Mama ist die Best(i)e

Zweiteilige Krimikomödie

BU: Gloria Almeda (Adele Neuhauser) wurde zu 15 Jahren Haft für den Auftragsmord an ihrem Gatten verurteilt. Im Gefängnis schmiedet sie einen Racheplan.

Copyright: ZDF/Hubert Mican
BU: Gloria Almeda (Adele Neuhauser) wurde zu 15 Jahren Haft für den Auftragsmord an ihrem Gatten verurteilt. Im Gefängnis schmiedet sie einen Racheplan. Copyright: ZDF/Hubert Mican

Adele Neuhauser spielt nach dem Drehbuch von Uli Brée die einstige Society-Lady Gloria, die nach einem zehnjährigen Gefängnisaufenthalt zum Racheengel wird – für ihre eigene Familie, die sie nach dem Mord an ihrem Gatten im Stich gelassen hat. ​

Sendedatum

Ab Montag, 11. Mai 2026, 10.00 Uhr
Montag, 18. Mai 2026, 20.15 Uhr und 22.15 Uhr

Fotos

Texte

Stab, Besetzung, Inhalt

Buch                                Uli Brée

Regie                               Ute Wieland

Kamera                            Tobias von dem Borne

Schnitt                             Dagmar Lichius

Szenenbild                       Frank Polosek

Kostüme                          Caterina Czepek

Maske                              Heike Sekera, Evgenia Popova, Christine Akbaba

Ton                                   Roland Winkler

Musik                               Eva Klampfer

Produktionsleitung          Steffen Malzacher, Susanne Bähre

Herstellungsleitung          Andrea Hroch

Produktion                       Mona Film und Tivoli Film in Koproduktion mit
                                        ZDF und Servus TV

Produzenten                    Thomas Hroch, Gerald Podgornig

Redaktion                        Anja Helmling-Grob

Länge                              2 x 88 Minuten

 

Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller

Gloria Almeda                  Adele Neuhauser

Victor Almeda                   Bernhard Schir

Severin Almeda                Manuel Rubey

Stella Almeda                   Stefanie Stappenbeck

Leonie Almeda                  Fanny Krausz

Gaston Almeda                 Andreas Lust

Gretchen Almeda              Annika Wonner

Gretchen Almeda, jung     Theresa Wieland

Tono Pfeifer                      Roland Koch

Bernadette Pfeifer            Elena Uhlig

Regula Fritsch                  Aglaia Szyszkowitz

Desirée Fischer                Miriam Fussenegger

Maria Berthieu                 Edita Malovcic

Henny Baumann              Lara Mandoki

Martha Besl                     Michou Friesz

und andere

Inhalt Teil 1: Die steinreiche Gloria Almeda wird nach zehn Jahren Haft für den Mord an ihrem Gatten in die Freiheit entlassen. Die ehemalige Lebedame hat nur ein Ziel: Sie will den wahren Mörder finden.

Gloria hat keinen Zweifel daran, dass der Mörder ihres Mannes in ihrer dysfunktionalen Familie zu finden ist. Viktor war ein Despot, der allen Familienmitgliedern Gründe gab, ihn zu hassen.

Als Besitzerin eines alten Weinguts und Konzerninhaberin war Gloria vor ihrer Verhaftung eine High-Society-Dame erster Güte: shopping-süchtig, oberflächlich und ziemlich einsam, trotz ihrer Kinder, mit denen sie eine Villa bewohnte. Als Viktor bei einer Explosion der Gartenlaube zusammen mit seiner Geliebten Desirée Fischer stirbt, ändert sich Glorias Leben schlagartig. Aufgrund von Indizien wird sie des Mordes an ihrem Gatten überführt und zu 15 Jahren Haft verurteilt. Für die Familie völlig überraschend steht sie bereits zehn Jahre später vor der Villa, in der sich ihre erwachsenen Kinder, ihre Schwiegertochter und Viktors Bruder damit beschäftigen, das Erbe vorzeitig zu verteilen. Gloria spielt fortan ein Spiel mit ihrer Familie, um herauszufinden, wer sie ins Gefängnis gebracht hat. Dafür hat sie sich während der Haft mit zwei Mithäftlingen angefreundet und diese bereits in die Familie und ihre Geschäfte eingeschleust.

Inhalt Teil 2: Glorias Rückkehr in die Villa wirbelt einigen Staub in der Familie auf. Von allen beäugt nimmt sie wieder am Familienalltag teil, der von Bosheiten, Vorwürfen und Gemeinheiten geprägt ist.

Gloria verdächtigt selbst ihre beiden Kinder, die nichtsnutzige Leonie und ihren abgebrühten Sohn Severin, der seine Frau Stella ausgerechnet an Leonie verloren hat. Auch hinter Schwager Gastons freundlicher Fassade lauern Lügen und Betrug.

Die Wiederbegegnung mit der ehemaligen Freundin Bernadette und deren Mann Tono lässt in Gloria alte Gefühle erwachen: Mit Tono an ihrer Seite hätte Gloria es sogar gewagt, Viktor zu verlassen, wäre Tono nicht so ein Angsthase und mittellos gewesen.

Aufgrund einer Fußfessel kann Gloria das Villengelände nicht verlassen und ist auf ihre eigenen und die Beobachtungen ihrer beiden Verbündeten angewiesen: ihre Freundinnen aus dem Gefängnis haben sich längst geschickt im Arbeitsumfeld der Familie eingenistet und Einblicke in die Vermögensverhältnisse gewonnen. Puzzle für Puzzle gelingt es Gloria, ein Bild zusammenzusetzen, das den Hergang der Tat in einem neuen Licht erscheinen lässt.

Ausgerechnet Tono, der sie genauso wenig im Gefängnis besuchte wie ihre Kinder und ihre Freundin Bernadette, spielte offenbar eine zwielichtige Rolle. Aber ist er wirklich derjenige, der den Mord an Viktor in Auftrag gegeben hat? Und welche Rolle spielte die Geliebte Viktors, die schwer verletzt überlebte?

"Von der Oberfläche zur Tiefe, von Selbsttäuschung zu Einsicht" – Statement von Autor Uli Brée

Die Idee zu "Mama ist die Best(i)e" entstand aus der Lust heraus, eine Figur zu erzählen, die man auf den ersten Blick nicht mögen muss – eine dieser Wiener Society-Frauen, äußerlich topp, aber innerlich erstaunlich unaufgeräumt. Eine Frau, die als Mutter versagt hat. Oder es zumindest lange Zeit nicht besser wusste.

Gloria wird – zu Recht oder zu Unrecht – des Mordes an ihrem Ehemann beschuldigt. Und das ausgerechnet von den Menschen, die ihr am nächsten stehen: ihrer besten Freundin, ihren eigenen Kindern und ihrem Liebhaber. Eine Familie, die nie wirklich eine war, wird plötzlich zur Anklagebank. Gloria empfindet es als Verrat und landet im Gefängnis – und genau dort beginnt etwas, das sie draußen nie geschafft hätte: eine echte Auseinandersetzung mit sich selbst.

Im Gefängnis durchläuft sie einen Wandel. Sie lernt, sich durchzusetzen und zu überleben. Und sie sinnt nach Rache. Sie kehrt zurück in ihr altes Leben, zieht ihre Rolle als oberflächliche Society-Tussi wieder an, als wäre sie ein Designerkleid. Doch hinter ihrer Maskerade beginnt etwas zu arbeiten. Schritt für Schritt erkennt sie nicht nur die Schuld der anderen, sondern auch ihre eigene. Und begreift, dass Rache selten das ist, was einen wirklich befreit. Am Ende steht die Möglichkeit von etwas, das es vorher nie gab: eine Familie.

Um eine solche Geschichte zu erzählen, braucht es ein starkes Ensemble, eine präzise Regie – und vor allem eine Schauspielerin wie Adele Neuhauser. Wenn ich für sie schreibe, habe ich oft das Gefühl, sie blickt mir beim Schreiben über die Schulter. Über die Jahre ist eine Zusammenarbeit entstanden, die sich fast wie Aufgabenteilung anfühlt: Ich liefere die Figur und sie erweckt sie zum Leben. Adele liebt die Herausforderung. Und ich liebe es, ihr genau diese Herausforderungen zu schreiben. Glorias Weg von der Oberfläche zur Tiefe, von Selbsttäuschung zu Einsicht, ist nicht nur dramatisch, sondern auch berührend – und, in den richtigen Momenten, überraschend komisch.

Dass sich diese Geschichte ausgerechnet in den Abgründen der Wiener Gesellschaft entfaltet, hat natürlich seinen ganz eigenen Reiz. Ein Terrain, auf dem ich mich – nicht zuletzt durch "Vorstadtweiber" – recht gut auskenne.

"Mama ist die Best(i)e" ist für mich weit mehr als ein Krimi oder ein klassisches "Whodunit". Es ist eine Geschichte über Familie, Schuld und Verantwortung. Über die Möglichkeit, sich zu verändern. Und über die leise Erkenntnis, dass Vergebung manchmal mehr Mut braucht als Rache. Und das alles versüßt mit einer großen Portion Humor.

"Auf einer ständigen Gratwanderung zwischen Überhöhung und Wahrhaftigkeit" – Statement von Regisseurin Ute Wieland

Die Familie ist alles – der Kern allen Glücks und allen Unglücks. An diesen Familienstrukturen, die das Herzstück des Drehbuchs sind, habe ich mit dem Ensemble hauptsächlich gearbeitet. Wir hatten Probentage vor Beginn der Dreharbeiten, haben Übungen und Improvisationen dazu gemacht, mit dem Ziel, Emotionen zu diesem Beziehungsgeflecht im Körper zu speichern, um sie am Drehort abrufen zu können. Es hat große Freude gemacht mit diesen wunderbaren Schauspielern, die ausnahmslos sehr neugierig und experimentierfreudig waren, dies zu entwickeln. Danach war die Arbeit am Set sehr selbstverständlich und einfach. Wir konnten auf unsere gemeinsamen Erfahrungen der Probentage zurückgreifen und sie konkret anwenden. Wir hatten ein gemeinsames Verständnis von den Charakteren, und innerhalb dessen war viel Raum für Spontanität. Ich habe alle meine Schauspieler ermuntert, sich mit ihren Eigenheiten und Ideen einzubringen – nur so kann eine Einzigartigkeit in der Darstellung entstehen.

Wir hatten unterschiedliche visuelle Konzepte für die zwei Zeitebenen, in denen die Geschichte spielt. Die Vergangenheit ist laut, bunt und schrill – die Gegenwart ist gedämpft, analytisch, in gedeckten Farben. So haben sich – durch unterschiedliche Kostüme und Räume – fast spielerisch verschiedene Tempi im Schauspielstil ergeben: In der lauten Vergangenheit ist alles schneller, spitzer – die Gegenwart ist nachdenklicher und ruhiger. In der Gegenwart werden die überhitzten Konflikte der Vergangenheit analysiert und aufgelöst. Es gibt nur eine einzige Figur im Film, die sich kaum verändert im Lauf der Zeit. Das muss der Zuschauer selbst herausfinden.

Bei aller Zuspitzung und teilweise dramaturgischen Erhöhungen der Erzählung lag unser Augenmerk immer auf der Glaubwürdigkeit. Glaubwürdigkeit der Handlungen, Glaubwürdigkeit der Gefühle. Haben wir uns selbst geglaubt nach der Probe dieser Szene? Wenn wir uns dabei ertappt haben, dass wir Momente "hergestellt" fanden, haben wir sie in Frage gestellt und geschürft, bis wir die Wurzeln fanden – um darauf die Emotionalität der Szene neu aufzubauen. Die Schauspieler befanden sich auf einer ständigen Gratwanderung zwischen Überhöhung und Wahrhaftigkeit. Sie haben Mut bewiesen und mir viel Vertrauen entgegengebracht, dass ich sie sicher durch diesen Film führe. Es war ein Hochseilakt, den sie bravourös bewältigt haben.

"Den Wandel zu zeigen, das hat mich gereizt" – Interview mit Adele Neuhauser

Der bitterböse wie humorvolle Zweiteiler "Mama ist die Best(i)e" ist ein Ensemblefilm. Erzählen Sie uns etwas über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen am Set: Wurde auch improvisiert? Oder haben sie sich strikt ans Drehbuch gehalten?

Es war ein wahrer Hochgenuss mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu drehen. Mit Lara Mandoki hab ich zum ersten Mal zusammengearbeitet, und wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden. Vor Beginn der Dreharbeiten haben wir mit unserer Regisseurin Ute Wieland eine Familienaufstellung gemacht, was überaus spannend war und uns alle in eine schöne Vertrautheit brachte.

Was hat Sie an der Figur der ehemaligen Society-Lady Gloria Almeda besonders gereizt, und welche Facetten von Gloria wollten Sie unbedingt zeigen?

Gloria ist keine positive Persönlichkeit, was ihr natürlich überhaupt nicht bewusst ist. Sie ist überkandidelt und unreflektiert. Und was machen zehn Jahre Haft mit so einem Menschen? Den Wandel zu zeigen, das hat mich gereizt.

Gloria Almeda ist eine Frau, die vor ihrer Verhaftung den Luxus liebte: Schrille und teure Outfits – ein Leben in der Bussi-Bussi-Gesellschaft Wiens, ohne Rücksicht auf Verluste. Macht es Spaß, schauspielerisch mal so richtig über die Stränge zu schlagen?

Das macht ungemein Spaß. Besonders wenn man mit dem großartigen Kollegen Roland Koch eine heimliche Liebschaft spielen darf. Diese falschen Leidenschaften, denen Gloria verfallen ist, bieten eine wunderbare Fallhöhe für die ganze Geschichte.

Glorias Familie lebt gemeinsam mit ihr unter einem Dach – Menschen also, die sie zehn Jahre lang nicht gesehen hat. Ist Gloria für ihre Familie mittlerweile eher Mutter, Fremde oder Bedrohung?

Darüber rätseln alle im Hause Almeda. Gloria war in den Jahren vor ihrer Haftstrafe keine sonderlich gute Mutter und das hatte natürlich keine guten Auswirkungen auf die Entwicklung ihrer Kinder. Es ist die Frage, ob sie es schafft, nach ihrer Haftentlassung doch noch eine gute Mutter zu werden.

In der Geschichte sind sich viele Figuren spinnefeind und haben sich maximal weit voneinander entfernt. Welchen Wert haben aus ihrer Sicht Familie und Freundschaft heute?

Familie sollte der liebevollste und geborgenste Ort für alle sein. Das ist die Idealvorstellung und an diesem Ideal halte ich fest. Denn wenn wir es nicht mal innerhalb der Familie schaffen, friedlich, respektvoll und liebevoll miteinander umzugehen, wie sollen wir es dann in der Welt schaffen?

Die Geschichte hat auch etwas Heilsames und Hoffnungsvolles. Wie wichtig ist es, über den eigenen Schatten springen zu können?

Für ein friedliches Miteinander braucht es immer alle Beteiligten. Man sollte aus den eigenen Fehlern lernen und sich die Hand zur Versöhnung reichen. Dann gibt es wieder die Chance auf eine freundliche Gegenwart und eine gemeinsame Zukunft. Dafür lohnt es sich doch über den eigenen Schatten zu springen. Das ist auch ein wunderschönes Bild.

"Familie und Freunde sind mir das Wichtigste im Leben" – Interview mit Elena Uhlig

Sie spielen Bernadette, die exaltierte Ehefrau des Anwalts Tono Pfeifer und vermeintlich beste Freundin von Gloria Almeda. Erzählen Sie uns etwas über Bernadette und ihr Verhältnis zu Gloria.

Bernadette und Gloria waren beste Freundinnen und hatten zusammen viel Spaß in ihrer überkandidelten Welt. Die Freundschaft wurde jedoch durch ein schwerwiegendes Ereignis erschüttert, als Gloria Bernadette hintergangen hat. Als das rauskommt, verändert sich ihr Verhältnis grundlegend. Eine Entwicklung, die aus meiner Sicht auf jeden Fall nachvollziehbar ist.

Standen Sie für "Mama ist die Best(i)e“ zum ersten Mal gemeinsam mit Adele Neuhauser vor der Kamera? Wie war die die Zusammenarbeit mit ihr?

Also, Adele Neuhauser ist eine ganz großartige Kollegin, und wir haben tatsächlich vor vielen Jahren schon mal bei "Vier Frauen und ein Todesfall" vor der Kamera gestanden und verstehen uns prächtig. Das klingt jetzt wie eine Plattitüde, ist aber so. Wir können viel zusammen lachen. Wir haben den gleichen Humor, und ich war sehr glücklich mitspielen zu dürfen. Als ich die Anfrage bekommen hab und man mir sagte, dass ich die beste Freundin von Adele spielen sollte, hab ich blind zugesagt, noch bevor ich überhaupt das Buch gelesen hatte. Mit ihr zu spielen, das ist einfach ein Geschenk.

Sie sind eine vielfältige und talentierte Frau: Schauspielerin, Social-Media-Star, Autorin, Unternehmerin, Familienmensch. Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?

Wie ich das alles unter einen Hut bekomme, weiß ich manchmal auch nicht. Ein gewisses Maß an Chaos gehört zu meinem Alltag. Der Beruf, für den ich mich vor vielen Jahren entschieden habe – die Schauspielerei –, ist anspruchsvoll und verlangt ständige Weiterentwicklung. Gleichzeitig ist es mir wichtig, mich nicht ausschließlich von äußeren Entscheidungen abhängig zu machen. Deshalb habe ich mir parallel eigene Projekte aufgebaut, um mir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu bewahren.

In der Geschichte sind sich viele Figuren spinnefeind und haben sich maximal weit voneinander entfernt. Welchen Wert hat aus Ihrer Sicht Familie und Freundschaft heute?

In diesem Film wird zugespitzt dargestellt, wozu Familie im Extremfall fähig sein kann. Grundsätzlich hat Familie für mich einen sehr hohen Stellenwert, auch langjährige, enge Freundschaften empfinde ich als Familie. Familie und Freunde sind mir das Wichtigste im Leben, und ich hoffe, dass mir nie so etwas wie in diesem Film passieren wird. Das Tolle am Film ist, dass wir Figuren verkörpern dürfen, die bewusst überzeichnet sind und trotzdem auch der Realität entsprechen. Und wenn man sich die Welt heute ansieht, geht es teilweise noch viel schlimmer zu, als wir in einem Film erzählen.

Kontakt

Lisa Miller
Programmkommunikation Fiction, Entertainment und Young Audiences
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