Terra X: Ein Fall für Lesch und Steffens

Die Wettermacher

Prof. Harald Lesch und Dirk Steffens begeben sich in "Terra X: Ein Fall für Lesch und Steffens" erstmals gemeinsam auf Forschungsreise. Wie lässt sich das Wetter zu einem gewissen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort wunschgemäß gestalten? Im Team verfolgen der Wissenschaftler und der Abenteurer nur ein Ziel: Wetter an einem bestimmten Ort zu beeinflussen und nach ihren Vorstellungen zu verändern.

  • ZDF, Sonntag, 14. Juni 2015, 19.30 Uhr

Texte

Ein ideales Team

"Das müssen wir unbedingt machen!" Dieser Gedanke entstand während eines Flurgesprächs zwischen Harald Lesch und Dirk Steffens. Und nun ist es so weit: Die beiden sind für "Terra X" in gemeinsamer Mission unterwegs.

Harald Lesch ist seit nunmehr sieben Jahren der Kopf der ZDF-Wissenschaftssendung "Leschs Kosmos" (bis 2013: "Abenteuer Forschung"). Mit Dirk Steffens arbeitet das Redaktionsteam ebenso lange zusammen für die Reihe "Terra X-Faszination Erde". Die beiden begegnen sich daher gelegentlich in den Fluren der Redaktion, und dann entspinnen sich interessante und äußerst unterhaltsame Gespräche. Während der eine von seinen abenteuerlichen Reisen und Entdeckungen erzählt, weiß der andere zu erklären, „was die Welt im Innersten zusammenhält“ und überraschende Brücken zwischen unterschiedlichen Wissensbereichen zu schlagen.

Im besagten Flurgespräch ging es um den gesunden Menschenverstand. Dirk Steffens berichtete von Dreharbeiten in Indien. Dort begleitete er Männer einer Organisation, die Menschen vor Scharlatanen schützen will. So demonstrierten sie zum Beispiel, dass nichts Übersinnliches daran ist, wenn man sich Haken durch die Haut bohrt, ein Seil daran knüpft und damit ein Auto zieht. Und natürlich stellte sich Dirk Steffens selbst in den Dienst der Aufklärung – sprichwörtlich mit Haut und Haaren. Nie wäre Harald Lesch auf eine solche Idee gekommen. Allerdings wusste er das Thema gleich viel grundsätzlicher anzugehen und konterte mit einem Ausflug in die Philosophie: Wie kommen Überzeugungen überhaupt zustande? Und: Wie gewinnen wir sicheres Wissen – oder zumindest neue Einsichten? Beim Zuhören wurde klar: Diese beiden würden mit ihrem Wissen und ihren Talenten nicht nur jeweils in ihren Sendungen, sondern gerade im Zusammenspiel begeistern.

Die Idee für "Ein Fall für Lesch und Steffens" war geboren. Als "Wettermacher" studieren sie die Atmosphäre. Dafür begeben sie sich mit einem Zeppelin auf Expedition. Der eine scheut keine Mühen, selbst auf abenteuerliche Weise eigene Erfahrungen zu machen. Der andere weiß zu analysieren, was zu untersuchen Sinn macht – und was nicht. Er behält das große Ganze im Blick. Ein ideales Team also. Die unterschiedliche Herangehensweise der beiden an ihr Vorhaben sorgt für manch unterhaltsamen verbalen Schlagabtausch – und überraschende Erkenntnisse.

Christiane Götz-Sobel
Leiterin der Redaktion Naturwissenschaft und Technik

Terra X: Ein Fall für Lesch und Steffens
Die Wettermacher

BuchTamar Baumgarten-Noort, Tobias Schultes
BeiträgeSabine Armsen
RegieStefan Schneider
Produktion Gruppe5Svenja Wolter
Produktion ZDFFlorian Rehm
ProduzentStefan Schneider
KameraMartin Christ, Christopher Rowe, Oliver Roetz und andere
SchnittFabian Wienke, Maria Zimmermann
RedaktionChristiane Götz-Sobel
Längeca. 43'

 

Wie lässt sich das Wetter zu einem gewissen Zeitpunkt an einem bestimmten Ort wunschgemäß gestalten? Mit dieser Frage begeben sich Harald Lesch und Dirk Steffens auf Forschungsreise. Sie verfolgen ein Ziel: Wetter an einem bestimmten Ort zu beeinflussen und nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Die Suche nach dem geeigneten Instrumentarium führt Harald Lesch und Dirk Steffens dorthin, wo das Wetter entsteht: hoch hinauf in die Atmosphäre. Mit einem Heißluftballon und dem Terra X-Zeppelin erkunden sie, wie die Natur das Wetter macht, welche Parameter die Wolkenbildung und Niederschlag bestimmen. Dirk Steffens nimmt nur an einer Strickleiter hängend Wolkenproben, um der Wissenschaft vom Wetter auf die Spur zu kommen. Auch scheut er dazu keine Reise in entlegene Regionen, die sich durch besonders beständiges - oder extremes Wetter auszeichnen. Harald Lesch wiederum geht die Sache "geruhsamer" an: Er studiert zunächst einmal das, was andere Forscher schon herausgefunden haben. Gezielte Experimente, genaue Beobachtungen und scharfe Analysen sind für ihn eben aufschlussreicher als abenteuerliche Unternehmungen. Immer wieder treffen sich der Wissenschaftler und der Abenteurer, um ihre neuen Erkenntnisse auf den Prüfstand zu stellen.  Denn nur gemeinsam kommen sie ihrem Ziel näher. Unterhaltsame Schlagabtausche versprechen Zuschauern manch überraschende Einsicht. Gerade weil die beiden so unterschiedlich "ticken", sind Lesch und Steffens das perfekte Ermittlerteam in Sachen Wissenschaft.

Bei ihren "Ermittlungen" nehmen Harald Lesch und Dirk Steffens die Zuschauer mit auf eine Reise durch unterschiedliche Forschungsgebiete. Die Zuschauer erleben, wie sicher Wetterprognosen sind, wo und wie Wetter entsteht, welche Kräfte Sonne und Wind rund um den Globus entfalten, wie sich globale Zusammenhänge studieren und nachahmen lassen, und welche Anstrengungen es schon gab, Wetter zu manipulieren. Geschichten von Regenmachern, vom Ursprung mancher Bauernregel und die Beobachtung von Tieren und deren erstaunlichem Verhalten bereichern die Sendung und geben ihr erstaunliche Wendungen. Und das alles auf der Suche nach der Antwort auf die schlichte Frage nach dem Wetter.

"Wir sind die fleischgewordene Kombination aus Theorie und Praxis"

Interview mit Dirk Steffens und Harald Lesch

In der Sendung versuchen Sie gemeinsam, das Wetter zu ändern. Worauf können sich die Zuschauer aus Ihrer Sicht besonders freuen?

Dirk Steffens: Dass Harald und ich endlich auch vor der Kamera ausleben können, woran wir am meisten Spaß haben: Er kann alles erklären und ich probiere fast alles aus.

Harald Lesch: Auf tolle Stunts von Dirk, große Bilder und eine gute Geschichte!

Warum sind Sie das perfekte Duo für dieses Thema und was hat Sie besonders an dem Konzept gereizt?

Lesch: Dirk ist ein echter Macher und Abenteurer und ein richtiger Naturforscher, also der ideale Partner für einen Theoretiker wie mich.

Steffens: Wenn Harald dabei ist, muss ich nichts mehr googeln. Ich glaube, wir zwei sind die fleischgewordene Kombination aus Theorie und Praxis. Bei wissenschaftlichen Fragestellungen kann das sehr hilfreich sein.

Welches Experiment haben Sie mit dem imposanten Zeppelin durchgeführt?

Steffens: Wir haben Luftplankton gefangen, um Gewitter vorherzusagen und mit Luft-Boden-Wärmebildern die Entstehung von Regen ergründet.

Lesch: Wir versuchen sogar eine Wolke zu impfen und sie zum Regnen zu bringen. Und wir haben Wärmebildkamera-Aufnahmen gemacht und Fransenflügler gefangen.

Inwieweit konnten Sie bisherige Erfahrungen auf dieser Forschungsreise zum Phänomen Wetter einbringen?

Steffens: Brauchte ich nicht – Harald weiß ja alles, auf den kann ich mich inhaltlich einfach blind verlassen.

Lesch: Für mich waren die Drehs im Freien absolutes Neuland!

Haben Sie vor dieser Sendung bereits zusammengearbeitet?

Steffens: Ich war ein paar Mal bei "Frag den Lesch" zu Gast. Aber im richtigen Arbeitsleben teilen wir beim ZDF seit vielen Jahren Schreibtisch und Büro. Ich rieche schon wie seine Pfeife. Wir planen seit Langem eine gemeinsame Sendung – und ich freue mich sehr, dass es nun endlich geklappt hat, denn Harald ist ein wirklich inspirierender Kollege.

Was kann der jeweils andere von Ihnen besser oder weniger gut?

Steffens: Er ist ein echter Forscher und Wissenschaftler – ich bin die Laborratte. Das passt.

Lesch: Dirk kann tauchen, klettern und was weiß ich noch alles. Wenn es um Selbstversuche im Dienst der Wissenschaft geht, dann zögert er nicht lang.

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