Eva-Maria Lemke und Daniel Bröckerhoff präsentieren "heute+". Foto: ZDF/Jule Roehr
Eva-Maria Lemke und Daniel Bröckerhoff präsentieren "heute+". Foto: ZDF/Jule Roehr

Zwei Jahre "heute+"

News online, on air und zum Mitreden

Seit zwei Jahren treibt das neue Nachrichtenformat "heute+" im ZDF die crossmediale Vernetzung voran. Schon vor der ZDF-Ausstrahlung montags bis freitags gegen Mitternacht werden die Newsinhalte online und über soziale Medien verbreitet. Am Donnerstag, 18. Mai 2017, ist der zweite Geburtstag von "heute+". Ins dritte Jahr geht das junge Format mit bewährtem Ansatz: eine jüngere Zielgruppe mobil und in den sozialen Netzwerken mit den Nachrichten der "heute"-Familie in Kontakt zu bringen. Und dabei den Aspekt aus dem Nachrichtenstrom herauszugreifen, der noch einmal eine neue Perspektive aufs Geschehen ermöglicht.

  • ZDF, Donnerstag, 18. Mai 2017, 0.50 Uhr / montags bis freitags gegen Mitternacht
  • ZDF Mediathek, täglich

Texte

Zwei Jahre "heute+"

News online, on air und zum Mitreden: Seit dem 18. Mai 2015 treibt das neue Nachrichtenformat "heute+" im ZDF die crossmediale Vernetzung voran. Schon vor der ZDF-Ausstrahlung montags bis freitags gegen Mitternacht werden die Newsinhalte online und über soziale Medien verbreitet. So hat sich eine frische Marke für exzellenten, kritischen und mutigen Echtzeitjournalismus entwickelt – mit Moderationen und Beiträgen, die eine klare Haltung haben. Eine jüngere Zielgruppe kommt auf diesem Weg mit den Nachrichten der "heute"-Familie in Kontakt. Die  "heute+" ergänzt auf ideale Weise die ZDF-"heute"-Nachrichtenfamilie. Die Moderatoren Daniel Bröckerhoff und Eva-Maria Lemke sind online und on air die prägenden Gesichter von "heute+".

"heute+" wählt eine Ansprache und Tonalität auf Augenhöhe mit dem interneterfahrenen Publikum: Kein "Nachrichten-Hochamt", sondern Dialog wird bevorzugt. Die Moderatoren Daniel Bröckerhoff und Eva-Maria Lemke stellen und beantworten Fragen in den sozialen Netzwerken, zeigen ihren persönlichen Blick auf den Nachrichtentag und gehen mit Kritik offen um.

"heute+" entwickelt Inhalte, die sowohl online erfolgreich sind als auch im TV-Format funktionieren. Reaktionen der Nutzer auf vorab verbreitete Inhalte können in die Sendung einfließen.

"Journalistische Interaktivität im Nachrichtenstrom weiter stärker"
Statement des stellvertretenden ZDF-Chefredakteurs Elmar Theveßen

"Mit 'heute+' sind wir jetzt seit zwei Jahren immer intensiver und mit wachsendem Erfolg in den sozialen Medien unterwegs. Wir stellen unsere Nachrichten dort einer Diskussion, die jung hält. Das Feedback, das wir in den sozialen Netzwerken zu "heute+" erhalten, ist für uns relevant auf dem Weg in die Zukunft des Nachrichtenjournalismus. Entsprechend wollen wir mit diesem Format unsere journalistische Interaktivität im Nachrichtenstrom weiter stärken."

Elmar Theveßen, stellvertretender ZDF-Chefredakteur und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles

Nachrichtenangebot für Nutzer mobiler Geräte und sozialer Netzwerke
Statement von "heute"-Redaktionsleiter Thomas Heinrich

"Mit den 'heute'-Nachrichten erreichen wir Menschen immer dort, wo sie sich informieren und auf den neuesten Stand bringen wollen. Mit 'heute+' haben wir vor zwei Jahren den Weg eingeschlagen, auch denen ein Nachrichtenangebot zu machen, die sich vornehmlich über mobile Geräte und in sozialen Netzwerken informieren. Wir werden 'heute+' mit neuen Ideen und Formaten weiterentwickeln – im Fernsehen, Online und in den sozialen Netzwerken."

Thomas Heinrich, Leiter der "heute"-Redaktion 

"Wir wollen mit eigenen Geschichten, Blickwinkeln und Formaten überraschen"
Interview mit "heute+"-Projektleiter Gregor Burkhardt

Am 18. Mai 2017 ist "heute+" zwei Jahre auf Sendung und in den sozialen Medien präsent. Wie würden Sie den bisherigen Entwicklungsweg des Formats beschreiben und wohin soll er weiterführen?

Unseren #FirstTweet hatten wir damals übrigens schon fast einen Monat vor Sendestart gepostet. Das Prinzip "social first" gilt immer noch bei "heute+". Twitter und Facebook sind nicht nur die Plattformen, auf denen wir unsere Inhalte zuerst platzieren – von dort aus sind auch unsere Themen und Formate gedacht. Dazu gehört der Dialog auf Augenhöhe mit unseren Usern – vor allem in den Livestreams, die vor unserer TV-Sendung um 23.00 Uhr starten. Da zeigt sich auch am besten die Entwicklung von "heute+": Wir haben mit Livestreams auf heute.de angefangen und später eine trapezförmige Holzkiste mit Guckloch und Smartphone vor einen TV-Bildschirm gespannt, um die Sendung für Periscope live zu filmen. Inzwischen geben wir nur noch Streamschlüssel auf verschiedenen Plattformen ein und die Livestreams laufen ohne Holzkiste. Videos für Social Media gibt es längst aus vielen Redaktionen, die ZDF-Hauptredaktion Aktuelles hat seit November ein eigenes Social-Media-Team, aber in der Verbindung von Social Media und TV-Sendung ist "heute+" immer noch einmalig. Wie wir "heute+" weiterentwickeln wollen: indem wir unsere Livestreams stärker an die Bedürfnisse der User anpassen. Wir wollen deutlich früher als 23.00 Uhr streamen. Und wir wissen, dass wir den Dialog stärken können, wenn wir ein Nachrichtenthema vertiefen.

Und wie definieren Sie dabei die Rolle der Moderatoren Daniel Bröckerhoff und Eva-Maria Lemke, die online und on air die prägenden Gesichter von "heute+“ sind?

Eva und Daniel machen den Unterschied. Durch die beiden ist "heute+" nicht nur eine Marke, sondern hat mit seinen Moderatoren auch zwei Gesichter und Ansprechpartner für die User in den sozialen Medien. Dazu bringen Eva und Daniel ständig neue Ideen und Innovationen ein. Seit vergangenem Jahr schicken wir die Moderatoren regelmäßig auf Reportagedrehs, die zweite Staffel hat den Titel "#eineMeileD" und soll im Wahljahr mit relevanten und persönlichen Geschichten an die äußersten Enden und in die Nischen der Gesellschaft und des Landes führen.

Von Periscope bis Facebook live: Welche "Instrumentarien" der Berichterstattung auf Augenhöhe sind "heute+" besonders wichtig?

Neben Periscope und Facebook live versuchen wir mit jedem einzelnen unserer Formate auf Augenhöhe zu sein – vom Grafikvideo bis zur O-Ton-Collage und zur Reportage. Wir setzen auf anschauliche Animationen. Und wir wollen – ohne einseitig zu berichten – anstelle einer Vielzahl von Stimmen einzelnen Protagonisten mehr Raum geben. Dazu gehört es auch, die Journalisten hinter unseren Reportagen sichtbar zu machen, sie auch mal aus der Ich-Perspektive erzählen zu lassen.

Gibt es im Wahljahr 2017 eine Schwerpunktsetzung bei "heute+"?

Spätestens seit Trump wissen wir, wie wichtig soziale Medien für Wahlkämpfer sind. Wir haben ganze Sendungen und Themenschwerpunkte über Social Bots, Fake News, Psychometrie und Microtargeting produziert. Wir zeigen, dass der SPD-Kanzlerkandidat nicht selbst twittert, dies aber nicht gern transparent macht, und wie die CSU sich mit Chatbots versucht.

Noch mehr genuine Inhalte, die in den sozialen Medien gut funktionieren, wünschte sich Ihr Vorgänger für das zweite "heute+“-Jahr? Was wünschen Sie sich für das dritte?

Klar, wir wollen weiter mit eigenen Geschichten, Blickwinkeln und Formaten überraschen, Videos bei denen der User staunt: "Was, so etwas macht das ZDF?" In den ersten beiden Jahren hat "heute+" fast 150.000 Fans auf Facebook und 38.000 Follower auf Twitter für sich gewonnen, einzelne Posts schaffen deutlich über eine Million Abrufe. Das wollen wir mit unserer Arbeit auch weiter steigern.

Interview: Thomas Hagedorn

"Wir sind die ansprechbaren Nachrichten"
Statement von "heute+"-Moderator Daniel Bröckerhoff

"Auch im dritten Jahr von 'heute+' versuchen wir jeden Tag, den Ansatz aus dem Nachrichtenstrom zu angeln, der noch nicht den anderen in die Netze gegangen ist. Besonders wichtig ist uns dabei nach wie vor unsere Glaubwürdigkeit und die Transparenz im Arbeiten. Dabei setzen wir vor allem auf direkte Kommunikation im Internet: Wir sind die ansprechbaren Nachrichten. In unseren Livestreams und auf unseren Social-Media-Auftritten kann sich jeder zu Wort melden – mit Fragen, Kritik und Anregungen. Dieses Feedback ist für uns oft sehr wichtig und hilft uns, unsere Arbeit zu reflektieren und besser zu werden. In Zeiten von Fake-News-Vorwürfen müssen wir uns natürlich auch mit Kritik auseinandersetzen, aber tatsächlich überwiegen bei uns die sachlichen und konstruktiven Kommentare. Gegen Populismus und Hassrede hilft in unseren Augen vor allem eins: Eine gerade Haltung, die so auch Orientierung im täglichen News-Chaos bietet."

Daniel Bröckerhoff, Moderator von "heute+"

"Wir berichten über die Dinge, die Menschen etwas angehen"
Statement von "heute+"-Moderatorin Eva-Maria Lemke

"In 'heute+' kommt es uns darauf an, Nachrichten neu zu erzählen. Wir wollen erklären, was wir an der Meldung wichtig finden, und neue Perspektiven dafür finden. Das Feedback, das wir in den sozialen Netzwerken erhalten, hilft uns jeden Tag dabei. Das wird unsere Arbeit auch im dritten Jahr von 'heute+' prägen: Wir berichten über die Dinge, die Menschen etwas angehen – und zwar möglichst so, wie sie es noch nie gesehen haben."

Eva-Maria Lemke, Moderatorin von "heute+"

Biografische Angaben zu den Moderatoren und Verantwortlichen von "heute+"

Moderation:

Daniel Bröckerhoff, Jahrgang 1978, ist seit Mai 2015 als Moderator von "heute+" im Einsatz – und das nicht nur im TV, sondern vor allem auch in den sozialen Medien. Seit 2009 arbeitet Bröckerhoff als freier Journalist mit Schwerpunkt neue Medien und On-Air-Reportagen, war für das NDR-Medienmagazin "Zapp" und als On-Air-Reporter für die Einsplus-Talkreportage-Sendung "Klub Konkret" tätig. Zudem arbeitete er als Filmautor für "ZDFzoom". Daniel Bröckerhoff ist in Duisburg geboren und besuchte nach Abschluss seines Volkskunde-Studiums, das er in Hamburg absolvierte, von 2007 bis 2009 die RTL-Journalistenschule in Köln.

Eva-Maria Lemke, Jahrgang 1982, ist seit Mai 2015 als Moderatorin von "heute+" im Einsatz – und das nicht nur im TV, sondern vor allem auch in den sozialen Medien. Seit 2014 moderierte die gebürtige Berlinerin das "ZDF-Morgenmagazin" in der Frühschiene und war in der Redaktion auch als Reporterin und Autorin aktiv. Nach einem Volontariat beim NDR hatte die Magistra der Angewandten Theaterwissenschaften, Journalistik und Politikwissenschaften ab 2012 als Reisereporterin für das ZDF-Magazin "WISO" gearbeitet – 2014 wurde sie für die "WISO"-Reisereportagen mit dem Axel-Springer-Preis in der Kategorie "Besondere Moderationsleistungen" geehrt.

 

Leitung:

Elmar Theveßen, Jahrgang 1967, ist seit 2007 stellvertretender Chefredakteur des ZDF und Leiter der Hauptredaktion Aktuelles, zu der die Redaktionen "heute", "heute-journal", "Leute heute", "Drehscheibe", "hallo Deutschland", "ZDF-Mittagsmagazin" und "heute.de" gehören. Seit 1991 ist der gebürtige Viersener für das ZDF tätig, zunächst im Studio Bonn für "Bonn direkt", später als Korrespondent in Washington, Redakteur für "Frontal 21" in Berlin und Chef vom Dienst der Hauptredaktion Aktuelles in Mainz.

Thomas Heinrich, Jahrgang 1962, leitet seit Juli 2014 die Redaktion "heute" und ist stellvertretender Leiter der Hauptredaktion Aktuelles. Der gebürtige Stuttgarter begann 1992 als freier Mitarbeiter der "heute"-Redaktion seine Tätigkeit für das ZDF und war zuletzt ab 2009 stellvertretender Leiter des "heute-journals".

Gregor Burkhardt, Jahrgang 1978, leitet das "heute+"-Team seit Januar 2017. Der gebürtige Schweriner hat Journalistik und Politikwissenschaft studiert, beim ZDF volontiert und arbeitet seit 2004 für die "heute"-Redaktion. Er hat das Projekt "heute+" vom ersten "Papierpiloten" an mit entwickelt.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131/7016100 oder unter https://presseportal.zdf.de/presse/heuteplus

Weitere Informationen

Impressum

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Copyright: ZDF 2017

Ansprechpartner

Name: Thomas Hagedorn
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de
Telefon: 06131/7013802