Gemeinwohlorientierung

Ein Forum für die Frauenkirche

Erstes Festliches Konzert im rohbaufertigen Hauptraum mit Cecilia Bartoli, dem Chor der Sächsischen Staatoper Dresden und der Sächsischen Staatskapelle Dresden am 3. Dezember 2000. Das ZDF zeigte das Konzert 25. Dezember 2000.
Erstes Festliches Konzert im rohbaufertigen Hauptraum mit Cecilia Bartoli, dem Chor der Sächsischen Staatoper Dresden und der Sächsischen Staatskapelle Dresden am 3. Dezember 2000. Das ZDF zeigte das Konzert 25. Dezember 2000.

Das Zweite Deutsche Fernsehen und sein Einsatz für den Wiederaufbau des Wahrzeichens für Frieden, Völkerverständigung und Einheit – zehn Jahre Medienpartnerschaft

 

VON DIETER STOLTE*
aus "Die Dresdner Frauenkirche. Jahrbuch 24"**

 

"Achtung! Achtung! Starke anglo-amerikanische Bomberverbände im Anflug auf Dresden! Entfernung circa zwanzig Kilometer! Suchen Sie die Luftschutzräume auf!"1 Als diese Meldung am Faschingsdienstag, 13. Februar 1945, im Reichsrundfunk über den Äther ging, waren nicht wenige Menschen in Dresden beunruhigt.2 Allerdings hätte sich niemand vorstellen können, dass die Stadt Opfer eines grausamen und sinnlosen Luftkrieges werden würde.3 Denn bisher war Dresden davon weitestgehend verschont geblieben, und es gab ungewöhnlicher Weise nur einen Vollalarm. Was folgte war indes ein Inferno. Zwei Tage lang wütete ein apokalyptischer Feuersturm, mehrere Angriffswellen flogen die Bomber, die die kunsthistorisch und architektonisch einzigartige "Perle des Barocks und der Renaissance", die Stadt der Künste und Wissenschaften, der Industrie und der Avantgarde völlig zerstörten, darunter den Zwinger, das Opernhaus, die Hofkirche und eben die Frauenkirche. Diese allerdings stürzte – völlig ausgebrannt – eineinhalb Tage später in sich zusammen. Die Kuppel, die mehr als 200 Jahre lang das Stadtbild Dresdens prägte, war verschwunden; nur ein Trümmerhaufen blieb inmitten der Trümmer. Ein steinernes Mahnmal gegen Krieg und Gewalt war aber entstanden.4

 

Frauenkirche in Trümmern – ein international bekanntes Symbol gegen Krieg und Gewalt

Ein Mahnmal blieb die Frauenkirche über viele Jahrzehnte, wie sie auch ein Trümmerhaufen blieb, hinweisend auf die Schrecken des Krieges, auf Gewalt und Tod, auf Größenwahn und Hybris, Menschenverachtung und Mordlust, die Europa zerstört haben, und damit alle Werte, die man doch glaubte, sich erarbeitet zu haben in einer langen und schmerzlichen Geschichte. Die Barbarei sollte doch hinter uns liegen – und nun lag sie symbolhaft vor uns. Statt Renaissance und Aufklärung, die uns vom Mittelalter und dem Dunkel vermeintlich trennten, blieb in Dresden die zerbombte Kirche Jahrzehnt um Jahrzehnt liegen und zeigte uns, was das 20. Jahrhundert vor allem brachte: einen nicht für möglich gehaltenen Zivilisationsbruch. Kein Licht, nur Düsternis. Wer auf diesen gewaltigen Steinberg schaute, sah in Abgründe. Nicht die Kunst, nicht die Wissenschaft, nicht die Reformation, nicht die Kraft des besseren Arguments, nicht die Ratio und nicht die Humanitas und vielleicht nicht einmal mehr der Glaube an Gott waren darin zu erkennen.

Für viele Dresdnerinnen und Dresdner, deren Angehörige bei den Bombenangriffen ums Leben gekommen waren, war die Ruine ein ganz persönlicher Gedenkort. Gleichzeitig war die Frauenkirche kein Symbol, das nur den Dresdnern zu Füßen lag, nein, es war ein Mahnmal für ganz Deutschland, ein nationales Mahnmal, in dem für uns Deutsche wie in kaum einem anderen Stück Stein sublimiert war, wie viel Leid, Gewalt und Tod die nationalsozialistische Gewaltherrschaft über die Welt und über uns selbst gebracht hat.

Eines wurde über die vergangenen Jahrzehnte deutlich: Nicht nur Deutsche erkannten in der Ruine der Frauenkirche ein Symbol und Mahnmal, einen Schreckensort, an dem Angreifer und Verteidiger des wahnsinnigen Krieges von einst zusammenkommen. In diesem Sinne hat die Frauenkirche eine europäische, wenn nicht sogar weltweite Dimension.

Schon 19465 begann die Erarbeitung eines Konzepts zur Rekonstruktion der Frauenkirche. Wertvolle Trümmerstücke wurden 1948 geborgen, und es konnte nachgewiesen werden, dass ein Wiederaufbau technisch möglich sein würde.6 Doch wirtschaftliche und politische Gründe, die allgemeine Notlage, aber vor allem die sich abzeichnende Teilung Deutschlands, verhinderten den Wiederaufbau. So stand die Frauenkirche zunehmend auch für die Teilung Deutschlands, es gab keinen gemeinsamen Weg mehr für das zerschundene Bauwerk. Für die Machthaber der DDR war die Ruine vor allem ein Symbol der barbarischen Zerstörung durch die westlichen Alliierten.

 

Vom Mahnmal gegen Krieg zum Symbol für Frieden, Zuversicht, Einheit – ein europäisches Haus des Friedens

Aus alledem begründet sich die Aufmerksamkeit und die Bedeutung der Frauenkirche im nationalen und internationalen Kontext gerade nach 1990. Im Herbst 1989, ermöglicht durch die friedliche Revolution in Ostdeutschland, fand sich eine Gruppe zusammen, die Gunst der Stunde nutzend, ihren Wiederaufbau nun endlich voranzubringen. Sie traten mit einem Appell, dem "Ruf aus Dresden – 13. Februar 1990", an die Öffentlichkeit, um "zu einer weltweiten Aktion des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche zu einem christlichen Weltfriedenszentrum im neuen Europa" aufzurufen.7 Mit der Vollendung der Deutschen Einheit 1990 ergab sich die Chance, die Idee des Wiederaufbaus nun weiterzuführen und aus der Frauenkirche über das Mahnmal gegen den Krieg und die Zerstörung hinaus ein Symbol für Frieden, Aufbau, Zuversicht, Völkerverständigung, Versöhnung, Kooperation und auch für die nationale Einheit zu schaffen. Dabei das Alte zu wahren, aber eine neue Idee hinzuzufügen, war ein sofort überzeugender Gedanke der Stunde.

Es war tief beeindruckend, wie aus der Anfangsinitiative einzelner Dresdner Bürger – unter ihnen der weltbekannte Musiker Prof. Ludwig Güttler als Sprecher, in verschiedenen Vorstandsverantwortungen und als Künstler – zwischen 1990 und 2005 eine der weltweit größten privaten Spendenaktionen zum Wiederaufbau eines historischen Kulturerbes entwickelt werden konnte8. Eine Bürgerbewegung war entstanden, um dieses Werk und diesen Wandel zustande zu bringen.9 Es gab ein ungeahntes Engagement der Menschen – am Ende wurden weltweit in der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden e. V., in der die Bürgerinitiative von 1990 weiterwirkte, rund 13.000 mobilisiert.10 "Wie die einzelnen Steine zum Wiederaufbau beitragen, so sollen auch die Menschen zu einem zukunftsträchtigen Ganzen zusammenfinden", formulierte ich damals, und das Bild ist bis heute zutreffend11. Es ging darum, viele Menschen für die res publica, für die gemeinsame Sache zu begeistern und zu mobilisieren.

Während man schon für den ersten Bau der Frauenkirche im 18. Jahrhundert unter ganz anderen Vorzeichen Spenden- und Kollektengelder sammelte und verwendete, war der Gedanke nun, eine breite Bürgerbewegung zu organisieren, die diesen "Willen von unten" und dieses Vorhaben trägt. Es konnten Hunderttausende von Menschen aus aller Welt gewonnen werden, die spenden wollten, viele aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten, Frankreich und der Schweiz. Die Spenden reichten von kleinen Beträgen bis zu Millionenspenden aus der Wirtschaft.

Es gab auch eine große Spendenbereitschaft in Ländern, die unter dem Nationalsozialismus gelitten oder die mit Bomben gegen ihn gekämpft hatten: Ein großes Versöhnungszeichen war, als Prinz Edward der Herzog von Kent, als königlicher Schirmherr des britischen Dresden Trust12 am 55. Jahrestag der Zerstörung der Stadt durch britische Bomber, also am 13. Februar 2000, in Dresden der Stiftung Frauenkirche und den anwesenden Tausenden Dresdnern als offizielles Geschenk Großbritanniens eine Nachbildung des zerstörten Turmkreuzes aus vergoldetem Kupfer und Edelstahl übergab.

Das Kreuz wurde aus Spenden der britischen Bevölkerung, gesammelt vom Dresden Trust, finanziert. Auch das britische Königshaus leistete einen stolzen Beitrag. Es ist dabei von tiefer Symbolik, dass gerade der Künstler, der dieses Kreuz in Handwerksarbeit geschmiedet hat, eine besondere Beziehung zum Trauma der Bombennacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 besaß. Kunstschmied Alan Smith (1950–2015) sah das "Kreuz der Freundschaft" daher auch als ein Vermächtnis seines Vaters. Dieser flog in jener Nacht in der ersten Angriffswelle britischer Bomber. "Die Erinnerung daran ließ ihn nie mehr los", so sagte Alan Smith. "Dieses Kreuz, als Zeichen der Aussöhnung und Verzeihung, ist ganz in seinem Sinne", so Smith weiter. Ein besonders wichtiger Film unter den Sendungen zur Frauenkirche war denn auch die Dokumentation "Von Coventry nach Dresden", die über die Versöhnungsfeier berichtet und über die Geschichte des Kreuzes, das auch in der Kathedrale St. Michael in Coventry präsentiert13 wurde, der Stadt, die im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen zerstört wurde.

 

Warum die Frauenkirche? Weshalb das ZDF-Engagement?

ZDF-Sendungen sollen, so hieß es im ZDF-Staatsvertrag von 1992 (in der Fassung von 1994), vor allem die Zusammengehörigkeit im vereinten Deutschland fördern sowie der gesamtgesellschaftlichen Integration in Frieden und Freiheit und der Verständigung der Völker dienen14. Eine Verpflichtung also, aber ich möchte hinzufügen, es war mir persönlich und allen Beteiligten im ZDF auch ein großes Anliegen und eine große Lust, dem "Projekt Frauenkirche" im Programm und mit zahlreichen Aktionen zu dienen.

Öffentlich-rechtliches Fernsehen ist nicht nur unter Kosten-/Nutzenaspekten einzelner oder unter ökonomischen Aspekten zu betrachten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland hat den Auftrag, einen Wert beziehungsweise einen Mehrwert für die Menschen und die Gesellschaft zu schaffen, einen Public Value, und hat damit eine Verantwortung für Kultur und Gesellschaft. Fernsehen – so war es wenigstens 1996 – ist die wichtigste mediale Voraussetzung für eine freie Meinungsbildung. Als Medium und Faktor von Kultur kommt dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine herausragende Rolle für die Ausbildung einer nationalen Identität zu. Er muss einen lebendigen Dialog innerhalb der Gesellschaft und unter den Bürgerinnen und Bürgern und ihren Institutionen organisieren. Die gesamtgesellschaftliche Verantwortung und die Gemeinwohlorientierung sind der besondere Maßstab, an dem sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk misst. So hatten auch die Aufgaben, die sich aus der Wiedervereinigung oder den Vorbereitungen des Fußfassens in den neuen Ländern ergaben, für alle Beteiligten im ZDF absolute Priorität. Zum besonderen gesellschaftlichen und kulturellen Engagement des ZDF gehören wiederum vor allem Medienpartnerschaften.

Für das ZDF stand schon frühzeitig fest, dass sich der Sender aus bewusster Überzeugung für den Wiederaufbau der Frauenkirche engagieren wird. Die Erhaltung des kulturpolitischen Erbes Deutschlands besitzt für das ZDF einen besonderen Stellenwert, ist diese Aufgabe doch auch ein wesentlicher Bestandteil des oben beschriebenen Funktionsauftrages. Zugleich unterstreicht dieses Engagement auch die gesamtnationale Ausrichtung des nationalen Senders ZDF. Das ZDF hat sich stets für die deutsche Einigung und für die Erhaltung unserer gemeinsamen kulturellen Fundamente engagiert.

Wie oben dargelegt entfaltete gerade die Dresdner Frauenkirche wie kaum ein anderes Bauwerk diese starke Symbolwirkung. Zugleich konnte der Wiederaufbau der Kirche auch die beispiellose Aufbauleistung in Ostdeutschland einem gesamtdeutschen Publikum vor Augen führen. Als gefühlsbesetztes Symbol in Deutschland und weit darüber hinaus und getragen von einem breiten Bürgerengagement und dem Potential, zur Versöhnung beizutragen zwischen Menschen, zwischen Staaten, konnte es für das ZDF gar keine Frage sein, sich zu engagieren. Als Hauptmedienpartner verpflichtete sich das ZDF demzufolge 1996 dazu, um Spenden für die Frauenkirche zu werben.

 

Wie das ZDF half

Am 13. Februar 1996, am Jahrestag der Bombardierung Dresdens, startete das ZDF die bundesweite Aktion "Ein Baustein für die Frauenkirche" und rief seine Zuschauerinnen und Zuschauer zu Spenden auf. Seit Beginn der Medienpartnerschaft bis zum Tag des Weihegottesdienstes am 30. Oktober 2005 war das Thema Wiederaufbau der Frauenkirche in mehr als 600 Beiträgen, Sendungen und Programmen des ZDF vertreten. Allein das zeigt, wie kontinuierlich das ZDF dazu beigetragen hat, das Thema über die Jahre hinweg im Bewusstsein der deutschen Zuschauer zu verankern und lebendig zu halten. Das ZDF hat alle Baufortschritte in Bildern festgehalten, durch regelmäßige Berichterstattung die kulturgeschichtlich bedeutendste Baustelle hierzulande immer wieder ins Bewusstsein gerufen und damit auch die Spendenbereitschaft wachgehalten. Ohne eine kontinuierliche Medienpartnerschaft wäre das ehrgeizige Projekt nicht zu verwirklichen gewesen. Denn erst durch die Medienpartnerschaft konnte die Nachricht weit hinaus getragen werden und vielen Bürgern den Anstoß geben, sich zu engagieren.

Und man kann sicher auch sagen: Das ZDF hat mit seinen Aktivitäten und seinem Programm auch Spaß und Freude in das Spendensammeln gebracht. Man denke allein an die beiden "Wetten, dass..?"-Sendung am 15. Dezember 2001 und am 1. Oktober 2005 aus Dresden, aber nicht nur an diese Sendungen. In der Sendung von 2001 war beeindruckend, wie Dresdnerinnen und Dresdner bei der Stadtwette die Silhouette der Frauenkirche auf dem Theaterplatz vor der Semperoper aus Kerzen und Teelichten nachbildeten.

Das ZDF war mehr als zehn Jahre lang das Forum, das alle Engagierten verband, die unterschiedlichen Akteure und Unterstützer in Sachen Frauenkirche. Es rief die "normalen" Menschen unter dieser Idee zusammen und organisierte einen bunten Reigen an Programmen, Aktionen und Initiativen. Menschen, die unterstützen wollten, Menschen, die mit Organisation und Bau zu tun hatten, Künstler, Musiker, die dem Projekt Glanz verliehen, Menschen, die geschichtlich mit der Frauenkirche verbunden waren. Alle kamen zu Wort und fanden Gehör und konnten diesen Prozess prägen und ihm einen freundlichen Charakter geben.

Das ZDF vermochte, mit seinem Wirken aus Geschichte Geschichten zu machen, aus Abstraktem Konkretes. Es vermochte Geschichten von den Menschen zu erzählen und von dem, was sie mit diesem steinernen Symbol jeweils verbindet. Diese vielen Geschichten, die im, mit und durch das ZDF weitergetragen wurden, haben den "Ruf aus Dresden" mit Leben gefüllt, seien die Erlebnisse tragisch oder seien sie freudig. So wie, um nur ein kleines Beispiel zu nennen, ein Porträt in "drehscheibe Deutschland" (16. Oktober 2005) von einem Mann, der als Polier beim Wiederaufbau tätig war, und später als Kirchenführer im Bau befindliche Frauenkirche den Menschen nahebrachte. Nicht nur die großen, die bedeutenden Ereignisse machen ein kulturelles Erbe aus, sondern auch die kleinen, die die mit dem Leben der Menschen vor Ort eng verbunden sind, stiften kulturelle Identität. Vielleicht gerade die. Unsere Journalisten haben diese Geschichten gefunden und aufbereitet und so an ein Millionenpublikum weitergegeben.

Auch ARTE und 3sat beteiligten sich mit Programmen. Zum Beispiel zum Abschluss rund um die Kirchweihe: ARTE strahlte am Sonntag, 6. November 2005, 19.30 Uhr, die "Missa Solemnis" von Beethoven aus, gespielt von der Dresdner Staatskapelle unter der Leitung von Fabio Luisi. Mitwirkende waren Camilla Nylund, Birgit Remmert, Christoph Prégardien, René Pape und der Chor der Sächsischen Staatsoper. 3sat zeichnete das "Festkonzert zur Einweihung der Frauenkirche Dresden" auf, die "Johann Adolph Hasse Messe g-Moll", dem letzten vollendeten Werk von Johann Adolph Hasse (1699–1783), dem ehemaligen Hofkapellmeister Dresdens, dirigiert von Ludwig Güttler. 3sat zeigte das Konzert mit dem Sächsischen Vokalensemble und dem Ensemble Virtuosi Saxoniae wenig später am 27. November 2005 in Kombination mit einem Porträt des Trompetenvirtuosen und Förderers der Frauenkirche Prof. Ludwig Güttler. Bei all dem Werben für die Frauenkirche hat das ZDF großen Ideenreichtum entwickelt und seine vielfältigen Möglichkeiten genutzt:

Das Thema Frauenkirche in ZDF-Sendungen

Das Programmangebot des ZDF war so umfassend, dass es schwierig ist, aus der Vielzahl einige Programme exemplarisch herauszustellen, ohne anderen unrecht zu tun.

Vielleicht ist es an dieser Stelle deshalb angebracht, erst einmal darauf hinzuweisen, dass das ZDF die gesamte Bauphase der Frauenkirche in seinen Nachrichten- und Magazinsendungen begleitet hat, wie beispielsweise dem "ZDF-Morgenmagazin", "Bürger, rettet Eure Städte!", "drehscheibe Deutschland", "Volle Kanne", "blickpunkt", "Länderspiegel" und "aspekte" sowie mit der Übertragung vieler Gottesdienste und vor allem der "Adventlichen Klänge aus Dresden" und sämtlicher Festakte. Allein für den Weihegottesdienst zum Abschluss am 30. Oktober 2005 war ein enormer Aufwand nötig. Um es zu veranschaulichen: 50 Kolleginnen und Kollegen waren damals im Einsatz, elf Kameras, ein Kamerakran, aufwendige Licht- und Mikrofontechnik wurde verwendet, ebenso wie ein 100 Meter hoher Steiger, und ein gläsernes Studio gab es, aus dem heraus das Geschehen in der Kirche eingeordnet wurde. Und zu alledem musste es eine Regie geben, die der Inszenierung der Weihehandlungen und der Szenerie in der Frauenkirche folgen konnte.

Dutzende Magazin- und Nachrichtenbeiträge haben über die Jahre alle erdenklichen Aspekte der Frauenkirche und ihres Wiederaufbaus beleuchtet und viele prominente und weniger prominente Interviewpartnerinnen und Interviewpartner zu Wort kommen lassen. So war und so blieb der Wiederaufbau der Frauenkirche Thema in der Bundesrepublik. Den Startschuss gaben am 13. Februar 1996, dem Beginn der Medienpartnerschaft, Wolf von Lojewski und Ministerpräsident Prof. Kurt Biedenkopf im "heute-journal", die über die verschiedenen Initiativen zum Wiederaufbau sprachen. Der erste Programmschwerpunkt zur Frauenkirche schloss an diesem Tag um Mitternacht mit einer Informationssendung, die das Grundsätzliche und Historische im Blick hatte, mit der Dokumentation "Dresden – Fall und Aufstieg einer Stadt" von Dieter Zimmer und Carl Ludwig Paeschke.

Und auch zum Abschluss der Medienpartnerschaft am Tag der Kirchweihe am 30. Oktober 2005, sendete das ZDF einen ganzen Programmtag, beginnend ab 9.02 Uhr mit der erwähnten "sonntags – TV fürs Leben"-Sendung aus dem Gläsernen Studio live aus Dresden, und der um 18.15 Uhr von Stefan Kelchs Langzeitdokumentation "Die Seele Dresdens" abgeschlossen wurde. In der Dokumentation kamen unter anderem die beiden Dresdnerinnen Christa Neumerkel und Ursula Elsner zu Wort, die 1945 im Gemeindehaus der Frauenkirche wohnten, die Bombardierung erlebten und sich 60 Jahre später wieder trafen. Dazwischen übertrug das ZDF den Weihegottesdienst "Friede sei mit Euch" live, an dem als Zeichen der Verbundenheit auch der Bischof von Coventry, Collin Bennetts, mitwirkte, sowie den Festakt, bei dem Bundespräsident Prof. Horst Köhler die Festrede hielt – ein zentraler Programmtag für die Medienpartnerschaft für das zentrale Ereignis des Wiederaufbaus.

Bleiben wir vorerst bei den Informationssendungen, dann setzt bestimmt der Film "Die steinerne Glocke. Die Wiedergeburt der Dresdner Frauenkirche" von Stefan Kelch, Redakteur im ZDF-Landesstudio Sachsen, einen besonderen Akzent (12. Februar 1998). Die Dokumentation zeigt erstmals nicht nur die Baufortschritte um die "steinerne Glocke", wie die Frauenkirche ihrer berühmten von Baumeister George Bähr konzipierten Kuppel wegen genannt wird, sondern widmet sich auch den Menschen, die Verantwortung übernommen haben, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen: dem engagierten Bürger, Dirigenten und Trompeter Prof. Ludwig Güttler und Baudirektor Eberhard Burger.

Bereits erwähnt habe ich die Dokumentation "Von Coventry nach Dresden", die das ZDF am 13. Februar 2000 zeigte. Sie berichtete von der Versöhnungsfeier und erzählt die Geschichte des neuen Kuppelkreuzes. Auch an diesem Tag zeigte das ZDF überdies den Festakt: den Festakt zur Übergabe des Kuppelkreuzes. Wie oben erwähnt übergab der Herzog von Kent den Dresdnern das neue Kuppelkreuz. Er hielt eine bewegende Ansprache bei der Hebung des Kuppelkreuzes am 22. Juni 2004, und die Dresdner und die Gäste der Stadt verfolgten dieses atemberaubende Ereignis.

Ebenso wichtig innerhalb der ZDF-Berichterstattung war am 26. Februar 2002 der Film "Der Feuersturm" von Peter Hartl und Annette Tewes, den das ZDF im Rahmen seiner historischen Dokumentarreihe "Der Jahrhundertkrieg" sendete. Er beschreibt auch die Nacht zum 14. Februar 1945, als britische Bomber ihre tödliche Last über Dresden abwarfen. Außerdem zeigte das ZDF am 8. Februar 2005, zum 60. Jahrestag der Zerstörung, die historische Reportage "Das Drama von Dresden" von Sebastian Dehnhardt.

Das ZDF-Antikriegsdrama "Dresden" mit Felicitas Woll (Sendetermin 5./6. März 2006; Regie: Roland Suso Richter; Produktion: Nico Hofmann) war der erste Film, der die Bombardierung von Dresden nicht nur aus deutscher, sondern auch aus britischer Sicht erzählt. Er hatte im März 2005 Drehstart. Auch mit dieser aufwendigen Produktion lenkte das ZDF die Aufmerksamkeit auf Dresden und die Frauenkirche, diesmal im Bereich "Fiction".

Auch zahlreiche Konzerte zeigte das ZDF aus oder zugunsten der Frauenkirche: Unter dem Sendetitel "Ein Echo für Dresden" übertrug das ZDF aus Dresden zum ersten Mal die Verleihung des "ECHO Klassik" im Rahmen eines Benefizkonzerts zum Wiederaufbau der Frauenkirche – später von 1997 bis 2003 jährlich unter dem Titel "Echo der Stars". Die eingeworbenen Spenden wurden öffentlichkeitswirksam an die Stiftung Frauenkirche Dresden übergeben. Senta Berger und Gunther Emmerlich präsentierten die Klassikgala live aus der Semperoper, an der unter anderen Montserrat Caballé, das Blechbläserensemble Ludwig Güttler und die Sächsische Staatskapelle unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli mitwirkten.

Das ZDF übertrug am 25. Dezember 2000 das seit ihrer Zerstörung 1945 erste Konzert aus dem wieder aufgebauten Innenraum der rohbaufertigen Kirche. Unter dem Motto "Festliche Klänge aus Dresden" ließ das ZDF seine Zuschauerinnen und Zuschauer an einem bewegenden historischen Augenblick teilhaben. Mitwirkende des weihnachtlichen Konzerts: Cecilia Bartoli, der Chor der Sächsischen Staatsoper und die Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli.

Am 1. Dezember 2002 lud das ZDF zum festlichen Adventskonzert in die "Baustelle Frauenkirche". Weltstar Angela Gheorghiu, die Sächsische Staatskapelle und der Chor der Sächsischen Staatsoper unter der Leitung von Sir Neville Marriner präsentierten die "Adventlichen Klänge aus Dresden". Während der Sendung wurden Spendennummern eingeblendet. Das seitdem jährlich vom ZDF übertragene Adventskonzert gehört nun zu den Höhepunkten in der Frauenkirche. Zahlreiche international gefeierte Solisten und Dirigenten sind dabei hier aufgetreten und musizierten mit der Sächsischen Staatskapelle in Dresden.

Und noch eine Musiksendung ist zu erwähnen: Das ZDF stellte auch 1997 (11.9.) die von Wolfgang Lippert moderierte Schlagerparade "Ein Stern am Himmel ist noch frei" in den Dienst für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Wolfgang Lippert betätigte sich diesmal als Reiseführer und nahm die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsfahrt rund um Dresden.

 ZDF-Aktionen so bunt wie die engagierten Menschen

Aber nicht nur mit Programm unterstützte das ZDF den Wiederaufbau. Auch mit vielen programmbegleitenden Aktivitäten unterstützte das ZDF das Projekt. Diese reichten von Spendenaufrufen in vielen unterschiedlichen Sendungen über eigene Spendenaufruftrailer, die zwischen den Programmen liefen und für die – wie für die ganze Kampagne – das ZDF ein eigenes Signet hat herstellen lassen, sowie über die Übertragung von Benefiz-Konzerten und den Verkauf von Benefiz-CDs wie vor allem von der "Superhitparade der Volksmusik" bis zum Verkauf der Frauenkirchenuhr, einem Malwettbewerb und einem Requisitenverkauf zugunsten des Wiederaufbaus sowie nicht zuletzt einer Handysammelaktion im ZDF und Frauenkirchenbeschriftungen für ZDF-Lkw. Die Aktivitäten des ZDF waren so mannigfach und so bunt, wie die engagierten Menschen zahlreich waren. Es gab selbst im damals noch recht jungen Medium Internet eine Begleitaktion von ZDFonline. Und immer wieder hat das ZDF die Popularität von Europas größter Unterhaltungsshow, "Wetten, dass..?", genutzt, um auf die Spendenmöglichkeit hinzuweisen. Für all das hatte das ZDF ein eigenes Spendenkonto eingerichtet.

Eine der ersten großen Aktionen startete das ZDF am 19. Mai 1996: In der Saison 1996 warben Ramona Leiß und der "ZDF-Fernsehgarten" im Rahmen von "Ein Baustein für die Frauenkirche" erstmals für die Spendenaktion, die wir den "Marathon der großen Hilfe" nannten. Während die "ZDF-Fernsehgarten"-Moderatorin in Mainz die Werbetrommel rührte, schwärmte Kai Böking in jeder Sendung in eine der 16 Landeshauptstädte Deutschlands aus und warb von einer mobilen Außenstelle aus den ganzen Sommer über für Spenden. Sachsens Ministerpräsident Prof. Kurt Biedenkopf und Dresdens Oberbürgermeister Dr. Herbert Wagner starteten damals den Marathon. Es sollte nicht die einzige Saison bleiben, in der sich der "ZDF-Fernsehgarten" dergestalt engagierte.

ln der "Wetten, dass..?"-Sendung aus Erfurt am 5. Dezember 1998 wurde erstmals eine Frauenkirchenuhr vorgestellt. Die Armbanduhr trug ein originales Sandsteinfragment der Kirche im Zifferblatt. Mit der Ausstrahlung von Spots im Programm des ZDF wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer aufgefordert, die Uhr zu erwerben und den Wiederaufbau des Kulturdenkmals mit 100 Mark zu unterstützen. Am 17. Februar 2001 überreichte Thomas Gottschalk in der "Wetten, dass..?"-Sendung aus Göttingen Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth zum Geburtstag eine Frauenkirchenuhr. Und wieder war der Wiederaufbau Thema.

Eine der schönsten Aktionen war der "Malwettbewerb Frauenkirche Dresden": Zum Auftakt des "ZDF-Fernsehgartens" der Saison 1998 waren die Zuschauer aufgefordert worden, die Frauenkirche zu malen. Mehrere hundert Exponate – Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Collagen, Patchworks, Holzschnitzereien und dreidimensionale Modelle – aus Deutschland, Österreich, ltalien und der Schweiz erreichten daraufhin das ZDF. Das war in Form, Qualität und Zahl eine überwältigende Resonanz und vor allem eine beachtliche Geste der Solidarität, die so niemand erwartet hatte. Die Ausstellung im ZDF-Sendezentrum Mainz habe ich am 28. September 1998 selbst eröffnet. Nach der Ausstellung wurden die Objekte versteigert – ein Viertel des Erlöses kam dem Wiederaufbau der Frauenkirche zugute.

Eine besondere Aktion organisierte das ZDF am 16. September 2000 in Grimma anlässlich der 800-Jahr-Feier der sächsischen Stadt: Bei dieser Aktion zugunsten der Dresdner Frauenkirche kamen Requisiten von ZDF-Serienstars unter den Hammer. Unter anderem wurde der Mantel von Oberinspektor Derrick von "Auktionator" und "XY"-Moderator Butz Peters versteigert.

Auch mit seinem Online-Angebot beteiligte sich das ZDF am Engagement für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. 1998 hat ZDFonline eine Web-Kamera entwickelt, die Einblick in das lnnere der Kirche gewährte und so den Stand der Bauarbeiten zeigte. Freunde der Frauenkirche konnten sich so auf der ganzen Welt visuell über den Baufortschritt und über Möglichkeiten der Unterstützung des Wiederaufbaus informieren. Zur Kirchweihe ermöglichte ZDFonline einen virtuellen Rundgang durch die wiederaufgebaute Kirche mittels 360°-Grad-Bilder, bei dem Nutzer Informationen zu vielen Details des Bauwerks erhielten – ähnlich wie bei einer echten Kirchenführung. Solche Bilder waren im Vergleich zu heute damals noch etwas Besonders.

Darüber hinaus konnten Nutzer in Räume schauen, die dem normalen Kirchenbesucher verschlossen bleiben. Auch ZDFonline stellte damals in einem "Spezial" die Geschichte von Menschen in den Vordergrund: 20 Menschen erzählten dort – stellvertretend für viele andere – ihre eigene Geschichte zum Wiederaufbau der Kirche. Sie legten ihre ganz persönlichen Beweggründe dar, sich für eine Aufgabe zu engagieren, die nicht alltäglich ist. Wie auch das ZDF-Engagement kein alltägliches war.

 

Alter Stein, neuer Stein

Die Dresdner haben sie wieder, die Welt hat sie wieder: die Frauenkirche, die Seele Dresdens. Sie ist heute weit mehr als die Kirche, die sie einst war. Mahnmal gegen den Krieg wollte ihre Ruine sein, aber auch für Versöhnung. Und das ist die wiederaufgebaute Frauenkirche geworden. Dank Tausender engagierter Bürgerinnen und Bürger, die einen eindrucksvollen Beitrag zur kulturellen Identität und zur sichtbaren Einheit Deutschlands geleistet haben – bewegt auch vom ZDF. Mehr als die Hälfte der gesamten Baukosten von 182,6 Millionen Euro respektive 74 Prozent der Nettobaukosten in Höhe von 102,8 Millionen Euro15 wurden mit privaten Mitteln bestritten. Die Medienpartnerschaft mit dem ZDF hat sicher einen großen Anteil daran. So sind allein durch programmliche Aktivitäten und vor allem den Vertrieb der Frauenkirchenuhr bis zum Ende der Medienpartnerschaft rund 5,5 Millionen Euro an Spenden für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche zusammengekommen. Das ZDF unterstützt seitdem die von ihr ausgehende Botschaft auch weiterhin. So können zum Beispiel immer wieder Menschen in ganz Deutschland am jeweiligen 1. Januar den Neujahrgottesdienst aus der Dresdner Frauenkirche über das ZDF live erleben.

Alte Steine und neue Steine haben heute ihren Platz nebeneinander. Jeder erzählt seine Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau und darüber, was damit verbunden ist. "Dieses Bauwerk in seiner Vollkommenheit wiederherzustellen, das heißt eine Wunde schließen und eine Hoffnung stiften."16 15 Jahre nach dem ersten Aufruf engagierter Dresdner Bürgerinnen und Bürger zum Wiederaufbau der Frauenkirche ging dieser Wunsch Martin Walsers in Erfüllung. Es wäre wünschenswert, wenn die Frauenkirche in der heutigen Zeit, die ganz andere Fragen an die Gesellschaft richtet, gerade von Dresden aus wieder den Mut zur Versöhnung und zum Zusammenhalt in der Gesellschaft und zwischen den Ländern Europas kraftvoll ausdrücken könnte. Gemäß dem Motto der Stiftung Frauenkirche Dresden "Brücken bauen, Versöhnung leben".


* Prof. hc. Dieter Stolte war von 1982–2002 Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) und 1995 Initiator der Medienpartnerschaft mit der Stiftung Frauenkirche Dresden; Ehrenkurator der Stiftung Frauenkirche Dresden.

Fußnoten:

1 Zit. nach StA Dresden, Nr. 803, vgl. Sinclair McKay, Die Nacht, als das Feuer kam. Dresden 1945. (ins Deutsche übertragen v. René Stein) München 2020, S. 259.

2 Vgl. StA Dresden, Nr. 477, zitiert nach: in Sinclair McKay, 2020 (wie Anm. 2) a.a.O., S. 260.

3 Vgl. ebd.

4 Vgl. hierzu: Hans Nadler, Sorgen um die Ruine der Frauenkirche. In: Die Dresdner Frauenkirche. Jahrbuch 5 (1999), S. 160/161; weiter vgl. Gerhard Glaser, Zerstörung, Bemühungen um den Wiederaufbau, Bewahrung der Trümmer, 1945–1990. In: Die Frauenkirche zu Dresden. Werden, Wirkung, Wiederaufbau. (Hrsg. von der Stiftung Frauenkirche Dresden) Dresden 2005, S. 115–135, besonders S. 120.

5 Ebd.

6  Vgl. Hans Nadler1999 (wie Anmm. 4), S. 167-169.

7 Aus: Appell "Ruf aus Dresden – 13. Februar 1990". In: Frauenkirche Dresden, o. O., o. D. (Bürgerinitiative Wiederaufbau Frauenkirche Dresden, Sonderdruck, Dresden 1990, 24. S.) hier S. 2 und 3; eine andere Publikation.

8 Ludwig Güttler, gemeinsam mit Claus Fischer und Hans-Joachim Jäger, Bürgersinn und Bürgerengagement als Grundpfeiler des Wiederaufbaus der Frauenkirche. In: Die Frauenkirche zu Dresden. Werden, Wirkung, Wiederaufbau. (Hrsg. von der Stiftung Frauenkirche Dresden) Dresden 2005, S. 145-169.

9 Ebd.

10 Bernhard Walter, Die Finanzierung. In: Die Frauenkirche zu Dresden. 2005 (wie in Anm. 8), S. 352–357, bes. S. 354.

11 Dieter Stolte zitiert nach Die Welt, 25.5.1996, "Aktion für Wiederaufbau der Frauenkirche" von Klaus Esser.

12 Vgl. Edward Herzog von Kent, Die Frauenkirche – wieder aufgebaut und in Erwartung. In: Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Botschaft und Ausstrahlung einer weltweiten Bürgerinitiative. Hrsg. v. Ludwig Güttler, unter Mitarbeit von Hnas-Joachim Jäger , Uwe John und Andreas Schöne. Regensburg 2006, S. 244–249, bes. S. 246; weiter vgl. Alan Keith Russell, Ein kleiner Schritt für eine große Zukunft. Die Arbeit des Dresden Trust für die Frauenkirche. In: Ebd., S. 251–262, 256/258 bes. S. 246.

13 Vgl. Alan Keith Russell 2006 (Wie Anm. 16), S. 256.

14 Vgl. ZDF-Staatsvertrag vom 31. August 1991 (SächsGVBl. S. 426, 437), i. d. F. vom 1. August 1994, bes. § 5 Abs. 3.

15 Bernhard Walter 2005 (wie Anm. 10), S. 352–357; vgl auch: https://www.frauenkirche-dresden.de/bauwerk/daten-fakten.

6 Martin Walser, Grußwort des Kurators der Stiftung Frauenkirche Dresden. In: Jürgen Paul, Der Wiederaufbau der Frauenkirche zu Dresden. Aufruf zur Mithilfe. (Hrsg. v. Stiftung Frauenkirche Dresden e. V. und Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche Dresden e. V.) Dresden o.J. [1994], [ S. 5].

 

Weitere Informationen:

** Dieser Beitrag ist erschienen in: Die Dresdner Frauenkirche. Jahrbuch 24 (2020), S. 217228. 288 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, ISBN: 978-3-7954-3571-4

Wissenswert: Denkmalschutz Das ZDF engagiert sich

Kontakt:
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de