Weltweit

Das Korrespondentennetz des ZDF

Andreas Postel berichtet aus Rom, das Selfie entstand während des Lockdowns in Italien Ende März. Copyright: ZDF/privat.
Andreas Postel berichtet aus Rom, das Selfie entstand während des Lockdowns in Italien Ende März. Copyright: ZDF/privat.

Brasilien entwickelt sich zum Pandemie-Hotspot, in Bolivien protestieren Menschen gegen den Ausnahmezustand, in Indien sind Millionen von Wanderarbeitern seit dem Lockdown in Not, in der EU gibt es geteiltes Echo zu deutsch-französischen Wiederaufbaufonds – für das ZDF berichten Journalisten über politische und gesellschaftliche Entwicklungen rund um den Globus. Ein Netz von 18 Auslandsstudios mit Korrespondentinnen und Korrespondenten, die im jeweiligen Land ständig vertreten sind, begründet die Kompetenz des ZDF auf dem Gebiet der Auslandsberichterstattung.

"Oft sind Ereignisse, die uns journalistisch beschäftigen, räumlich und zeitlich begrenzt – bei der Pandemie haben wir es mit einer weltumspannenden Krise zu tun", sagt ZDF-Chefredakteur Peter Frey. "Sie eint die Menschen in ihrer Betroffenheit – und erzählt doch viel über die Unterschiedlichkeit des politischen Krisenmanagements oder der Kulturen. Deshalb ist dies auch die Stunde der Auslandsberichterstattung."

Ob in Brüssel oder London, Washington oder Moskau, Peking oder Singapur: Die Auslandskorrespondenten des ZDF sind immer nah dran am Geschehen und garantieren eine unabhängige und objektive Berichterstattung über Geschehnisse weltweit. Sie liefern Informationen über Politik und Gesellschaft, über Themen, die alle bewegen und die rund um die Welt ganz unterschiedlich gesehen und behandelt werden. Was machen unsere Nachbarn anders, vielleicht sogar besser?

Die Auslandskorrespondenten liefern Hintergründe zu aktuellen Ereignissen und berichten über Länder, Menschen, Abenteuer. Mit pointierter Analyse, persönlicher Erzählweise, stilistisch anspruchsvollen Geschichten und einer Vielfalt an unterschiedlichen Beitragsformen von der Reportage bis zum investigativen Stück prägen sie die Auslandsberichterstattung des ZDF.

Neben ihren Beiträgen für die ZDF-Nachrichtensendungen, die "ZDF.reportage" und "planet e." haben die Korrespondenten feste Sendeplätze in "heute in Europa", montags bis freitags um 16.00 Uhr, sowie im "auslandsjournal", mittwochs um 22.15 Uhr. Das Korrespondenten-Magazin des ZDF berichtet seit 46 Jahren in spannenden Reportagen über Länder, Menschen, Abenteuer. Korrespondentenbeiträge zu wichtigen außenpolitischen Themen, die im "auslandsjournal" in einer Länge von rund sechs Minuten laufen, werden seit 2013 ergänzt durch "auslandsjournal – die doku", die am späten Abend das Thema in 30 oder 45 Minuten aufbereitet. Zudem sendet das "auslandsjournal" in der Regel viermal im Jahr ein "auslandsjournal spezial", das sich in einer erweiterten Länge von 45 Minuten monothematisch einem Land widmet. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie widmet sich das "auslandsjournal spezial" dem Thema "Corona global".

 

Weitere Informationen:

Die In- und Auslandsstudios des ZDF

Berichterstattung in Zeiten des Coronavirus

Corona global: "auslandsjournal spezial"

ZDFheute: Wie die Welt gegen das Coronavirus kämpft

"Trump und die Corona-Krise" – "auslandsjournal"-Doku

Pressemappe: "auslandsjournal" – Das Korrespondenten-Magazin des ZDF