37°: Hype – die Noelgoescrazy-Story

Film von David Robinson

BU: Keyvisual "Hype – die Noelgoescrazy Story" 

Copyright: ZDF/Per Florian Appelgren/[M]
BU: Keyvisual "Hype – die Noelgoescrazy Story" Copyright: ZDF/Per Florian Appelgren/[M]

TikTok-Star Noel Robinson folgen Millionen Menschen weltweit: sein Leben dreht sich um seine Leidenschaft für das Tanzen und den Kampf um Reichweite und Relevanz. "37°" zeichnet Noels kometenhaften Aufstieg nach, begleitet ihn bei seinen Reisen in die ganze Welt und wirft einen unverstellten und exklusiven Blick hinter die Kulissen eines der erfolgreichsten Content Creator Deutschlands. Die Reportagereihe umfasst vier Teile: drei 20-minütige Filme  im ZDF-Streamingportal sowie die 30-minütige TV-Reportage.

Sendedatum

Ab Montag, 27. April 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 12. Mai 2026, 22.15 Uhr

Fotos

Texte

Stab (Auswahl)

Buch und Regie              David Robinson, Nikolaus Wirth
Produzent                       Bilderfest GmbH
Redaktion                       Wolfgang Danner, Uschi Hansen
Sendelänge                    circa 29 Minuten TV, circa 3 x 20 Minuten im ZDF-Streaming

Inhalt

 

Die Geschichte des TikTok-Stars Noel Robinson beginnt in München, wo er in einfachen Verhältnissen als Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers aufwächst. Als Jugendlicher entdeckt er seine Leidenschaft für das Tanzen und fasst den Plan, eine Social-Media-Karriere zu starten: Ein Jahr lang postet er jeden Tag drei Videos seiner Tanzeinlagen.

Was folgt, ist ein rasanter Aufstieg. Als "Noelgoescrazy" begeistert er auf TikTok in kurzer Zeit unzählige Menschen. Seine Mischung aus Tanz- und Prankvideos trifft einen Nerv. Aus dem schüchternen Jungen mit der unverkennbaren Afrofrisur wird ein globaler Social-Media-Star. Und der 25-Jährige weiß den Hype um seine Person geschickt auszubauen: Er beginnt damit, in Länder wie Indonesien, Ägypten und Brasilien zu reisen und dort Videos zu produzieren, die seine Bekanntheit noch einmal steigern. Allein auf TikTok folgen ihm inzwischen über 44 Millionen Menschen, darunter Promis wie Jason Derulo und Neymar.

Doch Noel merkt schnell, dass der Hype auch Schattenseiten hat: anstrengende Arbeitstage und einsame Abende in Hotelzimmern, ein Leben aus dem Koffer, immer getrennt von Freunden und Familie; das Gefühl, vom Algorithmus der sozialen Medien getrieben zu sein, die ständige Angst, seine Relevanz und Reichweite zu verlieren sowie rassistische Anfeindungen und Hass im Netz wie im realen Leben. Noel weiß, dass der Preis hoch ist, den er für seinen Erfolg und seine Berühmtheit bezahlt.

Der Filmemacher und Autor David Robinson ist Noels Schwager. Mehr als drei Jahre lang hat er Noel bei seinen Reisen nach Indonesien, Indien, China, Nigeria und in die USA begleitet und dessen Arbeit als Content Creator dokumentiert. Er führte Interviews mit Noels Familie, engen Freunden und Wegbegleitern sowie anderen Content Creatoren und Branchenkennern. Zusammen mit exklusivem Material aus Noels Kindheit und Jugend ist so ein umfassendes Porträt eines der erfolgreichsten TikTok-Stars Deutschlands entstanden.

Dreiteilige Reportage im ZDF-Streaming-Portal

Neben dem "37°"-Film "Hype – die Noelgoescrazy Story" gibt es ab Montag, 27. April 2026, 5.00 Uhr, im ZDF-Streaming-Portal einen Dreiteiler zu Noel unter demselben Titel. Darin liegt der Fokus auf Noels Karriere als Megastar auf TikTok.

  1. "Fame"

Die erste Folge von "Hype" taucht ab in Noels Kindheit und Jugend: Als Sohn eines nigerianischen Vaters und einer deutschen Mutter wächst Noel in einfachen Verhältnissen in München auf. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten erlebt Noel eine weitgehend glückliche Kindheit. Mit seinen beiden Schwestern Abies und Shana verbindet ihn eine besonders enge Beziehung.

Während seiner Jugend entdeckt Noel das Tanzen. Aus den ersten zaghaften Versuchen im eigenen Kinderzimmer wird schnell Begeisterung. Die ersten erfolgreichen Tanzmoves beschreibt Noel als Erweckungserlebnis. Der Grundstein für seine globale Karriere ist gelegt. Der aufstrebende Tänzer macht sich schnell einen Namen in Münchens Tanz-Szene und beginnt parallel, erste Videos auf Instagram und TikTok zu veröffentlichen – mit unerwartetem Erfolg. Seine Mischung aus Tanz- und Prankvideos, in denen er wildfremde Menschen auf der Straße antanzt, wird hunderttausendfach geklickt. Ehrgeizig verfolgt Noel in dieser Zeit seinen Traum einer TikTok-Karriere. Doch dann legt der Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 Deutschland lahm, und er ist gezwungen, neue Wege zu gehen.

Noels Lösung: Er macht seine ausladende Afro-Frisur zu seinem Markenzeichen. In unzähligen Videos überrascht er Passanten mit seinen Haaren, die er unter einer Kapuze hervorholt – ein Move, der viral geht und seine Karriere in bislang ungekannte Höhen katapultiert. Doch mit dem plötzlichen Hype kommen auch erste Probleme: Noels Mutter ist besorgt, weil ihr Sohn seine Ausbildung abbrechen und sich ganz auf seine Karriere konzentrieren will. Und Noel selbst merkt schnell, wie sehr ihn die Abhängigkeit vom Algorithmus der sozialen Medien unter Druck setzt.

  1. "Struggle"

Es ist Anfang 2021: Noel hat innerhalb weniger Monate mehr als eine Million Follower gewonnen, doch plötzlich stagniert sein Erfolg. Er muss sich entscheiden: Ausbildung oder Karriere.

Noel beschließt, sich voll und ganz auf seine Karriere zu konzentrieren. Wenige Tage später gehen seine Videos wieder viral: 100 Millionen Views. In "Struggle", der zweiten Folge der "37°"-Reihe, geht es um den Druck, sich immer wieder neu erfinden zu müssen.

Nun beginnt das, was Noel seine "World Tour" nennt. Weil er merkt, dass der Großteil seiner Follower im Ausland lebt, beschließt er, genau dorthin zu reisen: nach Peru, Brasilien, Ägypten, Indonesien, Indien, China. Mit Neugier und ohne Berührungsängste entdeckt er verschiedene Länder und Kulturen und lässt dabei seine Followerzahlen in die Höhe steigen. Egal wo er hinkommt, seine Fans sorgen für Massenaufläufe und verstopfte Straßen. Celebrities wollen ihn kennenlernen, Werbedeals und Kollaborationen mit großen Marken winken. Noel lebt seinen Traum von einer Influencer-Karriere. Doch mit dem Erfolg wächst auch der Druck: Weltweit erkennen ihn Fans auf der Straße, wünschen sich Fotos und Videos von Noel. Seine Reisen werden zusehends zur Belastung. Anstrengende Arbeitstage wechseln sich ab mit einsamen Nächten in anonymen Hotelzimmern. Statt echten Beziehungen erlebt er oberflächliche Begegnungen mit Menschen, die mehr an seinem Ruhm als an seiner Person interessiert sind. Er vermisst Freunde und Familie, die er nur noch sieht, wenn er zwischen seinen Reisen kurz nach Deutschland kommt. Das Leben im Rampenlicht hat auch Schattenseiten.

  1. "Exit"

In "Exit", dem dritten Teil der "37°"-Reihe "Hype – Die Noelgoescrazy-Story", ist Noel auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Doch er merkt, wie ihn das rastlose Leben auslaugt. In ihm reift der Wunsch nach Veränderung. Welchen Weg wird er gehen?

Nach Jahren als erfolgreicher Tanz-Creator sucht Noel eine neue Herausforderung. Unterstützung erhält er dabei von seiner großen Schwester Abies, die ihn immer öfter auf seinen Reisen begleitet und schließlich seine Managerin wird. Gemeinsam mit ihr will Noel neue Inhalte für seine Kanäle entwickeln. Doch die ersten Versuche scheitern, zu groß ist Noels Sorge, seine alten Fans mit dem neuen Content zu vergraulen.

Noels ganze Hoffnung ruht daher auf einer Reise nach Nigeria. Im Heimatland seines Vaters will Noel längere Videoformate für YouTube produzieren. Die sollen ihm nicht nur mehr Reichweite, sondern seinen Fans auch authentischere Einblicke in sein Leben ermöglichen. Doch die aufwendig geplante Drehreise wird zum Desaster. Überfordert von seiner neuen Rolle als Host und konfrontiert mit den logistischen Herausforderungen vor Ort, muss Noel sich eingestehen, dass sein Plan vorerst gescheitert ist. Eine Reise nach Los Angeles wird zum unerwarteten Wendepunkt: Im Herbst 2025 ist Noel beim "Dance Your Style"-World-Final, einem der weltweit größten Streetdance-Events, eingeladen. Er steht nicht selbst auf der Bühne, stattdessen soll er mit seiner Präsenz für gute Stimmung und vor allem Reichweite in den sozialen Medien sorgen. Vor Ort wird ihm bewusst, wie sehr er das Tanzen vermisst und wie groß sein Wunsch ist, sich auf seine Wurzeln zu besinnen.

Zitate von Noel Robinson

"Die Leute denken immer, hinter mir wäre ein Riesenteam und so, aber es war einfach ich alleine, der gesagt hat, ich gehe da hin und mache Videos."

Noel Robinson …

… über seine Hobbies als Kind:

"Mein Hobby als Kind war eigentlich nur Fußball, Fußball, Fußball. Ich habe mein Leben lang Fußball gespielt, aber ich habe auch schon immer gerne Tanzvideos angeschaut auf YouTube damals. Aber ich dachte immer, ich kann nicht tanzen."

… wie ihn das Tanzen gepackt hat:
"Das ist wirklich so ein magisches Gefühl. Und dann habe ich getanzt, mich bewegt. Und da habe ich wirklich gemerkt, ich fühle mich dabei frei. Und dann meinte ich: 'Okay, es macht mir so Spaß. Ich mache das jetzt einfach jeden Tag.' Nach zwei Monaten in meinem Zimmer trainierend, merkte ich: 'Ich will jetzt Tänzer werden. Direkt.'"

… wie es mit TikTok-Videos losging:

"Dann habe ich mich in der Tanzschule angemeldet. Ich habe auch irgendwann selber Unterricht gegeben. Das ist der Grund, warum ich TikTok angefangen habe. Ich wollte einfach nur meinen Tanzschuppen promoten, dass Leute in meinen Tanzschuppen kommen und so und dann habe ich angefangen, Videos zu posten."

… über den wachsenden Erfolg:

"Es ist schwer zu erklären, was ich genau wollte am Anfang, weil ich glaube, keiner fängt an und sagt ich werde jetzt 40 Millionen Follower haben. Und dann, weil es nach zwei Monaten gut lief, habe ich immer weiter-, weiter-, weiter-, weiter- und weitergemacht. Jeden Tag drei Videos ohne einen Tag Pause. Ich glaube, zwei Jahre lang nicht mal einen Tag Pause. Egal, ob ich krank war, ich hatte vorproduziert, und ich habe das gemacht während meiner Ausbildung. (…) Also nach einem Jahr hatte ich 300.000 Follower. Ich habe auch angefangen, rauszugehen. Das war der entscheidende Moment. Im Zimmer tanzen, das macht jeder. Aber draußen tanzen, vor verschiedenen Leuten, Reaktionen einfangen, das machen nicht so viele. Vor allem in Deutschland war ich der Erste."

… über Folgen des Lockdowns:

"Ich konnte nicht zu Leuten gehen und tanzen, wie ich das sonst immer gemacht habe, und gute Laune verbreiten. Das war immer schon so meine Mission, gute Laune verbreiten. Das ging nicht mehr. Und dann brauchte ich eine andere Idee. (…) dann habe ich angefangen, Videos über meine Haare zu machen. (…) dieser Content mit den Haaren hat dann noch mal einen extra Push gegeben. Dann war ich auf einmal auf einer Million. Also damals. Ich hatte Views im Millionenbereich. 500.000, eine Million, zwei Millionen, manchmal drei Millionen. Eine Million ist eine krasse Zahl. Also das Gefühl, auf einmal erkannt zu werden, von Menschen gefeiert zu werden. Die ersten Male, das war wirklich so, ja, das war krass."

Fotohinweis

Pressefotos zur Sendung erhalten Sie als Download (nach Log-in), telefonisch unter 06131 - 70-16100 oder per E-Mail unter pressefoto@zdf.de.

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