Barrierefreiheit

ZDF-Filme sind Hörerlebnisse

Audiodeskription und Hörfilme für blinde und sehbehinderte Fernsehteilnehmer

Das ZDF bietet zahlreiche Programme in einer Hörfassung an: Sport- und Liveübertragungen, aber auch Informationsformate wie "37°" sowie fast alle Serien und Filme. Insgesamt baut das ZDF sein Angebot mit Audiodeskription kontinuierlich aus: Von 11,7 Prozent im Jahr 2016 stieg der Anteil im aufgelaufenen Jahr 2019 auf 17,3 Prozent.

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Dafür werden Filme mit einer Audiodeskription versehen, die zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekors schildert. Die Bildbeschreibungen werden in den Dialog- und Geräuschpausen eingesprochen, so dass der Film seine Geschichte selbst erzählt. Die Technik ist in den 80er Jahren in den USA ertwickelt worden. 1993 strahlte dann das ZDF den ersten Hörfilm im deutschen Fernsehen aus: "Eine unheilige Liebe" von Michael Verhoeven wurde in Zweikanalton mit Beschreibungen für Sehbehinderte gesendet.

In den vergangenen Jahren sind die ZDF-Produktionen "Bad Banks" (2019), "Landgericht – Geschichte einer Familie" (2018) und "Familienfest" (2017) jeweils mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet worden.

Audiodeskriptionen sind in der ZDF-Programmfamilie auf allen digitalen Verbreitungswegen verfügbar. Die Audiodeskription wird auf einem separaten Tonkanal gesendet und kann über das Menü Ihres Empfangsgeräts ein- bzw. ausgeschaltet werden.

 

Weitere Informationen:

Barrierefreie Angebote im ZDF

Pressemitteilung, 13.09.2019:"ZDF baut barrierefreie Angebote weiter aus"

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Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de