V.l.: Ruder-Coach David (Moritz Otto), Mountainbike-Trainer Byron (Benito Bause), Nele (Maya Haddad) und Direktorin Gitta Engel (Katja Weitzenböck).

Gipfelstürmer - Das Berginternat

Zwei Folgen der neuen ZDF-Reihe

Neue ZDF-Reihe zwischen Sportschule und Landleben: Die Kölner Sozialpädagogin Nele Seitz (Maya Haddad) soll im Sportinternat Schloss Bergbrunn Teil eines Kompetenzteams für jugendliche Leistungssportler werden. Direktorin Gitta Engel (Katja Weitzenböck) will sie unbedingt für das Internat gewinnen – nicht nur, weil Nele selbst Leichtathletin war.

  • ZDF, Ab Donnerstag, 4. April 2019, 20.15 Uhr

Texte

Ein Ort, an dem die Gemeinschaft zählt

Wer an seine eigene Schulzeit zurückdenkt, mag gute und schlechte Erinnerungen haben. Was wir gemeinsam haben: Diese Zeit ist unvergessen, hat sich ins Gedächtnis gegraben und uns häufig geprägt. Im Zentrum von "Gipfelstürmer – Das Berginternat" stehen mit Maya Haddad als Sozialpädagogin Nele Seitz und Katja Weitzenböck als Direktorin Gitta Engel zwei Frauenfiguren, die sich mit Leidenschaft um ein positives Erbe bemühen, die Schule als Schule fürs Leben zu begreifen. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus, vor allem, wenn es sich um ein Sportinternat handelt. Hier geht es um Wettbewerb, um Risikobereitschaft, Schnelligkeit und Konkurrenz.

Das Internat Schloss Bergbrunn soll aber auch Heimat sein – für Schüler, Lehrer, Trainer und für die Hauptfigur Nele Seitz. Für sie kam das Jobangebot von Direktorin Gitta Engel gerade recht: Kurz nach dem Tod ihres Vaters und der Trennung von ihrer langjährigen Beziehung sucht sie einen Neuanfang und reist direkt mit dem Möbelwagen in Bayern an. Aber nicht alle Kollegen sind glücklich über den Neuzugang, und schnell wird klar, dass das Spannungsfeld zwischen schulischen, sportlichen und zwischenmenschlichen Erwartungen groß ist.  

Mit Darstellern wie Benito Bause, Franziska Schlattner, Felix von Manteuffel, Anna Maria Sturm, Paul Triller und vielen mehr konnten wir ein spannendes und vielseitiges Ensemble bilden, das die Welt von "Gipfelstürmer – Das Berginternat" lebendig und bunt macht. Eine Welt, in der man ankommen und aufgenommen werden kann, wenn man es will. Ein Ort, an dem jeder Einzelne, aber viel mehr noch die Gemeinschaft zählt.

Anika Kern
HR Fernsehfilm/Serie II

Gipfelstürmer – Das Berginternat
Die Neue

Donnerstag, 4. April 2019, 20.15 Uhr

Buch   Anna Tebbe, Sven Hasselberg
RegieJakob Schäuffelen
KameraFlorian Schilling
SzenenbildAlbert Jupé
SchnittNina Meister, Nathalie Pürzer
KostümeHeike Weng
MusikEike Hosenfeld, Ingo Ludwig Frenzel
TonVitus Bernrieder
Musik-SupervisionIngeborg Feilhauer
HerstellungsleitungMatthias Krause
ProduktionsleitungRolf Seyfried
ProducerHerwig Krawinkler, Boris Jendreyko
Produktionall-in-production GmbH
ProduzentinAnnette Reeker
Redaktion Anika Kern
Länge ca. 89 Min.

              

Die Rollen und ihre Darsteller

Nele Seitz   Maya Haddad
Dr. Gitta Engel Katja Weitzenböck
Josef EderFelix von Manteuffel
Therese Eder Johanna Bittenbinder
Sonja BernriederAnna Maria Sturm
Bianca Racke Franziska Schlattner
Uschi SimmerAnna Stieblich
David MarrMoritz Otto
Byron GrimmBenito Bause
Leonard EderPatrick Nellessen
Arnold KüstenmacherThomas Wenke
Dr. Ingeborg PaulusLilly Forgách
Konstantin BerzPaul Triller
Isabelle ZieglitzLara Waldow
Sebastian RackeLukas B. Amberger
Lukas Wefeld Leon Blaschke
Eleni KontouAlicia Stefanis
Amir FareediJawad Karim Rajpoot 
Dr. Gregor BerzThomas Limpinsel
Lorenz Lornelius von AmtDavid Baalcke
Philip Hildebrandt Oliver Bürgin
Liv SellmannNadja Sabersky
Inna Prugowa Vasilisa Tovstyga
Anna KaufmannJil Yildirim
Felix Westphal Finn Sauer
und andere

 

Inhalt

Nele Seitz, Sozialpädagogin aus Köln, erhält ein Jobangebot in der bayerischen Provinz: Im Sportinternat Schloss Bergbrunn soll sie das Kompetenzteam für junge Leistungssportler ergänzen. Direktorin Gitta Engel war Neles Mentorin im Studium und möchte sie nach einem Mobbing-Vorfall an das Internat binden. Von den Kolleginnen und Kollegen durchaus skeptisch beäugt, gewinnt sie bald das Vertrauen der jungen Sportler.

Ihre erste Aufgabe ist der Schüler und Star-Mountainbiker Konstantin Berz, der aufgrund seiner Leistungen und seiner riesigen Internet-Fangemeinde ein wichtiges Aushängeschild für das Internat ist. Leider scheint er seit einigen Wochen außer Kontrolle und rebelliert bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Nicht nur die junge Referendarin Isabelle Zieglitz bekommt seine Launen zu spüren. Nele sammelt Hinweise und versucht, zu Konstantin durchzudringen. Am Ende gelingt es ihr, den jungen Schüler aus seiner Abwärtsspirale zu reißen und dadurch auch das Geheimnis um den "Fall Zieglitz" zu lüften.

Gipfelstürmer – Das Berginternat
Flieg, Liv, flieg!

Donnerstag, 11. April 2019, 20.15 Uhr

Buch   Kerstin Pistorius, Anna Tebbe
RegieJakob Schäuffelen
KameraFlorian Schilling
SzenenbildAlbert Jupé
SchnittNina Meister, Nathalie Pürzer
KostümeHeike Weng
MusikEike Hosenfeld, Ingo Ludwig Frenzel
TonVitus Bernrieder
Musik-SupervisionIngeborg Feilhauer
Herstellungsleitung Matthias Krause
ProduktionsleitungRolf Seyfried
ProducerHerwig Krawinkler, Boris Jendreyko
Produktion all-in-production GmbH
ProduzentinAnnette Reeker
RedaktionAnika Kern
Längeca. 89 Min.

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Nele Seitz   Maya Haddad
Dr. Gitta Engel Katja Weitzenböck
Josef EderFelix von Manteuffel
Therese Eder    Johanna Bittenbinder
Sonja BernriederAnna Maria Sturm
Bianca RackeFranziska Schlattner
Uschi SimmerAnna Stieblich
David MarrMoritz Otto
Byron GrimmBenito Bause
Leonard EderPatrick Nellessen
Arnold KüstenmacherThomas Wenke
Dr. Ingeborg PaulusLilly Forgách
Liv SellmannNadja Sabersky
Marie SellmannJulia Stinshoff
Sebastian RackeLukas B. Amberger
Lukas Wefeld Leon Blaschke 
Eleni KontouAlicia Stefanis
Amir Fareedi Jawad Karim Rajpoot
Martin Hagena Florian Fischer
Kajetan von StolzMarcus Morlinghaus
Anführer FangruppeLukas Brandl
Inna PrugowaVasilisa Tovstyga
und andere

 

Inhalt

Nachdem das Ruder-Team vom Sportinternat Schloss Bergbrunn einen wichtigen Wettkampf gegen die Konkurrenz verloren hat, liegen alle Hoffnungen auf der 16-jährigen Weitspringerin Liv Sellmann. Sie muss es in den deutschen Leichtathletik-Kader schaffen, ansonsten kann die Schule das Premium-Siegel des Kultusministeriums und die damit einhergehende Förderung vergessen. Der neue Fall für Nele Seitz ermöglicht einen Blick in ihre eigene Vergangenheit: Da Livs sportliche Leistungen seit einiger Zeit deutlich eingebrochen sind, kündigt sich Livs Mutter Marie an, die es ausgerechnet unter Neles Vater Bernie als Trainer zu Olympia-Gold schaffte. Nele muss herausfinden, was in dem Mädchen vorgeht, und sie versucht, Liv vor den übermäßigen Erwartungen zu schützen.

Direktorin Gitta Engel bekommt einen Anruf von einem Anwalt. Angeblich ist der Kaufvertrag, mit dem ihr Vater damals das Schloss Bergbrunn erworben hat, ungültig. Damit droht sie das Internat zu verlieren. Auch wenn sie weiß, dass ihr Halbbruder und Dauerkontrahent Josef Eder dahintersteckt, benötigt sie die Hilfe von Richterin Ingeborg Paulus, um dieser neuen Kampfansage die Stirn zu bieten.

Statement von Produzentin Annette Reeker

Von Null auf Hundert, von Jetzt auf Gleich! Kaum, dass wir die Idee vom Sportinternat vorgestellt hatten, kam der Startschuss vom Sender. Als wir am Ende eines nicht enden wollenden Sommers oben am Gipfel saßen – Schauspieler, Regie, Crew und Produktion – da staunten wir nicht schlecht: über die Aussicht und den Anstieg, den wir, beflügelt von dem großen Vertrauen, so mühelos und mit großem Spaß bewältigt hatten. So kann es weiter gehen.

"Ein bunter Strauß an Figuren"
Statements von Maya Haddad, Katja Weitzenböck, Benito Bause und Paul Triller

Maya Haddad
(Nele Seitz)

Für mich ist Nele "perfekt unperfekt". Sie vereint ein beneidenswertes Selbstbewusstsein mit einer liebenswerten Verletzlichkeit. Sie beherrscht den Balanceakt zwischen vermeintlichen Gegen-sätzen, und ist ein absoluter Profi in dem, was sie tut, ohne dabei jemals abwertend oder herabschauend zu sein. Deshalb gewinnt Nele auch das Vertrauen der Jugendlichen im Internat. Sie weiß um ihr Können, aber sie ist kein bisschen überheblich, sie ist schlagfertig, aber dabei niemals unverschämt. Obwohl sie menschliche Tiefen und Abgründe mitbringt, wirkt sie auf mich erfrischend und nicht neurotisch. Dabei verliert sie aber nicht an Authentizität.

Die Gipfelstürmer sind alles, aber kein Kompromiss. Es werden existenzielle Fragen verhandelt, wie die Frage nach der Notwendigkeit, immer höher und weiter und erfolgreicher hinaus zu müssen, um glücklich zu sein. Schwächen werden zugelassen, Konflikte verhandelt. Bei einer Rolle dieser Größe ist es am Anfang Fleißarbeit. Es wird nicht chronologisch gedreht. Umso wichtiger ist es, einen perfekten Überblick zu haben und sich in jeder Szene bewusst darüber zu sein, in welcher Situation sich die Rolle gerade befindet. Natürlich musste ich mich auch mit dem Beruf der Sozialpädagogin auseinandersetzen. Neben der Theorie darf man aber die Leichtigkeit nie verlieren. Gerade bei einer Rolle wie der Nele ist es unglaublich wichtig, hin und wieder den Kopf auszuschalten und auf das Bauchgefühl zu hören.

 

Katja Weitzenböck
(Gitta Engel)

Ich spiele die Internatsdirektorin Dr. Gitta Engel, die ein Schloss geerbt hat und sich dort einen Lebenstraum erfüllt. Sie ist also ein Mensch, der an dem Ort ist, an dem er sein will. Der Reiz liegt für mich darin, eine Frau in einer Führungsposition zu spielen. Wie lässt sich Schule so gestalten, dass sie Freude bereitet, motiviert und die Entfaltung der Persönlichkeiten unterstützt? Die Rolle habe ich mir erarbeitet, indem ich den Direktor und die Direktorin an den Schulen meiner Kinder beobachtet habe. Ebenso habe ich mich mit anderen Führungsrollen von Frauen in Filmen und im Fernsehen auseinandergesetzt. Es ist wichtig, Führungsfiguren, egal ob Mann Frau, zu erzählen, die vorbildhaft für unsere heutige Zeit sind. Die vorleben, dass Führung mehr mit Verantwortung, Empathie und Liebe für die Aufgabe zu tun hat als mit Befriedigung von persönlichen Machtgelüsten. Es gefällt mir, mich Dank Gitta Engel mit diesen Fragen einmal mehr auseinandersetzen zu dürfen. So wie viele andere Frauen, habe ich mich nie um Führungsrollen beworben. Es ist an der Zeit, dass wir das ändern. Frauen sind nicht nur unterrepräsentiert in Führungspositionen, sie sind mit ihren Fähigkeiten mindestens genauso gut dafür geeignet.

Das Format lebt zum einen von den sorgfältig erzählten Rollen der Jugendlichen, auf deren Konflikten ein starker Fokus liegt. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft, die es mehr denn je nötig hat, Konfliktfähigkeit zu lernen. Fernsehen darf da gerne vorbildhaft sein. Zum anderen gibt es einen bunten Strauß an Figuren rund um Direktorin Engel und Nele Seitz. Ich bin erfreut über die Diversität und die hohe Frauendichte. Die Mischung aus modernen Figuren und authentisch erzählten Geschichten haben man und frau möglicherweise so noch nicht gesehen.

 

Benito Bause
(Byron Grimm)

Byron ist langjähriger Biker und Sportlehrer in Bergbrunn. Er steht einerseits als Sportlehrer mit beiden Beinen fest im Leben, andererseits ist er in seinem Privatleben noch im Suchen begriffen und verlässt sich dabei auf sein Bauchgefühl. Dieser Widerspruch hat mein Interesse für die Rolle geweckt. Der Reiz an der Figur liegt darin, dass Byron sehr direkt ist in seiner Kommunikation. Außerdem gefällt mir der Ehrgeiz, den er für seine Biker-Gruppe aufbringt. Da ich selbst über zehn Jahre Leistungssport betrieben habe, konnte ich aus persönlichen Erfahrungen schöpfen. Ich weiß, wie wichtig ein Coach für das Klima und Vorankommen einer Sportmannschaft ist. Mit dieser Rolle kann ich mich erstmalig in die Position des Coaches begeben und bin nicht mehr der Schüler. Ich finde es spannend, dass so viele Erzählstränge parallel zueinander laufen. Durch den geschickt ineinander verknüpften Plot kann sich der Zuschauer aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den vielfältigen Themen auseinandersetzen.

 

Paul Triller
(Konstantin Berz)

Der Reiz der Rolle lag für mich darin, wie viel letztendlich in dem Kopf eines Teenagers vorgeht, der nach außen hin selbstbewusst wirkt und von Mitschülern bewundert wird. Herzschmerz, schwieriges Elternverhältnis und der Druck der sozialen Medien.

Den Umgang mit einem Downhill-Fahrrad musste ich lernen, normalerweise fahre ich ein etwas gemütlicheres Hollandrad.

"Gipfelstürmer" ist ein Format, das für die junge und ältere Generation sehenswert ist. Dazu kommt die Arbeit mit tollen Kollegen, wie Lukas Amberger, und natürlich finde ich auch toll, dass es so wirkt, als wäre ich ein Profi auf dem Zweirad.

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