Weltweit

Das Korrespondentennetz des ZDF

ZDF-Korrespondent Ulf Röller wird für seine Berichterstattung aus China und Hongkong ausgezeichnet. Copyright: ZDF/Leif Stange
ZDF-Korrespondent Ulf Röller wird für seine Berichterstattung aus China und Hongkong ausgezeichnet. Copyright: ZDF/Leif Stange

Als einer der ersten ausländischen Fernsehjournalisten berichtete ZDF-Korrespondent Ulf- Röller aus der wegen COVID-19 kaum zugänglichen chinesischen Stadt Wuhan. Die Bilder seines Teams und seine Beobachtungen gaben abseits der offiziellen Informationspolitik der chinesischen Regierung erste realitätsnahe Einschätzungen über die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben der Bevölkerung. Für die Berichterstattung aus China in Zeiten der Coronakrise wurde Ulf Röller, Leiter des ZDF-Ostasien-Studios in Peking, mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2020 geehrt.

Für das ZDF berichten Journalisten über politische und gesellschaftliche Entwicklungen rund um den Globus. Ein Netz von 18 Auslandsstudios mit Korrespondentinnen und Korrespondenten, die im jeweiligen Land ständig vertreten sind, begründet die Kompetenz des ZDF auf dem Gebiet der Auslandsberichterstattung.

"Oft sind Ereignisse, die uns journalistisch beschäftigen, räumlich und zeitlich begrenzt – bei der Pandemie haben wir es mit einer weltumspannenden Krise zu tun", sagt ZDF-Chefredakteur Peter Frey. "Sie eint die Menschen in ihrer Betroffenheit – und erzählt doch viel über die Unterschiedlichkeit des politischen Krisenmanagements oder der Kulturen. Deshalb ist dies auch die Stunde der Auslandsberichterstattung."

Ob in Peking oder Hongkong, Brüssel oder London, Washington oder Moskau, Johannesburg oder Kairo: Die Auslandskorrespondenten des ZDF sind immer nah dran am Geschehen und garantieren eine unabhängige und objektive Berichterstattung über Geschehnisse weltweit. Sie liefern Informationen über Politik und Gesellschaft, über Themen, die alle bewegen und die rund um die Welt ganz unterschiedlich gesehen und behandelt werden. Was machen unsere Nachbarn anders, vielleicht sogar besser?

Die Auslandskorrespondenten liefern Hintergründe zu aktuellen Ereignissen und berichten über Länder, Menschen, Abenteuer. Mit pointierter Analyse, persönlicher Erzählweise, stilistisch anspruchsvollen Geschichten und einer Vielfalt an unterschiedlichen Beitragsformen von der Reportage bis zum investigativen Stück prägen sie die Auslandsberichterstattung des ZDF.

Neben ihren Beiträgen für die ZDF-Nachrichtensendungen und ZDFheute haben die Korrespondenten feste Sendeplätze in "heute in Europa", montags bis freitags um 16.00 Uhr, sowie im "auslandsjournal", mittwochs um 22.15 Uhr. Das Korrespondenten-Magazin des ZDF berichtet in spannenden Reportagen über Länder, Menschen, Abenteuer. Korrespondentenbeiträge zu wichtigen außenpolitischen Themen, die im "auslandsjournal" in einer Länge von rund sechs Minuten laufen, werden seit 2013 ergänzt durch "auslandsjournal – die doku", die am späten Abend das Thema in 30 oder 45 Minuten aufbereitet. Zudem sendet das "auslandsjournal" in der Regel viermal im Jahr ein "auslandsjournal spezial", das sich in einer erweiterten Länge von 45 Minuten monothematisch einem Land widmet. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie widmet sich das "auslandsjournal spezial" dem Thema "Corona global".


Weitere Informationen:

Die In- und Auslandsstudios des ZDF

Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für ZDF-Korrespondent Ulf Röller

Berichterstattung in Zeiten des Coronavirus

ZDFheute: Wie die Welt gegen das Coronavirus kämpft

Pressemappe: "auslandsjournal" – Das Korrespondenten-Magazin des ZDF