Das ZDF auf der 76. Berlinale
Das ZDF ist seit mehr als 20 Jahren Partner der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Auch im Jahr 2026 wird das ZDF intensiv vor und hinter den Kulissen über die 76. Berlinale berichten. 3sat überträgt die Eröffnungsgala zeitversetzt. ZDF-Intendant Norbert Himmler: "Die Berlinale ist ein zentraler Ort für gesellschaftlich relevantes Kino. Als Medienpartner freuen wir uns, diese internationale Bühne mitzugestalten – auch mit zahlreichen Filmen des ZDF und seiner Partnerkanäle, die hier Premiere feiern. Gleich drei Produktionen sind im offiziellen Wettbewerb vertreten. Den Teilnehmenden wünsche ich viel Erfolg!"
Texte
Das ZDF ist seit mehr als 20 Jahren Partner der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Auch im Jahr 2026 wird das ZDF in seinen aktuellen und kulturellen Formaten intensiv vor und hinter den Kulissen über die 76. Berlinale berichten. 3sat überträgt die Eröffnungsgala zeitversetzt.
ZDF-Intendant Norbert Himmler: "Die Berlinale ist ein zentraler Ort für gesellschaftlich relevantes Kino. Als Medienpartner freuen wir uns, diese internationale Bühne mitzugestalten – auch mit zahlreichen Filmen des ZDF und seiner Partnerkanäle, die hier Premiere feiern. Gleich drei Produktionen sind im offiziellen Wettbewerb vertreten. Den Teilnehmenden wünsche ich viel Erfolg!"
Das ZDF berichtet umfänglich über das weltgrößte Publikumsfestival und ist von Anfang an dabei im "ZDF-Morgenmagazin" und "ZDF-Mittagsmagazin", in "Volle Kanne", in den ZDF-"heute"-Sendungen und dem "heute journal" bis zur letzten Nachrichtensendung des Tages, dem "heute journal up:date".
Am Eröffnungstag, Donnerstag, 12. Februar 2026, berichtet Anna-Rebekka Helmy für das "ZDF-Mittagsmagazin" vom Roten Teppich am Berlinale-Palast. Sie hat Shahrbanoo Sadat als Gast angefragt, Regisseurin des Eröffnungsfilms "No Good Men".
Die Reporterinnen und Reporter des ZDF-Landesstudios Berlin sind von Anfang an dabei, fangen die Festival-Atmosphäre ein, liefern Hintergrundreportagen, ordnen Filme mit ihrer Expertise ein und sprechen mit den Prominenten des Festivals. Im Exklusivinterview steht Jurypräsident und Star-Regisseur Wim Wenders Rede und Antwort: Wie entscheidet der oscarnominierte Filmemacher über die Besten der 22 Wettbewerbsfilme?
Nationale und internationale Stars wie Amanda Seyfried, Amy Adams, Pamela Anderson, Callum Turner, Ethan Hawke, Juliette Binoche, Charli xcx, Sandra Hüller oder Max Riemelt, stehen genauso im Fokus wie politische Dokumentationen aus der Ukraine oder bewegende Kinderfilme. Ein besonderes Highlight: das Politdrama "Gelbe Briefe" von Regisseur İlker Çatak, 2024 oscarnominiert für die ZDF/ARTE-Koproduktion "Das Lehrerzimmer". Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Gelbe Briefe", ebenfalls eine ZDF/ARTE-Koproduktion, wird mit Spannung erwartet und sorgt schon jetzt für Gesprächsstoff.
Doch die Berlinale ist weit mehr als Stars auf dem roten Teppich. Die Journalistinnen und Journalisten sind mittendrin, wenn Hollywood-Größen und Filmschaffende aus der ganzen Welt ihre Premieren feiern. Sie berichten über die großen Galas, blicken hinter die Kulissen glamouröser Partys und sind dabei, wenn Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh den Ehrenbären erhält – eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Auch der "European Shooting Star" Enno Trebs steht mit einem Interview und Porträt im Rampenlicht.
Daneben rückt das ZDF-Team außergewöhnliche Geschichten in den Fokus: Wie arbeitet der Star-Visagist mit den Promis? Was passiert im größten deutschen Kostümfundus, der neben Hollywood-Produktionen auch vier Berlinale-Filme, darunter den Eröffnungsfilm "No Good Men", mit Kleidern und Accessoires ausgestattet hat? Wie erleben Fans das Festival, wenn sie bei "Berlinale goes Kiez" mit internationalen Filmemachern in kleinen Kinos ins Gespräch kommen? Wie urteilt die Berlinale-Kinderjury?
Wenn die Berlinale schließlich ihren Höhepunkt erreicht, zieht das ZDF-Landesstudio Berlin Bilanz für Sendungen wie "Volle Kanne", "heute" und "heute.de": die emotionalsten Momente, die großen Überraschungen und die alles entscheidende Frage – wer gewinnt den Goldenen Bären?
"ZDF-Morgenmagazin" und "ZDF-Mittagsmagazin"
Für das "ZDF-Morgenmagazin" steht Filmexperte Peter Twiehaus am Montag, Mittwoch und Donnerstag (16. Februar, 18. Februar und 20. Februar 2026) in aller Frühe ab 6.45 Uhr am Berlinale-Palast und berichtet über die wichtigsten Berlinale-Filme und -Events, jeweils in drei Schalten bis 9.00 Uhr. Das "Morgenmagazin" wird auch prominente Gäste vor Ort begrüßen, zum Beispiel Schauspielerin Julia Jentsch aus "Staatsschutz" sowie den Regisseur İlker Çatak.
"aspekte" – Der Kampf fürs Kino: Die Highlights der Berlinale 2026
In diesem Jahr geht es um den Kampf fürs Kino, das hat Festivalchefin Tricia Tuttle bereits betont. Mit so unterschiedlichen Stars wie Popsängerin Charli xcx und den Schauspielerinnen Amanda Seyfried und Isabelle Huppert beweist das Filmfestival, wie Kino kreative Freiräume schafft und provokanten Stimmen Publikum und Bühne bieten kann.
Jo Schück und Katty Salié sind vor und hinter den Kulissen des größten Publikumsfilmfestivals der Welt unterwegs und treffen dort auf Stars und Filmschaffende. Sie berichten über spektakuläre Filme, aber auch über gesellschaftliche Debatten und die Bedeutung des Kinos in diesen dramatischen Zeiten. Für großen Wirbel sorgt die feministische Mockumentary "The Moment" mit Charli xcx und Kylie Jenner über die Mechanismen der Musikindustrie. Dass die Berlinale genauso fürs Kunstkino steht und kämpft, demonstriert die ZDF/ARTE-Koproduktion "Die Blutgräfin" mit Isabelle Huppert und Lars Eidinger. Regisseurin Ulrike Ottinger verrät, warum das wichtig ist.
"aspekte" schaut auf internationale Filme, wie "The Weight" mit Ethan Hawke und Russell Crowe und erzählt von jungen Fangruppen, die sich um Kinotickets für "Sunny Dancer" mit Bella Ramsey und Neil Patrick Harris beworben haben: Was treibt junge Menschen in Zeiten von Streaming-Diensten noch ins Kino?
Neben den Filmen bewegen sich Katty Salié und Jo Schück auch backstage: Wie erleben Stars die Kurzinterview-Marathons, genannt Junkets. Welche ausgeklügelte Choreografie steckt hinter jedem Roten Teppich? Und wo entstehen eigentlich die berühmten silbernen und goldenen Bären? "aspekte" zeigt, was hinter dem Mythos Berlinale steckt, wer heute für das Kino kämpft und wie dessen Zukunft aussehen kann.
Vom 12. bis zum 22. Februar 2026 kommt in Berlin das Who's who der Filmwelt zusammen. 3sat begleitet die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin in seinem Programm. Parallel dazu werden auf 3sat.de Sendungen zum Thema als Schwerpunkt angeboten. Die Eröffnungsgala ist in 3sat und in der 3satMediathek zu sehen, wo zum Abschluss des Festivals auch die Bären-Verleihung abrufbar sein wird. Aktuelle Berichterstattung von und über die Berlinale bieten das 3sat-Magazin "Kulturzeit", das "Berlinale-Studio" sowie "kinokino". Außerdem zeigt 3sat "Holding Liat", der 2025 mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde.
Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" berichtet vom Festival
Am Donnerstag, 12. Februar 2026, 19.20 Uhr, startet 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in der "Kulturzeit": Vivian Perkovic berichtet live vom roten Teppich der Eröffnungsgala. Zum Interview trifft die 3sat-Moderatorin unter anderen Schauspielerin, Oscar-Gewinnerin und diesjährige Preisträgerin des Ehrenbären Michelle Yeoh. Außerdem stellt "Kulturzeit" den Eröffnungsfilm des Festivals "No good men" vor und besucht Sharbanoo Sadat, die Regisseurin der afghanischen Komödie, in ihrer Wahlheimat Hamburg.
Ab Freitag, 13. Februar 2026, setzt 3sat seine Berlinale-Berichterstattung in der "Kulturzeit" fort: werktäglich ab 19.20 Uhr im Format "Berlinale Zoom" mit aktuellen Hintergrundberichten vom Festival. Zum 40. Mal wird auf der Berlinale der Teddy verliehen – der Oscar des schwulen Kinos: "Kulturzeit" blickt daher auf die Highlights des queeren Kinos auf der diesjährigen Berlinale. Ferner zoomt "Kulturzeit" auf das stark vertretene politische Kino und den deutschen Film. Eine Bilanz des diesjährigen Festivals zieht die "Kulturzeit" im "Berlinale-Zoom" am Montag, 23. Februar 2026. Außerdem berichtet das Filmmagazin "kinokino" am Mittwoch, 18. Februar 2026, 21.40 Uhr, vom Festival.
Die Eröffnungsgala, die Preisverleihung und aktuelle Berichterstattung
Die Eröffnung der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt 3sat zeitversetzt in "Berlinale 2026: Die Eröffnung" am Donnerstag, 12. Februar 2026, ab 0.10 Uhr, in seinem Programm und sie wird in den Streaming-Portalen von 3sat und ZDF zusehen sein. Bei der Gala im Berlinale Palast am Potsdamer Platz wird sich die Internationale Jury präsentieren, die Wettbewerbsfilme werden vorgestellt und der Goldene Ehrenbär wird an Michelle Yeoh verliehen. Zum Abschluss wird Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle das Festival gemeinsam mit Jury-Präsident Wim Wenders eröffnen. Die Berlinale-Preisverleihung ist am Samstag, 21. Februar 2026, im Laufe des Abends in der 3satMediathek und im ZDF-Streaming-Portal abrufbar. Beide Veranstaltungen werden von Désirée Nosbusch moderiert.
Nach der Gala-Aufzeichnung begrüßt Filmexperte Knut Elstermann am Donnerstag, 12. Februar 2026, um 1.10 Uhr im "Berlinale-Studio" die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem Berlinale Palast in 3sat. Er empfängt Stars, Filmschaffende und Kritiker, um über die Filme, Persönlichkeiten und Höhepunkte des diesjährigen Festivals zu sprechen. Weitere Ausgaben vom "Berlinale-Studio" zeigt 3sat am Samstag, 14. Februar 2026, um 1.05 Uhr sowie am Samstag, 21. Februar 2026, um 0.50 Uhr.
"Holding Liat" – Berlinale Dokumentarfilmpreis-Gewinner 2025 in 3sat
Liat und ihr Mann wurden beim Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 aus ihrem Kibbuz entführt. Filmemacher Brandon Kramer beginnt kurz danach, Liats US-israelische Familie mit seiner Kamera zu begleiten. Er ist dabei, wenn Liats Eltern bei aller Verzweiflung Strategien entwickeln, um eine Freilassung zu erwirken. Liats Vater Yehuda reist mit seinem Enkel, Liats Sohn, in die USA, um auf politischer Ebene Unterstützung zu gewinnen. Den Dokumentarfilm "Holding Liat", der auf der 75. Berlinale mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet wurde, zeigt 3sat am Montag, 9. Februar 2026, um 22.25 Uhr in Erstausstrahlung. Der Film ist bereits ab Montag, 2. Februar 2026, in der 3satMediathek verfügbar.
ARTE ist präsent im Programm der Berlinale, und die Berlinale ist präsent im ARTE-Programm. In den Fokus rückt der europäische Kulturkanal dabei stets das Kino, das von den heute relevanten Dingen erzählt. Im ARTE-Programm laufen anlässlich der 76. Berlinale – im TV ebenso wie im Streamingangebot auf arte.tv – ausgesuchte Filme aus früheren Weltpremieren und Preisträgern des Festivals. Neueste Highlights des internationalen Kinos sind Teil des Programms. Brandneu im Fernsehen ist "Das Lehrerzimmer" von İlker Çatak (2023) mit Leonie Benesch in der Hauptrolle. Nach der Premiere im Berlinale Panorama gewann der Film fünf Deutsche Filmpreise und wurde 2024 als bester internationaler Film für den Oscar nominiert.
Der Silberne Bär für die beste Regie ging 1999 an Stephen Frears für "The Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys". Der zweite Spielfilm des iranischen Regisseurs Massoud Bakhshi, "Yalda, Nacht der Vergebung", feierte 2020 auf der Berlinale in der Reihe Generation 14plus seine Deutschlandpremiere.
Auf arte.tv/berlinale gibt es zu den Filmfestspielen in Berlin eine Spezialausgabe von "Kurzschluss – Das Magazin", Interviews mit Filmemacherinnen und Filmemachern und tägliche Berichterstattungen.
Im Programm der diesjährigen Berlinale laufen zehn Filme mit ZDF/ARTE-Beteiligung, drei davon gehen in den Wettbewerb. Der neue Film "Gelbe Briefe" von İlker Çatak erzählt von dem Künstlerehepaar Derya und Aziz. Es erlebt die Willkür des Staates und verliert über Nacht die Arbeit und damit die Lebensgrundlage. Die Abwägung zwischen ihren Idealen und den Lebensnotwendigkeiten erweist sich als Herausforderung für ihre Ehe. "Rose" von Markus Schleinzer spielt am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Ein Soldat kommt in ein abgelegenes protestantisches Dorf in Deutschland und behauptet, der Erbe eines verlassenen Bauernhofs zu sein. Die misstrauischen Dorfbewohner zwingen ihn, Rechenschaft abzulegen und zerstören dadurch seine Existenz. In Eva Trobischs Film "Etwas ganz Besonderes" begibt sich die Teilnehmerin einer Gesangs-Castingshow auf die Suche nach ihrer Identität, diese führt ihre Familie auch in die thüringische Provinz.
Auch im Panorama ist ZDF/ARTE dreifach vertreten – mit den Spielfilmen "Iván & Hadoum" von Ian de la Rosa, "Staatsschutz" von Faraz Shariat und "Narciso" von Marcelo Martinessi.
Im Berlinale Forum feiert "Flying Tigers" Weltpremiere: ein Film von Madhusree Dutta und eine hybride Spurensuche durch die Schmetterlingseffekte der Geschichte, voll wiedergefundener Erzählungen. "Where To?” von Assaf Machnes wird im Rahmen der Berlinale Perspectives gezeigt. Der 55-jährige palästinensische Uber-Fahrer Hassan fährt Partygänger*innen durch die Berliner Nächte. Ein junger Israeli, der sich in diesen Nächten zu verlieren droht, wird zu seinem Stammpassagier. Beide verbindet ein gebrochenes Herz.
In einer Berlinale Special Gala feiert "Die Blutgräfin” von Ulrike Ottinger Premiere, zum Staraufgebot gehören Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Lars Eidinger und Tom Neuwirth alias Conchita Wurst. Die Blutgräfin und ihre Zofe begeben sich auf eine wilde Jagd nach dem roten Lebenselixier und einem Buch, das das Ende des Vampirreichs bedeuten könnte. Ihnen dicht auf den Fersen sind ein Kriminalbeamter, zwei Vampirologen, ihr Vegetarier-Neffe und dessen Therapeut.
Eine besondere Stummfilmpremiere steht im Rahmen der Berlinale Classics auf dem Programm: "Geheimnisse einer Seele" von G.W. Pabst ist ein avantgardistischer "Seelenthriller", in dem ein an einer Messerphobie erkrankter Ehemann sich in psychoanalytische Behandlung begibt. Bei der im Auftrag von ZDF/ARTE neu komponierten Musik von Yongbom Lee werden neuronale Aktivitäten einer Musikerin live in Licht und Klang übersetzt.
Auch für den Nachwuchs engagiert sich ARTE auf der Berlinale – als Partner des Förder- und Netzwerkprogramms Berlinale Talents ist ARTE unter anderem Host einer hochkarätig besetzten Talent Circle Session. Zudem richtet ARTE einen Kurzfilm-Empfang aus.
Vorführungen
Mittwoch, 18. Feburar 2026, 18.15 Uhr Berlinale Palast
Donnerstag, 19. Februar 2026, 12.30 Uhr, Zoo Palast 1
Freitag, 20. Februar 2026, 20.00 Uhr, Kino Casablanca
Freitag, 20. Februar 2026, 21.45 Uhr, Uber Eats Music Hall
Samstag, 21. Februar, 15.00 Uhr, HdBF
Stab
Buch | Eva Trobisch |
Regie | Eva Trobisch |
Kamera | Adrian Campean |
Schnitt | Laura Lauzemis |
Szenenbild | Renate Schmaderer |
Kostümbild | Waris Klampfer |
Maske | Nina Düffort |
Ton | Philipp Hutter, Armin Badde |
Musik | Martin Hossbach |
Casting | Susanne Ritter Casting, Jacqueline Rietz |
Produktionsleitung | Johannes Kotzke, Svenja Vanhoefer |
Herstellungsleitung | David Armati Lechner |
Executive Producer | Valentina Huber |
Produktion | Trimafilm |
Produzenten | Trini Götze, David Armati Lechner, Isabelle Bertolone |
Redaktion | Caroline von Senden (ZDF), Julius Windhorst (ZDF/ARTE) |
Länge | circa 90 Minuten |
Besetzung
Lea | Frida Hornemann |
Kati | Eva Löbau |
Matze | Max Riemelt |
Friedrich | Peter René Lüdicke |
Christel | Rahel Ohm |
Rieke | Gina Henkel |
Bonny | Ida Fischer |
Edgar | Florian Geißelmann |
Henri | Yvon Sable Moltzen |
Arthur | Florian Lukas |
und andere |
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Inhalt
Lea hat sich bei einer Castingshow beworben. Der Redakteur fragt: "Wer bist du und was macht dich aus?" Lea weiß das nicht und beginnt, nach einem passenden Ich zu suchen. Unterdessen wird in ihrem Heimatort das Museum kostspielig aus EU-Töpfen saniert, während zeitgleich die Pension ihrer Familie ums wirtschaftliche Überleben kämpft.
Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze und Rieke. Sie haben sich vor kurzem erst getrennt, da Rieke schwanger ist von einem anderen Mann.Die neuen Familienverhältnisse sind für alle noch ungeübt. Leas Großeltern haben ebenfalls Probleme, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt. Und in ihrer Tante Kati sieht Lea zwar ein Vorbild, aber diese macht sich mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade keine Freunde. Auch in der eigenen Familie nicht.
Selbst Leas beste Freundin Bonny ist anderweitig beschäftigt, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar. Wer also ist die Kandidatin Lea – welche Homestory lässt sich aus ihrem Leben machen?
Vorführungen
Freitag, 13. Februar 2026, 21.30 Uhr, Berlinale Palast
Samstag, 14. Februar 2026, 14.45 Uhr, Uber Eats Music Hall
Sonntag, 15.Februar 2026, 12.45 Uhr, Urania
Freitag, 20. Februar 2026, 12.30 Uhr, Zoo Palast 1
Sonntag, 22. Februar 2026, 19.00 Uhr, Uber Eats Music Hall
Stab
Buch | İlker Çatak, Ayda Meryem Çatak, Enis Köstepen |
Regie | İlker Çatak |
Kamera | Judith Kaufmann |
Schnitt | Gesa Jäger |
Szenenbild | Zazie Knepper |
Kostümbild | Christian Röhrs |
Maske | Nica Faas |
Ton | Maarten van de Voort, Ansgar Frerich, Sebastian Tesch, Florian Holzner |
Musik | Marvin Miller |
Casting | Ceren Sena Akdeniz |
Produktion | if... Productions, Haut et Court, Liman Film |
Produzenten | Ingo Fliess |
Koproduzenten | Carole Scotta, Caroline Benjo, Eliott Khayat, Enis Köstepen, Nadir Öperli |
Förderer | Deutscher Filmförderfonds, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Filmförderungsanstalt, MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Eurimages – Council of Europe, Deutsch-Französische Kommission Filmförderungsanstalt, Centre National du Cinéma et de l'Image Animée, Medienboard BerlinBrandenburg, FilmFernsehFonds Bayern, Deutsch-Türkischer Co-Production-Development-Fonds |
Redaktion | Alexandra Staib (ZDF), Barbara Häbe (ARTE), Martin Gerhard (ZDF/ARTE) |
Länge | circa 127 Minuten |
Besetzung
Derya | Özgü Namal |
Aziz | Tansu Biçer |
Ezgi | Leyla Smyrna Cabas |
Güngör Hanim | İpek Bilgin |
Salih | Aydin Işik |
Baran | Aziz Çapkurt |
Fikret | Yusuf Akgün |
Kadriye | Uygar Tamer |
Kübra | Jale Arikan |
Sema | Seda Türkmen |
Ismail Karacabraş | Emre Bakar |
Cemre | Elit İşcan |
Rojda | Sultan Ulutaş Alopé |
Gülin | Emine Meyrem |
Zeynep | İpek Seyalioğlu |
und andere |
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Inhalt
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei Aziz' Mutter unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Vorführungen
Sonntag, 15. Februar 2026, 18.30 Uhr, Berlinale Palast
Montag, 16. Februar 2026, 13.30 Uhr, HKW 1
Mittwoch, 18. Februar 2026, 9.45 Uhr, Uber Eats Music Hall
Sonntag, 22. Februar 2026, 19.45 Uhr, HdBF
Stab
Buch | Markus Schleinzer, Alexander Brom |
Regie | Markus Schleinzer |
Kamera | Gerald Kerkletz |
Schnitt | Hansjörg Weißbrich |
Szenenbild | Olivier Meidinger |
Kostümbild | Doris Bartelt |
Maske | Anette Keiser |
Ton | Manuel Grandpierre |
Musik | Tara Nome Doyle |
Casting | Katrin Vorderwülbecke, Markus Schleinzer, Carmen Loley |
Produktion | Schubert, ROW Pictures, Walker + Worm Film
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Produzenten | Johannes Schubert, Philipp Worm, Tobias Walker, Karsten Stöter |
Förderung | Mitteldeutsche Medienförderung, Deutscher Filmförderfonds, Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien, Filmstiftung Nordrhein-Westfalen, Filmförderungsanstalt |
Redaktion | Burkhard Althoff (ZDF), Holger Stern (ZDF/ARTE), Klaus Lintschinger (ORF), Julia Senstschmid (ORF) |
Länge | circa 95 Minuten |
Besetzung
Rose | Sandra Hüller |
Suzanna | Caro Braun |
Erzählerin | Marisa Growaldt |
Großbauer | Godehard Giese |
Alter Knecht | Augustino Renken |
Inhalt:
In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde.
Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz wird aber durch ein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.
Spielfilm, Österreich/Luxemburg/Deutschland 2026
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 21.15 Uhr, Zoo Palast 1 (Premiere)
Donnerstag, 19. Februar 2026, 18.45 Uhr, Cubix 9
Freitag, 20. Februar 2026, 9.45 Uhr, Uber Eats Music Hall
Samstag, 21. Februar 2026, 22.15 Uhr, HdBF
Stab
Buch | Ulrike Ottinger |
Regie | Ulrike Ottinger |
Dialoge unter Mitwirkung von | Elfriede Jelinek |
Kamera | Martin Gschlacht |
Schnitt | Pia Dumont |
Musik | Wolfgang Mitterer |
Set-Ton | Marc Thill |
Tongestaltung | Karim Weth |
Tonmischung | Alexander Koller |
Szenenbild | Christina Schaffer |
Kostümbild | Jorge Jara Guarda |
Maske | Tünde Kiss-Benke |
Casting | Eva Roth |
zusätzliches Casting | Bady Minck |
VFX-Supervisor | Maurice Miller |
Postproduktionsleitung | Martin Repka |
Produktionsleitung | Stefanie Miftari, Karoline Maes, Edgar Cox |
Herstellungsleitung | Philipp Grandits, André Fetzer, Sascha Verhey |
Produktion | Amour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg, Heimatfilm, Ulrike Ottinger Filmproduktion |
Produzenten | Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Bettina Brokemper |
Koproduzentin | Ulrike Ottinger |
Förderer | Österreichisches Filminstitut, ÖFI+, Film Fund Luxembourg, Filmfonds Wien, Film- & Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, Land Niederösterreich Kultur, Media Creative Europe, in Zusammenarbeit mit ORF Film/Fernseh-Abkommen und ZDF/ARTE |
Redaktion | Simon Ofenloch (ZDF/ARTE), Barbara Häbe (ARTE) |
Länge | circa 119 Minuten |
Besetzung
Blutgräfin Erzsébet Báthory | Isabelle Huppert |
Zofe Hermine | Birgit Minichmayr |
Rudi Bubi Baron von Strudl zu Buchtelau | Thomas Schubert |
Therapeut Theobald Tandem | Lars Eidinger |
Theobastus Bombastus | André Jung |
Nepomuk Nachbiss | Marco Lorenzini |
Oberinspektor Unglaube | Karl Markovics |
Assistenz Guido Doppler | Felix Oitzinger |
Zeremonienmeister, Rote Erika und Conchita Wurst | Tom Neuwirth |
Mitzerl und Braut Christi | Maresi Riegner |
Kleine Gräfin | ChrisTine Urspruch |
und andere |
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Inhalt
Nachdem die Blutgräfin aus ihrem langen Schönheitsschlaf erwacht und aus der Unterwelt emporgestiegen ist, begibt sie sich mit ihrer ergebenen Zofe auf eine aberwitzige Jagd durch Wien. Auf der Suche nach dem roten Elixier des Lebens und der Geschichte ihrer Ahnen ist Eile geboten: Ein mysteriöses Buch bedroht das Vampirreich, sollte es dessen Feinden in die Hände fallen. Ihnen dicht auf den Fersen sind der vegetarische Neffe, dessen Therapeut, zwei Vampirologen, ein Polizeiinspektor und weitere schillernde Figuren.
Drama, Deutschland 2026
Vorführungen
Donnerstag, 12. Februar 2026, 14.15 Uhr, Bluemax Theater (Press Screening)
Freitag, 13. Februar 2026, 18.00 Uhr: Bluemax Theater (Premiere)
Samstag, 14. Februar 2026, 15.30 Uhr, Cubix 9
Sonntag, 15. Feburar 2026, 21.45 Uhr, Cubix 8
Montag, 16. Februar 2026, 13.15 Uhr, Colosseum 1
Donnerstag, 19. Februar 2026, 16.00 Uhr, Bluemax Theater
Stab
Buch | Kai Stänicke |
Regie | Kai Stänicke |
Kamera | Florian Mag |
Schnitt | Susanne Ocklitz |
Ton | Maj-Linn Preiß |
Musik | Damian Scholl |
Szenenbild | Seth Turner |
Kostüm | Stefanie Bieker |
Maske | Christina Wagner, Tanja Adams |
Casting | Liza Stutzky, Andrea Rodríguez |
Sounddesign | Kirsten Kunhardt |
Produktion | Tamtam Film in Koproduktion mit Lupa Film und ZDF/Das Kleine Fernsehspiel |
Produzenten | Andrea Schütte, Dirk Decker, Dario Suter |
Koproduzenten | Felix von Boehm, Katrin Jochimsen, Kai Stänicke |
Förderer | MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Nordmedia – Film und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, Hessen Film & Medien, Deutscher Filmförderfonds |
Redaktion | Jakob Zimmermann (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 122 Minuten |
Besetzung
Hein | Paul Boche |
Friedemann | Philip Froissant |
Greta | Emilia Schüle |
Heide | Stephanie Amarell |
Volker | Aaron Hilmer |
Mechthild | Irene Kleinschmidt |
Jorinde | Jeanette Hain |
Gertrud | Julika Jenkins |
Hauke | Sebastian Blomberg |
Svantje | Margarita Broich |
und andere |
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Inhalt
Nach vielen Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – in das einzige Dorf auf einer abgelegenen Insel, gezeichnet von den rauen Gezeiten der Nordsee. Zu seiner Verwunderung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft jedoch nicht wieder. Selbst sein Jugendfreund Friedemann wendet sich von ihm ab.
Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, beruft die Gemeinde ein Dorfgericht ein, das klären soll, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Doch während des Prozesses häufen sich die Widersprüche. Heins Erinnerungen an seine Jugend weichen stark von den Aussagen der Zeugen ab. Mit jedem Verhandlungstag wird seine Lage aussichtsloser und die Stimmung im Dorf schlägt zunehmend in Feindseligkeit um. Am Rande des Scheiterns begibt sich Hein verzweifelt auf die Suche nach Beweisen für die Echtheit seiner Erinnerungen – und findet das genaue Gegenteil.
Spielfilm, Israel/Deutschland 2026
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 19.00 Uhr, CinemaxX 9 (Press Screening)
Montag, 16. Februar 2026, 21.00 Uhr, CinemaxX 9 (Press Screening)
Dienstag, 17. Februar 2026, 19.00 Uhr, Bluemax Theater (Premiere)
Mittwoch, 18. Februar 2026, 16.00 Uhr, Cubix 9
Donnerstag, 19. Februar 2026, 22.15 Uhr, Cubix 8
Samstag, 21. Februar 2026, 12.45 Uhr, Colosseum 1
Sonntag, 22. Februar 2026, 12.15 Uhr, Cubix 9
Stab
Buch | Assaf Machnes |
Regie | Assaf Machnes |
Kamera | Maayane Bouhnik |
Schnitt | Or Lee-Tal, Shauly Melamed |
Ton | David Almeida-Ribeiro |
Sound Design | Shahaf Wagshall |
Casting | Chamutal Zerem Castel (Israel), Alexandra Koknat (Deutschland) |
Produzenten | Tomer Mecklberg, Estee Yacov-Mecklberg, Haim Mecklberg, Oren Rogovin, Guy Shani, Dennis Schanz, Luis Singer, Julia M. Müller |
Koproduzenten | Mohamed Babai, Yonatan Feinglod, Julia Badouin Feingold |
Produktion | 2-Team Productions, Iconoclast Films Germany, Rogovin Brothers, Lev Cinemas in Ko-Produktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit ARTE |
Förderer | Israel Film Fund, The Ministry of Culture and Sport, The Israel Film Council |
Redaktion | Jakob Zimmermann (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Martin Gerhard (ZDF/ARTE) |
Länge | circa 95 Minuten |
Besetzung
Hassan | Ehab Elias Salami |
Amir | Ido Tako |
Moritz | Milan Peschel |
Juman | Rama Nasrallah |
Dudu | Dov Navon |
Tzipi | Sarit Vino-Elad |
Nur | Raheeq Haj Yahia Suleiman |
Nils | Enzo Brumm |
Nagham | Ghazal Salami |
und andere |
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Inhalt
Durch das schlaflose Berlin fährt Hassan, ein 55-jähriger palästinensischer Uber-Fahrer, Partygänger und andere verlorene Seelen von einem Höhepunkt zum nächsten. Seine älteste Tochter hat sich entschlossen, gegen seinen Willen ihren deutschen Freund zu heiraten, und so treibt Hassan zurückgezogen und ziellos durch die Straßen.
Eines Nachts steigt Amir zu ihm ins Auto – ein 25-jähriger israelischer Tourist, der fern der Heimat seine sexuelle Identität erkundet. Einige Monate später taucht Amir noch einmal auf, nun lebt er in Berlin und ertrinkt nach einer schmerzhaften Liebesaffäre mehr und mehr im Herzschmerz.
Über zwei Jahre hinweg kreuzen sich ihre Wege immer wieder. In Amirs Kämpfen erkennt Hassan Anklänge an seinen eigenen verdrängten Schmerz. Durch ihre nächtlichen gemeinsamen Fahrten findet er schließlich den Mut, endlich anzuhalten – und sich jener Vergangenheit zu stellen, die ihn vor 30 Jahren ins Exil getrieben hat.
Spielfilm, Deutschland 2026
Vorführungen
Freitag, 13. Feburar 2026, 16.15 Uhr, Zoo Palast 2 (Premiere)
Samstag, 14. Februar 2026, 19.15 Uhr, Cubix 7
Montag, 16. Februar 2026, 15.30 Uhr, Urania
Dienstag, 17. Februar 2026, 10.45 Uhr, Colosseum 1
Mittwoch, 18. Februar 2026, 12.45 Uhr, CinemaxX 6
Mittwoch, 18. Februar 2026, 12.45 Uhr, CinemaxX 5
Freitag, 20. Februar 2026, 9.45 Uhr, Haus der Berliner Festspiele
Stab
Regie | Kilian Armando Friedrich |
Buch | Kilian Armando Friedrich, Tünde Sautier, Daniel Kunz |
Kamera | Louis Dickhaut, Frederik Seeberger |
Schnitt | Leila Fatima Keita, Kilian Armando Friedrich |
Ton | Xavier Fleming |
Szenenbild | Florian Ufer, Michelle Kleist |
Produktionsleitung | Katharina Langemeyer, Cosima Forchheimer |
Producer | Rafael Kousz |
Kostümbild | Marlene Jordan |
Casting | Kilian Armando Friedrich, Daya Lavine |
Produktion | Eine Produktion der WennDann Film in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit der HFF München |
Förderer | FFF Bayern, World Sales Films Boutique, unterstützt von German Films |
Redaktion | Lucia Haslauer (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | 93 Minuten |
Besetzung
Heike Kamp | Sabine Thalau |
Taja | Nada Kosturin |
Detlev | Werner Posselt |
Selam | Sadibou Diabang |
Mina | Nigyar Velagic |
Meho | Meho Fejzic |
Kemal | Kemal Karatepe |
und andere |
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Inhalt
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung und vermittelt täglich zwischen Kundinnen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Sie versucht, den immer härteren Anforderungen ihres Jobs gerecht zu werden – oft auf Kosten von Moral, Fairness und sich selbst.
Als sie einem Kollegen kündigen muss, der nichts falsch gemacht hat, nur weil ein Subunternehmer mehr Stunden fordert, wächst in ihr der Zweifel am System. Heike sehnt sich nach einem freieren Leben und entscheidet sich für einen Neuanfang.
Spielfilm, Spanien/Deutschland/Belgien 2026
Vorführtermine
Freitag, 13. Februar 2026, 14.00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele (Premiere)
Samstag, 14. Februar 2026, 10.00 Uhr, Urania
Sonntag, 15. Februar 2026, 15.45 Uhr, Cubix 7
Donnerstag, 19. Februar 2026, 12.45 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain
Freitag, 20. Februar 2026, 17.00 Uhr, Urania
Sonntag, 22. Februar 2026, 22.30 Uhr, Zoo Palast 2
Stab
Buch | Ian de la Rosa |
Regie | Ian de la Rosa |
Kamera | Beatriz Sastre |
Schnitt | Yannick Leroy |
Szenenbild | Laia Ateca |
Ton | David Ferral |
Casting | Marichu Sanz |
Produktion | Eine Produktion von Avalon, Pecado, Vayolet, Iván y Hadoum A.I.E. in Koproduktion mit Port au Prince Films, Saga Film und |
Produzenten | Stefan Schmitz, Emilia Fort (Avalon), José Alba, Odile Antonio-Baez (Pecado), Carlotta Schiavon (Vayolet) |
Koproduzenten | Jan Krüger, Roshanak Khodabakhsh (Port au Prince Films), Hubert Toint, Flavia Biurrun (Saga Film) |
Förderer | Instituto de la Cinematografía – Ministerio de Cultura y Deporte – Gobierno de España |
Redaktion | Burkhard Althoff (ZDF/Das kleine Fernsehspiel), Urte Fink (ZDF/ARTE) |
Länge | circa 95 Minuten |
Besetzung
Iván | Silver |
Hadoum | Herminia Loh |
Asmaa | Hadoum Benghnidira |
Antonio | Hugo Rodríguez |
Javi | Cisco Lara |
Carmen | Esperanza Guardado |
Manuel | Nico Montoya |
Envasadora 1 | María José Martín |
Ámparo | Úrsula Díaz |
Envasadora 2 | Mar Aguilar |
Amparo | Úrsula Díaz Manzano |
und andere |
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Inhalt
In einem Gewächshaus im Süden Spaniens verliebt sich Iván in die neue Mitarbeiterin Hadoum. Doch seine lang ersehnte Beförderung steht ihrer Beziehung im Weg und zwingt ihn dazu zu entscheiden, was für ein Mensch er sein möchte.
Spielfilm, Paraguay/Deutschland/Uruguay/Brasilien/Portugal/Spanien/Frankreich 2026
Vorführungen
Dienstag, 17. Februar 2026, 18.30 Uhr, Zoo Palast 1
Mittwoch, 18. Februar 2026, 10.00 Uhr, HdBF
Donnerstag, 19. Februar 2026, 21.30 Uhr, Cubix 7
Samstag, 21. Februar 2026, 22.00 Uhr, Cubix 6
Sonntag, 22. Februar 2026, 21.30 Uhr, Cubix 9
Stab
Buch | Marcelo Martinessi nach dem Buch von Guido Rodríguez Alcalá |
Regie | Marcelo Martinessi |
Kamera | Luis Armando Arteaga |
Schnitt | Marcelo Martinessi, Fernando Epstein |
Szenenbild und Art Director | Carlo Spatuzza |
Musik | Zeltia Montes |
Produzenten | Frederico Cesca, Christoph Friedel, Agustina Chiarino, Sebastián Peña Escobar, Marina Perales Marhuenda |
Produktion | La Babosa Cine, Pandora Film Produktion GmbH, Mutante Cine, Esquina Filmes, BTeam Pictures, La Fabrica Nocturna Cinéma, Oublaum Film, ZDF/ARTE, World Cinema Fund, Filmstiftung NRW |
Redaktion | Holger Stern (ZDF/ARTE ?) |
Länge | 98 Minuten |
Besetzung
Narciso | Diro Romero |
Lulu | Manuel Cuenca |
Radiomoderatorin | Margarita Irun |
Botschaftsattaché Webster | Nahuel Perez Biscayart |
Narcisos Vermieterin | Mona Martinez |
und andere |
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Inhalt
Asunción, Paraguay, im Jahr 1958: Während die Militärdiktatur unter ihrem Anführer Alfredo Stroessner, auch "El Rubio", also "der Blonde" genannt, ihren Griff auf das Land verstärkt, zieht im Radio der Rock’n‘Roll ein. Narciso, ein junger Mann ohne Vergangenheit, überzeugt den Radiochef Lulu, ihm eine Sendung anzuvertrauen. Lulu hat sich heimlich in Narciso verliebt, was dieser auszunutzen weiß. Kurz flackern Freiheit und das Versprechen von Sex durch den Äther.
Vorführungen
Sonntag, 15. Februar 2026, 21.30 Uhr, Zoo Palast 1
Montag, 16. Februar 2026, 13.00 Uhr, Cubix 7
Dienstag, 17. Februar 2026, 10.00 Uhr, AdK
Freitag, 20. Februar 2026, 13.00 Uhr, Bluemax Theater
Samstag, 21. Februar 2026, 15.00 Uhr, Cubix 9
Stab
Buch | Claudia Schaefer, Dr. Sun-Ju Choi, Jee-Un Kim |
Regie | Faraz Shariat |
Kamera | Lotta Kilian |
Schnitt | Friederike Hohmuth |
Szenenbild | Dario Mendez Acosta |
Kostümbild | Tabassom Charaf |
Maske | Lucia Binta Lammertmann, Stella Gade |
Ton | Andreas Hildebrandt |
Musik | Gabríel Ólafs |
Casting | Andrea Rodríguez |
Produktionsleitung | Angie Simaifar |
Herstellungsleitung | Philipp Stendebach |
Producer | Raquel Kishori Dupka |
Produktion | Jünglinge Film |
Produzenten | Paulina Lorenz, Jorgo Narjes, Faraz Shariat |
Förderer | Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, HessenFilm und Medien Nordmedia, BKM (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien), Deutscher Filmförderfonds |
Redaktion | Burkhard Althoff (ZDF), Melvina Kotios (ZDF), Martin Gerhard (ZDF/ARTE), Daniela Muck (ARTE) |
Länge | circa 110 Minuten |
Besetzung
Seyo Kim | Chen Emilie Yan |
Alexandra Tiedemann | Julia Jentsch |
Ayten Alican | Alev Irmak |
Oberstaatsanwalt Forch | Arnd Klawitter |
Oberstaatsanwalt Quant | Sebastian Urzendowsky |
Min-Su | Kotbong Yang |
Anwältin Franziska Haas | Kathrin Angerer |
Maida Cali | Mercy Dorcas Otieno |
Pascal Röder | Max Krause |
Vorsitzender Richter | Jörg Westphal |
und andere |
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Inhalt
Mit staatlichen Mitteln und staatlicher Autorität – so will die junge Staatsanwältin Seyo Kim rechter Gewalt in Ostdeutschland entgegentreten. Doch als sie selbst ins Visier gerät und einen rassistischen Anschlag überlebt, entscheidet sich Seyo, trotz ausdrücklicher Weisung ihrer Behörde und unter Gefahr für ihr Leben, in eigener Sache zu ermitteln.
Als sie schließlich einen der Täter vor Gericht bringt, kämpft Seyo darum, ihn als Mitglied eines rechten Netzwerks zu enttarnen, indem sie tief in den Archiven ihrer Behörde gräbt und lange abgeurteilte "Einzelfälle" wieder aufrollt.
Die Staatsanwaltschaft in Deutschland ist die objektivste Behörde der Welt, so der Mythos, der diese Institution umgibt. Doch während ihres Gerichtsprozesses erlebt Seyo am eigenen Leib, was es bedeutet, den Kampf für Gerechtigkeit einem Staat zu überlassen, der mit zweierlei Maß misst – und rechte Gewalt nicht nur verharmlost, sondern mitunter sogar deckt.
Dokumentarfilm, Deutschland 2026
Vorführungen
Samstag, 14. Februar 2026, 14.40 Uhr, Cubix 7 (Press & Industry Screening)
Mittwoch, 18. Februar 2026, 13.00 Uhr, Haus der Berliner Festspiele (Premiere)
Donnerstag, 19. Februar 2026, 15.00 Uhr, Urania
Freitag, 20. Februar 2026, 10.00 Uhr, Cubix 7
Sonntag, 22. Februar 2026, 20.30 Uhr, Cubix 7
Stab
Buch | Yulia Lokshina |
Regie | Yulia Lokshina |
Kamera | Zeno Legner |
Schnitt | Urte Alfs |
Mischung | Aron Frankenberger |
Ton | Alejandro Weyler |
Animation | Franziska Unger |
Color Grading | Nicholas Coleman |
Filmgrafik | Steffen Goldkamp |
Produktion | Trimafilm in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel |
Produzenten | Isabelle Bertolone |
Förderer | FilmFernsehFonds Bayern, Deutscher Filmförderfonds, Hessen Film & Medien |
Redaktion | Jakob Zimmermann (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 120 Minuten |
Inhalt
In einer der ärmsten Gegenden Paraguays liegt Caazapá, "die Stadt der Zauber und Legenden". Zwei junge paraguayische Studierende suchen hier Glück, Gold und einen magischen Vogel. Nebenan, hinter dem bewachten Zaun einer Siedlung, suchen europäische Aussteiger Freiheit, Heilung und Rettung vor dem Weltuntergang – für sich und ihre Ersparnisse. Zwischen ihnen liegen zwölf Kilometer Straße aus roter Erde, die sich in Regenzeiten in einen Sumpf verwandelt. Um sie herum schweben feuchte Hitze und Zikadenchöre.
Schritt für Schritt ergründet der Film die neue Nachbarschaft der Siedlerinnen und der lokalen Bevölkerung, treibt durch Baustellen, Schulen, Behandlungszimmer und Schießübungsplätze; er blickt in den Himmel und ins Internet. Während die Siedlung durch Grabenkämpfe und Verluste geht, folgen die Locals ihren eigenen Mythen, die auf die Missions- und Kolonialgeschichte des Landes zurückweisen. Sie alle haben eine Erzählung vom Paradies.
Spielfilm, Deutschland 2026
Vorführungen
Samstag, 14. Februar 2026, 12.30 Uhr, Zoo Palast 1 (Premiere)
Sonntag, 15. Februar 2026, 19.15 Uhr, Cubix 6
Montag, 16. Februar 2026, 16.00 Uhr, Zoo Palast 2
Dienstag, 17. Februar 2026, 9.45 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain
Sonntag, 22. Februar 2026, 18.45 Uhr, HKW 1
Stab
Buch | Saša Vajda |
Regie | Saša Vajda |
Kamera | Tom Otte |
Schnitt | Saša Vajda, Denys Darahan |
Ton | Konrad Baumann |
Szenenbild | Stella Rossié |
Kostümbild | Ulé Barcelos |
Sound Design | Jan Pasemann |
Produktion | Eine vajda film Produktion in Koproduktion mit Schuldenberg Films und ZDF/Das Kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit Bord Cadre films, Sovereign Films |
Produzenten | Chantal Scheiner, Saša Vajda, David Vajda |
Koproduzenten | Kristof Gerega, Sophie Ahrens, Fabian Altenried |
Förderer | Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Deutscher Filmförderfonds (DFFF), Medienboard Berlin-Brandenburg, Hessen Film & Medien, Kuratorium junger deutscher Film |
Redaktion | Jakob Zimmermann (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 87 Minuten |
Besetzung
Ilay | Mohammed Yassin Ben Majdouba |
Ana | Flor Prieto Catemaxca |
Maria | Mahira Hakberdieva |
Srdjan | Safet Bajraj |
Samu | Solomon Guye |
Abdel | Mahir Özel |
Shanthi | Shanthi Philipp |
Jugendpsychologe | Bettina Becker |
und andere |
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Inhalt
Ziellos streift der sechzehnjährige Ilay durch die Peripherie Berlins. Zu Hause liegt seine kranke Mutter Maria im Sterben. Die mexikanische Palliativ-Pflegerin Ana umsorgt sie. Ilay will Marias nahenden Tod nicht wahrhaben und verschließt sich zunehmend der Realität.
In stillen Bildern begleitet der Film Ilay und Ana durch ihren Alltag und der Pfelge der Mutter. Ilay arbeitet in einem Logistikzentrum, leistet Sozialstunden und verbringt die Nachmittage mit seinen Freunden. Nachts schläft er nicht und mutiert zunehmend zu einem Geist.
Nachdem er auf einer seiner nächtlichen Odysseen einen Hund klaut, begleitet ihn Ana zu einer Psychologin. Ilay offenbart der Frau seinen mystischen Glauben an die Unmöglichkeit des Sterbens, was den herannahenden Tod der Mutter zu einem Rätsel werden lässt.
Dokumentarfilm, Deutschland/Indien 2026
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 15.00 Uhr, Silent Green
Dienstag, 17. Februar 2026, 14.00 Uhr, Cinema Paris
Mittwoch, 18. Februar 2026, 20.00 Uhr, CinemaxX 5
Samstag, 21. Februar 2026, 17.30 Uhr, Cinema Paris
Stab und Besetzung
Buch | Madhusree Dutta |
Regie | Madhusree Dutta |
Produktion | pong Film |
Produzenten | Alex Gerbaulet, Merle Kröger, Meike Martens |
Redaktion | Kathrin Brinkmann (ZDF/ARTE) |
Länge | ca 104 Minuten |
Mit |
Madhusree Dutta, Mi You, Purav Goswami |
Inhalt
In einem poetischen Filmessay enthüllt die indische Filmemacherin Madhusree Dutta, ausgehend von einer Kindheitserinnerung ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter, ein in der Bergwelt des Himalaya verborgenes Kapitel des Zweiten Weltkriegs: die Operation "Flying Tigers", ein gewaltiges Infrastrukturprojekt, das sie bis ins heutige Zeitalter der Logistik auf der Neuen Seidenstraße führt.
"Flying Tigers" ist eine hybride Spurensuche durch die Schmetterlingseffekte der Geschichte, voll wiedergefundener Erzählungen.
Dokumentarfilm, Deutschland/Niederlande 2026
Vorführungen
Freitag, 13. Februar 2026, 21.30 Uhr, Zoo Palast 2 (Premiere)
Samstag, 14. Februar 2026, 22.00 Uhr, Cubix 7
Sonntag, 15. Februar 2026, 13.15 Uhr, Cubix 7
Dienstag, 17. Februar 2026, 16.00 Uhr, Cubix 7
Mittwoch, 18. Februar 2026, 22.00 Uhr, Cubix 6
Samstag, 21. Februar 2026, 18.00 Uhr, Zoo Palast 2
Stab
Buch | Viv Li |
Regie | Viv Li |
Kamera | Viv Li, Janis Mazuch |
Schnitt | Christoph Bargfrede |
Ton | Yangyang Zhou, Filipp Forberg |
Sounddesign und -Mischung | Marcel Walvisch |
Color Grading | Felix Hüsken |
Produktion | CORSO FILM in Koproduktion mit 100% Film und ZDF/Das kleine Fernsehspiel In Assoziation mit Chicken & Egg Films, Sundance Institute Documentary Film Program in Zusammenarbeit mit Viv Li |
Produzenten | Daniela Dieterich, Erik Winker, Martin Roelly, Ümit Uludağ |
Koproduzenten | Olivia Sophie van Leeuwen, Ruby Deelen |
Förderer | Film- und Medienstiftung NRW, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, The Netherlands Film Fund |
Redaktion | Melvina Kotios (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 85 Minuten |
Inhalt
Viv Li, eine chinesische Künstlerin, strandete während der Pandemie in Berlin und geriet eher zufällig in die pulsierende alternative Kulturszene der Stadt. Für jemanden, der dazu erzogen wurde, sich immer regeltreu zu verhalten, wirkt das alles sehr aufregend. Doch für ihre Familie in China stellt sich die beunruhigende Frage: "Warum ist sie so ein Sonderling?"
Hin- und hergerissen zwischen neuen Eindrücken und traditionellen Erwartungen, muss sich Viv ständig an die wechselnden Meinungen über sich selbst, die Welt und natürlich China anpassen – und fühlt sich dabei verlorener denn je.
"Two Mountains Weighing Down My Chest" erzählt von Vivs vielfältigen Begegnungen und den subtilen Konflikten, die sie prägen. Erzählt in einem zutiefst persönlichen und humorvollen Ton, wirft der Film einen Blick auf das Gefühl der Zugehörigkeit in einer globalisierten Welt und darauf, wie unterschiedliche Gesellschaften unser Leben definieren. Eine Geschichte von der ständigen Suche nach sich selbst, nach Identität, nach Akzeptanz, verwoben in eine Spirale surrealer und doch greifbarer Momente.
Dokumentarfilm, Deutschland 2026
Vorführungen
Sonntag, 15. Februar 2026, 14.30 Uhr, Cinema Paris
Dienstag, 17. Februar 2026, 16.30 Uhr, Cubix 8
Samstag, 21. Februar 2026, 18.30 Uhr, Silent Green
Stab
Buch | Daniela Magnani Hüller |
Regie | Daniela Magnani Hüller |
Kamera | Noah Böhm |
Schnitt | Amparo Mejías |
Ton | Nadja Ißler |
Sounddesign | Andrew Mottl |
Color Grading | Johan Nurmilehto |
Herstellungsleitung | Mario von Grumbkow |
Produktionsleitung | Monika Mack |
Produzentin | Birgit Schulz |
Produktion | Eine Bildersturm Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München |
Förderer | FilmFernsehFonds Bayern |
Redaktion | Melvina Kotios (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 91 Minuten |
Inhalt
Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch voller Kälte und Brutalität.
In einer fragmentarischen, selbstreflexiven Erzählform nähert sie sich dem Erlebten erneut an und begegnet den Personen, die in den drei Jahren um die Tat für sie eine wichtige Rolle spielten: einer Lehrerin, einer ehemaligen Mitschülerin, einem Arzt, einem Staatsanwalt, einer Kommissarin, ihrer Halbschwester und einer Freundin in Brasilien. In den Gesprächen sucht sie nach deren Erinnerungen an die damaligen Situationen – und nach Antworten auf die Fragen, die sie all die Jahre begleitet haben. Die Reise führt sie von München bis nach Rio de Janeiro.
Spielfilm, USA/Bundesrepublik Deutschland, 1983
Weltpremiere der digital restaurierten Fassung
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 21.00 Uhr, Delphi
Sonntag, 22. Februar 2026, 16.30 Uhr, Cinema Paris
Stab
Buch | Charles Burnett |
Regie | Charles Burnett |
Kamera | Charles Burnett |
Schnitt | Thomas Penick |
Kostümbild | Gaye Shannon-Burnett |
Maske | Clifton Johnson |
Ton | Veda Campbell, Arthur J. Lopez |
Casting | Garnett Hargrave |
Produktionsleitung | Thomas M. Penick |
Produktion | Charles Burnett Productions in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel |
Produzentin/Produzent | Charles Burnett, Gaye Shannon-Burnett |
Redaktion | Brigitte Kramer (ZDF/Das kleine Fernsehspiel) |
Länge | circa 113 Minuten |
Besetzung
Pierce Mundy | Everette Silas |
Mrs. Mundy | Jessie Holmes |
Sonia Debois | Gaye Shannon-Burnett |
Soldat | Ronald E. Bell |
Mr. Mundy | Dennis Kemper |
Mrs. Richards | Sally Easter |
Mr. Richards | Hobert Durham Jr. |
Angela | Angela Burnett |
Big Daddy | Tim Wright |
Big Mama | Cora Lee Day |
und andere |
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Inhalt
Pierce Mundy arbeitet ohne wirkliche Zukunftsaussichten in der chemischen Reinigung seiner Eltern im Stadtteil South Central in Los Angeles. Die meisten seiner Jugendfreunde sitzen entweder im Gefängnis oder sind bereits tot. Sein bester Freund Soldier ist gerade erst aus der Haft entlassen worden.
Pierces Bruder Wendell, ein ambitionierter junger Anwalt, steckt mitten in den Vorbereitungen für seine Hochzeit mit Sonia – einer überheblichen Frau aus der gehobenen, schwarzen Mittelschicht.
Zwischen Pflichtgefühl und seinem Misstrauen gegenüber den oberen Zehntausend versucht Pierce herauszufinden, was er selbst vom Leben will. Für komische Momente sorgt seine fromme Mutter, die gerne aus der Bibel zitiert und zugleich das moralische Rückgrat des Films bildet.
Die Berlinale zeigt die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung von Charles Burnetts zweitem Spielfilm.
Dokumentarfilm, Deutschland 1991
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 15.00 Uhr, Cubix 5
Mittwoch, 18. Februar 2026, 19.00 Uhr, Kinemathek
Samstag, 22. Februar 2026, 12.30 Uhr, Kinemathek
Stab und Besetzung
Buch | Konstanze Binder, Lilly Grote, Ulrike Herdin, Julia Kunert |
Regie | Konstanze Binder, Lilly Grote, Ulrike Herdin, Julia Kunert |
Kamera | Konstanze Binder, Lilly Grote, Julia Kunert |
Schnitt | Yvonne Loquens |
Musik | Jon Rose |
Produktion | SO 36 (Berlin), Ulrike Herdin (Berlin) im Auftrag von ZDF/Das kleine Fernsehspiel |
Produzenten | Lilly Grote, Ulrike Herdin |
Redaktion | Annedore von Donop |
Länge | circa 85 Minuten |
Mit | Ula Stöckl, Jon Rose, Jörg Foth, Herwig Kipping, Christian Noack, Marianne Staedtefeld |
Inhalt
Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1989 begann in Berlin auch das Ende der Teilung des öffentlichen Verkehrs. Die Dokumentation folgt dem Abbau der Grenzanlagen im Bahnhof und hält den Transformationsprozess in eindrücklichen Bildern fest.
Aufnahmen von Reisenden, Bahnangestellten und Grenzbeamten machen die Herausforderungen und Orientierungslosigkeit sichtbar, die den raschen gesellschaftlichen Wandel in der wieder zusammenwachsenden Stadt begleiteten.
Der Film hatte seine Premiere bei den 41. Internationalen Filmfestspielen Berlin 1991 in der Sektion Internationales Forum Junger Film.
Sechsteilige Mystery-Thriller-Serie, Belgien 2026 /New8
Vorführungen
Montag, 16. Februar 2026, 11.00 Uhr, Cinemaxx 3/Potsdamer Platz
Stab
Buch/ | Arne Nolting, Jan Martin Scharf |
Regie | Lea Becker |
Kamera | Karl Kürten |
Schnitt | Valesca Peters, Till Ufer |
Szenenbild | Jeff Otte |
Kostümbild | Manu Verschueren |
Maske | Michelle Beeckman |
Ton | Gedeon Depauw |
Musik | Karwan Marouf |
Casting | Rebecca Gerling, Lina Behr |
Produktionsleitung | June Beekmans |
Herstellungsleitung | Roger Daute |
Executive Producer | Bernd von Fehrn, Lasse Scharpen |
Produktion | Network Movie, Studio Zentral in Zusammenarbeit mit Beside Productions und New8 |
Produzenten | Andi Wecker, Tobias Ketelhut, Benjamin Schacht |
Redaktion | Johannes Frick-Königsmann |
Länge | sechs mal ca. 45 Minuten |
Besetzung
Soma | Lisa-Marie Koroll |
Ben Sandmann | Max Riemelt |
Till | Ludger Bökelmann |
Paula | Melodie Simina |
Flynt | Ivo Kortlang |
Ahrens | Karsten Antonio Mielke |
Wiebke Voss | Kristin Suckow |
Kathrin Sandmann | Mona Pirzad |
Jan | Rick Okon |
Amke Lund | Corinna Kirchhoff |
und andere |
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Inhalt
Auf der Nordseeinsel Kaltenoog kommt es zu einem Riss zwischen den Dimensionen. Durch diesen Riss dringen gefährliche Wesen in unsere Welt: Keine Monster oder Dämonen, sondern Menschen wie wir – zumindest fast. Denn sie sind die schlimmstmöglichen Versionen unserer selbst. Finstere Doppelgänger, die in wichtigen Momenten ihres Lebens die falschen Entscheidungen getroffen haben und alles dafür tun wollen, diese rückgängig zu machen. Jetzt sind sie hier, um unseren Platz einzunehmen.
Die Einzige, die sie aufhalten kann, ist Soma, eine junge Frau die an ihren Kräften zweifelt und auf der Suche nach ihrer Herkunft ist. Ein rätselhafter Hinweis bringt Soma und ihre Freunde Paula und Flynt nach Kaltenoog. Während immer weitere düstere Doppelgänger in die Welt treten, kommt Soma nach und nach ihrem Geheimnis auf die Spur. Doch wem kann sie trauen? Wer ist noch nicht von der dunklen Variante seiner selbst ersetzt worden?
Stummfilm, Deutschland 1926/2026, restaurierte Fassung mit neu komponierter Musik
Vorführungen
Sonntag, 15. Februar 2026, 11.00 Uhr, Haus der Kulturen der Welt (Premiere)
Stab
Drehbuch | Colin Ross, Hans Neumann |
Regie | G. W. Pabst |
Fachwissenschaftliche Beratung | Dr. Karl Abraham, Dr. Hanns Sachs |
Kamera | Guido Seeber, Curt Oertel, Robert Lach |
Dekorationsentwürfe | Ernö Metzner |
Aufnahmeleitung | Richard Ortlieb |
Produktion | Neumann-Film der Ufa-Kulturabteilung |
Produzent | Hans Neumann |
Restaurierung (2026) | Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung |
Rekonstruktion und Projektkoordination | Luciano Palumbo |
Musik | Yongbom Lee (2026, im Auftrag von ZDF/ARTE) |
Ensemble | Broken Frames Syndicate (Katrin Szamatulski, Moritz Schneidewendt, Laura Hovestadt, Nathan Watts, Yu-Ling Chiu) |
Musikproduktion (2026) | Thomas Schmölz, 2eleven music film |
Redaktion | Simon Ofenloch (ZDF/ARTE) |
Länge | circa 80 Minuten |
Die restaurierte Fassung mit neu komponierter Musik ist eine Koproduktion von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und ZDF/ARTE in Kooperation mit 2eleven music film, Broken Frames Syndicate und AIAR Collective.
Die digitale Restaurierung von "Geheimnisse einer Seele" erfolgte auf Grundlage von Materialien der Cinémathèque royale de Belgique (Koninklijk Belgisch Filmarchief)/CINEMATEK, dem Bundesarchiv, dem Filmarchiv der Harvard University, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und des Filmmuseums München. Die Digitalisierung wurde unterstützt durch das Förderprogramm Filmerbe (FFE).
Die Weltpremiere der digital restaurierten 4K-Fassung auf der Berlinale ist eine Zusammenarbeit der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit der Deutschen Kinemathek in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und ZDF/ARTE.
Besetzung
Der Mann | Werner Krauss |
Die Frau | Ruth Weyher |
Die Mutter | Ilka Grüning |
Der Vetter | Jack Trevor |
Der Arzt | Pawel Pawlow |
und andere |
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Inhalt
Georg Wilhelm Pabsts "Geheimnisse einer Seele" gilt als eine der frühesten filmischen Auseinandersetzungen mit Sigmund Freuds psychoanalytischen Theorien. Der Stummfilm von 1926 verbindet expressionistische Traumsequenzen mit dem nüchternen Realismus der Neuen Sachlichkeit und zeigt einen Versuch, das Unbewusste filmisch zu visualisieren.
Zur Premiere werden bei der Musik von Yongbom Lee neuronale Aktivitäten eines Ensemblemitglieds live in Licht und Klang übersetzt.
In Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung wird im Rahmen der "Berlinale Classics" eine restaurierte 4K-Fassung präsentiert. Die neu entstandene Musik – eine Auftragskomposition von ZDF/ARTE – stammt vom südkoreanischen Komponisten Yongbom Lee, produziert von 2eleven music film. Das Ensemble Broken Frames Syndicate spielt in der Besetzung Solo-Bratsche, Flöte, Klarinette, Violoncello und Schlagwerk. Elektronische Klänge erweitern den akustischen Ausdruck des Quintetts – generiert von den Gehirnaktivitäten der Bratschistin.
Zur Messung und Verarbeitung der neuronalen Aktivität kommt fNIRS-Technologie (funktionelle Nahinfrarot-Spektroskopie) zum Einsatz, die mittels Nahinfrarot-Strahlung Veränderungen im zerebralen Blutfluss erfasst. Die Daten werden in Echtzeit durch eine KI-gestützte Technologie analysiert, die vom AIAR Collective aus Leipzig entwickelt wurde. Analog zur Gegenüberstellung von Alltagswelt und Unbewusstem im Stummfilm, entfaltet die begleitende Musik ein außergewöhnliches Spannungsfeld zwischen dem akustischen Spiel des Neue-Musik-Ensembles, den neuronal erzeugten elektronischen Klängen und der zusätzlich gekoppelten Lichtinstallation im Saal.
Impressum
Fotos über ZDF-Kommunikation
Telefon: (06131) 70-16100 oder E-Mail: pressefoto@zdf.de oder unter https://presseportal.zdf.de/presse/berlinale
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E-Mail: pressedesk@zdf.de
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