05.03.2018, 11:01 Uhr - Magazine/Interviews, Reportagen/Dokumentationen

Heimlich über die Grenze: "ZDFzoom" über "Kampf gegen Schleuser"

Kontrolle eines Reisebusses durch die Bundespolizei Brandenburg
Copyright: ZDF/Jürgen Jahn

Rund 50.000 Menschen sind 2017 illegal nach Deutschland eingereist, knapp 4000 davon mit Hilfe von Schleusern. Am Mittwoch, 7. März 2018, 22.45 Uhr, berichtet "ZDFzoom" über die Jagd nach Menschenschmugglern, über Grenzkontrollen, die an Grenzen stoßen, und über die Suche nach politischen Lösungen – in "Heimlich über die Grenze – Kampf gegen Schleuser".

Schlepperbanden bringen Menschen auf illegalen und oft gefährlichen Wegen nach Europa. Grenzkontrollen und Fahndung in der EU sind aufwendig, der Kampf gegen die Schleuserorganisationen mühsam. "ZDFzoom" begleitet die Bundespolizei bei der Jagd nach Menschenschmugglern. Letztere riskieren mitunter das Leben der Migranten, wenn sie diese schleusen: Zum Beispiel werden die Flüchtlinge auf Lkw-Ladeflächen gepfercht oder unter Autositzen versteckt und viele Kilometer weit über die Grenzen gebracht. Bei Kontrollen an den bundesdeutschen Grenzen entdecken Polizeibeamte immer wieder Menschen, die unter höchster Lebensgefahr geschleust werden. Die Fahndung nach den organisierten Schleuserbanden ist für die deutschen Behörden mühsam. Letztlich sind es Stichproben, bei denen die Bundespolizei einen Teil der kriminellen Machenschaften stoppen kann.

Mit Schließung der Balkanroute, der Einführung von nationalen Grenzkontrollen und dem Abkommen mit der Türkei ist die Zahl der Einwanderungen zwar insgesamt rückläufig, doch noch immer hat die EU kein schlüssiges Konzept für den gemeinsamen Schutz der EU-Außengrenzen. Der Generaldirektor der EU-Kommission für Migration und Inneres, Matthias Ruete, kritisiert im Interview mit dem ZDF die bisherigen nationalen Alleingänge: "Wir haben bei den ganzen Diskussionen um Schengen die Diskussion um die Außengrenzen ein wenig vernachlässigt, im Übrigen auch in Deutschland. Wir haben festgestellt, dass die Außengrenzen eine gemeinsame Verantwortung sind, auch Deutschland ist mit in der Verantwortung, diese Grenzen mit schützen zu helfen."

https://zoom.zdf.de

http://twitter.com/ZDFpresse

http://twitter.com/ZDF

http://facebook.com/ZDF

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 – 70-16100
und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzoom

Mainz, 5. März 2018
ZDF Presse und Information