Der ZDF-Fernsehrat in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski
Der ZDF-Fernsehrat in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski

ZDF-Fernsehrat in Berlin

Am Freitag, 15. Dezember 2017, traf sich in Berlin der ZDF-Fernsehrat zur 7. Sitzung der XV. Amtsperiode. Die Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme und ZDF-Intendant Thomas Bellut stellten sich im Anschluss an die Plenarsitzung den Fragen der Presse.

 

Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Pressekonferenz:

Texte

Fernsehrat verabschiedet ZDF-Haushaltsplan 2018

Der ZDF-Fernsehrat hat am Freitag in Berlin den Haushaltsplan des Senders für 2018 einstimmig genehmigt. Die Gesamtaufwendungen des ZDF steigen auf 2,374 Mrd. Euro. Ein Fehlbetrag von 116 Mio. Euro im Jahr 2018 kann aus der Rücklage finanziert werden. Die mittelfristige Finanzplanung des ZDF sieht vor, die laufende Beitragsperiode (2017 bis 2020) mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

In seiner Haushaltsrede erklärte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, das ZDF sei im zu Ende gehenden Jahr mit deutlichem Abstand der erfolgreichste deutsche TV-Sender. Bellut: "Die Zuschauer spüren, wenn man nur eins will: gute Programme, gute Inhalte. Eine Bestätigung dafür sind auch die mehr als 220 Preise, die wir 2017 dafür bekommen haben." 2018 werde das ZDF seine Informationsangebote im Netz weiter verbessern und in die Qualität seiner Programmangebote investieren.

Bei den massiven Einsparungen im Personalbereich sei das ZDF im Plan, sagte Bellut und ergänzte: "Mehr geht nicht ohne spürbare Abstriche in der Qualität unserer Programme. Wir verkraften den Abbau von zehn Prozent unserer Belegschaft, aber wir stoßen in einigen Bereichen an unsere Grenzen. Wir haben uns in den letzten fünf Jahren in der Struktur erheblich reformiert, eine ganze Direktion abgeschafft, Studios zusammengelegt, neue effektivere Einheiten geschaffen wie Morgen- und Mittagsmagazin hier in Berlin und vieles mehr. Auf dem Tisch liegen weitreichende Pläne für eine bessere Zusammenarbeit mit der ARD."

https://zdf.de/zdfunternehmen/grundlagen-haushalt-100.html

Ansprechpartner: Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind ab 15.00 Uhr erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdffernsehrat

Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

ZDFneo: Höchste Zugewinne unter allen etablierten Fernsehsendern / Intendant Bellut: "Serienkompetenz und anspruchsvolle Unterhaltung"

Mit starkem Wachstum sowohl beim Gesamtpublikum als auch bei den 14- bis 49-Jährigen zählt ZDFneo im Jahr 2017 zu den Gewinnern im deutschen Fernsehmarkt. "Mit großer Kompetenz für Serien, die die Lebenswirklichkeit junger Menschen authentisch abbilden, und einem anspruchsvollen Unterhaltungsangebot ist ZDFneo in der Zielgruppe angekommen", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Berlin.

Durchschnittlich 6,35 Millionen Menschen nutzen täglich das ZDFneo-Programmangebot. Im aufgelaufenen Jahr erreicht der Sender einen Marktanteil von 1,8 Prozent in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen und 2,9 Prozent bei den Zuschauern ab drei Jahren. ZDFneo hat damit die höchsten Zugewinne unter allen etablierten Sendern, erreicht eine Position unter den zehn besteingeschalteten in Deutschland und trägt zur Verjüngung der ZDF-Programmfamilie bei.

Im fiktionalen Bereich stehen eigene Auftragsproduktionen wie "Blaumacher", "Bruder – Schwarze Macht" und "Lobbyistin" für den Anspruch, gesellschaftlich relevante und generationsübergreifende Themen anzusprechen. Serien wie "Sylvia's Cats" oder "Countdown Copenhagen" bilden den Auftakt des ZDFneo-Engagements bei europäischen Koproduktionen. Beim Lizenzankauf setzt ZDFneo vor allem auf die deutsche Erstausstrahlung europäischer Serien – wie bei "The Coroner", "Agatha Raisin" oder "Candice Renoir" oft mit starken weiblichen Hauptrollen. Eigene Serienprojekte wie "Parfum", neue Sitcoms und weitere europäische Koproduktionen stehen auch für 2018 auf dem Programm.

Im Show-Bereich setzt ZDFneo weiter auf das "NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann" als Programmmarke mit starker crossmedialer Präsenz: Die Sendung erreicht im zweiten Halbjahr 2017 durchschnittlich 240.000 Abrufe und ist damit die erfolgreichste ZDFneo-Sendung in der ZDFmediathek. Auf ein positives Zuschauer-Feedback stieß auch Michael Kesslers Talkformat "Sitzheizung gibt's nicht" mit prominenten Gästen wie Bastian Pastewka oder Annette Frier. Neue Programmideen sollen auch 2018 das gewachsene Interesse und die Online-Bindung junger Zuschauer weiter stärken.

Im Bereich Factual war ZDFneo besonders im Vorfeld der Bundestagswahl aktiv. Reihen wie "Volksvertreter" mit Jo Schück oder "Manipuliert" mit Sascha Lobo ermöglichen einem jüngeren Publikum einen Zugang zu politischen Diskussionen und demokratischer Willensbildung.

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Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

Immer mehr Frauen in ZDF-Leitungsfunktionen / ZDF-Intendant Bellut: "Förderung von Mitarbeiterinnen weiter vorantreiben"

Die Zahl von Frauen in Leitungsfunktionen ist im ZDF erneut gestiegen. "Der Wert liegt aktuell bei 40,3 Prozent. Diese überdurchschnittliche Zahl belegt, dass die Förderung von Mitarbeiterinnen im ZDF erfolgreich ist", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut am Freitag vor dem Fernsehrat in Berlin zur Vorstellung des Erfahrungsberichts der Gleichstellungsbeauftragten Marita Lewening.

Bereits Anfang 2017 hatte sich das ZDF als Reaktion auf die Ergebnisse einer von ZDF und ARD in Auftrag gegebenen Studie "Gender und Fernsehfilm" verpflichtet, konkrete Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen in der Branche zu fördern und Barrieren, die der Chancengleichheit entgegenstehen, zu beseitigen. Zudem unterstützte das ZDF unlängst eine Studie zur Audiovisuellen Diversität, die die Präsenz der Geschlechter auf dem Bildschirm analysiert.

Auch ohne fest definierte Quote ist der Sender damit intern erfolgreich: In der Programmdirektion hat das ZDF bereits eine paritätische Besetzung von Führungspositionen erreicht. Der ZDF-Intendant kündigte an, diesen Prozess weiter voranzutreiben. Insgesamt liegt die Beschäftigungsquote von Frauen im ZDF bei 50,8 Prozent. Seit zehn Jahren gibt es damit ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern im Unternehmen.

Link zur Studie "Gender und Fernsehfilm": http://ly.zdf.de/08i/

Link zur Studie "Audiovisuelle Diversität – Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen in Deutschland": http://ly.zdf.de/EyBh/

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Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

ZDF-Programm spiegelt die Vielfalt des Sports / Intendant Bellut: "Attraktives Rechte-Portfolio mit neuen Wettbewerben für 2018"

Spitzen-, Breiten- und Behindertensport hatten 2017 einen unverzichtbaren Platz im ZDF-Programm. Neben der unterhaltenden wurde so auch der gesellschaftlich bedeutenden Funktion des Sports als Vermittler von Werten wie Respekt, Toleranz, Fairness und Integration Rechnung getragen.

"Auch 2018 verfügt das ZDF trotz einer veränderten Wettbewerbssituation über ein attraktives Sportrechte-Portfolio, zu dem unter anderem die Olympischen Winterspiele, die Paralympics, die Fußball-WM und die European Championships gehören. Das ZDF wird weiterhin den Sport in seiner Vielfalt abbilden und die von den Zuschauerinnen und Zuschauern erwartete Berichterstattung zu gegenüber den Beitragszahlern vertretbaren Bedingungen sicherstellen", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor den Fernsehrat in Berlin.

Neue Wettbewerbe bereichern das Sportangebot des ZDF, unter anderem die von der UEFA neu geschaffene Nations League, für die ZDF und ARD für die Jahre 2018 bis 2022 die exklusiven Übertragungsrechte erworben haben. Ein für die Zuschauer besonders interessanter Multi-Sportevent sind die im August 2018 erstmals stattfindenden European Championships: Sieben große Sportverbände richten zeitgleich ihre Europameisterschaften aus. An 13 verschiedenen Sportstätten werden mehr als 4.500 Athleten in 151 unterschiedlichen Wettbewerben erwartet. Neben der Leichtathletik-EM in Berlin gehören dazu Schwimmen, Radrennen, Rudern, Triathlon, Golf und Turnen. Das ZDF wird im täglichen Wechsel mit der ARD großflächig im Hauptprogramm und online berichten.

Das ZDF-Sportjahr 2017 war geprägt durch Live-Sportereignisse wie Confed Cup, U21-EM und Fußball-EM der Frauen, aber auch durch Wettbewerbe wie Leichtathletik-WM, Reiten, Beachvolleyball und ein breites Wintersport-Angebot.  Daneben wurden in vielen begleitenden Reportagen und Dokumentationen die Veranstaltungsorte vorgestellt, aber auch kritische Seiten des Sports wie Doping beleuchtet. Durch die neue Produktionsform der Fußballwettbewerbe, die "Centralized Production" aus einem mit der ARD gemeinsam genutzten Sendestudio im Inland, wurden Ressourcen optimal verzahnt und genutzt.

Die im ZDF ausgestrahlten Endspiele der U21-EM und des Confed Cups waren mit 8,70 Millionen und 30,2 Prozent bzw. 14,86 Millionen und 42,7 Prozent Marktanteil die besteingeschalteten Finals der jeweiligen Turniergeschichte. Bei der Frauen-Fußball-EM aus den Niederlanden erreichte das ZDF im Durchschnitt 3,42 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 17,9 Prozent. Die Leichtathletikberichterstattung des ZDF aus London interessierte durchschnittlich 3,14 Millionen bei einem Marktanteil von 16,5 Prozent. Erfolgreichste Wintersport-Disziplin war mit 3,89 Millionen (24,4 Prozent) erneut Biathlon. Als Ergänzung wurden zahlreiche Wettbewerbe live und in voller Länge online im ZDF-Livestream übertragen.

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Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

ARTE: Führende Plattform des interkulturellen Dialogs mit Bestwert / ZDF-Intendant: "Unverzichtbares Medium der deutsch-französischen Verständigung"

Mit einem Marktanteil von 1,1 Prozent erreicht das europäische Kulturprogramm ARTE im 25. Jahr seines Bestehens seinen bisherigen Bestwert. "In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Fliehkräfte in Europa zunehmen, erweist sich ARTE als unverzichtbares Medium  der deutsch-französischen Verständigung. Die ZDF/ARTE-Koordination ist ein wesentlicher Motor dieser Entwicklung", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Berlin.

ARTE verfolgte auch im Jahr 2017 seine Strategie des interkulturellen Dialogs konsequent weiter und hat sein Angebot "ARTE Europa" ausgebaut: Neben der Ausstrahlung auf Deutsch und Französisch bietet der Sender seit 2015 Programme online mit Untertiteln in Englisch und Spanisch an. 2016 kam Polnisch hinzu; im Sommer 2018 folgt Italienisch.

Nach der Zusammenführung der ARTE+7-Mediathek mit fünf thematischen Plattformen zu einer Videoplattform konnte das Digitalangebot des Senders mit 49,8 Millionen Abrufen im September 2017 einen Rekordwert verbuchen. Auch in den sozialen Medien steigerte ARTE seine Reichweite: Mit Stand 31. Oktober 2017 hatte der Sender 1,8 Millionen Twitter-Follower und 4,9 Millionen Facebook-Fans. Die ARTE-App erzielte mit 7,4 Millionen Visits im Oktober 2017 einen Spitzenwert.

Seit März 2017 zeigt die werktägliche Programmleiste "Re:" Europa aus der Perspektive seiner Bewohner. Die jeweils 30-minütigen Reportagen erreichen in Deutschland einen durchschnittlichen Marktanteil von 0,6 Prozent, in der Mittagswiederholung durchschnittlich 1,0 Prozent. Den größten Zuschauerzuspruch hatte mit 1,5 Prozent die Sendung über "Deutsche Kämpfer gegen den IS" am 15. Mai. Die ZDF/ARTE-Dokumentation "Präsident Donald Trump" zur Präsidentenwahl in den USA stieß auf außerordentliches Interesse und erreichte in Deutschland und Frankreich insgesamt 2,8 Millionen Zuschauer. Weitere Programmerfolge 2017 waren eine Filmreihe zum 100. Gründungsjubiläum der UFA, klassische Musikangebote wie zum Beispiel Anna Netrebko als "Aida" von den Salzburger Festspielen sowie der Sommerschwerpunkt "Summer of Fish 'n' Chips", der augenzwinkernde ARTE-Kommentar zum Brexit.

Auf Initiative des ZDF will ARTE im Jahr 2018 angesichts der wachsenden Konkurrenz durch Streaminganbieter einen Koproduktions-Verbund Dokumentarfilm/Dokumentation mit dem Ziel einrichten, wettbewerbsfähige deutsch-französische Koproduktionen zu fördern und ARTE als führende Plattform des interkulturellen Dialogs zu stärken.

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Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

ZDF-Intendant: funk ist innovative Marke mit starken Formaten / Bereits 20 Prozent der Zielgruppe kennen ARD/ZDF-Content-Netzwerk

Das im Oktober 2016 gestartete ARD/ZDF-Content-Netzwerk funk verzeichnet ein erfolgreiches erstes Jahr: Bereits 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kennen das digitale Angebot. funk bietet inzwischen mehr als 60 Formate an.

Vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 generierten alle funk-Formate rund 292 Millionen Views auf YouTube und zirka 102 Millionen Views auf Facebook. Alle funk-Kanäle zusammen haben rund 4,7 Millionen Abonnements auf YouTube und etwa 650.000 Likes bei Facebook.

"Die ersten zwölf Monate zeigen, dass funk als innovative Marke mit starken Formaten sein Publikum erreicht. Das Angebot ist die erfolgreiche Übersetzung eines informierenden und unterhaltenden öffentlich-rechtlichen Programms in die Netzwelt", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Berlin. Im ZDF, das ein Drittel der Zulieferungen zu funk beisteuert, befinden sich derzeit 14 Formate in Entwicklung.

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Berlin, 15. Dezember 2017
ZDF Presse und Information

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