ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.
ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.

ZDF-Fernsehrat in Hamburg

Am Freitag, 7. Dezember 2018, traf sich in Mainz der ZDF-Fernsehrat zur 11. Sitzung der XV. Amtsperiode. Die Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme und ZDF-Intendant Thomas Bellut stellten sich im Anschluss an die Plenarsitzung den Fragen der Presse.

Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Pressekonferenz

Texte

Fernsehrat verabschiedet ZDF-Haushaltsplan 2019
Intendant Bellut: „Solide und sparsame Finanzpolitik“

Der ZDF-Fernsehrat hat am Freitag in Hamburg den Haushaltsplan des Senders für 2019 einstimmig genehmigt. Dem ZDF steht ein Etat in Höhe von insgesamt  2.362 Mio. Euro zur Verfügung. Den Aufwendungen stehen Erträge in  Höhe von 2.199 Mio. Euro gegenüber. Durch  eine Entnahme aus der in der Vorperiode hierfür gebildeten Sonderrücklage ergibt sich im vorletzten Jahr der laufenden Beitragsperiode ein ausgeglichener Haushalt. Die mittelfristige Finanzplanung des ZDF sieht vor, die Beitragsperiode (2017 bis 2020) mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

In seiner Haushaltsrede erklärte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut, das ZDF setze  mit dem vorgelegten Haushalt den eingeschlagenen Weg einer soliden und sparsamen Finanzpolitik fort. Bellut wies aber auch darauf hin, dass es mittelfristig noch Unwägbarkeiten gäbe. Es sei offen, zu welchen Ergebnissen die medienpolitische Debatte im Kreis der Länder zur Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommen werde. Das ZDF bringe sich dabei sachorientiert und verantwortungsbewusst in die Diskussion ein. 

Intendant Bellut kündigte für 2019 Themenschwerpunkte im Programm zu den besonderen Jahrestagen, etwa 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Fall der Mauer, an. Außerdem werde das ZDF sein Informationsangebot für jüngere Menschen im Netz ausbauen und die ZDFmediathek weiter stärken. Bellut: „Non-lineares Fernsehen legt zu. Das ist ein Ergebnis der grundlegenden Veränderungen in der Mediennutzung und das spiegelt sich auch in der Nutzung von Informationsangeboten, zum Beispiel vor Wahlen. Immer mehr Menschen suchen und finden im Netz ihre Informationen über Parteien, Wahlprogramme, Kandidaten und Positionen. Als Intendant stehe ich in der Pflicht, unsere Informationskompetenz auch im Netz einzusetzen und anzubieten.“

Zusammenfassung des Haushaltsplans 2019:ly.zdf.de/ZDFh19

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Hamburg, 7. Dezember 2018
ZDF Presse und Information

Frauenanteil in ZDF-Belegschaft konstant hoch
ZDF-Intendant kündigt Diversity-Bericht an

Das Geschlechterverhältnis in der ZDF-Belegschaft ist seit zehn Jahren ausgeglichen. Insgesamt liegt die Beschäftigungsquote von Frauen im ZDF bei 49,9 Prozent. Der Anteil von Frauen in Führungsfunktionen beträgt 38,9 Prozent.

"Wir sind bei der Förderung von Mitarbeiterinnen erfolgreich und werden diesen Prozess kontinuierlich fortsetzen", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut am Freitag vor dem Fernsehrat in Hamburg bei der Vorstellung des Erfahrungsberichts der Gleichstellungsbeauftragten Marita Lewening. Angestrebt sei ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auch bei den Führungspositionen, so Bellut.

Der ZDF-Intendant kündigte für 2019 einen Bericht zur "Diversity im ZDF" an, in dem unter anderem beschrieben werden soll, wo das ZDF bei diesem Thema sowie bei der Vermeidung von Diskriminierung steht.  

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Hamburg, 7. Dezember 2018
ZDF Presse und Information

ZDFneo auf Platz acht der deutschen TV-Sender
Fast sieben Millionen Zuschauer schalten Digitalkanal täglich ein 

Mit einem Marktanteil von aktuell 3,2 Prozent baut ZDFneo auch 2018 seine Position im Wettbewerb weiter aus. Der Digitalkanal erreicht damit Platz acht in den Top Ten der deutschen TV-Sender. Im Durchschnitt schalten täglich 6,89 Millionen Zuschauer ZDFneo ein – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von mehr als einer halben Million Zuschauer.

Vor dem ZDF-Fernsehrat in Hamburg sagte Intendant Dr. Thomas Bellut: „Mit dem stetigen Ausbau der fiktionalen Produktionen stärken wir das Image von ZDFneo als Anbieter hochwertiger Serien. Unter dem Label neoriginal bieten wir exklusive Auftrags- und Koproduktionen an, die sich – wie etwa „Parfum“ oder „Greyzone – No Way Out“ – vor allem auch an ein jüngeres Publikum richten.“

Das „NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann“ ist 2018 mit bisher 9,1 Millionen Sichtungen in der ZDFmediathek erfolgreich. Außerdem erreicht die Satireshow zahlreiche Zuschauer über Drittplattformen: Auf YouTube hat die Show rund 600.000 Abonnenten.

Zum Programmerfolg von ZDFneo bei jüngeren Zuschauern trug auch die Sitcom-Offensive mit „Nix Festes“, der zweiten Staffel „BLOCKBUSTAZ“ und „Tanken – mehr als Super“ bei. Für die nähere Zukunft plant ZDFneo online-affine Talente weiterzuentwickeln, um über sie Akzente im Netz und im TV zu setzen und so neue Nutzergruppen anzusprechen.

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Hamburg, 7. Dezember 2018
ZDF Presse und Information

Erfolgreiches Sportjahr 2018
Intendant Bellut: ZDF ist zuverlässiger Partner des Event- und Breitensports

Das ZDF blickt auf ein erfolgreiches Sportjahr 2018 zurück. Neben den Olympischen Winterspielen und den Paralympics in Südkorea sowie der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland erreichten auch die European Championships aus Glasgow und Berlin große Akzeptanz bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Im Wechsel mit der ARD hatte das ZDF die zum ersten Mal auf zehn Tage im August gebündelten Europameisterschaften von sieben großen Sportverbänden ausgestrahlt. An seinen Sendetagen erreichte das ZDF damit einen durchschnittlichen Marktanteil von 15,8 Prozent.

Unter dem Titel "Die Finals" werden im Sommer 2019 nach diesem Vorbild und dem Vorbild erfolgreicher Wintersportwochenenden auch die Deutschen Meisterschaften in neun Sportarten auf ein Wochenende konzentriert. "Damit präsentiert sich das ZDF einmal mehr als zuverlässiger Partner des Event- und Breitensports und bietet seinen Zuschauern kompakt die ganze Sport-Vielfalt in Deutschland", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Hamburg.

Weitere Höhepunkte im Sportevent-Kalender 2019 sind die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen, die Leichtathletik-Weltmeisterschaft sowie die Handball-Weltmeisterschaft, für die das ZDF gemeinsam mit der ARD die Rechte erwerben konnte. Diese Vereinbarung umfasst darüber hinaus die Rechte für die Handball-Weltmeisterschaften 2021, 2023 und 2025 sowie für die Europameisterschaften 2020 und 2022 und ermöglicht eine Kontinuität der Berichterstattung.

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Hamburg, 7. Dezember 2018
ZDF Presse und Information

Bekanntheit von funk nimmt deutlich zu
Fast jeder zweite 14- bis 29-Jährige hat das Angebot von ZDF und ARD bereits genutzt

Das im Oktober 2016 gestartete ARD/ZDF-Content-Netzwerk funk erreicht immer mehr junge Zuschauer: 66 Prozent der 14- bis 49-Jährigen kennen funk oder mindestens eines der funk-Formate. Fast 50 Prozent der Zielgruppe haben das Angebot schon einmal genutzt.

Auch die Anzahl der Videoabrufe und Abonnements ist seit dem Start von funk kontinuierlich angestiegen. Im dritten Quartal 2018 generierten alle funk-Formate zusammen 332,4 Millionen Abrufe bei YouTube und 25,1 Millionen Abrufe bei Facebook. Aktuell (Stand: 30. September 2018) verzeichnen die funk-Kanäle insgesamt 9,8 Millionen Abonnements auf YouTube sowie 1,4 Millionen auf Facebook. Dazu kommen weitere 1,4 Millionen Follower bei Instagram.

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut unterstrich vor dem Fernsehrat in Hamburg, dass sich die Reichweiten der Informationsangebote bei funk keineswegs vor denen der Unterhaltungsangebote verstecken müssten. "In Zeiten zunehmender Polarisierung im Netz bietet funk  öffentlich-rechtliche Information für eine junge Zielgruppe", sagte Bellut.

Das ZDF ist mit einem Drittel an dem öffentlich-rechtlichen Gemeinschaftsprojekt beteiligt. Insgesamt bietet das ARD/ZDF-Content-Netzwerk mehr als 60 regelmäßig publizierende Formate in den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung.

Funk-Bericht: https://presse.funk.net/pressemeldung/funk-bericht/

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Hamburg, 7. Dezember 2018
ZDF Presse und Information

Europäisches Kulturprogramm ARTE mit Digitalangebot erfolgreich
Intendant Bellut: Innovatives Programm auf allen Ausspielwegen

Mit innovativen, europäischen Programmen, neuen Formen des Erzählens und neuester Technologie erreicht der deutsch-französische Kulturkanal ARTE sein Publikum auf allen Verbreitungswegen. Alleine im Oktober 2018 verzeichnete das Digitalangebot von ARTE mit 67,2 Millionen Videoabrufen Rekordwerte, den Facebook-Accounts folgen rund 5,4 Millionen Fans.

Seit Oktober 2018 sind weite Teile des ARTE-Programms in sechs Sprachen abrufbar. Technische Innovationen wie 360°/Virtual Reality, Ultra HD oder ein Offline-Modus für eine zeitlich unabhängige Verfügbarkeit von Programmen in der Mediathek machen das ARTE-Programm zunehmend für jüngere Zuschauer attraktiv. "ARTE etabliert sich auf allen Ausspielwegen als führende kulturell und gesellschaftlich relevante Plattform in Europa", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Hamburg.

2018 verstärkte das ZDF auf ARTE zudem sein Engagement für investigative Programme zu aktuellen politischen Themen in Europa. Die 2017 eingeführte Reportage-Reihe "Re:" macht Europa und seine Politik für die Zuschauer erfahrbar. Mit ARTE Europa, dem multilingualen Webangebot, bietet ARTE jährlich etwa 400 Stunden ausgewähltes Programm in sechs Sprachen an – neben Deutsch und Französisch auch Englisch, Spanisch, Polnisch und Italienisch. Damit erreicht ARTE rund 70 Prozent der Europäer in ihrer Muttersprache und fördert so das Verständnis untereinander.

Sein europäisches Engagement stellt ARTE 2018 auch mit der Einrichtung des Koproduktionsverbunds "Grand Accord Doc" unter Beweis, der auf eine Initiative des ZDF zurückgeht: "Grand Accord Doc" verschreibt sich der Förderung großer europäischer Dokumentarfilmproduktionen. Zunächst sechs Projekte sollen ab 2019 jährlich realisiert werden.

70 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist für ARTE nicht nur die Einigung Europas ein wichtiges Thema: Zusammen mit Partnern wie der Frankfurter Buchmesse, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels, dem Spiegel und mit Unterstützung des ZDF wurde die Initiative "On the Same Page" gestartet, die den journalistischen Auftrag, die Einhaltung der Menschenrechte zu prüfen und auf Verletzungen aufmerksam zu machen, in den Fokus rückt – auch in Europa. Ein Programmschwerpunkt (noch zu sehen in den Mediatheken von ZDF und ARTE) zeigt in Reportagen, Dokumentationen und Hintergrundberichten Schauplätze, Protagonisten und Opfer von Menschenrechtsverletzungen und feiert gleichzeitig die Institution der Menschenrechte als täglich neu zu verteidigenden Meilenstein der zivilisatorischen Entwicklung in einer immer mehr zusammenwachsenden Welt.

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Hamburg, 7. Dezember 2018
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