Besondere Gottesdienste und Sendungen mit religiösen Themen im ZDF

EKD-Synode am 8. November 2026

Das ZDF überträgt jeden Sonntag von 9.30 bis 10.15 Uhr einen Gottesdienst. Dabei wechseln sich katholische und evangelische Gemeinden ab. Die Gottesdienste werden aus Kirchengemeinden in ganz Deutschland sowie in Zusammenarbeit mit anderen Sendern wie dem ORF und dem Schweizer Fernsehen auch aus Österreich, der Schweiz und dem weiteren Ausland übertragen. Einmal im Jahr wird auch ein orthodoxer Gottesdienst übertragen. Am Sonntag, 8. November 2026, übeträgt das ZDF den Gottesdienst zur EKD-Synode.

Sendedatum

Ab TV-Ausstrahlung fünf Jahre lang
Sonntag, 8. November 2026, 9.30 Uhr

Fotos

Texte

Gottesdienst zur EKD-Synode am 8.11.2026

Sonntag, 8. November 2026, 9.30 Uhr, ZDF
Ab Ausstrahlung im ZDF streamen

Evangelischer Gottesdienst: Wie ertragen wir einander?

Aus der Kirche St. Stephan in Würzburg

Evangelischer Gottesdienst aus St. Stephan in Würzburg: "Wie ertragen wir einander?" Zur EKD-Synode fragt Kirchenpräsidentin Christiane Tietz nach Zusammenhalt trotz tiefer Gegensätze.

Harte Lager haben sich gebildet: beim Klima, bei Migration, in der Politik. Wie ertragen wir einander, wenn wir völlig unterschiedlich denken und in füreinander fremden Welten leben? Diese Frage stellt der Gottesdienst zur Herbsttagung der Synode der EKD.

Im Eröffnungsgottesdienst erzählen Jugendliche aus Würzburg, eine Schulleiterin und eine Lokalpolitikerin von ihren Erfahrungen mit Ausgrenzung, gesellschaftlichen Konflikten und ihren persönlichen Grenzen. Alle drei tolerieren andere Meinungen, doch es gibt rote Linien. Kirchenpräsidentin Christiane Tietz fragt in ihrer Predigt, was das biblische Wort "Ertragt einander in Liebe" angesichts solcher Grenzen bedeuten kann. Pfarrer Tobias Grassmann übernimmt die liturgische Leitung des Gottesdienstes.

Musikalisch wirken im Gottesdienst unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christian Heidecker die Capella St. Stephan, der Mittelstufenchor des Matthias-Grünewald-Gymnasiums und die Klarinettistin Karin Amrhein. 

"Leben ist mehr!" am Buß- und Bettag

Mittwoch, 18. November 2026, 17.45 Uhr, ZDF
Ab MIttwoch, 18. November 2026, 5.00 Uhr, fünf Jahre lang im ZDF streamen

"Leben ist mehr!" Hoffnung hat viele Stimmen

Film von Natalie Suthor

Zum Buß- und Bettag wird der ukrainische Chor "Gloria UA" aus Bremen porträtiert. Die Sängerinnen sind geprägt von Flucht und Krieg, geblieben sind ihnen ihre hoffnungsvollen Stimmen.

Der Chor wurde von dem Ehepaar Yana und Falko Wermuth 2023 gegründet. Yana und Falko sind selbst vor dem Krieg geflohen. Gemeinsam leiten sie den Chor. Außerdem haben sie ein Netzwerk geschaffen, das Transporte mit Hilfsgütern in die Ukraine organisiert.

Der Buß- und Bettag ist ein Tag der Umkehr und der Frage nach gesellschaftlicher Schuld und Verantwortung – historisch hat er immer wieder auf Notlagen und Gefahren reagiert. Yana und Falko Wermuth möchten gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und tun dies, wie sie es am besten können: durch die Musik. Der Chor ist ein guter Ort für ganz unterschiedliche Frauen aus allen Regionen der Ukraine, mit ganz verschiedenen Lebenslagen und Lebensgeschichten. Und das Singen eint: "Jede hat eine eigene und meistens traurige Geschichte, weil alles mit Verlust verbunden ist. Aber sie kommen trotzdem zum Chor, weil das ein fester Ort ist, wo sie sich in Sicherheit fühlen." Im gemeinsamen Gesang mit dem Frauenchor schaffen Yana und Falko aus Einzelnen eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig stärkt. 

Dem Netzwerk, das sich gemeinsam mit der Stiftung "Solidarität Ukraine" engagiert, hat sich auch Pastor Andreas Hamburg aus der Markus-Gemeinde in Bremen angeschlossen: "Die Transporte sind für mich ein Hilfsmittel, um den Menschen in der Ukraine nahe zu sein und ihnen so die Liebe Gottes weiterzugeben." 

"Leben ist mehr!" begleitet das Ehepaar Yana und Falko Wermuth bei ihrem Einsatz als Chorleiter und in ihrem Engagement für kriegsbetroffene Ukrainer und Ukrainerinnen. Zwischen Auftritten bei der Bremer Initiative "Singende Balkone" und der Stiftung Solidarität Ukraine, der Organisation von Hilfsgütern und Gesprächen mit anderen Helfenden stellen sich die Fragen: Woher nehmen die beiden Geflüchteten die Kraft, sich für andere Menschen in Not einzusetzen? Und was kann ihnen die Musik geben, was ihnen sonst niemand bieten kann?

Katholischer Gottesdienst am ersten Advent

Sonntag, 29. November 2026, 9.30 Uhr, ZDF
ab Ausstrahlung im ZDF streamen

Katholischer Gottesdienst: "Auf, werde Licht"

Aus der Pfarrkirche St. Norbert in Innsbruck

Redaktion: Kira Stütz

Sendelänge: ca. 45 Minuten

Katholischer Gottesdienst aus Innsbruck: Mit dem alpenländischen Lied "Advent isch a Leuchtn" machen sich vier Innsbrucker Pfarrgemeinden auf in den Advent.

Zu Beginn des Gottesdienstes lädt Pfarrer Johannes Hohenwarter zur gemeinsamen Tauferinnerung ein. Musikalisch gestalten der Chor und die Instrumentalgruppe von St. Norbert sowie das Bläserensemble der Musikkapelle Amras die Feier.

Unter dem Leitwort "Auf, werde Licht" steht dieser Gottesdienst am 1. Adventssonntag. Lieder, die vom Licht künden, begleiten die Gemeinde durch die Feier. Nach der Predigt werden die Adventskränze gesegnet, nicht nur in der Pfarrkirche St. Norbert, sondern auch dort, wo Menschen den Gottesdienst zu Hause mitfeiern.

Die Pfarrkirche St. Norbert entstand Anfang der 1970er-Jahre als futuristischer Mehrzweckbau. Ihr markantes, weit heruntergezogenes Dach erinnert an ein Zelt. Der quadratische Kirchenraum im Obergeschoss besitzt keine Fenster und wird dennoch durch Glaskuppeln und Lichtbänder mit Tageslicht durchflutet.

Evangelischer Gottesdienst am zweiten Advent

Sonntag, 6. Dezember 2026, 9.30 Uhr, ZDF
ab Ausstrahlung im ZDF streamen

Evangelischer Gottesdienst: "Heimlich, still und leise"

Aus der Saalkirche in Ingelheim am Rhein

Redaktion: Mahnas Rassapur

Sendelänge: ca. 45 Minuten

Der evangelische Gottesdienst aus der Saalkirche in Ingelheim mit Pfarrerin Jessica Grünenwald, Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm und Matthis Glatzel berührt am Nikolaustag auf besondere Weise.

Inspiriert von der Nächstenliebe des Bischofs Nikolaus von Myra, der Menschen im Verborgenen half, ohne Dankbarkeit zu erwarten, haben das Pfarrteam und die Gemeinde mit Herzblut und in aller Stille einen besonderen Gottesdienst mit vielen Überraschungen gestaltet. Dieser besondere Adventsgottesdienst wird ebenso einfühlsam wie spannend. Die Kerzen am Adventskranz, das warme Licht und die vertrauten Lieder schaffen eine wunderbare Atmosphäre. Es singen und musizieren die Mitglieder der Singakademie und des Telemann-Chores und Mitglieder aus der Kirchengemeinde unter der Leitung von Iris und Carsten Lenz.

Katholischer Gottesdienst am dritten Advent

Sonntag, 13. Dezember 2026, 9.30 Uhr, ZDF
ab Ausstrahlung im ZDF streamen

Katholischer Gottesdienst: "Zeugnis für das Licht"

Aus der Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Mühlheim/Ruhr

Redaktion: Isabel Löchte

Sendelänge: ca. 45 Minuten

Was bedeutet es, Zeugnis für das Licht zu sein? Eine Antwort gibt der katholische Gottesdienst zum dritten Advent aus der Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim an der Ruhr.

Im Evangelium des Tages tritt Johannes der Täufer als Vorbote Jesu und Zeuge des Lichts, das in die Welt kommt, auf. Für Pfarrer Christian Böckmann ist Johannes aktuell und ein starkes Vorbild: Er stellt das eigene Ego zurück, macht Platz für das, was wirklich zählt.

Musikalisch wird der Gottesdienst von einem Projektchor unter der Leitung von Kantor Christoph Ritter gestaltet. Organist Odilo Klasen wird an der Orgel zu hören sein.

Die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt liegt im Mülheimer Stadtteil Saarn und ist die Pfarrkirche der Pfarrei links an der Ruhr. Vor über 800 Jahren haben sich im Ruhrtal Zisterzienserinnen angesiedelt und den Ort über Jahrhunderte geprägt. Auch mehr als 200 Jahren nach der Aufhebung des Klosters, sind die historischen Gebäude bis heute erhalten. Heute ist das ehemalige Zisterzienserinnenkloster ein lebendiger Ort des Glaubens und der Begegnung. Vier Patres der Ordensgemeinschaft der Oblaten des heiligen Franz von Sales kümmern sich um die Seelsorge. In dem ehemaligen Klostergebäude befinden sich außerdem das Pfarrbüro, die Pfarrwohnung und eine katholische öffentliche Bücherei. Mit einem Klostercafé, einem Bürgersaal und weiteren Räumen ist das Kloster ein lebendiger Ort der Begegnungen und Veranstaltungen.

Evangelischer Gottesdienst am vierten Advent

Sonntag, 20. Dezember 2026, 9.30 Uhr, ZDF
ab Ausstrahlung im ZDF streamen

Evangelischer Gottesdienst: "Mit dir fühl ich mich sicher"

Aus der Christuskirche in Boppard

Redaktion: Charlotte Magin

Sendelänge: ca. 45 Minuten

Der evangelische Gottesdienst aus der Christuskirche in Boppard wird mit der Polizeiseelsorge gefeiert. Im Mittelpunkt steht die Frage nach Sicherheit. Was kann man tun bei Hilflosigkeit?

Polizistinnen und Polizisten sollen Sicherheit geben und kennen zugleich das Gefühl, selbst nicht sicher zu sein. Im Gottesdienst erzählen eine Streifenbeamtin und ein Streifenbeamter aus ihrem Alltag: von Einsätzen, die sie bis heute bewegen und nicht loslassen.

Gemeinsam mit ihnen fragen der evangelische Polizeiseelsorger Christian Jung und die katholische Polizeiseelsorgerin Esther Braun-Kinnen am vierten Advent nach dem, was Menschen hilft, wenn sie selbst keine Sicherheit herstellen können und sich ohnmächtig fühlen. Auf welche Ressourcen lässt sich da zurückgreifen? Welche Wege können sie dann noch gehen?

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Gemeindechor der Christuskirche unter Leitung von Lothar Meyer und dem Blechbläserensemble des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz unter Leitung von Markus Privat.

Rechtliche Grundlage zu den Gottesdiensten

Die rechtliche Grundlage für die Übertragung der Fernsehgottesdienste ist der ZDF-Staatsvertrag, der den Kirchen angemessene Sendezeiten für Verkündigungssendungen gewährt. Daher werden die liturgische und inhaltliche Gestaltung der Gottesdienstübertragungen von den Kirchen selbst verantwortet. Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) trägt diese Verantwortung der Medienbeauftragte des Rates der EKD, der zugleich von der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) beauftragt worden ist. Für die katholische Kirche ist die Katholische Fernseharbeit beim ZDF (KFA) zuständig, eine Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz. Das ZDF trägt die rundfunkrechtliche und technische Verantwortung.

Auswahl der Gottesdienst-Orte

Die Auswahl der Gottesdienstorte wird von den kirchlichen ZDF-Senderbeauftragten übernommen. Sie entwickeln mit den Kirchengemeinden das Konzept, schreiben das Drehbuch und proben mit den Mitwirkenden das Auftreten vor der Kamera. Auch für die Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) wird diese Aufgabe übernommen, wenn zwei bis drei Gottesdienste im Jahr aus freikirchlichen Gemeinden übertragen werden. Für den orthodoxen Gottesdienst, der einmal im Jahr übertragen wird, sind inhaltlich die orthodoxen Kirchen in Deutschland verantwortlich.

Nach dem Gottesdienst können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit der jeweiligen Übertragungsgemeinde telefonisch Kontakt aufnehmen (unter der Nr. 0700/14 14 10 10, 6 Cent/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkkosten abweichend, die Telefone sind bis 19.00 Uhr besetzt).

Informationen zu den Gottesdiensten im Internet

Aktuelle Informationen zu Gottesdienst und Gemeinde gibt es unter zdf.fernsehgottesdienst.de und gottesdienste.zdf.de. Multimediale Inhalte wie Video oder Musik sind hier ebenfalls erhältlich. Nach der Sendung haben die Zuschauer zudem die Möglichkeit, das Textbuch des Gottesdienstes herunterzuladen. E-Mail-Kontakte ermöglichen eine direkte Rückmeldung sowie den Austausch über Themen, Inhalte und Gestaltung des Gottesdienstes. Der Gottesdienst ist zur Sendezeit jeweils als Live-Stream über das Internet zu verfolgen oder später über die Mediathek des ZDF abzurufen.

Die Facebook-Seite facebook.com/zdfFernsehgottesdienst gibt weitere Hintergrundinformationen zu den Mitwirkenden und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen Vorbereitungen rund um das jeweilige Sendewochenende.

Fotos

Pressefotos zur Sendung erhalten Sie als Download​​​​​​​ (nach Log-in), telefonisch unter 06131 – 70-16100 oder per E-Mail unter pressefoto@zdf.de. 

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Kontakt

Magda Huthmann
Programmkommunikation Information, Gesellschaft, Sport
huthmann.m@zdf.de
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Christina Betke
Programmkommunikation Information, Gesellschaft, Sport
betke.c@zdf.de
+49 6131 70-12717

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