05.11.2020, 11:18 Uhr - Film, Reportagen/Dokumentationen

"Hey, ich bin Jude!". Doku und Dokumentarfilm im ZDF


„Hey, ich bin Jude!“: Meira (17) lebt als religiöse Jüdin in Osnabrück.
Copyright: ZDF/Jan Tenhaven

Direkt im Anschluss an den Fernsehfilm "Das Unwort" ist am Montag, 9. November 2020, 21.40 Uhr, die Doku "Hey, ich bin Jude! – Jung. Jüdisch. Deutsch" im ZDF zu sehen. In dem Film von Jan Tenhaven erzählen Jugendliche jüdischen Glaubens, was sie bewegt in ihrem Alltag zwischen Sportplatz und Synagoge, Thora und Instagram, Schabbat und Party. Am selben Abend, um 0.50 Uhr, sendet das ZDF zudem den Dokumentarfilm "Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin" – ein vielstimmiges Porträt der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte. In der ZDFmediathek ist der Film ab Sonntag, 8. November 2020, 10.00 Uhr, verfügbar. Die Doku "Hey, ich bin Jude!" steht dort ab Freitag, 6. November 2020, 10.00 Uhr, bereit.

Was bedeutet es, der einzige Jude oder die einzige Jüdin auf der ganzen Schule zu sein und sich mit Klischees oder Stereotypen herumschlagen zu müssen? "Hey, ich bin Jude!" ist ein Film über den Alltag von jungen Jüdinnen und Juden in Deutschland, in dem diese auch mit antisemitischen Sprüchen, geschmacklosen Witzen und nervigen Vorurteilen konfrontiert sind. So verschieden die jüdischen Jugendlichen sind – religiös, atheistisch, musikalisch, sportlich oder technisch interessiert – gilt für sie gleichermaßen, dass sie nicht als Museumsstück wahrgenommen werden wollen, sondern als aktive junge Menschen, die im Hier und Jetzt leben.

Die Dokumentation verzichtet auf einen Kommentar und besteht ausschließlich aus Gesprächen mit jüdischen Jugendlichen zwischen zwölf und 25 Jahren, die der Filmemacher Jan Tenhaven in Berlin, Frankfurt am Main, Osnabrück, Essen, München und Weßling geführt hat. Ergänzt werden diese Gespräche von Protokollen antisemitischer Vorfälle, vorgelesen von Iris Berben.

Was "Jüdischsein in Berlin" bedeutet, erkundet auch der Dokumentarfilm "Lebenszeichen". Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker und zufällige Bekannte befragt und ist im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Karolinski folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten, um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken. Entstanden ist sowohl eine Familienerkundung als auch ein vielstimmiges Porträt der deutschen Hauptstadt und seiner jüdischen Geschichte.

Ansprechpartner: Cordelia Gramm, Thomas Hagedorn, Maike Magdanz
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/heyichbinjude und  https://presseportal.zdf.de/presse/lebenszeichen

Die Dokumentationen "Hey, ich bin Jude! – Jung. Jüdisch. Deutsch" und "Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin" stehen für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten vorab im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Verfügung.

"Hey, ich bin Jude! – Jung. Jüdisch. Deutsch" in der ZDFmediathek: https://kurz.zdf.de/tgd/

"Jüdischsein in Berlin" in der ZDFmediathek; https://kurz.zdf.de/OCN/

Pressemitteilung "Das Unwort": https://kurz.zdf.de/9KN/

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/das-unwort/

"Das Unwort" in der ZDFmediathek: https://kurz.zdf.de/JI95v/

Mainz, 5. November 2020
ZDF Presse und Information