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XY gelöst

True Crime-Reihe mit Sven Voss / vier Folgen

"Aktenzeichen XY… ungelöst" gehört zu den erfolgreichsten Sendungen des deutschen Fernsehens. Mit dem neuen 45-minütigen True Crime-Format "XY gelöst" wird die Traditionsmarke auf einem neuen Sendeplatz erweitert – das ZDF zeigt vier Folgen präsentiert von Sven Voss.

  • ZDF, Ab Freitag, 5. August 2022, 21.15 Uhr

Texte

Stab und Inhalt

Buch   Marko Barukcic (Folge 1), Marcus Bendel (2), Rudolf Schweiger (3), Simone Zahn (4)
RegieRudolf Schweiger
KameraMarcus von Kleist
SchnittMatthias Dörfler, Thomas Polzer
SzenenbildStefan Cohrs
KostümeKathrin Hauer
MusikJörg Magnus Pfeil, Siegfried Gabriel Müller
TonMalte Preuß
ProduktionSecuritel Film + Fernsehproduktions- und Verlagsgesellschaft mbH
ProduzentMartin Groß, René Carl
Redaktion DKF Ina-Maria Reize-Wildemann
(Redaktion Eduard Zimmermann – DKF Deutsche Kriminalfachredaktion GmbH)
Redaktion ZDFPetra Erschfeld, Nadja Grünewald-Kalkofen
LängeVier Folgen à 45 Minuten

                                       

"Aktenzeichen XY… ungelöst" gehört zu den erfolgreichsten Sendungen des deutschen Fernsehens. Mit dem neuen 45-minütigen True-Crime-Format "XY gelöst" wird die Traditionsmarke auf einem neuen Sendeplatz erweitert – das ZDF zeigt vier Folgen, präsentiert von Sven Voss.

Ab Freitag, 5. August 2022, 21.15 Uhr, rekonstruiert Sven Voss gemeinsam mit den damals zuständigen Ermittlerinnen und Ermittlern, Staatsanwälten und anderen Experten die Aufklärung des Verbrechens – teilweise an den Originalschauplätzen des jeweiligen Falls. In detaillierten Schritten wird die Tat, die Ermittlung und schlussendlich die Lösung der Fälle anhand von Reenactments, Statements der Fallbeteiligten und Interviews erzählt.

XY gelöstTod der 8-jährigen Johanna (5. August 2022, 21.15 Uhr)

Am 2. September 1999 kehrt die 8-Jährige Johanna nicht vom Spielen nach Hause zurück. Einzig ihr Fahrrad wird kurz darauf entdeckt. Der Beginn einer jahrelangen Ermittlungsodyssee.

Der Fall nimmt am 1. April 2000 eine tragische Wendung, als Überreste der Leiche des Mädchens in einem Wald rund 90 Kilometer entfernt gefunden werden. Die Suche nach dem Kindermörder beginnt und soll die Polizei noch ganze 18 Jahre in Atem halten. Moderator Sven Voss ergründet Details und Hintergründe zum Fall. Die Aussage eines Zeugen, Faserspuren und Teile eines Fingerabdrucks führen die Ermittler schlussendlich doch noch auf die Spur des Mörders des kleinen Mädchens.

Zum Auftakt der neuen Sendung widmet sich Sven Voss dem außergewöhnlichen Fall von Johanna. Gemeinsam mit Experten und Mitgliedern der damaligen Ermittlungsgruppen beschäftigt er sich mit den Erfolgen und Rückschlägen, die die Aufklärung des Mordes eingehend geprägt haben.

XY gelöst – Das verschwundene Ehepaar (12. August 2022, 21.15 Uhr)

Ein älteres Ehepaar verschwindet von einem Tag auf den anderen spurlos. Sind die beiden einfach spontan weggefahren oder steckt ein Verbrechen dahinter? Nichts deutet auf ein freiwilliges Fortgehen hin. Die Kripo hegt einen Verdacht – Die Eheleute wurden ermordet.

Moderator Sven Voss spricht mit den zuständigen Ermittlern und befasst sich mit dem ungewöhnlichen Fall des verschwundenen Ehepaares.

XY gelöst – Der Fall Mirco S. (26. August 2022, 21.15 Uhr)

Die Eltern des kleinen Mirco bemerken am Morgen, dass ihr 10-jähriger Sohn in der Nacht vom Spielen nicht nach Hause gekommen ist. Sofort alarmieren sie die Polizei. Eine der größten Suchaktionen der deutschen Kriminalgeschichte beginnt.

Die 80-köpfige Soko setzt alles daran, das Kind lebend zu finden. Als die Kleidung, das Handy und das Fahrrad von Mirco aufgefunden werden, ist klar, der Junge muss einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein.

Moderator Sven Voss rekapituliert mit Soko-Leiter Ingo Thiel die Suche nach dem Täter. Akribische Ermittlungsarbeit und der unbändige Wille, den Täter zu fassen, führen schließlich zur Klärung des Falls. Es ist einer der bekanntesten Kindermordfälle Deutschlands, den Sven Voss in dieser Folge von "XY gelöst" behandelt.

XY gelöst – Tödliche Entführung (2. September 2022, 21.15 Uhr)

Am frühen Morgen des 17. Januar 2003 wird eine 57-jährige Abteilungsleiterin unmittelbar vor ihrem Arbeitsplatz entführt. Von der Frau fehlt jede Spur, es gibt keinerlei Hinweise auf Täter oder Motiv. Was geschah mit der 57-Jährigen?

Auch nachdem neun Wochen später die nackte Leiche der Vermissten gefunden wird, bleibt der Grund für das grausame Schicksal der 57-Jährigen weiterhin offen. Selbst der damals größte Massenspeicheltest Deutschlands führt zu keinem Erfolg. Die Ermittler tappen jahrelang im Dunkeln. Es sollte noch 15 Jahre dauern, bis ein Hinweisgeber die Kripo endlich auf die Spur des Mörders bringt.

Sven Voss durchleuchtet noch einmal den Fall in all seinen Einzelheiten. Im Gespräch mit den damals ermittelnden Kommissaren wird erörtert, wie es zu dieser scheußlichen Tat kommen konnte. Zusammen mit der Kriminalpsychologin Lydia Benecke geht Voss außerdem der Frage nach: Wer ist der Mann, der beschließt, das Leben eines Menschen so kaltblütig zu beenden?

"Ein Tatort weckt starke Erinnerungen"
Kurzinterview mit Sven Voss

Warum sollte man sich die Zeit für 45 Minuten "XY gelöst" am Freitagabend auf jeden Fall nehmen?

Die vier Folgen sind präzise recherchierte Fälle mit allem, was True Crime ausmacht. Wir erzählen die ganze Geschichte, rekonstruieren aufwendig die Verbrechen und zeigen die Arbeit der Ermittler. Alle Fälle haben gemeinsam, dass sie erst nach vielen Jahren aufgeklärt werden konnten. Manchmal gab es kaum noch Hoffnung, dass die Täter überhaupt gefasst werden können. Es war bei den Dreharbeiten und Interviews verblüffend, wie detailliert sich die Ermittler an die Fälle ihres Lebens erinnern konnten. Vor allem an den emotionalen Moment, als sie den Täter doch noch überführen konnten. Dieses Ermittlerwissen macht "XY gelöst" so authentisch.

Sie präsentieren die Fälle teilweise an den Originalschauplätzen – was waren besondere Herausforderungen bei den Dreharbeiten?

Es ist bestimmt auch für einen erfahrenen Ermittler nicht leicht, an den Tatort eines schrecklichen Verbrechens zurückzukehren. Unter den vier Folgen sind auch zwei, bei denen Kinder die Opfer sind – da besonders. Doch die Kommissare und Staatsanwälte hatten Vertrauen in unsere Dreharbeiten und sind mit uns an diese Tatorte gegangen. Dorthin, wo sie die Spuren entdeckt haben, die sie zu den Tätern geführt haben. Auch viele Jahre nach der Tat spürte man bei den Ermittlern, wie sehr sie die Verbrechen mitgenommen haben, obwohl die Orte heute vielleicht ganz anders aussehen, weil das Gras am Wegesrand etwas höher steht als damals oder die Sonne scheint. Ein Tatort weckt nun mal starke Erinnerungen, und das haben wir versucht, zu transportieren. 

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