März 2000: ZDF-Hauptstadtstudio, Berlin-Mitte

Einschaltquote ARD/ZDF-"Morgenmagazin"2019:

Marktanteil: 20,3 Prozent

Zuschauer: 3,74 Mio. Zuschauer pro Tag

Durchschnittliche Sehbeteiligung: 0,77 Mio. Zuschauer

Einschaltquote ARD/ZDF-"Morgenmagazin" im aufgelaufenen Jahr 2020 (1.1. –31.7.2020):

Marktanteil: 21,1 Prozent

Zuschauer: 4,03 Millionen Zuschauer pro Tag

Durchschnittliche Sehbeteiligung: 0,83 Mio. Zuschauer

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