Information in Zeiten von Corona

Öffentlich-rechtliches Fernsehen meistgenutzte Quelle

Claus Kleber, Gundula Gause. Copyright: ZDF/Klaus Weddig
Claus Kleber, Gundula Gause. Copyright: ZDF/Klaus Weddig

Einer aktuellen Kurzstudie zu Informationsquellen in Zeiten von Corona zufolge fühlen sich 73 Prozent aller 18- bis 75-Jährigen in Deutschland gut oder sehr gut über die Entwicklungen rund um das Corona-Virus informiert. 18 Prozent sind unentschieden, acht Prozent fühlen sich eher schlecht oder schlecht informiert. Die mit Abstand meistgenutzte Quelle, um sich über die Entwicklungen rund um das Coronavirus zu informieren, ist dabei mit 64 Prozent öffentlich-rechtliches Fernsehen wie ARD und ZDF (inklusive Internetangebote und Apps).

Nachrichtensender wie n-tv oder Welt/N24 (39 Prozent), private Sender wie RTL, Sat.1 und ProSieben (36 Prozent) und regionale Tageszeitungen (35 Prozent) werden von jeweils etwas mehr als einem Drittel genutzt. Jeweils 29 Prozent nutzen öffentlich-rechtliches Radio beziehungsweise soziale Medien wie Twitter und Facebook, jeweils 17 Prozent überregionale Tageszeitungen wie FAZ oder Die Welt beziehungsweise YouTube.

Bei widersprüchlichen Angaben rund um das Coronavirus würden 43 Prozent am ehesten dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen vertrauen. Auf dem zweiten Platz rangieren Nachrichtensender wie n-tv oder Welt/N24 mit 16 Prozent, auf dem dritten Platz die Privatsender mit sechs Prozent. Dahinter folgen regionale Tageszeitungen, YouTube und öffentlich-rechtliches Radio mit jeweils vier Prozent.

Hinsichtlich der Berichterstattung zur Entwicklung rund um das Corona-Virus sind den Befragten vor allem folgende Punkte wichtig: gesicherte Informationen bekommen (93 Prozent), sachliche Berichterstattung (92 Prozent), Einordnung des Geschehens durch Experten (90 Prozent), Informationen zu den Hintergründen und Ursachen (89 Prozent) und schnell die neuesten Informationen bekommen (87 Prozent). Immerhin 40 Prozent der Befragten möchten alle verfügbaren Informationen rund um die Ereignisse erfahren, auch wenn sie nicht überprüft wurden.

Die Daten wurden im Auftrag des ZDF im Rahmen einer Mehrthemenbefragung am 18. und 19. März 2020 vom Marktforschungsinstitut Ipsos erhoben (Fallzahl: n=1.088).

Weitere Forschungs- und Studienergebnisse auf unternehmen.zdf.de

Umfassende Informationen zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf das ZDF

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Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Mainz, 24. März 2020
ZDF Presse und Information