Die sechs Top-Athleten mit ZDF-Sportmoderator Sven Voss. Copyright: ZDF/Tom Trabow
Die sechs Top-Athleten mit ZDF-Sportmoderator Sven Voss. Copyright: ZDF/Tom Trabow

Nicht zu stoppen

Die neue Doku-Reihe "Nicht zu stoppen" begleitet sechs jugendliche Top-Athleten verschiedener sportlicher Disziplinen auf dem Weg zu ihrem großen gemeinsamen Traum: die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020. Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink gibt den Jugendlichen Tipps für ihr persönliches Weiterkommen, ZDF-Sportmoderator Sven Voss coacht sie in Sachen Kommunikation und Selbstpräsentation. Einen überraschenden Gast-Auftritt hat außerdem Basketball-Superstar Dirk Nowitzki.

  • KIKA, Ab Montag, 22. Januar 2018, montags bis donnerstag, 20.10 Uhr

Texte

Einleitung: "Spitzensportler mit Behinderung bekommen sehr viel weniger Aufmerksamkeit"

Leonie, Nalani und Veronika. Adam, Alexander, und Daniel. Sie geben alles für den Sport und sie haben einen großen Traum – die Paralympischen Spiele. Doch der Weg ist noch weit und führt über viele Wettkämpfe, die bestanden werden müssen.  

Das Team von "Nicht zu stoppen" durfte diese sechs jungen Menschen ein Stück auf dem Weg zu ihrem Traum begleiten. Ihre Persönlichkeiten, Leidenschaft und Zielstrebigkeit berühren, die sportlichen Leistungen beeindrucken. Die Doku-Reihe soll ihre inspirierenden Geschichten erzählen, die Zuschauer mitfiebern, mitfreuen und mitleiden lassen – und ihnen dabei die Welt der Protagonisten ein Stück näherbringen. In den acht Folgen wird gezeigt, wie sie ihre Herausforderungen mit Mut und Begeisterung annehmen. Dabei wird klar, wie prägend der Sport für ihre Selbständigkeit und ihre persönliche Entwicklung im Leben ist. Denn für Spitzensportler mit und ohne Behinderung gilt gleichermaßen: Mit Durchhaltevermögen und dem richtigen Umgang mit Niederlagen ist man nicht zu stoppen.

Was viele nicht wissen, Spitzensportler mit Behinderung bekommen sehr viel weniger Aufmerksamkeit und dadurch weniger finanzielle Unterstützung durch Sportförderung und Sponsoren. Sie müssen damit leben, dass sie oftmals vor leeren Rängen kämpfen und sich dennoch immer wieder neu motivieren. Mit "Nicht zu stoppen" wollen wir ihre Durchsetzungskraft, ihren Leistungswillen und ihren Vorbildcharakter würdigen.

Gordana Großmann und Dorothee Herrmann
ZDF-Hauptredaktion Kinder und Jugend

Stab und Inhalt

Achtteilige Doku-Reihe, 2017

Buch und RegieAndreas Simon, Nils Laschin
ProduzentCaligari Entertainment
RedaktionGordana Großmann
Leitung der SendungDorothee Herrmann
LängeAcht Folgen à 25 Minuten

 

Die Doku-Reihe "Nicht zu stoppen" begleitet sechs jugendliche Top-Athleten verschiedener sportlicher Disziplinen auf dem Weg zu ihrem großen gemeinsamen Traum: die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020. Die Sportler im Alter von 14 bis 17 Jahren haben von Geburt an eine körperliche Behinderung und zeigen, welche besonderen Situationen sie im Alltag meistern müssen und zu welchen Leistungen sie imstande sind. Alle sechs Athleten verfolgen ihr ganz persönliches Ziel: Alexander ist 17 Jahre alt und will für die U23-Mannschaft bei der Rollstuhl-Basketball-WM in Kanada punkten. Nalani (16) gehört zur Spitze der Weltrangliste im Rollstuhl-Tennis und will ihren Titel bei den Soweto Open in Südafrika verteidigen. Die 17-jährige Leonie ist fest entschlossen, bei der Leichtathletik-Junioren-WM in der Schweiz weiter als vier Meter zu springen. Schwimmer Adam (16) will sich für die Weltmeisterschaft in Mexiko qualifizieren. Daniel ist 17 und möchte bei der Judo-Senioren-EM in Großbritannien unter die ersten fünf Plätze kommen. Und die 14-jährige Veronika hat den Titel der österreichischen Staatsmeisterin im Ski Alpin fest vor Augen.

Die Sportler nehmen gemeinsam an einem dreitägigen Trainingscamp an der Sporthochschule Köln teil, wo sie sich zum ersten Mal begegnen. Durch das Trainingscamp führt sie Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink, der den Jugendlichen Tipps für die Zukunft und ihr persönliches Weiterkommen gibt. ZDF-Sportmoderator Sven Voss coacht die Sportler in Sachen Kommunikation und Selbstpräsentation. Renommierte Sportwissenschaftler testen die Fitness der Protagonisten und optimieren ihre persönlichen Trainingsmethoden. Einen überraschenden Gast-Auftritt hat außerdem Basketball-Superstar Dirk Nowitzki.

Exklusiv auf ZDFtivi.de und in der tivi-App erzählen die sechs Athleten hautnah und sehr persönlich von ihrem Leben: Wo fühlen sie sich zuhause? Welche Hobbys haben sie und was bedeutet ihnen ihr Sport? Jede Folge ist bereits einen Tag vor der TV-Ausstrahlung auf den Plattformen abrufbar.

Die einzelnen Folgen

Montag, 22. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 1

Leonie trainiert jeden Tag hart für ihr Ziel, die 4-Meter-Marke im Weitsprung zu erreichen. Leonie ist halbseitig gelähmt und trainiert mit Sportlern ohne Behinderung. Skifahrerin Veronika hat eine Sehbehinderung. Zusammen mit ihrer Schwester bereitet sie sich auf die Aufnahmeprüfung für das Sportinternat Waidhofen vor. Ein Trainingstag unter zwölf Stunden kommt für den Rollstuhl-Basketballer Alexander nicht in Frage. Der U19-Nationalmannschaftskapitän hat ein klares Ziel: die Teilnahme an der U23-Rollstuhl-Basketball-WM in Toronto. Adam fehlt ein Unterarm. Er liebt das Wasser und kann sich keinen anderen Sport als Schwimmen vorstellen. Sechsmal die Woche trainiert er, denn "seine Einschränkung macht man sich immer selber", wie er sagt. Nalani ist weltweit unter den besten Rollstuhl-Tennisspielerinnen ihrer Klasse und das soll auch so bleiben. Mit ihrem Rollstuhl-E-Bike schafft sie es, unabhängig und mobil zu sein. Daniels Sehbehinderung ist der "Tunnelblick". Er kann nur einen kleinen Ausschnitt des gesamten Sehbereiches erkennen. Seine Passion ist Judo, in seiner Disziplin und Leistungsklasse gehört er zu den Besten.

Dienstag, 23. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 2

Die zweitägige Aufnahmeprüfung im Ski- und Sportinternat Waidhofen zehrt an Veronikas Nerven, ihr verletztes Sprunggelenk macht ihr zusätzlich zu schaffen. Auch bei Adam steht viel auf dem Spiel: Er trainiert für die Internationale Deutsche Schwimm-Meisterschaft in Berlin, um sich für die Weltmeisterschaften in Mexiko zu qualifizieren. Leonie ist leidenschaftliche Leichtathletin und liebt den Weitsprung. In ihrer Freizeit stellt sie sich einer anderen Herausforderung: backen. Mit dem Kuchen verabschiedet sie sich von ihrer Pfadfindergruppe, denn sie zieht nach Leverkusen, um dort auf das Sportinternat zu gehen. Judoka Daniel wohnt in einer betreuten Wohngemeinschaft und geht auf ein Gymnasium für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche. Eins ist dem Sportler ganz wichtig: seinen Alltag selbstständig zu leben – so fährt er allein zur Schule, seit über sieben Jahren. Daniel trainiert für die Judo-Europameisterschaft in England mit Erwachsenen. Und Nalani, Schweizer Meisterin im Rollstuhl-Tennis, trainiert für die Soweto Open in Südafrika. Dass sie ihre Ziele erreichen kann, hat maßgeblich mit ihrem Trainer zu tun, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Rollstuhl-Basketball ist Alexanders Leben: Schon beim ersten Training war klar, dass er an die Spitze will. Um immer besser zu werden, besucht er seit einem Jahr ein Sportinternat.

Mittwoch, 24. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 3

Leonie zieht nach Leverkusen, um dort zur Schule zu gehen und zu trainieren. Ihre beste Freundin hat ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sportinternat Leverkusen begonnen und zieht mit Leonie zusammen. Veronika wartet ungeduldig auf das Ergebnis ihrer Aufnahmeprüfung im Ski- und Sportinternat. Der Bänderriss sorgte für Minuspunkte. Hat sie bestanden? Daniel feiert ein Grillfest mit seinen besten Freunden, die dafür sorgen, dass ihm nie langweilig wird. Sie motivieren ihn, damit er sich mit voller Konzentration auf seine erste Senioren-Judo-Europameisterschaft vorbereiten kann. Sich vom Sport zu erholen ist ganz wichtig für Adam. Schon fast verrückt: Der Leistungssportler erholt sich vom Schwimmen beim Schwimmen. Der Sport hat Nalani gezeigt, was wirklich wichtig ist: Ehrgeiz und Glaube an sich selbst. Die 16-jährige schreckt weder vor Reiten noch vor Reisen um die Welt zurück, denn wer gewinnen will, muss etwas wagen. Für Alexander heißt es: Training, Training, Training! Mit Disziplin und Ausdauer stählt er seinen Körper, um für die Basketball-WM in Toronto in Topform zu kommen. Und: Es geht gemeinsam ins Trainingscamp nach Köln. Dort erwartet die Athleten ein spannendes Programm mit Überraschungen.

Donnerstag, 25. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 4

Tag 1 im Trainingscamp an der Sporthochschule in Köln: Camp-Leiter Julius Brink freut sich auf seine sechs Schützlinge. ZDF-Sportstudio-Moderator Sven Voss verrät Tipps und Tricks für Interviews – von der Liveschaltung bis zum persönlichen Interview auf Englisch. Außerdem nehmen die sechs jugendlichen Sportler an einem professionellen Fotoshooting teil und müssen sich leistungsdiagnostischen Tests stellen.

Montag, 29. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 5

Die sechs Athleten müssen sich weiterhin leistungsdiagnostischen Tests mit Wissenschaftlern der Sporthochschule stellen. Damit können Schwächen identifiziert und das Training optimiert werden – die Sportler gehen dabei bis an ihre Grenzen. Diesmal auf dem Programm: der Check von Daniels Maximalkraft. Schwimm-Ass Adam steht weiter unter Beobachtung: Was sagen seine Blutwerte über seinen Fitnesszustand aus? Und bei Nalani und Alexander stehen Sprint und Beschleunigung auf dem Aufgabenzettel.

Dienstag, 30. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 6

Die Athleten machen sich auf den Weg zu ihren Turnieren und Meisterschaften. Bei Schwimmer Adam in Berlin ist volle Konzentration gefordert, denn er muss seine letzte Chance zur WM-Qualifikation nutzen. In Österreich stimmt sich Skiläuferin Veronika auf die österreichischen Staatsmeisterschaften der Körper- und Sehbehinderten ein. Aber nach dem ersten Durchgang liegt die Leistung unter den Erwartungen. In Kanada steht die WM der U23-Rollstuhl-Basketballer auf dem Plan. Jüngster Teilnehmer: Alexander. Nun heißt es 14 Tage lang jeden Tag Training und ein Spiel. Leonie ist in der Schweiz bei der Junioren-Leichtathletik-Weltmeisterschaft und wird freudig überrascht. Judoka Daniel will bei seiner ersten EM mindestens unter die ersten fünf. Doch hier kämpfen Senioren mit großer Erfahrung. Wird er in seiner Gewichtsklasse gewinnen können? Und Nalani ist gemeinsam mit ihrem Vater und Bruder auf dem Weg nach Südafrika zu den Soweto Open im Tennis.

Mittwoch, 31. Januar 2018, 20.10 Uhr
Folge 7

Adam ist bei den Internationalen Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin. Er muss in der Disziplin 100 Meter Schmetterling unter 1:04 Minuten schwimmen, um eine Chance auf die WM in Mexiko zu haben. Wird er es schaffen? Auch Judoka Daniel zittert bei der Senioren-EM in Großbritannien vor der Herausforderung, sich in der neuen Klasse zu behaupten. Sein Magen macht Probleme – zu viel Stress. Bei einem entscheidenden Wettkampf gibt er alles. Doch Daniels Gegner aus Frankreich ist schnell und hochmotiviert. Hat er eine Chance? Tennisspielerin Nalani ist im südafrikanischen Soweto. Ihr geht es dort nicht nur um die Titelverteidigung bei einem Turnier: Sie besucht eine Stiftung, die auf Kinder mit körperlichen Behinderungen ausgerichtet ist. Nalanis Eindrücke helfen ihr, ihre eigene geplante Stiftung in Indien zu verwirklichen. In der Schweiz findet die Jugend-WM der Leichtathleten statt. Leonie wurde in ihrer Leistungsklasse im letzten Jahr Zweite, will aber diesmal vor allem eine persönliche Bestleistung schaffen: beim Weitsprung endlich die Vier-Meter-Marke knacken. Basketballer Alexander ist bei der U23-WM in Toronto. Die nächste große Herausforderung: das Spiel England – Deutschland. Veronika steht vor dem zweiten und damit alles entscheidenden Durchgang bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Ski Alpin: Wird sie sich den Titel holen?

Donnerstag, 1. Februar 2018, 20.10 Uhr
Folge 8

In Würzburg wartet auf Basketballer Alexander eine riesige Überraschung. Sein größter Wunsch geht in Erfüllung: einmal Superstar und Idol Dirk Nowitzki zu treffen. Veronika erlebt heute einen anderen Adrenalinkick: Sie macht beim Bungee-Jumping mit. Und es gibt ein freudiges Wiedersehen in Köln. Die sechs Sportler treffen sich, um eine Sommerparty zu feiern.

"Von diesen jungen Menschen habe ich einiges gelernt"
Statements von ZDF-Moderator Sven Voss und den Protagonisten

Sven Voss, ZDF-Sportmoderator
"Das Projekt zu unterstützen, ist mir eine große Ehre. Ehrgeiz, Disziplin, Leidenschaft – das bringen die jungen Athletinnen und Athleten alle mit. Beeindruckt hat mich besonders, wie sie alles aufgesaugt und umgesetzt haben, was die anderen Coaches und ich ihnen mit auf den Weg gegeben haben. Von diesen jungen Menschen habe auch ich einiges gelernt. Mit welcher Härte und Kreativität sie gegen ihre Handicaps ankämpfen, um letztlich das Beste aus ihrem Körper rauszuholen, das ist bemerkenswert. Ich drücke ihnen die Daumen und bin mir sicher, dass ich irgendwann den einen oder anderen als Sieger wieder vor dem Mikro haben werde, um ihn zu interviewen. Denn sie sind nicht zu stoppen." 

Adam, Schwimmer
"Für mich selbst nehme ich eine Menge neuer Erfahrungen mit und freue mich darüber, eine Menge interessanter Leute kennengelernt zu haben. Und erleben zu dürfen, wie so eine Produktion funktioniert und wie viel Arbeit es tatsächlich kostet. Ich würde es immer wieder machen".

Leonie, Leichtathletin
"Ich habe beim Dreh die Erfahrung gemacht, wie toll es ist, andere Sportler kennenzulernen und neue Freundschaften schließen zu können. Außerdem habe ich erfahren, wie der Sport verbinden kann."

Veronika, Skiläuferin
"Es war schön, auch andere Jugendliche zu treffen, die ich ohne die Sendung nie kennengelernt hätte – denn alle anderen betreiben ja keine Wintersportart. Leider werden wir auch nie bei den Paralympics zusammenkommen. Doch ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben."

Nalani, Tennisspielerin
"Es war mega. Wir hatten eine superschöne Zeit zusammen. Es war interessant, auch mal einen Einblick in die Sportarten der anderen zu kriegen. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und sind jetzt gute Freunde geworden."

Daniel, Judoka
"Durch die anderen Sportler habe ich noch einmal vor Augen geführt bekommen, wie 'normal' Menschen mit einer Behinderung doch sind, und dass der Sport den Menschen nicht nur physisch, sondern vor allem psychisch sehr viel bringt. Die anderen Sportler waren alle super sympathisch und haben mir Hoffnung gegeben, dass der Behindertensport eine Zukunft hat, in der man ihn nicht mehr so sehr vom normalen Sport unterscheidet."

Alexander, Basketballer
"Ich persönlich nehme alle schönen Momente mit, welche ich bei allen Drehs mit dem Team, aber auch den anderen Protagonisten erleben durfte. Für mich war es eine Ehre, mit diesen fünf anderen talentierten jungen Sportlern dieses Projekt verwirklichen zu dürfen. Dabei war der Unterschied zwischen den Sportarten kaum zu spüren, da der Grundgedanke des Leistungssports uns von Anfang an verbunden hat. Ich hoffe, wir bleiben alle in Kontakt. Ich werde mich, auch mit Abstand auf die Sendung, an viele schöne Erlebnisse erinnern."

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