Montagskino hautnah

Free-TV-Premiere von Shame

Erotik, Sex und eine Pornodarstellerin auf dem Weg zum Gipfel ihres Erfolgs: Das ZDF Montagskino bietet mit der Spielfilmreihe "Montagskino hautnah" provokante Free-TV-Premieren. "Shame" bildet den Abschluss der dreiteiligen Reihe. Der Film von Regisseur Steve McQueen liefert einigen Stoff zum Anregen, Aufregen und Nachdenken, wobei es immer hautnah an der Geschichte bleibt. 

  • ZDF, montags, 4. Mai 2015, 11. Mai 2015 und 18. Mai 2015 jeweils um 22.15 Uhr
  • ZDF neo, Feuchtgebiete: Montag, 4. Mai 2015, 00.05 Uhr

Texte

Die Sommernachtsphantasien waren gestern – jetzt kommt Montagskino hautnah - Vorwort

Mit drei Free-TV-Premieren im Monat Mai bietet das ZDF Montagskino jede Menge Stoff zum Anregen, Aufregen, Schmunzeln und Nachdenken.

Eine 18-Jährige, die ihren Körper lustvoll erkundet und dabei kein Tabu gelten lässt. Eine berühmte Porno-Aktrice, die ihren Körper für die Sehnsüchte zahlloser Männer und einer nimmersatten Filmindustrie zur Verfügung stellt. Ein Mann, für den Sex zur Sucht geworden ist, zu einem immer gleichen Tanz mit anonymen, austauschbaren Körpern. Mit David Wnendts Kinoerfolg "Feuchtgebiete" nach dem Skandalroman von Charlotte Roche startet die neue Reihe "Montagskino hautnah" am 4. Mai. Am 11. Mai folgt das aufrüttelnde Biopic "Linda Lovelace – Pornostar", das die wahre Lebensgeschichte des ersten weiblichen Porno-Stars erzählt. Das Erotikdrama "Shame" beschließt dann am 18. Mai die Reihe. Eine ebenso faszinierende wie sexy Tour de Force, für das Hauptdarsteller Michael Fassbender alle Hüllen fallen ließ und den Goldenen Löwen des Filmfestivals Venedig gewann.

Provokant, erotisch, frech und tragisch – und immer hautnah an den drei Helden dieser Geschichten, von dem Schweizer Shooting-Star Carla Juri, Hollywood-Schauspielerin Amanda Seyfried und Festival-Liebling Michael Fassbender mutig und kompromisslos verkörpert.

Doris Schrenner

ZDF-Redakteurin

Feuchtgebiete - Stab, Besetzung, Inhalt

Montag, 4. Mai 2015, 22.15 Uhr

 

Stab

BuchClaus Falkenberg, David F. Wnendt
Literarische VorlageCharlotte Roche
Regie David F. Wnendt
MusikEnis Rotthoff
KameraJakub Bejnarowicz
SchnittAndreas Wodraschke
ProduzentRommel Film

Besetzung

Helen MemelCarla Juri
Helens VaterAxel Milberg
Helens MutterMeret Becker
Robin Christoph Letkowski
CorinnaMarlen Kruse
Professor NotzEdgar Selge

 

Inhalt

"Wenn man Schwänze, Sperma und andere Körperflüssigkeiten ekelhaft findet, kann man es mit dem Sex auch direkt bleiben lassen." (Helen)

Die 18-jährige Helen (Carla Juri) ist ein Freigeist. Als Scheidungskind ist sie es gewohnt, auf eigenen Füßen zu stehen. Was sie nicht kennt, will sie erfahren. Sauberkeit und Scham sind ihr dabei egal. Dazu gehört genauso der Puffbesuch wie die Intimrasur. Nach einem heftigen Ausrutscher ihres Rasierers landet sie im Krankenhaus und muss sich an ihrem liebsten Körperteil operieren lassen. Auch in der Klinik verstößt Helen natürlich mit Vorliebe gegen alle Regeln. Mit Pfleger Robin (Christoph Letkowski) schließt sie schnell Freundschaft. Außerdem sieht sie endlich die Chance gekommen, die getrennten Eltern (Axel Milberg, Meret Becker) an ihrem Krankenbett erneut zusammenzuführen. Doch das wird schwieriger als gedacht.

Über 2,5 Millionen verkaufte Buchexemplare allein in Deutschland, fast eine Million deutsche Kinozuschauer: Der Skandalroman "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche ist eine Erfolgsgeschichte. Dabei galt der provokante Text eigentlich als unverfilmbar. Wie sollte man die Beschreibungen eines 18-jährigen Mädchens, das sich an seinen Eltern, Hämorrhoiden und Hygieneregeln abarbeitet, auf die große Kinoleinwand bringen? Gab es doch schon aufgrund des Buches entsetzte Reaktionen angesichts derart schamlos offener Beschreibungen. Erfolgsproduzent Peter Rommel ("Als wir träumten", "Sommer vorm Balkon") unternahm dieses Wagnis gemeinsam mit Jungregisseur David Wnendt, der zuvor mit seinem Kinodebüt "Die Kriegerin" sein Gespür für provokante Stoffe unter Beweis gestellt hatte. In der Schweizer Schauspielerin Carla Juri fanden sie die ideale Besetzung für die experimentierfreudige Romanheldin von Charlotte Roche. Mit Natürlichkeit, viel Humor und Sinnlichkeit verkörpert Juri den Freigeist Helen und konnte für ihre gewagte Performance eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis einheimsen. Auf dem Filmfestival von Locarno wurde sie mit "Feuchtgebiete" ebenso gefeiert wie auf dem bedeutendsten amerikanischen Filmfestival in Sundance. An ihrer Seite spielen bekannte deutsche Schauspieler wie Axel Milberg, Meret Becker und Edgar Selge, der hier als überforderter Professor Notz ein komödiantisches Kabinettstück abliefert.

Entstanden ist der Film als Kinokoproduktion des ZDF in Zusammenarbeit der HR Spielfilm und des Kleinen Fernsehspiels und wird als Free-TV-Premiere präsentiert.

Nach "Feuchtgebiete" zeigt das Kleine Fernsehspiel noch einmal David Wnendts vielgelobtes Kinodebüt "Die Kriegerin".

Feuchtgebiete - Kurzstatements von Carla Juri, David Wnendt und Charlotte Roche

Carla Juri

"Nacktheit hat in diesem Film eine emotionale Dimension. Sie entspricht dem seelischen Zustand Helens, und damit hat sie eine Bedeutung. Wäre sie nur voyeuristisch, hätte sie keine Berechtigung und wäre unspielbar."

Regisseur David Wnendt

"Es gibt immer mehr Filme, gerade amerikanische Serien, die sich trauen, immer mehr Nacktheit und Sexualität zu zeigen, und es war nie so leicht wie heute an pornografisches Material heranzukommen. Aber irgendwo ist immer noch etwas im Argen. Jedenfalls kommt die Beschäftigung mit diesem Thema immer zur richtigen Zeit.. Die Gesellschaft kriegt das, was sie verdient. Und die Gesellschaft ist trotz aller Zugänglichkeit von Pornografie wieder prüder geworden. Ich glaube tatsächlich, dass wir noch sehr weit entfernt sind von der Gleichberechtigung."

Charlotte Roche

"Ich habe so lange auf diesen Film gewartet. Die Filmrechte habe ich ja schon vor vier Jahren verkauft. Und in diesen vier Jahren haben mir ganz viele aus der Filmbranche gesagt, dass mein Buch eigentlich unverfilmbar ist. Dann fängt man an, sich Sorgen zu machen. Dann habe ich den Film vorgeführt bekommen – ganz alleine – und nach vier, fünf Minuten war mir klar, dass die absolut den Vogel abgeschossen haben."

Feuchtgebiete - Hintergrundinformation

Über 2,5 Millionen verkaufte Buchexemplare allein in Deutschland, fast eine Million deutsche Kinozuschauer: Charlotte Roche' Skandalroman "Feuchtgebiete" ist eine Erfolgsgeschichte. Dabei galt der provokante Text eigentlich als unverfilmbar. Wie sollte man die Beschreibungen eines 18-jährigen Mädchens, das sich an seinen Eltern, Hämorrhoiden und Hygieneregeln abarbeitet, auf die große Kinoleinwand bringen? Gab es doch schon aufgrund des Buches entsetzte Reaktionen angesichts von derart schamlos offenen Beschreibungen.

Erfolgsproduzent Peter Rommel ("Als wir träumten", "Sommer vorm Balkon") unternahm dieses Wagnis gemeinsam mit Jungregisseur David Wnendt, der zuvor mit seinem Kinodebüt "Die Kriegerin" sein Gespür für provokante Stoffe unter Beweis gestellt hatte. In der Schweizer Schauspielerin Carla Juri fanden sie die ideale Besetzung für die experimentierfreudige Romanheldin von Charlotte Roche.

Mit Natürlichkeit, viel Humor und Sinnlichkeit verkörpert Juri den Freigeist Helen und konnte für ihre gewagte Performance eine Nominierung für den deutschen Filmpreis einheimsen. Auf dem Filmfestival von Locarno wurde sie mit "Feuchtgebiete" ebenso gefeiert wie auf dem bedeutendsten amerikanischen Filmfestival in Sundance. An ihrer Seite spielen so bekannte deutsche Schauspieler wie Tatort-Star Axel Milberg, Meret Becker und Edgar Selge, der hier als überforderter Professor Notz ein komödiantisches Kabinettstück abliefert.

Entstanden ist der Film als Kinokoproduktion des ZDF in Zusammenarbeit der HR Spielfilm und des Kleinen Fernsehspiels und wird als Free-TV-Premiere präsentiert.

Feuchtgebiete - Nationale und internationale Pressestimmen

Nationale Pressestimmen:

"Was leicht ein unappetitliches Krankenhauskammerspiel hätte werden können, wird zu einer flirrenden, vibrierenden, pulsierenden Coming-Of-Age-Story." (Die Welt Kompakt)

" 'Feuchtgebiete' ist der bisher beste deutsche Film des Jahres: frech, ungewöhnlich, humorvoll und vor allem originell und unverkrampft...Bei dieser Verfilmung wurde alles richtig gemacht." (Deutschlandradio Kultur am 21.08.13)

"Charlotte Roches Bestseller 'Feuchtgebiete' galt als unverfilmbar – und ist auf der Leinwand erstaunlich gut." (Stern)

"David Wnendts Literaturverfilmung 'Feuchtgebiete' erneuert das erotische Kino."

(Frankfurter Rundschau)

"Provokant, liebevoll, sexy – und stark verfilmt." (Hörzu)

"Das „Skandalbuch“ als irrwitziger Leinwandtrip."  (Cinema)

"Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet aus Charlotte Roches Skandal-Bestseller einer der aufregendsten deutschen Filme des Jahres werden würde?"  (OK!)

"Angesichts der Romanvorlage war von vornherein klar, dass die Verfilmung mit der Wahl der Hauptdarstellerin stehen oder fallen würde – und wie die Schweizerin Carla Juri sich in die Rolle der Helen Memel wirft, ist beeindruckend." (FAZ)

"'Feuchtgebiete' ist also kein Thesenfilm, keine Abfolge von Ekelszenen und auch kein Porno geworden. Er ist das feinsinnige und oft lustige Porträt einer jungen Frau mit ihren extravaganten Obsessionen und die Geschichte von der Entdeckung des eigenen Körpers. Charlotte Roche dürfte sich über so einen Film gefreut haben." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

 

Internationale Pressestimmen:

"'Wetlands': A Schmutzy Comedy With an Adorable New Star." (Time Magazin)

"At the film’s United States premiere at Sundance last January, Ms. Juri, 29, turned heads in the role. It was a breakthrough for this multilingual Swiss-born actress whose previous films have stayed in Europe. “Wetlands”, directed by the German filmmaker David Wnendt with a Danny Boyle-esque breeziness, opens in New York on Friday. It presents the rare, welcome sight of a female character holding forth without shame on the good, the bad, the sad and the gross." (New York Times)

"Dump the kids and lock up Grandma, 'Wetlands' is here to freak out the prudes and make 'dirty' fun again… And if Oscar didn’t have a stick up his ass, Juri would be a nominee for Best Actress. Yup, she’s that good." (Rolling Stone)

Linda Lovelace - Pornostar - Stab, Besetzung und Inhalt

Montag, 11. Mai 2015, 22.15 Uhr

 

Stab

BuchAndy Bellin
MusikStephen Trask
Regie

Rob Epstein, Jeffrey Friedman

KameraEric Allan Edwards
SchnittRobert Dalva, Matt Landon
ProduzentMillennium Films, Eclectic Pictures

 

Besetzung

LindaAmanda Seyfried
ChuckPeter Sarsgaard
DorothySharon Stone
HughJames Franco

 

Inhalt

Los Angeles in den 70er Jahren: Linda Lovelace (Amanda Seyfried) ist ein typischer Teenager seiner Zeit: jung, schön, naiv und vor allem abenteuerlustig. Eines Tages lernt sie den attraktiven Chuck Traynor (Peter Sarsgaard) kennen, und es ist Liebe auf den ersten Blick! Um so schnell wie möglich ihr restriktives Elternhaus verlassen zu können, willigt sie euphorisch in seinen charmanten Heiratsantrag ein. Schon bald hat das junge Paar Geldprobleme, und der zunächst so romantische Ehemann entwickelt sich zu einem cholerischen und gewalttätigen Haustyrannen. Von Geldsorgen geplagt, überredet Chuck seine ihm immer noch treu ergebene Linda schließlich, in kleinen Pornofilmchen mitzuwirken. Linda, die sich davon auch eine Filmkarriere erhofft, willigt ein und avanciert mit ihrem ersten größeren Erotikfilm, "Deep Throat", zum weltberühmten Pornostar sowie zur glamourösen Ikone der "sexuellen Revolution". Als aber Chuck sie immer häufiger schlägt und zur Prostitution zwingt, versucht sie dem zerstörerischen Leben zwischen Partys, heftigem Drogenmissbrauch und sexueller Ausbeutung zu entkommen.

Das emotional packende Erotik-Drama "Linda Lovelace - Pornostar" beruht auf einer wahren Geschichte und wirft einen aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen einer ebenso erfolgreichen wie skrupellosen Wirtschaftsbranche. Grandios spielt Amanda Seyfried ("Mamma Mia") die Rolle der zunächst naiven, dann aber kämpferischen und starken Frau, die mit aller Kraft versucht, dem Strudel von Gewalt und emotionaler Abhängigkeit zu entkommen, 2002 aber im Alter von nur 53 Jahren verstarb.

Linda Lovelace - Pornostar - Hintergrundinformation 

Das FBI versuchte 1972 verzweifelt, das Erscheinen des Pornofilms "Deep Throat" zu  verhindern.

Der Film "Deep Throat" wurde zum erfolgreichsten Porno aller Zeiten und spielte geschätzte 600 Millionen Dollar ein. Bei einem Budget von knapp 23.000 Dollar.

In der Filmproduktion steckten auch Mafia-Gelder.

Obwohl Linda Lovelace sich in den 80er Jahren von ihren Filmen und dem Porno-Business distanzierte, trat sie 10 Jahre später wieder in Softpornos auf.

Am 3. April 2002 verletzte sie sich bei einem Autounfall schwer. Sie starb im Alter von 53 Jahren.

"Deep Throat" nannte sich der unbekannte Informant im "Watergate"-Skandal.

Linda Lovelace - Pornostar - Pressestimmen

"Das Drama wirft einen wichtigen Blick auf ein Thema, das gerade in der heutigen Zeit, in der beinahe mit jedem Handy Videos aufgenommen und mit einem Klick ins Internet gestellt werden können, an Wichtigkeit und Aktualität nichts verloren hat. Außerdem überzeugen sowohl das 70er-Jahre-Flair, also auch die erstklassigen Darstellungen, die dem Mythos von „Deep Throat“ seinen nostalgischen Glanz nehmen." (treffunkt-kritik.de)

 

"Dass die radikale Wendung von der fröhlichen Coming-of-Age-Geschichte zum finsteren Ausbeuterdrama funktioniert, liegt in erster Linie an dem bemerkenswerten Auftritt von Amanda Seyfried. Vorher vor allem als hübsch singendes Beiwerk in Musicals wie "Mamma Mia" und "Les Misérables" aufgefallen, ist Seyfried in "Lovelace" der strahlende Stern, um den sich alles andere dreht. Sie spielt das naive, glückliche Mädchen des ersten Filmteils so überzeugend wie die tragische Heldin des zweiten, nur mit ein paar geschickt gesetzten, anderen Nuancen." (Spiegel-Online)

Shame - Stab, Besetzung und Inhalt

Montag, 18. Mai 2015, 22.15 Uhr

 

Stab

BuchSteve McQueen, Abi Morgan
KameraTimothy Naylor
RegieSean Bobbitt
MusikHarry Escott
Schnitt Joe Walker
ProduzentenSee-Saw Films, Film4, UK Film Council

 

Besetzung

BrandonMichael Fassbender
SissyCarey Mulligan
DavidJames Badge Dale

 

Inhalt

Der New Yorker Single Brandon ist sexsüchtig. Als eines Tages seine liebeskranke Schwester bei ihm auftaucht und Hilfe einfordert, gerät sein extremes Leben aus den Fugen.

Der New Yorker Single Brandon (Michael Fassbender) arbeitet in der Werbebranche. In seiner Freizeit geht der attraktive Mittdreißiger nur einer Beschäftigung nach: der Suche nach schnellen anonymen Sex-Abenteuern - im Netz und auf der Straße. An manchen Abenden zieht er auch gemeinsam mit seinem Chef David (James Badge Dale) um die Häuser, der Brandons Anziehungskraft auf Frauen gerne ausnutzt, um seinem Familienleben zu entfliehen.

Eines Tages steht Brandons liebeskranke Schwester Sissy (Carey Mulligan) auf seiner Türschwelle. Die Sängerin gibt ein Gastspiel in einem New Yorker Club und möchte für ein paar Tage bei ihrem Bruder wohnen. Eine Wohngemeinschaft, die schon bald für Zündstoff sorgt. Der kontrollierte Brandon fühlt sich von seiner emotionalen Schwester zunehmend unter Druck gesetzt. Andererseits traut er sich endlich, seine attraktive Kollegin Marianne (Nicole Beharie) zum Essen einzuladen. Der anschließende Ausflug in ein Hotelzimmer endet jedoch in einer herben Enttäuschung. Als Brandon auch noch mitbekommt, dass Sissy eine Affäre mit seinem Chef am Laufen hat, rastet er aus.

Shame - Hintergrundinformationen zum Film

Mit nur drei Spielfilmen hat der britische Film- und Videokünstler Steve McQueen für weltweites Aufsehen gesorgt: Für sein IRA-Drama "Hunger" gewann er die Goldene Kamera für das beste Erstlingswerk beim Filmfestival von Cannes. Mit dem Sex-Drama "Shame" sorgte er bei dem Filmfestival von Venedig für Furore und sein gefeiertes Sklaven-Epos "Twelve Years A Slave" erhielt u.a. den Oscar für den besten Film . Die schwierigsten Rollen in seinen Filmen vertraute er immer einem Schauspieler an: Michael Fassbender. Ob der Darsteller mit deutsch-irischen Wurzeln einen IRA-Kämpfer im Hungerstreik verkörperte, einen sexsüchtigen Großstadt-Single oder einen sadistischen Sklavenhalter, Fassbender gibt immer hundert Prozent, zieht sich nackt aus und kehrt sein Innerstes nach außen. International bekannt wurde der oft als schwierig beschriebene Darsteller mit Quentin Tarentinos erfolgreicher Kriegs-Satire "Inglourious Basterds". Inzwischen liest sich die Liste seiner Regisseure wie ein Who's Who der Director's Guild. Ridley Scott holte ihn für "Prometheus" und "The Counselor". Bryan Singer wollte ihn für seine Erfolgsreihe "X-Men". Terrence Malick, David Cronenberg und Danny Boyle haben mit ihm gedreht.

An seiner Seite überzeugt die britische Darstellerin Carey Mulligan ("Drive", "Der große Gatsby") als liebeskranke Schwester Sissy, die in "Shame" nicht nur eine atemberaubende Performance des Sinatra-Songs "New York, New York" zum Besten gibt, sondern Fassbenders kalter Verschlossenheit ein Bollwerk an Gefühl und Verletzlichkeit entgegensetzt.

Shame - Hintergrundinformation zu Sexsucht

Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland leiden an Sexsucht

US-Schauspieler David Duchovny ist sexsüchtig. Auch Michael Douglas und Dustin Hoffman sollen es gewesen sein.

Wenn Betroffene sich ihrem sexuellen Verlangen ausgeliefert fühlen, wenn sie immer mehr sexuelle Anreize brauchen und sich ständig zwanghaft mit Sex beschäftigen, kann eine Sexsucht vorliegen.

Die Betroffenen werden immer jünger.

Es war noch nie so einfach wie jetzt, an alle möglichen Spielarten der Sexualität zu kommen.

Letztes Jahr schickte das dänische "enfant terrible" Lars von Trier die französische Schauspielerin Charlotte Gainsburgh als Sexsüchtige in die Kinos unter dem Titel: "Nymphomaniac".

Hypersexualität wird bei Frauen seltener diagnostiziert als bei Männern.

Bildhinweise

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70 -16100, oder über

http://pressefoto.zdf.de/presse/feuchtgebiete

http://pressefoto.zdf.de/presse/lindalovelace

http://pressefoto.zdf.de/presse/shame

Impressum

ZDF-Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock

E-Mail: pressedesk@zdf.de

© 2015 ZDF

Weitere Informationen

Impressum