WM, Weltcup, Wintersport

Die Biathlon-WM live im ZDF

Das finnische Kontiolathi ist vom 4. bis 15. März Gastgeber der Biathlon-Weltmeisterschaften 2015. Das ZDF überträgt in der ersten WM-Woche live, angefangen mit der Mixed-Staffel am ersten Wettkampftag. Am Wochenende stehen die Sprint und Verfolgungsrennen der Frauen und Männer auf dem ZDF-Programm.

  • ZDF, Von Oktober 2014 bis März 2015

Texte

Wintersport live im Zweiten: Die Saison 2014/2015

Die nacholympische Wintersportsaison 2014/2015 bietet mit zahlreichen Weltmeisterschaften und Weltcups, der Vierschanzentournee und vielen weiteren attraktiven Wettbewerben Top-Ereignisse in großer Zahl. Das ZDF ist wieder dabei und wird die gesamte Saison vom alpinen Weltcupauftakt in Sölden Ende Oktober 2014 bis März 2015 mit einem umfangreichen Programmangebot live oder in Zusammenfassungen begleiten. Das geplante Sendevolumen beläuft sich auf rund 190 Stunden, darüber hinaus steht ein ausführliches Online-Angebot zur Verfügung.

ARD und ZDF haben ihre Programmplanung koordiniert und berichten in bewährter Form abwechselnd von den langen Sportwochenenden und den Höhepunkten des Winters. „ZDF SPORTextra“ heißt es demnach an acht Weltcup-Wochenenden – samstags und sonntags in der Regel von 9.00 bzw. 10.00 Uhr bis in den späten Nachmittag oder Abend.

Höhepunkte des Sportwinters

Zu den Höhepunkten des Sportwinters zählen die Weltmeisterschaften der Biathleten im finnischen Kontiolahti, die Alpin-Ski-WM in Vail/Colorado und die Nordische Ski-WM in Falun/Schweden. Gerade in diesen sehr populären Wintersportarten steht in der Saison 2014/2015 ein personeller Umbruch an: Einige deutsche und internationale Topathleten haben ihre Karriere beendet, neue Hoffnungsträger drängen an die Spitze (siehe dazu auch das Interview mit "ZDF-SPORTextra"-Redaktionsleiter Peter Leissl auf Seite 4).

Spektakuläre Events versprechen zudem die Weltmeisterschaften der Bob- und Skeleton-Piloten im heimischen Winterberg, das Gipfeltreffen der Biathleten (WTC) in der Arena auf Schalke sowie die Tour de Ski, der absolute Härtetest für die Langlauf-Elite. Auch die Welttitelkämpfe der Snowboarder und Freestyler sind hier zu nennen.

Spitzensport auf Eis und Schnee, neue Gesichter, attraktive Bilder in traumhaften Landschaften – das präsentiert die ZDF-Wintersportberichterstattung auch in der Saison 2014/2015.

Übersicht über das ZDF-Wintersport-Programm

Weltcup-Auftakt Ski alpin
25./26. Oktober 2014, Sölden

Biathlon World Team Challenge
27. Dezember 2014, Arena auf Schalke

Vierschanzentournee
3./4. Januar 2015, Innsbruck
5./6. Januar 2015, Bischofshofen

Tour de Ski
3. – 11. Januar 2014
Oberstdorf, Val Müstair, Toblach, Val di Fiemme

WM Ski Freestyle/Snowboard
24./25. Januar 2015, Kreischberg/Steiermark

WM Ski alpin
3. – 9. Februar 2015, Vail/USA

WM Ski nordisch
25. Februar – 1. März 2015, Falun/Schweden

WM Bob & Skeleton
28. Februar – 1. März 2015, Winterberg

WM Biathlon
3. – 8. März 2015, Kontiolahti/Finnland

Weltcup
Biathlon; Bob; Eisschnelllauf; Nordische Kombination; Rodeln; Ski alpin; Skilanglauf; Skispringen; Snowboard/Freestyle

Umbruchphase im Wintersport - Interview mit ZDF-Sportreporter Peter Leissl

Welchen Stellenwert hat die neue Wintersportsaison, die acht Monate nach den Olympischen Spielen von Sotschi startet?

Die neue Saison beginnt als eine Phase des Umbruchs. Erfolgreiche Athletinnen und Athleten wie etwa Maria Höfl-Riesch bei den alpinen Skiläuferinnen oder Tobias Angerer und Axel Teichmann bei den Langläufern sind nicht mehr dabei. Dafür werden neue Namen präsenter, die nächsten Olympischen Winterspiele werfen da schon ihre Schatten voraus. Doch die kommende Wintersportsaison entfaltet ihre Bedeutung vor allem durch die Weltmeisterschaften, die immer in ungeraden Jahren ausgetragen werden und im Februar und März auf dem Programm stehen.

Welche neuen Namen wird man sich merken müssen?

Im Ski-Langlauf haben sich einige der Jüngeren schon gezeigt: Hannes Dotzler und Tim Tscharnke sind im olympischen Teamsprint in Sotschi schon in Medaillennähe gelaufen. Auch im Biathlon kommen Jüngere nach, von denen in dieser Saison Spitzenresultate erwartet werden. Im Ski alpin der Damen zeichnet sich dagegen noch nicht ab, wer sich nach Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg als nächstes einen Namen machen kann.

Ist die Analyse des Ist-Zustands in den einzelnen Sportarten auch ein Gradmesser für die Planung der Weltcup-Wochenenden?

Unsere Planungen orientieren sich zunächst daran, wie viel Zuspruch die einzelnen Sportarten bei den Zuschauern erzielen. Biathlon ist in dieser Hinsicht weiterhin die Nummer 1, allerdings haben das Skispringen und der alpine Skisport zuletzt aufgeholt. Für die Terminplanerstellung bedeutet das: Biathlon senden wir fast immer live, Skispringen ebenfalls in den meisten Fällen und beim alpinen Skisport zeigen wir in der Regel die besten 30 Teilnehmer im zweiten Durchgang in voller Länge. Aber natürlich richten wir uns auch danach, in welcher Disziplin gerade aus deutscher Perspektive besondere Leistungen zu erwarten sind. Da rücken zum Beispiel beim alpinen Skisport jetzt die Männer stärker in den Blick.

Bietet die Wintersportsaison 2014/2015 an den ZDF-Sendetagen insgesamt die längst bewährte Mischung mit mehreren Sportarten in den langen Live-Strecken?

Wenn wir von 10.00 bis 17.00 Uhr fast sieben Stunden live senden, zeigen wir meist drei, vier Wettkämpfe in voller Länge. Wichtig ist dabei tatsächlich die Mischung: Passt der Eisschnelllauf nach dem Biathlon am besten? Auch die Schlittensportarten, besonders das Rodeln, helfen uns beim Planen der langen Strecken. Die zeitliche Flexibilität bei diesen Wettkämpfen ermöglicht uns ein abwechslungsreiches Programmangebot.

Picken sich denn die Zuschauer angesichts dieser langen Live-Strecken die Sportart heraus, die sie interessiert, oder ist das Wintersport-Publikum ein ausdauerndes und treues?

Natürlich gibt es diejenigen, die gezielt einschalten, um die Streif in Kitzbühel zu sehen. Und wir bieten immer auch den Service für das jeweils hinzukommende Publikum, das im Zwei-Stunden-Rhythmus per Nachrichtenblock darüber informiert wird, was bisher passiert ist. Im Zeitalter der Mediathek ist den Zuschauern zudem die Möglichkeit gegeben, ihr bevorzugtes Wintersportevent auch zeitversetzt sehen zu können.

Bieten Sie online darüber hinausgehenden Wintersport-Mehrwert, der die Parallelnutzung von TV und Netz empfiehlt?

Wir führen unter www.zdfsport.de Wettbewerbe zu Ende, die wir im ZDF-Programm nicht in voller Länge zeigen können – zum Beispiel Abfahrtsrennen nach Startnummer 30. Auch Zusammenfassungen der Live-Ereignisse bieten wir dort an. Und wenn wir einen Wettbewerb nicht live im TV übertragen können, weil dort gerade eine andere Wintersport-Disziplin zu sehen ist, bieten wir auch gerne einen zusätzlichen Livestream im Netz an. Wir schauen also genau darauf, was nicht mehr gesendet, aber online noch verwertet werden kann.

Was sind für Sie die Highlights der Wintersportsaison 2014/2015?

Der Winter beginnt im ZDF am 25. und 26. Oktober 2014 mit dem Weltcup-Auftakt der alpinen Skiläufer in Sölden. Am 22. und 23. November 2014 werden wir dann die Saisoneröffnung der Skispringer in Klingenthal übertragen. Und schon eine Woche später kommt der Winter langsam im Schwung: Am 29. und 30. November 2014 ist ein volles Wintersport-Programm mit Nordischer Kombination, Skispringen, Ski alpin, Rodeln und dem Weltcup-Opener der Biathleten in Östersund zu erleben. Die Highlights zwischen den Jahren sind auch diesmal wieder die Biathlon-Veranstaltung auf Schalke am 27. Dezember 2014 im ZDF und die Vierschanzentournee. Von letzterer zeigt das ZDF die Springen 3 und 4, also die Wettkämpfe in Innsbruck (3. und 4. Januar 2015) und Bischofshofen (5. und 6. Januar 2014). Zugleich geht Anfang Januar die Tour de Ski los, auch Biathlon in Oberhof steht dann auf dem Programm. Vom 2. bis 15. Februar 2015 findet der erste Saisonhöhepunkt statt: die Alpine Ski-WM in Vail/Beaver Creek. Aufgrund des Zeitunterschieds werden die Pisten-Könige zwischen 19.00 und 20.15 Uhr ihre Zuschauer finden müssen. Im schwedischen Falun folgt vom 18. Februar bis 1. März 2015 die nordische Ski-WM, zum Saisonabschluss vom 4. bis 15. März 2015 dann die Biathlon-WM im finnischen Kontiolahti.

Wie viel Experten-Wissen wird das ZDF in der Wintersport-Saison 2014/2015 im Bildschirm-Einsatz haben?

Wir prüfen immer genau, wo und wann sich ein Experte lohnt, ob angesichts der Wettkampfdichte überhaupt die Zeit ist, um den Wintersport genauer zu erklären. Entsprechend ist für uns nicht die Popularität des Experten ausschlaggebend, sondern die Frage: Kann er seinen Sport den Zuschauern näherbringen? Deswegen haben wir zum Beispiel in dieser Saison bei der Tour de Ski und bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Falun Tobias Angerer dabei. Aber auch unsere längst bewährten Experten wie Marco Büchel beim alpinen Skisport, Sven Fischer beim Biathlon und Toni Innauer beim Skispringen belegen immer wieder: Entscheidend ist die Kompetenz.

Sie selbst haben Ihre Kompetenz als Live-Reporter im nordischen Skisport nun schon seit über 20 Jahren für das ZDF eingebracht. Was hat sich geändert in zwei Jahrzehnten Wintersport-Präsentation?

Es hat sich viel geändert. Als ich 1993 bei der WM in Falun, eben dort, wo in dieser Saison erneut die Weltmeisterschaft stattfindet, als Langlauf-Kommentator meine ersten Einsätze hatte, war die Präsentationsform noch geradezu betulich, der Rhythmus, in dem zwischen Live-Sport und Experten-Gespräch gewechselt wurde, insgesamt getragener. Auch kamen deutlich weniger Kameras als heute zum Einsatz. Fern davon ist die Langlaufgemeinde eher überschaubar, da ist es für uns Journalisten über die langen Jahre, die wir sie nun begleiten, kein Problem, an die notwendigen Informationen zu kommen.

Seit nunmehr 13 Jahren leiten Sie die Redaktion "ZDF SPORT extra". Angesichts der rund 160 Sendestunden Wintersport, die bis März gesendet werden: Was ist die Hauptaufgabe, um ein solches Programmvolumen zu managen?

Man muss sich immer wieder fragen: Sind wir mit unseren Präsentationsformen noch auf der Höhe der Zeit? In den zurückliegenden Jahren haben wir immer mal wieder neue Anreize gesetzt, bieten jetzt zum Beispiel wieder die Orte-Clips an, die wir mal eine Zeitlang weggelassen haben. Doch zu viel Beiwerk ist auch nicht gut. Entsprechend lautet die Hauptaufgabe: den Live-Sport in den Mittelpunkt zu stellen. Allerdings wird dies mein letzter Winter, in dem ich die Verantwortung dafür trage. Aber ich werde auch zukünftig als Live-Reporter und Leiter von Sendungen im Einsatz sein.

Mit Peter Leissl sprach Thomas Hagedorn.

Nordische Ski-Weltmeisterschaften in Falun 2015

Bereits zum vierten Mal hat die FIS die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften nach Falun in Mittelschweden vergeben, zuletzt 1994. Die Hauptstadt der Provinz Dalarna ist das größte Skizentrum Schwedens und Sitz des schwedischen Skiverbandes.

Die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften (18. Februar bis 1. März 2015 sind im nach-olympischen Jahr das vom Umfang her bedeutendste Ereignis des Sportwinters. Rund 700 Aktive aus 55 Nationen werden in zahlreichen Disziplinen im Skilanglauf, beim Skispringen und in der Nordischen Kombination an den Start gehen und um WM-Gold, -Silber oder -Bronze kämpfen. Dazu kommen zirka 1200 Medienvertreter. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 200000 Zuschauern an den Loipen und Sprungschanzen vor Ort sowie rund 500 Millionen TV-Zuschauern in aller Welt.

Das ZDF berichtet in der zweiten WM-Woche vom 25. Februar bis 1. März live aus Falun. Zu den Höhepunkten an den ZDF-Sendetagen zählen unter anderem die Langlaufstaffeln der Damen und Herren, der Teamsprint in der Nordischen Kombination, das Mannschaftsspringen von der Großschanze sowie zum WM-Abschluss das 50-Kilometer-Rennen der Langlauf-Herren.

ZDF-Sendetermine Nordische Ski-WM Falun 2015:

Mittwoch, 25. Februar 2015
13.10 – 15.05 Uhr: Langlauf 15 Kilometer Herren

Donnerstag, 26. Februar 2015
  9.50 – 11.15 Uhr: Noko, Springen Großschanze
13.05 Uhr: Langlauf 4x5-Kilometer-Staffel Damen
17.00 Uhr: Skispringen Großschanze

Freitag, 27. Februar 2015
13.30 Uhr: Langlauf 4x10-Kilometer-Staffel Herren

Samstag, 28. Februar 2015
 9.45 Uhr: Noko, Teamsprint
ca. 14.00 Uhr: Langlauf 30 Kilometer Damen
ca. 16.50 Uhr: Skispringen Team

Sonntag, 1. März 2015
14.35 Uhr: Langlauf 50 Kilometer Herren

"Ich freue mich, die WM aus einer anderen Perspektive zu verfolgen"
Fünf Fragen an ZDF-Langlauf-Experte Tobias Angerer

2014 haben Sie Ihre lange und erfolgreiche Karriere beendet und sind seit dieser Saison als ZDF-Langlaufexperte im Einsatz – unter anderem bei der Tour de Ski, bei der Sie als erster Gesamtsieger 2007 Sportgeschichte schrieben, und demnächst bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Falun. Kommt bei Ihrer neuen Aufgabe manchmal auch ein kleines bisschen Wehmut auf? 

Ich bin nach wie vor nah dran an der Mannschaft und fiebere, leide und freue mich mit. Ich kenne ja alle, habe mit vielen der Sportler mehrere Jahre zusammen im Weltcup verbracht. Da sind natürlich Emotionen dabei. Wehmut, dass ich nicht mehr aktiv dabei bin, habe ich keine. Ich war sowohl in Davos und Oberstdorf an der Strecke, habe aber den Wettkampf nicht vermisst. Ich hatte eine tolle Zeit und verspüre große Dankbarkeit, dass ich so viele tolle Momente erleben durfte. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt als Skilanglauf-Experte für das ZDF. Ich möchte den Zuschauern die Faszination dieser Sportart näher bringen, ihnen vermitteln, sich auch einmal in die Lage eines Athleten zu versetzen sowie Hintergründe zu den jeweiligen Rennen recherchieren.

Wie sehen Sie die WM-Chancen der deutschen Langläufer, die sich nicht zuletzt nach Ihrem und Axel Teichmanns Rücktritt in einer Phase des Umbruchs befinden? Wer sind die Favoriten auf die WM-Titel?

Für alle Nationen sind die Weltmeisterschaften das große Highlight der Saison, alle fiebern dem Ereignis entgegen und werden versuchen, die beste Leistung abzurufen und Medaillen zu gewinnen. Falun wird ein hervorragender Gastgeber mit einer tollen Atmosphäre sein, da der Wintersport in Schweden einen enorm hohen Stellenwert hat. Die deutsche Mannschaft hat im Herrenbereich gerade einen Umbruch zu bewältigen, der vielleicht schwieriger wird, als vorherzusehen war. Der Skilanglauf ist nun mal eine trainingsintensive Sportart, die viel Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen erfordert. Ergebnisse im Top-15-Bereich sollten das Ziel der jungen Athleten sein. Für einige ist es das erste Großereignis, das heißt, sie können lernen und viel für die Zukunft mitnehmen – und sich darauf freuen, vor einer tollen Kulisse laufen zu dürfen. Ich hoffe und wünsche mir natürlich, dass uns der eine oder andere überrascht. Die schwedische Mannschaft schätze ich neben den Norwegern sehr stark ein, dazu als Geheimtipp den Kanadier Alex Harvey und - natürlich nicht zu vergessen - Dario Cologna aus der Schweiz. Ich bin gespannt auf die Duelle von Petter Northug mit der schwedischen Mannschaft um Hellner, Halvarsson und Olsson. Auch der Norweger Finn Hagen Krogh ist in Topform nach seinen beiden Siegen in Östersund und seinen immer guten Auftritten in Falun beim Weltcupfinale. Bei den Herren ist der Favoritenkreis aber deutlich größer als bei den Damen. Unsere Damenmannschaft hat nicht zuletzt nach Bronze in Sotschi gezeigt, dass Medaillen in der Staffel und auch im Teamsprint möglich sind. Dort sind die Chancen am größten, wenn alles passt. In den Einzelrennen haben wir mit Denise Herrmann, Steffi Böhler und Nicole Fessel Läuferinnen, die unter die besten sechs bis acht laufen können. Topfavoritinnen sind die Norwegerinnen Björgen, Johaug, Weng und natürlich, mit dem Heimvorteil im Rücken, die Schwedin Charlotte Kalla, nicht zuletzt nach dem sehr überzeugenden Sieg in Östersund.

Das ZDF berichtet in der zweiten WM-Woche live, unter anderem steht am 27. Februar die 4x10-Kilometer-Staffel der Herren auf dem Programm. Ein Wettbewerb, an den Sie mit zwei olympischen Silbermedaillen und einem Vize-WM-Titel vermutlich beste Erinnerungen haben?

Die Staffel ist für jeden Sportler das Highlight eines jeden Großereignisses. Ich bin immer sehr gerne Staffeln gelaufen und habe mich gefreut mit meinen Mannschaftskollegen zusammen als Team für ein Ziel zu laufen. Ich habe wunderschöne Erinnerungen, vor allem an die WM in Oslo, als wir vor 100.000 Zuschauern die Bronzemedaille gewonnen haben. Dieses Rennen mit dieser Stimmung werde ich niemals vergessen. Leider hat es für unser erfolgreiches Team bei WM oder Olympia nie ganz nach oben gereicht, das ärgert mich bis heute noch ein klein wenig. Ich glaube, dass in Falun bei der WM die Staffel das Highlight wird. Norwegen gegen Schweden, das ewige Duell, dazu noch viele andere Mannschaften, die ein Wörtchen mitreden wollen. Für das schwedische Team wird es das große Ziel sein, die Norweger um Petter Northug zu schlagen. Da ist jede Menge Brisanz in diesem Zweikampf.

Auf welche Wettbewerbe in Falun freuen Sie sich darüber hinaus am meisten?

Ich werde, soweit es meine Zeit als Experte erlaubt, natürlich alle Wettbewerbe verfolgen. Bei der Nordischen Kombination bin ich ja auch als Experte für die Langlaufwettbewerbe mit dabei und hoffe, dass Eric Frenzel und Co. endlich nach langer Zeit die Staffel gewinnen. Auch beim Skispringen werde ich vor Ort mitfiebern und den Jungs und Mädels die Daumen drücken. Ich freu mich darauf, die WM jetzt aus einer anderen Perspektive verfolgen zu können.

Wie bewerten Sie die heutige TV-Präsentation des Nordischen Skisports, speziell des Langlaufs? Mit zahlreichen Veränderungen und neuen Disziplinen wurde in den vergangenen Jahren versucht, diese Sportart noch attraktiver für die Zuschauer zu machen. Sehen Sie weitere Verbesserungsmöglichkeiten?

Der Skilanglauf war Anfang 2000 in der Vorreiterrolle für neue Wettkampfformen: Sprint, Sprintstaffeln, Skiathlon, Massenstarts, Tour de Ski, Mini-Touren –  viele neue Formen wurden geschaffen, der Trend ging mehr und mehr zu Massenstartrennen. Der Skilanglauf wurde aus dem Wald geholt. Leider hat man seit drei, vier Jahren das Gefühl, dass der Skilanglauf wieder in die falsche Richtung läuft. Zu viele Einzelstarts, die für den Fernsehzuschauer oft langweilig rüberkommen. Traditionelle  Einzelstarts sind wichtig, keine Frage, aber in der heutigen, medienwirksamen Zeit sind diese Wettkampfformen oft zu langatmig und nicht mehr zeitgemäß. Warum nicht wieder mehr  Massenstartrennen über 10 bis 15 Kilometer auf einer kleinen Runde, jede Runde Sprintwertung und die letzten fünf Läufer scheiden aus. In die letzte Runde gehen nur noch 30 Läufer, mehr Weltcuppunkte gibt es ohnehin nicht, dann ist Action für 30 Minuten geboten und der erste der ins Ziel kommt, hat gewonnen. Des Weiteren fand vor Falun nur ein Skiathlon-Wettbewerb und keine Staffel statt. Das finde ich schon sehr bedenklich. Ich kann mich noch an die Jahre um 2004 bis 2006 erinnern, als wir vier Staffeln und fünf Skiathlons pro Saison im Weltcup  hatten.

Die Fragen stellte Thomas Stange.

Biathlon-WM in Kontiolahti: Erste WM-Woche im Zweiten

Das finnische Biathlon-Mekka Kontiolahti ist vom 4. bis 15.März Gastgeber der Biathlon-Weltmeisterschaften 2015. Die Stadt in der Provinz Nord-Karelien ist regelmäßig Austragungsort des Biathlon-Weltcups und war bereits 1990 (nur einige Wettbewerbe) und 1999 Ausrichter der Biathlon-Weltmeisterschaften. Nach „Newcomer“ Nove Mesto 2013 kommt mit Kontiolahti also wieder ein bewährter Veranstaltungsort zum Zuge. Erfahrung, Kompetenz, Schneesicherheit, dazu ein bestens ausgestattetes Biathlon-Stadion lassen organisatorisch eine perfekte WM erwarten.

Ob das – aus deutscher Sicht – auch für die Leistungen der Athleten gilt, muss sich allerdings erst zeigen. Nach dem Debakel bei der WM 2013 und dem katastrophalen Abschneiden vor allem der Damen bei den Olympischen Spielen in Sotschi haben sich die jahrelang überaus erfolgreichen deutschen Biathleten vorerst aus der Weltspitze verabschiedet. Nachdem auch Andrea Henkel ihre Karriere beendet hat, Evi Sachenbacher-Stehle gesperrt ist, stehen nun die jungen Damen im Blickpunkt – vor allem Miriam Gössner, Laura Dahlmeier oder Franziska Preuß, die alle schon bewiesen haben, dass sie für Topergebnisse gut sind.

Bei den Männern sieht es etwas besser aus. Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp hatten in Sotschi mit Staffel-Silber ihre Klasse bewiesen; Lesser überraschte zudem mit Olympia-Silber im Einzelrennen. WM-Medaillen sind also in Kontiolathi durchaus im Bereich des Möglichen.

Das ZDF wird in Absprache mit der ARD in der ersten WM-Woche (5. bis 8. März) live übertragen, angefangen mit der spektakulären Mixed-Staffel am ersten Wettkampftag. An den Folgetagen stehen die Sprint- und Verfolgungsrennen der Damen und Herren auf dem Programm. Zum Einsatz kommt das kompetente ZDF-Biathlon-Team unter der Leitung von Peter Kaadtmann: Live-Reporter ist Christoph Hamm, unterstützt von Herbert Fritzenwenger, Moderation und Analyse liegen in den Händen von Alexander Ruda, der Experte Sven Fischer an seiner Seite weiß.

ZDF-Sendetermine Biathlon-WM Kontiolahti:

Donnerstag, 5. März 2015
16.00 – 19.00 Uhr: Mixed Staffel

Samstag, 7. März 2015
12.45 Uhr: 10 Kilometer Sprint Herren
16.20 Uhr:  7,5 Kilometer Sprint Damen

Sonntag, 8. März 2015
13.00 Uhr: Verfolgung Herren
15.50 Uhr: Verfolgung Damen

Alpine Ski-Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek

Vom 2. bis 15. Februar 2015 war Vail/Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado nach 1999 zum zweiten Mal Gastgeber der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften. Die Doppel-Skistation in den Rocky Mountains ist umgeben von einem Skigebiet der Superlative, das von zahllosen Pisten und Tiefschnee-Abfahrten durchzogen ist. Die bekannteste davon dürfte die spektakuläre „Birds of Prey“-Weltcup-Abfahrt sein – 1997 nach Plänen des renommierten Pistendesigners und ehemaligen Ski-Olympiasiegers Bernhard Russi für die WM 1999 gebaut. Dort werden auch 2015 sämtliche Wettbewerbe der Männer ausgetragen. Kaum weniger eindrucksvoll präsentiert sich der WM-Strecke für die Damenrennen. Diese Abfahrt mit dem schönen Namen „Raptor“ wurde im vergangenen Jahr parallel zur „Birds of Pray“ neu angelegt.

Das ZDF hat in der ersten WM-Woche (3. – 9. Februar) live aus Vail berichtet – in der Regel zur besten Sendezeit ab 19.15 Uhr nach den „heute“-Nachrichten. An den ZDF-Sendtagen stehen die spektakulären Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G der Damen und Herren sowie die Super-Kombination (Abfahrt/Slalom) der Herren auf dem Programm.

Das Online-Angebot zur WM Ski alpin

Die Übertragungen der WM Ski alpin waren auch im Livestream bei zdfsport.de zu sehen. Dort wurden die Weltmeisterschaften zudem umfangreich begleitet, etwa mit porträtierenden und hintergründigen Artikeln zu den Athleten und dem Austragungsort. Auch in den Sozialen Netzwerken unter www.twitter.com/zdfsport und www.facebook.com/zdfsport ist zur WM alles auf Ski alpin eingestellt. Über diese Kanäle können die Zuschauer auch Fragen an die ZDF-Experten und ZDF-Reporter stellen, die diese dann in online-exklusiven Nachläufen nach den Sendungen im beantworten werden. Alle Informationen zu Sendezeiten und den Ergebnissen der WM gibt es auch im ZDFtext – die Übersicht zur WM wird auf Seite 860 zu finden sein.

ZDF-Experte Marco Büchel im Gespräch über die WM Ski alpin

Mit den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Vail/Beaver Creek steht Anfang Februar der Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Nun kehren Sie als ZDF-Experte an den Ort eines Ihrer größten sportlichen Erfolge zurück. Kommt da ein bisschen Wehmut auf?

Ja, ganz bestimmt. Mit der Region Vail/Beaver Creek verbindet mich sehr viel. Deshalb fliege ich fast jedes Jahr dorthin zurück, um ein paar Tage Urlaub zu machen. Ich liebe die Gegend und habe mittlerweile viele Gute Freunde dort.

Auf der von Ihrem Landsmann Bernhard Russi für die WM 1999 gestalteten spektakulären "Birds-of-Pray"-Piste von Beaver Creek haben Sie seinerzeit den Vize-Weltmeistertitel im Riesenslalom erkämpft. Dort finden erneut die Männer-Wettbewerbe statt. Was ist das Besondere an dieser Strecke?

Das Besondere liegt darin, dass diese Piste alles vereint. Es hat ein langes Flachstück, einen enormen Steilhang, viele und weite Sprünge, langgezogene Kurven, viele Geländeübergänge, sowie den speziellen Colorado Schnee. Dort gewinnt nur ein kompletter Skifahrer, welcher Technik und viel Feingefühl vereint.

Das ZDF überträgt in der ersten WM-Woche (3. – 9. Februar 2015) die Speed-Disziplinen der Männer und Frauen. Da muss sich doch das Expertenherz freuen – zumal Sie die meisten Ihrer Weltcup-Siege und Top-Platzierungen in Abfahrt und Super-G erringen konnten?

Ich kenne diese Piste wie meine eigene Westentasche. Es wird eine Freude sein, die Leistungen der Athleten genau analysieren zu dürfen. Ich kann spannende Wettkämpfe prophezeien.

Wen sehen Sie als Favoriten bei der WM in Vail/Beaver Creek? Wie stehen die Chancen der DSV-Starter, bei denen die Männer mittlerweile den jahrelang erfolgsverwöhnten Frauen ein wenig den Rang abgelaufen haben – die Spitzenleistungen von Felix Neureuther und Fritz Dopfer in den Slalomwettbewerben seien hier genannt, aber auch der hervorragende siebte Platz von Tobias Stechert beim Abfahrtsklassiker von Wengen gibt Anlass zur Hoffnung?

Die Favoriten werden sowohl bei den Damen als auch bei den Herren dieselben Personen sein, die auch bei den Weltcuprennen der laufenden Saison vorne dabei sind. Eine WM hat aber oft eigene Gesetze, das heißt, dass vermeintliche Favoriten am Tag-X ihre Leistung nicht abrufen können. Deshalb gibt es immer wieder mal einen Überraschungssieger. Aus deutscher Sicht gehören Felix Neureuther und Fritz Dopfer zu den Medaillenfavoriten in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ich bin mir ganz sicher, dass wir zumindest eine Medaille von diesen Jungs feiern dürfen. Mit Tobias Stechert und Josef Ferstl haben zwei deutsche Abfahrer in diesem Winter ihr Können aufgezeigt. Beide haben in den Weltcuprennen schon einen siebten Rang erreicht. Aber letztendlich fehlt ihnen noch die Konstanz, um ganz vorne mit zu fahren. Als "Joker" für einen Spitzenplatz würde ich sie aber keinesfalls weglassen. Bei den deutschen Damen sehe ich lediglich Viktoria Rebensburg, welche sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen darf. Mit einzelnen Podest-Platzierungen im Weltcup hat sie ihr Können unter Beweis gestellt.

2014/2015 begleiten Sie bereits in der fünften Saison als Experte die ZDF-Übertragungen der Ski-alpin-Rennen. Überwiegt bei Ihren Einsätzen mittlerweile eine routinierte Gelassenheit oder ist der langjährige Top-Skifahrer und Kenner der Szene nach wie vor vom Skisport fasziniert?

Ich bin nach wie vor fasziniert vom Skirennsport, sowie von der Zusammenarbeit mit der ZDF-Crew. Wir haben das Privileg, den Zuschauern die Faszination dieses genialen Sportes verständlich nach Hause zu liefern. Das motiviert mich jedes Mal ungemein. Zudem bin ich vor jeder Sendung leicht nervös - und das ist ein gutes Zeichen. Ich liebe diese Herausforderung und diesen Job.

Die Fragen an Marco Büchel stellte Thomas Stange. (Interview vom 21. Januar 2015)

Terminübersicht ZDF-Wintersport-Übertragungen 2014/2015

Oktober/November

Samstag, 25. Oktober 2014
Sportextra 12.35 – 16.15 Uhr (mit Frauen-Fußball-Länderspiel Deutschland – Frankreich)
ab 12.35 Ski alpin: Weltcup-Auftakt Sölden, Riesenslalom Damen

Sonntag, 26. Oktober 2014
9.30 / 12.45 Uhr:
Ski alpin: Weltcup-Auftakt Sölden, Riesenslalom Herren

Samstag, 22. November 2014
15.45 – 18.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup Team, Klingenthal
Eisschnelllauf: Weltcup, Seoul

Sonntag, 23. November 2014
11.20 – 14.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup, Klingenthal
Eisschnelllauf: Weltcup, Seoul

Samstag, 29. November 2014
9.45 – 18.00 Uhr:
Nordische Kombination Team, Springen / 2 x 7,5 Kilometer, Ruka/Finnland
Langlauf, Sprint Damen und Herren, Ruka
Skispringen, Ruka
Rodeln, Frauen, Doppel, Lauf 1+2, Igls

Sonntag, 30. November 2014
10.15 – 17.00 Uhr:
Ski alpin: Damen/Herren, Aspen/Lake Louise (v. Vortag)
Nordische Kombination: Springen/10 Kilometer, Ruka (Kuusamo)
Langlauf: 10 Kilometer Damen/15 Kilometer Herren, klassisch
Biathlon: Weltcupauftakt, Mixed Staffel, Östersund/Schweden
Rodeln: Herren Lauf 1+2, Sprint, Igls

 

Dezember

Freitag, 12. Dezember 2014
11.15 – 13.00 Uhr / 14.15 – 16.00 Uhr
Biathlon: Sprint Damen u. Herren, Hochfilzen/Österreich

Samstag, 13. Dezember 2014
9.00 – 18.00 Uhr:
Biathlon: Staffeln Damen u. Herren, Hochfilzen
Langlauf: 30 Kilometer Herren/15 Kilometer Damen, Davos
Ski alpin: Riesenslalom Herren, Val d’Isère
Ski alpin: Riesenslalom Damen, Courchevel
Rodeln: Calgary (Zusammenfassung vom Vortag)
Eisschnelllaufen: Weltcup Heerenveen
Freestyle Weltcup: SX, Val Thorens
Skispringen: Weltcup Nizhny Tagil/Russland
Bob: Weltcup, Lake Placid (Zusammenfassung vom Vortag)

Sonntag, 14. Dezember 2014
10.15 – 17.00 Uhr:
Biathlon: Verfolgung Damen u. Herren, Hochfilzen
Ski alpin: Slalom Herren, Val d’Isère
Ski alpin: Slalom Damen, Courchevel
Langlauf: Sprint, Damen/Herren, Davos
Rodeln: Calgary (Zusammenfassung v. Vortag)
Bob: Weltcup, Lake Placid (Zusammenfassung v. Vortag)
Eisschnelllaufen: Weltcup Heerenveen

Sonntag, 21. Dezember 2014
22.00 Uhr – 23.45 Uhr:
Gala Sportler des Jahres, Baden-Baden

Samstag, 27. Dezember 2014
18.00 – 20.15 Uhr:
Biathlon World Team Challenge (WTC), Schalke

 

Januar 2015

Samstag, 3. Januar 2015
10.30 – 17.00 Uhr:
Tour de Ski: Damen/Herren, Oberstdorf
Nordische Kombination: Springen / Team 4 x 7,5 Kilometer, Schonach
Skispringen: Vierschanzentournee, Qualifikation Innsbruck
Rodeln: Frauen, Doppel, Königsee

Sonntag, 4. Januar 2015
10.15 – 17.00 Uhr:
Nordische Kombination: Springen / 10 Kilometer, Schonach
Ski alpin: Slalom Damen, Zagreb
Tour de Ski: Verfolgung Damen/Herren, Oberstdorf
Skispringen: Vierschanzentournee, Innsbruck
Rodeln: Herren, Teamstaffel, Königsee

Montag, 5. Januar 2015
16.15 – 18.05 Uhr:
Skispringen: Vierschanzentournee, Qualifikation Bischofshofen

Dienstag, 6. Januar 2015
12.45 – 14.00 Uhr/15.05 – 19.00 Uhr
Ski alpin: Slalom Herren, Zagreb
Tour de Ski: Sprint Damen/Herren, Val Müstair
Skispringen: Vierschanzentournee, Finale Bischofshofen

Mittwoch, 7. Januar 2015
14.00 – 16.15 Uhr
Biathlon: Staffel Damen, Oberhof
Tour de Ski: 10 Km Herren/5 Km Damen klassisch, Toblach

Donnerstag, 8. Januar 2015
14.00 – 16.15 Uhr
Biathlon: Staffel Herren, Oberhof
Tour de Ski: Verfolgung Damen/Herren, Cortina

Freitag, 9. Januar 2015
14.00 – 16.15 Uhr
Biathlon: Sprint Damen, Oberhof

Samstag, 10. Januar 2015
10.00 – 17.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup, Sapporo
Ski alpin: Reisenslalom Herren, Adelboden
Ski alpin: Abfahrt Damen, Bad Kleinkirchheim
Nordische Kombi.: Team Sprint 2x7,5 Kilometer, Chaux Neuve
Biathlon: Sprint Herren, Oberhof
Langlauf: 15 Km Herren/10 Km Damen, Val di Fiemme
Skifliegen: Weltcup, Tauplitz
Freestyle: SX, Les Contamines, Frankreich
Eisschnelllaufen: EM, Chelyabinsk
Bob: Weltcup, 2er, Lauf 1+2, Altenberg

Sonntag, 11. Januar 2015
10.15 – 17.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup, Sapporo
Ski alpin: Slalom Herren, Adelboden
Ski alpin: Riesenslalom Damen, Bad Kleinkirchheim
Nordische Kombi.: GU 10 Kilometer, Chaux Neuve
Biathlon: Massenstart Damen/Herren, Oberhof
Langlauf: 9 Km Verfolgung Herren/Damen, Val di Fiemme
Skifliegen: Weltcup, Tauplitz
Eisschnelllaufen: EM, Chelyabinsk
Bob: Weltcup, 4er, Altenberg

Donnerstag, 22. Januar 2015
14.05 – 16.00 Uhr:
Biathlon: Sprint Herren, Antholz
Snowboard/Freestyle: WM, Parallelslalom, Kreischberg

Freitag, 23. Januar 2015
14.00 – 17.45 Uhr:
Nordische Kombination: Springen/GU 10 Km, Sapporo
Langlauf: 10 Kilometer Frauen/ 15 Kilometer Männer, Rybinsk
Biathlon: Sprint Damen, Antholz
Ski alpin: Super-Kombi (Super-G/Slalom), Kitzbühel

Samstag, 24. Januar 2015
8.25 – 18.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup, Sapporo
Nordische Kombination: Springen/GU, Sapporo
Ski alpin: Abfahrt Damen, St. Moritz
Ski alpin: Abfahrt Herren, Kitzbühel
Langlauf: Sprint Damen/Herren, Rybinsk
Biathlon: Verfolgung Damen/Herren, Antholz
Skispringen: Weltcup Damen, Oberstdorf
Rodeln: Doppel, Herren, Winterberg
Bob: 2er Damen/Herren, St. Moritz
Short Track: EM, Dordrecht

Sonntag, 25. Januar 2015
10.15 – 18.00 Uhr:
Skispringen: Weltcup, Sapporo
Ski alpin: Super-G Damen, St. Moritz
Ski alpin: Slalom Herren, Kitzbühel
Langlauf: Skiathlon Damen/Herren, Rybinsk
Biathlon: Staffeln Damen/Herren, Antholz
Skispringen: Weltcup Damen, Oberstdorf
Rodeln: Frauen u. Teamstaffel, Winterberg
Bob: 4er, St. Moritz
Short Track: EM, Dordrecht
Freestyle/Snowboard: WM, SX Freestyle, Kreischberg

 

Februar 2015

Dienstag, 3. Februar 2015
19.15 – 20.15 Uhr
Ski alpin: WM Vail/Colorado, Super-G Damen

Mittwoch, 4. Februar 2015
19.15 – 20.15 Uhr
Ski alpin: WM Vail, Super-G Herren

Freitag, 6. Februar 2015
15.00 – 16.00 Uhr / 17.10 – 19.00 Uhr / 19.15 – 20.15 Uhr
Biathlon: Single Mixed Staffel, Nove Mesto
Biathlon: Mixed Staffel, Nove Mesto
Ski alpin: WM Vail, Abfahrt Damen

Samstag, 7. Februar 2015
10.15 – 19.00 / 19.15 – 20.15 Uhr
Biathlon: Sprint Damen, Nove Mesto
Skeleton: Weltcup Frauen, Igls
Nordische Kombination: Springen/GU, Liberec
Eisschnelllaufen: Weltcup, Heerenveen
Snowboard: Welcup, Parallel-Riesenslalom, Sudelfeld
Freestyle: Weltcup, SX, Arosa
Skispringen: Weltcup, Liberec
Ski alpin: WM Vail, Abfahrt Herren

Sonntag, 8. Februar 2015
10.15 – 18.00 / WM Vail: 18.00 – 19.00 Uhr / 22.00 – 23.15 Uhr
Biathlon: Verfolgung Damen/Herren, Nove Mesto
Nordische Kombination: Springen/GU, Liberec
Bob: 4er, Igls
Eisschnelllaufen: Weltcup, Heerenveen
Skispringen: Weltcup, Liberec
Ski alpin: WM Vail, Super-Kombi Herren (Abfahrt/Slalom)

Montag, 9. Februar 2015
18.00 – 19.00 Uhr / 22.00 – 23.15 Uhr
Ski alpin: WM Vail, Super-Kombi Damen (Abfahrt/Slalom)

Mittwoch, 25. Februar 2015
13.10 – 15.05 Uhr
Langlauf: Nord. Ski-WM Falun/Schweden, 15 Kilometer Herren

Donnerstag, 26. Februar 2015
9.50 – 11.15 Uhr / 13.05 – 19.00 Uhr
Nordische Kombination: Nord. Ski-WM Falun, Springen / GU
Langlauf: Nord. Ski-WM Falun, 4 x 5 Kilometer-Staffel Damen
Skispringen: Nord. Ski-WM Falun

Freitag, 27. Februar 2015
13.0 – 16.00 Uhr
Langlauf: Nord. Ski-WM Falun, 4 x 10 Kilometer-Staffel Herren
Skispringen: Nord. Ski-WM Falun
Bob: WM Winterberg, 2er, Lauf 1+2

Samstag, 28. Februar 2015
9.45 – 19.00 Uhr
Nordische Kombination: Nord. Ski-WM Falun, Team Sprint
Ski alpin: Super-G Damen, Bansko
Ski alpin: Abfahrt Herren, Garmisch-Partenkirchen
Langlauf: Nord. Ski-WM Falun, 30 Km-Massenstart Damen
Skispringen: Nord. Ski-WM Falun; Teamwettbewerb
Bob: WM Winterberg, Frauen Lauf 3+4
Rodeln: EM Sotschi, Doppel / Frauen
Eisschnelllaufen: WM Astana, Sprint

 

März 2015

Sonntag, 1. März 2015
10.15 – 17.00 Uhr
Ski alpin: Super-Kombi Damen (Super-G/Slalom), Bansko
Ski alpin: Riesenslalom Herren, Garmisch-Partenkirchen
Langlauf: Nord. Ski-WM Falun, 50 Km-Massenstart Herren
Skispringen: Nord. Ski-WM Falun; Teamwettbewerb
Bob: WM Winterberg, 2er, Lauf 3+4 / Teamwettbewerb
Rodeln: EM Sotschi, Teamstaffel / Herren einzel
Eisschnelllaufen: WM Astana, Sprint

Donnerstag, 5. März 2015
17.05 – 19.00 Uhr
Biathlon: WM Kontiolahti, Mixed-Staffel

Freitag, 6. März 2015
14.15 – 17.00 Uhr
NoKo: Nord. Ski-WM Falun, Springen/GU 10 Kilometer
Skeleton: WM Winterberg, Männer, Lauf 3+4

Samstag, 7. März 2015
9.50 – 18.00 Uhr
Ski alpin: Abfahrt Damen, Garmisch-Partenkirchen
NoKo: Weltcup, Springen / Teamsprint 2 x 7,5 Kilometer
Ski alpin: Abfahrt Herren, Kvitfjell
Langlauf: Weltcup, Sprint, Lahti
Skeleton: WM Winterberg, Frauen, Lauf 3+4
Bob: WM Winterberg, 4er, Lauf 1+2
Biathlon: WM Kontiolahti, Sprint Herren/Damen

Sonntag, 8. März 2015
10.15 – 18.00 Uhr
Ski alpin: Super-G Herren, Kvitfjell
Ski alpin: Super-G Damen, Garmisch-Partenkirchen
Langlauf: 15 Kilometer Herren / 10 Kilometer Damen, Lahti
Bob: WM Winterberg, 4er, Lauf 3+4
Biathlon: WM Kontiolahti, Verfolgung Herren/Damen
Skispringen: Einzel, Lahti
Eisschnelllaufen: Mehrkampf-WM Calgary

(Bitte beachten: Änderungen bei den Sendezeiten sind möglich)

Den Winter auf zdfsport.de genießen

Auf zdfsport.de sind die Wintersportfans in der Saison 2014/15 immer in der Spur: Im Livestream, im Liveticker oder über die Social-Media-Angebote bei Facebook und Twitter können sie die Wettbewerbe verfolgen. Die programmbegleitenden Angebote bieten eine optimale Versorgung mit allen Infos und Zwischenständen, ob am Desktop-PC, Tablet oder Smartphone. Unter www.zdfsport.de sind zudem auch Wettbewerbe in voller Länge zu erleben, die im ZDF-Programm nicht in Gänze gezeigt werden können – zum Beispiel Abfahrtsrennen nach Startnummer 30. Auch Zusammenfassungen der Live-Ereignisse sind online abrufbar. Und wenn ein Wettbewerb nicht live im TV übertragen werden kann, weil dort gerade eine andere Wintersport-Disziplin zu sehen ist, ist ein zusätzlicher Livestream im Netz möglich.

News und Ergebnisse zu den Rennen auf Eis und Schnee finden Zuschauer nicht nur auf www.zdfsport.de, sondern auch im ZDFtext ab Seite 200. Und wer die Live-Übertragungen von „ZDF SPORTextra“ insgesamt verpasst hat, wird in der ZDFmediathek bestens bedient: Die Highlights, Interviews und einzelnen Wettbewerbe stehen in voller Länge auf Abruf bereit – auch mobil in der ZDFmediathek-App.

Die ZDF-Experten und -Reporter analysieren auch auf zdfsport.de die Entwicklungen und Ereignisse. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Saison-Highlights: der Vierschanzentournee, der Biathlon-WM sowie den Weltmeisterschaften Ski alpin und Ski nordisch. Begleitet werden alle Übertragungen von Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Auch das Wintersport-Quiz lockt wieder mit neuen Fragen. Freunde des Interaktiven können mit Wissen und Geschick die Stars und Nachwuchshoffnungen puzzeln.

Die ZDF-Wintersport-Teams 2014/2015

ZDF-Team Biathlon

Leitung: Peter Kaadtmann

Reporter:  Christoph Hamm

Moderation: Alexander Ruda

Ko-Kommentar: Herbert Fritzenwenger

Experte: Sven Fischer

Regie: Andreas Lauterbach

Redaktion: Kai Figgemeier, Anja Fröhlich, Martin Hüsener, Nils Kaben, Michael Spindler

 

ZDF-Team Bob

Leitung: Markus Lipfert

Reporter/Interviews: Martin Wolff, Michael Kreutz

Moderation: Katja Streso

Regie: Ralf-Peter Angermann

Redakteur vom Dienst: Reka Henne

 

ZDF-Team Eisschnelllauf

Koordination/Redakteurin vom Dienst: Petra Mertens

Reporter: Wolf-Dieter Poschmann, Hermann Valkyser

Interviews: Hermann Valkyser

 

ZDF-Team Nordische Kombination

Leitung: Michael Ruhnke

Reporter: Volker Grube

Moderation: Yorck Polus

Regie: Christian Thielmann, Jochen Esser

Redaktion: Sonja Moritz, Eike Papsdorf

Online: Christian Hoffrichter

  

ZDF-Team Rodeln

Leitung: Gerrit Schnaar

Reporter: Norbert Galeske

Moderation/Interviews: Katja Streso

Regie: Ralf-Peter Angermann

Redakteurin vom Dienst: Reka Henne

 

ZDF-Team Ski alpin

Leitung: Ulrich Nett

Teamchef WM Vail: Gert Herrmann

Reporter: Aris Donzelli (Damen), Michael Pfeffer (Herren)

Moderation: Jana Thiel

Experte: Marco Büchel

Regie: Achim Hammer (international), Gunnar Fischer

Koordination/Redakteur vom Dienst: Ralf Kötzner

Interviews: Manuel Bienefeld

Redaktion: Michael Spindler, Daniel Wever

Online: Andreas Heck, Christian Lüttecke

 

ZDF-Team Langlauf

Leitung: Mechthild Podkowik

Reporter: Peter Leissl

Moderation: Yorck Polus

Regie: Andreas Lauterbach (international), Ralf Kötzner

Redakteurin vom Dienst: Anette Sommerkorn

Interviews: Marc Windgassen

 

ZDF-Team Skispringen

Leitung: Susanne Simon

Reporter: Stefan Bier (Herren), Martin Hüsener (Damen)

Moderation: Sven Voss, Norbert König

Regie: Joachim Günther, Christian Thielmann

Redaktion/Interview: Andreas Kürten, Ella Poulhalec, Martin Schneider

Online: Sabine Fledersbacher

 

ZDF-Team Snowboard/Freestyle

Reporter: Marc Windgassen

Interviews: Daniel Pinschower

Redakteur vom Dienst: Jochen Esser

Online: Stefan Baur

 

Die Wintersport-Crew im ZDF-Sendezentrum

Leitung der Sendungen: Peter Leissl, Gerrit Schnaar, Anke Scholten

Moderation: Rudi Cerne, Katrin Müller-Hohenstein, Wolf-Dieter Poschmann

Studio-Regie: Jochen Stein

Redakteure vom Dienst: Marco Heil, Bettina Schardt

Online: Sabine Fledersbacher, Andreas Heck, Anne Hirsch, Christian Hoffrichter

Pressekontakt, Bildhinweis, Impressum

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Thomas Hagedorn, Telefon: 06131/7013802, hagedorn.t@zdf.de

Thomas Stange, Telefon: 06131/7015715, stange.t@zdf.de

Fotos der ZDF-Wintersport-Reporter, -Moderatoren und -Sendungsleiter sind erhältlich über 06131/7016100 oder http://pressefoto.zdf.de/presse/zdfwintersport 

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