Baumgeflüster
Herzkino
Große Gefühle, kleine Lügen und die Suche nach Mut: Yascha Krüger (Linus Schütz), Förster wider Willen, übernimmt im Freisinger Wald eine Vertretungsstelle. Der studierte Forstwirt arbeitet eigentlich im Ministerium und ist Single auf der Suche. Leider verschreckt er potenzielle Partner oft direkt beim ersten Date. Als Yascha sich in den Fotografen Mats Stein (Aaron Friesz) verliebt, verstrickt sich in Lügen und muss um die Liebe kämpfen. Florist Holger (Robert Stadlober) und dessen Partner Mirko (Jochen Schropp) sehen für ihren besten Freund bald alle Liebes-Felle davonschwimmen.
Fotos
Texte
Buch Claudia Matschulla, Arnd Mayer
Regie Dirk Kummer
Kamera Alexander Püringer
Schnitt Florian Drechsler
Szenenbild Maike Althoff
Kostüme Katja Krannich
Ton Ivo Wellmann
Musik Annette Focks
Producerinnen Veronika Ackermann, Amelie Syberberg
Produktion Claussen+Putz Filmproduktion GmbH
Produzenten Uli Putz, Jakob Claussen
Redaktion Berit Teschner
Länge ca. 89 Minuten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Yascha Krüger Linus Schütz
Mats Stein Aaron Friesz
Holger Petri Robert Stadlober
Pari Krüger Inka Friedrich
Harry Seidl Thomas Loibl
Anke Hofmann Henriette Richter-Röhl
Mirko Zumdeik Jochen Schropp
Leonie Dengler Laila Padotzke
Cedric Parker Salif Dekamo
Werner Prunks Hansi Kraus
Inga Leitner Sidonie von Krosigk
Billie Archan Luise Kinseher
Ernst Lang Wigald Boning
Standesbeamtin Hayal Kaya
Jugendlicher Valentin Wessely
Date Peter Matthias Freihof
Date Thomas Sandro Weinzierl
und andere
Yascha Krüger, Förster wider Willen, übernimmt im Freisinger Wald eine Vertretungsstelle. Der studierte Forstwirt arbeitet eigentlich im Ministerium und ist Single auf der Suche. Leider verschreckt er potenzielle Partner oft direkt beim ersten Date. Als Yascha sich in den Fotografen Mats Stein verliebt, verstrickt sich in Lügen und muss um die Liebe kämpfen.
Florist Holger und dessen Partner Mirko sehen für ihren besten Freund bald alle Liebes-Felle davonschwimmen.
Als Yascha überraschend den erkrankten Revierförster Werner Prunks vertreten muss, bekommt er einen Extra-Auftrag von seiner Chefin Anke Hofmann: Es gibt dort im Forstrevier einen Privatwald, den sie für ein großflächiges, staatliches Areal unbedingt erwerben will. Dort soll ein Nationalpark entstehen. Die bisher verkaufsunwillige Besitzerin ist gerade verstorben und Yascha soll den Abkauf nun bei deren Erben durchsetzen.
Als Yascha dem attraktiven Fotografen Mats Stein begegnet, der auf der Suche nach seinem ausgebüxten Dackel Gustl ist, fliegen die Funken zwischen den beiden jungen Männern sofort. Dann realisiert Yascha, dass Mats ausgerechnet der besagte Erbe ist. Als wäre das nicht schon Stress genug, tauchen auch noch Holger, mit dem Liebeskummer seines Lebens, sowie seine Mutter Pari im Forsthaus auf. Yascha versucht mühevoll, seinem neuen Job und den neuen Kollegen gerecht zu werden, den Überraschungsbesuch bei Laune zu halten und Mats unauffällig vom Verkauf seines Privatwaldes zu überzeugen. Zwischen Waldabenteuern, Dackeldramen und Dienstanweisungen verliert er dabei zunehmend die Kontrolle, verstrickt sich in Lügen und riskiert Herz und Job.
Nach unserer Weihnachtsgeschichte "Ein Taxi zur Bescherung" hat das Autorenpaar Claudia Matschulla und Arnd Mayer mit "Baumgeflüster" einen romantischen Sommerfilm geschrieben, der in der Herzkino-Reihe einen besonderen Platz einnimmt. Ein Film, der fast ausschließlich im Wald spielt, hat für mich eine große filmische Dichte. Die Natur als Kulisse für eine Geschichte um Liebe, Lügen und andere knorrige Verirrungen im forstwirtschaftlichen Alltag. Mit Linus Schütz und Aaron Friesz in den Hauptrollen haben wir zwei Nachwuchstalente, die sich perfekt in ein großes Ensemble unterschiedlichster Charaktere einfügen. "Baumgeflüster" ist ein Spaziergang durch den Wald der Gefühle mit sehr viel Herz und Humor.
Linus Schütz: Bei der Rolle Yascha hat mich dieser unbeholfene Drang, immer alles richtig machen zu wollen – und dabei doch oft die größten Fehler zu begehen – besonders interessiert. Denn der Versuch, es allen recht zu machen, führt uns doch fast immer ins Chaos.
Es hat großen Spaß gemacht, mit Yaschas Geschichte mal wieder zu erkennen, wie wichtig Freundschaft ist, dass Mütter meistens doch recht haben, und dass das Leben mit einem Hund an der Seite – vorzugsweise einem Dackel – einfach sinnvoller ist.
"Baumgeflüster" zeigt auf charmante Weise, dass es sich immer lohnt, für sich selbst und die eigene Liebe zu kämpfen – mutig zu sein. Egal in welchem Alter, egal, ob in der Stadt oder im bayrischen Forst und natürlich vollkommen egal, welche sexuelle Orientierung wir haben. Ich hätte mir gewünscht, als junger Mensch mehr solcher Geschichten zur Primetime im deutschen Fernsehen zu sehen.
Aaron Friesz: Es hat riesigen Spaß gemacht, in dieser fröhlichen und mutigen Komödie spielen zu dürfen die – anders als so viele anderen TV-Romanzen – von der Liebe zweier Männer erzählt. Das mit völliger Selbstverständlichkeit, was in unserer Gesellschaft leider viel zu oft noch nicht der Fall ist. Wer braucht schon "Brokeback Mountain", wenn man "Baumgeflüster" haben kann?
Inka Friedrich: Mir hat an der Figur Pari deren zupackende, direkte, aber auch sensible und kluge Herangehensweise und Sicht aufs Leben gefallen. Ein charmanter Film mit märchenhaften Zügen, der unsere Toleranzen hinterfragt und Lust aufs "Sich-Verlieben" macht.
Robert Stadlober: Ich habe es geliebt, Holger zu sein in diesem Film, der mal mit zartem, mal mit lautem Humor liebevoll zeigt, in wie vielen Verästelungen und Verzweigungen die Knospen der Liebe oft ausschlagen können. Mit wieviel Sorgfalt und Zugewandtheit Dirk Kummer all diese Figuren und ihre Geschichten zu einem wunderbaren Wald aus verschiedensten Bäumen zusammengeführt hat, der gerade durch seine Vielseitigkeit so schön wird, war eine absolute Freude. Auf dass der Film den Zuseherinnen und Zusehern den Mut und die Zuversicht gibt, ohne Angst in das Dickicht ihrer Gefühle einzutauchen, denn wie bei Yascha und Mats, bei Pari und Harry oder Holger und Mirko: Die schönsten Lichtungen liegen dort, wo der Wald am dichtesten ist.
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