Boarders ‒ Welcome to St. Gilbert's
Britische Young-Adult-Serie
Fünf unterprivilegierte Teenager aus London erhalten ein Stipendium für das Eliteinternat St. Gilbert's. Im Schulalltag zwischen angestaubten Traditionen, exzentrischen Ritualen und komplexen sozialen Regeln werden Jaheim, Leah, Omar, Toby und Femi mit den Vorurteilen der anderen konfrontiert, aber auch mit ihren eigenen.
- ZDF-Streaming, ab Freitag, 16. Mai 2025, 10.00 Uhr, alle Folgen im ZDF streamen
- ZDF neo, ab Sonntag, 6. Juli 2025, 20.15 Uhr, in Doppelfolge
Texte
Stab, Besetzung und Inhalt
Stab
Drehbuch | Daniel Lawrence-Taylor (Folge 1 und 2), Emma Dennis-Edwards (Folge 3), Ryan Calais Cameron, (Folge 4), Yemi Oyefuwa (Folge 5) | |
Idee | Daniel Lawrence Taylor | |
Regie | Ethosheia Hylton (Folge 1‒3), Sarmad Masud (Folge 4‒6) | |
Bildgestaltung | Korsshan Schlauer (Folge 1‒3), Yinka Edward (Folge 4‒6) | |
Montage | Dan Robinson (Folge 1, 2,) Jim Page (Folge 1), David Barrett (Folge 3, Anna Dick (Folge 4‒6) | |
Ton | Glen Marullo | |
Musik | Mykaell Riley | |
Kostüm | Lauren Miller | |
Maske | Marcia Blackwood | |
Szenenbild | Stephen Nicholas | |
Produzent | Studio Lambert Media Ltd., Susan Hogg, Madeleine Sinclair, Daniel Lawrence Taylor | |
Redaktion | Laura Mae Harding | |
Länge | 6 Folgen a ca. 45 Minuten |
"Boarders – Welcome to St. Gilbert's wurde von Studio Lambert Media Ltd. für BBC in Zusammenarbeit mit All3 Media International und ZDFneo produziert.
Die Rollen und ihre Darsteller und Darstellerinnen
Jaheim | Josh Tedeku | |
Leah | Jodie Campbell | |
Omar | Myles Kamwendo | |
Femi | Aruna Jalloh | |
Toby | Sekou Diaby | |
Gus | Daniel Lawrence Taylor | |
Bernard | Derek Riddell | |
Abby | Assa Kanouté | |
Beatrix | Tallulah Greive | |
Florence | Rosie Graham | |
Rupert | Harry Gilby | |
Cheddar | Archie Fisher | |
Spencer | Philip Bayntun | |
Malachi | Mohammed Mansaray | |
Und andere |
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Inhalt
Ein virales Video, das einen vermeintlichen Musterschüler dabei zeigt, wie er einen Obdachlosen mit Champagner bespritzt, wirft kein gutes Licht auf das traditionsreiche St. Gilbert's Gymnasium. Um das Image der Schule wieder aufzupolieren, werden fünf Stipendien an talentierte schwarze Schülerinnen und Schüler vergeben. Schon an ihrem ersten Tag als "Boarders" zeigt sich, wie anders ihr neues Leben sein wird. Jaheim, Leah, Omar, Femi und Toby werden an der edlen Privatschule kritisch beäugt.
Während manche von ihnen recht schnell Anschluss und neue Freunde finden, geraten andere direkt am ersten Tag in einen Machtkampf mit den privilegierten, hauptsächlich weißen Schülerinnen und Schülern. Doch nicht nur das Zusammenleben mit den "Rich Kids" im Eliteinternat gestaltet sich schwierig, auch das traditionelle Schulsystem, in dem es bisher wenig Raum für die Perspektiven von People of Colour gab, stellt die fünf vor eine Herausforderung. Jaheim, Leah, Omar, Toby und Femi werden im Schulalltag mit den Vorurteilen der anderen konfrontiert, aber auch mit ihren eigenen.
Folgenübersicht und Sendetermine in ZDFneo
Folge 1: Butts & Bullies, Sonntag, 6. Juli 2025, um 20.15 Uhr in ZDFneo
Nach einem Skandal um Schüler, die sich dabei gefilmt haben, wie sie einen Obdachlosen mit Champagner übergießen, ist das Eliteinternat St. Gilbert's darum bemüht, sein Image aufzupolieren. Daher werden zum neuen Schuljahr fünf Stipendien an begabte Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen vergeben.
Die Wahl fällt auf die Londoner Teenager Jaheim, Leah, Omar, Femi und Toby. Auf der Fahrt zur neuen Schule redet ihnen ihr Mentor Gus noch einmal ins Gewissen. Die fünf sollen in St. Gilbert's ihre Chance nutzen und Vorurteile ihnen gegenüber entkräften. In jedem Fall gibt es für die neuen "Boarders" gleich jede Menge neue Erfahrungen zu sammeln. Jaheim zum Beispiel beweist Talent beim Rugby, gerät allerdings auf dem Spielfeld direkt in einen heftigen Streit mit dem arroganten Rupert. Jaheim wird daraufhin zu Schulleiter Bernard Ashford zitiert, mit dem auch Leah wenig später aneinandergerät.
Sie kritisiert ein historisches Gemälde, auf dem eine Szene mit dem Internatsgründer dargestellt ist, als rassistisch. In ihrer Mitbewohnerin Abby erhofft sich Leah eine Gleichgesinnte, wird aber enttäuscht. Femi lässt sich derweil von dem trinkfreudigen Cheddar und dessen Freunden zur Teilnahme an einem bizarren, aber auch witzigen Ritual überreden. Während Omar sich mit einem vermeintlichen Geheimbund an der Schule befasst, wird Jaheim Opfer eines hinterhältigen Angriffs.
Folge: Party & Payback, Sonntag, 6. Juli 2025, um 21.00 Uhr in ZDFneo
Die erste Party des Schuljahres sorgt am Eliteinternat für gute Stimmung. Während die Fehde zwischen Jaheim und Rupert in die nächste Runde geht, sucht Toby einen Weg um Abby zu beeindrucken. Leah liegt weiter mit Schulleiter Bernard im Clinch, doch ihr Protest führt zu einer unerwarteten Reaktion. Die Startschwierigkeiten des Stipendienprogramms setzen Bernard unter Druck. Ein DEI-Team soll sich darum kümmern, dass das Programm doch noch zum Erfolg wird.
Leah hat das von ihr als rassistisch kritisierte Porträt des Schulgründers nach ihren Vorstellungen "umgestaltet". Wenig später werden alle fünf Stipendiaten aus dem Unterricht geholt. Sie machen sich Sorgen, dass sie wegen Leahs Aktion von der Schule verwiesen werden, doch das Ganze entpuppt sich als harmlos.
Die Teenager treffen Preeya und Chelsea, die das DEI-Team zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration in St. Gilbert's leiten. Sie wollen die Stipendiaten unterstützen und deren "Black Excellence" für alle sichtbar machen. Am Abend steht die erste große Party des neuen Schuljahres an, bei der Toby als DJ eine maßgebliche Rolle spielt. Leah wollte eigentlich ein politisches Event veranstalten, lässt sich aber stattdessen von Abby zum Mitfeiern überreden. Ganz nebenbei erfährt Leah dabei auch ein überraschendes Detail aus Abbys Privatleben: Sie ist die Tochter von Schulleiter Bernard. Am Rande der Feier startet Jaheim eine Racheaktion gegen Rupert und küsst dessen Freundin Florence. Das hat ein Nachspiel.
Folge 3: Rumors & Robots, Sonntag, 13. Juli 2025, um 20.15 Uhr in ZDFneo
Jaheim gerät in einen moralischen Zwispalt, als der Laptop seines Mitbewohners verschwindet. Währenddessen versucht Omar, mit einer riskanten Aktion einem Geheimbund zu imponieren. Um seinen Zimmergenossen Xiang zu beschwichtigen, verspricht Jaheim seine Hilfe beim anstehenden Roboter-Wettkampf. Toby und Abby nutzen das Schulevent für ein erstes Date, doch das läuft anders als erwartet. Leah kämpft mit den Folgen eines viralen Videos.
Nach der Racheaktion gegen Rupert, der der Sohn der Vorsitzenden des Trägervereins von St. Gilbert's ist, stand Jaheim kurz vor dem Rauswurf aus dem Internat. Doch Schulleiter Bernard hat auf eine Suspendierung verzichtet, weil er das Projekt mit den Stipendiaten unbedingt zum Erfolg führen möchte. Stattdessen hat er Jaheim tägliche Sonder-Lernschichten aufgebrummt. Darüber hinaus zeichnet sich neuer Ärger ab.
Jaheims Mitbewohner Xiang verdächtigt Jaheims Londoner Kumpels, die ihn am Wochenende im Internat besucht hatten, des Diebstahls. Unterdessen erfährt Abby, dass Florence für die Verbreitung eines kompromittierenden Videos von Leah verantwortlich ist. Sie ist entsetzt und lässt das Florence auch spüren ‒ mit unvorhergesehenen Konsequenzen.
Folge 4: Brownies & Betrayal, Sonntag, 13. Juli 2025, um 21 Uhr
Das Heimfahrwochenende verläuft für die Boarders anders als gedacht. Jaheim wird mit dem Verrat an seinen Freunden konfrontiert, und Leah trifft eine unüberlegte Entscheidung. Toby steckt unterdessen in Schwierigkeiten, weil Yelena herausgefunden hat, dass er ihr Süßigkeiten als Drogen verkauft hat. Sie fordert ihr Geld zurück. Das hält Toby nicht davon ab, die nächste riskante Aktion mit Tosh aus dem Japanisch-Kurs zu starten.
Leah ist frisch verliebt in Koku. Er lädt sie sogar dazu ein, übers Wochenende mit zu seinen Eltern zu kommen. Leah ist unsicher, ob das nicht alles ein bisschen zu schnell geht. Schließlich sagt sie zu, muss dafür aber Mabel, mit der sie eigentlich verabredet war, unter einem Vorwand absagen.
Unterdessen bekommt Toby Ärger wegen der vermeintlichen Drogen, die er verkauft hatte. Yelena vom Hockeyteam ist nicht amüsiert und fordert die 300 Pfund für ihre Großbestellung zurück. Nachdem er Yelenas mehr als zwei Meter großen Vater gesehen und zudem Gerüchte über ihre angeblichen Kontakte zur russischen Mafia gehört hat, gelangt Toby zu der Erkenntnis, dass es wohl besser wäre, das Geld wirklich zurückzuzahlen.
Um Geld einzutreiben, organisiert er eine spontane Backaktion mit anschließender Party für die zurückgebliebenen Boarders, zu der er auch Abby einlädt. Doch die Zusammenkunft läuft anders als geplant. Unterdessen hat Jaheim eine Mitfahrgelegenheit nach London gefunden. Beatrix nimmt ihn im Auto mit. Während der Fahrt kommen sich die beiden näher und verbringen noch mehr Zeit miteinander, nachdem sie ihr Ziel erreicht haben. Doch die Stimmung kippt, als Jaheim zufällig auf seinen Kumpel Malachi und dessen Clique trifft.
Folge 5: Police & Paintball, Sonntag, 27. April 2025, um 20.15 Uhr
Die Boarders sind bei der traditionsreichen "Carruthers Challenge", einem militärisch anmutenden Geländespiel, gefordert. Doch im Hintergrund sorgt ein Polizeieinsatz für Aufregung. Carol, die Vorsitzende des Trägervereins, hat die Beamten wegen der unerlaubten Backaktion und der folgenden Party verständigt. Obwohl auch ihr Sohn Rupert involviert war, lenkt sie den Verdacht auf Toby, Omar und Femi. Schulleiter Bernard ist außer sich.
Am Eliteinternat St. Gilbert's steht die berühmt-berüchtigte "Carruthers Challenge" auf dem Programm. Bei dem martialischen Wettkampf tragen die Schülerinnen und Schüler militärische Outfits und bewaffnen sich mit Paintball-Gewehren. Es geht darum, den symbolischen Stiefel des Internatsgründers Lord Carruthers zu finden und ins Ziel zu bringen.
Für die Challenge müssen Dreierteams gebildet werden. Leah würde gerne zusammen mit Mabel antreten. Doch daraus wird nichts, weil Mabel immer noch sauer auf sie ist. Abseits des Spielfelds gibt es eine unliebsame Überraschung für Toby, Omar und Femi. Auf Betreiben der Vorsitzenden des Internats-Trägervereins, Carol Watlington-Geese, werden sie von der Polizei befragt. Die unerlaubte Backaktion vom vergangenen Wochenende ist aufgeflogen. Nun lenkt Carol den Verdacht ausgerechnet auf die drei Stipendiaten, obwohl auch weiße Jugendliche wie ihr Sohn Rupert und dessen Freundin Florence beteiligt waren. Während Toby gelassen reagiert, gerät Femi in Panik, als Carol damit droht, seine Eltern anzurufen. Omar bittet Rupert um Hilfe, doch der verhält sich einmal mehr seltsam.
Folge 6: Lunch & Loyalty, Sonntag, 20. Juli 2025, um 21.00 Uhr
Damit eine wichtige Veranstaltung ohne Zwischenfälle verläuft, greift Schulleiter zu drastischen Maßnahmen. Das kommt bei den Schülerinnen und Schülern des St. Gilbert's gar nicht gut an. Für die Veranstaltung spannt Bernard auch die Stipendiaten ein. Jaheim bekommt ein Angebot, das er nicht ablehnen kann, und muss sich entscheiden, wem er seine Loyalität schenken will. Doch die Dinge laufen zunehmend aus dem Ruder. Kommt es zur Rebellion?
Die große Fundraiser-Veranstaltung mit allen wichtigen Geldgebern von St. Gilbert's steht unmittelbar bevor. Da Schulleiter Bernard im Vorfeld keinen weiteren Skandal brauchen kann, greift er hart durch: Er lässt alle Zimmer durchsuchen. Handys, Alkohol und Drogen werden konfisziert. Darüber hinaus ernennt er Jaheim zum neuen Schülersprecher. Er soll den Geldgebern zeigen, dass sich ihr finanzielles Engagement für die Stipendiaten aus sozial benachteiligten Verhältnissen gelohnt hat.
Unterdessen muss Abby zugeben, dass sie doch mehr für Toby empfindet. Doch Tobys Geheimnisse holen ihn wieder ein und gefährden sein frisches Glück mit Abby. Später findet Abby heraus, dass Leah während dem Spendenlunch eine kritische Aktion geplant hat. Sie fürchtet, dass Bernard dadurch seinen Job verlieren könnte und sie dann ebenfalls St. Gilbert's verlassen müsste. Jaheim's neue Verantwortung stellt ihn vor eine schwierige Entscheidung. Doch auch an anderer Stelle laufen die Dinge aus dem Ruder. Bernard versucht alles, um die Kontrolle zu behalten. Doch die Situation ist nicht mehr zu retten.
Interviews mit Daniel Lawrence-Taylor (Creator, Drehbuchautor und Executive Producer) und Madeleine Sinclaire (Executive Producer, Studio Lambert)
Interview mit Daniel Lawrence-Taylor (Creator, Drehbuchautor und Executive Producer)
Was hat Sie zu der Serie inspiriert? Haben Sie eigene Erfahrungen einfließen lassen?
"Boarders" ist eine fiktive Serie, die ursprünglich durch einen Artikel über ein Stipendienprogramm für unterprivilegierte schwarze Jungen inspiriert wurde. Es gab ziemlich viele Parallelen zu meinen eigenen Erlebnissen an der Universität, deren Studentinnen und Studenten überwiegend weiß waren und aus der Mittelschicht stammten. Es war eine interessante Erfahrung für mich und die Handvoll schwarzer Studenten, die dort studierten. Wir haben uns alle auf unterschiedliche Weise in dieser Welt zurechtgefunden. Das schien mir eine wirklich coole Sache zu sein, die ich in einem Comedy-Drama erkunden wollte.
Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht auch von anderen Fernsehserien und Filmen wie "Sex Education" inspiriert wurde. Was ich an dieser Serie liebe, ist, dass sie Sex, Sexualität, Beziehungen und all diese großen Themen auf wirklich coole und lustige Weise behandelt. Mit "Boarders" wollte ich etwas Ähnliches machen, bei dem ich mich mit Klasse, Ethnie und Privilegien auseinandersetze, dies aber auf eine lustige und komödiantische Art und Weise. Ich denke, dass mich Serien wie diese definitiv inspiriert haben.
Ich habe auch immer Filme wie "Mean Girls" oder "Superbad" geliebt ‒ all diese Coming-of-Age-Komödien, die von viel Drama geprägt sind und in denen es um Dinge geht, mit denen wir alle etwas anfangen können. Da gibt es zum Beispiel die Schulgruppen ‒ die Streber, die coolen Kids und die bösen Mädchen, um nur ein paar zu nennen. Ich habe aus all diesen Erfahrungen geschöpft, und ich denke, dass die Zuschauer das erkennen werden, wenn sie die Serie sehen. Sie werden bekannte Gesichter und Dynamiken sehen, die wir alle aus der Schule kennen.
Wie haben Sie das Gleichgewicht zwischen Komödie und Drama in der Serie gefunden?
Ich schreibe immer aus dem Blickwinkel der Komödie, weil es das Medium ist, das mir am meisten Spaß macht. Wenn man sich mit großen Themen beschäftigt, ist es meiner Meinung nach viel wirkungsvoller, dies über die Komödie zu tun ‒ niemand will belehrt werden. Ich denke, dass Comedy ein guter Weg ist, ein Thema zu beleuchten und die Komik darin zu sehen, sich darüber lustig zu machen und auch die Satire darin zu finden. Es macht viel mehr Spaß, wenn man Dinge durch die Comedy-Brille betrachtet.
"Boarders" ist sehr komödiantisch, aber es gibt auch eine Menge Drama. Vor allem wenn man sich die Hauptfiguren anschaut, wie zum Beispiel Jaheim und die Reise, die er durchmacht ‒ sein Versuch, in dieser Welt zu überleben, ist definitiv dramatisch. Aber dann gibt es da noch Toby, der mehr in Richtung Komödie tendiert. Wir sehen, wie er versucht, diese Welt auszunutzen und das Beste aus ihr herauszuholen. Jede Figur hat ein bisschen was von Drama und Komödie, so dass es ziemlich ausgewogen ist und in jeder Folge variiert.
Was soll das Publikum von der Serie lernen?
In erster Linie möchte ich, dass die Zuschauer einfach Spaß haben. Ich möchte, dass sie die Figuren lieben, Zeit mit ihnen verbringen wollen und mit ihnen mitfühlen. Es gibt so viele lustige und fröhliche Figuren in der Show. Die fünf Hauptdarsteller, die man in "Boarders" sieht, sind nicht oft im Fernsehen zu sehen, oder wenn, dann sind sie nie in solchen Situationen und machen die Dinge durch, mit denen sie zu kämpfen haben.
Die Serie beschäftigt sich mit großen Problemen, aber in erster Linie soll sie unterhalten und Spaß machen. Es ist eine Komödie und ein Drama, die Leute sollen sie sich ansehen, genießen und darüber sprechen. Wenn sie etwas daraus lernen, ist das großartig. Die Serie schildert eine sehr spezifische Erfahrung, die viele Leute vielleicht nicht kennen oder erlebt haben, und sie zeigt, wie unsere fünf Hauptdarsteller einige der Herausforderungen überwinden, denen sie ausgesetzt sind. Es wäre schön, je mehr wir über Diversität und Inklusion sprechen, eine Serie zu haben, die hilft verschiedene Perspektiven zu verstehen.
Interview mit Madeleine Sinclaire (Executive Producer, Studio Lambert)
"Boarders" erforscht einige große Themen auf komödiantische Weise. Warum ist das Ihrer Meinung nach so wichtig?
"Boarders" befasst sich mit einigen ziemlich komplexen und herausfordernden Themen wie Ethnie, Klasse, Vermögen, Privilegien, Bildung und Chancen ‒ aber wenn man die Leute dazu bringen will, sich damit zu beschäftigen, muss man es unterhaltsam vermitteln. Was Daniel Lawrence-Taylor in seinem Buch so brillant macht, ist die unangenehmen, unbequemen Dinge anzusprechen, aber auch den Humor. Wenn also irgendetwas zu themenorientiert wird, sucht er immer nach der Kehrseite der Medaille. Letztendlich ist es das Fernsehen, und selbst wenn wir uns mit schwierigen Themen beschäftigen, muss es unterhaltsam sein.
Warum ist es genau richtig, diese Themen jetzt anzusprechen?
Ich habe das Gefühl, dass wir in einer sehr gespaltenen Zeit leben, und ich denke, dass eine Serie, die den Zuschauern einen Einblick in zwei scheinbar polarisierte Welten ermöglicht, gerade jetzt wertvoll ist. "Boarders" beleuchtet die Unterschiede, aber auch die grundlegenden Gemeinsamkeiten zwischen einer Gruppe von Teenagern, die alle nur versuchen, über die Runden zu kommen. Diejenigen, die im Rahmen des Stipendienprogramms an die Schule kommen, und die Schüler, die bereits an der Schule sind, sind sich anfangs der Unterschiede zwischen ihnen bewusst. Im Laufe der Serie nehmen für einige Figuren die Spannungen zu, während andere von den Freundschaften und Beziehungen, die sich entwickeln, und der Wirkung, die sie aufeinander haben, überrascht werden.
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