Comedyserien-Frühling in ZDFneo

"Deadlines", "Like a Loser" und "I don't work here"

Mit der zweiten Staffel von "Deadlines" läutet ZDFneo den Comedyserien-Frühling ein. In acht Folgen dreht sich alles um die Freundschaft von Jo, Elif, Lena und Franzi – vier Frankfurterinnen in ihren 30ern, die vor den vermeintlich großen Entscheidungen ihres Lebens stehen. Es folgen die beiden neuen Serien "Like a Loser" und "I don't work here". Mit diesem Auftakt gibt ZDFneo bekannten wie neuen neoriginal-Comedyserien eine Heimat und verankert sie 2023 fest im Programm.

  • ZDF Mediathek, online ab Freitag 10. Februar 2023, 10.00 Uhr
  • ZDF neo, ab Dienstag, 14. Februar 2023, 21.45 Uhr

Texte

"Es wartet ein selbstbewusstes Programm"

2022 haben wir bewiesen, dass ZDFneo die Laborphase im Genre Sitcom und Comedyserien längst verlassen hat. Nach den Erfolgen von "Deadlines" und "Doppelhaushälfte" freuen wir uns 2023 auf deren Fortführung sowie neue neoriginal-Highlights. Damit bedienen wir ein Genre, das in der deutschen TV-Landschaft bisweilen kaum besetzt war. Es wartet ein selbstbewusstes Programm, das mit spannenden Casts und aktuellen Themen und Lebensfragen besticht. Junge, deutsche Comedyserien finden in ZDFneo ein Zuhause.

Jasmin Maeda, Sender-Chefin ZDFneo

Sendetermine

"Deadlines", Staffel 2
Dienstag, 14. Februar 2023, 21.45 Uhr, ZDFneo: "Befiehl du deine Wege"
Dienstag, 14. Februar 2023, 22.05 Uhr, ZDFneo: "My All" 
Dienstag, 21. Februar 2023, 21.45 Uhr, ZDFneo: "Lenesker Abgang"
Dienstag, 21. Februar 2023, 22.05 Uhr, ZDFneo: "Happy Bayram" 
Dienstag, 28. Februar 2023, 21.45 Uhr, ZDFneo: "Schmetterlinge" 
Dienstag, 28. Februar 2023, 22.05 Uhr, ZDFneo: "Große Runde" 
Dienstag, 7. März 2023, 21.45 Uhr, ZDFneo: "Gladiator" 
Dienstag, 7. März 2023, 22.05 Uhr, ZDFneo: "Saure Pommes" 

Alle Folgen in der ZDFmediathek ab Freitag, 10. Februar 2023, 10.00 Uhr

 

"Like a Loser"
ab 14. März 2023, dienstags, 21.45 Uhr, ZDFneo, jeweils in Doppelfolgen 

Alle Folgen in der ZDFmediathek ab Freitag, 10. März 2023, 10.00 Uhr

 

"I don't work here"
ab 11. April 2023, dienstags, 21.45 Uhr, ZDFneo jeweils in 

Alle Folgen in der ZDFmediathek ab Freitag, 31. März 2023, 10.00 Uhr

 

"Deadlines", Staffel 2 – Stab, Besetzung, Inhalt

Stab

Buch

Johannes Boss, Nora Gantenbrink

 

Regie

Annika Pinske, Johannes Boss

 

Kamera

Rebecca Meining

 

Ton

Claudio Demel

 

Schnitt

Maria Gans

 

Musik

Tristan Brusch

 

Kostüme

Jessica Specker

 

Szenenbild

Gesa Rehren

 

Produzent

Turbokultur

 

Produktion

Martin Danisch

 

Redaktion

Jörg Schneider

 

Koordination ZDFneo

Carina Bernd

 

Länge

8 x ca. 23 Minuten

 

 

Besetzung

Lena

Sarah Bauerett

Elif

Jasmin Shakeri

Jo

Salka Weber

Franzi

Llewellyn Reichman

Marek

Markus "Maeckes" Winter

Talisa

Filippa Moeller

Stephan

Christoph Gawenda

Hannes

Max Bretschneider

Prince

Calvin E. Burke

Jens

Filip Schnack

und andere

 

 

Inhalt

Ausgerechnet ein unerwarteter Todesfall führt die "Goldstein Girls" wieder zusammen. Und völlig überraschend taucht auch noch ein altes Familienmitglied auf. In acht neuen Folgen wird deutlich, wie Jo, Elif, Lena und Franzi zu den Frauen wurden, die sie heute sind. Außerdem wird enthüllt, ob und wie es mit Lena und Marek, Franzi und Stephan sowie Elif und Hannes weitergeht. Und welche Wendungen nimmt eigentlich Jo in ihrer Karriere als Musikerin? 

Die zweite Staffel von "Deadlines" taucht tiefer ein in die Freundschaft der vier Frankfurterinnen, die voller Eigenheiten stecken und sich mit den Abgründen und vermeintlich großen Entscheidungen ihres Lebens konfrontiert sehen. Sie erfahren, wie es sich anfühlt, mitten im Leben zu stehen – und plötzlich wieder zu spüren, was früher eigentlich mal wichtig war. Denn das Leben ist jetzt anders: Bestand es bisher aus großen Wünschen, Wodka, hoffnungsvollen Möglichkeiten und grenzenloser Unbeschwertheit, sehen sich die vier Freundinnen jetzt mit bestimmten gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert: Kinder, Beziehung, Karriere und Kapitalismus.

 

Folge 1: "Befiehl du deine Wege"
Die Beerdigung ihres ehemaligen Deutschlehrers führt die "Goldstein Girls" wieder zusammen. Während Elif, Jo, Franzi und Lena die Kapelle in Goldstein aufmischen – macht sich Talisa heimlich auf die Suche nach ihren Wurzeln.

 

Folge 2: "My All"
Auf der Beerdigung teilt Franzi ihre Erinnerungen an den verstorbenen Joachim Wittig. Und dann zwingt eine alte Lehrerin Jo auch noch dazu, live zu singen. Am Grab von Wittig taucht plötzlich Jos Vater Prince auf. Und dann hat Marek auch noch einen folgenschweren Unfall.

 

Folge 3: "Lenesker Abgang"
Lena muss lernen, Marek zu pflegen. Außerdem feiert Jo eine Einweihungsparty, zu der Lena, Elif, Franzi und Talisa mit Marek im Rollstuhl anrücken. Jo stellt ihnen ihre neuen Freundinnen vor – diese treffen aber so gar nicht den Geschmack der "Goldstein Girls".

 

Folge 4: "Happy Bayram"
Franzi begleitet Elif zu ihren Eltern, die heute Bayram feiern. Dass sie nicht mehr mit Hannes zusammen ist, hat Elif ihren Eltern nie gesagt. Franzi verkündet, dass sie schwanger ist, aber nicht wisse, wer der Vater ist. Und bei Jo zieht jetzt ihr Vater ein.

 

Folge 5: "Schmetterlinge"
Lena findet in Mareks Handy romantische Nachrichten von einem Schmetterling namens Jens. Franzi probiert unterschiedliche Religionen aus, und Jo spielt den "Goldstein Girls" einen neuen Song vor, er ist nicht wirklich gut.

 

Folge 6: "Große Runde"
Die "Goldstein Girls" fahren die so genannte "Große Runde" durch Frankfurt – so wie früher. Das heißt: Sie cruisen mit dem Auto rum, essen Chicken Nuggets und verhandeln die großen und kleinen Themen.

 

Folge 7: "Gladiator" 
Elif outet sich gegenüber Hannes als seine neue Chefin. Franzi zeigt Lena das Haus, in dem sie aufgewachsen ist und in dem noch nie eines der "Goldstein Girls" war. Jo wird in eine Fernsehshow eingeladen und steht kurz vor ihrem ersten großen Konzert.

 

Folge 8: "Saure Pommes" 
Es ist Zeit für Geständnisse: Jo bekommt von ihrer Mutter eine bittere Erkenntnis serviert. Elif taucht mit Hannes bei ihren Eltern auf und gesteht, dass er sie vor langer Zeit hat sitzen lassen.

Statements der "Deadlines"-Haupdarstellerinnen Sarah Bauerett, Jasmin Shakeri, Salka Weber und Llewellyn Reichman

Sarah Bauerett (Lena)

Als die neuen Bücher in meinem E-Mail-Postfach aufpoppten, hat es "ding ding" gemacht, und Lena stand vor meiner Tür. Die Wochen davor war es ein nervöses, zwischen total-aufgeregt- und gespannt-sein-Gefühl, was Lena wohl jetzt mitbringt, was sie zu erzählen hat, und was wir zusammen erleben dürfen. Es ist crazy, wenn man eine Figur gespielt hat, die einen so interessiert, und ihr Weg, ihre Geschichte dann weitergeschrieben wird. Ein paar Schocks beim Lesen gab es tatsächlich. Ich habe zwei-, dreimal zurückgeblättert, weil ich dachte, mich verlesen zu haben. Lena wird in dieser Staffel vor einige große Herausforderungen gestellt. Es wird ernster zwischen den Frauen, aber nicht weniger lustig. Das Leben stellt uns vor zahlreiche Herausforderungen, und die Vier versuchen, es mit Liebe und Scheitern zu meistern.

Zwischen Lena und mir ist es eine Hass-Liebe. So denken zu dürfen wie sie, ist Qual und Geschenk zugleich. Mich in ihre Gedankenwelt zu verlieren, diese entstehen zu lassen, ist wahnsinnig spannend – dafür liebe ich meinen Beruf. Nach den Dreharbeiten für "Deadlines" bin ich körperlich fix und alle und brauche auch erstmal ein paar Tage, um wieder in einem normalen Tempo zu sprechen.

Diese vier Geschichten weiter zu erzählen, war wirklich besonders. Wir durften improvisieren und die Geschichten und Lebensläufe weiterspinnen. Das ist nicht nur sehr aufregend, sondern mit meinen wunderbaren, hungrigen, schlagfertigen, talentierten, wachen, unfassbar lustigen und ehrlichen Kolleginnen eine große Freude. Die Dreharbeiten fühlten sich oft wie ein entspanntes Klassentreffen an, jeder fügte etwas hinzu, und wir alle hatten die Freiheit, "einfach mal zu machen". Dass unser Showrunner Johannes Boss mit der zweiten Staffel sein Regiedebüt feiert, war und ist auch für uns etwas Besonderes und gibt der Serie noch mal eine ganz andere Intensität.

Das Besondere an "Deadlines" ist für mich, dass es thematisch dahin geht, wo es wehtut und wunderschön und echt ist. Eines der schönsten Dinge für mich ist eine tiefgehende Frauenfreundschaft – und die zeigen wir in all ihren Facetten. Mit der Welt, ihren Spiegeln und Wechselwirkungen klarzukommen, zusammen zu wachsen und sich immer wieder selbst zu hinterfragen. Und auch eine kleine Stimme der Frauen zu sein. Wir dürfen unsere Ansichten und unterschiedlichen Frauentypen zeigen, was meiner Meinung nach in der heutigen Film- und Fernsehwelt sehr wichtig ist. Frauen furzen, haben One-Night-Stands, haben ein Doppelkinn, machen Fehler, fallen hin, stehen wieder auf, sind laut, dreckig, können beides: Kind und Karriere, sie kämpfen mit Leidenschaft darum, sie selbst sein zu dürfen. Sie dürfen und sollten alles machen. Wir Frauen sollten in dieser Zeit so laut wie möglich sein!

 

Jasmin Shakeri (Elif)

Die zweite Staffel "Deadlines" zu drehen, fühlte sich an wie Nachhausekommen. Mit all dem, was sich aus der ersten Staffel als gesetzt herauskristallisiert hat, mit dem Wissen um die Charakterprofile jeder einzelnen Figur war die zweite Staffel der Moment, auf den wir alle gehofft hatten: ohne notwendige Erläuterung die vier Frauen einfach ins Leben zu schmeißen, ihre tieferen Beweggründe erzählen zu können. Etwas dramatischer ist sie, die zweite Staffel, weil das Leben keines Menschen ohne Downs von statten geht und weil es schön ist zu sehen, dass der Humor trotz allem Drama nicht verloren gehen muss.

Das Miteinander im Spiel hatte eine ganz andere, selbstverständlichere Dynamik als in der ersten Staffel. Jede von uns wusste, wer sie als Rolle ist, es brauchte kein großes Suchen mehr. Daraus ist eine noch größere Authentizität entstanden. Ich habe kaum etwas so sehr genossen wie die Improvisationen in der zweiten Staffel. Die Regisseur*innen haben mir dann zugerufen: "Jasmin, gib uns deinen Elif-Take der Szene. Du weißt, worum es inhaltlich gehen soll. Du hast freie Bahn." Ich kann gar nicht beschreiben, was das für befreiende Schlüsselmomente für mich waren. Zu erkennen, was mein Spiel am meisten beflügelt: dieses Vertrauen. Jede/r kann sich auf Elif verlassen, auch ich. Ich liebe sie und habe sie gefressen – zu 100 Prozent. "Deadlines" ist einfach absolut mein Ding, ein Riesengeschenk.

 

Salka Weber (Jo)

Die Freundschaft der "Goldstein Girls" ist ein bisschen wie eine On-Off-Beziehung, denn sobald sich die Vier sehen, flammen die alten Dynamiken wieder auf, sie lieben sich, dissen sich (meistens Franzi), pflegen ihre Rituale – beispielsweise die "große Runde", eine nächtliche Fahrt durch die Stadt, bei der alles Mögliche passieren kann und bei der sie sich wieder fühlen wie mit 18. Das hat besonders viel Freude gemacht: dass wir in der zweiten Staffel den Ort kennen gelernt haben, der diese Frauen geprägt hat. Wir haben endlich in Frankfurt gedreht, mehr über ihre Wurzeln und seltsamen Verflechtungen gelernt, über abstruse Eltern-Kind-Beziehungen, mühsam versteckte Geheimnisse, ihren Background, und der hat eben auch viel mit Frankfurt zu tun. Mit den Gegensätzen, der Roughness, dem Glitzern, der Multikulturalität. Es war spannend zu erleben, dass die Geschichte nur dort spielen kann, und es hat Spaß gemacht, in sie buchstäblich hineinzufallen.

 

Llewellyn Reichman (Franzi)

Miteinander, über Jahre hinweg, eine Serie zu entwickeln, ist ein großes Geschenk. Als wir uns nach knapp zwei Jahren für den Dreh der zweiten Staffel wiedergetroffen haben, konnte ich meine Figur sehr viel vielschichtiger erleben. Franzi löst in Staffel zwei ihre Routine, ihre Ideale und verlangt von sich, ganz frei nach neuen zu suchen. Das zieht manchmal eine krampfhafte Verbissenheit mit sich, eine verzweifelte Suche, um diesen Idealen auch zu begegnen und zu spüren, was sie sein will. Ich habe große Freude dabei, Franzis Eigenarten zu erkennen und ihre Tiefen immer besser ergründen zu können.

"Like a Loser" – Stab, Besetzung, Inhalt

Stab

Buch

Sandra Schröder, Jonas Heicks

Regie

Facundo Scalerandi

Kamera

Borris Kehl

Musik

Michael Haves

Schnitt

Lukas Sydney Loßdörfer, Clare Dowling, Julian Cohn

Ton

Klaus Oesterwind

Szenenbild

Roland Wimmer

Kostümbild

Ingalill Knoor

Senior Producer

Christian Rietz

Junior Producer

Charly Hoffmann

Herstellungs- und Produktionsleitung

Aurel Beck

Produktion

ITV Studios Germany GmbH

Produzentin

Christiane Ruff

Redaktion ZDF

Petra Tilger, Eva Katharina Klöcker

Koordination ZDFneo

Carina Bernd

Länge

8 x 23 Minuten

 

Besetzung

Julian Beil

Ben Münchow

Ernst Hakke

Diyar Ilhan

Marie Hakke

Tinka Fürst

Dagmar Beil

Johanna Gastdorf

Guideon Stöfgen

Tom Beck

und andere

 

 

Inhalt

Plötzlich Vater? Das ist nur die Spitze eines Eisbergs an Ereignissen, die Julians Leben gerade auf den Kopf stellen. Frisch aus seiner Band geflogen, muss er pleite und ohne Job wieder zu seiner Mutter Dagmar aufs Land ziehen. Jetzt sitzt er mit 30 Jahren in seinem alten Kinderzimmer fest. Und seine Jugendliebe Marie hat eine Kinderüberraschung der besonderen Art für ihn parat: Sie haben einen gemeinsamen Sohn: Ernst ist schon 15 Jahre alt.

Schlagartig Vater werden, wenn man sich selbst alles andere als erwachsen nennen kann? Darauf hat Julian so gar keine Lust. Doch nachdem er den Jungen kennengelernt hat, will er sich seiner Verantwortung stellen. Und langsam erkennt er: Als Vater kein Versager zu sein, ist die größte Chance seines Lebens.

 

Folge 1

Nachdem er seinen Job als Musiker verloren hat, zieht Julian zurück in sein altes Kinderzimmer bei seiner Mutter. Dort kümmert er sich um nichts – bis er zufällig seine Jugendliebe Marie trifft. Nach ihrem plötzlichen Verschwinden vor 16 Jahren sieht er endlich seine Chance, wieder mit ihr anzubandeln. Bei einem Abendessen eröffnet sie ihm allerdings, warum sie damals verschwunden ist: Sie hat einen Sohn im Teenager-Alter – und Julian ist der Vater.

 

Folge 2

Seit Julian weiß, dass er Vater ist, will er eigentlich nur davonlaufen. Doch dann erinnert er sich an seine eigene vaterlose Kindheit und macht sich auf die Suche nach seinem Sohn. Mit einem Trick gelingt es ihm, den unbeliebten Teenager Ernst dazu zu bringen, ihm diverse Jungs ohne Vater vorzustellen. Doch Julian muss bitter kennen, dass die Antwort auf manche Fragen näherliegt, als man denkt.

 

Folge 3

Julian möchte mehr Zeit mit Ernst verbringen. Ausgerechnet am Elternsprechtag der Schule soll er seine Chance bekommen. Doch Ernst nutzt Julian aus, um seine gefährdete Versetzung zu vertuschen. Obwohl sich Julian als Vater auf völlig neuem Terrain bewegt, schlägt er sich zunächst nicht schlecht – bis er auf einmal seinem alten Physiklehrer Findeis gegenübersteht, der mit ihm eine Rechnung offen hat.

 

Folge 4

Eigentlich haben Julian und Ernst ein Wochenende in der Natur geplant. Doch da Ernst etwas vergessen hat, erwischen sie zuhause Rektor Stöfgen und Marie bei einem romantischen Abend. Gemeinsam mit Ernst versucht Julian den Abend um jeden Preis zu boykottieren, denn sie wissen genau, was passiert, wenn die Lichter ausgehen. Und obwohl es kurzzeitig so aussieht, als hätte Julian mit seiner Masche Erfolg, zieht er damit nur umso mehr Maries Zorn auf sich.

 

Folge 5

Maries Mutter feiert Geburtstag, und Julian will unbedingt dabei sein. Marie aber hat Bedenken, da ihre Mutter alles andere als gut auf Julian zu sprechen ist, doch Julian verspricht sich ins Zeug zu legen. Nur leider hat er vergessen, dass seine Mutter Dagmar am selben Tag Geburtstag feiert. Um niemanden zu enttäuschen, versucht Julian auf zwei Geburtstagen gleichzeitig zu tanzen.

 

Folge 6

Marie und Stöfgen unternehmen einen Wochenendtrip. Das ist Julians Chance, zu beweisen, dass Ernst bei ihm gut aufgehoben ist. Julian beschließt, dass es Zeit für eine große Party ist. Denn Ernst ist verliebt, und Julian möchte mit der Party Ernsts Crush Lea beindrucken. Dabei bemerkt er nicht, dass Lea eher ein Auge auf ihn geworfen hat. Und so sorgt Julian unabsichtlich dafür, dass Ernst, Lea und er zum Gesprächsthema der ganzen Schule zu werden.

 

Folge 7

Nach der desaströsen Party kommt Julian nicht mehr an Ernst heran. Denn der ist sauer, dass sein "Erzeuger" ihn vor der gesamten Schule bloßgestellt und ihm zudem für immer das Küssen versaut hat. Ernst sieht keinen anderen Ausweg, als woanders ein neues Leben zu beginnen, und beschließt, nach Berlin abzuhauen. Als Marie und Julian seinen Abschiedsbrief finden, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, und sie müssen sich beeilen, Ernst noch einzuholen.

 

Folge 8

Julians Chancen auf Familie mit Marie und Ernst stehen so gut wie nie. Als auf dem Sommerfest der Schule jedoch seine alte Band auftaucht, erhält er ein überraschendes Angebot: eine Europa-Tour. Die Entscheidung fällt Julian alles andere als leicht. Als ausgerechnet Ernst davon erfährt, reagiert er tief enttäuscht und fühlt sich von Julian im Stich gelassen. In seiner Angst lässt Ernst sich dazu hinreißen, einen Fehler zu begehen, der für alle fatale Folgen hat.

"I don't work here" – Stab, Besetzung, Inhalt

Stab

Buch

Romina Ecker (Headautorin und Folgen 1 bis 5, 8), Malina Nnendi Nwabuonwor (Folgen 6, 7)

Regie

Arman T. Riahi

Kamera

Jonas Schneider

Musik

Giovanni Berg

Schnitt

Birgit Foerster, Alexandra Schneider

Ton

Max Vornehm

Szenenbild

Luisa Rauschert, Lena Müller

Kostümbild

Annina Goldfuß

Herstellungsleitung

Patrick Wosien

Produktionsleitung

Konstantin Schirk

Producerin

Daniela Ebeling

Produktion

Neuesuper GmbH

Produzenten

Florian Kamhuber, Simon Amberger, Korbinian Dufter, Rafael Parente

Redaktion ZDF

Petra Tilger, Julia Jäger

Koordination ZDFneo

Carina Bernd

Länge

8 x ca. 22 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besetzung

Dawit

Akeem van Flodrop

Laura Sina Martens

Lemlem

Dennenesch Zoudé

Heidi

Gabriela Maria Schmeide

Walter

Peter Lohmeyer

Fiyori  Louisa Heinrich
Armana  Chioma Chukwuani
Senait  Selam Tadese
Rocko & Socko Sebastian Hotz 

und andere

 

 

Inhalt

Gemeinsam mit ihrer Tochter Fiyori sind Dawit und Laura in den Keller von Lauras Eltern gezogen. Doch das Zusammenleben mit Heidi und Walter birgt Konfliktpotenzial, denn Heidi genießt die Nähe zu ihrer Familie – vor allem, weil sie so ihre Neugier stillen kann. Dawit meistert die Turbulenzen des familiären Miteinanders zwar nicht immer geschickt, aber meistens charmant. Dafür biegt er auch gerne mal die Wahrheit, was ihn oft in absurde und unangenehme Situationen bringt. Für seine Freundin Laura ist das besonders dann anstrengend, wenn sie gerade mal wieder leidenschaftlich gegen Diskriminierung und jede Form von Ungerechtigkeit kämpft. Dabei entspricht sie nicht immer dem Idealbild ihrer Schwiegermutter Lemlem, für die das Wohl ihres Sohnes an erster Stelle steht.

Drei Generationen, zwei Welten, eine Familie: In "I don’t work here" stellen sich Dawit und Laura dem turbulenten Familienwahnsinn. Dabei werden Generationenkonflikte, Rollenbilder in Beziehung und Familie sowie unbewusster Alltagsrassismus mit viel Humor, liebenswerten Figuren und familiärer Wärme verhandelt.

 

Folge 1: "Hecke"

Dawit wohnt mit Frau und Kind im Keller der Schwiegereltern. Das sorgt für Konflikte. Nicht nur in der Familie, sondern auch in der Nachbarschaft. Und manchmal sogar mit der Polizei. Denn als Dawit direkt vor dem eigenen Haus von Polizist Jakob kontrolliert wird, sucht seine Frau Laura lautstark die Konfrontation: Das ist Racial Profiling! Ihr Vater Walter sucht hingegen das Weite. Denn er hat eine besondere Vergangenheit mit dem Polizeikollegen… Als dieser kurz darauf wieder auftaucht, knackt Dawit gerade ein Türschloss. Doch wieder kein Einbruch, sondern Nachbarschaftshilfe: Die Nachbarin hat sich ausgesperrt. Ihr Baby ist allein im Haus. Heldenhaft öffnet Dawit die Tür.

 

Folge 2: "Höhle"

Damit sie mehr Zeit füreinander haben, stellt Laura die Haushaltshilfe Work ein. Er soll ihre Kellerwohnung in den Griff kriegen. Doch Work sorgt nur für noch mehr Chaos. Als Dawit herausfindet, dass ihn mit Work mehr verbindet als die äthiopischen Wurzeln, ist schnell klar: Er kann ihm niemals kündigen! Ein Stockwerk darüber versucht Heidi ihrer Enkelin zu beweisen, dass sie lustiger ist als der Opa. Challenge accepted! Heidi und Walter buhlen um die Aufmerksamkeit der kleinen Fiyori und greifen dabei zu außergewöhnlichen Mitteln. Hilfe findet Oma Heidi auf Social Media: von Rocko & Socko!

 

Folge 3: "Partykeller"

Dawit ist zu alt, um für einen Nachwuchspreis nominiert zu werden. Denkt er zumindest. Doch dann erfährt er, dass er immer am falschen Tag Geburtstag gefeiert hat. Denn seine Mutter hat das Datum frei erfunden.

Während Dawit auf der Suche nach seinem echten Geburtsdatum ist, sucht Lemlem nach Worten. Heidi hat ihr den Floh ins Ohr gesetzt, dass ihre Tochter Armana mit ihrer Freundin am See nicht nur schwimmen geht – Zeit für ein Aufklärungsgespräch. Doch das fällt Lemlem schwerer als gedacht. Da sie es nicht schafft, offen mit Armana über Sex zu sprechen, stürzt sich Lemlem in eine intensive Recherche. Am Ende hilft diese ihr selbst mehr als ihrer Tochter.

 

Folge 4: "Krankenhaus"

Seit wann heißt seine Mutter Stefanie? Überrascht stellt Dawit fest, dass Lemlem im Krankenhaus als Stefanie bekannt ist. Der Name ist leichter zu merken – leider auch dann, wenn die Arbeit ruft.

Zuhause hält es Dawit nicht mehr aus. Weil Heidi sich überall einmischt und ihm keine Privatsphäre lässt, will er ausziehen. Überraschend schnell findet er eine Traumwohnung und in der Maklerin eine Verbündete. Denn auch sie hat unter dem Zusammenleben mit ihrer Schwiegermutter gelitten. Dawit glaubt den perfekten Deal eingefädelt zu haben, doch dann kommt alles ganz anders.

 

Folge 5: "Homeoffice"

Lemlem gibt Dawit das Gefühl, dass Laura ihn nicht genug verwöhne. Um das Gegenteil zu beweisen, bittet er Laura, beim nächsten Familienessen die fürsorgliche Partnerin zu geben. Aber nicht mit ihr! Dawit soll dazu stehen, dass er in einer gleichberechtigen Beziehung lebt, doch verstrickt sich stattdessen in Lügen über Hämorrhoiden.

Derweil hat Walter genug davon, den ganzen Tag Heidis Fahrer zu spielen. Er will sich lieber seinen Memoiren widmen. Dabei schreibt er nicht nur über seine berufliche Karriere, sondern vor allem über eine vergangene Liebe, die Heidis Eifersucht entfacht.

 

Folge 6: "Kitzbühel"

Heidi will sich heimlich den Hals straffen lassen. Damit ihre Familie von der Schönheits-OP nichts mitbekommt, gibt sie vor, allein in den Wellnessurlaub zu fahren: nach Kitzbühel.

Laura weiß, dass Dawit nie wieder Second-Hand-Kleidung tragen will. Trotzdem schenkt sie ihm ein aussortiertes Hemd von Nachbar Lars. Als Dawit davon erfährt, will er sich und den anderen beweisen, dass er das nicht nötig hat und gönnt sich ein viel zu teures Fahrrad. Ist das familientauglich?

 

Folge 7: "Friedhof"

Dawit ist im Stress – viel Arbeit in der Agentur und dann auch noch Fiyoris Pyjamaparty. Da kommt es ihm ganz gelegen, dass er aus Versehen Kalkentferner getrunken hat und ins Krankenhaus muss. Alle sind besorgt und denken, Dawit wollte sich umbringen. Nur Laura nicht. Sie durschaut Dawits Spiel und lässt ihn auflaufen.

Derweil macht Walter seiner Frau ein besonderes Geschenk: Er hat zwei Grabstellen in Premiumlage gekauft. Doch Heidi ist noch nicht so weit …

 

Folge 8: "Supermarkt"

Dawit hat es satt, im Supermarkt immer für einen Mitarbeiter gehalten zu werden. Im neuen afrikanischen Laden passiert das nicht. Hier muss er allerdings Lauras Pfleger spielen, um Rabatte zu bekommen.

Weil Armana in der Schule etwas über ihre Familie erzählen soll, liefern sich Heidi und Lemlem einen Wettstreit um die spannendste Familiengeschichte. Doch Lemlem hat keine Fotos und Heidi nur Nazis zu bieten.

Weitere Informationen

Impressum

Fotos über ZDF-Kommunikation
Telefon: (06131) 70-16100 oder über https://presseportal.zdf.de/presse/comedyserien  

 

ZDF-Kommunikation
Verantwortlich: Alexander Stock
E-Mail: pressedesk@zdf.de
© 2022 ZDF

Kontakt

Name: Anja Weisrock
E-Mail: weisrock.a@zdf.de
Telefon: (06131) 70-12154