XY gelöst

True-Crime-Reihe mit Sven Voss

Sven Voss macht sich für vier besonders spannende Fälle auf die Reise, erzählt die Tat, von den Ermittlungen bis hin zur Festnahme und Verurteilung der Mörder. An tatrelevanten Orten spricht er mit Kriminalbeamten und Staatsanwälten. Was passierte nach der Ausstrahlung in „Aktenzeichen XY… Ungelöst“? Wie kamen Polizei und Staatsanwaltschaften auf die Spur der Täter?

Anfang Juli 2023 haben auch die "drehscheibe" und "hallo deutschland" True Crime-Sendungen im Programm.

  • ZDF, Mittwoch, 5. und 12. Juli 2023, jeweils 20.15 Uhr in Doppelfolgen
  • ZDF Mediathek, Ab Mittwoch, 28. Juni 2023, vier 45-minütige Folgen

Texte

XY gelöst - Mörderische Konflikte

Was passierte nach der Ausstrahlung dieser Kriminalfälle in „Aktenzeichen XY… Ungelöst“? Wie kamen Polizei und Staatsanwaltschaften auf die Spur der Täter? Sven Voss macht sich auf die Reise – erzählt die Tat, die Ermittlungen bis hin zur Festnahme und Verurteilung der Mörder. An tatrelevanten Orten spricht er mit Kriminalbeamten und Staatsanwälten über die schwierigen Ermittlungen in zwei besonders aufwändigen Fällen.

Toter ohne Namen:

Im Dezember 1996 wird in einer stillgelegten Kiesgrube in Kleve die nackte und entstellte Leiche eines Mannes gefunden. Ein komplizierter Fall, der die Polizei 25 Jahre in Atem hält.

Sven Voss zeichnet den Weg bis zur Aufklärung des Mordes nach. Von der jahrelangen, erfolglosen Suche nach der Identität des Opfers bis zur Wiederaufnahme des Falls durch die Cold Case-Unit beim LKA Nordrhein-Westfalen und der Verurteilung eines Mörders.

Die XY-Zuschauer waren nicht ganz unbeteiligt an der Aufklärung der Tat. Zusammen mit dem ehemaligen Leiter der damals zuständigen Mordkommission spricht Sven Voss über die Möglichkeiten und Grenzen der Forensik, die Rolle des Bauchgefühls bei Ermittlungen und Durchhaltevermögen bei schwierigen Mordfällen.

Tödliche Freiheit:

Eine 35-jährige Jesidin aus dem Irak führt in Deutschland ein hartes Leben voller Gewalt, Zurückweisung und Verachtung. Sie flüchtet und beginnt ein selbstbestimmtes Leben – der Preis dafür ist hoch.

Plötzlich verschwindet die sechsfache Mutter. Die Polizei vermutet ein Verbrechen – doch ohne Leiche, ohne Zeugen dies nachzuweisen, erweist sich als kaum zu bewältigen. Wie es dennoch gelungen ist, erzählt Sven Voss mit Hilfe des Ermittlers.

Außerdem taucht Voss zusammen mit einem Experten für transkulturelle Psychiatrie in die Kultur und Denkweise traditioneller Jesiden ein. Sein Gutachten spielte eine wichtige Rolle im Mordprozess gegen die Täter.

XY gelöst - Verwischte Spuren (12. Juli 2023)

Die Ermittlung und Verurteilung eines Mörders ist oft durch viele Rückschläge geprägt. Wie kam die Kriminalpolizei dennoch auf die Spur der Täter in zwei besonders spannenden Fällen?

Dunkles Geheimnis:

Eine 40-jährige Frau verschwindet ohne Vorwarnung am Valentinstag 2008. Ihre beiden Kinder bleiben traurig und ratlos zurück. Hartnäckig suchen sie nach Antworten auf die Frage: "Was ist passiert?"

Es ist einer der außergewöhnlichsten und tragischsten Fälle des damals zuständigen Mordermittlers. Im Dialog mit Sven Voss erzählt der Kripobeamte über die Besonderheiten von Vermisstenfällen und wie er durch einen Trick das Versteck der Leiche erfuhr. 

Tödliche Gier:

Ein 48-Jähriger wird in seinem Haus hinterrücks erschossen. Am Tatort findet die Polizei Blutspuren – doch stammen sie vom Täter? 
Die Polizei ermittelt intensiv und enthüllt schließlich ein Geflecht voller Lügen, Betrug und falscher Spuren. Zwei Ermittler von damals erinnern sich im Gespräch mit Sven Voss an die Unwägbarkeiten des Falls und die außergewöhnliche Aufklärung.

Am Ende gibt es keine Beweise, doch zahlreiche Indizien, die gegen den Täter sprechen. Im Gerichtsprozess kommen weitere überraschende Enthüllungen aus der Vergangenheit des Mörders zutage.

True Crime in "drehscheibe" und "hallo deutschland"

hallo deutschland
Die Kommissare

Donnerstag, 6. Juli 2023, 17.10 Uhr, ZDF
Ab Donnerstag, 6. Juli 2023, 17.00 Uhr für ein Jahr in der ZDFmediathek

Produktion: ZDF
Redaktion: Andreas Kronhart, Alexander Riekhoff
Leitung der Sendung: Andrea Schilling
Länge: ca. 42 Minuten

"hallo deutschland" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizei-Videos und berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.

 

drehscheibe
Die Jagd nach den Ausbrechern

Film von Sascha Lapp und David Sarno

Freitag, 7. Juli 2023, 12.10 Uhr, ZDF
Ab Freitag, 7. Juli 2023, 12.10 Uhr für ein Jahr in der ZDFmediathek

Produktion: MTH Film- und TV-Produktionen

Redaktion: Andreas Kronhart, Alexander Riekhoff
Leitung der Sendung: Andrea Schilling
Länge: ca. 48 Minuten

Am 21. Oktober 1991 können vier Schwerverbrecher aus der Justizvollzugsanstalt in Celle entkommen. Sie flüchten quer durch Deutschland, werden schließlich in Karlsruhe gestellt.

Zuvor hatten sie in ihren Zellen pistolenähnliche Waffen aus Gegenständen gebaut, zwei Wärter überwältigt, zwei Millionen D-Mark und einen Fluchtwagen erpresst. In der Nacht können sie damit aus der JVA entkommen. Ein Fall für Kommissar Wolfgang Metzger.

Die Polizei will ein zweites Gladbeck verhindern, schottet die Presse ab und verliert die Täter darüber aus den Augen. Die vier flüchten quer durch Deutschland und landen schließlich in Karlsruhe, wo sie ihren Wagen in ein Parkhaus in der Innenstadt fahren. Zwei von ihnen machen sich auf den Weg in die Fußgängerzone, um Proviant zu besorgen. Die beiden anderen bleiben im Fluchtwagen zurück.

Durch die bundesweite Öffentlichkeitsfahndung der Polizei sind die Namen und Gesichter der Verbrecher bekannt. So kommt es, dass die beiden von Passanten im Parkhaus wiedererkannt werden. Die Polizei wird alarmiert und schickt einen Streifenwagen ins Parkhaus. Die Identität der beiden Gesuchten wird bestätigt, und sofort läuft einer der größten Polizeieinsätze an, die Karlsruhe jemals erlebt hat. Die beiden Ausbrecher im Fluchtwagen können von der Polizei überwältigt und festgenommen werden.

Die beiden anderen sind zu dieser Zeit in der Fußgängerzone unterwegs. Sie hören die Polizeisirenen und befürchten, entdeckt worden zu sein. Kurzerhand stürmen sie in einen türkischen Gemüseladen. Sie nehmen den Händler als Geisel und fliehen mit dessen Auto.

Kurz darauf wechseln sie ihr Fluchtfahrzeug. Eine Mutter und ihre Tochter entgehen nur knapp einer Geiselnahme. Auf dem Weg aus der Stadt wechseln sie den Wagen erneut – den Besitzer sperren sie in den Kofferraum. Doch der Wagen hat fast kein Benzin mehr, die Geiselnehmer müssen tanken. Dabei werden sie gestellt.

Ein an der Tankstelle zufällig vorbeifahrendes mobiles Einsatzkommando umstellt das Gelände. Es fällt ein Schuss, und kurz darauf beginnt eine wilde Schießerei. Die Geiselgangster werden im Kugelhagel schwer verletzt. Der Gemüsehändler kann aus dem Wagen fliehen, die zweite Geisel bleibt, wie durch ein Wunder, unverletzt. Kugeln verfehlen den Mann, der im Kofferraum liegt, nur um Zentimeter. Die vier Ausbrecher kommen zurück ins Gefängnis und werden zu weiteren Haftstrafen verurteilt.

In der Sonderausgabe "drehscheibe – Die Jagd nach den Ausbrechern" von Sascha Lapp und David Sarno werden die Ereignisse chronologisch nachgezeichnet. Zu Wort kommen neben dem in Karlsruhe ermittelnden Kripobeamten Wolfgang Metzger auch zwei der Geiseln: Rahman Sarac, der Gemüseladenbesitzer, und Peter Martin – ihm gehörte das letzte Fluchtauto. Rechtspsychologe Prof. Dr. Dietmar Heubrock liefert Hintergründe und zeichnet Psychogramme der Täter.

 

hallo deutschland
Die Jagd nach dem Autobahnschützen

Film von Britta Marks und Maurice Philip Remy

Freitag, 7. Juli 2023, 17.10 Uhr, ZDF
Ab Freitag, 7. Juli 2023, 17.10 Uhr für ein Jahr in der ZDFmediathek

Produktion: Marks und die Engel

Redaktion: Andreas Kronhart, Alexander Riekhoff
Leitung der Sendung: Andrea Schilling
Länge: ca. 43 Minuten

Angst geht um auf deutschen Autobahnen. Seit 2007 schießt ein Unbekannter aus seinem Lkw auf vorbeifahrende Transporter – über 700 Mal. Dabei nimmt er auch den Tod von Unbeteiligten in Kauf.

2009 wird eine Autofahrerin bei Würzburg von einem Geschoss des Autobahnschützen in den Hals getroffen: Die Frau überlebt nur knapp. Die Ermittler tappen im Dunklen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Amoklauf des Unbekannten das erste Opfer fordert.

2012 schaltet sich sogar das Bundeskriminalamt ein: Eine "Besondere Aufbau Organisation" wird gegründet. Über 120 Ermittler sind jetzt im Einsatz, um den Autobahnschützen zu stoppen. Dabei kommen modernste Verfahren zum Einsatz. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wann gelingt es endlich, den irren Todesschützen zu stoppen?

"hallo deutschland" begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos, Polizeivideos und berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.

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