Copyright: ZDF/Thorsten Czart
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Terra X: Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Drei neue Folgen im Herbst 2021

Wie elementar Bildung und Wissenschaft für das menschliche Überleben sind, zeigt Dirk Steffens in drei Folgen "Terra X: Faszination Erde" auf eindringliche Weise: Der Mensch und viele andere Mitbewohner haben nur dann eine Zukunft, wenn wir der noch existierenden Artenvielfalt Spielraum für Anpassungen an unsere immer größeren Eingriffe in Natur und Umwelt lassen – weil im Riesenorganismus Erde alles mit allem zusammenhängt.

  • ZDF, Ab Sonntag, 14. November 2021, 19.30 Uhr im ZDF
  • ZDF Mediathek, Jeweils mittwochs vor TV-Ausstrahlung in der ZDFmediathek

Texte

Extreme Welten – das unsichtbare Netzwerk

Sonntag, 14. November 2021, 19.30 Uhr

Autoren: Iris Zink, Frank Siegwart
Redaktionsleitung: Christiane Götz-Sobel
Länge: 45 Minuten

Die Lebensräume der Erde sind geprägt von Extremen und könnten unterschiedlicher kaum sein. Sie erscheinen auf den ersten Blick wie verschiedene Welten. Die Wissenschaft beginnt erst allmählich zu enthüllen, wie buchstäblich alles mit allem verbunden ist, wie dieser Super-Organismus Erde funktioniert – und welch überraschende Abhängigkeiten es zwischen extremen Lebensräumen gibt.

Dirk Steffens begibt sich auf die Spur eines unscheinbaren Organismus, der Einfluss auf das Schicksal der ganzen Welt hat: Es ist eine Kieselalge, deren Bedeutung lange unterschätzt wurde. Sie ist für einen erheblichen Anteil des Sauerstoffs in der Atmosphäre verantwortlich. Seit Jahrmillionen sammelt sie sich in Massen auf dem Meeresgrund. Tektonische Veränderungen unseres Planeten bringen ihre Überreste an die Überfläche. Gewaltigen Umwälzungen ist es zu verdanken, dass ihre mineralischen Bestandteile sich heute im Sand der Sahara finden, der dadurch reich an Nährstoffen ist. Die gewaltigen Kräfte in der Atmosphäre verfrachten den Sand bis in den Dschungel Südamerikas. Dort ist er das Lebenselixier üppiger tropischer Wälder. Wer die Wege der Kieselalge verfolgt, erfährt, wie eisige Welten, staubtrockene Wüsten und regenreiche Wälder durch ein unsichtbares Netzwerk verbunden sind und die weshalb die eine Welt nicht ohne die anderen bestehen kann.

Dirk Steffens beginnt seine Reise auf den Spuren der Kieselalgen rund um Gletscher in der Arktis und verfolgt den Weg bis ins Meer zu reichen Unterwasserwelten.

Überleben – Planet im Wandel

Sonntag, 21. November 2021, 19.30 Uhr

Autoren: Elisabeth zu Eulenburg, Iris Zink
Redaktionsleitung: Christiane Götz-Sobel
Länge: 45 Minuten

Die Erde wandelt stetig ihr Gesicht. Sie stellt damit ihre Bewohner vor immer neue Herausforderungen. Manche Veränderungen sind so dramatisch, dass das Leben an seine Grenzen gerät.

Die Entwicklung der Vielfalt auf unserem Planeten ist eine Erfolgsgeschichte. Anpassungen an extreme, manchmal selbst lebensfeindlich anmutende Bedingungen sind eine Möglichkeit. Doch die stößt an ihre Grenzen, wenn Veränderungen zu rasch erfolgen. Eine weitere Strategie, mit der das Leben dem steten Wandel der Natur begegnet, ist Mobilität.

Dirk Steffens folgt unterschiedlichsten Tieren auf ihren Wegen. Wir werden Zeuge gewaltiger Tierwanderungen in den Savannen Afrikas wie den Eiswelten der Arktis. Allen Wanderern ist eines gemeinsam: sie sind immer auf der Suche nach den besten Überlebensbedingungen. Affen unternehmen regelrechte Dschungelexpeditionen, um im Regenwald Nahrung zu finden, die dort nicht so üppig ist, wie es den Anschein hat. Und ein kleiner Vogel fliegt jedes Jahr zweimal von Pol zu Pol, um zu überleben. 

Dirk Steffens zeigt auf eindringliche Weise, dass viele unserer Mitbewohner auf dem Planeten nur dann eine Zukunft haben, wenn wir ihnen den Raum lassen, den sie brauchen, um auf Veränderungen ihrer Lebensräume zu reagieren.

Die Zähmung des wilden Planeten

Sonntag, 28. November 2021, 19.30 Uhr

Autoren: Tobias Schultes, Christine Haak
Redaktionsleitung: Christiane Götz-Sobel
Länge: 45 Minuten

Dirk Steffens stellt sich im dritten Teil von "Faszination Erde" der drängendsten Frage unserer Zeit: Haben wir Möglichkeiten, der wachsenden Dynamik des Planeten entgegenzutreten? Das Leben hat bisher immer wieder einen Weg gefunden, große Veränderungen und sogar Katastrophen in der Vergangenheit zu bestehen.

Manche Tiere, wie die Elefanten des Regenwaldes, haben die Fähigkeit entwickelt, ihren undurchdringlichen Lebensraum selbst zu gestalten und ihn so für sich auf Dauer zu erhalten. Termiten in der Wüste bauen eigene mannshohe Wohnwelten, um sich von den widrigen Bedingungen ihrer Umgebung unabhängig zu machen. Neben der biologischen Anpassung wurde schließlich die Fähigkeit, Erfahrungen von Generation zu Generation weiterzugeben, zu einer Erfolgsstrategie. Dirk Steffens beobachtet, zu welchen Fertigkeiten es unsere nahen Verwandten, Gorillas und Schimpansen, gebracht haben.

Derjenige, der es jedoch als einziges Tier geschafft hat, alle Lebensräume zu zähmen, sich alle Welten der Erde zu eigen zu machen, ist der Mensch. Städte und Zivilisation helfen ihm, den wilden Planeten zu bändigen. Doch durch unseren immensen Energiehunger scheint uns die Herrschaft zu entgleiten. Die Veränderungen, die wir bewirken, bedrohen die Erde. Was können wir der neuen Dimension des Wandels mit unseren besonderen Fähigkeiten entgegenstellen? 

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