ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.
ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.

ZDF-Fernsehrat in Mainz

Am Freitag, 29. Juni 2018, traf sich in Mainz der ZDF-Fernsehrat zur 9. Sitzung der XV. Amtsperiode. Die Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme und ZDF-Intendant Thomas Bellut stellten sich im Anschluss an die Plenarsitzung den Fragen der Presse.

Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Pressekonferenz:

Texte

ZDF-Fernsehrat bestätigt Vorsitzende und Stellvertreter - Gremium unterstreicht die Unabhängigkeit seiner Mitglieder

Zur Hälfte der XV. Amtsperiode hat das Gremium gemäß seiner Geschäftsordnung die Ämter der Vorsitzenden und der Stellvertretenden Vorsitzenden neu gewählt. Dabei wurde Marlehn Thieme als Vorsitzende des Fernsehrates bestätigt. Von 52 abgegebenen Stimmen erhielt sie 45 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme.

Auch der erste Stellvertretende Vorsitzende Wilhelm Schmidt sowie die weiteren Stellvertreter Cornelia Füllkrug-Weitzel und Dr. Achim Dercks wurden bestätigt. Sie bilden zusammen mit der Vorsitzenden das Präsidium.

Der Fernsehrat hatte zudem über das Erlöschen der Mitgliedschaft zweier Mitglieder zu entscheiden. Marlies Jensen als Vertreterin aus dem Bereich „Senioren, Familie, Frauen und Jugend“ aus dem Land Brandenburg sowie Claudia Bokel als Vertreterin des Deutschen Olympischen Sportbundes waren jeweils von ihren entsendenden Organisationen abberufen worden. Hierzu hat der Fernsehrat festgestellt, dass die hohen staatsvertraglichen Voraussetzungen für eine Abberufung in beiden Fällen nicht gegeben sind. Damit gehören Frau Jensen und Frau Bokel dem Fernsehrat weiterhin an.

Der novellierte ZDF-Staatsvertrag, der seit 1. Januar 2016 in Kraft ist,  sieht eine Stärkung der Unabhängigkeit der Fernsehratsmitglieder vor. Grundsätzlich beträgt die Amtszeit der Mitglieder des Fernsehrates vier Jahre. Der Gesetzgeber hat in § 21 Abs. 6 Satz 3 ZDF-Staatsvertrag einen abschließenden Katalog von Gründen vorgesehen, nach denen die Mitgliedschaft im Fernsehrat erlischt. Eine Abberufung "aus wichtigem Grund" ist vor diesem Hintergrund im Sinne der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes eng auszulegen, um die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit der Fernsehratsmitglieder zu garantieren.

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Pressekontakt:
Sekretariate ZDF-Fernseh- und Verwaltungsrat
Ansprechpartner: Jan Holub
Telefon 06131 – 70 -12011

Mainz, 29. Juni 2018
ZDF Presse und Information

Das ZDF in der digitalen Welt - Intendant Bellut: "Mediathek wird gleichwertiger Verbreitungsweg"

"Das ZDF ist auf seinem Weg in die digitale Zukunft gut auf Kurs", so bilanziert Intendant Dr. Thomas Bellut seinen Bericht über Aktivitäten und strategische Überlegungen des ZDF jenseits der linearen Programme. Vor dem ZDF-Fernsehrat erklärte Bellut in Mainz, die Netzangebote seien nicht länger ein Anhängsel des linearen Fernsehens. Sie haben sich zu einem eigenständigen, mittelfristig gleichwertigen Verbreitungsweg entwickelt. Daher, so Bellut, werde das ZDF seine Mediathek inhaltlich und technologisch weiter stärken.

Bellut: "In Zeiten von Streamingdiensten und Video-on-Demand-Angeboten bewegen sich immer mehr Zuschauer und Nutzer in der digitalen Welt. Sie empfangen Nachrichten zuerst auf dem Handy, schauen ganze Staffeln ihrer Lieblingsserien am Stück und holen sich Programm-Tipps in den sozialen Medien. Um diese Zielgruppen weiter erreichen zu können, müssen wir die non-linearen Angebote ausbauen." Auch die Präsenz auf Drittplattformen spiele dabei eine wichtige Rolle. Bellut begrüßte in dem Zusammenhang noch einmal die Einigung der Länder über einen neuen Telemedienauftrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die vorausgegangene Verständigung mit den Verlegern. Bellut: "Die alten Regeln gibt es seit mehr als zehn Jahren, es hat sich viel getan. Wenn das ZDF etwa seinen Auftrag im Informationsbereich erfüllen soll, muss es über seine Websites und auf Social-Media-Plattformen stärkere Präsenz zeigen. Dafür bekommen wir jetzt mehr Freiheit und können zeitgemäße Angebote im Netz machen."

Mit der heute.de und der heute-App bietet das ZDF bereits ein speziell auf die Informationsbedürfnisse des online-affinen Publikums ausgerichtetes Angebot. Redaktionelle Strukturen und technische Rahmenbedingungen werden dieser Aufgabe angepasst. Mit ungewöhnlichen Serien wie "Bad Banks" oder "Ku'damm 59" hat das ZDF attraktive fiktionale Programmangebote, die in der ZDFmediathek ein zusätzliches Publikum erreichen. Mit der Gründung der European Coproduction Alliance hat das ZDF darüber hinaus Anfang Mai mit den großen öffentlich-rechtlichen europäischen Sendern France Télévision und RAI vereinbart, sich über Koproduktionen für Serien auszutauschen und damit die eigene Position im Wettbewerb zu stärken.

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Mainz, 29. Juni 2018
ZDF Presse und Information

3sat erfolgreich beim Publikum - ZDF-Intendant Bellut: "Tiefgang statt Oberflächlichkeit"

Mit besonderen Programmakzenten unterstreicht der Drei-Länder-Sender seine Rolle als führender Kulturkanal im deutschsprachigen Raum. Unter anderem zeigt 3sat im Oktober in Erstausstrahlung eine Koproduktion mit "Terra X" zur Geschichte der Juden und des Antisemitismus in Europa. "In einer immer komplexeren Welt hilft 3sat den Blick zu weiten. Der Sender greift die relevanten Themen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik auf und geht den Dingen auf den Grund. Tiefgang statt Oberflächlichkeit – dieses Senderprofil schätzen immer mehr Zuschauer", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz.

Der November steht im Zeichen einer Themenwoche unter dem Titel "Kriegsgeschichten". Deren Abschluss bildet ein Livekonzert der Wiener Philharmoniker aus Versailles im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs.

Mit 1,4 Prozent im ersten Quartal 2018 erreicht 3sat den bisher höchsten Marktanteil in Deutschland seit Bestehen. Die Zahl der täglichen 3sat-Seher ist im Vergleich zum Vorjahr von 5,48 auf 5,70 Millionen gestiegen.

Die Online-Reichweite des gemeinschaftlich von ZDF, ARD, ORF und SRG getragenen Kanals steigt weiter: Im ersten Quartal 2018 verzeichnet das 3sat-Onlinenangebot monatlich 2,76 Millionen Visits – ein deutliches Plus von 29 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Die Zahl der Twitter-Follower stieg im gleichen Zeitraum von 91.000 auf 131.000.

Der ZDF-Intendant kündigte in Mainz ein neues 3sat-Design sowie einen Relaunch des Onlineangebots an. Unter anderem werde die Trennung von 3sat.de und 3sat-Mediathek zugunsten eines neuen, eigenständigen Portals aufgehoben.

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Mainz, 29. Juni 2018
ZDF Presse und Information

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