Weiss & Morales
Vierteilige Krimiserie / Free-TV-Premiere
Deutsch-spanische Koproduktion: Die deutsche BKA-Polizistin Nina Weiss (Katia Fellin) ist zu Besuch bei ihrer Mutter Magarethe (Margarita Broich), die seit über 30 Jahren auf den Kanaren lebt. Als ein deutscher Geschäftsmann tot aufgefunden wird, unterstützt Nina das ansässige Ermittlerteam der Guardia Civil, das von Sergeant Raúl Morales (Miguel Ángel Silvestre) geleitet wird.
Texte
Die Serie "Weiss & Morales" ist ein Paradebeispiel für eine spanisch-deutsche Koproduktion, die nicht nur zwei Kulturen, sondern auch zwei Erzähltraditionen auf spannende Weise miteinander verbindet. Gedreht wurde ausschließlich auf den kanarischen Inseln Gran Canaria und La Gomera – zwei Orte, die nicht nur durch ihre landschaftliche Vielfalt beeindrucken, sondern auch als beliebte Reiseziele vieler Deutscher eine besondere emotionale Verbindung zum deutschen Publikum schaffen.
Im Zentrum der Serie steht ein ungewöhnliches Ermittlerduo: Nina Weiss (Katia Fellin), eine engagierte BKA-Beamtin, die ursprünglich nur ihre Mutter auf Gran Canaria besuchen wollte, wird durch einen Zufall in einen lokalen Fall verwickelt. An ihrer Seite arbeitet der charismatische Kommissar Raúl Morales (Miguel Ángel Silvestre), der fest in der spanischen Gemeinschaft verwurzelt ist. Was zunächst wie ein kultureller Zusammenprall wirkt, entwickelt sich zu einer spannenden Partnerschaft, in der Gegensätze auf produktive Weise miteinander harmonieren.
"Weiss & Morales" lebt von der Dynamik dieser interkulturellen Zusammenarbeit und spiegelt zugleich reale gesellschaftliche Phänomene wider: Die Geschichten kreisen um Kriminalfälle, die tief in die deutsch-spanische Lebensrealität auf den Kanaren eingebettet sind – von gegensätzlichen wirtschaftlichen Interessen über deutsche Auswanderer, die schon seit Jahrzehnten auf den Kanaren leben, bis hin zu den Gefahren durch Mikroplastik im Atlantischen Ozean.
Besonders hervorzuheben ist die visuelle Kraft der Serie: Die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen der Kanaren, kombiniert mit einem wendungsreichen Drehbuch und einer hochkarätigen Besetzung, verleihen der Serie cineastische Qualität. "Weiss & Morales" zeigt, wie europäische Koproduktionen durch sorgfältige Stoffentwicklung und kulturell authentisches Storytelling hohe Maßstäbe im Serienformat erreichen können.
Frank Seyberth
Redaktionsleiter Filme und Serien – Koproduktion
Hauptredaktion Internationale Fiktion
Buch Carlota Dans (Folge 1, 2, 3, 4), Nina Hernández (Folge 1, 2, 3, 4),
Alberto Guntín (Folge 1), Alfonso Blanco (Folge 1, 2, 3, 4),
Daniel D. García (Folge 2), Ron Markus (Folgen 3,4); nach einer
Idee von Pepe Coira
Regie Oriol Ferrer (Folge 1,2,4), Lucía Estévez (Folge 3)
Kamera Jaime Pérez
Schnitt Gaspar Broullón (Folge 1,3,4), Lu Rodríguez (Folge 2,4)
Szenenbild Jero Bono
Kostümbild Gara Hamad Pérez
Ton Juan Gay
Musik Santi Jul, Iván Laxe
Producer Alfonso López
Produktion Eine Produktion von RTVE, Portocarbo Canarias, ZDF,
Nadcon Fim GmbH und ZDFstudios
Redaktion Wolfgang Feindt, Frank Seyberth
Länge 4 x 90 Minuten
Die durchgehenden Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Nina Weiss Katia Fellin
Raúl Morales Miguel Ángel Silvestre
Margarethe Margarita Broich
Sara Mariam Hernández
Vivi Iria Santana
Markus Thomas Heinze
Gustavo Juanjo Puigcorbé
Paula Tania Santana
Hugo Saulo Trujillo
Domingo Luifer Rodríguez
Flores Yaiza Guimaré
und andere
Die deutsche BKA-Polizistin Nina Weiss ist zu Besuch bei ihrer Mutter Margarethe, die seit über 30 Jahren auf den Kanaren lebt. Als ein deutscher Geschäftsmann tot aufgefunden wird, unterstützt Nina auf Vermittlung des deutschen Konsuls Markus das ansässige Ermittlerteam der Guardia Civil, das von Sergeant Raúl Morales geleitet wird. Obwohl die Zusammenarbeit zwischen Nina und Raúl ein einmaliges Ereignis sein sollte, wird Nina am Ende auf der Insel bleiben und für das BKA die Ermittler unterstützen. Schließlich hat Nina auch einen ganz persönlichen Fall zu klären: Sie will herausfinden, wer ihr Vater ist. Leider kann sich Ninas Hippie-Mutter Margarethe nicht an alle Details ihres Liebeslebens erinnern.
Sonntag, 19. Oktober 2025, 22.15 Uhr
Folge 1: Ein Plan für die Zukunft
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Thomas Kohl Frank Freys
Bruno Kohl Pau Requesens
Julia Iris Diaz
David Pablo Gómez
Rechtsmediziner Miguel Ángel Maciel
Antonia Elisa Cano
und andere
Die Leiche eines Ingenieurs treibt in einem Hafenbecken von Gran Canaria. Da es sich bei dem Toten um einen Deutschen handelt, bittet die Guardia Civil das BKA um Unterstützung. Die bekommt sie in Gestalt von BKA-Beamtin Nina Weiss, die zufällig gerade ihre Mutter auf den Kanaren besucht. Sie soll der spanischen Polizei helfen, das Netz aus Lügen und Intrigen zu entwirren, das die Firma umgibt, für die der Tote gearbeitet hatte.
Bruno Kohl, Sohn des Unternehmers Thomas Kohl, war das Gesicht eines zukunftsweisenden Wasserstoffprojekts. Doch sein Tod wirft Fragen auf: War es ein Unfall, ein Mord – oder steckt noch mehr dahinter?
Nina Weiss, die eigentlich nur ihre Mutter Margarethe besuchen wollte, wird zunächst zur Beobachterin der Ermittlungen – und bald zur treibenden Kraft. Unterstützt wird sie dabei vom deutschen Konsul Markus.
Gemeinsam mit dem kanarischen Ermittler Raúl Morales rekonstruiert sie die letzten Stunden von Brunos Leben und stößt auf ein Geflecht aus persönlichen Konflikten, wirtschaftlichen Interessen und familiären Geheimnissen.
Während sich die Hinweise auf einen Mord verdichten, muss Raúl feststellen, dass die Spannungen in seiner Ehe mit der erfolgreichen Sara zunehmen. Und Nina will nicht nur den Fall lösen, sondern auch ein lange gehütetes Geheimnis aus ihrer Kindheit lüften.
Sonntag, 26. Oktober 2025, 22.15 Uhr
Folge 2: Eine Frage des Vertrauens
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Maren Valerie Huber
Rui Maykol Hernández
Jakob Stefan Weinert
Yaiza Paula Iwasaki
und andere
Der Mord an einem Unternehmer beunruhigt die deutsche Community auf Gran Canaria. Erneut soll Nina Weiss ihren Urlaub unterbrechen und Raúl Morales bei seinen Ermittlungen unterstützen.
Bei dem Toten handelt es sich um den Mitgründer eines "Coliving"-Start-ups für digitale Nomaden – für Menschen, die nur ihr Smartphone und ein Laptop brauchen, um ihre Arbeit machen zu können, und die es sich daher aussuchen können, wo sie sich niederlassen.
Gemeinsam mit dem kanarischen Ermittler Raúl Morales stößt Nina auf ein Geflecht aus Lügen, Affären und Erpressung. Im Zentrum steht die deutsche Urlauberin Maren Schultz, die behauptet, zum Trailrunning auf der Insel zu sein. Doch ihre Aussagen widersprechen sich, und ihre Verbindung zum Opfer wird durch eine Dating-App und ein gefälschtes Profil aufgedeckt. Die Ermittlungen führen zu einem Netzwerk von Erpressern, das Männer mit kompromittierenden Videos unter Druck setzt.
Raúl hat es auch privat nicht leicht: Seine Tochter Vivi spürt, dass es nicht gut um die Ehe ihrer Eltern steht – auch wenn ihr Vater versucht, die Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Frau klein zu reden. Während Nina und Raúl versuchen, die Wahrheit zu rekonstruieren, will Nina sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen: Sie ist auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater – möglicherweise einem Mann, den ihre Mutter nur als "Der Maler" – kannte.
Sonntag, 2. November 2025, 22.15 Uhr
Folge 3: Zeremonie der Schatten
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Diana Eva Fernández
Óskar Federico Aguado
Mateo Isaac Dos Santos
Bella Natascha Wiese
Eva Lucía De La Puerta
Roberto Kevin De La Rosa
Félix Gary Piquer
Guacimara Mari Carmen Sánchez
Ludwig Alex Zacharías
Juanita Celeste González
und andere
Ein mysteriöser Todesfall erschüttert das spirituelle Resort "La Esencia" auf La Gomera. Die Leiche einer Frau wird unterhalb eines Aussichtspunktes gefunden. Schon bald wird die Tote identifiziert als Bella Münch, eine Deutsche. Raúl Morales von der kanarischen Guardia Civil übernimmt die Ermittlungen und zieht seine deutsche Kollegin Nina Weiss vom Bundeskriminalamt hinzu.
Während sich die Hinweise verdichten, dass bei einer schamanischen Zeremonie im Resort halluzinogene Substanzen wie Ayahuasca verwendet wurden, geraten die Betreiberin Diana und ihr Assistent Óskar zunehmend unter Druck. Gäste berichten von seltsamen Vorfällen, verschwundenen Teilnehmern und einem Klima des Schweigens. Und wo ist der verschwundene Freund des Opfers, Tatverdächtiger Nummer Eins?
Unterdessen gerät Raúl mit seinem Schwiegervater Gustavo aneinander: Der einflussreiche Präsident der Handelskammer macht deutlich, dass er sich für seine Tochter nicht unbedingt einen einfachen Polizisten als Mann gewünscht hat.
Parallel zu den Ermittlungen begibt sich Nina auf eine persönliche Spurensuche: In Gesprächen mit ihrer Mutter Margarethe versucht sie, die Wahrheit über ihren leiblichen Vater herauszufinden – und stößt dabei auf ein altes Foto, das mehr verrät als sie vermutet.
Sonntag, 9. November 2025, 22.15 Uhr
Folge 4: Unter der Oberfläche
Die Rollen und ihre Darstellerinnen und Darsteller
Petra Mónica López
Anne Wilhelm Sophie Heideker
Tim Moritz Lehmann
Luis Jacobo Santiago
Lidia Silvia Acosta
Prof. Sánchez Vicente Ayala
Prof. Lozano Jose Gigar
Jorge Antonio Márquez
Journalistin Marta Fuenar
und andere
Eine junge Forscherin wird tot im Labor aufgefunden. War es ein Unfall – oder steckt mehr hinter dem plötzlichen Tod? Nina Weiss und Raúl Morales übernehmen die Ermittlungen. Anne Wilhelm, 26, war Meeresbiologin und arbeitete an einem Projekt zur Rettung von Korallen. Ihre Kollegen reagieren betroffen – doch nicht alle sind ehrlich. Fehlende Proben, ein starkes Medikament und widersprüchliche Aussagen wecken Zweifel.
Die Kollegen von Anne – darunter die Masterstudenten Tim und Luis sowie die erfahrene Taucherin Lidia – reagieren unterschiedlich auf die Nachricht. Besonders Lidia zeigt sich verschlossen und abweisend. Nina und Raúl stoßen bei ihren Ermittlungen auf widersprüchliche Aussagen innerhalb des Forscherteams, das an der Auswirkung des Klimawandels auf Korallenriffe arbeitet.
Auch der ambitionierte Professor Sánchez gerät in den Fokus – nicht zuletzt, weil er sich juristisch beraten lässt und in seinem Verhalten Unsicherheit zeigt. Je tiefer Nina und Raúl graben, umso mehr treten Spannungen, Konkurrenz und alte Geheimnisse zutage. Unter der scheinbar heilen Welt des Forschungsteams lauert mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist.
Worauf können sich die Zuschauer bei "Weiss & Morales" freuen?
Auf eine Crime-Serie mit Buddy-Movie-Vibes, die die wahrscheinlich für viele unbekannte Realität des deutsch-spanischen Lebens auf den Kanarischen Inseln zeigt. Auf die wunderschönen und einzigartigen Kulissen der Kanaren – und für alle, die ihr Spanisch auffrischen wollen, gibt es die Möglichkeit, die Serie sowohl auf Deutsch als auch im spanischen Original zu streamen.
Sie spielen die BKA-Kommissarin Nina Weiss, die gemeinsam mit ihrem spanischen Kollegen Mordfälle auf den Kanaren aufklären soll. Was ist das Besondere an diesem Ermittlerduo?
Die beiden haben komplett gegensätzliche Persönlichkeiten und gehen grundsätzlich alles auf sehr unterschiedliche Weise an. Ninas Arbeitsweise ist sehr akribisch – Beweise und Spuren sind für sie unabdingbar, um Theorien aufzustellen. Für Außenstehende kann sie manchmal emotionslos wirken. Raúl hingegen handelt und denkt sehr intuitiv und führt sein Team mit einem sehr persönlichen, familiären Ton. Außerdem suchen sie sich nicht aus, zusammenzuarbeiten. Gerade das macht wahrscheinlich ihre besondere Beziehung zueinander aus, die sich im Laufe der Zeit entwickelt.
Die Besetzung des Projekts ist international. Wie lief die Kommunikation am Set ab – Spanisch, Englisch, Deutsch?
Wir haben eigentlich nur Spanisch am Set gesprochen, zumal 95 Prozent der Serie auf Spanisch gedreht wurde und auch die Schauspieler*innen der deutschen Rollen Spanisch konnten. Nur eine Schauspielerin sprach kein Spanisch – für sie gab es eine Dolmetscherin, eine kanarische Schauspielerin, die auf den Kanaren auf die deutsche Schule gegangen ist. Das waren, glaube ich, die einzigen Tage während der Drehmonate, an denen ich Deutsch gesprochen habe.
Welcher Drehtag ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben und wieso?
Das war auf der Insel La Gomera. Wir haben dort vier Wochen verbracht, um die dritte Folge zu drehen. Diese Zeit war insgesamt sehr besonders. Die Insel hat etwas Mystisches und Geheimnisvolles – man fühlt sich dort wirklich ein wenig von der Welt abgeschnitten. Jeder Drehtag war einzigartig: An einem Tag waren wir im über zwei Millionen Jahre alten Garajonay-Lorbeerwald, an einem anderen liefen wir bei Sonnenuntergang über den schwarzen Sandstrand. Einmal wurden wir sogar während der Dreharbeiten von plötzlichen starken Windböen, die durch ein steiles Tal fegten, fast weggeblasen.
Was hat Ihnen bei der Arbeit an dem Projekt am meisten Spaß gemacht?
Die Inseln, ihre Bewohnerinnen und Bewohner und die besondere Atmosphäre während des Drehs zu entdecken – vor allem, weil meine Figur zu den Inseln eine ambivalente Beziehung hat. Sie sind zwar ihre Heimat, aber Nina ist sich nicht sicher, was sie davon halten soll. Außerdem hat es sehr viel Spaß gemacht, auf zwei Sprachen zu drehen. Sprachmissverständnisse und Akzentunterschiede zwischen mir und dem Rest des Filmteams haben oft zu sehr lustigen Momenten geführt.
Worauf können sich die Zuschauer bei "Weiss & Morales" freuen?
"Weiss & Morales" ist eine erfrischende Krimiserie. Während sich die Handlung um Straftaten dreht, bleibt die Tonalität jeder Episode leicht und zugänglich. Die Verbrechen werden nie explizit oder blutig dargestellt, was die Serie für ein breites Publikum attraktiv macht. Ähnlich wie bei Agatha Christie geht es vor allem darum, Täter zu entlarven und zu verstehen, warum scheinbar gewöhnliche Menschen außergewöhnliche Verbrechen begehen. Ein besonderes Highlight sind die atemberaubenden Drehorte auf den Kanarischen Inseln, deren Vielfalt und Schönheit den Geschichten eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre verleihen.
Sie spielen den Guardia-Civil-Sergeant Raúl Morales, der gemeinsam mit seiner deutschen Kollegin Mordfälle auf den Kanaren löst. Was ist das Besondere an dem Ermittlerduo?
Was dieses Ermittlerduo, Raúl und Nina, wirklich besonders macht, sind ihre völlig unterschiedlichen Charaktere. Raúl Morales arbeitet spontan und intuitiv, während Nina Weiss auf Logik und Ordnung setzt. Anfangs geraten sie eher aneinander, als dass sie zusammenarbeiten. Nach und nach erkennen sie die Stärken des jeweils anderen und ergänzen sich immer besser. Raúl ist beeindruckt von Ninas akribischer Detailgenauigkeit, während sie seine besondere Begabung erkennt, Menschen mit Wärme und Empathie zu befragen.
Das Projekt hat ein internationales Ensemble. Wie hat die Kommunikation am Set funktioniert? Spanisch, Englisch, Deutsch?
Zwei verschiedene Länder zusammenzubringen, war unglaublich bereichernd, weil es bedeutet, unterschiedliche Perspektiven zu vereinen. Es ist faszinierend zu sehen, wie Deutsche uns wahrnehmen, wie wir sie sehen, und wie leicht sich Klischees vermeiden lassen, wenn man beide Seiten kennt. Diese Vielfalt ist ein großer Gewinn für das Projekt. Das gilt auch für das internationale Schauspielensemble. Zum Glück spricht Katia dank ihrer Zeit in Lateinamerika fließend Spanisch, und ich spreche Englisch – so verlief die Kommunikation am Set ganz natürlich und situationsabhängig in beiden Sprachen.
Was hat Ihnen an der Arbeit an diesem Projekt am meisten gefallen?
Die Zusammenarbeit mit Katia Fellin habe ich sehr genossen – wir haben uns ausgezeichnet verstanden und viele körperlich anspruchsvolle Actionszenen gemeinsam gemeistert. Die Herzlichkeit und Spontaneität der Menschen auf den Inseln haben die Dreharbeiten zu etwas ganz Besonderem gemacht. Und nicht zuletzt war der gesamte kreative Prozess, das Zusammenspiel unterschiedlicher Kulturen und Perspektiven, unglaublich bereichernd.
Worauf können sich die Zuschauer bei "Weiss & Morales" freuen?
Eine spannende Geschichte in unglaublich schöner Landschaft, ein tolles internationales Schauspielerteam. Aus dem Zusammentreffen von deutschen und spanischen Elementen entsteht eine ganz besondere Atmosphäre und Komik. So kommen etwa die beiden Kommissare aus ganz unterschiedlichen Welten und finden doch zusammen.
Die Besetzung des Projekts ist international. Wie lief die Kommunikation am Set ab? Spanisch, Englisch, Deutsch?
Zu meiner Freude wurde gleichzeitig in allen Sprachen gesprochen – und das funktionierte perfekt. Überhaupt war das ganze Team – vor und hinter der Kamera – eine einzige Freude.
Welche Szene ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben und wieso?
Meine Figur ist die der Mutter der deutschen Kommissarin, einer richtig korrekten Beamtin. Ich spiele eine Aussteigerin, die vor vielen Jahren auf den Kanaren gestrandet ist. Meine Tochter hat es mit mir nicht leicht. Beim Drehen haben mir all die Szenen besonders viel Spaß gemacht, in denen ich übergriffig, anstrengend und meiner Filmtochter peinlich sein durfte. Mit Katia Fellin hatte ich eine tolle (und wunderbar lustige) Partnerin.
Und was hat Ihnen bei der Arbeit an dem Projekt am meisten Spaß gemacht?
Dass ich endlich wieder in einer Latzhose spielen durfte. Ich durfte rauchen, trinken, mich an meine verflossenen Liebhaber erinnern und eine Romanze mit Thomas Heinze gibt es auch.
Hätten Sie sich selbst ein Aussteiger-Leben in einer Kommune auf den Kanaren vorstellen können?
Eher nicht. Dafür gehe ich zu gern ins Theater oder in die Oper. Und meinen Zahnarzt in Berlin hätte ich auch nicht verlassen.
Welche Szene ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben und wieso?
Die Szene im Restaurant mit Katia, als ich ihr erkläre, dass ich um die Hand ihrer Mutter (Margarita Broich) anhalten würde. Die Mischung aus spielerischer Leichtigkeit und Konzentration im Zusammenspiel mit Katia gefiel mir sehr. Eine tolle Schauspielerin.
Was hat Ihnen bei der Arbeit an dem Projekt am meisten Spaß gemacht?
Das Team, die Kollegen, das gesamte spanische Umfeld, die Atmosphäre am Set, die malerischen Drehorte – da kommt einiges zusammen.
Wie kommt es, dass Sie so gut Spanisch sprechen?
Ich würde nicht behaupten, dass ich wirklich gut Spanisch sprechen kann, aber ich habe ganz zu Beginn meiner Karriere mal ein Märchen in Spanien gedreht "blancaflor – La hija del Diablo". Da ich zu 99 Prozent des Drehs der einzige Deutsche am Set war, wurde fast nur Spanisch gesprochen. In der Zeit habe ich ein paar Brocken aufgeschnappt.
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