ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.
ZDF Fernsehratssitzung in Mainz. Copyright: ZDF/Ralph Orlowski.

ZDF-Fernsehrat in Mainz

Am Freitag, 15. März 2019, traf sich in Mainz der ZDF-Fernsehrat zur 12. Sitzung der XV. Amtsperiode. Die Fernsehratsvorsitzende Marlehn Thieme und ZDF-Intendant Thomas Bellut stellten sich im Anschluss an die Plenarsitzung den Fragen der Presse.

 

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Texte

ZDF schlägt Inhalte-Netzwerk vor
Intendant Bellut: "Zeitgemäß, umsetzbar und nutzerfreundlich"

Vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz hat Intendant Dr. Thomas Bellut die Idee einer Vernetzung von Mediatheken-Inhalten erläutert. Bellut: "Eine intelligente Vernetzung von attraktiven Inhalten ist die zeitgemäße und umsetzbare Antwort auf das Nutzungsverhalten im Netz. Es geht nicht darum, aufwendige Mediatheken zu bauen, sondern die Nutzer bei der Suche nach Inhalten bestmöglich zu unterstützen."

Mit Hinweis auf das neue Kulturangebot in der ZDFmediathek erklärte der ZDF-Intendant, das ZDF sei grundsätzlich offen für Partnerschaften mit anderen öffentlich-rechtlichen Sendern, aber auch mit anderen nichtkommerziellen Einrichtungen, die interessante Inhalte anbieten. Bellut: "Inhaltlich sind partnerschaftliche Kooperationen mit Dritten denkbar, etwa mit Museen, Stiftungen, Bildungseinrichtungen. Unter den Sendern kann es zu ausgewählten Genres Link-Vernetzungen geben."

Ein wichtiger Aspekt sei die Machbarkeit. "Es ist eben kein eigenes, neu zu schaffendes Angebot, sondern eine enge Verknüpfung des Vorhandenen. Das spart viel Geld, ist zukunftsoffen und wäre relativ zügig machbar, wenn sich alle aufeinander zubewegen", sagte der ZDF-Intendant.

Schließlich folge die Idee der Vernetzung auch den Vorgaben des neuen Telemedien-Staatsvertrages. Dort finde sich der Appell an die öffentlich-rechtlichen Sender, diejenigen Telemedien, die aus journalistisch-redaktionellen Gründen dafür geeignet sind, miteinander zu vernetzen.

3sat ist Garant für Qualität und Glaubwürdigkeit /
ZDF-Intendant Bellut: "Im besten Sinne öffentlich-rechtlich"

Mit 1,3 Prozent Marktanteil war 2018 für den Drei-Länder-Sender 3sat eines der erfolgreichsten Jahre in der Sendergeschichte. Im Dezember 2018 erreichte 3sat mit 1,7 Prozent den höchsten Monatsmarktanteil seit der Gründung.

"3sat ist Garant für hohe Qualität, genaue Recherche und journalistische Glaubwürdigkeit. Der Sender liefert jedoch auch das Außergewöhnliche und ermöglicht die Teilhabe an besonderen Kulturereignissen – und ist so im besten Sinne öffentlich-rechtlich", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. 3sat sei verlässlicher Partner, arbeite mit Institutionen und gesellschaftlichen Einrichtungen zusammen und trete als Kultur- und Talentförderer auf.

Seinen Zuschauern will 3sat 2019 linear und online mehr Service bieten. Programmstrecken in der Hauptsendezeit ermöglichen inhaltliche Vertiefung: Der Kultursamstag mit Schwerpunkt auf Performing Arts, eingeläutet von dem Kulturdokumentationssendeplatz um 19.20 Uhr, unterstreicht – neben dem werktäglichen Magazin "Kulturzeit" – das kulturelle Engagement des Senders. Analog zum erfolgreichen Wissenschaftsdonnerstag mit Dokumentationen und der vertiefenden Gesprächssendung "scobel" wird die Programmstrecke am Mittwoch zu aktuellen Gesellschaftsthemen gestärkt. Zudem wird das Kabarett-Angebot am Sonntagabend ausgebaut.

Die neu gestaltete und mit der Mediathek zusammengeführte Website wird Programmhighlights klarer hervorheben und die Verbreitung des Programms über alle Ausspielwege stärken. Ein auf das Senderprofil zugeschnittenes Social-Media-Konzept möchte 3sat attraktiv für neue, junge Zuschauergruppen machen. Dazu gehört das Engagement auf Facebook, Instagram und Twitter.

ZDFinfo erfolgreichster deutscher Dokumentationssender /
Intendant Bellut: "Angebot in der ZDFmediathek leichter zugänglich machen"

ZDFinfo hat 2018 von der zunehmenden Fragmentierung des klassischen Fernsehmarktes profitiert und ist weiter gewachsen. Mit 1,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum ist ZDFinfo der erfolgreichste Dokumentationssender in Deutschland. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte der Digitalkanal 2018 mit 1,4 Prozent einen Bestwert. Doch nicht nur im linearen Fernsehen erreicht ZDFinfo zunehmend jüngere Zuschauer. Der Sender setzt verstärkt auf eine Programmplanung über alle verfügbaren Ausspielwege, um den unterschiedlichen Erwartungen des Publikums gerecht zu werden.

"Auch 2019 will ZDFinfo der führende Informations- und Dokumentationssender im linearen Fernsehen bleiben", sagte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut vor dem Fernsehrat in Mainz. "Gleichzeitig treiben wir die Verankerung von ZDFinfo-Doku als öffentlich-rechtliche Dokumentationsmarke im Internet voran. Wir wollen die Breite des Angebots leichter zugänglich machen und so mit der ZDFmediathek noch mehr Nutzerinnen und Nutzer erreichen."

Insgesamt hat ZDFinfo 2018 mehr als 700 neue Dokumentationen als deutsche Erstausstrahlung gesendet. Davon waren etwa 100 Auftrags- oder Eigenproduktionen. Dabei kooperiert ZDFinfo mit den Partnern der ZDF-Familie – mit den Redaktionen des ZDF-Hauptprogramms, mit 3sat, ARTE, phoenix und funk. So werden zur Verfügung stehende Synergien bestmöglich genutzt.

In den sozialen Medien ist ZDFinfo seit 2018 neben Facebook und Twitter auch auf Instagram und YouTube vertreten. Insgesamt erzielte der Sender im vergangenen Jahr 414 000 Interaktionen auf den Social-Media-Plattformen. So löst ZDFinfo sein Senderversprechen "Fernsehen zum Mitreden" ein.

2019 wird ZDFinfo ein besonderes Augenmerk auf die Europawahl legen. Am 19. Mai 2019, kurz vor der Wahl, soll sich ein Thementag der Geschichte Europas sowie der aktuellen Lage der EU widmen. Weitere Programmschwerpunkte werden Jahrestage wie der Beginn des Zweiten Weltkriegs und der Fall der Mauer sein.

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