14.02.2020, 14:58 Uhr - Magazine/Interviews, Reportagen/Dokumentationen

"37°"-Doku "Tiertransporte grenzenlos" von Manfred Karremann

Autor Manfred Karremann bei den Dreharbeiten
Copyright: ZDF/Manfred Karremann

Leder sei nur ein Abfallprodukt aus der Schlachtung, so meinen viele, der Kauf völlig unbedenklich. Doch das stimmt nur zum Teil. Autor Manfred Karremann zeigt in der "37°"-Dokumentation "Tiertransporte grenzenlos – Leder für Deutschland" am Dienstag, 18. Februar 2020, 22.15 Uhr im ZDF, woher Leder stammt, das auch in Deutschland verkauft wird. Mithilfe investigativer Recherchen kann er legale und illegale Tiertransportwege ermitteln und aufzeigen, wie dabei gesetzliche Bestimmungen umgangen werden. Sein Fazit: Nicht nur Fleisch, sondern auch Leder kann aus Tierquälerei stammen, für den Menschen giftig sein und sogar das Klima schädigen.

Deutschland ist ein Hauptabnehmer von Schuhen, deren Leder aus der Türkei stammt. Gefertigt werden die Schuhe auch aus der Haut deutscher Tiere. Und das, obwohl die Exporte von Rindern unter anderem in die Türkei inzwischen stark eingeschränkt oder verboten wurden, weil die Transport- und Schlachtbedingungen nicht akzeptabel sind. Autor Manfred Karremann findet trotzdem nicht nur in Schlachthöfen in der Türkei, sondern auch in Ländern wie dem Libanon und Libyen Tiere, die ursprünglich aus Deutschland stammen.

Weil sie billig sind, werden auch Hunderttausende Rinder aus Brasilien in den Nahen Osten und die Türkei transportiert. Oft sind die Frachter aus Südamerika mehr als drei Wochen unterwegs, für die Tiere eine Tortur. Nicht selten wird für ihre Mast Regenwald abgeholzt. Und unzählige Schiffe verpesten Luft und Wasser für solche Lebendtransporte.

Der Film steht am Sendetag ab 22.15 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/

Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 – 70-12149;

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Mainz, 14. Februar 2020
ZDF Presse und Information