24.01.2018, 09:17 Uhr - Preise, Kultur, Unternehmen

Oscar-Nominierungen für ZDF-Koproduktionen


Rotkäppchen sammelt Blumen, um sie in der Stadt zu verkaufen.
Copyright: ZDF/Magic Light Pictures Limited 2016

Gleich drei ZDF-Koproduktionen können sich in diesem Jahr Hoffnungen auf einen Oscar machen: das Animationsspecial "Es war einmal … nach Roald Dahl" sowie die ZDF/ARTE-Spielfilm-Koproduktionen "The Square" und "Eine fantastische Frau".

Der erste Film der zweiteiligen ZDF-Koproduktion "Es war einmal ... nach Roald Dahl" (Originaltitel: "Revolting Rhymes") ist für einen Academy Award 2018 in der Kategorie "Animierter Kurzfilm" nominiert worden. Es ist bereits die dritte Oscar-Nominierung für eine Animationskoproduktion von BBC, ZDF und Magic Light Pictures, nach "Der Grüffelo" und "Für Hund und Katz ist auch noch Platz". Das Animationsspecial (Regie: Jakob Schuh, Jan Lachauer) basiert auf Roald Dahls berühmtem Gedichtband "Revolting Rhymes". Im ersten Teil werden die Märchen "Schneewittchen", "Rotkäppchen" und "Die drei kleinen Schweinchen" mit feinem schwarzen Humor miteinander verwoben. Verantwortliche Redakteurin im ZDF ist Nicole Keeb. Bei KiKA wurde das Märchenspecial am 31. Dezember 2017 um 19.30 Uhr ausgestrahlt. Ein Zusammenschnitt des Zweiteilers ist in der ZDFmediathek verfügbar; ein Sendetermin für das ZDF steht noch nicht fest.

Für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" sind zwei Spielfilm-Koproduktionen von ZDF/ARTE nominiert worden. "The Square", der 2017 in Cannes mit der Goldenen Palm ausgezeichnet wurde, entstand als schwedisch-deutsch-französisch-dänische Koproduktion mit ARTE France und ZDF/ARTE (Redaktion: Alexander Bohr). Im Zentrum der Satire auf den Kunstbetrieb von Regisseur Ruben Östlund steht der eitle Kurator eines großen Stockholmer Museums. Nachdem er Opfer eines Trickdiebstahls geworden ist, verstrickt er sich in ein Dilemma aus profanem Verhalten und hehrem sozialen und politischen Anspruch.

Ebenfalls als "Bester fremdsprachiger Film" nominiert ist das Transgender-Drama "Eine fantastische Frau". In dem Film des chilenischen Regisseurs Sebastian Lelio geht es um eine 27-jährige Transsexuelle, die sich nach dem Tod ihres 30 Jahre älteren Liebhabers plötzlich einer Armada von Widersachern gegenüber sieht. Die chilenisch-deutsch-spanisch-amerikanische Koproduktion mit ZDF/ARTE (Redaktion: Alexander Bohr) war bei der Berlinale 2017 mit einem Silbernen Bären preisgekrönt worden. Für beide Filme gibt es noch keinen Sendetermin.

Die Oscar-Verleihung findet am 4. März 2018 im Dolby Theatre in Los Angeles zum 90. Mal statt.

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Mainz, 24. Januar 2018
ZDF Presse und Information