ZDFinfo mit den "sieben Superkriegern der Geschichte". Foto: ZDF/Marc Francke
ZDFinfo mit den "sieben Superkriegern der Geschichte". Foto: ZDF/Marc Francke

Neue Geschichts-Dokus in ZDFinfo

Die sieben Superkrieger der Geschichte / Tatort Antike

Die größten, gefürchtetsten und brutalsten Krieger aller Zeiten stellt die ZDFinfo-Doku Die sieben Superkrieger der Geschichte" vor und klärt am Dienstag, 20. Oktober 2020, 20.15 Uhr, was "Mythos und Wahrheit" bei diesem Thema ist. "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR", die Geschichte geschrieben haben, sind am Donnerstag, 5. November 2020, ab 20.15 Uhr zu sehen.  Und die fünfteilige Doku-Reihe "Tatort Antike" sendet ZDFinfo erstmals am Sonntag, 15. November 2020, von 20.15 bis 24.00 Uhr.Die sieben

  • ZDF info, Di., 20. Oktober 2020, 20.15 Uhr / Do., 5. November 2020, 20.15 Uhr / So., 15. November 2020, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Dienstag, 20. Oktober 2020, 10.00 Uhr

Texte

Sendetermine

Dienstag, 20. Oktober 2020, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die sieben Superkrieger der Geschichte – Mythos und Wahrheit

Film von Christian Stracke und Klaus Kastenholz

Produktion: Kelvinfilm
Redaktion: Annette Harlfinger
Länge: ca. 44 Minuten

 

Donnerstag, 5. November 2020, 20.15 bis 0.45 Uhr, ZDFinfo

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

20.15 Uhr: Tödliche Liebe
21.00 Uhr: Kein Entkommen
21.45 Uhr: Staatsmacht im Visier
22.30 Uhr: Im Fadenkreuz der Stasi
23.15 Uhr: Tödliche Tabus
24.00 Uhr: Tödlicher Abgrund

Folge 1: Film von Shirin Gill und Klaus Wollscheid
Folge 2: Film von Shirin Gill und Klaus Wollscheid
Folge 3: Film von Klaus Wollscheid, Ole Siebrecht, Shirin Gill
Folge 4: Film von Nina Rothermundt
Folge 5: Film von Steffi Lischke
Folge 6: Film von Nina Rothermundt

Produktion: Fernsehkombinat
Redaktion: Michael Gries, Annette Harlfinger
Länge: 6 x ca. 44 Minuten

 

Sonntag, 15. November 2020, 20.15 bis 24.00 Uhr, ZDFinfo

Tatort Antike

20.15 Uhr: Glaube und Macht
21.00 Uhr: Geheimnisse der Toten
21.45 Uhr: Rätselhafte Gewalt
22.30 Uhr: Folgenschwere Fälle
23.15 Uhr: Verschwörung und Rache

Film von Christoph Weber, Thomas Langelage, Heike Sperling, Stephan Arapovic

Produktion: Taglicht Media
Redaktion: Silvia Menzel, Christian Deick
Leitung: 5 x 44 Minuten

Die sieben Superkrieger der Geschichte – Mythos und Wahrheit

Ninja, Assassinen, Gladiatoren und Berserker – den berühmtesten Kriegern der Geschichte eilt der Ruf voraus, stark und geschickt im Kampf, aber auch blutrünstig und gnadenlos zu sein. Stimmt das denn auch? Die Dokumentation stellt die größten, gefürchtetsten und brutalsten Krieger aller Zeiten vor.

Wie zum Beispiel die Amazonen, die ihren Töchtern angeblich noch im Kindesalter die rechte Brust weggebrannt haben, sodass sie später im Kampf den Arm nicht störte, der das Schwert führte. Ihren Söhnen sollen die Kämpferinnen die Beine amputiert haben, damit von ihnen keine Gefahr als Erwachsene ausging.

Die Berserker hatten angeblich endlose Kraft, kannten keine Furcht oder keinen Schmerz und stürzten sich wie Tiere in jedes Gemetzel. Brüllend vor Wut sollen sie kaum in der Lage gewesen sein, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Wie kann das sein? Drogen sollen sie in blinde Berserkerwut versetzt haben.

Auch die Assassinen sollen Drogen genutzt haben, um ihren Nachwuchs gefügig zu machen. Der Geheimbund gilt als erstes Terrornetzwerk der Geschichte, als muslimische Mördersekte. Der Gehorsam ihrer Kämpfer soll so groß gewesen sein, dass sie auf Befehl ihres Anführers in den Tod sprangen.

Auch die Janitscharen, die Elitetruppe des Osmanischen Reiches, galten jahrhundertelang als Inbegriff des Schreckens und als modernste und schlagkräftigste Truppe der Welt. Sie sollen christlichen Familien ihre Kinder entrissen haben, um sie zu Elitekämpfern auszubilden.

Der Film räumt mit Klischees auf und lässt Experten zu Wort kommen, um herauszufinden: Welchen realen Hintergrund haben diese Mythen? Und was führte zum Untergang der sagenumwobenen Krieger, wie zum Beispiel der Tempelritter? Zwei Jahrhunderte lang waren sie die heimlichen Herrscher des Abend- und Morgenlandes. Dann wurde einer der mächtigsten und reichsten Geheimbünde der Welt ausgelöscht. Warum? Was hat dazu geführt, dass all diese Kämpfer bis heute die Menschen faszinieren, dass sie zu unsterblichen Legenden wurden?

Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Tödliche Liebe (Erstausstrahlung)

Wenn Gefühle außer Kontrolle geraten, kann das tödlich enden – Verbrechen aus Leidenschaft gab es immer und überall. Doch die Staatsideologen der DDR taten sich schwer damit, das zu akzeptieren.

Die Folge "Tödliche Liebe" der Doku-Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" bringt Licht ins Dunkel der Kriminalgeschichte des Arbeiter- und Bauernstaates und fokussiert dabei auf Morde aus sexuellen Motiven. Doch jeder Fall erzählt auch ein Stück Geschichte.

Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen diese Fälle aufgeklärt wurden.

Im Fokus der Dokumentation steht unter anderem das Verbrechen eines Stasi-Oberleutnants. Auf bestialische Weise ermordete der Funktionär aus niederen Motiven seine Ehefrau. Doch vor Gericht wurde aus der Beziehungstat auf einmal eine hanebüchene Spionage-Geschichte, die in einem höchst umstrittenen Todesurteil mündete, bei dem sich der Richter sogar über ein Veto Honeckers hinwegsetzte.

In einem weiteren Fall wurden die Beziehungen zwischen Ost und West auf die Probe gestellt, als eine kopflose Leiche an der Transitautobahn nahe Berlin gefunden wurde. Das Transitabkommen zwischen DDR und BRD sollte gemeinsame Ermittlungen erleichtern. Es verschaffte aber auch skrupellosen Mördern die Chance, ihre Opfer quasi im Niemandsland verschwinden zu lassen. Doch dank einer gelungenen Ost-West-Zusammenarbeit gelang es im vorliegenden Fall, den Täter zu stellen.

Politisch heikel war auch der Mordfall an einem hochrangigen DDR-Diplomaten, dem sein sexuelles Doppelleben zum Verhängnis wurde. Anlass für die Doku, die Akzeptanz von Homosexualität auf beiden Seiten der Mauer historisch zu thematisieren.

Öffentliche Berichte über Schwerstkriminalität hatten in der DDR Seltenheitswert. Einerseits sollte die Bevölkerung nicht beunruhigt werden, andererseits ging es um den Ruf des Landes. Doch auch im Sozialismus wurde gemordet, geraubt und betrogen. Umso überraschender sind die Fakten, die ehemalige Kriminalisten der Morduntersuchungskommission, Staatsanwälte und Historiker heute über die spektakulären Kriminalfälle der DDR preisgeben.

Kein Entkommen (Erstausstrahlung)

Zur DDR-Zeit kontrollierten Partei und Geheimdienst, wie Verbrechen aufgeklärt, Täter bestraft und die Bürger informiert wurden. ZDFinfo deckt die spektakulärsten Fälle von damals auf.

Auch die Folge "Kein Entkommen" der Doku-Reihe "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" macht deutsch-deutsche Geschichte anhand schicksalhafter Ereignisse erlebbar. Im Blickfeld stehen Opfer, Täter und Ermittler - und der Alltag im real existierenden Sozialismus.

Auch im Arbeiter- und Bauernstaat wurde gemordet, geraubt und betrogen – wie in jedem Land der Welt. Doch öffentlich darüber berichtet wurde in DDR-Medien kaum. Was Ermittler, Staatsanwälte, Kriminologen und Journalisten damals nicht laut sagen durften, das enthüllen sie nun in der Dokumentation.

Im Fokus der Folge "Kein Entkommen" steht unter anderem das Verbrechen eines flüchtigen Sowjetsoldaten, das ein traumatisiertes Dorf in Brandenburg und viele offene Fragen hinterließ. Die Stasi war zwar in die Ermittlungen involviert, doch die Vernehmungen führte allein der große Bruder.

In einem anderen Fall hielt ein spektakulärer Postraub die Ermittler zwei Jahre lang in Atem. Der Posträuber selbst erzählt von seinen Motiven und seiner Zeit im Gefängnis.

Verbrecher durften vom Regime keine Gnade erwarten. In mehreren Fällen verhängte das Gericht die Todesstrafe für den Täter. So auch im Fall der Tötung eines Dorfpolizisten, korrekterweise als ABV zu bezeichnen. Solche "Abschnittsbevollmächtigte" waren eine DDR-typische Polizei-Instanz auf lokaler Ebene. Selbst ein persönlich motivierter Angriff gegen einen ABV wurde vom System kategorisch als Angriff auf den Staat beziehungsweise als "Terrorismus" betrachtet und entsprechend drastisch bestraft. Insgesamt 164 Todesurteile wurden in der DDR vollstreckt. Erst 1987 wurde die Todesstrafe offiziell abgeschafft

Authentische Dokumente aus dem umfangreichen Stasi-Unterlagen-Archiv, Zeitzeugen, Ermittler und Experten zeigen auf, unter welchen Umständen die meisten, aber nicht alle Fälle aufgeklärt wurden.
Und der Fall eines jugendlichen Straftäters wirft Licht auf ein finsteres Kapitel des DDR-Strafvollzugs: In sogenannten Jugendhäusern erlebten die Insassen eine Behandlung, die viele von ihnen bis heute schwer traumatisiert zurücklässt.

Wiederholungen von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR"

Im Anschluss an die beiden neuen Folgen zeigt ZDFinfo erneut die Folgen "Staatsmacht im Visier", "Im Fadenkreuz der Stasi", "Tödliche Tabus" und "Tödlicher Abgrund".

Tatort Antike

Verbrechen gibt es, seit es Menschen gibt. Sie erzählen von Wut und Hass, von Gier und Leid, von Tod und Verderben. Nichts lässt tiefer in die dunklen Abgründe einer vergangenen Epoche blicken als die Morde und Missetaten, die in ihr begangen wurden. Viele Verbrechen der Vergangenheit sind bis heute nicht aufgeklärt. Weder wurden die Täter gefasst, noch Beweise gegen sie vorgelegt.

Doch was damals unmöglich war, ist heute machbar: "Tatort Antike" zeigt, wie die Wissenschaft mit modernen forensischen Methoden Verbrechen aufklärt, die Jahrtausende zurückliegen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Verfahren zum Einsatz – vom ballistischen Beschusstest bis hin zum genetischen Fingerabdruck, von der pathologischen Befundung bis hin zur psychiatrischen Begutachtung.

Für die fünfteilige Dokumentationsreihe ermitteln international renommierte Forensiker, Profiler, Biologen, Psychiater, Archäologen und Waffenexperten antike Kriminalfälle auf spektakulär neue Weise. Im Mittelpunkt steht dabei jeweils die Rekonstruktion des historischen Tathergangs: Was genau ist damals geschehen? Welche Erkenntnisse gelten als gesichert? Und welche fehlenden Puzzlesteine können moderne wissenschaftliche Methoden und Experimente liefern?

Die Bandbreite der antiken Verbrechen reicht dabei von bekannten Tätern und Opfern (Ötzi, Echnaton, Jesus, Arminius, Nero und viele mehr) bis hin zu unbekannten Kriminalfällen wie mysteriösen Massenmorden oder rituellen Tötungen. Hauptfigur im historischen Ermittlerteam ist der britische Waffenexperte Mike Loads. Mit Hilfe von spektakulären archäologischen Experimenten stellt er das Tatgeschehen möglichst präzise nach, um den Mördern und Verbrechern auf die Schliche zu kommen.

 

Glaube und Macht

Der größte Brand im antiken Rom: Mehr als eine Woche wüteten die Flammen im Jahr 64. War es Brandstiftung? Und hatte Kaiser Nero seine Finger im Spiel? Mike Loades ermittelt und sucht Erklärungen.

Rätselhaftes Massensterben von Kindern im antiken Athen – in einem Brunnen entdeckten Archäologen in den 1930er Jahren die Überreste von 450 toten Babys. Der Fall gibt Rätsel auf: Wieso wurden die Skelette außerhalb einer offiziellen Begräbnisstätte gefunden?

 

Geheimnisse der Toten

Was geschah vor 4.500 Jahren in Eulau? Archäologen entdecken 2005 insgesamt 13 Skelette; gewaltsam getötet. Wer steckt hinter der Tat? Und welche Motive hatten die Täter für ihre grausame Tat?

Wissenschaftler entschlüsseln eine alte Papyrusschrift. Alles deutet darauf hin, dass Ramses III. keines natürlichen Todes gestorben ist. Die CT-Untersuchung seiner Mumie sollte Licht ins Dunkel bringen. Wurde Ramses III. etwa Opfer einer Verschwörung?

 

Rätselhafte Gewalt

Ein Dorf – ein Massaker: Im fünften Jahrhundert wurden mehrere Hundert Menschen auf der schwedischen Insel Öland ermordet. Welche finsteren Motive verbergen sich hinter dem grausamen Verbrechen?

Der rätselhaft frühe Tod des Pharao Tutanchamun: Wie kam es, dass er mit gerade mal 19 Jahren starb? Bis heute kursieren Gerüchte über die möglichen Todesursachen des wohl bekanntesten aller Pharaonen. War es ein Unfall, eine Krankheit – oder möglicherweise Mord?

 

Folgenschwere Fälle

Am Anfang stand Raub und Verrat: Im Teutoburger Wald wurde das römische Heer im Jahre 9 nach Christus überraschend von Arminius geschlagen. Warum wechselte Arminius die Fronten und wurde zum Cheruskerfürst?

Jerusalem: Ein jüdischer Wanderprediger begehrte gegen die Obrigkeit auf und wurde zum Stifter einer neuen Weltreligion. In der christlichen Überlieferung steht bis heute, dass Christus am Kreuz starb und wiederauferstand. Doch was finden Mediziner und Historiker heraus?

 

Verschwörung und Rache

Alexander der Große schuf ein Weltreich unbekannter Größe. Doch ließ er seinen Vater töten, um König zu werden? Knochenfunde aus einem makedonischen Grab werfen ein neues Licht auf den Fall.

Ötzi, der weltbekannte Tote, starb vor über 5000 Jahre. Wissenschaftler fanden heraus, dass er an den Folgen einer Pfeilverletzung gestorben ist. Wer hat diesen Pfeil abgefeuert? Profiler gehen allen verfügbaren Spuren nach und rekonstruieren die letzten Stunden.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Im Monat August 2020 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 2,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:

ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100,
und über https://presseportal.zdf.de/presse/wunderwerkederweltgeschichte und über https://presseportal.zdf.de/presse/tatortantike abrufbar.

Weitere Informationen

Impressum

ZDF Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2020 ZDF  

 


Ansprechpartner:


Thomas Hagedorn
Telefon: 06131/70-13802
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de

Anja Scherer
Telefon: 06131/70-12154
E-Mail: scherer.an@zdf.de