30.09.2019, 13:27 Uhr - Film, Preise

Nina Hoss als beste Schauspielerin für ZDF/ARTE-Kinokoproduktion "Das Vorspiel" ausgezeichnet

ZDF/3sat-Koproduktion "Ich war zuhause, aber" von Angela Schanelec ebenfalls erfolgreich

Anna (Nina Hoss, M.) macht einen Patzer bei ihrem Geigenkonzert. Sie verliert ihren Bogen, während sie spielt. Copyright: ZDF/Peter Hartwig

Beim diesjährigen Internationalen Filmfestival San Sebastián (20. bis 28. September) ist Nina Hoss als beste Schauspielerin mit der "Silbernen Muschel" ausgezeichnet worden. Die 44-jährige Stuttgarterin wurde in der baskischen Küstenstadt für ihre vielschichtige Rolle als Geigenlehrerin in der ZDF/ARTE-Kinokoproduktion "Das Vorspiel" von Ina Weisse geehrt. Das "Festival Internacional de Cine de San Sebastián" ist das wichtigste Filmfestival Spaniens und genießt international ein großes Ansehen. Es findet seit 1953 jedes Jahr statt. "Das Vorspiel" hatte seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival, lief im Wettbewerb in San Sebastian und läuft zurzeit im Wettbewerb vom Filmfest Hamburg.

Unter der Regie von Ina Weisse verkörpert Nina Hoss in dem Drama eine ehrgeizige Geigenlehrerin, die in eine Krise gerät. Das Drehbuch der psychologischen Familiengeschichte schrieben Ina Weisse und Daphne Charizani. In weiteren Rollen spielen Simon Abkarian, Serafin Mishiev, Ilja Monti, Jens Albinus, Sophie Rois, Thomas Thieme, Winnie Böwe und andere.

"Das Vorspiel" ist eine Kinokoproduktion von ZDF und ARTE. Produzent ist Felix von Boehm, Lupa Film. Koproduzenten sind Pierre-Olivier Bardet, Idéale Audience, und Jan Krüger, Port Au Prince, die den Film in Deutschland verleihen. Der Weltvertrieb und der Verleih in Frankreich liegt bei Les Films Du Losange, Margaret Ménégoz. Die Redaktion haben für das ZDF Daniel Blum und für ARTE Olaf Grunert und Barbara Häbe.

Der Film hat im November seinen Starttermin in Frankreich und kommt am 23. Januar 2020 in die deutschen Kinos. Der Sendetermin auf ARTE und im ZDF steht noch nicht fest.

Außerdem gewann in San Sebastian die ZDF/3sat-Koproduktion "Ich war zuhause, aber" von Angela Schanelec den Zabaltegi-Tabakalera-Preis, der mit 20.000 Euro für Regisseur und Produzent verbunden ist. Der Spielfilm ist eine Auseinandersetzung mit dem Überleben und damit, was der Tod im Leben bedeutet. Redakteure sind Ingrid Gränz und Maik Platzen (ZDF/3sat).

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Mainz, 30. September 2019
ZDF Presse und Information