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Sarah Kohr

Der Fernsehfilm der Woche

Aus dem Film "Der letzte Kronzeuge - Flucht in die Alpen", der im Februar 2014 im ZDF gesendet wurde, entstand die bislang achtteilige Krimireihe "Sarah Kohr" mit Lisa Maria Potthoff in der Titelrolle. 

Texte

Stab

Buch    Stefan Kolditz (1), Timo Berndt (2-8)
Regie   Urs Egger (1), Marcus O. Rosenmüller (2, 4, 5), Christian Theede (3), Bruno Grass (6, 7), Mike Marzuk (8)
Produktion   Cinecentrum Hamburg (1), die film gmbh (2-8)
Ausführende Produzentin   Sonja Zimmerschitt (2-6)
Produzenten   Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven (ab 2)
Redaktion   Daniel Blum (ab 1) und Eva K. Klöcker (ab 8)

Hauptcast

Sarah Kohr    Lisa Maria Potthoff
Anton Mehringer   Herbert Knaup
Anna Mehringer   Stephanie Eidt (ab 2)
Heike Kohr   Corinna Kirchhoff

Filme, Sendetermine und Quoten

Sarah Kohr – Irrlichter (8)  

Episodendarsteller: Lasse Myhr, Kjell Brutscheidt, Matthias Matschke, Wanda Perdelwitz und andere

Sendetermin     Dienstag, 27. Dezember 2022, 20.15 Uhr
Einschaltquote   5,49 Mio. Zuschauer, 19,4% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Geister der Vergangenheit (7)  

Episodendarsteller: Anatole Taubman, Golo Euler, Torsten Michaelis, Hedi Kriegeskotte und andere

Sendetermin    Montag, 14. März 2022, 20.15 Uhr 
Einschaltquote   6,49 Mio. Zuschauer, 21,6% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Stiller Tod (6)  

Episodendarsteller: Natalia Rudziewicz, Alexander Jovanovic, Kai Wiesinger, Ulrike C. Tscharre und andere

Sendetermin    Montag, 27. September 2021, 20.15 Uhr
Einschaltquote   5,86 Mio. Zuschauer, 19,9% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Schutzbefohlen (5)  

Episodendarsteller: Max Simonischek, Anna Blomeier, Sebastian Blomberg, Julika Jenkins und andere

Sendetermin    Montag, 1. Februar 2021, 20.15 Uhr
Einschaltquote   7,66 Mio. Zuschauer, 23,1% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Teufelsmoor (4)

Episodendarsteller: Armin Rohde, Harald Schrott, Karoline Eichhorn, Lilly Barshy, Stephan Bissmeie, Kai Schumann und andere

Sendetermin    Montag, 6. April 2020, 20.15 Uhr
Einschaltquote   8,47 Mio. Zuschauer, 24,8% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Das verschwundene Mädchen (3)

Episodendarsteller: Golo Euler, Stipe Erceg, Ursula Strauss, Devid Striesow, Ulrich Matthes und andere

Sendetermin    Montag, 6. Mai 2019, 20.15 Uhr
Einschaltquote   6,29 Mio. Zuschauer, 19,9% Marktanteil

 

Sarah Kohr – Mord im Alten Land (2)  

Episodendarsteller: Rudolf Kowalski, Martin Feifel, Hannes Hellmann, Katja Studt, Marc Oliver Schulz, Stephan Schad, Andy Gätjen und andere

Sendetermin    Montag, 23. April 2018, 20.15 Uhr
Einschaltquote   7,41 Mio. Zuschauer, 24,0% Marktanteil

 

Der letzte Kronzeuge – Flucht in die Alpen (1)  

Episodenrollen: Aaron Kissiov, Thomas Sarbacher, Ken Duken, Justus von Dohnányi, Florian Lukas, Waldemar Kobus und andere

Sendetermin    Montag, 17. Februar 2014, 20.15 Uhr
Einschaltquote   5,73 Mio. Zuschauer, 16,9% Marktanteil

Interview mit Lisa Maria Potthoff

Was unterscheidet "Sarah Kohr" aus Ihrer Sicht von "herkömmlichen" Krimis?

"Sarah Kohr" ist nicht der klassische Ermittlungskrimi, bei dem es zu Anfang einen Mord gibt, den es aufzuklären gilt. Sarah ermittelt nicht nach dem bekannten Schema "Wo waren Sie gestern zwischen 18.00 und 21.00 Uhr?", sondern wird in Situationen geworfen, in denen sie oft allein gegen Widerstände kämpfen muss. Vorlage für die Figur Sarah Kohr war der Film "Der letzte Kronzeuge", den wir 2013 unter der Regie von Urs Egger gedreht haben und der eigentlich als Einzelstück geplant war. Dabei stellte Sarah am Anfang des Films fest, dass die Abteilung und die Kollegen, mit denen sie dort zusammenarbeiten sollte, korrupt und in mafiöse Strukturen verwickelt waren. Sie wurde ungewollt in die Situation gebracht, das Leben eines Kindes retten zu müssen. Es begann eine Art Heldenreise – Frau rettet Kind.

Was macht die Figur Sarah Kohr aus?

Sarah Kohr ist eine Einzelgängerin, die gelernt hat, sich nur auf sich selbst und ihre Stärke zu verlassen, die sich aber vielleicht dadurch auch zu überschätzen droht. Sie muss lernen, Menschen zu vertrauen. Sarah Kohr agiert dynamischer und körperlicher als die meisten bekannten Ermittler und Ermittlerinnen im deutschen Fernsehen. Im deutschen Film hat man nicht oft die Möglichkeit – insbesondere als Frau – seiner Figur eine solch physische Komponente zu geben. Das ist extrem reizvoll. Anstrengend, probenintensiv und verbunden mit einigen blauen Flecken – aber eben sehr spannend!

Was gefällt Ihnen besonders an ihr?

Ich empfinde Sarah als eine sehr moderne Frauenfigur. Eine Frau, die Frau ist, sich jedoch zu helfen weiß – sei es verbal oder körperlich. Sie ist mit den Männern auf Augenhöhe: zwar bindungsgestört, wie viele Männer, doch gleichzeitig in der Lage, Gewalt einzusetzen, wenn es sein muss, und auch ihre körperlichen Reize. Das kann mitunter zu fragwürdigen Ermittlungsmethoden führen, die an der Grenze der Legalität sind. Sarah Kohr macht sich dabei schuldig und entspricht nicht der klassisch guten weiblichen Ermittlerin, die gegen Unrecht kämpft. Dadurch wird sie streitbar und wirkt vielleicht nicht immer sympathisch.

Sie haben eigens für ihre Action-Szenen die Krav Maga-Technik trainiert, die eine besonders effektive Form der Selbstverteidigung und des Angriffs darstellt. Drehen Sie diese Art von Stunt- und Actionszenen nach wie vor selbst?

Ja. Ich glaube, in dem Film "Das verschwundene Mädchen" gab es einen kurzen Moment, in dem eine Stuntfrau über ein Dach geklettert ist, da Einsturzgefahr bestand. Aber sonst bin es ich. Durch die gute Vorbereitung ist so was aber machbar. Ich sage zwar jedes Mal am Anfang der Trainingsphase zu Wanja, unserem Stuntkoordinator: "Das schaff ich nicht, nehmen wir doch lieber ein Double!" Weil ich die Stuntchoreographie sehe und denke, das wird nie was. Aber er kennt mich mittlerweile und sagt: "Nein, das machen wir nicht".

Wie gelingt es Ihnen, trotz dieser toughen und eher männlichen Attitude von Sarah Kohr, eine so starke weibliche Ausstrahlung zu behalten?

Ich würde mich freuen, wenn das von den Zuschauern so empfunden wird. Mich interessiert keine knallharte Figur, die tougher und männlicher ist als jeder Mann und das auch noch markant vor sich herträgt. Ich finde es spannend, eine Frau zu erzählen, die autark und mutig ist, kämpferisch stark und im Geiste unabhängig, aber gleichzeitig auch weiblich, verletzlich, streitbar.

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