auslandsjournal – So geht Frieden!

Zweiteilige Dokumentation von Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer

Wie kann Frieden in einer Welt voller Konflikte entstehen – und was können Menschen überall auf der Welt dazu beitragen? Diesen Fragen gehen die internationale Sonderkorrespondentin des ZDF, Katrin Eigendorf, und der Dokumentarfilmer und Grimme-Preisträger Carl Gierstorfer mit Blick auf die aktuellen Krisen, Kriege und Konflikte nach. Die zweiteilige "auslandsjournal"-Dokumentation "So geht Frieden!" führt die Zuschauerinnen und Zuschauer in acht verschiedene Länder – zu sehen ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr in Web und App des ZDF, sowie am Mittwoch, 1., und am Donnerstag, 2. April 2026, jeweils um 22.15 Uhr im ZDF.

Sendedatum

Ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr
Mittwoch, 1. April 2026, und Donnerstag, 2. April 2026, jeweils 22.15 Uhr
Freitag, 3. April 2026, 8.45 Uhr und 9.30 Uhr

Fotos

Texte

So geht Frieden!

Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen.

Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern.

Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe "auslandsjournal – So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren.

Sendetermine: "So geht Frieden!" und weitere Dokus zum Thema

Ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal
Mittwoch, 1. April 2026, 22.15 Uhr, ZDF
Mittwoch, 1. April 2026, 3.00 Uhr, ZDF
Freitag, 3. April 2026, 8.45 Uhr, ZDFinfo

auslandsjournal – So geht Frieden!
Wie Waffen niederlegen?

 

Ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal
Donnerstag, 2. April 2026, 22.15 Uhr, ZDF
Donnerstag, 2. April 2026, 4.20 Uhr, ZDF
Freitag, 3. April 2026, 9.30 Uhr, ZDFinfo

auslandsjournal – So geht Frieden!
Wie Vertrauen aufbauen?

 

Weitere Dokumentationen zum Thema:

 

Ab Dienstag, 17. März 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 17. März 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 1. April 2026, 0.30 Uhr, ZDF

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Panzerfahrer im Gelände

Ab Dienstag, 17. März 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 17. März 2026, 21.00 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 1. April 2026, 1.15 Uhr, ZDF

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Marinesoldaten auf hoher See

 

Jetzt im ZDF streamen
Mittwoch, 1. April 2026, 2.00 Uhr, ZDF

Vom Krieg zum Frieden – Wege der Versöhnung

auslandsjournal – So geht Frieden! Wie Waffen niederlegen?

Ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal
Mittwoch, 1. April 2026, 22.15 Uhr, ZDF
Freitag, 3. April 2026, 8.45 Uhr, ZDFinfo

auslandsjournal – So geht Frieden!
Wie Waffen niederlegen?

Film von Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer

Buch: Laura Dalibard, Daniel Sager
Produktion: Nordend Film
Redaktion: Alexander Glodzinski
Länge: ca. 43 Minuten

Der erste Teil geht der Frage nach: "Wie Waffen niederlegen?" Dafür treffen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine.

In Island geht es um die Frage, was man vom friedlichsten Land der Welt lernen kann. Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen.

In Liberia haben Frauen eine besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Das Land ist noch heute von den Narben eines langen Bürgerkriegs gepägt – ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre.

In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann – in einem Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, das versucht, sich neu zu erfinden.

In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten?

Die Reihe "auslandsjournal – So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. 

auslandsjournal – So geht Frieden! Wie Vertrauen aufbauen?

Ab Mittwoch, 25. März 2026, 10.00 Uhr im ZDF-Streaming-Portal
Donnerstag, 2. April 2026, 22.15 Uhr, ZDF
Freitag, 3. April 2026, 9.30 Uhr, ZDFinfo

auslandsjournal – So geht Frieden!
Wie Vertrauen aufbauen?

Film von Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer

Buch: Laura Dalibard, Daniel Sager
Produktion: Nordend Film
Redaktion: Alexander Glodzinski
Länge: ca. 43 Minuten

Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: "Wie Vertrauen aufbauen?" Dafür treffen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine.

Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung?

Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen.

In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden?

In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen?

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Panzerfahrer im Gelände

Ab Dienstag, 17. März 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 17. März 2026, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 1. April 2026, 0.30 Uhr, ZDF

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Panzerfahrer im Gelände

Film von Thomas Schwendemann

Produktion: Just5Media/megaherz
Redaktion: Wolfgang Aull
Länge: ca. 43 Minuten

Panzer findet man in bewaffneten Konflikten rund um die Welt an vorderster Front. Die Bundeswehr hat mit dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard zwei hochmoderne Modelle. Wenn es zum Ernstfall kommt, sind die Panzergrenadiere der Bundeswehr mit dem Schützenpanzer Puma an vorderster Front. Die Kampftruppe kann jederzeit auch außerhalb des Panzers in den Kampf eingreifen. Der Kampfpanzer Leopard kämpft aus größerer Distanz, einzeln, zu viert als Zug oder im Verbund mit dem Schützenpanzer. Die Ausbildung zum Panzergrenadier verlangt den Soldaten alles ab.

Panzer, Soldaten, Ausbildung

In der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es in der Folge "Panzerfahrer im Gelände" um Panzer, die Soldaten darin und um die Ausbildung. Der Alltag der Panzergrenadiere ist hart. Die Soldatinnen und Soldaten üben fast ausschließlich draußen im Feld – bei jedem Wetter. Das geht teils mehrere Tage und auch die Nacht hindurch. Im Gelände müssen sie sich schnell bewegen und perfekt zusammenarbeiten. Sie tragen schwere Ausrüstung und müssen mit hoher Geschwindigkeit durch Wälder, Schützengräben oder Straßenschluchten. 

Bevor es ins Feld geht, lernen die Soldaten unterschiedliche Situationen erst einmal am Simulator. Der Raum ist gestaltet wie das Innere des Panzers. Die Soldaten reagieren auf Situationen am Bildschirm. Dort erscheinen Feinde, Hindernisse oder schwieriges Gelände. Die Panzergrenadiere reagieren darauf, als wären sie wirklich im Einsatz.

Beim Leopard-Kampfpanzer wird mit großem Kaliber geschossen – kilometerweit. In der Gefechtsübung müssen die Soldaten mit Nebelwerfern und taktischen Manövern richtig reagieren. Um, wenn es hart auf hart kommt, für den anderen alles zu geben, ist den Soldaten die Kameradschaft besonders wichtig. Sie vertrauen einander und halten zusammen – im Training wie im Privatleben. Es wird klar: Der Dienst am Panzer ist anspruchsvoll, aber auch geprägt von großem Teamgeist, Verantwortung und einem starken Gefühl von Zusammenhalt. 

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Marinesoldaten auf hoher See

Ab Dienstag, 17. März 2026, 5.00 Uhr, im ZDF streamen
Dienstag, 17. März 2026, 21.00 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 1. April 2026, 1.15 Uhr, ZDF

Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr: Marinesoldaten auf hoher See

 

Film von Thomas Schwendemann

Produktion: Just5Media/megaherz
Redaktion: Wolfgang Aull
Länge: ca. 43 Minuten

Die deutsche Marine verteidigt vor allem die Ostsee. Dafür gelten bei der Bundeswehr die höchsten Ausbildungsstandards. Die größte Herausforderung hierbei ist das Gefechtstraining.

Jeder hat eine genaue Aufgabe an Bord einer Fregatte. Bei einer Gefechtsübung wird für die äußere und innere Sicherheit gesorgt. Im U-Boot dagegen fehlt jeder Luxus. Dort leisten die Soldaten auf engstem Raum, ohne Sonnenlicht und unter Wasser ihren Dienst.

Die Marine und die Ostsee 

Seit der Wikingerzeit ist die Ostsee ein wild umkämpftes Gebiet um Handelswege, Rohstoffe und nicht zuletzt militärische Macht. Die deutsche Ostsee zu verteidigen – zu Wasser, unter Wasser, in der Luft und an den Küsten –, ist seit jeher Aufgabe der deutschen Marine. In dieser Folge der zweiteiligen Serie "Einsatzbereit – Ausbildung bei der Bundeswehr" geht es um die Marine und deren aufwendige und höchst komplexe Ausbildung. Der Film begleitet junge Frauen und Männer auf der Fregatte "Sachsen-Anhalt" bei ihrem Werdegang von einer einfachen Schiffsbesatzung zu einer Kriegsschiffbesatzung. Das heißt: hartes Gefechtstraining auf deutschen Gewässern – bis hin zum Einsatz für die Vereinten Nationen an der Küste vor dem Libanon.

Hanna ist Fregattenkapitänin, aber auch Mutter von zwei kleinen Töchtern. Lange Auslandseinsätze und ständige Bereitschaft muss sie trotzdem meistern. Ihr Beruf ist ihr wichtig. Dasselbe gilt für Koch Jimmy. Mit frischen Brötchen an Bord die Mannschaft bei Laune zu halten, ist nicht sein einziger Job. Bei einem Gefecht ist er zusätzlich Sanitäter.

Der Traum, U-Boot-Kommandant zu werden, kann bei der Marine Wirklichkeit werden. Aber nur wenige schaffen die harte Ausbildung. Das fängt für Jonas, Oberleutnant zur See, schon beim Schwimmtraining in Uniform an. Eine Stufe höher gibt es dann das Training am Simulator. Aber keiner der Soldatinnen und Soldaten kann sich zu dem Zeitpunkt vorstellen, wie es wirklich ist, in einem engen U-Boot mit minimaler Ausstattung und ohne eigenes Bett wochenlang in der Dunkelheit der Tiefsee zu operieren. 

Vom Krieg zum Frieden – Wege der Versöhnung

Jetzt im ZDF streamen
Mittwoch, 1. April 2026, 2.00 Uhr, ZDF

Vom Krieg zum Frieden – Wege der Versöhnung

Film von Elias Salomon

Produktion: Doclights
Redaktion: Frank Grevsmühl
Länge: ca. 58 Minuten

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und der Krieg in Gaza zeigen, wie schwierig es ist, Konflikte friedlich zu lösen. Doch ein gerechter Frieden kann gelingen. Verhandlungen mit Kriegsverbrechern und geheime Gespräche mit Terroristen erfordern schmerzhafte Kompromisse. Unterhändler lüften anhand historischer Beispiele die Geheimnisse der Diplomatie und offenbaren, welche Lehren sich für heutige Konflikte ziehen lassen.

Über die Frage des "wie" – mit oder ohne Waffen – streiten sich Politik und Gesellschaft. Im Bosnienkrieg gelang es nur mit einer internationalen militärischen Intervention, die Kriegsparteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Der Diplomat Wolfgang Ischinger saß bei den Friedensgesprächen am runden Tisch und erlebte hautnah, wie Staatsoberhäupter – trotz tiefen Hasses – sich auf ein Ende der Gewalt einigen konnten.

In Nordirland dauerte es fast 30 Jahre, bis die IRA ihren bewaffneten Kampf um die Loslösung vom Königreich aufgab. Dafür war es nötig, mit Terroristen in einen Dialog zu kommen. Man machte Zugeständnisse. Moralisch schmerzhaft, aber notwendig? Auch die Verhandlungen über die Freilassung der israelischen Geiseln offenbarten dieses Dilemma. Der Deutsche BND-Agent Gerhard Conrad hatte Ende der 2000er-Jahre mit der Hamas geheime Gespräche geführt, um einen israelischen Soldaten freizubekommen. Mit Erfolg. 

Biografische Angaben zu Katrin Eigendorf

Katrin Eigendorf

Katrin Eigendorf, 1962 im nordrhein-westfälischen Tönisvorst geboren, arbeitet seit 1999 für das ZDF. Seit Oktober 2023 ist die vielfach ausgezeichnete Reporterin als Internationale Sonderkorrespondentin des ZDF im Einsatz.

Katrin Eigendorf absolvierte nach einem Studium der Geschichte und Journalistik in Dortmund und Paris ein Redaktionsvolontariat beim WDR in Köln. Sie arbeitete anschließend als Redakteurin im ARD-Studio Paris und bei den "Tagesthemen" in Hamburg. Von 1993 bis 1996 war sie als Korrespondentin für RTL in Moskau.

Ab 1999 arbeitete Katrin Eigendorf zunächst als Reporterin in der damaligen ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik. Von Januar 2015 bis April 2018 war sie Korrespondentin im ZDF-Studio in Moskau und berichtete unter anderem über den Konflikt in der Ukraine. Seit Mai 2018 gehörte Katrin Eigendorf zum Reporterpool der ZDF-Hauptredaktion Aktuelles mit Berichterstattungs-Schwerpunkten in Afghanistan, der Ukraine, Russland, Libanon, Irak und Türkei. 2021 berichtete sie aus Afghanistan über die Rückkehr der Taliban. Seit Ende Februar 2022 berichtet sie aus der Ukraine über den russischen Angriffskrieg auf das Land. 

Katrin Eigendorf wurde 2021 mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus für ihre Berichterstattung aus Krisenregionen in Afghanistan, der Ukraine und anderswo ausgezeichnet. Die Zeitschrift "Medium Magazin" zeichnete sie in der Kategorie "Reportage national" als Journalistin des Jahres 2021 aus und ein Jahr später für ihre "herausragende Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine" als Journalistin des Jahres 2022. In dem Jahr erhielt Katrin Eigendorf auch den Grimme-Preis für "besondere journalistische Leistung". Gewürdigt werden ihre "exzellenten Reportagen" über die Lage der Frauen und Mädchen in Afghanistan im Wettbewerb "Information & Kultur". Für ihre Berichterstattung zum Ukraine-Krieg wurde sie mit dem Deutschen Fernsehpreis 2022 in der Kategorie "Beste persönliche Leistung Information" ausgezeichnet.  Auch 2023 wurde Katrin Eigendorf für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Neben dem Walter-Lübcke-Preis der Hessischen Landesregierung erhielt sie für ihren "authentischen, Menschen zugewandten, kritischen und klar reflektierten Journalismus" den Augsburger Friedenspreis und den Leipziger Medienpreis.

Biografische Angaben zu Carl Gierstorfer

Carl Gierstorfer, geboren 1975 im niederbayerischen Mallersdorf-Pfaffenberg und aufgewachsen in Viechtach im Bayerischen Wald, studierte Biologie am University College London und war danach Redakteur in der Redaktion Naturwissenschaft und Technik des ZDF. Seit 2006 arbeitet er als freier Journalist und Dokumentarfilmer in Berlin.

Carl Gierstorfer wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet: 2017 mit dem Grimme-Preis für "Ebola – das Virus überleben" (SWR / ARTE), der Geschichte von Stanley Juah, der Ebola in sein Dorf brachte, mit dem Tod bedroht wurde und Vergebung suchte. 2019 mit der Goldenen Nymphe für die beste internationale TV-Dokumentation beim Monte Carlo TV Festival für "Dollar Heroes – North Koreas Secret Slaves" (ZDF / BBC), einer investigativen Dokumentation über Nordkoreas weltweites Netz an Zwangsarbeitern.

Als Autor führte Carl Gierstorfer Regie in mehr als einem Dutzend Dokumentationen und Reportagen für nationale und internationale Sender (ARD, ZDF, Arte, BBC, PBS, Al Jazeera). Für seine Dokumentation über das Schicksal eines unkontaktierten Volkes drehte er über mehrere Jahre im peruanischen Amazonasgebiet. Zwischen Weihnachten 2020 und März 2021 drehte Carl Gierstorfer drei Monate lang auf der Corona-Intensivstation 43 der Berliner Charité.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 begleitete Gierstorfer die ukrainische Kinderärztin Wira Primakova über mehrere Monate. Der 60-minütige Dokumentarfilm "Ukraine – Kriegstagebuch einer Kinderärztin" (engl. "Wira’s War") wurde 2024 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Information und Kultur ausgezeichnet. 

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF-Kommunikation, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/auslandsjournal  

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