Am Limit – Skistars hautnah
Vom 20. bis 22. November 2026 ist bei "ZDFsportstudio live" das erste lange Wintersport-Wochenende der neuen Saison zu erleben. Passend dazu ist am Sonntag, 22. November 2026, um 14.30 Uhr, die 45-minütige Doku "Am Limit – Skistars hautnah" zu sehen, die ab Freitag, 20. November 2026 als fünfteilige Dokuserie im ZDF-Streaming-Portal zur Verfügung steht.
Fotos
Texte
Ab Freitag, 20. November 2026, 0.00 Uhr, im ZDF streamen
Sonntag, 22. November 2026, 14.30 Uhr, ZDF
Am Limit – Skistars hautnah
Film von Nick Fellows, Christian Salomon und Johan Eliasch
Produktion: ESPN
Redaktion: Fabian Farwick
Länge: ca. 45 Minuten
Februar 2026: Bei den Olympischen Spielen kämpfen Lindsey Vonn, Mikaela Shiffrin und Emma Aicher um Gold und die Krönung ihrer Karrieren. Doch der Weg dorthin ist lang und voller Hürden.
Die fünfteilige Doku-Serie begleitet die weltbesten Stars des alpinen Skirennsports durch eine ganze Saison, bis zum olympischen Höhepunkt. Große Comebacks und schwere Stürze – in dieser Sportart liegen Triumph und Trauer nur Zentimeter auseinander.
Der "White Circus" ist zurück: Mikaela Shiffrin startet mit großen Ambitionen in die Saison. In Copper Mountain feiert ihr Verlobter Aleksander Aamodt Kilde nach fast zwei Jahren Verletzungspause ein emotionales Comeback. Und im Riesenslalom wartet eine alte Rivalin auf Shiffrin.
Seit 7. Oktober 2026 im ZDF streamen
Film von Marie Bröckling und Jonas Hummels
Regie: Marie Bröckling und Ole Zeisler
Kamera: Sebastian Klatt, Willem Konrad
Produktion: Tellmewhy Filmproduktion
Produzentin: Julia Friedrich
Produktion ZDF: Viktoria Harrasser, Jürgen Volk
Redaktion ZDF: Nina Behlendorf, Marie-Julie May, Clemens Schröder
Länge: circa 28 Minuten
Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche spielen in Deutschland Fußball. Viele träumen von der Profikarriere. Doch genau diesen Traum nutzen manche Täter für sexuelle Übergriffe aus. Zahlreiche Vorwürfe und Gerichtsverfahren zeigen: Missbrauch im Jugendfußball ist kein Einzelfall.
Ex-Fußballer und Journalist Jonas Hummels begibt sich auf Spurensuche in ein System, in dem lange geschwiegen wurde. Erstmals sprechen zahlreiche Fußballer offen über ihre Missbrauchserfahrungen. Vor der Kamera stehen junge und alte Männer, Studenten und Rentner, Handwerker und Geschäftsmänner. Sie alle haben Übergriffe durch Trainer oder Berater erlebt – und haben jetzt den Mut, gemeinsam öffentlich darüber zu sprechen.
17 Jahre lang misshandelte und demütigte ein Fußballtrainer aus dem Ruhrgebiet Kinder, die ihm beim Training anvertraut waren. Erst als sich ein Betroffener an die Polizei wandte, kamen die Taten ans Licht. Ein Jugendtrainer bei Union Berlin schmeichelte seinen Spielern, stellte ihnen den Profifußball in Aussicht – und nutzte das Vertrauen für sexuelle Übergriffe. Für die Doku trifft Jonas Hummels Betroffene, Eltern, Trainer und Vereinsfunktionäre, immer auf der Suche nach Antworten auf die Fragen: Wie kommt es zum Missbrauch, welche Strukturen im Fußball ermöglichen die Taten? Und wie können solche Fälle in Zukunft verhindert werden?
Ein Fall in England zeigt, wie Aufklärung aussehen kann. Nachdem 2016 publik wurde, dass ein Trainer Dutzende Kinder jahrelang missbraucht hat, begann der englische Verband mit einer umfassenden Aufarbeitung. Jonas Hummels trifft nicht nur einen der damals Betroffenen, sondern konfrontiert auch den DFB mit der Frage: Was muss sich im deutschen Fußball ändern?
Ab 18. September 2026 im ZDF streamen
Go West! – Die letzte Elf der DDR
Film von: Christoph Eder und Markus Brauckmann
Producer: Nico Holter
Executive Producer: Thomas Fuhrmann
Produzent: Alexander Hesse
Produktion: Gruppe 5
Produktion ZDF: Silke Steinbrenner, Jens Eschholz
Redaktion ZDF: Lars Schilling, Clemens Schröder
Länge: 3 x 30 Minuten
November 1989: Für die Fußball-Nationalmannschaft der DDR um Trainer Eduard Geyer steht das entscheidende Spiel zur WM-Qualifikation an. Der goldenen Generation um Matthias Sammer, Ulf Kirsten, Andreas Thom und Rico Steinmann reicht ein Unentschieden, um zur WM 1990 nach Italien zu fahren. Kaum jemand zweifelt am Erfolg der Mission. Doch dann fällt die Mauer in Berlin – und alles kommt anders. Plötzlich stehen die Spieler vor der Frage: Welche Zukunft haben wir noch im alten System und welche im neuen? Zeitgleich wittert der gewiefte Bundesligamanager Reiner Calmund die einmalige Chance für seinen Verein Bayer 04 Leverkusen. Vor dem Hintergrund historischer Umbrüche beginnt seine Jagd auf die DDR-Stars – doch wie weit darf er gehen? Die dramatische und skurrile Geschichte vom Ende eines Staates und den Folgen für ihre Fußballspieler, erzählt von denen, die dabei waren: Matthias Sammer, Ulf Kirsten, Eduard Geyer, Reiner Calmund, Andreas Thom, Rico Steinmann und viele mehr.
Die besten Fußballer der DDR und die schnelle Erkenntnis eines Bundesligamanagers
9. November 1989: In der Sportschule Abtnaundorf bereiten sich die besten Fußballer der DDR mit Trainer Eduard Geyer auf das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich vor. Vor dem Fernseher erleben sie gebannt, wie an diesem Tag völlig unerwartet die Mauer fällt – und sie alle in eine ungewisse Zukunft stürzt. War die Karriere bis dahin in der DDR klar geregelt, geht es für Spieler wie Matthias Sammer, Andreas Thom und Ulf Kirsten plötzlich um alles oder nichts. Im ersten Moment sind alle verunsichert – doch für manche wird es zur Chance ihres Lebens.
Auch Bundesligamanager Reiner Calmund lässt sich von der Euphorie anstecken, als er kurz nach dem Mauerfall vor Ort in Berlin ist – und erkennt schnell die sportliche Chance für seinen Verein Bayer 04 Leverkusen, talentierte Spieler in die Bundesliga zu locken. Das entscheidende Qualifikationsspiel in Wien wird so zum Schauplatz eines sportlichen Dramas und zugleich zum Zusammentreffen der beiden Systeme. Als der Abpfiff ertönt, ist klar: Die Jagd auf die talentiertesten Spieler der DDR hat längst begonnen.
Zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung
Vor dem Hintergrund der historischen Monate zwischen dem Mauerfall 1989 und dem letzten Spiel der DDR im September 1990 skizziert die Doku, wie sich die Schicksale der besten DDR-Fußballer innerhalb von Monaten in gänzlich unterschiedliche Richtungen entwickeln. Die Wege von Sammer, Thom, Kirsten und Steinmann stehen stellvertretend für eine Gesellschaft, die auf einen radikalen Umbruch reagieren muss. Zerrissen zwischen alter und neuer Welt, stellen sich die Fußballer genau wie alle DDR-Bürgerinnen und DDR-Bürger die Frage nach der eigenen Identität und müssen herausfinden: Welche Zukunft habe ich im alten System – und welche im neuen?
Seit 28. August 2026 im ZDF streamen
Macherinnen – die neue Ära im Basketball
Film von Thomas Pletzinger und Timon Modersohn
Produktion: beetz brothers
Redaktion: Marie-Julie May, Daniel Pinschower
Länge: ca. 58 Minuten
Die "sportstudio"-Produktion begleitet die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen auf dem Weg zur Heim-WM im September 2026 in Berlin: ein besonderes Team auf einer speziellen Mission. Die Spielerinnen wollen nicht nur um Medaillen kämpfen – sie wollen den Basketball der Frauen nachhaltig verändern und eine neue Generation inspirieren.
Nie war der deutsche Basketball erfolgreicher als heute. Die Männer sind Weltmeister, die Frauen gewannen olympisches Gold im 3x3, und so viele deutsche Spielerinnen wie nie zuvor prägen die amerikanische Profiliga WNBA. Die Nationalspielerinnen nennen sich selbstbewusst die "Goldene Generation". Ihr gemeinsames Ziel: Geschichte schreiben – bei einer Heim-Weltmeisterschaft vor eigenem Publikum.
Die Dokumentation begleitet die Spielerinnen in ihrem Alltag zwischen Nationalmannschaft und internationalem Profibasketball – von Berlin über Madrid und Valencia bis nach New York. Der Film begleitet Spitzensportlerinnen bei ihren täglichen Herausforderungen – zeigt ihre Tränen, ihren Schweiß und ihre Spiele vor riesigen Kulissen. Superstar Satou Sabally im Scheinwerferlicht von New York, Nachwuchssensation Frieda Bühner in Madrid und Leonie Fiebich in Valencia. Die verletzte Kapitänin Marie Gülich, die hinter den Kulissen um ihre rechtzeitige Rückkehr ins Team kämpft, während Aufbauspielerin Alex Wilke ihren Lehrerberuf mit dem Profibasketball unter einen Hut bringen muss. Alle nehmen Strapazen und Risiken auf sich – aus Liebe zu einem Spiel, das bisher vornehmlich eine Männerdomäne war.
"Macherinnen – die neue Ära im Basketball" erzählt auch die Geschichte einer besonderen weiblichen Mission: Der Kampf um eine Medaille ist auch ein Kampf gegen Ungleichheit, Strapazen, Heimatlosigkeit, Vereinzelung und patriarchale Strukturen im Profisport. Gegen Pay Gap und Ungleichbehandlung. Die Spielerinnen sprechen offen über strukturelle Missstände und ringen auf sehr individuelle Weisen um ihren Platz im Rampenlicht. Das Frauen-Nationalteam steht für Teamgeist und Zusammenhalt, für Gleichberechtigung und Sichtbarkeit, die Nationalspielerinnen sind Role Models, Vorbilder und gesellschaftliche Trendsetter.
Seit 9. Juni 2026 im ZDF streamen
Film von Jan Mendelin
Kamera: Konstantin Lesnych, Niels Voges
Produktion: Mendelin Media
Redaktion: Lars Ruthemann, Daniel Pinschower
Länge: ca. 75 Minuten (TV), 102 Minuten Streaming
Joshua Kimmich steht wie kaum ein anderer deutscher Fußballer für die deutsche Nationalmannschaft. Die am 11. Juni 2026 beginnende Fußball-WM wird Kimmichs sechstes großes Turnier werden – sein erstes als Kapitän. Der Stratege ist Anführer, Taktgeber, Motivator und vor allem ein herausragender Fußballer. Ein ehrgeiziger Mann, der aber zu Hause vor allem Ehemann und vierfacher Vater ist.
Die Kameras haben den heute 31-Jährigen für die Dokumentation "Kapitän Kimmich" über fast zwei Jahre begleitet. Sie erzählt von Erfolgen und Enttäuschungen. Von Wünschen nach Erneuerung und dem Bleiben im Jetzt. Von seinem Millionengehalt und der Stiftung des Ehepaars Kimmich. Und von der Hoffnung, nach mehr als 100 Länderspielen endlich auch einen großen Erfolg mit der, mit seiner Nationalmannschaft zu feiern – angeführt von "Kapitän Kimmich".
Ein wichtiger Abschnitt seines fußballerischen Lebens sind Kimmichs Gedanken und Wünsche über seine Zukunft. Im Sommer 2024 fühlt er sich nicht mehr ausreichend wertgeschätzt, gilt als Verkaufskandidat. Spätestens 2025, so sein Plan, will er die Bayern verlassen. Trotz eines Angebots zur Vertragsverlängerung, das ihm im Herbst unterbreitet wird, spielt Kimmich weiter mit dem Gedanken, eine neue Herausforderung anzunehmen. Paris Saint-Germain interessiert sich sehr stark für den Deutschen, die Verhandlungen sind recht weit fortgeschritten. Letztlich kommt es Anfang 2025 aber zur Fortsetzung seines Engagements in München. Der Film zeigt, wie sowohl die Kimmich-Seite Pro und Contra abwägt als auch die Beweggründe der Chefetage des FC Bayern München um Sportvorstand Max Eberl.
Autor Jan Mendelin begleitet Joshua Kimmich seit mehr als zehn Jahren. Die Dokumentation "Kapitän Kimmich" ist nach 2020, 2021 und 2024 bereits der vierte Film, der über einen der besten deutschen Fußballer der vergangenen zehn Jahre im ZDF zu sehen sein wird. In ihm kommen neben seiner Ehefrau Lina vor allem auch seine beiden aktuellen Trainer Vincent Kompany und Julian Nagelsmann zu Wort.
Seit 31. Mai 2026 im ZDF streamen
Film von Leonard Claus und Christian Twente
Produktion: Gruppe 5 Filmproduktion GmbH
Redaktion: Daniel Nemetschek, Paul Wolff, Marie-Julie May, Fabian Farwick
Länge: ca. 88 Minuten
Die deutsche Nationalmannschaft steht in den Startlöchern für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Und Tommi Schmitt war wieder ganz nah dran. Er hat Nadiem Amiri, David Raum und Nick Woltemade über eine gesamte Saison begleitet: bei ihren Vereinen, im DFB-Team und privaten Alltag. Wer von ihnen wird am Ende für den WM-Kader nominiert und kann sich seinen Traum von der Weltmeisterschaft erfüllen?
Nick Woltemade stürmt seit September für Newcastle United. Auf anfängliche Euphorie und Torgewitter, folgte immer öfter die Reservistenrolle auf der Bank. Auch in die Nationalelf musste er sich zuerst hineinkämpfen. Ist er jetzt bereit für sein erstes großes Turnier im deutschen Trikot?
David Raum erlebte in Katar eine WM zum Vergessen. Danach aber spielte er sich bei der Heim-EM in der deutschen Startelf fest und wurde bei RB Leipzig zum Kapitän ernannt. Welche Rolle will er bei einer Nominierung innerhalb des WM-Kaders übernehmen?
Nadiem Amiri konnte in der WM-Qualifikation als Joker überzeugen und auch bei Mainz 05 spielt er eine überragende Saison – sein Team allerdings lange gegen den Abstieg. Wird der Bundestrainer Nadiem trotz Verletzungssorgen mitnehmen?
Tommi Schmitt ist und bleibt bei seiner Begleitung im Stadion, in der Kneipe und in Gesprächen mit den Spielern in erster Linie Fußballfan. Einer, der sich auf das Turnier in Übersee genauso freut, wie neue und spannende Geschichten aus dem Alltag der Nationalspieler zu erfahren.
Seit 30. Mai 2026 im ZDF streamen
Er prägte als Trainer eine Ära beim SC Freiburg, hat die Breisgauer Profimannschaft von 2012 bis 2024 erfolgreich gecoacht und bringt nun seine erfahrungsreiche Expertise in die WM-Übertragungen des ZDF ein: Christian Streich verstärkt zur FIFA WM 2026 die Experten-Riege im ZDF. In der Dokumentation "ECHT" spricht der neue ZDF-Experte über seine Verbindungen zum Fußball.
Christian Streich über …
… seine Selbstwahrnehmung:
"Ich sehe mich nicht als Vorbild, dafür bin ich zu fehlbar oder habe mich auch als zu fehlbar gezeigt."
… den Fußball:
"Es ist ein großartiges Spiel und vor 25 Jahren habe ich gedacht, dass dieses Spiel all das, was auf dieses Spiel einwirkt, nicht überleben wird. Im Sinne von, dass sich mehr Menschen davon abwenden werden. Heute glaube ich, das wird nicht passieren. Das Spiel ist zu groß. Dieses Spiel ist so stark und so allumfassend auf der ganzen Welt, dass es stärker ist als all die, die an ihm herumreißen und sich zu Teilen unrechtmäßig daran bereichern oder es ausbeuten."
… seine Verbindung zum Fußball:
"Ich liebe Fußball. Das ist das, was ich mein ganzes Leben lang schon so gerne gemacht habe. Leider kann ich schon lange nicht mehr spielen, wegen meinem Knie. Selber, also hobbymäßig, das vermisse ich total. Das Spiel im Fernsehen anschauen oder im Stadion ist etwas ganz tolles, weil ich das Spiel so mag."
… sein Auftreten an der Seitenlinie:
"Ich würde die Bilder gerne weghaben, weil ich mich teilweise auch geschämt habe, weil ich über gewisse emotionale Punkte heraus gegangen bin, wo ich mich nicht so sehen will. Das gab es auch. Da hätte man andere Wege finden müssen, das vorher besser zu regulieren. Du fühlst dich überwacht in der Zwischenzeit. Was ich gemacht habe, was mir total geholfen hat, waren Sachen wie Yoga. Ich gehe seit 25 Jahren zu einer Frau aus Indien in Freiburg und die macht Yoga. Das hilft mir total. Fahrrad fahren, lesen, in andere Räume gehen oder mal ins Theater gehen, oder in ein Symphoniekonzert und dem Dirigenten zuschauen, wie er dirigiert. Wie macht der das? Wie kommuniziert der mit den Musikern? Das hat mir Erholung gebracht und Inspiration."
… seine Haltung:
"Der Fußball hat eine mediale Präsenz, wo man vor 20 Jahren gedacht hat es kann nicht so weiter gehen und es geht immer weiter. Er hat eine Ausbreitung, die enorm ist, auch in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Schichten. Nicht alle gehen ins Stadion, weil sie ein außergewöhnliches Spiel sehen wollen oder alles taktisch durchleuchten wollen, sondern weil es ein gesellschaftliches Ereignis ist, ein gesellschaftlicher Anlass. Fußball ist politisch, Fußball durchdringt die Gesellschaft. Ich will es nicht übertreiben, aber es hat so viele Auswirkungen."
… seine Rolle als ZDF-Experte bei der WM 2026:
"Mir ist es lieber, wenn die Leute hinterher sagen: 'Oh, der ist aber Experte', als vorher. So, wie ich mit Spielern über taktische Dinge gesprochen habe, das möchte ich herunterbrechen auf das, was die Leute verstehen können. Die gehen den ganzen Tag arbeiten, können nicht die ganze Zeit Fußball schauen, wie wir das immer gemacht haben. Das Spiel ist manchmal einfach, aber manchmal auch echt komplex. Das hinzukriegen, das ist eine Aufgabe, die ich mir stelle.“
… die Weltmeisterschaft:
"Eine Fußball-Weltmeisterschaft ist das Treffen von der ganzen Welt an einem Ort. Jetzt sind es drei Orte, das haben sie verändert. Das ist halt so. Da kann man drüber denken, wie man will. Der eine denkt so darüber, der andere so. Mexiko, Kanada, USA. Schön. Es ist außergewöhnlich. Was wir sonst noch dort erleben werden, in diesen mehr als unruhigen Zeiten, wissen wir nicht. Ich hoffe einfach, dass alles friedlich ist, dass die Menschen sich frei bewegen dürfen, die dort sind, dass sie sich begegnen können. So, wie diese Begegnung in diesem Land hier war. Dass sie zu den Spielen gehen und zusammen Freude haben an tollen Fußballspielen. Wir, die darüber erzählen, über diese vielen Geschichten dieser Spiele, dass wir es positiv, emotional und freudig begleiten können. Das ist meine Hoffnung. Aber was passieren wird, heutzutage ist es schwierig zu sagen, was morgen passiert. Auf der ganzen Welt wird dieses Spiel geliebt. Wo soll ich es dann sagen, wenn nicht da? Oft habe ich banale Dinge gesagt, aber manchmal sind es die banalen Dinge, die einen zum Nachdenken bringen."
Seit 20. Mai 2026 im ZDF streamen
Mission Sommermärchen – Deutschlands Weg zur WM 2006
Film von Simone Schillinger und Florian Nöthe
Vor der WM 2006 steht der deutsche Fußball am Abgrund. Jürgen Klinsmanns Revolution droht zu scheitern – bis sein junges Team das Land elektrisiert und das Sommermärchen beginnt.
Die dreiteilige Doku-Serie zeigt die dramatische und unerzählte Vorgeschichte der WM im eigenen Land und die emotionale Achterbahnfahrt einer ganzen Nation während des Turniers. Erzählt von denen, die dabei waren: unter anderem Jürgen Klinsmann, Oliver Kahn, David Odonkor, Jogi Löw und Lukas Podolski.
Als der deutsche Fußball im Sommer 2004 am Boden liegt, übernimmt Jürgen Klinsmann als Trainer die Nationalelf – mit radikal innovativen Ideen. Doch sein Kurs bringt das Establishment gegen ihn auf, und die Mission droht zu scheitern.
Die Folgentitel
1. Schwarz. Den Laden auseinandernehmen
2. Rot. Opfer bringen
3. Gold. Alles glänzt
"sportstudio reportage" 2024 (mit Sendetermin im linearen ZDF)
Eintracht statt Zwietracht – wie der Sport verbindet (7. April 2024)
Kein Geld, keine Medaillen – was ist uns Spitzensport wert (14. April 2024)
Keine Talente, keine Titel – Deutscher Fußball-Nachwuchs in der Krise (21. April 2024)
Hertha BSC – ein Verein im Schockzustand (5. Mai 2024)
Laura und Louisa – Mission Olympia: Zwei Beachvolleyballerinnen und ihr Traum von Paris (19. Mai 2024)
Deutschland und die Heim-EM – ein neues Sommermärchen? (26. Mai 2024)
Faszination Surfen – Der ewige Traum von der perfekten Welle (2. Juni 2024)
Joshua Kimmich – Anführer und Antreiber (22. Juni 2024)
Erfolgsdruck im Fußball – wenn die Psyche nicht mitspielt (23. Juni 2024)
Ziemlich beste Konkurrenten – Wer wird König der Athleten? (13. Juli 2024)
Jan Ullrich – Der Gejagte (19. Juli 2024)
Breaking – Dream of Paris (7. August 2024)
Paralympische Helden – Meister ihres Schicksals (25. August 2024)
Paralympische Momente 2024 – Die Spiele von Paris (8. September 2024)
Kicker als Ware – Das Geschäft mit dem Fußballnachwuchs (20. Oktober 2024)
Das verrückteste Radrennen der Welt (27. Oktober 2024)
Das Spiel um Milliarden – Der Ausverkauf des europäischen Fußballs (3. November 2024)
SailGP – die Formel 1 des Segelns (17. November 2024)
The Wagner Brothers – Zwei Brüder, ein Traum (14. Dezember 2024)
"sportstudio"-Produktionen 2025 (mit Sendetermin im linearen ZDF)
Beckenbauer – Der letzte Kaiser (12. Januar 2025)
FC Hollywood – Der FC Bayern und die verrückten 90er (17. Januar 2025)
Höhenrausch – Laura Dahlmeiers Leben nach dem Biathlon (24. Januar 2025)
Freestyle – Storys aus dem Actionsport (30. März 2025)
Crunchtime – Satou Saballys Weg an die Basketball-Weltspitze (4. Mai 2025)
Hummels – La Finale. Mit Tommi Schmitt (24. Mai 2025)
Trophy Men – Die Erfindung der UEFA Champions League (31. Mai 2025)
WE RISE – Frauen. Fußball. Zukunft (29. Juni 2025)
Kopfsache – Wie unsere DFB-Stars mit Druck umgehen (5. Juli 2025)
Könige der Sammelkarten (17. August 2025)
Always Hamburg – Hoffnung. Schmerz. Verbundenheit (27. August 2025)
Owen Ansah – Der schnellste Deutsche aller Zeiten (14. September 2025)
Großes Tennis – Made in East Germany (28. September 2025)
Henry Maske – mein Weg (5. Oktober 2025)
Das Spiel ihres Lebens – EM 2025: Frankreich vs. Deutschland (29. Oktober 2025)
Biathlon Nation – Ein Team. Eine Mission (2. Dezember 2025)
"sportstudio"-Produktionen 2026 (mit Sendetermin im linearen ZDF)
Lisa Buckwitz: Only Bob – Mein Körper. Mein Kapital (18. Januar 2026)
Köster & Knorr – Auf dem Weg an die Handball-Weltspitze (19. Januar 2026)
Die Spiele von Mailand und Cortina – eine olympische Bilanz (22. Februar 2026)
Paralympische Heldinnen (6. März 2026)
Mesut Özil – zu Gast bei Freunden (31. März 2026)
American Soccer Dream – Fußballnation der Zukunft? (14. Mai 2026)
Pferdestärke – Die Welt der Gina Schumacher (17. Mai 2026)
Die "sportstudio reportage" ist seit dem 7. April 2024 als Doku-Format im ZDF zu sehen. Mittlerweile sind daraus "sportstudio"-Produktionen erwachsen, die als Dokuserien online zur Verfügung stehen. Im ZDF-Streamingportal sowie sonntags um 17.15 Uhr im ZDF sind Sport-Dokumentationen, Porträts von Athletinnen und Athleten sowie investigative Sport-Reportagen zu sehen.
Die "sportstudio reportage" und die "sportstudio"-Produktionen stehen für die ganze Vielfalt des Sports – und das in Form der "sportstudio reportage" seit mehr als einem halben Jahrhundert: Am 2. Januar 1966 war erstmals "Die Sport-Reportage" im ZDF zu sehen, die von 1995 bis Mai 2021 als "ZDF SPORTreportage" und seitdem als "sportstudio reportage" am Sonntagnachmittag nach fünf Uhr das ZDF-Programm mitprägte. Als moderierte Magazinsendung war die "sportstudio reportage" bis Oktober 2023 auf Sendung. Mit der Veränderung der "sportstudio reportage" zu einem Doku-Format sind deren Inhalte künftig stärker über das ZDF-Streamingportal und die anderen digitalen Verbreitungswege nutzbar.
Die Veränderungen bei der "sportstudio reportage" hin zu einem Doku-Format sind im Rahmen des ZDF-Strategieprozesses "Ein ZDF für alle" erfolgt, mit dem der Weg zur Verjüngung der ZDF-Programmangebote eingeschlagen wird – für die "sportstudio reportage" heißt das: ihre Inhalte werden künftig noch stärker über das ZDF-Streamingportal und die anderen digitalen Verbreitungswegen ausgespielt.
Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/sportstudioproduktionen
Kontakt
Programmkommunikation Information, Gesellschaft, Sport
hagedorn.t@zdf.de
+49 6131 70-13802