250 Jahre USA

Programmangebote

Im Sommer 2026 begehen die Vereinigten Staaten ihr 250‑jähriges Gründungsjubiläum: Denn mit der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 sagten sich 13 britische Kolonien von der Krone los und legten den Grundstein für einen neuen Staat. Aus diesem Anlass bieten ZDF, ZDFinfo, 3sat und ZDF/ARTE – online und linear – eine Reihe von Sendungen an, die sich mit den USA beschäftigen. Im ZDF-Streaming-Portal werden über die TV-Erstausstrahlungen hinaus, viele weitere thematisch passende Formate gebündelt.

Sendedatum

Angebot ab sofort (wird laufend ergänzt)
Diverse Angebote ab Anfang Juni 2026
Mittwoch, 24. Juni 2026, ab 18.45 Uhr und Freitag, 26. Juni 2026, 21.45 Uhr
u.a. Samstag, 4. Juli 2026, ab 6.00 Uhr: Thementag "Happy Birthday, USA"

Fotos

Texte

ZDF-Streaming-Portal

Schon jetzt sind im ZDF-Streaming-Portal thematisch passende Sendungen zum Thema "250 Jahre USA" zu finden: https://www.zdf.de/250-jahre-usa-100.
Die "Curated Collection" wird laufend aktualisiert. Neue Inhalte kommen fast alle im Laufe des Juni.

"Sketch History – USA Spezial"

Ab Freitag, 5. Juni 2026, 23.00 Uhr im ZDF streamen
ZDF: Freitag, 5. Juni 2026, 23.00 Uhr
Sketch History – USA Spezial

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden 250 Jahre alt – na, herzlichen Glückwunsch! Wenn das kein Grund ist, dass die Kult-Comedy "Sketch History" dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Unmöglichkeiten ein Spezial auf den Geburtstagstisch legt.
Zum feierlichen Anlass zeigt die "Sketch History" einige der Höhepunkte aus vier Staffeln Sendungsgeschichte mit einem ganz besonderen Blickwinkel. Vom Gründungsmythos bis in die wilden Siebziger, von den genialen Erfindungen bis zu den verhinderten Helden der "Hottest Country in the World" (Donald Trump) blickt die Sendung zurück auf die "Greatest Sketches in History" ("Sketch History" über "Sketch History").
Endlich werden die ganz großen Fragen geklärt, die die USA seit dem Unterschreiben der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 umtreiben: Wie hoch war die Maklerprovision bei den ersten Siedlern für ein Grundstück mit büffelfreiem Vorgarten? Wie liefen die Verhandlungen zwischen John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow nach der Kubakrise wirklich ab und war der Kalte Krieg überhaupt kalt? Wie diskutiert ein waschechter amerikanischer Patriot zielführend Probleme im Cockpit der "Enola Gay", kurz vor dem Abwurf der Atombombe aus? 
Außerdem enthüllt "Sketch History" exklusiv, wie ein deutsches Touristenpärchen die berühmt berüchtigte "Factory" von Andy Warhol aufgemischt hat. 
Von Siedlern mit großen Träumen und noch größeren Egos über legendäre und lüsterne Präsidenten, abstruse Kriegsbegründungen bis hin zu popkulturellen Phänomenen und Erfindungen, die die ganze Welt geprägt haben –  das Ensemble bestehend aus (in alphabetischer Reihenfolge): Benito Bause, Tom Böttcher, Max Giermann, Nora Islei, Matthias Matschke, Isabel Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus, Carsten Strauch, Lou Strenger und Jan van Weyde zeigt mit bekanntem feinen Gespür für Absurditäten und überraschendem Humor die Geschichte hinter der Geschichte von Amerika.
Regie führten Erik Haffner und Tobi Baumann. Die Bücher stammen von Roland Slawik und Chris Geletneky, der auch als Creative Producer fungiert. Produziert wurde die Sendung von der Cologne Film GmbH (Produzenten René Jamm und Martin Brindöpke). Die Redaktion im ZDF haben Sarah Flasch und Benjamin Hensler.

"Amerika – Traum und Wirklichkeit" (Dreiteilige Dokureihe)

Ab Dienstag, 9. Juni 2026, 20.15 Uhr im ZDF streamen
ZDF: Dienstag, 9. Juni 2026, 20.15 Uhr (1/3)
Amerika – Traum und Wirklichkeit
Dreiteilige Dokureihe von Jan Tenhaven und Jens Strohschnieder

Dieses Jahr feiern die USA ihr 250-jähriges Bestehen. Wie steht es um die Kernwerte der Nation "Life, Liberty, and the Pursuit of Happiness" – "Leben, Freiheit und das Streben nach Glück", das die amerikanische Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 verspricht? Wie viel vom "American Dream" ist geblieben in einem Land, das so tief gespalten ist wie selten zuvor? Persönliche Erfahrungen verschiedenster Menschen und Analysen von Expertinnen und Experten zeichnen ein vielstimmiges Porträt der USA.

Weitere Presseinformationen zu der Dokureihe finden Sie <<HIER>>.

"besseresser" über kulinarische US-Klassiker (WH)

Bereits jetzt im ZDF streamen
ZDF: Dienstag, 16. Juni 2026, 20.15 Uhr (WH)
besseresser: Tricks der Lebensmittelindustrie weltweit – Sebastian Lege deckt auf
Film von Thomas Lischak

Amerikas kulinarische Ikonen im Fokus: Sebastian Lege deckt auf, was in beliebten US-Klassikern steckt. Ob Ketchup, Burger oder Donuts – viele Lebensmittel, die heute weltweit konsumiert werden, haben ihren Ursprung in den USA. Doch was steckt wirklich hinter den Produkten, die längst Kultstatus erreicht haben? Lebensmittelexperte Sebastian Lege geht auf Spurensuche und zeigt, wie Industrie, Marketing und Zutaten zusammenspielen.
Heinz Ketchup: Der Klassiker mit eigener Tomate
Heinz Ketchup war das erste Tomatenketchup auf dem internationalen Markt und legte damit den Grundstein für ein globales Lebensmittelimperium. Bis heute ist Heinz Marktführer in Deutschland und den USA. Für die berühmte rote Sauce verwendet das Unternehmen spezielle Tomaten, die bereits seit den 1930er-Jahren in eigenen Züchtungen entwickelt werden. Sie sind röter, fester und dicker als herkömmliche Sorten. Ist es diese besondere Tomate, die Heinz Ketchup zum bekanntesten Ketchup der Welt gemacht hat?
McDonald's Big Mac: Burger mit Strategie
Im hart umkämpften US-amerikanischen Fast-Food-Markt setzt McDonald's seit Jahrzehnten auf Innovation. Als die Konkurrenzkette Eat'n Park Ende der 1960er-Jahre mit ihren Big Boy-Burgern Erfolge feiert, reagiert McDonald’s mit dem Big Mac. Der Doppelburger mit drei Brötchenteilen richtet sich gezielt an Erwachsene und wird schnell zum Verkaufsschlager. Bis heute gilt der Big Mac als ikonischer McDonald's-Burger – nicht zuletzt wegen seiner beliebten Soße. Doch was macht sie so besonders? Sebastian Lege geht dieser Frage direkt vor Ort in den USA nach.
Donuts: Vom Fettkringel zum globalen Hype
Donuts stehen wie kaum ein anderes Gebäck für amerikanische Backkultur. Erst durch die Marke Dunkin' Donuts wurden sie weltweit bekannt. In Deutschland galten sie lange als Nischenprodukt – bis sie plötzlich zum Trend wurden. Was viele nicht wissen: Hinter dem Erfolg steckt der Lebensmittelkonzern Cargill aus Minnesota. Seine Zutaten finden sich in zahlreichen Supermarktprodukten und Fast-Food-Artikeln. Ein Beispiel: Glukosesirup in Donuts. Erst durch diesen Stärkezucker wurden Donuts zum globalen Convenience-Produkt. Glukose war in der EU lange umstritten, doch mit dem Druck internationaler Konzerne wurde 2017 eine neue Zuckermarktordnung eingeführt, die den Einsatz von Glukose- und Fruktosesirup erlaubt. Die Gewinner: Dunkin' Donuts und Cargill.
Peanut-Butter and Jelly: Kult-Snack mit fragwürdigen Zutaten
Auch Erdnussbutter ist ein ikonisches Produkt, das mit einem gesunden Image vermarktet wird. Die Hülsenfrucht enthält viele Ballaststoffe, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Doch Sebastian Lege zeigt: Was die Industrie heute als Erdnussbutter verkauft, hat oft wenig mit dem nährstoffreichen Original zu tun. Wie zum Beispiel Peanut-Butter and Jelly. In Brotaufstrichen, Riegeln, Keksen und Eiscreme steckt häufig nur ein Bruchteil echter Erdnüsse – der Rest sind Zusatzstoffe.
Weitere Tricks der Lebensmittelindustrie: Gatorade, Pizza Hut und Lay's im Check
Sebastian Lege nimmt weitere US-Marken unter die Lupe: Was steckt hinter dem sportlichen Image von Gatorade? Wie konnte Pizza Hut weltweit expandieren? Und was unterscheidet Lay's, die selbst ernannte Nummer eins unter den Chips von anderen Herstellern?

"The Apprentice – The Trump Story" (Free-TV-Premiere)

Ab Freitag, 19. Juni 2026, 10.00 Uhr bis Sonntag, 19. Juli 2026, im ZDF streamen
ZDF: Freitag, 19. Juni 2026, 0.45 Uhr
The Apprentice – The Trump Story (USA 2024)
Film von Ali Abbasi

Die erstaunliche Geschichte des jungen Donald Trump, der im New York der 70er- und 80er-Jahre zunächst sein Immobilienimperium aufbaut ‒ und dann nach immer mehr Macht strebt. Maßgeblichen Anteil daran hat der einflussreiche rechte Anwalt Roy Cohn. Auf packende und unterhaltsame Weise seziert Regisseur Ali Abbasi die abgründige Seite der Weltmacht USA, indem er die wahre Geschichte von Donald Trumps Aufstieg erzählt.
In den 1970er-Jahren steht Donald Trump (Sebastian Stan) am Anfang seiner Karriere. Wie sein Vater möchte er in der New Yorker Immobilienbranche erfolgreich sein. Daher sucht er den Kontakt zu Roy Cohn (Jeremy Strong), der in Wirtschaft und Politik sehr gut vernetzt ist.
Der erfolgreiche Rechtsanwalt wird zu Trumps Mentor und zeigt ihm nicht nur wie man Macht erlangt, sondern vor allem, wie man sie einsetzen kann. Der Schüler zeigt sich äußerst gelehrig und startet eine einzigartige Karriere, die ihn bis an die Spitze der USA führt.
Der biografische Film erhielt zahlreiche Preise und Nominierungen, unter anderem auch bei den Academy Awards. Im Vorfeld versuchte der heutige Präsident die Veröffentlichung ‒ erfolglos ‒ zu verhindern.

"Die Kriege der USA" (Dreiteilige Dokureihe)

Ab Mittwoch, 17. Juni 2026, 5.00 Uhr im ZDF streamen
ZDFinfo: Mittwoch, 24. Juni 2026, ab 18.45 Uhr
Die Kriege der USA
Dreiteilige Dokureihe

Vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Krieg gegen den Terror: Seit 250 Jahren prägen Kriege die USA und ihre Rolle in der Welt. Die dreiteilige Reihe "Die Kriege der USA" zeigt den Aufstieg der Vereinigten Staaten zur mächtigsten Militärnation und die weltweiten Folgen.

 

Mittwoch, 24. Juni 2026, 18.45 Uhr
Die Kriege der USA: Von der Kolonie zur Weltmacht (1/3)
Film von Karl Alexander Weck und Carsten Binsack

Als junge Nation befreien sich die USA aus der britischen Kolonialherrschaft, erzwingen im Bürgerkrieg blutig die Einheit und steigen im Ersten Weltkrieg zur Weltmacht auf.
Aus dem Unabhängigkeitskrieg erwächst eine Nation, die Freiheit und Gleichheit verspricht. Im Bürgerkrieg drohen die USA fast zu zerbrechen. Doch der Bund hält. Vereint erobern sie den Westen und etablieren sich im 20. Jahrhundert als neue militärische Macht.
Im Jahr 1776 erklären 13 Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. George Washington, der Anführer im Befreiungskrieg, wird der erste Präsident der USA.
Die Verfassung von 1789 etabliert demokratische Prinzipien. Doch das Versprechen von Freiheit, Gleichheit und dem Streben nach Glück steht im Widerspruch zur Sklaverei und der Unterdrückung der indigenen Bevölkerung.
Die Frage der Sklaverei spaltet das Land und mündet 1861 im Bürgerkrieg. Präsident Abraham Lincoln erklärt alle Sklaven für frei. Der Krieg endet 1865 mit der Kapitulation des Südens und mit Lincolns Ermordung.
Im 19. Jahrhundert expandieren die USA. Mit dem Konzept des "Manifest Destiny" begründen sie ihren Anspruch, den Kontinent zu beherrschen. Die indigenen Völker werden in Reservate verdrängt, und am Ende des Jahrhunderts werden die USA sogar Kolonialmacht: Sie übernehmen Kuba, die Philippinen und Hawaii.
1917 treten die USA in den Ersten Weltkrieg ein. Sie mobilisieren vier Millionen Soldaten und zwingen das Deutsche Reich zusammen mit ihren Alliierten zur Kapitulation. Die USA beweisen im Ersten Weltkrieg erstmals ihre globale Stärke – der Weg zur führenden Weltmacht des 20. Jahrhunderts ist vorgezeichnet.
 

Mittwoch, 24. Juni 2026, 19.30 Uhr
Die Kriege der USA : Im Namen der Freiheit (2/3)
Film von Carsten Binsack

Aus Isolationismus zur Weltmacht: Nach Jahren des Rückzugs steigen die USA im Zweiten Weltkrieg zur Militärnation auf. Atomwaffen, Kalter Krieg und das Trauma Vietnam prägen ihr Selbstbild.
Als Kämpfer für Freiheit und Demokratie gehen die USA siegreich aus dem Zweiten Weltkrieg hervor und begründen ihren Ruf als Weltpolizist. Doch sie führen auch "schmutzige Kriege" und hintergehen eigene Ideale. In Vietnam endet ein Krieg erstmals mit einer Niederlage.
Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor 1941 werden die USA die entscheidende Militärmacht im Zweiten Weltkrieg. In Europa treiben US-Soldaten den Vormarsch gegen Nazideutschland voran, im Pazifik kämpfen sie gegen das japanische Kaiserreich.
1945 setzen die USA in Hiroshima und Nagasaki erstmals Atombomben ein – Waffen, deren Zerstörungskraft Kriege beenden, aber auch ganze Städte vernichten können. Ein neues Zeitalter beginnt, in dem die USA eine Schlüsselrolle spielen – militärisch, aber auch beim Aufbau der Vereinten Nationen.
Im Kalten Krieg ringen die USA mit der Sowjetunion weltweit in Stellvertreterkriegen um die Vorherrschaft. Ab 1950 verteidigen sie Südkorea gegen den kommunistischen Norden. In den 1960er-Jahren bringt die Kubakrise die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Die USA pochen auf ihre Einflusssphäre in der Karibik und verhindern russische Raketen auf Kuba.
Gleichzeitig eskaliert der Krieg in Vietnam. Der Einsatz chemischer Waffen und massive zivile Opfer untergraben den Anspruch der USA, im Namen von Freiheit und Frieden zu handeln. Die Niederlage von 1975 erschüttert ihr Selbstverständnis nachhaltig.
Der Sturz des Schahs im Iran und die Geiselnahme von Botschaftsmitarbeitern setzen den Keim für einen Konflikt, der viele Jahre später eskaliert. Am Ende des Kalten Krieges bleiben die Vereinigten Staaten die einzige Supermacht. Doch militärische Stärke allein garantiert weder Kontrolle noch moralische Autorität.

Mittwoch, 24. Juni 2026, 20.15 Uhr
Die Kriege der USA : Öl, Macht, Terror (3/3)
Film von Dagmar Gallenmuelller

Nach 9/11 beginnt der "War on Terror" – Afghanistan und Irak sind Schauplätze eines globalen Feldzugs. Donald Trump definiert die Rolle der USA neu: Macht ersetzt Bündnisse, Kriege brechen aus.
Terroristenjagd, Folterskandale und Drohnenkrieg prägen nach dem Terror von Al-Kaida die US-Außenpolitik. Doch in der Heimat herrscht zunehmend Kriegsmüdigkeit. Donald Trump propagiert "America first" und führt sein Land dennoch in einen Krieg mit dem Iran.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 schwört US-Präsident George W. Bush die Amerikaner auf einen Feldzug gegen den Terror ein. Zuerst im Visier: Afghanistan. Ziel ist die Zerschlagung des Terrornetzwerks Al-Kaida und die Suche nach Osama bin Laden. Doch auf den schnellen Sturz der Taliban folgt ein Einsatz, der zwei Jahrzehnte dauert.
Ohne UN-Mandat greifen die USA 2003 den Irak an. Begründung: Der Irak baue Massenvernichtungswaffen und unterstütze den Terror. Doch für beides gibt es keine Belege. Der Sturz von Saddam Hussein hinterlässt ein Machtvakuum. Aufstände, Besatzung und Gewalt destabilisieren den Irak – und sind der Nährboden für den sogenannten Islamischen Staat.
Der Versuch, durch Regimewechsel Frieden und Demokratie im Nahen Osten zu schaffen, scheitert. Zugleich beschädigen Folterskandale in Guantanamo und Abu Ghraib die Glaubwürdigkeit der USA. In der Heimat stoßen die Kriege in Übersee mehr und mehr auf Ablehnung. Die USA stecken in einer moralischen und militärischen Sackgasse. Unter Barack Obama und Joe Biden wandelt sich die Strategie. Sie ist geprägt vom Drohnenkrieg, dem chaotischen Abzug aus Afghanistan bis zur Unterstützung der Ukraine gegen Russland.
Dann kommt Donald Trump erneut an die Macht. Mit der Parole "America first" geht es ihm nicht mehr um globale Ordnung, sondern um nationalen Nutzen. Der Kampf ums Öl ist die treibende Kraft. Bündnisse verlieren an Bedeutung, alte Freunde scheinen neue Feinde zu sein. Trump droht unverhohlen mit militärischer Macht. In diesem Klima eskaliert der Konflikt mit Iran. Die Vereinigten Staaten von Amerika bereiten den Weg in ein neues kriegerisches Zeitalter.
 

"auslandsjournal – die doku: Amerika unter Trump – Wendet sich die Stimmung?"

Ab Mittwoch, 24. Juni 2026, 10.00 Uhr im ZDF streamen
ZDF: Mittwoch, 24. Juni 2026, 22.15 Uhr
auslandsjournal – die doku:
Amerika unter Trump – Wendet sich die Stimmung?

Film von Elmar Theveßen und Annette Brieger

Die USA feiern ihren 250. Geburtstag. Die Unabhängigkeitserklärung von 1776 garantiert grundlegende Rechte auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück.
Doch nach Feiern ist vielen Amerikanern nicht zumute. Eine Mehrheit der Menschen ist unzufrieden mit der Politik von US-Präsident Donald Trump. Der Iran-Krieg und seine Folgen kommen bei vielen im Land nicht gut an, deren Präsident ihnen versprochen hatte, sich aus internationalen Konflikten herauszuhalten. Trump musste mehrfach empfindliche Niederlagen einstecken, etwa bei den umstrittenen Strafzöllen.
Elmar Theveßen und Annette Brieger beobachten, wo im Land aus Unmut Widerstand wächst. In Texas begleiten sie die oppositionellen Demokraten vor den wichtigen Zwischenwahlen im November. In Arizona verfolgen sie den Kampf um Einschränkungen beim Wahlrecht. In Georgia treffen sie ehemalige Trump-Fans, die aus seiner MAGA-Bewegung ausgestiegen sind. Wendet sich die Stimmung oder eher doch nicht? Die ZDF-Autoren treffen sich auch mit Anhängern des Präsidenten und erkunden die Wahlaussichten für republikanische Kandidaten.
Gemeinsam mit renommierten Experten ziehen Theveßen und Brieger Bilanz: Was hat Donald Trump bisher in seiner zweiten Amtszeit erreicht? Wo ist er gescheitert? Wie verändert seine Präsidentschaft die USA? Ein Blick auf den Zustand der amerikanischen Demokratie – zu ihrem 250. Geburtstag.

"Protest gegen Trump – Kampf um die Demokratie"

Ab 15. Juni 2026, 5.00 Uhr im ZDF streamen
ZDFinfo: Freitag, 26. Juni 2026, 21.45 Uhr
Protest gegen Trump – Kampf um die Demokratie
Film von Anne-Frédérique Widmann

Unter Donald Trump gerät die Demokratie in den USA zunehmend unter Druck. Aktivisten und Journalisten berichten, was es bedeutet, gegen einen der mächtig-sten Männer der Welt aufzustehen.
Es sind Menschen, die trotz Drohungen, Diffamierung und politischem Druck nicht schweigen wollen. Sie leisten Widerstand, dokumentieren Missstände und setzen sich für demokratische Werte ein, auch wenn sie dafür häufig einen hohen persönlichen Preis zahlen.
Inzwischen sind Graswurzelbewegungen wie die Protestbewegung "Movement 50501" entstanden. Menschen demonstrieren landesweit friedlich für Demokratie und Meinungsfreiheit. Eine von ihnen ist die New Yorkerin Hannah Stauss. Sie will den politischen Entwicklungen nicht tatenlos zusehen. Sie hilft bei der Organisation von Demos und baut Netzwerke auf, um verzweifelten Bürgern eine Anlaufstelle bieten zu können, sollte Trump die Nationalgarde nach New York schicken.
An der Columbia University wehren sich Lehrkräfte gegen die Einschränkungen, die ihnen aus Washington auferlegt werden. Die Dozentin Anya Schiffrin lässt es sich trotzdem nicht nehmen, in ihren Vorlesungen über Pressefreiheit aufzuklären. Mehrere Studierende, die bei Protesten 2024 Frieden im Gazastreifen gefordert oder einfach nur kritische Artikel in einer Studentenzeitung verfasst haben, werden unter Trump willkürlich und rechtswidrig verhaftet. Die Einwanderungsbehörde ICE interessiert es dabei offenbar nicht, ob sich jemand legal im Land aufhält oder nicht.
Mit der Ermordung von Charlie Kirk im September 2025 verschärft sich die Rhetorik des Präsidenten und seiner Führungsriege noch weiter. So kostet ein Fernsehinterview, mit dessen Verlauf Präsident Trump nicht einverstanden ist, den Reporter Terry Moran letztendlich seinen Job. Der Politikjournalist sieht den geordneten Verlauf der Midterm-Wahlen 2026 gefährdet. Auch Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz hat Zweifel, dass die Wahlen nach den Ereignissen der letzten Monate frei und fair ablaufen werden.

"auslandsjournal – der Podcast: Der Trump-Effekt"

Im "auslandsjournal-Podcast: Der Trump-Effekt" des ZDF analysieren Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen wöchentlich die von der Trump-Präsidentschaft ausgelösten, tiefgreifenden globalen Veränderungen. Die internationale Sonderkorrespondentin des ZDF sowie die ZDF-Auslandsstudioleiter in Brüssel und Washington geben fundierte Einblicke in die Entwicklungen und Zusammenhänge.

Die drei Hosts
Katrin Eigendorf ist internationale Sonderkorrespondentin des ZDF und berichtet aus Krisen- und Kriegsgebieten, zum Beispiel aus der Ukraine, dem Gazastreifen und aus Afghanistan. Auch aus Russland hat sie lange Jahre als Korrespondentin berichtet. Ulf Röller leitet das ZDF-Studio in Brüssel und ist unter anderem verantwortlich für die ZDF-Berichterstattung über die Europäische Union und die NATO. Zuvor hatte er für das ZDF aus China und Ostasien berichtet. Elmar Theveßen ist seit 2019 Leiter des ZDF-Studios in Washington und berichtet aus den USA und aus Mittelamerika. Die drei Hosts analysieren regelmäßig geopolitische Veränderungen. Sie wurden für ihre journalistische Arbeit unter anderem mit dem Werner-Holzer-Preis für Auslandsjournalismus und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus ausgezeichnet. 

Auch als Video-Podcast online

Das "auslandsjournal" beleuchtet mittwochs um 22.15 Uhr im ZDF die Hintergründe des aktuellen Weltgeschehens. Wöchentlich gibt es nun zudem jeweils eine neue Podcast-Folge, veröffentlicht auf den wichtigsten Podcast-Plattformen sowie als Video-Podcast auf dem ZDF-Streamingportal, im Web auf ZDFheute und in der ZDFheute-App.
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Und auch auf Youtube

Anregungen, Kommentare oder Kritik zum Podcast per E-Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de.

3sat-Programm zu 250 Jahre USA

Am 4. Juli 1776 wurde die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet. Anlässlich des 250. Jahrestags der Staatsgründung der USA zeigt 3sat zwei Erstausstrahlungen in seinem Programm. Am Samstag, 27. Juni 2026, um 19.20 Uhr, geht die Dokumentation "Rechtsruck im Silicon Valley" von Cornelius Janzen der Frage nach, warum die kalifornischen Tech-Eliten Trump unterstützen. Am Montag, 29. Juni 2026, folgt um 22.20 Uhr der Dokumentarfilm "Henry Fonda for President" von Alexander Horvath als TV-Premiere. Außerdem steht in 3sat am Samstag, 4. Juli 2026, ab 6.00 Uhr der Thementag "Happy Birthday, USA" auf dem Programm.

Bereits ab Mittwoch, 20. Mai 2026, ist in der 3satMediathek der Dokumentarfilm "Verbotene Bücher – Kulturkampf in den USA" zu sehen, in 3sat läuft er am 27. Mai 2026, 20.15 Uhr als Erstausstrahlung. An Amerikas Buchregalen tobt ein Kulturkrieg. Auf der einen Seite lautstarke Befürworter ausufernder Buchverbote, auf der anderen Bibliothekarinnen, die das Recht auf Lesefreiheit verteidigen. Der Dokumentarfilm von Kim A. Snyder erzählt die Geschichte dieser Kämpferinnen und Kämpfer.

 

Samstag, 27. Juni 2026, 10.00 Uhr, in der 3satMediathek
3sat: Samstag, 27. Juni 2026, 19.20 Uhr
3satKulturdoku
Rechtsruck im Silicon Valley. Warum die kalifornischen Tech-Eliten Trump unterstützen

Das Silicon Valley steht für Freiheit, Kreativität und Fortschritt. Die 3satKulturdoku "Rechtsruck im Silicon Valley" von Cornelius Janzen legt jedoch eine düstere Seite der kalifornischen Tech-Branche offen. Autoritäres und antidemokratisches Denken sind dort kein neues Phänomen, sondern tief verankert. Seit Jahrzehnten prägt der Kult um charismatische Gründer und die Illusion, ihre Technologien könnten die Welt retten, das Denken vieler Tech-Unternehmer. Werte wie Gleichheit und Solidarität weichen Egoismus und der Ideologie grenzenloser Marktfreiheit.
Tech-Milliardäre wie Elon Musk und Peter Thiel propagieren "Disruption" und zielen dabei auch auf den Abbau demokratischer Institutionen. Ihre Vision ist eindeutig: Sie wollen die Demokratie hinter sich lassen. Mit Präsident Donald Trump haben sie einen Verbündeten im Weißen Haus gefunden. Sein Vizepräsident JD Vance hat die Interessen der Tech-Industrie zur Staatsräson gemacht. Die ehemalige Programmiererin Aya Jaff bezeichnet dieses Machtgefüge als "Broligarchie": eine kleine, abgeschottete Elite, die Kapital, Technologie und politischen Einfluss eng verknüpft. Der Historiker Volker Weiß beleuchtet das apokalyptische und messianische Weltbild dieser Elite, die sich als Retterin vor dem Untergang sieht. Der Literaturwissenschaftler und Stanford-Professor Adrian Daub warnt, dass das Denken im Silicon Valley mit faschistischen Ideen vereinbar sei.
Doch wie konnte es so weit kommen? Welche Ideologien verbinden die libertären Tech-Eliten mit Trumps autoritärem Stil? Die Dokumentation "Rechtsruck im Silicon Valley. Warum die kalifornischen Tech-Eliten Trump unterstützen" zeichnet eine politische Kulturgeschichte der Gegenwart und stellt die zentrale Frage: Wie viel Demokratie bleibt, wenn dem Fortschrittsversprechen der Tech-Branche blind gefolgt wird?

 

Montag, 29. Juni 2026, 6.00 Uhr, in der 3satMediathek
3sat: Montag, 29. Juni 2026, 22.25 Uhr
3satDokumentarfilmzeit
Henry Fonda for President

Kaum jemand verkörperte den durchschnittlichen, aber ehrbaren US-Bürger so gut wie Henry Fonda, der im Lauf seiner Karriere auch immer wieder Präsidenten spielt – echte und fiktive. In seinem ebenso detailreichen wie unterhaltsamen Essay folgt der österreichische Filmhistoriker Alexander Horvath Fondas Figuren hinein in eine imaginäre Republik – den "United States of Fonda". Fondas Stimme und die Charaktere, die er spielte, führen durch den Film – auf einen Roadtrip quer durch die USA und durch die Geschichte des Landes, von 1651 bis in die 1980er-Jahre, als mit Ronald Reagan ein anderer Filmschauspieler US-Präsident wurde.
Der Dokumentarfilm beginnt mit einer persönlichen Erinnerung: Paris im Sommer 1980. Zur selben Zeit finden in Moskau die Olympischen Spiele statt; in Detroit wird Ronald Reagan zum Kandidaten der Republikanischen Partei für das Amt des US-Präsidenten gekürt; in New Hampshire dreht Henry Fonda seinen letzten Film. Zwei Schauspieler skizzieren zwei verschiedene Weisen, die Vereinigten Staaten von Amerika ins Visier zu nehmen: als God's Own Country oder als Schauplatz sozialer Kämpfe. Es folgt ein Rücksprung nach Holland ins Jahr 1651. Eine doppelte Migrationsgeschichte nimmt ihren Lauf: die Geschichte eines Mannes und seiner Familie – und die Geschichte einer Nation in Bewegung. Die Reise des Films führt an die Ufer des Mohawk River und in die Jahre der Amerikanischen Revolution, in den "Wilden Westen" und zu den rassistischen Ausschreitungen des frühen 20. Jahrhunderts, nach New York zur Zeit der Großen Depression, entlang der Route 66 – von der "Dust Bowl" nach Kalifornien – und nach Hiroshima, an die Pazifikfront im Zweiten Weltkrieg. Dann in die Nachkriegsära und ihre neuen Arten der Depression, den Kalten Krieg und seine apokalyptischen Anmutungen. Henry Fonda ist der Politikerrolle nun näher denn je.
Alle Stationen der Reise durchs Land und dessen Zeiten sind mit Fonda verbunden – mit seinem Leben und dem seiner Vorfahren, mit seiner Arbeit als Schauspieler und seiner öffentlichen Person, mit den Kinofiguren, die er darstellte. In ihnen fokussiert er sich selbst und das Land.

 

3sat: Samstag, 4. Juli 2026, ab 6.00 Uhr
Thementag
"Happy Birthday, USA"

6:00     Ol' Man River - Mächtiger Mississippi (ORF, 90min)
7:30     Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (1/4)  (ZDF, 88 Min.)
8:55     Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (2/4)  (ZDF, 84 Min.)
10:20   Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (3/4) (ZDF, 86 Min.)
11:45    Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer (4/4)  (ZDF, 89 Min.)
13:15    Ein Tag in New York 1882 (ZDF, 45 Min.)
14:05    Weltstädte: New York (ZDF, 45 Min.)
14:50    Die Welt der Amish - Tradition und Versuchung (3sat, 45 Min.)
15:35    North und South Carolina von oben (3sat, 45 Min.)
16:20    Amerikas Naturwunder: Die Great Smoky Mountains (ARD/NDR, 45 Min.)
17:05    Amerikas Naturwunder: Yellowstone (ARD/NDR, 45 Min.)
17:50    Amerikas Naturwunder: Yosemite (ARD/NDR, 45 Min.)
18:35    Kings of Hollywood (ARD/DEG, 100 Min.)
20:15    Thirteen Days (ZDF, 134 Min.)
22:30    The Marksman – Der Scharfschütze (ZDF, 97 Min.)
0:05      Big Bend – Amerikas wildeste Grenze (ORF, 45 Min.)
0:51      Thirteen Days (ZDF, 134 Min.)
3:05      Kings of Hollywood (ARD/DEG, 100 Min.)
4:45      N.N. (90 Min.)

 

Pressekontakt für 3sat: Annette Reichert (Reichert.A@zdf.de)

Programmangebote von ZDF/ARTE

Online verfügbar vom 13. Juni 2026 bis 10. September 2026
ARTE: Donnerstag, 2. Juli, 20.15 Uhr
Amerikas Aufbruch in die Freiheit: Der Unabhängigkeitskrieg 
Dokumentarfilm von Daniel Oron
ZDF/ARTE, Autentic, Go Button Media
Deutschland, 2025, 87 Min. (Erstausstrahlung)

Zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erzählt dieser Film die Revolution aus einer ungewohnten Perspektive: Er rekonstruiert den Kampf für die Unabhängigkeit nicht aus der Sicht der Gründerväter, sondern aus der Perspektive einfacher Menschen, die direkt beteiligt waren. Der Film schildert die Ereignisse und Schlachten auf dem Weg zum Ziel mit den Worten jener, die kämpften, litten und überlebten – und deren Erfahrungen lange unbeachtet blieben.
Ausgehend von originalen Militär-Pensionsakten entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama des Unabhängigkeitskriegs. Einfache Soldaten, Frauen, versklavte Menschen und Jugendliche berichten in ihren eigenen Worten von Hoffnung, Angst, Gewalt und Entbehrung in einem Krieg, der tief in den Alltag eingriff.
Der junge "Minuteman" William French greift nach den ersten Schüssen von Lexington und Concord zu den Waffen, nicht wissend, was ihn erwartet. In Schlachten wie Bunker Hill, Long Island, Brandywine oder Yorktown schildern Männer wie James Potter Collins das Chaos, den Lärm und den ständigen Kampf ums Überleben. Versklavte Menschen wie Prince Griswold kämpfen darüber hinaus für eine ganz konkrete Hoffnung: Freiheit – erkauft mit ihrem Dienst an der Waffe. Jenseits der Fronten halten Frauen wie Susannah Chandler Familien und Höfe unter unvorstellbaren Bedingungen zusammen. Andere, wie Deborah Sampson, sind ihrer Zeit voraus und ziehen als Männer verkleidet selbst in den Krieg.
Der Film folgt diesen Biografien von den ersten Gefechten über Hunger, Krankheit und den Winter von Valley Forge bis zur Entscheidung von Yorktown. Er zeigt, wie sich ein neues politisches Bewusstsein formt – und wie brüchig das Versprechen von Freiheit bleibt, das für viele erst Generationen später eingelöst wird.

 

Bereits online auf arte.tv, verfügbar bis 30. März 2030
ARTE: Dienstag, 5. Mai 2026, 23.35 Uhr
Tracks East: Der Traum von Amerika – Sehnsucht oder Trugbild?
Reportage von Jean-Michel Scherbak
ZDF/ARTE, 2026, 30 Min.

Während Donald Trump verspricht, den "American Dream" zurückzubringen, kämpfen viele Menschen in den USA mit steigenden Kosten und der Angst vor Abschiebung. "Tracks East"-Reporter Jean-Michel Scherbak aus New York zeigt, wie unterschiedlich die Menschen heute über das große Versprechen Amerikas denken.
Der "American Dream" – einst Symbol für Aufstieg, Freiheit und Selbstverwirklichung – steht heute mehr denn je auf dem Prüfstand. In den USA, einem Land, das lange als Ort unbegrenzter Möglichkeiten galt, erleben viele Menschen eine von Unsicherheit und Angst geprägte Realität. "Tracks East"-Reporter Jean-Michel Scherbak zeigt, was aus dem amerikanischen Traum geworden ist.
Cain Culto ist ein amerikanischer Rapper und Latino. In seiner Musik übt er harte Kritik an Trump und der Immigrationsbehörde ICE. Inspiriert von den Hymnen südamerikanischer Freiheitskämpfe schreibt er Songs, die seine wachsende Fangemeinde mitreißen und berühren.
In einer ihrer Kolumnen lotet die Journalistin Masha Borzunova aus, wie der Begriff "American Dream" politisch genutzt wird. Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart zeigt sie, wie Politiker den Traum immer wieder neu definieren.
Während sich die Menschen in den USA keine Illusionen mehr machen, ist das Leben im Westen für viele Inder ein erstrebenswertes Ziel. Der Bildhauer Manjit Singh Gill findet, dass sich die Menschen vom Glamour des westlichen Lebens blenden lassen. Doch sein Neffe Ranjit Singh Sangha möchte nichts mehr, als sich in den USA ein besseres Leben aufzubauen – genau wie sein Onkel es bereits getan hat.

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