Neue Crime-Doku in ZDFinfo: "Cold Case: Rosemarie Nitribitt – Tod einer Edelhure". Foto: Andre Goetzmann
Neue Crime-Doku in ZDFinfo: "Cold Case: Rosemarie Nitribitt – Tod einer Edelhure". Foto: Andre Goetzmann

Neue Crime-Dokus in ZDFinfo

Cold Case / Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle

Am 1. November 1957 fand die Polizei in Frankfurt/Main die Leiche der 24-jährigen Edelhure Rosemarie Nitribitt in ihrer Wohnung. Es war der spektakulärste Kriminalfall der Nachkriegsära. Die Presse stürzte sich auf den Mordfall. Prominente Freier waren Kunden der Edelhure. Die Polizei geriet immer mehr unter Druck, den verzwickten Fall zu lösen. Doch eine Ermittlungspanne jagte die nächste. Am Ende blieb der Fall ungeklärt – bis heute. Cold Case" rollt den Fall der Rosemarie Nitribitt am 7. November 2021 in ZDFinfo neu auf. Weitere neue Crime-Dokus in ZDFinfo aus der Reihe "Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle".

  • ZDF info, Sonntag, 7. November 2021, 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 7. November 2021, 5.00 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Sonntag, 7. November 2021, 18.00 Uhr, ZDFinfo
Ab Sonntag, 7. November 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek

Cold Case: Rosemarie Nitribitt Tod einer Edelhure

Film von Birgit Tanner

Produktion: Story House
Redaktion: Marita Hübinger, Silvia Menzel
Länge: ca. 43 Minuten

 

Sonntag, 7. November 2021, 20.15 und 21.00 Uhr, ZDFinfo
Ab Dienstag, 2. November 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek

Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle

20.15 Uhr: Der Klinik-Killer
21.00 Uhr: Der Fall Kalinka Bamberski

Filme von Bernd Reufels

Produktion: Kelvinfilm
Redaktion: Biggi Seybold, Annette Harlfinger
Länge: 2 x ca. 43 Minuten

 

Mittwoch, 10. November 2021, 21.00 bis 0.00 Uhr, ZDFinfo
Ab Freitag, 5. November 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek

Drug Wars

21.00 Uhr: Das Geschäft mit Kokain
21.45 Uhr: Der Boom der Psychodrogen
22.30 Uhr: Großbritannien und die Partydrogen

23.15 Uhr: Großbritannien und das Cannabis

Cold Case: Rosemarie Nitribitt – Tod einer Edelhure

Am 1. November 1957 fand die Polizei in Frankfurt/Main die Leiche der 24-jährigen Edelhure Rosemarie Nitribitt in ihrer Wohnung. Es wart der spektakulärste Kriminalfall der Nachkriegsära.

Die Presse stürzte sich auf den Mordfall. Sehr prominente Freier waren Kunden der Edelhure. Die Polizei geriet immer mehr unter Druck, den verzwickten Fall zu lösen. Doch eine Ermittlungspanne jagte die nächste. Am Ende blieb der Fall ungeklärt – bis heute.

Ihr Tod schlägt mitten im Wirtschaftswunder der 1950er-Jahre ein wie eine Bombe. Die Nitribitt ist nicht irgendwer. Sie ist Sensation und Provokation zugleich. Mit schwarzem Mercedes-Cabrio und weißem Pudel geht die stets elegant gekleidete Rosemarie Nitribitt öffentlich auf Kundenfang. Nicht dort, wo andere Prostituierte auf Freier warten. Auch in Edelhotels lockt sie männliche Gesellschaft an. Beim Geldadel wird sie unter der Hand als eine Art Trophäe gehandelt.

Frauen, die in den prüden 1950er-Jahren abends allein ausgingen, waren verschrien. Jene, die wie Rosemarie Nitribitt für Geld mit Männern schliefen, galten als Abschaum. Zeitzeugen berichten noch heute, dass sie aber fasziniert waren von der eleganten Dame im Luxusauto – heimlich natürlich.

Die Geschichte aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu mutiert im piefigen Deutschland der 1950er-Jahre jedoch schnell zu einem ausgewachsenen Sittenskandal. Und die Polizei macht einen Fehler nach dem anderen. Der Hauptverdächtige wird von einem Gericht freigesprochen, die Ermittlungen werden eingestellt, der Mörder wird nie gefunden. Doch verbergen sich in den Ermittlungsakten nicht doch noch neue Hinweise? "Cold Case" rollt den Fall der Rosemarie Nitribitt neu auf.

Aufgeklärt – Spektakuläre Kriminalfälle

Der Klinik-Killer

Er ist verantwortlich für eine beispiellose Mordserie: Krankenpfleger Niels H. Mindestens 85 Menschen starben, weil er Herr über Leben und Tod spielte.

Niels H. verabreichte Patienten lebensbedrohliche Medikamente, um sie dann zu reanimieren. Eine Vielzahl überlebte nicht und fiel dem "Todespfleger" zum Opfer. 2018 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn.

2005 ließ ein Vorfall die tödlichen Machenschaften des Krankenpflegers auffliegen. Ein Patient, der eigentlich auf dem Weg der Besserung ist, musste plötzlich reanimiert werden. Eine Krankenschwester wurde misstrauisch und nahm dem Patienten nach der gelungenen Reanimation Blut ab. Darin fand sich das hochgefährliche Medikament Gilurytmal, welches der Patient gar nicht verschrieben bekommen hatte. Niels H. hatte es ihm verabreicht. Nachdem der Patient einen Tag später starb, wurde der Pfleger überführt. Und ein schrecklicher Verdacht keimte auf: Hatte Niels H. möglicherweise nicht zum ersten Mal getötet?

Im Laufe der Jahre kam die Polizei einer beispiellosen Mordserie auf die Spur. Offenbar brachte der Krankenpfleger jahrelang Patientinnen und Patienten in lebensbedrohliche Situationen – nur um sie anschließend reanimieren zu können. Weil er die Bewunderung von Ärztinnen und Ärzte, Kolleginnen und Kollegen brauchte – und weil er es genoss, Herr über Leben und Tod zu sein.
Der Profiler Axel Petermann und die Psychologin Katinka Keckeis rekonstruieren den spektakulären Kriminalfall. Sie treffen Ermittler und Angehörige der Opfer. Und sie gehen der Frage nach, wie viele Menschen Niels H. wirklich auf dem Gewissen hat.

 

Der Fall Kalinka Bamberski

1982 starb die 14-jährige Kalinka im Sommerurlaub am Bodensee. Ihr Vater glaubte den Mörder zu kennen und kämpft darum, ihn zu überführen – fast 30 Jahre lang.

Unter Verdacht: Kalinkas Stiefvater – ein angesehener Arzt. Hat er das Mädchen mit einer Spritze betäubt und missbraucht? Nachweisen lässt sich ihm lange Zeit nichts. Profiler Axel Petermann und Psychologin Katinka Keckeis auf den Spuren des spektakulären Falls.

Kalinka B. ist ein kerngesundes Mädchen aus Frankreich, das die Ferien bei Mutter und Stiefvater am Bodensee verbringt. Am Morgen des 10. Juli 1982 liegt die 14-Jährige tot in ihrem Bett. Wiederbelebungsversuche des Stiefvaters kommen zu spät. Die Obduktion verläuft äußerst dubios: Die Todesursache kann nicht geklärt werden, verdächtige Spuren an Kalinkas Körper werden nicht untersucht. Das Mädchen wird begraben – ohne weitere Ermittlungen.

Als Kalinkas leiblicher Vater den Obduktionsbericht liest, bekommt er einen schlimmen Verdacht: Seine Tochter wurde getötet, vom Stiefvater. Sein jahrzehntelanger Kampf um Aufklärung und eine gerechte Strafe bleiben lange erfolglos. Die Beweislage reicht – zumindest den deutschen Behörden – nicht. Eine Anklage in Frankreich führt zu einem internationalen Justizskandal und diplomatischen Verwicklungen. Am Ende will Katinkas leiblicher Vater den Täter selbst vor Gericht bringen.

Ein aufsehenerregender Fall, der die Menschen in Deutschland und Frankreich über Jahrzehnte in Atem hält.

Drug Wars

Die Reihe "Drug Wars" zeigt den Alltag von Konsumenten, Dealern und der Polizei im Umgang mit den illegalen Drogen in Großbritannien.

 

Das Geschäft mit Kokain

England ist Europameister im Kokainkonsum. Therapien und Beratungen kosten Millionen an Steuergeldern, während sich der Grenzschutz bemüht, die Drogen gar nicht erst ins Land zu lassen.

Die Dokumentation folgt der Spur des Kokains: Sie zeigt Londoner Straßendealer, die ihren Kunden gerne mal Kopfschmerztabletten als Kokain unterjubeln, Beratungsstellen, die oft gegen Windmühlen kämpfen und Labore, in denen Konsumenten ihre Drogen testen lassen.

 

Der Boom der Psychodrogen

Psychedelika sind in Großbritannien wieder im Kommen. Eine neue Generation junger Briten findet Gefallen an "Hippie-Drogen" wie LSD und Magic Mushrooms – trotz unberechenbarer Folgen.

Dimitri leidet unter HPPD, einer Wahrnehmungsstörung nach dem Konsum halluzinogener Drogen. Trotzdem fällt es ihm schwer, auf seine Zauberpilze zu verzichten. Andere bevorzugen „Microdosing“ – Psychedelika in kleiner Dosis – um positive Effekte zu erzielen.

 

Großbritannien und die Partydrogen

Für viele Briten ist eine Party ohne Drogen unvorstellbar. Der neueste Trend der Feiernden: Mischkonsum, die gefährliche Kombination verschiedener Substanzen für den nächsten Kick.

Der Film zeigt Dealerinnen, die sich mit dem Verkauf von Ecstasy ihr Studium finanzieren oder die Haushaltskasse aufbessern. Neben “Klassikern” wie Ecstasy und Kokain wird Ketamin immer beliebter. Das Schmerz- und Narkosemittel wirkt euphorisierend und enthemmend.

 

Großbritannien und das Cannabis

Cannabis zu kaufen ist einfacher denn je, der nächste Rausch ist nur einen Mausklick entfernt. Neben hochpotenten Konzentraten boomen in Großbritannien Edibles: Cannabis in Lebensmitteln.

Die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke hat erfinderische Jungunternehmer auf den Plan gerufen. Mit Haschkeksen, Cannabis-Toffees und Extrakten machen sie lukrative Geschäfte – und hoffen auf eine baldige vollständige Legalisierung.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: ZDFinfo war auch 2020 der meistgesehene deutsche Dokumentations- und Informationssender mit einem Marktanteil von 1,5 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,7 Prozent Marktanteil bei den Jüngeren. In der ZDFmediathek erzielten die Abrufvideos von ZDFinfo rund 47 Millionen Sichtungen und steigern sich gegenüber dem Vorjahr um 57 Prozent.

Im Monat September 2021 hatte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 2,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile 2011 bis 2017:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100 und unter https://presseportal.zdf.de/presse/coldcase

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